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(gh) - "Die Leute gehen zum Fussball, weil sie nicht wissen wie es ausgeht", sagte Sepp Herberger, Reichs- und Bundestrainer, der mit dem Gewinn der Fußballweltmeisterschaft 1954 in Bern durch die deutsche Fußballnationalmannschaft mit 3:2 gegen die als unschagbar eingeschätzten Ungarn, seit 29 Spielen siegreich, mehr für das Ansehen der jungen Bundesrepublik Deutschland in der Welt geschafft hat, als heute geahnt wird. Diese Mannschaft war auch der beste Diplomat des Landes, als es darum ging, gegenüber der UdSSR etwas Wiedergutmachung zu versuchen. Auf dem Fußballplatz im August 1955 mit der WM-Elf in Moskau, welches mit 2:3 verloren ging. Wenn ein Freundschaftsspiel je diesen Namen verdiente, dann damals. Es passte vom Ergebnis her zu Konrad Adenauers anschließenden schwierigen Bemühungen, rund 10 000 deutsche Kriegsgefangene aus sowjetischen Lagern wieder nach Hause zu holen und dem Wunsch der Sowjetunion nach diplomatischen Beziehungen nachzukommen. Wohl keine andere Sportart verkörpert Politik und Gesellschaft mit anderen Mitteln so sehr wie Fußball. Es geht dabei keineswegs um die Erfüllung eines Anspruchs wie "elf Freunde sollt ihr sein", eher im Gegenteil. Wie das Leben, so der Fußball. Zwischen Nichtangriffpakt mit Gegner- und Ballschonung bis zum Kriegsausbruch ist alles möglich. Das peinlichste Fußballspiel lieferten ausgerechnet Deutschand und Österreich als Antikick auf Kosten Algeriens, als sie jegliche sportliche Bemühungen bei der WM 1982 in Gijon in Spanien einstellten beim Stande von 1:0 für Deutschland, was beiden Teams zum Weiterkommen reichte. "Fußball ist Krieg ohne Schießen", schrieb Georg Orwell und täuschte sich. Als es 1969 im WM-Qualifikationsspiel zwischen El Salvador und Honduras in der Verlängerung 3:2 stand, wurde das Spiel mit echten Waffen fortgesetz. Der Sieben-Tage-Fußballkrieg forderte 200 Tote und 1000 Verletzte. Manchmal fordern auch Fußballkrimis echte Opfer. Der einstige DDR-Auswahlspieler Lutz Eigendorf ließ Dynamo Dresden nach einer Partie in Kaiserslautern ohne sich nach Hause fahren. Vier Jahre später wurde der nunmehrige Profi von Eintracht Braunschweig Opfer eines Anschlags der Stasi durch "Autounfall". Fußball kann tödlich sein, wie das wahre Leben. Da gibt es den Spieler, der sich um Mitternacht im Mittelkreis seines Stadions erschießt, weil er vom Stamm- zum Ersatzsspieler degradiert wurde. Ein anderer fängt eine Revolkerkugel, nachdem er dem gegnerischen Torwart nicht den Ball hat fangen lassen. Bill Shankley, legendärer Trainer des FC Liverpool, meinte, "manche tun so, als ginge es im Fußball um Leben und Tod, dabei geht es um viel mehr". Fußball kann tödlich sein, jährlich sterben hunderte Kicker auf dem Feld, weil ihr Herz nicht mehr mitspielt. Trotzdem liegt diese Sportart nur auf dem zweiten Platz in Ausübung der Ballhatz mit Todesfolge.  Uneinholbar vorne ist, wer hätte das gedacht, Golf. Im "Lexikon der Fußballmythen" lässt Christian Eichler den britischen Zoologen Desmond Morris erklären, was eine Mannschaft ist:  "Ein Jagdverband, Fußball ist rituelle Jagd, Zusammenspiel von Beute machenden Herdenmenschen, Fortsetzung stammesgeschichtlicher Riten. Diese Mechanik setzt sich über den Platz hinaus bei den Zuschauern fort". Das Wiener Blatt "Die Presse" deutete bei den Fernsehzuschauern der WM 1998 den zunehmenden Trend zum gemeinsamen Gucken als "die Sehnsucht nach Zusammengehörigkeit in der eigenen Horde". Neben dem Wetter sei der Fußball das letzte, das einer auseinanderstrebenden Sozialgemeinschaft noch Stoff fürs globale Gespräch gebe. Es wäre ein Wunder, wenn sich im Fußball nicht auch die gerade angesagte Politik widerspiegelte. Selbst Rechtsfüßler kicken schon gegen Rechts. Da haben es Mittelstürmer schwer. Die englischen Gentlemen haben den Fußball erfunden, die Arbeiterklasse eignete sich ihn an. Heute ist Fußball Spiegelbild der Gesellschaft, aber voll Leidenschaft. Spieler und Fans sind noch immer eins, obwohl ihre Lebensrealitäten getrennte Wege gehen. Davon könnten Politiker viel lernen, denn Volk und Volksvertreter haben kaum noch was gemein. In Deutschland traute man sich erst offiziell in den 60er Jahren, aus dem "Amateur" den Profi zu machen. Trotzdem spielte immer Geld mit. Ausgerechnet Sepp Herberger war es, der 1922 für den ersten deutschen Profi-Skandal sorgte. Für eine Kücheneinrichtung wechselte er vom proletarischen Waldhof zum bürgerlichen VfR Mannheim. Wegen "Berufsspielertums" wurde er gesperrt, was aber bald aufgehoben wurde. Angesichts der Führungskrisen in manchen Vereinen hat Herberger den Anhängern des Fußballs optimistischen Trost gespendet: "Wenn alle Vereine von Männern geführt würden, die eine Ahnung von Fußball hätten, ginge es dem Spiel besser. Trotzdem ist es so stark, dass es selbst die Dilettanten nicht kaputtmachen können". Seit die deutsche Fußballnationalmannschaft  nur noch Mannschaft ist,  wackelt aber  solche Zuversicht.

250 Teilnehmer beim Spaziergang gegen die Schutterparallele
Die Einladung der Bürgerinitiative stieß auf großes Interesse: 250 Teilnehmer haben in Kuhbach mit dem Regierungspräsidium über die Schutterparallele diskutiert.
(Badische Zeitung. Phantome der Lahrer Oper.)

