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(gh) - Die EUdSSR ist nicht Europa. Trotzdem wird dies behauptet und durch eine "Europawahl" untermauert, die weder eine echte Wahl ist noch eine für Europa, aber als solche sogar von einem Europaminister von Baden-Württemberg beworben wird, der mit Europa nichts zu tun hat, geschweige denn im Einsatz für die EUdSSR ist, welche sich EU nennt. Ihm beschert diese Behauptung aber Reisen zumindest nach Brüssel und in 27 EU-Länder, ohne dass er darauf angewiesen wäre,  weil er die Lizenz zum Reisen in alle Welt und in den weltlichen Raum hat, denn er nennt sich auch Tourismusminister. Was er mal gelernt hat, ist aber Juristerei. Also ist er auch Justizminister, und was die Regierung anbelangt, ein Problemminister. Als gelernter Kümmerer kriegt er da nämlich nichts auf die Reihe von dem, was dort hingehört, beispielsweise in den Gefängnissen. Aber auch zur Wiedereinführung des Rechtsstaats anstelle eines Unrechtsstaats wartet das Land noch immer auf Impulse. Viellicht beim nächsten Zunftabend einer Narretei, wo der Minister gerne als Dichter sich Reime auf die Zeit zu machen pflegt. Sagen kann er, was er will, denn Lokalredaktionen dient er als Promi, und dies bedeutet obergrenzen- und bedenkenlosen Gemeinplatz in jeder Gazette und Journaille. Was Sache ist und was nicht, entscheidet allein Rechthaberei. Wie die geht, lässt sich in nächtlichen Unterhaltungssendungen beobachten, die als Talkshows aber eher Hörfunk statt Nahsehen sind, denn da sitzen immer schwatzend die selben Leute herum, welche sich bereits als Clowns bewährt haben. Sie sind die Experten für alles, auch ohne irgendwelche Kompetenz. Recht wollen sie haben und behalten. Die Bedienungsanleitung hat ihnen bereits im 19. Jahrhundert Arthur Schopenhauer geschrieben: "Die Kunst Recht zu behalten", unabhängig von der Wahrheit. Um zu zeigen, wie das geht, müssen nicht alle 38 "Kunstgriffe" bekannt sein, schon gar nicht in der Kommunal- oder  in der "Europapolitik". Die Richtung muss stimmen. "Kunstgriff 1. Die Erweiterung. Die Behauptung des Gegners über ihre natürliche Gränze hinausführen ... sie übertreiben; seine eigene dagegen in möglichst eingeschränktem Sinne ... zusammenzuziehen: weil je allgemeiner eine Behauptung wird, desto mehreren Angriffen sie bloß steht.... 8. Den Gegner zum Zorn reizen: denn im Zorn ist er außer Stand richtig zu urtheilen und seinen Vortheil wahrzunehmen. Man bringt ihn in Zorn dadurch, daß man unverholen ihm Unrecht thut und schikaniert und überhaupt unverschämt ist.... 14. Ein unverschämter Streich ist es, wenn man nach mehreren Fragen die er beantwortet hat, ohne daß die Antworten zu Gunsten des Schlusses den wir beabsichtigen ausgefallen wären, nun den Schlußsatz, den man dadurch herbeiführen will, obgleich er gar nicht daraus folgt, dennoch als dadurch bewiesen aufstellt und triumphirend ausschreit.... 29. Merkt man, daß man geschlagen wird, so macht man eine Diversion: d.h. fängt mit einem Male von etwas ganz anderm an, als gehörte es zur Sache und wäre ein Argument gegen den Gegner.... 31. Wo man gegen die dargelegten Gründe des Gegners nichts vorzubringen weiß, erkläre man sich mit feiner Ironie für inkompetent: 'was Sie da sagen, übersteigt meine schwache Fassungskraft: es mag sehr richtig seyn; allein, ich kann es nicht verstehn, und begebe mich alles Urtheils' - Dadurch insinuirt man den Zuhörern, bei denen man in Ansehen steht, daß es Unsinn ist. ... 36. Den Gegner durch sinnlosen Wortschwall verdutzen, verblüffen. Es beruht darauf, daß 'Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört. Es müsse sich dabei auch was denken lassen'... Letzter Kunstgriff. Wenn man merkt, daß der Gegner überlegen ist und man Unrecht behalten wird; so werde man persönlich, beleidigend, grob.... Diese Regel ist sehr beliebt, weil Jeder zur Ausführung tauglich ist, und wird daher häufig angewandt.... Die einzig sichere Gegenregel ist daher ... : Nicht mit dem Ersten dem Besten zu disputiren; sondern allein mit solchen die man kennt, und von denen man weiß, daß sie Verstand genug haben, nicht gar zu Absurdes vorzubringen und dadurch beschämt werden zu müssen; ... Die Uebrigen lasse man reden was sie wollen, denn desipere est juris gentium' - Unverständig sein ist Menschenrecht".

"Wir wollen den Urteilsplatz den Fußgängern zurückgeben"
Wer sitzt künftig im Gemeinderat? Zur Kommunalwahl am 26. Mai hat die Lahrer Zeitung eine Telefonaktion gestartet. Für die Grünen stellten sich die Gemeinderatsmitglieder Dorothee Granderath und Sven Täubert den Fragen unserer Leser.
(Lahrer Zeitung. Keine Ahnung von Lahr? Wann gehörte der frühere Hauptverkehrsnotenpunkt Urteilsplatz "Fußgängern"? Wird jeder Unfug veröffentlicht, Hauptsache linksgrün?)

STADTRADELN startet Ende Juni
Eine junge Frau und ein junger Mann fahren nebeneinender jeweils auf einem Fahrrad. Sie haben Spaß und lachen. Beide tragen einen kleinen Stohhut mit Krempe und eine Sonnenbrille. Die Frau hat ein weißes Trägertop an. In ihrem Fahrradkorb liegt eine bunte Tasche, eine Wasserflasche und Blumen. Der junge Mann trägt ein kariertes Hemd uns weiße Shorts. Unscharf im Hintergund sind eine Pflasterstraße und ein Ziegelgebäude zu sehen. Von Sonntag, 30. Juni 2019 bis Samstag, 20. Juli 2019, können Mitglieder des Gemeinderats, alle Lahrerinnen und Lahrer, Leute, die in Lahr arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen bei der Kampagne mitmachen. Es gilt so viele Radkilometer wie möglich zu sammlen: Gesucht wird Lahrs fahrradaktivstes Team.
(Stadt Lahr. Geht's noch? Wann wird zu etwas Sinnvollem aufgerufen - oder gibt Lahr sowas nicht mehr her?)

