Ramadan-Gedusel

Der Verlust des Eigenstolzes der Deutsches

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

„The same procedure as every year?“ Yeah, inkl. deutscher Polizei!

Der Kotau der Christen vor dem Islam

„Ich wünsche allen Menschen moslemischen Glaubens in Deutschland und weltweit einen guten und gesegneten Ramadan. Dies ist eine Zeit, in der in besonderer Weise auch Moslems und Nichtmoslems miteinander ins Gespräch kommen und gegenseitig ihren Respekt zeigen können – in Deutschland wie in der Welt. Den Menschen in den islamisch geprägten Staaten wünsche ich von Herzen eine friedvolle Zeit. Dies gilt insbesondere für die Menschen in den von Krieg und Zerstörung geplagten Staaten des Nahen und Mittleren Ostens…“ (Sigmar Gabriel)

Und spuckt „passend“ zum Beginn des Ramadan nicht Bundesminister Wolfgang Schäuble auf Millionen durch Muslime unterdrückte und verfolgte Christen, Juden, Frauen und Homosexuelle? Er findet, „…da im Islam menschliche Werte wie (…) Toleranz stark verwirklicht sind!“

Unglaublich! „Die Toleranz ist stark verwirklicht!“ Und das direkt nach Manchester!

Von der islamischen Toleranz können die millionenfach verfolgten Christen und Juden, die unterdrückten Frauen und die Homosexuellen ja ein Lied singen.

Abartig, Herr Schäuble! Der Rat der Salafisten und Islamisten in Deutschland dankt Ihnen für ihren unermüdlichen Einsatz für die islamistische Sache! (https://www.welt.de/…/Schaeuble-sieht-muslimische-Zuwandere…)

Willkommen, Kultur! Willkommen, „Monat des Friedens“! Willkommen, Terror!

Ja, liebe Leser, Sie haben´s gemerkt: Es  ist Ramadan. Da fastet man ab Beginn bis zur Bewußtlosigkeit, und völlert am Ende drei Tage, was die Freß-Paletten hergeben. Es ist für die moslemische Welt die wichtigste Zeit des Jahres: der Ramadan. Wie gewohnt ermutigen Islamisten und Terrorgruppen ihre Anhänger zu Gewalttaten und rufen zum gelobten Märtyrertum auf.

Heil und Unheil
Gepriesen sei der Herr, der grundgütige Allah, in dessen Namen so viel Heil über die Menschheit kommt – nämlich so viel Un-Heil! Für Muslime ist das Fasten im jeweils neunten Monat des islamischen Mondjahres eine der fünf Säulen ihres Glaubens und heilige Pflicht. Wer gegen die Gebote verstößt, lädt schwere Schuld auf sich und wird bestraft. Ehre sei Dir, Herr, und gepriesen sei Dein Name! Der Fastenmonat Ramadan ist eine Zeit der geistigen Disziplin, daher wird Gläubigen neben Gebet und Fasten auch empfohlen, Almosen zu geben.

In gelehrten Büchern liest man u.a., der Ramadan gelte auch als Monat des Friedens und der Versöhnung. Als „Ungläubiger“ bin ich mir da gar nicht so sicher, wenn ich an die Hamas, die Mudschaheddin, die Al Qaida, den IS, oder wie alle diese Friedensgruppen heißen, die im Namen des Propheten – gepriesen sei sein Name! – Bomben, Raketen und ähnliches Friedensspielzeug über die Ungläubigen auskippen und es so richtig krachen lassen. Und bisher ist mir verborgen geblieben, daß sie in irgendeiner Weise vom Ramadan beindruckt waren, al-hamdullilah!

Es ist also wieder soweit! Nun dürfen, ja müssen sie einen Glauben feiern, der schon tausende Menschenleben gefordert hat – seit „9/11“ fast 29.000 Tote, die Manchester-Toten kommen noch hinzu. Und täglich sterben Christen durch Folter oder Hinrichtung im Namen Allahs, des Allmächtigen – gepriesen sei sein Name! – nur weil sie Christen sind. Willkommen im „Monat des Friedens“! Daß sie jetzt, trotz oder wegen des Ramadan, gerade in Manchester ein Blutbad anrichteten, ist in ihren Augen nur konsequent.

Chris Phillips, ehemaliges Mitglied der britischen Terrorabwehr, warnt: „Der IS ruft seine Anhänger zur Verstärkung ihrer Angriffe in den nächsten vier Wochen auf. Ich bitte jeden, aufmerksam zu sein und jede verdächtige Beobachtung sofort den Behörden zu melden.“

Und das US-State Department ergänzt angesichts der üblichen Gewaltaufrufe des IS: „Entsprechend des islamischen Brauches steigt die Opferbereitschaft während des Ramadan, und so übt das Märtyrertum in dieser Zeit eine besondere Faszination aus.“

Deutsche Polizei sensibilisierter
In Deutschland sieht man das gelassener, zumal unsere Polizei vorbereitet ist: Bei uns wurde nun auch die Polizei für dieses Thema sensibilisiert, allerdings anders, als vermutet. Bei denen heißt es jetzt:

„Durch die Umstellung des Körpers auf die Fastenzeit könne sich bei polizeilichen Kontrollen, Ermittlungen, Vernehmungen oder Durchsuchungen „eine gewisse Aufgebrachtheit“ der betroffenen Personen ergeben oder sogar Ursache für einen Schwächeanfall sein.“ Na bitte, nix Terror, sondern Hunger und Durst.

Woher kommt die Angst vor dem Terror?
Aber woher kommt denn unsere Angst vor dem Terror? Die kommt auch vom Fremdenhaß, weil wir und unsere Werte von diesen Fremden gehaßt werden. „Fremdenhaß“, ja, diese Fremden hassen uns, auch weil ihr Glaube es so will. Und so sind sie bei der Praktizierung ihres Hasses in der Wahl ihrer Mittel alles andere als zimperlich, wie man in den zahlreichen „Halsabschneide-Videos“ sehen kann, die sie provozierend ins Netz stellen. Hier wird ihr „Frieden“ nahezu täglich der Welt buchstäblich vor Augen geführt. Ihr Glaube kennt keine Unterscheidung in „Fremde“ und „Nicht-Fremde“, sondern nach ihren menschenfeindlichen Ansichten nur in Gläubige und Ungläubige.

Rauchen und Schupftabak verboten, Tabletten nur als Zäpfchen erlaubt
Daß Rauchen im Ramadan nicht erlaubt ist, gehört inzwischen zum allgemeinen Wissensstand. Schnupftabak als Ersatz ist allerdings ebenfalls nicht erlaubt. Und flüssige Nahrung, wie sie z. B. in Krankenhäusern durch die Venen verabreicht wird, auch nicht.

Vorsicht vor der Einnahme von Tabletten! Wenn im Monat Ramadan die Einnahme dieser Tabletten notwendig für die Behandlung ist, ist das zwar nicht zu beanstanden, aber mit ihrer Einnahme wird das Fasten ungültig. Aber – gepriesen sei der Allmächtige! – wenn die Einnahme dieser Mittel als Zäpfchen erfolgt, dann schadet es dem Fasten nicht, aber wenn es durch Schlucken erfolgt, dann wird damit das Fasten ungültig.

Kafaarah befreit (von den Sünden)
Na ja, der Gepriesene schien zu ahnen, daß wir alle sündige Menschlein sind. Und so bereitete er für Zuwiderhandlungen Strafen vor: Im Hinblick auf die Anzahl der Fastentage, die man z. B. mit Selbstbefriedigung ungültig gemacht hat, ist es erlaubt, bei deren Nachholen und beim Ableisten der Sühne sich mit der Anzahl zu begnügen, die man einigermaßen sicher erinnert.

Die Ungültigkeit des Fastens von jedem Tag des gesegneten Monats Ramadan, welche z. B. durch Selbstbefriedigung bewirkt wird – eine religionsgesetzlich verbotene Handlung – hat zwei Sühnen zur Folge, die aus 60 Tagen (eigenem) Fasten und (zusätzlich) dem Ernähren von 60 Bedürftigen besteht. Das hat ´was!

Oh Ihr Ungläubigen, es bleibt ein Trost: die Kafaarah (Sühne). Wenn Ihr gesündigt habt, so gibt es immer noch dank der Güte des Herrn – gepriesen sei er (aber das kennen Sie jetzt schon) – die Einrichtung des Kafaarah, einer Art Buße:
– einen Sklaven befreien,
– wenn dies nicht möglich ist, zwei aufeinanderfolgende Monate fasten
– und wenn auch das nicht möglich ist, 60 bedürftige Personen verköstigen

So denke ich denn gerade angestrengt darüber nach, mir doch noch ein paar Sklaven anzuschaffen – Nachschub gibt´s ja zur Zeit genügend via Türkei – damit ich sie, wenn ich denn einmal gestrauchelt wäre und Sündiges zu beichten hätte, als Kompensation dem Willen des Propheten entsprechend eintauschen könnte.