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MEISTER DES WORTS
Neuried - Durchweg positive Rückmeldungen
Bereits 156 Bestattungen und eine hohe Teilnehmerzahl bei den regelmäßigen Rundgängen: Der Täuferwald ist ein Erfolgskonzept. Förster Gunter Hepfer, der die Führungen leitet, spricht von einer guten Ergänzung zum "normalen" Friedhof.
(Lahrer Zeitung. Der Friedhof ruft.)
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So wird das nichts, SC Lahr!
Verbandsliga: Lahr-Weil = 1:3
Bezirksliga: Renchen-Lahr = 6:0

Guineer belästigt im Zug Reisende
und beleidigt Polizeibeamte
Kehl (ots) - Ein alkoholisierter Guineer hat am Freitag gegen 21:00 Uhr in einem Zug der SWEG von Offenburg nach Kehl wahllos Reisende angepöbelt und lautstark herumgeschrien. Im Bahnhof Kehl beleidigte der verbal höchst aggressive Mann dann die Beamten der Bundespolizei und widersetzte sich heftig gegen jegliche Maßnahmen der Bundespolizisten. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens musste er gefesselt und auf die Dienststelle verbracht werden, wo er erneut mit Fußtritten um sich schlug, die Beamten bespuckte und erneut beleidigte. Zu seinem eigenen Schutz verbrachte er die Nacht im Gewahrsam der Bundespolizei. In den frühen Morgenstunden durfte der 27-Jährige die Dienststelle wieder verlassen. Gegen ihn läuft nun ein Strafverfahren u.a. wegen Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte.
(Bundespolizeiinspektion Offenburg.Was tut der hier?)

Henker, Huren, Lasterleben
Die Tour mit »Meister Werlin, dem Scharfrichter von Freiburg«
Deutschlands 1. Henker-Tour!
Treffpunkt: Aufgang Schwabentorsteg (am Schwabentor)
Dauer: ca. 90 Minuten
Kurzbeschreibung: Unterhaltsamer, witziger, aber zuweilen auch düster-derber Rundgang durch verwinkelte Gassen in der Freiburger Oberstadt mit einem Schauspieler in der Rolle des »Henkers von Freiburg«.
Gut geeignet z.B. für Betriebsausflüge, Weihnachtsfeiern etc.
Weitere Infos: www.historix-tours.de
(Badische Zeitung. Zum Henker, was für ein Spaß!)

Kurden-Demo in Stuttgart eskaliert erneut
In Stuttgart hat es am Samstag nach einer Kurden-Demonstration gegen die türkische Militäroffensive in Syrien Auseinandersetzungen gegeben. Vermummte Demonstranten bewarfen die Einsatzkräfte mit Böllern und Gegenständen..."Um nicht überrannt zu werden, mussten die Einsatzkräfte Pfefferspray und Schlagstock einsetzen. Sie wurden mit Gegenständen und Böllern beworfen, weshalb die Versammlung gegen 17.15 Uhr durch die Polizei aufgelöst wurde", hieß es weiter. Anschließend kontrollierten die Beamten mehr als 200 Personen. Dabei seien erneut Flaschen- und Böller geworfen worden...
(swr.de. In welchem Land liegt Stuttgart?)

"Klimawahl" in der Schweiz
SVP bleibt trotz Verlusten klar vorne
Grüne gewinnen am stärksten dazu - Wahlbeteiligung nur 47,3 Prozent
Umfragen hatten bereits starke Zugewinne der Grünen bei den Schweizer Parlamentswahlen angedeutet.Hochrechnungen deuten folgende Gewinn- und Verlustrechnungen an: SVP 25,6% –3,8, SP 16,5% –2,3, FDP 15,5% –0,9, GPS 13% +5,9, CVP 11,8% +0,2, GLP 7,6% +3,  BDP 2,4% –1,7.  Die Schweiz hat eine Art Allparteienregierung, Die vier stärksten im Nationalrat vertretenen Parteien bilden die Regierung, den Bundesrat: SVP (Schweizerische Volkspartei), SP (Sozialdemokratische Partei der Schweiz), FDP (Die Liberalen), CVP (Christlichdemokratische Volkspartei). Die Grünen verlangen jetzt auch einen Sitz in der Regierung. Normalerweise wird erst nach zwei starken Wahlen einer Partei hintereinander das Sitzverhältnis geändert. Bei der vorhergehenden Wahl hatten die Grünen 1,3 Prozent verloren.