Der Lahrer Storchenturm
Eine Themenführung zum Lahrer Storchenturm vermittelt am Samstag, 25. Mai 2019, Wissen rund um das ortsansässige Geschlecht der Geroldsecker, die Nutzung der Burg, baugeschichtliche Aspekte und die Sanierung des Denkmals.
(Stadt Lahr. Gehört das Ding noch der Stadt?)

Murre-Preisträger lesen in der Hammerschmiede
Die Hammerschmiede in Reichenbach wird am Samstag, 25. Mai 2019, ab 19:30 Uhr, zur Bühne preisgekrönter Mundartautorinnen und –autoren aus dem alemannischen Sprachraum...
(Stadt Lahr. Mit dem Kulturhammer aufs Volk. Saniert endlich die Straßenschäden!)

Brauhaus-Tour in der Dammenmühle
Weshalb wird manches Bier trüb? Woher hat das Hefeweizen seine helle Farbe? Und warum heißt das Märzen eigentlich Märzen? Dies und mehr erfahren Gäste vom Braumeister Oliver Feick bei der Brauhaus-Tour am Donnerstag, 23. Mai 2019, um 18:00 Uhr im Hotel-Restaurant Dammenmühle.
(Stadt Lahr. Wer stoppt die Geschäftswerbung der Stadt?)

Ortenau
Regenjacke oder doch keine? Expertentipps zur Wettererkennung
Um das zu erkennen, lohnt laut Experte schon ein Blick in den Himmel.
(Miba-Presse. Und wenn's  von unten regnet, hilft ein Schirmexperte? )

BZ-Plus Schädlinge
Borkenkäfer-Boom in der Ortenau durch Sahara-Sommer 2018
(Badische Zeitung. Minus. Sahara schon kahl gefressen?)

Laienspielgruppe
Robin Hood kommt nach Dundenheim
(Badische Zeitung. Kein Profi?)

So läuft die deutsch-französische Kooperation im Taubergießen
Das Naturschutzgebiet Taubergießen war zuletzt wegen einem beträchtlichen Orchideen-Diebstahl in den Schlagzeilen. Doch eigentlich steht es für eine außergewöhnliche Zusammenarbeit zwischen deutschen und französischen Naturschützern, wie eine Begehung verdeutlichte.
(Miba-Presse. Sind die Orchideen wegen des Diebstahls selber schuld?)

Vorstandsgehälter
Zalando-Chefs verteidigen ihre mögliche Rekord-Vergütung
Das Führungs-Trio des Online-Modehauses hat sich das Recht auf eine Vergütung gesichert, die alles bisher Übliche übersteigt. Die Kritik ließ nicht lange auf sich warten. Nun erklärt sich Zalando. Rubin Ritter, Chef des Mode-Versenders Zalando, hat das neue Modell des Unternehmens zur Vorstandsvergütung gegen Kritik verteidigt. Es sieht eine extreme erfolgsabhängige Spreizung der Bezahlung des dreiköpfigen Führungsteams auf der Basis von Aktienoptionen vor. Je nach Lage kann die Vergütung zwischen 65.000 Euro Grundgehalt jährlich und 170 Millionen Euro pro Person in den nächsten fünf Jahren schwanken....Auch Christiane Hölz von der Aktionärsvereinigung DSW beurteilt Zalandos Praxis als „äußert ungewöhnlich für deutsche Verhältnisse“. 10 Millionen Euro jährlich für einen Vorstandschef hätten sich hierzulande als eine Art „gefühlte Schallmauer“ herausgeschält. Jenseits dieses Niveaus beginne der Aufschrei bei Aktionären und Öffentlichkeit.
(welt.de. Fällt dann auch was beim Fußvolk ab?)

Teilnehmerzahlen im Sinkflug
Gewaltbereites linkes Spektrum auf Stuttgarter Schulschwänzer-Demo
Etwas Öko-Rap, etwas Klima-Monopoly gepaart mit infantilem Hüpfen, damit den faulen Kiddies endlich warm wird: So gestaltet sich die Stuttgarter Version der allwöchentlichen Schulschwänzer-Veranstaltung, gelegentlich bekannt auch als Friday For Future-Demos. Bereits jetzt schon werfen rasant sinkende Teilnehmerzahlen in der Schwabenmetropole ihre Schatten voraus: Nicht mal 200 Besucher schaffte das lächerliche Aufbegehren gegen die globale Klimapolitik am letzten Freitag, um wohl bis spätestens nach den Sommerferien ganz der Geschichte anzugehören. In einem der größten Ballungszentren Deutschlands sind 200 Schulschwänzer garantiert keine Zahlen, um gemäß der „Wir sind mehr!“-Leier irgendwelchen Eindruck zu schinden! Hingegen wird vermeldet, dass die Stuttgarter Klima-Demos nicht nur von der Antifa und der MLPD unterwandert sind (es wurden mehrfach solche Flaggen gesichtet), sondern auch gewaltbereites linkes Spektrum anwesend ist. Erst kürzlich hatte es eine Prügelattacke auf einen Dokumentarfilmer gegeben, der nichts anderes tat, als das Geschehen mit dem Ipad festzuhalten. Dabei ist von einer vermummten Person die Rede, die bereits mehrfach im Rems-Murr-Kreis bei Stuttgart durch teilweise höchst fragwürdige linke Aktivitäten aufgefallen ist.Bei dem Übergriff wurde nicht nur das Arbeitsgerät des freiberuflichen Journalisten beschädigt, sondern auch noch eine unbeteiligte 54-jährige Frau leicht verletzt, genauso wie der Angegriffene selbst. Das Ganze ereignete sich auf dem Stuttgarter Marktplatz gegen 12 Uhr. Dort befinden sich übrigens fast ausschließlich nur linkspolitische Wahlplakate rund um das Rathaus des Oberbürgermeisters und bekennenden Maoisten Fritz Kuhn.
(pi-news.net)

Schutz der Artenvielfalt in Baden-Württemberg
Unterschriftensammlung für "Rettet die Bienen" gestartet
(swr.de. Spinnerei. Den Bienen geht's prima.)