Fastenende gemeinsam feiern!
Nun gilt es aber jetzt schon – wir wollen das bitte nicht versäumen – sich vorzubereiten auf das Fastenende (Ende Juni 2017). Da dackeln dann Minister, Oppositionsführer, Kirchenfürsten und Gutmenschen sonderzahl zur nächsten Moschee, zum nächsten Imam, um die Geschenke zum Fastenende zu überreichen – nebst Gottes/Allahs Segen, versteht sich. ´S gibt ja eh keinen Unterschied zwischen unserem „lieben Gott“ und dem Allah der Gläubigen – meinen jedenfalls auch einige katholische und protestantische Kirchenmänner. Solche Verirrungen Ungläubiger findet man, dem HERRN (unserem HERRN) sei´s gepriesen, leider zuhauf.

Ja, Freunde, nochmals: Der Ramadan kommt und mit ihm die Scharia und auch sonst alles, was der Islam an Segnungen für uns bereithält. Wir werden ihn freudig empfangen! Möge Allah – subhanahu wa taala – uns rechtleiten und uns vergeben und uns Gutes im Jenseits und Geduld im Diesseits bescheren, inşallah!

P.S.: Das Grundgesetz sieht eine Sonderbehandlung wegen religiöser Sitten und Gebräuche nicht vor! Und „Willkommenskultur“ steht auch nicht im GG. Aber das ist jetzt nicht wichtig. Immerhin hat sich ein gewisser Mehmut Özil seiner Hadsch-Pflicht als frommer Moslem gestellt und ist – „BILD war dabei“ – nach Mekka gepilgert, womit er sich vom Singen der Nationalhymne in der deutschen Fußball-Mannschaft, „Die Mannschaft“, freigekauft hat. Allah ist groß, und Muhammad ist sein Prophet!

Politikwechsel fällig

EZB: Das Zeitalter der Falken muss anbrechen!

Von Frank Schäffler

Mario Draghi lobte 2011 die Stabilitätskultur der Deutschen Bundesbank, die Maastricht-Kriterien und die Unabhängigkeit der Notenbank. Er nahm uns die Angst, ein EZB-Präsident aus Italien würde den Euro in mediterrane Tradition führen. Er hat uns getäuscht.

Seit bald sechs Jahren ist der Italiener Mario Draghi Präsident der Europäischen Zentralbank. Seine Amtszeit läuft noch bis 2019. Doch schon jetzt wird eine Diskussion darüber geführt, wer seine Nachfolge antreten soll. Der Bundesbankpräsident Jens Weidmann gilt als einer der Favoriten. Er wäre sicherlich eine sehr gute Wahl, weil er sich einen kritischen Blick auf die EZB-Geldpolitik bewahrt hat und den mangelnden Reformwillen der Südstaaten immer wieder kritisiert. Jüngst fiel er dadurch auf, dass er der EU-Kommission Prinzipienlosigkeit vorwarf. Diese Klarheit und der Durchblick sprechen für ihn. Er steht damit in einer guten Tradition. Auch sein Vorgänger Axel Weber war und ist ein Kritiker der EZB-Politik. Auch er galt als potentieller Nachfolger des damaligen EZB-Präsidenten Jean-Claude Trichet. Auch er vertrat im EZB-Rat eine Minderheitenmeinung. Und auch bei ihm hatte die Öffentlichkeit lange Zeit den Eindruck, die Bundesregierung und insbesondere Angela Merkel unterstützen ihn bei der Kandidatur. Letztlich ließ Angela Merkel ihren Kandidaten während der Euro-Krise 2011 fallen, was Weber zum Rücktritt als Bundesbankpräsidenten veranlasste.

Ob Weidmann bessere Karten hat als Weber ist fraglich. Zwar ist er näher an Angela Merkel dran als sein Vorgänger. Immerhin war Weidmann zuvor Abteilungsleiter im Kanzleramt und „Sherpa“ Merkels für G8- und G20-Treffen. Aber die Dominanz Merkels und Deutschlands in der Europapolitik ist vielen ein Dorn im Auge. Schon bringt die französische Seite ihren Notenbankgouverneur Francois Villeroy de Galhau ins Gespräch.

Letztlich geht es um die Entscheidung, ob eher ein Präsident gewählt wird, der die Politik des billigen Geldes fortsetzt, oder jemand, der die Abhängigkeit von der Nullzinspolitik und den Schuldenaufkaufprogrammen beendet. Es sind zwei völlig unterschiedliche Konzepte. Die Vertreter der einen „Philosophie“ sind die Tauben, die niedrige Zinsen befürworten, um Wirtschaftswachstum anzuregen und den hohen Schuldenstand von Staaten, Banken, Unternehmen und privaten Haushalten finanzieren zu können. Sie glauben, dass man so aus der Krise herauswachsen kann. Die anderen sind die Falken: sie wollen jetzt den Einstieg aus dem Ausstieg des billigen Geldes einleiten. Auch sie sehen die Gefahren, die durch die Insolvenzen von Staaten und Banken entstehen könnten. Sie glauben aber, dass die Gefahren der fortgesetzten Zinsmanipulation noch größer sind.

Mario Draghi hatte sich 2011 vor seiner Kandidatur als Falke präsentiert. Damals lobte er in einem Interview in der FAZ die deutsche Stabilitätskultur, die die Deutsche Bundesbank über viele Jahrzehnte repräsentiert habe. Er hielt die Maastricht-Kriterien hoch und die Unabhängigkeit der Notenbank. Er wollte den Deutschen die Angst nehmen, dass ein EZB-Präsident aus Italien die Regeln schleifen und den Euro in eine mediterrane Tradition überführen würde. Heute müssen wir feststellen, dass er diese Rolle nur gespielt hat. Tatsächlich ist Mario Draghi eine Taube im Falkenkleid. Er hat dafür gesorgt, dass die EZB Schulden in noch nie dagewesener Dimension aufkauft. Am Ende ihres Anleihenaufkaufprogrammes wird die EZB dafür 2.300 Milliarden Euro aus dem Nichts geschaffen haben. Alles was nicht niet- und nagelfest ist, wird von der EZB gekauft, um mittelbar die Zinsen zu drücken. Die Märkte sind in vielen Bereichen inzwischen leergefegt. Wenn es so weitergeht, kauft die EZB bald auch alte Fahrräder und gibt dafür neues Papiergeld heraus.

Jens Weidmann war im EZB-Rat nicht der einzige, der dies von Anfang an kritisiert hat. Auch sein estnischer Kollege Ardo Hannson gehörte dazu. Man müsse die Frage stellen, ob die EZB eine verbotene Staatsfinanzierung betreibe, sagte er 2014 der Süddeutschen Zeitung. Der Harvard-Absolvent hat 2001 die Estnische Krone an die DM und 2002 dann an den Euro gekoppelt. Er hat gezeigt, dass er ein Falke ist. Er kommt aus einem Land mit vorbildlicher Fiskalpolitik und echtem Reformgeist. Hansson wäre ein guter Kandidat für die Draghi-Nachfolge. Je eher desto besser.

Das Tagesgericht

moscheelahr17mai

Während ein Moscheebau in Lahr  „Zukunft“ verheißt, ditibelt die Stadt vor sich hin und schaut weg.

(gh)In Lahr bricht Verzweiflung aus. Als sie eine Idee haben sollten, hatten sie keine. Dafür bekamen sie eine Landesgartenschau, denn wer will sowas? Nun ist in Lahr nichts fertig, kein Jahr mehr vor der Eröffnung, und da beginnen sie nach Ideen zu rufen. Keine zu haben, diese aber dauernd zu verkünden, das rächt sich nun als Fluch der schlechten Tat. Ideen sollen einen Römertopf füllen und dann vor sich hinschmoren. Ebenso eine Schnapsidee wie die nun auch von einer „jugendgerechten Gartenschau“, dabei sind Landesgartenschauen das Allerletzte, was einer Jugend angetan werden darf. Was tut Lahr? Es hilft  „zum Abhängen“ in „Hängematten“. Ist die Jugend schon SWR4? Kein Wunder, dass Schüler Bundestagskandidaten nach der Sicherheit ihrer Rente fragen. Ein offenbar früh vergreistes degeneriertes Lahr arbeitet weiter an seiner Landesgartenschau, „emsig“, wie es aus der „Presse“ schreit, dabei müsste es gemsig heißen, denn sonst schafft die Stadt ihre Ideengipfel nicht, die sich als Zipfel herausstellen an den Mützen von Zwergen. Nur wenn die Sonne auf- und wieder untergeht, werfen sie lange Schatten und sich in Schale. Als untergegangene Römer oder sonstiges verlorengegangenes Kulturvolk als der legendäre Stamm der Lohrer, die nie wussten, ob sie Männli oder Wiebli sind. Heute ganz in Grün. Wundert sich da noch einer, dass Redakteure in Lahr einen Vogel haben und darüber auch noch schreiben müssen? Das Schutter-Athen steht nie wieder auf aus seinen Ruinen. „Ein Abend wie im Süden Europas„. Nein, bewahre, kein Lahrer will sein Lahr so. Auch wenn da hin und wieder ganz offiziell von der Polizei Leute mit südeuropäischen Aussehen gefragt sind. Wenn die Sonne mal scheint, und es warm ist, steigen manchen Schreibern Grillen zu Kopf und sie denken nicht nur: Nix wie weg! Aber wohin? Da aus Zeitungsvielfalt Einfalt geworden ist, wird weggeduckt, statt in die Hände gespuckt und mit Teenagern auf Rente gehofft. Aber vorher bloß nicht anecken oder gar auffallen durch Einfall, denn der wird für Karriere zum Reinfall bei Medien und sowas. Lieber alle Spruchbeutel sich ausleeren lassen aufs leere Papier. Einer der Könige unter ihnen ist ein SPD-MdB. Er macht den Hosentaschen-Schulz, obwohl der selbst schon in Merkels Kitteltasche hockt und greint.