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NACHLESE
DIE SICHT EINES ASYLEINWANDERERS AUS AFRIKA
Ein Platz an der Sonne – nicht so heiß wie in Afrika
Von Klaus-Jürgen Gadamer
Ein belebter Platz in Stuttgart, die Sonne scheint, die Menschen freuen sich und ich freue mich auch. Ich setze mich neben einen schwarzen Mann auf eine Bank, wir kommen ins Gespräch...Warum er denn hier sei, frage ich neugierig. Na ja, meint er, sein Vater hat zwei Frauen, insgesamt hat er neun Geschwister und Arbeit haben davon zwei. Die anderen sind froh, wenn sie ab und zu einen Gelegenheitsjob bekommen. Im Laufe der Jahre wurde das Geld immer knapper, die Geschwister immer mehr. Also beschloss der Vater, dass er nach Deutschland aufbrechen solle. Und wenn es gut gehe, könne er ja die Geschwister nachholen.In Libyen fand er problemlos einen Schlepper, mit dem er nach Italien übersetzte. Dort kaufte er sich eine Zugfahrkarte nach Stuttgart. Da, so hatte er gehört, ist Mercedes Benz, und das ist seine Lieblingsautomarke...Hier im Asylbewerberheim gehe es ihm gut, erzählt er gut gelaunt. Nur die Araber machen Probleme, halten sie sich doch für etwas Besseres und sehen auf die Schwarz-Afrikaner herab. Araber könnten sich jederzeit Pässe aus Syrien kaufen. Die Deutschen merkten das ja nicht. Aber bei seiner schwarzen Hautfarbe würden selbst die Deutschen bemerken, dass er nicht aus Syrien sei....Hier in Deutschland hat er zum ersten Mal in seinem Leben ein eigenes Zimmer, kann sich jederzeit beim Arzt behandeln lassen und bekommt noch Bargeld obendrauf. Von seinen 350 € überweist er jeden Monat per moneygram 75 € nach Gambia. Das sind in Gambia drei Monatslöhne, meint er... Wenn ich zur Tafel gehe und dort meine Lebensmittel hole, kann ich sogar 100 € im Monat überweisen... Am nächsten Tag stellt mir mein gambischer Freund seine Schwester vor. Zu meiner Überraschung ist sie seit 18 Jahren in Deutschland. Und seit dieser Zeit arbeitet sie auch in der Küche eines Restaurants als Hilfskraft. Allerdings spricht sie immer noch nur gebrochen Deutsch,..
(Tichys Einblick. Sehr lesenswert! Dieser Artikel muss Pflichtlektüre für jeden Deutschen werden. Hier wird das ganze Flüchtlingselend beschrieben - das deutsche. Denn es handelt sich um ein deutsches Problem bei der hierher strebenden Dritten Welt in ein grenzenloses Land, welches sich abschafft für Fremde und meist Illegale, die hier das Leben genießen und gleichzeitig zuhause ihre Familien versorgen. Deutsche Dummheit ist linksgrünkommunistisch und obergrenzenlos.)
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AfD-Vorstand Jürgen Pohl zum LKW-Brandanschlag in Thüringen:
„Die Linie zum Terror ist überschritten“
Am frühen Morgen des 19. Oktober ist auf dem Grundstück eines AfD-Mitglieds bei Artern/Unstrut im Landkreis Kyffhäuserkreis, in meinem Wahlkreis 189, in Nordthüringen ein schwerer Brandanschlag verübt worden. Unbekannte zündeten einen LKW an, der bei Kundgebungen der AfD im Thüringer Landtagswahlkampf eingesetzt wurde. Das Fahrzeug war nur wenige Meter vor einem Wohnhaus geparkt worden.Im Laderaum befanden sich Veranstaltungsmaterialien und Tontechnik.Durch den Brand wurden der Lkw, die Veranstaltungsmaterialien und die Tontechnik vollständig zerstört. Der Schaden dürfte sich nach Schätzungen der Thüringer AfD auf einen sechsstelligen Betrag belaufen. Der stellvertretende Landessprecher der AfD Thüringen und Bundestagsabgeordnete Jürgen Pohl erklärt dazu:
„Das hat mit Wahlkampf und politischer Auseinandersetzung nichts mehr zu tun. Diejenigen, die den Lkw in Brand setzten, nahmen eine Gefährdung von Menschenleben billigend in Kauf. Denn die Flammen hätten leicht auf das naheliegende Wohnhaus übergreifen können. Wir werden heute eine weitere Wahlkampfveranstaltung in der zu meinem Wahlkreis gehörenden Stadt Nordhausen durchführen. Die Antifa hat bereits Gegendemonstrationen angekündigt. Angesichts dieser Entwicklung bin ich in großer Sorge um die Sicherheit der Wahlkampfhelfer und der Mitarbeiter in meinen Wahlkreisbüros. Gewalt darf niemals Mittel der politischen Auseinandersetzung sein. In den vergangenen Wochen haben Unbekannte wiederholt Wahlkreisbüros der AfD beschmiert und Autofenster von Abgeordneten eingeschlagen. Mit diesem Brandanschlag auf einen Lkw in unmittelbarer Nähe eines Wohnhauses haben die gewaltbereiten Täter die Linie zum Terrorismus überschritten.“
(pi-news.net)

AfD am stärksten durch Anschläge betroffen
Sachbeschädigung in Tauberbischofsheim
Unbekannte attackieren Büro der AfD-Abgeordneten Baum
Erneut ist eine Einrichtung der AfD in Baden-Württemberg Opfer eines Angriffs geworden. Die Polizei bestätigte eine Farbattacke in Tauberbischofsheim.Unbekannte Täter haben zwischen Mittwoch und Donnerstagmorgen das Büro der AfD-Landtagsabgeordneten Christina Baum in Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis) attackiert.Die Täter warfen laut Polizei Steine und Einmachgläser gefüllt mit roter Farbe gegen das Gebäude. Mehrere Scheiben gingen zu Bruch. Verletzt wurde niemand. Laut Polizei entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro. Über die Verursacher ist bisher nichts bekannt. - Bereits am Dienstagvormittag wurde in Rottweil ein Bürogebäude der Partei unter anderem mit schwarzer Farbe besprüht. Auch hier gibt es noch keine Hinweise auf die Täter. - Eine Auswertung der Tagesschau von Zahlen aus verschiedenen Bundesländern von Januar dieses Jahres zeigt, dass die AfD von den im Bundestag vertretenen Parteien am stärksten von Attacken betroffen ist. Dabei handelt es sich zumeist um Sachbeschädigungen, aber auch Drohungen oder tätliche Angriffe.
(swr.de. "Unbekannte"?)