Ehrung im Mannheimer Schloss
Kretschmann überreicht 18 Persönlichkeiten Verdienstorden
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat am Samstag 18 Persönlichkeiten mit dem Landesverdienstorden ausgezeichnet. Sie alle lebten "den Geist des Grundgesetzes Tag für Tag", sagte er bei der Verleihung.
(swr.de.Gespenstisch. Wo ist das Grundgesetz? Wird es nicht auch vom MP jeden Tag gebrochen? )

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NACHLESE
Gastbeitrag von Horst Seehofer
Die Wohnungspolitik ist essenzieller Bestandteil der Heimatpolitik
Bezahlbarer Wohnraum ist für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar, schreibt Bauminister Seehofer im Gastbeitrag für WELT. Es muss daher schnell noch mehr gebaut werden - aber nicht um jeden Preis. Was ihm wertvoll ist. Die kritische Lage am Wohnungsmarkt kennt nur eine Antwort: bauen, bauen, bauen! Deutschland braucht Wohnraum. Es muss viel gebaut werden, es muss schnell gebaut werden, und es muss kostengünstig gebaut werden. Denn Deutschland ist gewachsen. Geschätzt 83 Millionen Menschen leben derzeit hier. Allein in den vergangenen sieben Jahren sind etwa fünf Millionen Menschen zugewandert, rund die Hälfte davon EU-Bürger. Entgegen früheren Erwartungen wird der demografische Wandel dadurch zwar nicht aufgehalten, aber deutlich gebremst. Nur wer baut, hat Zukunft. Daher haben Bund, Länder und Kommunen beim Wohngipfel im September 2018 eine historisch beispiellose Wohnraumoffensive auf den Weg gebracht. Die Bundesregierung stellt in dieser Legislaturperiode allein für den sozialen Wohnungsbau, das Baukindergeld, das Wohngeld und die Städtebauförderung mehr als 13 Milliarden Euro zur Verfügung. Das ist Rekordniveau....
(welt.de. Medien lassen direkt vom Saat schreiben. Der ist noch immer Innenminister eines von ihm 2016 zum Unrechtsstaat erklärten Landes. Warum sagt er nicht, dass die angeblich aussterbenen Deutschen in kürzester Zeit um 4 Millionen Einwohner gewachsen sind und deshalb wie Kalkutta immer dichter bevölkert werden? Um wessen Heimat geht es also da? Hat er nicht die rund 70 Mlliarden Euro im Jahr vergessen, die illegal und meist straffällig relevante Zugewanderte, grundgesetz- und strafgesetzwidrig meist "Flüchtlinge genannt, den deutschen Steuerzahler im Jahr kosten? Aber das Volk wählt weiter seinen Untergang, selbst wenn ehemalige rechtskonservative Parteien jetzt linksradikal sind.)
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Zerstörungswut richtet sich vor allem gegen AfD-Plakate
Zerrissen, beschmiert, entwendet: Die "Europawahl"-Plakate der AfD sind in Berlin sechsmal so oft von Vandalismus betroffen wie die aller anderen Parteien zusammen, meldet die Polizei. Die rechte Partei geht von einem fünfstelligen Schaden aus.
(welt.de. Wer behauptet, dieses Land sei eine Demokratie, wenn Linksradikale regieren?)

Video-Kommentar des Berliner AfD-Politikers
Nicolaus Fest zur Regierung der Lüge und Kabinett der Vertuschung
Was war diese Woche: NRWs Innenminister Reul musste einräumen, was längst jeder weiß: Deutschland hat ein Problem mit arabischen Clans, mit organisierter arabischer Kriminalität. Drogenhandel, Prostituion, Raub, Einbruchsdiebstahl, Schutzgelderpressung. Allein in NRW treiben 104 Großfamilien ihr kriminelles Unwesen. Deren Mitglieder, darunter 380 Intensivtäter, begingen in den letzten zwei Jahren über 14.000 Straftaten, davon rund 5000 Gewaltdelikte. Und das sind nur die nachgewiesenen. Macht ca. 20 Straftaten Tag für Tag. Nur in NRW. Aber auch in Berlin, Bremen, Hamburg und anderen Teilen der Republik sind die Clans sehr aktiv. (Fortsetzung im Video von Dr. Nicolaus Fest)
(pi-new.net)

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Wo bleibt die Tat?
Kramp-Karrenbauer: Seenotrettung im Mittelmeer organisierte Kriminalität?
Von Alexander Wallasch
Nun gilt es für die politischen Kräfte innerhalb der CDU, die Parteichefin beim Wort zu nehmen und sie dazu zu zwingen, noch konkreter zu werden oder eben abzuschwören, will sie nicht den Eindruck erwecken, hier so kurz vor den EU-Wahlen noch ein paar Stimmen zu ködern. Die Zeitung Die Welt hat sich einmal umgeschaut, was die CDU Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) mit europäischen Zeitungen wie „Le Figaro“ (Frankreich), „La Repubblica“ (Italien), „El País“ (Spanien), „Ta Nea“ (Griechenland) und „De Telegraaf“ (Niederlande) zu besprechen hat und beispielsweise in Sachen Zuwanderung über das Mittelmeer Erstaunliches zu Tage befördert: Kommentare, die den Schluss zulassen, dass AKK in den so genannten Werkstattgesprächen zur Migration der CDU hinter verschlossenen Türen Tacheles geredet hat.... „Die Flüchtlingskrise insbesondere seit dem Jahr 2015 ist entstanden, weil gerade Europa nicht funktioniert hat.“ ... aber AKK hat noch mehr zu bieten, wenn sie eines dieser vielen Tabus der etablierten Politik bricht und die NGO und damit auch die diese unterstützenden deutschen Kirchen und die sich zu „sicheren Häfen“ erklärenden deutschen Städte angreift, wenn sie sich – so muss man es interpretieren – gegen die so genannte „Seenotrettung“ vor der Küste Nordafrikas ausspricht. Konkret heißt es da bei AKK über die zu Wasser gelassenen Schlauchboote: „Das ist aus meiner Sicht organisierte Kriminalität.“ Kramp-Karrenbauer beschreibt diese „Seenotrettungen“ als Teil eines Geschäftmodells, wenn sie sagt: „Man muss trotzdem sehr klar sagen, dass natürlich ein Teil des Geschäftsmodells, ich sage das so hart, von organisierter Kriminalität von Schleppern genau darauf beruht, dass sie die Menschen ganz bewusst in lebensgefährliche Situationen bringen, weil sie darauf setzen, dass sie entsprechend aufgefangen werden.“....
(Tichys Einblick. Was nun, ihr Merkel-Landräte und Merkel-Bürgermeister, ihr Polizisten und Staatsanwälte? Spricht eine designierte "cdu"-Kanzlerin da nicht auch von Beihilfe im eigenen Land?)
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Kundgebung der neuen Rechts-Fraktion in Mailand
Salvini und Le Pen verwandeln den Domplatz in ein Fußballstadion
Der strömende Regen auf dem Mailänder Domplatz war am Samstag der schärfste Feind der vereinten Rechten. Über weite Strecken erschien das Treffen jedoch wie eine Klischeeveranstaltung rechter Kräfte Europas, die im Grunde ihre besten Zeiten schon hinter sich hatten. Doch dann traten Marine Le Pen und Lega-Chef Matteo Salvini auf. Sie fegten die Phrasen mit feurigen Reden davon und kündigten vor tausenden Teilnehmern ein „Aufwachen der Völker“ an. ...Auf den Ansturm von bis zu 100.000 Patrioten hatte sich die lombardische Großstadt eingestellt. So viele waren es am Ende nicht, aber auch die Befürchtung, daß möglicherweise Linksextreme und Antifaschisten den „Salvini-Day“ – so nannte die Tageszeitung Corriere della Sera das Spektakel – sprengen könnten, stellte sich als unbegründet hinaus. Die wenigen hundert Gegendemonstranten blieben friedlich, der Protest konzentrierte sich auf Parolen und Plakate an Balkonen, von denen ein als Zorro getarnter Anti-Salvinist noch die größte Sensation war.Das Fest des rechten Völkerfrühlings mit 20.000 bis 30.000 Besuchern leiteten die kleineren Parteien ein...
(Junge Freiheit. Früher wären da Helmut Kohl und Ko.aus Europa aufgetreten.)