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PERLEN VOR DIE LESER
Lahr
Fechner setzt auf Gerechtigkeit, Sicherheit und Europa
(Lahrer Zeitung. Mit Listenplatz 10 muss er ja gar nicht gewählt werden. Was macht er, wenn Schulz neu auf Los geht? Und was machen Redakteure sonst so außer Propaganda und keine Fragen zum Wahlkreis zu stellen und sich vor dem Haus mit dem MdB fotografieren zu lassen als wäre schon wieder Karneval? Ist das neuer deutscher  Journalismus?)
Lesung mit Ute Wehrle im Rahmen der Literaturtage
Den Schwarzwald sehen und sterben
Am kommenden Dienstag, 30. Mai 2017, liest ab 19:00 Uhr die Autorin Ute Wehrle in der Buchhandlung Rombach im Arenapark Lahr, Alter Stadtbahnhof 1, in Lahr. Der Eintritt kostet 10,00 Euro, ermäßigt 8,00 Euro. Mord nach Schwarzwälder Art: Auf der Beerdigung von Oma Rosi ist der Teufel los – im Grab der Alt-68erin liegt bereits eine Leiche. Und zwar die des allseits unbeliebten ehemaligen Geschichtslehrers Lothar Sattler…gelang es Ute Wehrle schon 2014 mit ihrem Krimi-Debüt „Bächle, Gässle, Mord“ ihr Publikum zu begeistern. Es folgten die Krimis „Bächle, Gässle, Künstlerpech“ und „Bächle, Gässle, Puppentod“.
(Stadt Lahr. Muss in der Kriminalitäshauptstadt Freiburg noch was dazugedichtet werden? Reicht es noch immer nicht? Ist Vorleserin ein Beruf, von dem Frau leben kann? Werden Bücher nicht mehr gekauft? Heutzutage genügt doch ein  Motorrad, um im Schwarzwald zu sterben.)
Offenburg
Einfühlend Flucht verstehen
Schülerinnen des Klostergymnasiums stellen Filme und Erkenntnisse durch das VHS-Filmprojekt vor
(Badische Zeitung. Blödsinn. Lernen die nix? Nur Indoktrinierung und Schuldberatung?)
Planung für Flüchtlingsheim läuft an
(Badische Zeitung. Denn sie wissen nicht, was sie tun.)
Ortenaukreis
Ein Hoch auf 182 Ortenauer Weinerlebnisführer
In Sasbachwalden wurde auf das zehnjährige Bestehen der Ortenauer „Wein-Guides“ angestoßen / Neue Ideen angedacht.
(Badische Zeitung. Suchtberatung gerettet?)
Die Zeller Kunstwege locken Kunstflaneure ins Harmersbachtal
(Badische Zeitung. Kunstmenschen?)
Nationalpark Schwarzwald: Als „Young Explorer“ bewerben
(Miba-Presse. Kein Platz für Tiere?)
„Inklusive Ortenau“: Konkrete Umsetzung auf der Agenda
(Miba.Presse. Wo fehlt’s?)
Planwagenfahrt mit der badischen Weinprinzessin
(Miba-Presse. Hat die nicht ein gesponsertes Auto?)
Stadt Schiltach erfasst erstmals alle Ruhebänke
(Offenburger Tageblatt. Da setzt di‘ nieder!)
Interview:
„Diesel-Fahrverbo­te sind völlig falsch“
Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) über Auto-Zukunft, Koalition, Bundeswehr und Donald Trump
…Wir müssen mehr Geld für die Verteidigung ausgeben. Das hat aber nichts mit den Äußerungen von Präsident Trump zu tun. Seine Stellungnahme in Brüssel war schon in der Art und Weise, wie er sie vorgetragen hat, nicht akzeptabel. Damit hat er der Nato und auch seinem Anliegen keinen Gefallen getan….Die Sicherheitslage hat sich in Europa verändert. Die Bundeswehr ist nun auch stark in Afrika engagiert….Frau von der Leyen macht das Richtige…Fahrverbote sind völlig falsch. Mit ihnen wird viel zu kurz gesprungen…Wir brauchen aber die saubereren Diesel…Wir werden nur mit saubereren Diesel-Fahrzeugen den Klimakiller CO2 reduzieren können,…
(Schwäbische Zeitung. Warum atmet Kauder nicht nur Klimakiller aus? In welcher Welt lebt er?)
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Fünf Fahrzeuge der Stadtverwaltung in Brand gesetzt
Bruchsal –  Fünf Fahrzeuge der Stadtverwaltung Bruchsal wurden am frühen Freitagmorgen in Brand gesetzt. Ein weiteres Fahrzeug wurde durch das Feuer beschädigt. Kurz nach 02.00 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei von Anwohnern verständigt. Die Pkw waren an der Rückfront der Außenstelle des Rathauses am Campus geparkt. Nach den bisherigen Feststellungen der Kriminaltechniker, wurden die Fahrzeuge im Bereich des Motorraumes vorsätzlich in Brand gesetzt. Durch die Brandeinwirkung wurden die Fassade des Gebäudes und die Fenster im Erdgeschoß in Mitleidenschaft gezogen. Das Obergeschoss wurde durch Ruß verunreinigt. Der entstandene Sachschaden wird auf über 100.000 Euro geschätzt. Der Brandort wurde abgesperrt. Das Staatsschutzdezernat hat mit Unterstützung des Kriminalkommissariats Bruchsal die Ermittlungen übernommen.
(Polizeipräsidium Karlsruhe)
Auf regenbogen.de. liest sich das so:
Schon wieder Auto von Bruchsaler OB angezündet
Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres ist der Dienstwagen der Bruchsaler Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick (parteilos) angezündet worden. In der Nacht zum Freitag brannten insgesamt fünf nebeneinander abgestellte Autos aus. Betroffen waren neben dem OB-Wagen drei Fahrzeuge des Ordnungsamtes und ein Elektroauto eines Carsharing-Projekts einschließlich Ladesäule, teilte die Stadt auf ihren Internetseiten mit. Das Feuer sei zwar nicht auf das Rathausgebäude übergesprungen, in dem sich unter anderem das Ordnungsamt und Schulräume eines Gymnasiums befänden, es gebe aber Schäden durch Rauch und Hitze. An den Wagen, die alle gleichzeitig im Bereich des Motorraumes gebrannt hätten, sei Totalschaden entstanden. Die Polizei gehe von Brandstiftung aus.  Bereits im vergangenen August war der Dienstwagen der Oberbürgermeisterin in einem Wohngebiet in Flammen aufgegangen.

„Absolut sexistisch“
Weidel gegen Kopftücher in der Öffentlichkeit
So weit geht nicht einmal das Parteiprogramm: Alice Weidel, Baden-Württembergs AfD-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl, will ein Kopftuchverbot in der Öffentlichkeit.
(swr.de. Recht hat sie. Wem es hier nicht passt, wie das Land ist, sollte der sich nicht ein anderes suchen? Islamischer Gottesstaat Deutschland?)

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Skandal im Innenministerium in Stuttgart?
Mitarbeiter soll Fluchthelfer vermittelt haben
Ein Mitarbeiter des Landesinnenministeriums soll in seiner Freizeit Menschen bei der Flucht aus IS-Gebieten unterstützt haben. „Das ist ein Skandal“, sagte dazu ein hochrangiger deutscher Sicherheitsexperte dem SWR….Bei der Fluchthilfe für Laura H., einer niederländischen Konvertitin aus der IS-Hochburg Mossul im Norden Iraks, soll Daniel Köhler eine tragende Rolle gespielt haben. Köhler, im Stuttgarter Innenministerium und unter dem Innenminister Thomas Strobl (CDU) zuständig für Präventionsprojekte gegen islamistischen Extremismus, soll die Rettungsaktion von Laura H. organisiert haben, die ziemlich daneben ging. Das erste Mal hatte der „Spiegel“ über den Fall berichtet….Die Behörde selbst wusste nach eigenen Angaben auch von den Aktionen ihres Mitarbeiters – sie ließ ihn aber machen. Was er da tue, sei seine Privatsache, teilte das Innenministerium dem SWR mit. Mittlerweile fordert auch die FDP-Fraktion im Landtag Aufklärung…
(swr.de. Ist das etwa Hochverrat unter Thomas Strobl, dem Merkel-Stellvertreter als Privatsache?  Ist der Minister noch im Amt? Oder droht auch ihm für miese Leistung eine Belohnung, wie neuerdings in der ehemaligen CDU üblich?)
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Marode Bahnbrücken in Baden-Württemberg
Die Bahn-Milliarden reichen wohl nicht aus
Milliarden von Euro steckt die Bahn in die Pflege ihres Netzes. Dies aber könnte immer noch zu wenig sein. Jahrzehntealte Brücken in Baden-Württemberg gehören saniert. Politiker von den Grünen fordern nun schnelle Hilfe.
(swr.de. Wer veruntreut des Geld des Steuerzahlers und an wen? Wird damit etwa Beihife geleistet zu Straftaten?)