Verblüffende Warnung der Zentralbank:
Nach Systemcrash: Gold wird für Neubeginn benötigt
Von TYLER DURDEN
Es sind nicht nur die Blogs von »Verschwörungstheoretikern«, die seit 11 Jahren davor warnen, dass ein währungspolitischer Neustart unvermeidlich ist und es nur eine einzige praktikable Rückfalloption gibt, sobald das Vertrauen an Fiatgeld verloren gegangen ist. Mark Carney hat es kürzlich angedeutet – die einzige Lösung sei ein Goldstandard. Jetzt stimmen auch die Zentralbanken in den Chor der Untergangspropheten ein.Ein von der niederländischen Zentralbank De Nederlandsche Bank (DNB) veröffentlichter Artikel hat viele Leser mit der folgenden Behauptung schockiert: »Wenn das System zusammenbricht, können die Goldvorräte als Grundlage für einen Neuaufbau dienen. Gold stärkt das Vertrauen in die Solidität der Zentralbankbilanz und erzeugt ein Gefühl von Sicherheit.«Düstere Prophezeiungen eines bevorstehenden Finanzcrashs sind keineswegs neu. Generell finden diese Berichte jedoch wenig Aufmerksamkeit im Mainstreamdiskurs. Wie Mario Draghi in den letzten Jahren bereits mehrfach darauf hingewiesen hat, reicht die reine Darstellung eines »Weltuntergangsszenarios« bereits aus, dass genau die Prophezeiung eintritt, vor der einst gewarnt wurde. Daher ist es mehr als nur erstaunlich, wenn sich Mainstream-Finanzinstitute über die Vorzüge von Währungsgrundlagen äußern, die kein Fiatgeld sind und deren Ressourcen ohnehin knapp sind. Heuchlerisch sind auch die widersprüchlichen Methoden der Zentralbanken und Institutionen, die regelmäßig auf der ganzen Welt praktiziert werden. Schließlich veröffentlichte der IMF erst vor wenigen Monaten ein Dokument, in dem der in den 1870er Jahren eingeführte Goldstandard in Deutschland angeprangert und als Auslöser für Instabilität im globalen Währungssystem bezeichnet wurde.Heute hingegen räumt die niederländische Zentralbank ein, dass Gold das Währungssystem nicht destabilisiert hätte und die einzige Rettung sein würde, wenn alles zusammenbricht.In dem Artikel mit dem Titel DNB’s Gold Stock heißt es: »Ein Goldbarren behält seinen Wert auch in Krisenzeiten. Damit ist er das Gegenteil von ›Aktien, Anleihen und anderen Wertpapieren‹, die allesamt mit Risiken verbunden sind, und deren Preise verfallen können.« Laut neuesten Daten des IMF besitzt die DNB 615 Tonnen (15000 Barren) Gold, das in Amsterdam gelagert wird. Andere Depots befinden sich in Großbritannien und Nordamerika. Der Wert dieser Goldreserven liegt bei über 6 Milliarden Euro (6,62 Milliarden Dollar). Im Artikel wird kurz erläutert, warum Gold als »Vertrauensanker« für die Weltwirtschaft so wichtig ist: »Gold ist … der Vertrauensanker für das Finanzsystem. Wenn das gesamte System zusammenbricht, bieten Goldvorräte die nötige Deckung für den Neuanfang. Gold gibt Vertrauen in die Macht der Bilanz der Zentralbank.« Warum wird plötzlich etwas zugegeben, was Finanzexperten schon seit Jahren ankündigen? Vielleicht ist es darauf zurückzuführen, dass die Bank am 7. Oktober verkündet hat, bald einen großen Teil ihrer Goldreserven in »das neue DNB Cash Center auf das Militärgelände in Zeist« zu verlegen.Bereiten sich die Niederlande etwa auf den großen Crash vor? Dies würde zumindest erklären, warum die wertvollsten Güter in eine militärische Anlage verlagert werden sollen.Bitcoin.com bringt es mit einer gewissen Ironie auf den Punkt: »Für die DNB ist das keynesianische, inflationäre Spiel des globalen Währungssystems nichts Neues. Ein System, das einem Schneeballsystem gleicht, welches sich mehr auf Gewalt und blinden Glauben stützt, als auf ein solides ökonomisches Prinzip. Ungeachtet dessen kennen die zentralisierten Finanzkräfte der Welt die tatsächliche Situation, weshalb harte Vermögenswerte wie Gold gehortet und gebunkert werden. Einzelne Bewohner dieser geopolitischen Jurisdiktionen werden wiederum jeden Tag ermutigt, unaufhörlich Geld auszugeben und sich weiter zu verschulden, um letztlich unsolide Volkswirtschaften zu stützen«.Es ist kein Zufall, dass die niederländische Zentralbank bei der Vorbereitung auf den finanziellen Zusammenbruch auch gegen Kryptowährungen und Krypto-Wallets vorgehen will. Ihre Erklärung lautet: »Unternehmen, die Umtauschdienste zwischen Kryptowährungen und normalem Geld anbieten, sowie Krypto-Wallet-Anbieter, müssen sich bei De Nederlandsche Bank registrieren.« Während der Drang nach KYC/AML-Transparenz weltweit immer mehr zunimmt, werden Billionensummen in Offshore-»Steuerparadiesen« gelagert. Bemerkenswert an diesem Angriff auf Krypto-Geld – das vielfach als eine moderne, effizientere Form von Gold betrachtet wird – ist aber die Tatsache, dass Regulierungen und Restriktionen der Zentralbanken als Mittel zur Einlagerung kostbarer Vermögenswerte anerkannt werden. In diesem Fall betrifft dies nicht die Goldbarren, sondern Bitcoin und andere Kryptowährungen. Dass uns eine »große Währungsreform« bevorsteht, darauf deuten auch andere Zentralbanken diskret hin. Die massive Rückführung physischen Goldes von der New York Fed an verschiedene Zentralbanken europäischer Länder – wie Deutschland und Österreich – spricht hierbei für sich. Wir sind zuversichtlich, dass die Treuhänder des derzeitigen Establishments – wie etwa andere Zentralbanken und der IMF – freundlich genug sein werden, ihren Bürgern rechtzeitig ans Herz zu legen, ihr Fiatgeld in harte Vermögenswerte wie Gold umzutauschen. Es wäre jedoch nicht das erste Mal, wenn sie es nicht tun.Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Ich bestreite überhaupt nicht, dass es den Treibhauseffekt gibt, oder dass die Erde sich in den letzten Jahren erwärmt hat. Was ich mit diesem Artikel bezwecken will ist (1) zu hinterfragen, ob dies wirklich so eine grosse Katastrophe ist, und (2) auf die Gefahr der Reduktion von persönlicher Freiheit aufmerksam zu machen. Ich empfinde das permanente, langsame Abrutschen in Richtung eines totalitären Systems als die viel gravierendere Gefahr als einen Anstieg der durchschnittlichen Erdtemperatur, sei dieser nun mensch gemacht oder nicht. Denn Naturkatastrophen können wir mit vereinten Kräften und moderner Technologie beikommen, aber eine totalitäre Diktatur, das ist eine Hölle ohne Ausweg.
(Amos Zweig, auf Tichys Einblick)
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Wenn Staatsgeld für Parteiwerbung
zweckentfremdet wird
Der Bundesrechnungshof moniert: Vor der Wahl 2013 haben alle damaligen Bundestagsfraktionen unerlaubt Geld in Wahlkämpfe gepumpt. Besonders das Finanzgebaren der FDP fällt auf - auch weil viele Unterlagen vernichtet wurden.
(welt.de. L'état, ce sont nous! Wir sind der Staat.SED II.)