Avaaz
Panik als Geschäftsmodell
Von Gastautor Dirk Schwarzenberg
Europa fällt an die Rechten, das Klima kollabiert, die Bienen sterben: Mit apokalyptischen Massenmails und Falschbehauptungen sammelt die linke US-Plattform Avaaz große Summen ein. In Deutschland zählt sie eine Million Anhänger. Am 14. Mai 2019 verschickte die in New York ansässige Organisation Avaaz eine Massenmail an ihren Verteiler, der allein in Deutschland zehntausende Adressen enthält. Der Betreff lautet: „Notfall“. In dem Schreiben heißt es: „Liebe Freundinnen und Freunde, 

das ist ein Notfall: Die extremen Rechten könnten die Europawahl GEWINNEN!

 Sie werden globale Klimaabkommen in Stücke reißen, Migranten und Flüchtlinge ‚abschieben’ und unsere Umwelt zerstören. Wenn sie erst einmal freie Bahn haben, werden sie alles, wofür wir stehen, zertrümmern!

. Ansprache per Massenmails, Alarmismus, Angstmacherei vor Europas „Rechten“ (beziehungsweise in ähnlichen Avaaz-Spendenaufrufen vor dem Klimakollaps, Trump, vor dem Bienensterben), alternative Fakten, verbunden mit einem sehr professionellen Einwerben von Geld – durch dieses Geschäftsmodell stieg die 2007 gegründete Organisation in wenigen Jahren zu einer international einflussreichen politischen Plattform auf, die mittlerweile über 20 Millionen Dollar pro Jahr umsetzt....Der kanadisch-britische Politikwissenschaftler Ricken Patel führt seit der Gründung von Avaaz im Jahr 2007 die Plattform, deren Name auf persisch so viel wie Stimme oder Lied heißt. Zwei Organisationen standen allerdings als entscheidende Gründungspaten zur Verfügung: die Organisation Res Publica, und MoveOn.org, eine linke Kampagnen- und Spendensammel-Plattform der US-Demokraten, eines der vielen so genannten Political Action Comitees (PAC), die in den Vereinigten Staaten jeweils Politiker ihrer Wahl unterstützen. MoveOn.org wiederum bekam laut Washington Post* größere Spenden von wohlhabenden Unterstützern des linken politischen Spektrums, darunter auch von Georg Soros und dessen Frau Susan Weber Soros....Wer an Avaaz spendet, der kauft das Gefühl, unentwegt Weltkatastrophen zu verhüten.---Dieser Beitrag von Dirk Schwarzenberg ist zuerst bei PUBLICO erschienen.---
(Tichys Einblick. Jeder Katastrophenmeldung hat ihre Ursache und ihre Wirkung.)

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DAS WORT DES TAGES
Neben der Vielzahl an Nationen, die bei uns zu Hause sind, zeigt eine Zahl exemplarisch, wie unmittelbar wir mit dem Thema Migration verbunden sind: In den letzten beiden Jahren haben wir rund 10 %der frei werdenden Wohnungen an Menschen aus Syrien, Afghanistan und aus dem Irak vermietet.
(Rolf Buch, Vorstandsvorsitzender Wohnunggesellschaft Vonovia SE, auf der Hauptversammlung am 16. Mai in Bochum)
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Blick zurück - nach vorn
Blackbox KW 20 – Bunga Bunga in Wien?
Von Stephan Paetow
Heute mit Österreich Spezial und russ... äh deutscher Wahlkampfeinmischung. Frank-Walter erklärt Verschwörungstheorien, und Merkel hat die Nase voll ... „Nach Informationen von Spiegel und SZ“, schreibt bescheiden der Spiegel, versprach Strache „auf heimlich aufgenommenen Videos von 2017“, „einer vermeintlichen Investorin aus Russland öffentliche Aufträge“, wenn sie der FPÖ zum Wahlerfolg verhelfe. Anscheinend wäscht nicht nur in Deutschland eine Gazprom-Hand die andere. Haben Sie es auch fast überlesen? Videos von 2017 – veröffentlicht ganz kurz vor der Europawahl 2019. Zufälle gibt’s. Das Material sei der SZ „vor einigen Wochen in einem verlassenen Hotel auf USB-Sticks übergeben worden“. Es sei kein Geld gezahlt worden und zur „Motivation des Informanten sei nichts Aussagekräftiges bekannt“ (Spiegel). Wenigstens liegt die Motivation von „SZ“ und „Spiegel“ auf der Hand. Schon am Donnerstag kündete Jan Böhmermann im Nischen-TV an: „Kann sein, dass morgen Österreich brennt. Lassen Sie sich einfach überraschen.“... Hmm. Die deutsche Kampfpresse veröffentlicht also zwei Jahre altes Material vor einer Wahl. Sie wissen nicht von wem, und sie wissen nicht, wie es zustande gekommen ist, sie wissen auch nicht, welche Absicht damit verbunden ist. Übergabe erfolgt in Geheimdienstmanier...Dürfen „bei der Beschaffung von personenbezogenen Daten, Nachrichten, Informationsmaterial und Bildern unlautere Methoden angewandt werden“? (Text: Deutscher Pressekodex, Punkt 4).Radio Eriwan: Im Prinzip nicht, außer direkt vor einer Wahl und es passt super ins Konzept....
(Tichys Einblick. Wie begannen eigentlich der 2. Weltkrieg und ein Anschluss?)