Millionen-Förderbescheid im Gepäck
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat am Freitagnachmittag bei seinem Besuch in Braunsbach einen Förderbescheid mitgebracht.
(swr.de. Hat er die Grüße vom Steuerzahler bestellt oder den Nikolaus gemimt?)

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NACHLESE
Jesus hat abgesagt
Der geplante Monolog von Merkel und Jesus zum Abschluss des Deutschen Evangelischen Kirchentags mit der Wittenbergpredigt muss am heutigen Sonntag leider ausfallen, weil dem  erwarteten Gast die Tendenz zu  buntdeusch ist. Stattdessen wird die Bundeskanzlerin im Beisein von Ex-Bischöfin Käßmann ihre These zur Bundestagswahl an die Tore der Schlosskirche schlagen: ICH.
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Deutsche Stiftungen unter Druck
Türkei wirft deutscher Stiftung Terror-Kontakte vor: „Wird immer unheimlicher“
Längst stehen auf der Liste der politisch Verfolgten in der Türkei auch deutsche Stiftungen. Nationalistischen Medien werfen ihnen vor, Terroristen und Kurden zu unterstützen, im Netz werden Gewaltaufrufe verbreitet. „Die Arbeit in der Türkei wird immer unheimlicher“, sagt Felix Schmidt, Leiter des Istanbuler Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung.
(focus.de. Wer nichts lernen will, muss fühlen. Auf eine Dummieregierung mit Dummieparlament kann niemand zählen.)

Verbrechen in Bonner Siegaue
Camperin vergewaltigt: Panischer Anruf ihres Freundes während Tat ließ Polizei kalt
Ein 31-jähriger Flüchtling zwang in der Bonner Siegaue eine Studentin vor den Augen ihres Partners zum Sex. Verzweifelt alarmierte der Freund via Handy die Polizei – doch die Notrufzentrale glaubte zunächst an einen schlechten Scherz. Laut den Wortprotokollen, die FOCUS Online einsehen konnte, ließ die Leitstelle die Notlage des Anrufers – und des Opfers – völlig kalt.
(focus.de. Deutschland – ein Scherz. Spaßmacher in Berlin?)

Zahl der Fälle nimmt zu
Flüchtlinge bezichtigen sich selbst des Mordes, um Abschiebung zu entgehen
Mit Selbstbezichtigungen und Geständnissen schwerer Straftaten in ihrer Heimat bis hin zum Mord versucht eine wachsende Zahl von Flüchtlingen in Hessen, einen zusätzlichen Schutz vor Abschiebung zu erreichen.
(focus.de. Lieber vollversorgt im globalen deutschen  Knast, als zuhause arbeiten. Warum nicht die Todesstrafe wieder einführen? Das Fallbeil steht gut gewartet in Berlin.)

Angriff auf AfD-Frau: Petrys Gegner wollen ihren Einzug in den Bundestag verhindern
(focus.de. Demokratie verpönt? Was soll die im Bundestag, hat sie der Partei nicht schon genug geschadet?)

Mehrere Hunderttausend Euro
Wieviel Intendanten bei der ARD wirklich verdienen
…Top-Verdiener soll demnach WDR-Intendant Tom Buhrow sein mit einem Gehalt von 399.000 Euro. SR-Intendant Thomas Kleist, der am Schluss der Liste steht, kassiert immerhin noch 237.000 Euro. Die komplette Liste im Überblick:
    WDR-Intendant Tom Buhrow: 399.000 Euro (seine Vorgängerin Monika Piel hatte laut epd noch 352.000 Euro verdient)
    BR-Intendant Ulrich Wilhelm: 367.000 Euro (er verzichte auf sämtliche Bezüge und Aufwandsentschädigungen für Mandate bei BR-Tochterfirmen)
    NDR-Intendant Lutz Marmor: 348.000 Euro
    SWR-Intendant Peter Boudgoust: 338.000 Euro
    HR-Intendant Manfred Krupp: 275.000 Euro
    MDR-Intendantin Karola Wille: 275.000 Euro (ihr Vorgänger Udo Reiter hatte ein Jahresgehalt von 277.000 Euro)
    RBB-Intendantin Patricia Schlesinger: 257.000 Euro
    Radio-Bremen-Intendant Jan Metzger: 257.000 Euro
    SR-Intendant Thomas Kleist: 237.000 Euro
(focus.de. Sie sind ja wichtiger als die Kanzlerin, denn sie müssen diese verkaufen. Unverkäufliches unter das Volk zu bringen ist schwierig, trotz undemokratischer Demokratiesteuer.)

Fiasko in Taormina
„Ich habe noch nie einen solchen Gipfel erlebt“
Donald Trump sprengt den G-7-Gipfel: Es wird gerungen und gerungen, heraus dürfte nur ein mageres Kommuniqué kommen. Denn der US-Präsident blockiert bei Fragen über Klimaschutz, Handel und Flüchtlinge.
(welt.de. Das unterscheidet einen Geschäftsmann aus der realen Welt von den Gipfeltauchern, die der Öffentlichkeit Nichtstun als Aktionismus andrehen und dies von den Bauchpinslern der Medien hochloben lassen. Wer macht nicht gerne Urlaub an den schönsten Plätzen der Welt und tut so, als würde er dort arbeiten?)

G7-Gipfel in Sizilien
Trump verweigert sich Klimaschutzerklärung
(spiegel.de. Sind nicht schon genug in dieser Sekte?)

Linke-Fraktionschef Dietmar Bartsch
„Ich will einen Staat, der Milliardäre verhindert“
Linke-Fraktionschef Dietmar Bartsch möchte „obszönen Reichtum“ ausschließen. Den derzeitigen Reichensteuersatz hält er für „Pillepalle“. Für die Nato hat er ganz besondere Pläne.
(welt.de. Für jeden nach neun Jahren Wartezeit einen Trabi! Er will  das Volk abschaffen, denn das verdient Milliarden . Ab mit den Grünen und anderen Sozis in die Pampa, wo der kommunistische Flachs blüht.)

„Engagierte Demokratie gestalten – Verantwortung übernehmen“
Kirchentag mit Barack Obama und Angela Merkel vor dem Brandenburger Tor
Auf der Veranstaltung des Kirchentags zweifelt niemand. Der Präsident a.D. sagt etwas auf die Frage des Studenten. Die Kanzlerin ist einverstanden. Nachhaken ist nicht vorgesehen. Benedict nickt, das Publikum klatscht, die Kirche segnet ab. – Dann ist ja alles gut.
(Tichys Einblick. Bloß nicht in Bibel und Koran schauen. Denn dort steht die Wahrheit hinter dem Gedöns, und die würde ein Bundesminister nie dem Volk zumuten, denn er ist selbst ein Vertreter von Hängematten und Scheuklappen und falschem Hase.)

Aus dem Almanach des Irrsinns – heute:
Die Mächtigen und die Religion
Von Wolfgang Herles
Was Präsidenten und Kanzler glauben, ist mir gleichgültig. Was sie wollen und tun, nicht. Wo Religionen zu viel zu melden haben, sind die Gesellschaften der Moderne nicht gewachsen: im Mittleren und Nahen Osten, im Bible-Belt der USA, im „Reichstag“ auch. Wer Sinn für Humor hat, der über das Niveau der heute-show hinaus reicht, kam in dieser Woche voll auf seine Kosten. Trump beim Papst in Rom. Obama bei den Protestanten in Berlin. Welch köstlicher Zufall.Der mächtigste Mann der westlichen Welt, sammelt religiös konnotierte Symbolszenen. An der Klagemauer in Jerusalem, beim Säbeltanz mit wahabitischem König, beim Keep Smiling mit Papst, der ihm politisch so nahe steht wie der Mufti von Mekka. Der ehemals mächtigste Mann der westlichen Welt, der zum Weltfrieden nicht mehr beisteuerte als den Empfang des Friedensnobelpreises, agiert bei der großen Luther-Show als Pop-Moralist. Glaubens-Entertainment, wo auch immer Politiker Religion missbrauchen oder sich an Religionen anwanzen. Den Rotz am Ärmel geben sie dann anderswo…Ohne Buchdruck hätte Luther nichts erreicht. Die Schriftkultur neigt sich nach einem halben Jahrtausend ihrem Ende zu. Sie war nur die „Gutenberg-Parenthese“. Die Digitalisierung wird dazu führen, dass der Mensch nur noch mündlich mit intelligenten Maschinen kommuniziert. Man muss nicht mehr lesen (können). Immer weniger Menschen tun es heute schon, und wenn dann lieber kurze Sätze, sms, twitter. Sie lassen sich von visuellen Medien zu Tode unterhalten. Visualisierung und Sprechsprache verändern das Denken. Es wird schlichter, emotionaler, doch der wachsenden Komplexität der Welt nicht mehr gewachsen. Die Folge? Im 500. Jahr der Reformation geht nicht nur die Schriftkultur vor die Hunde, sondern mit ihr auch die Demokratie. Was würde Luther dazu sagen? Gegen den Verfall unserer Kultur müssten die Lutheraner auf die Barrikaden steigen, gerade jetzt, zum Reformationsjubiläum. Statt dessen rollen sie einer zurückgebliebenen, bildungsfernen Religion den fadenscheinigen Toleranz-Teppich aus.
(Tichys Einblick. Sie können das Wasser ihres Kinderglaubens nicht halten, ein Schäuble ist sogar so ehrlich, dies einzugestehen, während eine Merkel noch immer an Blockflöten festhält, hat sie politisch ja nichts anderes gelernt. Politiker machen sich auch zu Narren Gottes, dabei kennt er ja seine Pappenheimer.)