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Interview mit Litauens Ex-Staatschef
Landsbergis: „Deutschland gleitet ein drittes Mal in den Sozialismus ab“
Von Boris Reitschuster
Die politische Korrektheit führe die Welt in den Abgrund, mahnt der litauische Ex-Staatschef Vytautas Landsbergis: Sie sei nichts anderes als die Lüge. Den Deutschen wirft er vor, sie mieden Tabuthemen. Ihre Sympathien für den Kommunismus kann er nicht verstehen.....Den Westeuropäern ist nicht nur das Gefühl für die Gefahr verloren gegangen, sondern auch das Gefühl für den Sinn des Lebens....Wir haben es mit dem zu tun, was Friedrich Nietzsche vorhergesagt hat, dem letzten Menschen: konfliktscheu, sicherheitsfixiert und verwöhnt. Ohne Ziele, ohne Werte....Ein richtiges Ziel wäre eine friedliche Koexistenz zwischen Menschen mit guten Absichten. Nicht gut ist es, wenn man selektiert, wen man fördert und auf wen man Druck ausübt, und diese Selektion dann damit rechtfertigt, das geschehe ja nur, um jemandem oder einer Gruppe zu helfen. Mit genau diesem Denken beginnt der Bolschewismus....Europa hat seinen Lebenstrieb eingestellt, die Europäer wollen keine Kinder mehr auf die Welt bringen, zumindest nicht genügend zur Reproduktion.... Die Überbevölkerung ist ein großes Problem, und ich sehe keine Lösung. Außer vielleicht, dass die Natur eine findet. Die Frage ist, wie lange die sich von einer einzigen Gattung, dem Menschen, auf der Nase herumtanzen lässt... Wir müssen die Philosophie des Lebens ändern. Dem Marxismus und der Political Correctness den Kampf ansagen, die Dinge beim Namen nennen und un­seren Verstand einschalten....Ich kann Ihnen vorhersagen, dass die Kommunisten Deutschland wieder regieren werden. Die Methoden, mit denen sie die Regierung übernehmen, sind bekannt. Man muss nur in die Geschichtsbücher schauen! Verzeihen Sie mir den Galgenhumor. Es ist sehr traurig, dass die Deutschen ihre Lektion nicht gelernt haben – aus der Geschichte, aus dem nationalen Sozialismus, aus dem DDR-Sozialismus – und dass sie jetzt offenbar ein drittes Mal in den Sozialismus abgleiten.
<<<<Vytautas Landsbergis (86) war als Vorsitzender des provisorischen Parlaments das erste Staatschef Litauens nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit 1990. Er gilt als eine der zentralen Figuren beim Zerfall der Sowjetunion und riskierte für die Unabhängigkeit Leben und Freiheit. Landsbergis ist Musikwissenschaftler und war von 1978 bis 1990 Professor an der Musikakademie in Vilnius. Er war später Parlamentspräsident und bis 2014 Mitglied des EU-Parlaments.)
(Tichys Einblick. Nach Hitler, mit Hilfe des Zentrums, Nachfolger: CDU, Ulbricht/Honecker und nun Merkel. Die Faschisten sagen, sie sind Antifaschisten".)
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Blick zurück - nach vorn
Blackbox KW 42 – Das ist sooo blöd!
Von Stephan Paetow
Söder will Everybody‘s Darling sein. „Diskursive Auseinandersetzungen“ an der Uni Hamburg. Die Deutschen halten lieber den Mund, aber denken sich ihren Teil....Warum sollten 50% der Chefs Frauen sein, wenn die nur 20% der Mitglieder (entschuldigen Sie den Ausdruck) stellen? Wo wir schon bei Zahlen sind. Der Söder Markus erhielt 91,3% der Stimmen für seinen Kurs dahin, wo er die Mitte vermutet, bei Gendermädels und den Zeugen des Klimas. Er möchte, wie der „Spiegel“ lobte, „nun auch dazugehören zu diesem neuen Deutschland“. Hat es denn keiner der Delegierten aus dem Grabe dröhnen hören: „Wer everybody’s Darling sein möchte, ist zuletzt everybody’s Depp“? (Franz-Josef Strauß, einst 99% der Stimmen.)...Zwei Drittel der Deutschen trauen sich, Studien zufolge, nicht mehr offen ihre Meinung sagen. Vor allem beim Thema Sie-wissen-schon. Kein Wunder, irgendeine Wirkung müssen die 100 Millionen Euro Steuergelder, die Spezialdemokraten wie Manuela Schwesig für Kampagnen wie „Demokratie wagen“ und Denunzianten-Förderungen verschleuderten, schließlich haben....Fanden Sie die Plakataktion „Das ist sooo blöd. Die Bundesregierung.“ auch eher mau? Dann warten Sie ab. Bald kommt „Das ist sooo blöd. Die SPD.“ Mit Heiko und seinen Spielgesellen. Und „Das ist sooo Merkel.“ sowie „Das ist sooo Horst“. Das wird lustig....
(Tichys Einblick. Hat nicht einst Guido Wolf mit dem Sooodele-Feldzug gegen Kretschmann begonnen und ist bestraft worden? "Wer so eine Verhandlung angeht, muss einen Zwillingsbruder haben, denn so blöd kann einer allein nicht sein".)