Fastenbrechen mit Erdogan
Özil als Stammgast am Hofe des Despoten
(welt.de. Merkels Niveau.  Braucht der weiterhin die deutsche Staatsbürgerschaft? Treibt der's nicht zu bunt?)

Europawahl 2019
Tausende demonstrieren gegen Nationalismus in Europa
(focus.de. Bekloppt und bescheuert? Warum gehen sie nicht nach Russland, China, USA, Australien, Afrika? Da gibt sowas nicht. Eine "Europawahl" nicht einmal in Europa. Alles Kommunisten?)

„Kriminelles Unrecht“
Datenschützer kritisiert Veröffentlichung von Strache-Video
Die Veröffentlichung des Strache-Videos hat Österreich in eine tiefe Regierungskrise gestürzt. Ein deutscher Datenschützer sagt: Mit der Entscheidung, das Material zu publizieren, hätten Medien „kriminelles Unrecht“ begangen. Baden-Württembergs Datenschutzbeauftragter Stefan Brink hat die heimliche Aufzeichnung des Videos mit dem FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache und Veröffentlichungen daraus in „Spiegel“ und „Süddeutscher Zeitung“ kritisiert.„Wenn wir politische Gegner hintergehen, ihre Privatsphäre verletzen und sogar kriminelles Unrecht begehen, schaden wir letzten Endes unserer politischen Kultur und damit uns allen“, schrieb Brink bereits am Samstag bei Twitter. „Kein Ruhmesblatt“, richtete er deutliche Worte in Richtung der „Spiegel“- und „SZ“-Redaktionen.
(welt.de. So ist's. Was sonst? Ergo: kriminelle Medien. Überraschung?)

The New Normal?
Fragen zur Causa Strache
Von Tomas Spahn
Wird dieses Ibiza-Gate dem Instrumentarium der Bekämpfung von politischen Gegnern hinzugefügt?.....Sind wir allerdings ehrlich, dann ist Strache hier kaum anders verfahren als manch ein Vertreter etablierter Parteien....Frage 1: Wer hat das Video aufgenommen?... Frage 2: Wer investiert erhebliche Geldmittel, um über ein solches Video einen ungeliebten Politiker zu Fall zu bringen?... Frage 3: Warum wurde das Video produziert? Simple Antwort: Um Strache zu Fall zu bringen. Das dürfte zutreffen. Aber – warum lag dann das Produkt zwei Jahre in irgendwelchen Giftschränken, bevor es zum Einsatz kam....Frage 4: Was sagt uns der Zeitpunkt der Veröffentlichung?... Fragen aber, die vielleicht den einen oder anderen anregen zum Nachdenken darüber, wie mit solchen Vorgängen Politik gemacht wird. Ohne dass am Ende dieses Nachdenkens zwangsläufig eine Verschwörungstheorie stehen muss.
(Tichys Einblick. Politik mit allen Mitteln.)

Markus Gärtner im Gespräch mit dem AfD-Abgeordneten
Roland Hartwig: Die Opposition wird mit einem Bann belegt
Dr. Roland Hartwig gehört seit 2013 der AfD und seit Ende 2017 dem Deutschen Bundestag an. Zuvor hat er 30 Jahre in einem großen deutschen Chemiekonzern gearbeitet, 17 Jahre war er dessen Justiziar. Im Interview mit Markus Gärtner von Privatinvestor-TV erzählt Hartwig, dessen Eltern einst aus Ostberlin in den Westen geflohen waren, wie stark die Umstellung von einem bürgerlichen Beruf in die Politik war: „Es ist ein ganz anderes Leben geworden“, sagt er, „die Umstellung war gewaltig.“ Im Bundestag würde die größte Oppositionspartei von allen anderen Fraktionen praktisch ausgegrenzt. Beiträge werden „generell mit einem Bann belegt“, berichtet er, nur weil sie von den „Falschen“ kommen.
Mit seiner Kernfrage in diesem Interview entlarvt Hartwig die verlogene Politik der politischen Kaste in Berlin: „Wie will man Probleme lösen, wenn man sie nicht offen diskutieren kann?“ Auch hätten die Altparteien ihre eigene Kampfansage gegen die neue Opposition selbst Lügen gestraft: „Man wollte uns ja sachlich, inhaltlich stellen, und daraus ist nichts geworden.“ Allein schon Forderungen der AfD, eine bestimmte Diskussion zu eröffnen, werden „verteufelt.“
(pi-news.net)

Redefreiheit
Intoleranz gegenüber Abweichlern
Die Grenzen des Sagbaren werden immer enger gezogen. Das Motiv der Herrschenden ist wie schon in der DDR der Machterhalt. Kein geringerer als der Marxist Herbert Marcuse steht Pate für die Ausgrenzung und institutionalisierte Intoleranz, die wir heute erleben.
(Junge Freiheit. Wer die DDR nicht kannte, kriegt sie jetzt nachgeholt.)

Verstümmelung immer noch grausame Praxis

Von Volker Seitz

Weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, FGM) bezeichnet verschiedene Formen operativer Eingriffe, bei denen die äußeren weiblichen Genitalien ohne medizinische Gründe teilweise oder ganz entfernt werden. Durchgeführt wird diese Praktik meist an Minderjährigen, überwiegend ohne Betäubung und unter schlechten hygienischen Bedingungen. Der Eingriff kann nicht rückgängig gemacht werden und führt häufig zu direkten, aber auch langfristigen psychischen und körperlichen Schäden. Folgen der Genitalverstümmelung sind neben Blutungen Schmerzen, Infektionen sowie Beschwerden bei der Menstruation und beim Wasserlassen.