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Donald Trump hat recht
Manchester und Brüssel: der Anschlag und das Treffen der Nato. Das eine ist eine Tragödie, das andere eine Farce.
Markus Somm     
Saffie Rose Roussos war acht Jahre alt, als sie am Montag in Manchester starb, durch eine Bombe, die ein 22-jähriger Mann, dessen Namen wir nie mehr nennen, in der Manchester Arena zur Detonation gebracht hatte; er selber sprengte sich dabei in die Luft…Szenenwechsel. Wenige Tage später ein Bild jener, die jedes Mal, wenn so etwas geschieht, wortreich ihr Entsetzen, ihre Solidarität beteuern, die sie nichts kostet und dabei einen Teil der Verantwortung tragen für den Horror, den einfache Leute nun überall im Westen und darüber hinaus erleiden: Die Regierungschefs der Nato-Staaten reihen sich im Hauptquartier der Nato in Brüssel auf, um sich eine Rede von Donald Trump anzuhören, dem neuen amerikanischen Präsidenten, den sie nie gewählt hätten, was man ihren gequälten Gesichtern ansieht. Wenn sie etwas erleiden, dann höchstens diese Rede…Wenn es einen Grund gibt, warum diese gut ausgebildeten, hoch bezahlten, sorgfältig frisierten, mit Chauffeuren und Assistentinnen ausgestatteten Herrscher diese Rede des Ungeliebten hören müssen, dann diesen: dass sie versagt haben…wenn die Politiker des Westens nicht mehr in der Lage sind, zu verhindern, dass kleine Mädchen wie Saffie aus politischen Gründen von islamistischen Tätern jederzeit und überall abgeschlachtet werden, dann sind sie überflüssig geworden. Staaten oder Verteidigungsbündnisse, die die Sicherheit ihrer Bürger nicht mehr garantieren, sind nichts wert; eine politische Elite, die in fast sämtlichen Fragen, die uns Sorgen machen, scheitert, ist womöglich die falsche Elite, die es dringend auszuwechseln gilt…Trump wäre nie ins Weiße Haus eingezogen, hätte Barack Obama, sein Vorgänger, nicht acht Jahre mit einer Silberzunge geredet, aber nur Schrott hinterlassen. Der neue französische Präsident, Emmanuel Macron, stünde nie hier in der Sonne, etwas unsicher noch, wenn auch sympathisch, wenn sein Vorgänger François Hollande nicht fünf Jahre lang sein wunderbares Land weiter ruiniert hätte. Angela Merkel schließlich versagt und steht immer noch hier, was gerade in ihrem Fall kaum zu verstehen ist, es sei denn, man ist ein deutscher Wähler: Ob Euro, ob Brexit, wohin sie die Briten geradezu getrieben hat, ob Griechenland, Energiewende oder Flüchtlingskrise: Merkel hat so viele Fehler begangen, dass vielleicht darin der Grund zu suchen ist, warum sie unverwundbar geworden ist. Man hat aufgehört zu zählen und glaubt es gar nicht, dass ein Politiker, der so bescheiden auftritt, so oft andere in den Abgrund stösst. «Dieser mutmaßliche terroristische Anschlag», sagte Merkel mit Blick auf Manchester, «wird nur unsere Entschlossenheit stärken, weiter gemeinsam mit unseren britischen Freunden gegen diejenigen vorzugehen, die solche menschenverachtenden Taten planen und ausführen. Deutschland steht an Ihrer Seite.» Selten klang eine Solidaritätsadresse so unaufrichtig. «Wir schaffen das.» Die gleiche Frau hat vor zwei Jahren Millionen von Menschen wahllos, ungeprüft nach Europa eingeladen, die aus Ländern kamen, wo man wusste, dass die Terroristen viele junge Männer (und ein paar Frauen) angeworben hatten und es nach wie vor tun. Wenn sich unter 1000 Flüchtlingen ein einziger Terrorist verbirgt, dann reicht es für einen Anschlag in Manchester oder München oder Mannheim. Es braucht eine gewisse Chuzpe, so zu reden, Krokodilstränen zu vergießen, wenn man das Krokodil nur «mutmaßlich» für schlimm hält. Wie anders redet Trump: Und jedes Mal, wenn er gerade bei Verstand ist und dann etwas sagt, leuchtet mir ein, warum diese Elite des Status quo  nicht nur hier in Brüssel, sondern auch in Washington  ihn so hasst und bekämpft. Denn er hat recht, und die, die ihn bekämpfen, wissen es. Donald Trump hat recht, wenn er die gescheiterte Immigrationspolitik des Westens unter anderem für Manchester verantwortlich macht. Er hat recht, wenn er in Brüssel im Nato-Hauptquartier sagt, 23 von 28 Mitgliedstaaten leisteten nicht ihren fairen Beitrag, weil sie zu wenig für die Verteidigung einsetzten, obwohl sie es versprochen hatten… Zwei Prozent des Bruttoinlandproduktes, darauf haben sich die Nato-Staaten 2006 verständigt, sollte jedes Land für die Verteidigung ausgeben. Nur fünf kommen ihren Verpflichtungen nach. Die USA (3,6 Prozent, Angaben für 2016), Griechenland (2,3), Grossbritannien (2,2), Estland (2,1) und Polen (2,0)… Merkels Deutschland: Das mächtigste Land Europas zahlt bloss 1,2 Prozent für seine Verteidigung…Im Gegenzug …hat die Nato in Brüssel, der belgischen Hauptstadt, vor kurzem ein neues Hauptquartier bezogen, in das über eine Milliarde Euro investiert worden ist. Trump hat recht, wenn er betonte, er habe nie gefragt, wie viel das Glasgebäude gekostet habe. «Aber es ist schön» – auch für diesen Sarkasmus des New Yorker Milliardärs hätten sie ihm Gift geben können. Und Trump hat schliesslich recht, wenn er sagt, 119 Milliarden Dollar mehr hätte man 2016 im Kampf gegen den Terrorismus und eine unkontrollierte Einwanderung stecken können, wenn die anderen Nato-Staaten das beigetragen hätten, wozu sie verpflichtet wären…Die Regierungschefs Europas standen da vor Donald Trump wie Schulbuben und -mädchen, die etwas angestellt hatten…Es war ein grosser Auftritt von Donald Trump, dem Aussenseiter, den sie hassen und deshalb bekämpfen. Sie sollten jene bekämpfen, die unser Leben hier im Westen zur Hölle machen wollen, jene «mutmaßlichen» Mörder, die Saffie getötet haben, das kleine Mädchen, das für Ariana Grande geschwärmt hat.
(Basler Zeitung. Ab und zu lohnt es sich, eine richtige Zeitung zu lesen, wovon Deutschland längst entwöhnt ist. Trump führt ein politisches Nichts wie Merkel u.a. vor, während gleichgeschaltete deutsche Einheitsmedien in ihrer Regierungspropaganda aufschreien. Wie wohltuend, mal vom benachbarten Ausland zu erfahren, in wecher Parallelwelt sich das deutsche Volk eingerichtet und den Verstand ausgeschaltet hat. Wer ist die Weltmacht Nr. 1 und will es immer sein? Wer hat seit dem Fall der Mauer nichts dazugelernt und ist beim FDJ-Agitprop stehengeblieben? Jetzt ist einer da und sagt den Kasperle, dass sie Kasperle sind, und sie sind erschrocken wie ihre Narren von den Hofsendern und -schreibstuben. Igelt sich jetzt Merkels Volk ein in einer Wagenburg: viel Feind, keine Ehr‘? Der amerikanische Präsident ist nicht das Kasperle der deutschen Narren-Medien. Sie werden es wohl nie verstehen, wenn es auch der Letzte in der übrigen Welt weiß. Merkel, Leyen und der übrige Hofstaat sind eine einzige lächerliche Veranstaltung. Halleluja! Wie bigott der ganze Regierungsverein ist!)
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Nicolaus Fest zu Manchester, Wahlfälschungen und Invasion
Was ist los mit diesem Land? In Nordrhein-Westfalen wurden alle Wahlbezirke überprüft, weil einige tausend Stimmen für die AfD keine Berücksichtigung fanden. Es sei, so der stellvertretende Wahlleiter, schwer vorstellbar, dass die Manipulationen nicht vorsätzlich erfolgten. Und wie reagieren die Politiker, die Medien, all die sauberen Demokraten? Nichts, keine Empörung, alles schweigt. Wenn es gegen die AfD geht, ist auch offener Wahlbetrug ok…
(pi-news.net. Das Land ist los, von der Rolle.)