Debattenkultur
Hört euch zu!
Thilo Sarrazin warnt davor, bestimmte Themen und Probleme aus der öffentlichen Debatte auszuklammern. Es gebe einen gesellschaftlichen Trend zur Verengung zulässigen Denkens. Der Bestseller-Autor fordert deshalb: Wir müssen moralisch abrüsten und brauchen mehr Respekt und Humor...Übrigens: Wenn alle Völker und Gesellschaften so wenig Kinder bekämen wie die autochthonen Deutschen, nämlich 1,3 Kinder pro Frau, müßten wir uns um den Klimawandel keine Sorgen machen, weil die Weltbevölkerung schnell abnähme und damit die menschengemachten Emissionen automatisch sänken. Warum nur höre ich von den Klima­aktivisten so gar nichts über das Wachstum der Weltbevölkerung und was man dagegen tun könnte? Die Antwort drängt sich mir auf: Beim Klimawandel gilt das industrialisierte westliche Abendland als der Hauptsünder. Das paßt ins politisch korrekte Meinungsschema. Wenn das ideologische Schema den Vorrang vor der Wirklichkeit beansprucht, dann ist es Zeit, auszureißen und die eigene Wahrheit zu suchen. Wo dieses geschieht, werden Ketten gesprengt, und neue Wirklichkeiten tun sich auf...
(Junge Freiheit. An der Humorlosigkeit ist der linksgrüne Bolschewist  zu erkennen, denn er müsste  sonst zuerst über sich selbst lachen.)

Rede im Deutschen Bundestag vom 17. Oktober

Von MARTIN E. RENNER

Ich freue mich wirklich sehr, dass wir heute über die vorliegenden Anträge zum Thema öffentlich-rechtlicher Rundfunk sprechen – sicher nicht wegen der Inhalte, aber doch, weil es dringend notwendig ist, dass in diesem Parlament über das Thema öffentlich-rechtlicher Rundfunk gesprochen wird. Bündnis 90/Die Grünen möchten seinen Bestand und seine Weiterentwicklung sichern, die FDP möchte ihn zukunftsfest machen und seine gesellschaftliche Akzeptanz erhöhen. Schon die Titel sind bezeichnend, der Inhalt noch viel mehr.

Die Grünen fordern, was Grüne eben immer so fordern: Diversität, Quoten, Plattformen für ideologische Absurditäten, die außer ihnen kaum jemand täglich sehen und hören möchte, für die der Bürger aber zahlen soll.

Jawohl. Die Grünen haben weder die Demokratie noch die Rundfunk- und Medienfreiheit in ihren grundsätzlichen Strukturen und ihren Voraussetzungen jemals richtig verstanden. Ich denke, das sind einfach Kobolde für die Grünen.

Zum Antrag der FDP. Meinen Sie nicht, dass der unabhängige und staatsferne öffentlich-rechtliche Rundfunk in erster Linie selber für seine gesellschaftliche Akzeptanz verantwortlich ist?

Sie haben hier zwar einige der vielen Probleme erkannt, verleugnen aber die Ursachen. Fragen Sie doch erst einmal, warum wir denn überhaupt eine so ausgesprochen große Medienkrise in unserem Land haben.

Wir erleben heute eine Symbiose, eine gegenseitige Abhängigkeit von Politik und Medien zu allfälligem gegenseitigem Nutzen. Der Bürger sieht sich einem schier erdrückenden politmedialen Komplex gegenüber, der ihn unentwegt mit voller gleichgeschalteter Lautstärke beschallt, einer Lautstärke, die keinen Widerspruch zum Gesagten, zum Dargestellten mehr zulässt. Dieser politmediale Komplex mit seiner allgegenwärtigen politischen Korrektheit schränkt den Korridor des Denk- und Sagbaren, aber auch den Korridor der freien und unabhängigen Informationsgewinnung für den Bürger in unerträglicher Weise ein. Die Medien und insbesondere der öffentlich-rechtliche Rundfunk transportieren keine alternativen politischen Sichtweisen mehr. Sie verkünden fast ausschließlich nur noch Botschaften, die den Machtinteressen der Regierenden oder der gierig regieren Wollenden dienlich scheinen.

Früher hieß es, die Medien seien die vierte Gewalt in unserer Demokratie und damit die Kontrolleure der politischen Macht. Und heute? Heute sind die Medien zu Herolden, zu Lautsprechern, zu Meinungsverstärkern der politisch Mächtigen geworden. Kritische Berichterstattung, alternative Sichtweisen, neutralen, ideologiefreien Journalismus findet man zumeist nur noch im benachbarten Ausland.

Sie kennen das aus der Geschichte -, wie in den unseligsten Zeiten: damals bei der BBC und später dann im sogenannten Westfernsehen. Alle diese Entwicklungen bleiben dem Bürger nicht verborgen.

Jetzt soll die öffentliche Meinungsbildung noch unverhohlener, noch drastischer beeinflusst und gelenkt werden und dann auch noch ausgestattet werden mit Zukunftsgarantien für die Perpetuierung des heute schon unerträglichen und immer schlimmer werdenden Zustands. Dem Bürger sollen seine Mündigkeit und die Fähigkeit zur Bildung einer eigenen Meinung vom übergriffigen Nanny-Staat noch weiter abgesprochen und entzogen werden, und dann wird er sogar noch gezwungen, für die vorgekauten Meinungen und die eigene Entmündigung Gebühren zu zahlen. Und das soll die gesellschaftliche Akzeptanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks befördern? Wohl kaum.

In unserer noch so genannten Demokratie, in der ein privates Zusammenkommen zum Kaffeetrinken mit dem Vorsitzenden der größten Oppositionspartei zum Verlust der beruflichen Existenz des hessischen Filmförderchefs führte, wo bleibt denn da der weiträumige mediale Aufarbeitungsansatz des angeblich so staatsfernen und unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunks?

Meine Damen und Herren, das Thema der vorgelegten Anträge ist richtig; der Zeitpunkt ist lange überfällig. Doch die hier aufgezeigte Stoßrichtung ist grundverkehrt. Die Probleme sind weitaus komplexer. Ganz sicher ist, dass die Organisation und der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks grundlegend infrage gestellt gehören.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunkt bedarf einer strukturellen und entideologisierenden Reform. Und ganz sicher sollte diese nicht wieder durch die Etablierung einer Expertenkommission geschehen, einmal mehr bestehend aus staatsgeldgierigen Geschwätzwissenschaftlern aus dem internationalsozialistischen One-World-Phantasma-Spektrum. Vielmehr muss ein solches Gremium zur Reformfindung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ganz zwingend aus den Mitgliedern dieses Parlaments zusammengestellt werden, inklusive der Parlamentarier der Landesparlamente, weil es um den Fortbestand unserer Demokratie geht.