Ayaan Hirsi Ali, niederländisch-amerikanische Frauenrechtlerin und Islamkritikerin somalischer Herkunft, beschreibt die Praxis in ihrer Autobiografie „Mein Leben, meine Freiheit“ Piper, 2007:
"In Somalia wie in vielen Ländern Afrikas und des Nahen Ostens werden kleine Mädchen ‚rein‘, indem man ihnen Teile der Genitalien wegschneidet. Anders lässt sich diese Prozedur, die im Normalfall im Alter von fünf Jahren vorgenommen wird, nicht beschreiben. Dem Kind werden Klitoris und die Labien abgeschnitten oder abgeschabt oder – in Gebieten, in denen man mehr Mitleid walten lässt – lediglich eingeschnitten oder durchstochen. Häufig wird die Wunde so zusammengenäht, daß der dicke Gewebestreifen aus dem eigenen vernarbten Fleisch des Mädchens eine Art Keuschheitsgürtel bildet. Ein sorgsam plaziertes Löchlein läßt einen dünnen Urinstrahl durch. Nur mit viel Gewalt läßt sich dieses Narbengewebe für den Geschlechtsverkehr weiten... Viele Mädchen sterben nach der Beschneidung an Infektionen. Andere Komplikationen verursachen mehr oder weniger lebenslang große Schmerzen.“

Zahlreiche internationale Konventionen beziehen Stellung gegen FGM. Besondere Bedeutung kommt im afrikanischen Zusammenhang dem 2003 unterzeichneten Maputo-Protokoll, einem Zusatzprotokoll zur Afrikanischen Charta für Menschen- und Völkerrechte zu. Artikel 5 erkennt schädliche Praktiken wie FGM ausdrücklich als Menschenrechtsverletzung an und unterstreicht die Verantwortung der Staaten, Frauen durch Gesetzgebung und öffentliche Bewusstseinsbildung zu schützen und zu fördern. In vielen Ländern steht weibliche Genitalverstümmelung inzwischen offiziell unter Strafe. Einen echten Schutz bieten Verbote aber erst, wenn sie nicht nur im Strafrecht, sondern auch im Rechtsbewusstsein der Bevölkerung verankert sind.

Jede vierte Frau stirbt an den Spätfolgen der Verstümmelung
Weibliche Genitalverstümmelung stellt nicht nur einen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen dar. Die Praktik verletzt auch elementare Grundrechte und schränkt Mädchen und Frauen in ihren Entwicklungschancen ein. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) beteiligt sich die GIZ seit 1999 an den internationalen Bemühungen, weibliche Genitalverstümmelung zu überwinden.

Jede vierte Frau stirbt an den Spätfolgen der Verstümmelung, etwa bei der Geburt eines Kindes. In Djibouti, Sudan, Somalia, Sierra Leone, Mali, Burkina Faso, Gambia und Guinea sollen zwischen 83 und 98 Prozent aller Frauen von der Genitalverstümmelung betroffen sein. Befürworter der Eingriffe berufen sich auf religiöse Traditionen und warnen vor einem Verlust der kulturellen Identität.

Nigeria bewahrt seit 2015 als drittes afrikanisches Land Mädchen und Frauen vor der grausamen Verstümmelung ihrer Genitalien. Bei rund einem Viertel der nigerianischen Frauen wurde bis dahin FGM durchgeführt – das zu Unfruchtbarkeit, Müttersterblichkeit, Infektionen und Verlust der sexuellen Lust führen kann.

Benin hat dies schon 2005 getan. Togo folgte 2012. Wesentlichen Anteil an der Abschaffung der Mädchenbeschneidung hatte der deutsche Verein (I)NTACT Mädchenhilfe in Saarbrücken, der seit 1996 Aufklärungskampagnen von lokalen Organisationen unterstützte. 2005 haben in Benin die letzten Beschneiderinnen aufgegeben. Sie erhielten Kleinkredite, um sich neue Existenzen aufbauen zu können.
Organisierter Beschneidungstourismus in den Schulferien

Seit 2013 steht FGM in Deutschland unter Strafe, seit 2015 auch dann, wenn die Tat im Ausland begangen wurde. Seit 2016 erlaubt das Gesetz zudem, Pässe von gefährdeten Mädchen vor einer Reise in die Heimat einzuziehen. Im Juli 2017 trat in Deutschland die Änderung des Passgesetzes in Kraft. Demnach droht Personen die Versagung und der Entzug des deutschen Passes, wenn sie Mädchen oder Frauen mit dem Ziel der Genitalverstümmelung ins Ausland begleiten. Damit sollte der organisierte Beschneidungstourismus in den Schulferien eingedämmt werden.

Allerdings ergab eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag (Drucksache 19/8821 vom 29.3.2019), dass der Bundesregierung kein einziger Fall bekannt sei, dass einer Person wegen des Verdachts der Ausreise zum Zweck der weiblichen Geniatalverstümmelung der Pass entzogen wurde. Die FDP hält das für wenig glaubwürdig. Sie vermutet eher, dass das Gesetz nicht greift, weil es an der Umsetzung scheitert.

Mit Blick auf die Einwanderung der vergangenen Jahre könne nicht davon ausgegangen werden, dass „Ferienbeschneidung“ plötzlich kein Problem mehr sei. Das neue Passgesetz scheine nur ein Feigenblatt zu sein, sagte die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Katja Suding. Sabine Menkens auf Welt-Online schreibt am 22.4.2019:
„Nach einer 2017 vom Bundesfamilienministerium vorgelegten Studie leben in Deutschland geschätzt 50.000 genitalverstümmelte Frauen. Zwischen 1.500 und 5.700 in Deutschland lebende Mädchen sind akut davon bedroht, beschnitten zu werden“.

(Volker Seitz war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das deutsche Auswärtige Amt tätig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er gehört zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Bestsellers (bisher 10 Auflagen) „Afrika wird armregiert“. Die aktualisierte und erweiterte Taschenbuchausgabe erschien im September 2018. Volker Seitz publiziert regelmäßig zum Thema Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und hält Vorträge.)

Strache verteidigen? Seid’s narrisch?

(www.conservo.wordpress.com)

Von Patrizia von Berlin *)

Es platze wie eine Bombe und das auch noch praktischerweise unmittelbar vor der "Europawahl". Im Zentrum: die FPÖ und Vizekanzler Strache. Ein Kommentar.

Der Film hat etwas Unwirkliches. Bescheidene Qualität, mäßiger Ton. Versteckte Kamera mit (bewußtem?) technischen Amateurniveau. Er ist so klischeehaft in der Handlung inkl. der unvermeidlichen Blondinen, dass es wie eine billige Inszenierung aussieht. Und doch ist er authentisch. Soeben meldete die Kronenzeitung den Rücktritt von FPÖ-Chef und Vizekanzler Strache.

Die FPÖ mit 23% nur kurz hinter der ÖVP (29%) und der SPÖ (27%) in den Umfragen dürfte bei der Europawahl heftig Federn lassen. Es verwundert auch nicht, dass Kanzler Kurz (ÖVP) Neuwahlen bevorzugt.