Urheberrechtsreform
Heiko Maas macht die freie Presse kaputt
Wenn der Justizminister mit seinem neuen Urheberrecht durchkommt, dann wird es keine freien Zeitungsverlage mehr geben. Kennt der Mann die Verfassung nicht?
(faz.net. Hahaha! Auf einmal passt Maas der „Presse“ nicht? Sie ist weder frei noch Presse. Niemand braucht sie so. Die FAZ bietet auch gleich wieder diesem Zwergenverband „Zentralrat der Muslime“ eine Plattform, auf der er Ramadan mit Weihnachten gleichsetzen darf. Halleluja, wo habt ihr bloß den klugen Kopf gelassen, Klingelingeling?)

Recherchenetzwerk enthüllt
Geheimer Schiffsdeal: Wie die Familie Erdogan angeblich Millionen scheffelt
Die Familie des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hat nach Informationen des „Spiegel“ seit 2008 an einem geheimen Schiffs-Deal 23 Millionen Dollar (mehr als 20 Millionen Euro) verdient.
(focus.de. Er hat ja sonst nichts zu tun.)

Bundesagrarminister Schmidt
„Ich befürworte die politische Einmischung der Kirchen“
Agrarminister Christian Schmidt sieht die Kirchen als Verbündete im Kampf gegen Populisten. Sie sollten sich mehr um Menschen in ländlichen Regionen kümmern. Auch für die Bauern könnten sie etwas tun.
(welt.de.Kann der seinen Kinderglauben auch nicht für sich behalten? Was nützt ein Grundgesetz, wenn damit bescheuert umgegangen wird? Zurück ins Mittelalter. Mit den größten Landbesitzern. Napoleon hat nur halbe Arbeit geleistet. Mit Christentum haben Kirchen nichts zu tun.)

Darmstadt
Vier Männer nach sexuellen Übergriffen festgenommen
Nach sexuellen Übergriffen im vergangenen Jahr hat die Polizei auf dem Darmstädter Schlossgrabenfest ihre Präsenz verstärkt. Dennoch kam es wieder zu Anzeigen. Mehrere Männer wurden in der Nacht festgenommen.Beim Schlossgrabenfest in Darmstadt sind mehrere Männer festgenommen worden, weil sie Frauen sexuell belästigt haben sollen. Drei Verdächtige sollen auf dem Open-Air-Festival unsittlich berührt haben, ein Mann in einer nahegelegen Diskothek, teilte die Polizei am Samstag mit. Die Männer seien zwischen 16 Jahre und 35 Jahre alt und Asylbewerber. Kurz nach Mitternacht fiel im Bühnen-Bereich zudem eine sechs bis siebenköpfige Personengruppe auf, die immer wieder Personen beim Feiern umringte. Augenscheinlich hatte es die Gruppe auf die Geldbörsen oder Handys der Festbesucher abgesehen. Die Polizei hatte ihre Präsenz auf dem Schlossgrabenfest in diesem Jahr nicht nur wegen der allgemeinen Terrorgefahr verstärkt. Bereits im Vorjahr hatten Frauen von sexuellen Übergriffen berichtet. 30 Frauen meldeten sich damals bei der Polizei. Sie wurden unabhängig voneinander von einer Kleingruppe umzingelt und belästigt. Das Vorgehen weckte Erinnerungen an die Vorfälle in der Kölner Sylvesternacht…
(welt.de. Wann wird in diesem Land auf eventuell illegal einwandernde unzivilisierte Barbaren geachtet, die wissen, dass ihnen hier nichts passiert?)

rottweilertag17

Wauwau!  ADRK heißt  Allgemeiner Deutscher Rottweiler Klub.

Metzgers Hund
Über die Herkunft des Rottweilers bestehen die verschiedensten Ansichten, darunter ist auch die Vermutung, dass die Urahnen der Rottweiler in den Hunden römischer Hirten zu sehen seien, denn das spätere Herkunftsgebiet der Hunde gehörte in der Antike zum Römischen Reich. Im Verlauf von mehreren Jahrhunderten wurden diese Hunde auf Lebenstüchtigkeit, Intelligenz, Ausdauer und Treibeigenschaften hin gezüchtet. Sie wurden somit unentbehrliche Helfer der Viehhändler und Metzger. Dieser Hund war am häufigsten in und um die damalige Reichsstadt Rottweil im heutigen Baden-Württemberg verbreitet, und so erhielt er im späten Mittelalter den Namen Rottweiler. Rottweil war im 18./19. Jahrhundert ein bedeutendes Viehhandels-Zentrum, von dem aus Rinder und Schafe vor allem in den Breisgau, ins Elsass, an den Bodensee und ins Neckartal getrieben wurden. Der Viehhandel lag dabei hauptsächlich in den Händen der lokalen Metzger. Sie waren es, die Rottweiler zum Bewachen und Treiben der Großviehherden einsetzten und zu diesem Zweck als Metzgerhunde züchteten. In dieser Zeit wurde die Rasse überregional bekannt. Die ursprüngliche Aufgabe des Rottweilers, Vieh zu treiben und zu bewachen, macht ebenso wie sein Körperbau die Verwandtschaft mit den Sennenhunden deutlich. Im Laufe der Zeit wurde das Vieh aber durch das Aufkommen der Eisenbahn und anderer Fahrzeuge zunehmend auf andere Art transportiert, und der Rottweiler verlor seinen bisherigen Verwendungszweck. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde aber der Gebrauchswert dieser Rasse im Polizeidienst erprobt, und im Jahre 1910 wurde der Rottweiler als Polizei- und Militärhund anerkannt. Laut Rassestandard haben Rüden eine Widerristhöhe bis 68 cm, Hündinnen bis zu 63 cm. Der Rottweiler ist ein schwerer und stämmiger Hund. Dennoch ist er laut Rassestandard „weder plump noch leicht, nicht hochläufig oder windig. Seine im richtigen Verhältnis stehende, gedrungene und kräftige Gestalt lässt auf grosse Kraft, Wendigkeit und Ausdauer schliessen.“ Das Gewicht von Rüden beträgt ca. 50 kg, das von Hündinnen ca. 42 kg. Rottweiler haben ein kurzes schwarzes Fell mit Unterwolle, welches an den Lefzen, am Fang, an den Augenbrauen, unter der Schwanzwurzel sowie auf der Brust und an den Beinen klar abgegrenzte rotbraune Abzeichen, den Brand aufweist. Durch kräftigen Körperbau und kraftvolles Gebiss gibt er einen guten Schutzhund ab. Die FCI beschreibt im Rassestandard den Charakter des idealen Rottweilers folgendermaßen: „Von freundlicher und friedlicher Grundstimmung, kinderliebend, ist er sehr anhänglich, gehorsam, führig und arbeitsfreudig. Seine Erscheinung verrät Urwüchsigkeit; sein Verhalten ist selbstsicher, nervenfest und unerschrocken. Er reagiert mit hoher Aufmerksamkeit gegenüber seiner Umwelt.“ Durch Beißvorfälle hat der Rottweiler teilweise einen schlechten Ruf bekommen. Der Rottweiler ist ein großer und starker Hund, von dem eine Gefährdung ausgehen kann. Eine Untersuchung der Centers for Disease Control and Prevention, die tödliche Bissverletzungen durch Hunde in den USA zwischen 1979 und 1998 auswertete, kommt zum Schluss, dass Hunde vom Typ Pit Bull sowie Rottweiler zusammen mehr als die Hälfte aller Todesfälle durch Hundebisse verursachten. Eine im Jahr 2002 veröffentlichte Schweizer Untersuchung zu medizinisch versorgten Hundebissverletzungen kommt zu dem Ergebnis, dass Hunde vom Typ Rottweiler verglichen mit ihrer Häufigkeit in der Hundepopulation überdurchschnittlich oft beißen. In einer Studie des Instituts für Tierschutz und Tierverhalten der Freien Universität Berlin wird dem Rottweiler (hinter dem Deutschen Schäferhund) eine hohe Auffälligkeitsrate nachgewiesen. Der Rottweiler wird in einigen deutschen Bundesländern als Listenhund geführt, und seine Haltung unterliegt daher in diesen Ländern bestimmten Einschränkungen. Aufgrund einer Statistik des Deutschen Städtetages von 1997 wurde der Rottweiler zum 1. November 2002 in die Kategorie II der Kampfhundeverordnung in Bayern aufgenommen und muss in bestimmten Bundesländern einen Wesenstest durchlaufen. In Österreich steht der Rottweiler in zwei von drei listenführenden Bundesländern (Wien und Niederösterreich) auf der Rasseliste. In der Schweiz führen zwölf der dreizehn Kantone, in denen es Rasselisten gibt, den Rottweiler auf ihren Listen, die Haltung ist in diesen Kantonen bewilligungspflichtig. In den Kantonen Genf und Wallis sind Haltung, Zucht und Einfuhr verboten. Zahlreiche Rottweiler werden als Familienhund gehalten. Er gehört zu den Gebrauchshunderassen und wird dementsprechend bei Polizei und Militär eingesetzt. Aufgrund seiner imposanten Gestalt wird er gerne als Wachhund verwendet.(Wikipedia)