Sie werden in Kürze Vorschläge zu diesem Thema von uns präsentiert bekommen.

Pax vobiscum!
(pi-news.net)

Ein Programm zur Gesellschaftserziehung

Von Peter Entinger auf PAZ

In den vergangenen Jahren ist in Deutschland eine große Zahl an „Initiativen gegen Rechts“ entstanden. Einigen kürzt die Bundesregierung nun die Mittel. Der Aufschrei ist erwartungsgemäß groß.

Hintergrund sind Neuverteilungen der Gelder innerhalb des Programms „Demokratie leben“ und die geplante Kürzung der Zuschüsse um insgesamt acht Millionen Euro. Dies soll aber erst für das Jahr 2021 gelten, nach dem Terroranschlag von Halle will das Finanzministerium von Olaf Scholz acht Millionen Euro aus eigenen Mitteln zuschießen. Das Bundesprogramm zielt nach eigener Darstellung „darauf ab, demokratisches Verhalten, bürgerschaftliches Engagement sowie den Einsatz für Vielfalt und Toleranz in der Gesellschaft zu fördern“. Anträge können alle gemeinnützigen, zivilgesellschaftlichen Organisationen wie soziale Einrichtungen und Verbände, Kirchen und Vereine stellen. Viele Organisationen haben von den Zuwendungen in den vergangenen Jahren gut gelebt, hauptamtliche Stellen geschaffen, moderne Büros eingerichtet. Entsprechend aufgeregt fallen die Reaktionen aus.

Zwei Modellprojekt-Anträge der Amadeu-Antonio-Stiftung, einem bundesweiten Förderer von Anti-Rechts-Projekten, wurden abgelehnt. Der Sprecher der Stiftung, Robert Lüdecke, sagte dem Deutschlandfunk „Für uns heißt die Ablehnung von zwei unserer Modellprojekt-Anträge ganz konkret, dass wir ein Büro in Hannover schließen werden und dort Arbeit von inzwischen acht Jahren einstellen müssen, anstatt aufzubauen auf die Expertise, die wir erworben haben, und unser Thema voranzutreiben.“

400 Projekte hatte der Bund über „Demokratie leben!“ bislang gestützt, nun wird nur noch ein Viertel weitergeführt. „Bei den Modellprojekten haben wir über 1000 Nachfragen gehabt und wir können am Ende nur 100 Modellprojekte fördern. Sie erkennen daraus, dass wir 900 haben, die wir nicht bedienen können, und das erklärt auch, warum eine Unruhe an der Stelle gerade vorherrscht“, erklärte ein Sprecher von Familienministerin Franziska Giffey. Als vergangenes Jahr die Weiterführung von „Demokratie leben“ bekannt gegeben wurde, begründete die SPD-Politikerin dies wie folgt: „Das Programm … hat sich bewährt und die Arbeit ist eine Daueraufgabe … Das Engagement braucht Planungssicherheit.“ 2015 wurde das Projekt ins Leben gerufen, die Zuschüsse wurden auf fünf Jahre begrenzt. Nun hat man sich offenbar zu einer Umstrukturierung entschlossen.

Kritiker bemängeln, dass die Mittel des Bundesprogramms nicht nur gekürzt, sondern auf weniger Projekte aufgeteilt worden seien. Aus dem Bewerbungsaufruf des Familienministeriums geht hervor, dass die maximale jährliche Fördersumme pro Projekt von 130000 Euro in der ersten Periode auf 200000 Euro für die nächste Phase angehoben wurde. Dies geschieht offenbar, um einem umsichgreifenden Wildwuchs der Initiativen Einhalt zu gebieten. Offiziell bestätigen möchte das Ministerium dies allerdings nicht. Auf Medienanfragen teilte das Ministerium nicht mit, warum die Mittel gekürzt wurden, sondern erklärt nur, dass in den nächsten Jahren „die Ziele stärker fokussiert und teilweise neu justiert werden“.

Einige Entscheidungen werfen Fragen auf. So galt das Neonazi-Aussteigerprogramm „Exit“ auch in bürgerlichen Kreisen durchaus als seriös. Als Reaktion auf die NSU-Mordserie hatte das Bundesfamilienministerium 2013 entschieden, die Arbeit von „Exit“ dauerhaft zu fördern. 2018 erhielt die gemeinnützige GmbH aus Bundesmitteln 225000 Euro. Doch nach der Änderung der Förderrichtlinien soll das Projekt künftig leer ausgehen. Damit droht der Initiative das Aus, fürchtet Mitbegründer Bernd Wagner, seit 19 Jahren an der Spitze von „Exit“.

Wagner kritisiert die Begründung gemäß der Prävention in den Mittelpunkt gestellt werden müsse, Deradikalisierungsprozesse aber nicht mehr begleitet werden sollten. „Extremismus-Prävention wird auf Bundesebene in den Mittelpunkt gestellt. Das bedeutet allerdings, dass Deradikalisierung nicht vorkommen kann, weil dieses systematisch nicht zur Prävention gerechnet wird“, sagte er gegenüber dem Bayerischen Rundfunk. Er fürchtet, dass künftig nur noch Aktivitäten gefördert werden, die verhindern, dass jemand in die rechte Szene abbiegt. Denjenigen hingegen, die bereits in der Szene drin sind, könnte dann nicht mehr geholfen werden.

Selbst Konservative wie das CDU-Urgestein Wolfgang Bosbach halten diese Entscheidung für falsch. „An der erfolgreichen Arbeit gibt es keine sachlichen Zweifel. In dem Moment ihnen den Geldhahn zuzudrehen, ist nicht nur unverständlich, das ist unverantwortlich“, erklärte er. Auch unter dem Eindruck von Halle hat das Familienministerium erklärt, mit „Exit“ nachverhandeln zu wollen. Ebenfalls betroffen ist die Initiative „Gesicht zeigen“ des früheren Regierungssprechers Uwe-Karsten Heye. Von ihnen wurden zwei beantragte Modellprojekte abgelehnt. „Es geht mir weniger um die Existenz von ,Gesicht zeigen‘ oder die Existenz der Amadeu-Antonio-Stiftung. Ich glaube, wir kriegen das immer irgendwie hin. Es geht uns wirklich um die Richtung, um die Strategie, die für uns nicht die richtige ist. Die Leute auf dem Land ausbluten zu lassen“, sagte Geschäftsführerin Sophia Oppermann.