Verwundern muss das niemanden, das ist politische Taktik. FPÖ-Wähler wechseln eher zur ÖVP als zur SPÖ. Kurz kann von seiner eher konservativen Politik nun die Ernte einfahren – wer würde ihm das verdenken? Aber es geht auch um seine Glaubwürdigkeit. Korruption und Politik: die unendliche Geschichte

Sie gehören zur Politik dazu, wie Doping zum Sport: Korruptionsskandale.
Wo jedoch im Sport in der Regel ein Nachweis möglich ist, so tritt an diese Stelle bei Korruption in der Politik häufig eine öffentliche Diskussion, die von Nebelkerzen, absoluter Entrüstung und pflichtgemäßem Entsetzen geprägt ist. Je nach Standort. Noch heute debattiert man ob Strauß korrupt war. Und oft fehlt auch nicht die Verkomplizierung durch vorgebliches oder tatsächliches Handeln im Interesse des Amtes. Schröder und lupenreiner Demokratiefreund Putin und die Ostseepipeline sind für lange Winterabenddiskussionen vor dem Kamin geeignet bis die Scheite heruntergebrannt sind.

Korruption ist geächtet – gut so!
Dabei ist das Urteil grundsätzlich ganz einfach: Korruption ist geächtet. Niemand will in der Nähe einer Korruptionsaffaire sein. Auch Kanzler Kurz nicht. Und das ist gut so. Denn auch wenn wir um die weitverbreitete große und kleine Korruption wissen oder besser: ahnen – nur durch öffentliche Ächtung kann verhindert werden, dass das Spiel der Mächtigen völlig risikolos wird.

Strache mit dem Hinweis auf die wohl präzise geplante Bombenexplosion zu verteidigen, geht völlig an der Sache vorbei. Er war augenscheinlich bereit, um eines politischen Vorteils Willen Umsätze „umzuleiten“. Das mit Hinweis auf Verfehlungen Anderer zu relativieren ist nicht akzeptabel.

Natürlich kommt der Gedanke. Mir fallen sofort eine Menge linker Aktivisten ein, oft komplett gescheiterte Existenzen, die auf einmal ein fürstliches Salär beziehen und dafür in „Initiativen“, „Aktionen“ und „NGOs“ ihren Lehnsherren, ihren Goldgebern Dienste in Form von gewünschten politischen Statements abliefern. Das Feudalzeitalter lebt. Oder der grüne Öko-industrielle Komplex, bei dem oft „Schützenhilfe“ in Form „passender“ Gesetze gegeben wird. Oder Brüssel, der Ort in dem durch Überregulierung der nationale und regionale mittlere und kleine Mittelstand vom Markt geblasen wird, zugunsten großer Konzerne, die gerne bei der entsprechenden Gesetzgebung helfen und auch nicht selten eine Karriere nach der Politik anbieten können.

Die aktuell einzige Partei in Deutschland die sauber ist, dürfte die AfD sein. Geschuldet der Gnade der späten Geburt, hoffentlich auch dem hohem Anteil „normaler“ Menschen in hohen Funktionen, deren Stimme des Gewissens, wie Robert Lemke einst schrieb, noch keinen „Stimmbruch“ erlitt. Und natürlich der aktuellen Machtlosigkeit. Wer nichts zu verteilen hat, der wird auch nicht in Versuchung geführt. Und es ist auch längst nicht alles Korruption. Der Teufel steckt im Detail. Wo gehen normale Vorgänge in Korruption über? Eine Frage, die vermutlich niemals komplett zufriedenstellend zu lösen ist. Deswegen ist Transparenz wichtig, so dass der Souverain, die Bürger ihr Werturteil in dieser Frage in ihre Wahlentscheidung einfließen lassen können. Nur sie sind in letzter Instanz berechtigt zu bestimmen, wo die Grenzen verlaufen. Und dazu müssen sie korrekt informiert werden und das ist die nächste Frage.

Medien als politische Akteure
Die Mainstreammedien - und das ist Teil 2 der Betrachtung- haben einerseits ihren Job getan, sich aber andererseits im politischen Machtkampf instrumentalisieren lassen, möglicherweise waren sie sogar Akteure im Sinne einer Partei und gegen eine andere Partei. Wir sollten, wenn wir die Werturteile, etwa der Alpenpravda lesen, nicht vergessen, dass das was bei Strache ablaufen sollte, nämlich ein Medium unter die Kontrolle einer Partei zu bringen, in Deutschland mit seinem sozialdemokratischen Medienimperium schon längst der Fall ist. Die Frage an die veröffentlichenden Medien ist auch: Warum wird ein Video ganz offensichtlich 2 Jahre zurückgehalten und dann, kurz vor einer Wahl taktisch extrem vernichtend eingesetzt?

Sollte die österreichische Justiz zum Schluß kommen, dass hier eine Straftat vorliegt, so hätte man diese 2 Jahre lang unter dem Deckel gehalten. Man darf vermuten, dass es den Initiatoren und denen die das Video jetzt platziert haben, nicht um die Korruption als solche geht. Die lange Verschlußzeit und der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist m.E. Beweis für diese These. Die Europawahl, so meine zweite These, ist vermutlich nicht das Hauptziel. Österreich ist, entschuldig’ns, liebe Nachbarn, relativ unwichtig, und ich bezweifle, dass die Wähler Salvinis oder Le Pens sich beeindrucken lassen. Und die AfD, deren Wähler noch am ehesten beeindruckt sein werden, liegt in Umfragen deutlich unter jeder kritischen Marke.

Was also ist die Motivation?
Und an dem Punkt bin ich gespannt, ob die Medien genau hinsehen werden, und wie viel Energie in die Aufklärung dieser Frage gesteckt wird. Es wird Aufschluß geben über den Stand der vierten Macht.
Also liebe Mitbürger: schauen wir genau hin!
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*) Patrizia von Berlin ist Mitglied der PP-Redaktion (Philosophia Perennis) von Dr. David Berger.

Schweden fürchtet Familiennachzug

Von CHEVROLET

„Familiennachzug“, ein Schlagwort, das das Nachholen von „Familienangehörigen“ durch die „Flüchtlinge“ der vergangenen Jahre bedeutet. Da arabische, afrikanische und generell moslemische Familien zumindest „recht groß“ sind und inzuchtbedingt durchaus mal ganze Dörfer umfassen können, oder auch gleich mal eine Handvoll Ehefrauen und entsprechend dutzende Kinder, können das sehr viele Menschen werden, die sich da leistungsfrei im deutschen Sozialsystem einnisten werden. Aber die großartigen Politiker sagen, dass es gar nicht so viele werden.