Übel bei der Wurzel packen

Der Terrorismus geht weiter, weil er wirkt

Von Alan M. Dershowitz

(Englischer Originaltext: Terrorism Persists Because It Works
Übersetzung: Audiatur Online)

Jedes Mal, wenn ein abscheulicher Terrorangriff unschuldige Opfer trifft, klagen wir und geloben, die Sicherheitsmassnahmen zu verschärfen und weitere Vorbeugemassnahmen zu ergreifen. Aber wir erkennen nicht, welch wichtige Rolle Freunde und Verbündete im Bestärken, Motivieren und Anstiften zu Terrorismus spielen. Wenn wir eine Chance haben wollen, Terrorismus einzudämmen, müssen wir das Übel bei der Wurzel packen. Es sind nicht Armut, Benachteiligung, Verzweiflung oder einer der anderen missbrauchten Gründe, die Terrorismus als Akt der Verzweiflung erklären, wenn nicht sogar rechtfertigen sollen. Alles andere als das. Viele Terroristen, wie etwa die an 9/11 Beteiligten, waren gebildet, wohlhabend, mobil und sogar erfolgreich. Sie trafen eine rationale Kosten-Nutzen-Entscheidung zur Ermordung unschuldiger Zivilisten aus einem einzigen Grund: Sie glauben, dass Terrorismus wirkt.

Tragischerweise haben sie Recht. Die internationale Gemeinschaft hat Terrorismus belohnt, während sie gleichzeitig diejenigen bestraft, die ihn mit vernünftigen Mitteln zu bekämpfen suchen. Alles begann mit einer Entscheidung Jassir Arafats und anderer palästinensischer Terrorgruppen, die Taktik des Terrorismus als vorrangiges Mittel dafür einzusetzen, die Sache der Palästinenser in den Mittelpunkt des Weltinteresses zu rücken. Was Verdienste und Verfehlungen bei der Sache der Palästinenser angeht, ist dieser Status unverdient. Die Behandlung der Tibeter durch China, der Kurden durch einen Großteil der arabischen Welt und der Menschen in Tschetschenien durch Russland war mindestens genauso schlimm. Deren Reaktion auf die Missstände wurde jedoch von der internationalen Gemeinschaft und den Medien grösstenteils ignoriert, weil sie Lösungen in gesetzlichem Rahmen und eben nicht über Terrorismus suchten.

Die Situation der Palästinenser ist eine andere. Die Entführung von Flugzeugen, die Ermordung von Olympiasportlern in München, die Tötung von israelischen Kindern in Ma’alot und die vielen weiteren terroristischen Gräueltaten durch palästinensische Terroristen haben ihre Sache über alle anderen Anliegen der Menschenrechtsgemeinschaft erhoben. Obwohl die Palästinenser noch nicht über einen Staat verfügen – weil sie zwei Mal großzügige Angebote zur Staatlichkeit abgelehnt haben – beherrscht ihre Sache immer noch die Vereinten Nationen und zahlreiche Menschenrechtsgruppen.

Andere unzufriedene Gruppen haben aus dem Erfolg des palästinensischen Terrorismus gelernt und den Einsatz dieser barbarischen Taktik nachgeahmt. Heute noch belohnt die Palästinensische Autonomiebehörde – obwohl sie behauptet, Terrorismus abzulehnen – die Familien von Selbstmordattentätern und andere Terroristen mit grossen Vergütungspaketen, die je nach Anzahl der unschuldigen Opfer immer umfangreicher werden. Wäre der Verursacher des Massakers von Manchester Palästinenser gewesen und hätte das Massaker in einem israelischen Saal stattgefunden, so hätte die Palästinensische Autonomiebehörde seiner Familie für die Ermordung so vieler Kinder ein kleines Vermögen gezahlt.

Es gibt eine Bezeichnung für Menschen und Organisationen, die andere für die Ermordung unschuldiger Zivilisten bezahlen: man nennt das Beihilfe zum Mord. Würde die Mafia Kopfgelder für die Ermordung ihrer Gegner aussetzen, würde niemand mit denen, die ein solches Angebot machen, sympathisieren. Eine palästinensische Führung jedoch, die das Gleiche tut, wird in der ganzen Welt empfangen und geehrt.

Darüber hinaus glorifiziert die Palästinensische Autonomiebehörde Terroristen auch dadurch, dass sie Parks, Stadien, Strassen und andere öffentliche Orte nach den Massenmördern von Kindern benennt. Unser „Verbündeter“ Katar finanziert die Hamas, die von den Vereinigten Staaten zu Recht zu einer Terrororganisation erklärt wurde. Unser Feind Iran finanziert, ermöglicht und fördert ebenfalls Terrorismus gegen die Vereinigten Staaten, Israel und andere westliche Demokratien, ohne dass dem echte Konsequenzen folgen würden. Die Vereinten Nationen glorifizieren Terrorismus, indem sie Länder, die ihn unterstützen, in Positionen von Amt und Würden bringen und die Förderer des Terrorismus mit offenen Armen empfangen.

Auf der anderen Seite wird Israel, dessen Bemühungen zur Bekämpfung des Terrorismus mit vernünftigen und gesetzlichen Mitteln in der Welt führend sind, von der internationalen Gemeinschaft mehr als jedes andere Land angegriffen. Bei den Vereinten Nationen werden die Förderer des Terrorismus besser behandelt als dessen Gegner. Die Taktik des Boykotts und der Desinvestitionen (BDS) richtet sich nur gegen Israel und nicht gegen die vielen Nationen, die Terrorismus unterstützen.

So lange er Früchte trägt, wird der Terrorismus weiter bestehen. Für verschiedene Anliegen mag es unterschiedliche Früchte geben. Manchmal bringt er einfach nur Aufmerksamkeit. Manchmal ist er ein Mittel zur Rekrutierung. Manchmal, wie in vielen europäischen Ländern geschehen, führt er zu Zugeständnissen. Einige europäische Länder, die derzeit unter Terrorismus leiden, haben sogar bereits festgenommene palästinensische Terroristen freigelassen. Es waren unter anderem England, Frankreich, Italien und Deutschland, die palästinensische Terroristen in der Hoffnung freigelassen haben, dann von Angriffen im eigenen Land verschont zu bleiben. Die egoistische und unmoralische Taktik dieser Länder ist ins Auge gegangen: Dadurch sind sie nur noch interessantere Ziele für die mörderischen Terroristen geworden.

Aber ganz gleich, wie Terrorismus wirkt, die Tatsache, dass er wirkt, macht es schwierig, wenn nicht gar unmöglich, seine bösartige Ausbreitung auf der ganzen Welt einzudämmen. Um seine Wirkung zu verhindern, muss die ganze Welt zusammenstehen und darf Terrorismus niemals belohnen, sondern muss immer diejenigen bestrafen, die ihn ermöglichen.

(Professor Alan M. Dershowitz ist Inhaber des Felix Frankfurter-Lehrstuhls für Rechtswissenschaften, emeritierter Professor und Autor des Buchs „Taking the Stand: My Life in the Law and Electile Dysfunction.“ Quelle: Gatestone Institute)

Moskau am Tag des Sieges

Liebe zur Heimat scheint Menschen zu angenehmeren Mitbürgern zu

Von Vera Lengsfeld

Ich kenne Moskau, seit ich 1967 das erste Mal mit meinen Eltern da war. Es war Februar, die Temperaturen bewegten sich um die -10 Grad Celsius. Die Stadt erschreckte mich. Ein braun-graues Steinmeer, bestückt mit Losungen, die auf alle nur denkbaren Weisen vom Sieg des Sozialismus und die Unschlagbarkeit des Marxismus-Leninismus kündeten. Meine Schwester und ich wurden in unseren neuen Nylonkutten sofort als Westler identifiziert (so sah man in der SU die DDR) und permanent angesprochen….Ich sprach damals  fließend Russisch und hatte keine Verständigungsprobleme…. Ich war sehr gespannt auf die Stadt, die ich zum letzten Mal 2004 besucht habe. Schon damals war ich beeindruckt, in welchem Tempo Moskau seine alte Schönheit zurückerlangte. Jetzt war ich überwältigt. Wir fuhren die Twerskaja entlang, die frühere Gorkistraße und sahen fast ausschließlich sorgfältig restaurierte Gebäude. In Anbetracht der prachtvollen Stalinbauten musste ich daran denken, welches Schicksal der ehemalige Chef des Bauhauses Hannes Meyer der Hauptstadt der Sowjetunion zugedacht hatte. Stalin hatte ihn damit beauftragt, einen Plan für den Umbau zu entwickeln. Meyer präsentierte einen radikalen Vorschlag: Rund um den Kreml sollte alles abgerissen und wie Tortenstücke ein Dutzend Stadtteile gruppiert werden: Ein Stadtteil für die Sportler, einen für die Wissenschaftler, einen für die Musiker, einen für die Maler, einen für die Arbeiter u.s.w. Das war Stalin zu totalitär. Er entband Meyer von seiner Aufgabe und bestellte zwei Lieblingsarchitekten des ermordeten Zaren, die den berühmten Zuckerbäckerstil schufen.