In Schweden, wie Merkel-Land auch nicht gerade bekannt für Ehrlichkeit in Sachen „Flüchtlinge“ und der Folgen der Invasion, bekommt man langsam aber Angst, was da über das Land von Pippi Langstrumpf, Volvo und IKEA hereinbrechen könnte.

Anders Knape, der Vorsitzende des schwedischen Städte- und Gemeindebundes SKL, warnte das Land vor einer neuerlichen Migrantenkrise durch den „Familiennachzug“, der auch als Ketten-Migration bezeichnet wird. Schwedens Kommunen würden nicht in der Lage sein, die daraus entstehenden gigantischen Kosten zu stemmen, berichtet „Aftonbladet“.

„Auf Schweden kommt die zweite Welle des Flüchtlingszuzugs zu, die Familieneinwanderung. Wir wissen aber nicht, wie groß diese Welle wird. Sie kann sehr stark sein und Zahlen wie 2015 und 2016 erreichen.“ Der größte Teil der Familien-Einwanderung wird sicher zunächst in die Kommunen führen, die jetzt schon eine angespannte Situation haben, so Knape.

Einige Kommunen im Land spüren bereits jetzt die Folgen der ungehemmten Einwanderung Versorgungssuchender. Urban Hansson Brusewitz, der Chef des Nationalen Instituts für Wirtschaftsforschung (KI) sagte bereits voraus, dass es dazu kommen würde, dass die Kommunen die Steuern drastisch erhöhen müsste, kurzum eine Entwicklung, die ja auch auf Deutschland zukommt, wo die Regierung ja bereits eine CO2-Steuer ins Auge gefasst hat, durch deren Einnahmen die Versorgung der Kostgänger gesichert werden könnte.

Anders Knapes Kritik wurde natürlich vom Gutmenschen-Komplex in Schweden sofort zurückgewiesen. Fredrik Söderberg, Sprecher der Migrationsbehörde: „2019 erwarten wir, dass etwa 27.000 Menschen kommen, danach nur noch 20.000 in den Jahren 2020 und 2021.“ Das wären dann so viel wie 2016 und 2017, als 68.000 Menschen an die schwedischen Fleischtöpfe drängten.

Anders Knape dagegen warnte, dass die Migrationsbehörde schon in der Vergangenheit mit ihren zu niedrigen Zahlen falsch lag. Der Familiennachzug werde unterschätzt und man müsse sich auf große Zahlen von Menschen vorbereiten, die es sich im Sozialsystem bequem machen wollten.

Schwedens Migrationsminister Morgan Johansson dagegen freut sich auf die Massen von „Familienangehörigen“, denn dies sei gut für die Integration.
(pi-news.net)

Zur Kommunalwahl ein politisches Sinnbild vor dem Rathaus

(gh) - Was ist das: Es ist klein und blau,  hat ein Horn und steht vor dem Lahrer Rathaus? Die Lösung ist einfach:  ein kleines blaues Nashörnli. Mag ja sein, dass Kunst von Können kommt und sich ein Könner was dabei gedacht hat, als er das kleine blaue Nashorn auf den Rasen vor die Villa des OB stellte. Denn jedem Betrachter, falls er nicht wegen des Lahrer oder des karibischen Klimas die Schule schwänzte,  wird sofort das Stück "Die Nashörner" von
Eugène Ionesco einfallen.

Und umgekehrt: Wer Lahrs Verwandlung in ein linksgrünes Provinznest mit Sozi-Regierung  erlebt, muss sofort an "Die Nashörner" denken.  Und da steht es nun und braucht nicht einmal Worte. Inhaltlich beschreibt Ionesco in einer fiktiven Gesellschaft eine fortschreitende Verwandlung der Personen in Nashörner, wobei dieser Prozess jedoch nur von einigen wenigen wahrgenommen wird, und die letztlich – bis auf den Protagonisten – alle erfasst. Weder Warnungen noch deskriptive Hinweise der Hauptfiguren des Stückes können an diesem Vorgang etwas ändern; im Gegenteil – sie verschlimmern die Situation dieser Figuren noch mehr, da ihnen nicht geglaubt wird.  Wer Lahr nicht wiedererkennt, dem ist nicht zu helfen, wobei entlastend die Plakate jener Fraktionen gelten sollen,  welche gerade dabei sind, ihr langjähriges schweigendes Sitzen in Gemeinderat oder Kreistag mit Phrasen und noch schlechteren Bildern zu legitimieren.

Was wollen die Nashörner sagen, welche Botschaft hat  das Lohrer Nashörnli  vor dem Rathaus?  Wie in der Kunst üblich, bleibt die Interpretation dem Betrachter überlassen.  Vielsagend deshalb schon die Skulptur nicht weit vom blauen Hörnle, ein "Denkender Kopf",  dem das Gehirn fehlt. Halten wir uns also an Spekulationen fest:  Die wahrscheinlichste Interpretationsmöglichkeit ist die der Kritik an sämtlichen totalitären Regimen  und am Verhalten des Volkes, das widerstandslos folgt, als einheitliche Masse aus Angst vor dem Regime. Ionesco kritisiert beispielsweise das Verhalten der Franzosen zu Beginn der deutschen Besatzung. Außerdem zeigt er, wie sich alle totalitären Regime vermischen, um die Orientierung der Menschen anzugreifen und Intellektuelle  sowie Bürgerliche in Herdentiere wie Nashörner zu verwandeln, was diese rein biologisch gar nicht sind. Aber es geht ja um Nashörner und Menschen und nicht um Zoologie.

Der Protogonist Behringer, dessen Veränderung der Zuschauer während des gesamten Stückes verfolgt, ist am Ende der Einzige, der der Krankheit, der "Rhinocérite", widersteht. Seine Reaktion bleibt die einzige normale: "Ein Mensch, der sich in ein Nashorn verwandelt, das ist unbestritten nicht normal".  Er könnte beispielsweise die Résistance repräsentieren, die sich Stück für Stück während des Zweiten Weltkriegs bildete. Ein anderer Bezugspunkt zur Interpretation des Stückes ergibt sich aus der Situation Ionescos, der, aus Rumänien geflohen, dessen quasi totalitäres Regime verabscheut und auf die Entstehung dieses Regimes verweist.

Was dies alles mit Lahr zu tun hat? Gute Frage! Darüber darf jeder nun nachdenken, wer das kleine blaue Nashörnli vor dem Rathaus sieht. Vielleicht ist es ja auch schon weg. Oder drin.  Wer kennt sich  mit Nashörnern aus, abgesehen von Guido Messer, dessen Skulpturen Lahrer Plätze und  die Städtische Galerie schmücken.

 

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