Das berüchtigte Hotel Lux, in dem die kommunistischen Emigranten aus ganz Europa untergebracht waren, bis sie im Lager oder den Erschießungskellern landeten, war unter einer Bauplane bedeckt. Dafür strahlte die gefürchtete Lubjanka, die Zentrale des sowjetischen Geheimdienstes, in Sonnengelb und Rot.

Später fuhren wir die Moskwa entlang, am „Haus am Ufer“ vorbei, das im originalen Grau-Beige immer noch die kommunistische Tristesse ausstrahlt. Hier wohnten Regierungsmitglieder, Armeeführung und höchste Parteifunktionäre in großen Wohnungen mit Personal, bis sie von den Schergen der Staatssicherheit abgeholt und liquidiert wurden. Unter anderen lebte der General Michail Nikolajewitsch Tuchatschewski hier, legendärer Bürgerkriegsheld, Liebhaber von Musik und schönen Ballerinen, Schutzengel von Dimitri Schostakowitsch, bis er sich selbst nicht mehr schützen konnte. In seine Wohnung zog ein anderer General. Juri Trifonow beschreibt in seinem Roman „Das Haus am Ufer“, wie sich seine Bewohner in Erwartung ihrer Verhaftung nur noch vollständig bekleidet ins Bett gelegt oder sich mit Koffer gleich neben dem Fahrstuhl postiert haben, damit die Familie nicht gestört würde, wenn sie abgeholt werden.

Die mit Blick über den Fluss zum Kreml wohnten, haben vielleicht nächtliche Bittgebete in Richtung des Fensters geschickt, hinter dem jede Nacht das Licht bis zum frühen Morgen brannte. Die in der zweiten Reihe untergebracht waren, sahen vor ihren Fenstern eine kleine Kirche. Aber auch der Gott, den sie längst abgeschafft hatten, konnte ihnen nicht helfen.

Die Erlöserkathedrale, die gegenüber dem Wohnhaus der Bonzen gestanden hatte, war auf Befehl Stalins abgerissen und durch ein Schwimmbad ersetzt worden. Diese Schwimmhalle hatte ein Außenbecken, in dem man auch im tiefsten Winter schwimmen konnte, was ich 1967 getan habe. Durch den enormen Unterschied zwischen Außen- und Wassertemperatur war die Halle in tiefsten Nebel gehüllt. Als Schwimmer sah man einen anderen Schwimmer oft erst im letzten Moment oder erst beim Zusammenstoß.

Schon kurz nach dem Zusammenbruch der Sowjetherrlichkeit wurde die Kathedrale mit ihren goldenen Kuppeln wieder errichtet und spiegelt sich heute im Fluss, als wäre sie nie weg gewesen.

Moskau glänzt, als wäre es die Hauptstadt eines Imperiums, aber das Imperium ist nicht mehr da.

Ich bin hier, um mir die Feierlichkeiten zum Tag des Sieges anzuschauen und den von der Zivilgesellschaft initiierten Marsch des „Unsterblichen Regiments“ mitzumachen. Auf diesem Marsch, der zum ersten Mal 2007 in der westsibirischen Stadt Tjumen durchgeführt wurde und seit 2010 auch in Moskau stattfindet, werden die Kriegsteilnehmer von ihren Familienangehörigen geehrt.

Am Vormittag findet die traditionelle Militärparade statt. Dafür wird der Rote Platz weiträumig abgesperrt, was tausende Menschen, vor allem junge, daran hindert, dem Ereignis nahe zu kommen. Nachdem die Uhr auf dem Spaskiturm vernehmlich geschlagen hat, beginnt die Parade mit einem weithin vernehmbaren dreifachen „Hurra!“. Die Generalität sitzt in offenen Kübelwagen, mindestens ein General bekreuzigt sich, als der Wagen unter einem Kremltor durchfährt, über dem ein Heiligenbild angebracht ist. Neu ist auch, dass Staatschef Putin nicht auf einer Tribüne sitzt, sondern auf die Kriegsveteranen zugeht und sie begrüßt. Das scheint eine Referenz an die Stimmung in der Bevölkerung zu sein. Nachdem die Parade den Roten Platz passiert hat, werden die Kanonen an der Kremlmauer abgeschossen, was an die Kanonade bei Kriegsende erinnert.

Am frühen Nachmittag versammeln sich die Demonstrationsteilnehmer für den Marsch des „Unsterblichen Regiments“ am Puschkinplatz. Viele haben Schilder mit Fotos ihrer Familienangehörigen in den Händen, weiß-rote Luftballons, die russische Nationalflagge oder die Fahne der Roten Armee. Andere halten die Bilder ihrer Lieben im Arm, so wie sie von der Wand genommen wurden. Man liest auf den Aufschriften, wie lange der Soldat oder die Krankenschwester gedient haben. Manchmal, wann sie gefallen sind. Ein 19.. deutet an, dass derjenige vermisst gemeldet wurde. Es ist ein rührender Anblick. Viele der Gesichter auf den Fotos sind erschreckend jung. Schon mit 17 Jahren wurden die Soldaten an die Front geschickt. Es sind auffällig viele Mittelasiaten und Sibiriaken dabei. Besonders gegen Ende des Krieges wurden immer neue „frische“ sibirische Verbände im Krieg verheizt.

Nicht die Generäle, schon gar nicht der Generalissimus, haben den Krieg gewonnen, sondern diese Menschen. Es hat sehr lange gedauert, bis sie die Ehrung erfahren haben, die sie verdienen. Die Millionen Toten wurden vom Sowjetregime als „Heldentote“ instrumentalisiert und damit der Gesellschaft entrückt. Mit diesem Marsch der Angehörigen werden sie zurück geholt.

Im letzten Jahr hatten sich 600 000 Menschen spontan versammelt. In diesem Jahr sollen es 750 000 gewesen sein.

Als der Zug in den Roten Platz einbog, erwartete uns eine Überraschung. Das Leninmausoleum, auf dessen Dachterrasse sich in den vergangenen Jahrzehnten die Partei- und Staatsführer und ihr Gefolge präsentiert hatten, war hinter einer großen bunten Wand verschwunden. Auf den Bänken vor dieser Wand saßen die Kriegsveteranen, denen von den Vorbeiziehenden für ihren Einsatz und ihren Sieg gedankt wurde. Ein spontanes „Spasibo“ aus tausenden Kehlen. So belohnt die Zivilgesellschaft die von der Politik Vergessenen.

Die Stimmung war keineswegs feindselig. Wir konnten Deutsch reden, ohne befürchten zu müssen, angemacht zu werden.

Überhaupt sind die Menschen hier höflich, freundlich und rücksichtsvoll.

Moskau ist auffallend sauber. Keine Spur von Verwahrlosung. Der Rote Platz als Müllhalde, zu der sich der Alexanderplatz entwickelt hat, ist undenkbar. Keine Graffiti verunzieren die sorgfältig restaurierten Gebäude. Auch die Züge und die Bahnhöfe der Metro sind frei von herumliegenden Flaschen, Tüten oder gar Essensresten, wie es bei uns üblich geworden ist. Keinem Moskauer würde es einfallen, seinen Burger im Zug zu mampfen oder seinen Sitznachbarn mit den Krümeln seines Croissants zu beglücken. Die Jungen machen den Alten höflich Platz. Mein 60+Begleiter bekam fast Herzrasen, als ein hübsches Mädchen für ihn aufstand.

Die Liebe zur Heimat scheint den Menschen zu einem angenehmeren Mitbürger zu machen, als die verbissenen Weltoffenen und Toleranten, die bei uns sich mit den Ellenbogen stets die besten Plätze sichern und mit ihrem Gepäck die Nachbarsitze blockieren.

Wenn man den Vergleich vor Augen hat, wie es anderswo zugeht, fragt man sich, wo der Westen seinen Dünkel hernimmt. Ostrom existierte jedenfalls noch tausend Jahre nach dem Untergang Westroms.
(vera-lengsfeld.de) – Artikel gekürzt