Das Familienministerium versucht, dem Eindruck entgegenzutreten, die Rücknahme der Kürzungen habe mit den Vorfällen in Halle zu tun. Dies sei ein normaler Prozess im Rahmen der Gespräche zum Haushalt, erklärte ein Ministeriumssprecher. Ziel sei immer gewesen, so viel Geld wie möglich für die Stärkung der Zivilgesellschaft bereitzustellen. An der grundsätzlichen Ausrichtung, weniger Projekte, diese aber zielgerichteter zu fördern, ändere sich nichts. Zudem werde im kommenden Jahr abermals verhandelt.
(vera-lengsfeld.de)

Lahr im psychischen Ausnahmezustand.

(gh) - Der Badner und der Lahrer sagen "Adee". Wer  also ist er? Nun ist es zu spät, das festzustellen. Sollte da noch jemand Fragen haben wegen "Landesgartenschau" und so, muss dies sein Nachfolger erledigen, denn er hat nix mit Nix zu tun. Schließlich hat alles der Gemeinderat beschlossen, nun darf der das auch im Wolfgangsee ausbaden. Er ist nun mal weg. "Im Interview - Nach 22 Jahren sagt Lahrs OB Wolfgang G. Müller 'Tschüss' - Die Verabschiedungen liegen hinter ihm – fast. Die letzte folgt am Freitag, 25. Oktober. Dann sagt Wolfgang G. Müller endgültig Tschüss. 22 Jahre war er Oberbürgermeister von Lahr. Ab dem 1. November startet er in seinen nächsten Lebensabschnitt. Doch zuerst blickt der Lahrer Anzeiger noch einmal mit ihm zurück, spricht über Höhepunkte und Tiefschläge, wütende Menschen und strahlende Gesichter, Weltreisen und Heimattreue". Alles schön embedded. Wer will das wissen in einer Stadt, die sich zum Kult erklärt hat und sich am liebsten selbst die Schultern klopft, auf denen die Welt sich kugelt? So geht Lahr und alles gähnt: "Kulturkreis Lahr erhält den Bürgerpreis - Der mit 3000 Euro dotierte Bürgerpreis der Stiftung Bürger für Lahr, ist in diesem Jahr an den Kulturkreis Lahr gegangen. Das Preisgeld soll in bewegliche Bühnenelemente und die technische Ausstattung des Stiftsschaffneikellers fließen". Noch ist nicht Halloween, aber gruseln darf es schon zottelig. "Unscheinbare Dinge, hoher Wert - Es sind die unbedeutenden Dinge, die oft unschätzbaren Erinnerungswert haben. Das Stadtmuseum zeigt sie, dazu berichten geflüchtete Mitbürger". Flüchtlinge aus Frankreich, Österreich, Schweiz, Niderlande, Belgien, Dänemark, Polen. Glaubenssache im Museum. Zählen darf die niemand, denn Rechnen ist nicht des Lahrers Ding, dafür lernt er Schulschwänzen. Es darf gelacht werden: "Zwei Projekte des Stadtguldens profitieren von Zahlendreher - Zwei weitere Projekte des Lahrer Stadtguldens erhalten doch noch finanzielle Unterstützung. Der Grund: Bei der Ermittlung der Gewinner hatte sich ein Fehler eingeschlichen". Schleich di, Fehler, das können wir selber besser. Lahrer Schulden ein Zahlendreher? Etwa mit der Drehorgel? Alles Müller, oder was? Wir wär's  mit Bananen aus der Karibik? Vorher noch ein Witz: "B415: Lahrer Unternehmer wirbt für Mega-Tunnel - Die geplante Umfahrung von Reichenbach und Kuhbach treibt auch die Lahrer um". Bumm!°  Ist eine Verlegung von Kuhbach und Reichenbach nicht billiger? Es gibt noch genug Berge, um sie vollzubauen. Denn in der Ebene parken Lastwagen, das ist Lahrer Logik nach Schildbürgerart. Dann fragen wir gleich einmal was Naheliegenderes: Wer startet mit dem kommenden Alt-OB zum Mars? Man kann ja wohl alles umfragen! Der psychische Ausnahmezustand, in dem sich Lahr wieder für drei Wochen befindet, macht es möglich. Da blüht jedem was. Im Chrysanthemenblumenrausch. DieLZ hatte gerade ihren eigenen. Wer so viele Abonnenten hat verloren, der verkraftet auch "770 Besucher bei einzigartiger Schau". Die Letzten ihrer Art? "Die Aufnahme entstand kurz vor Beginn der Show und zeigt (von links) die Macher und Förderer des Projekts: Kirsten Wolf, Markus Ibert, Wolfgang G. Müller, Peter Rottenecker, Markus Wöhrle, Artur Günther, Harald Günther, Niklas Günther, Michael Hoyer und Jörg Braun". Embededed in der Manege. Wer will da noch Zeitung? "Die Live-Schau '100 % Lahr' wurde im Auftrag der Lahrer Zeitung produziert, zum Jubiläumsjahr des ältesten Zeitungshauses der Ortenau. Gedreht wurde mit dem Filmteam Jens und Finn Hagen aus Königsfeld. Die Produktion lag in Händen von Medienprofessor Michael Hoyer aus Villingen-Schwenningen. Auf dessen Youtube-Kanal ('Michael Hoyer' eingeben) sind die Filme des Abends abrufbar. Direkt findet man sie online unter https://www.you tube.com/user/michaelhoyer 1966/playlists". Wo ist die Nachricht? Das wäre ja zum Gähnen.  Der Ortenaukreis leidet an Nachrichtenauszehrung seit er pressefreie Zone ist. Opfer der Wiederholung der Wiederholung. Wenn das Kind dauernd in den Brunnen fällt, liest das niemand mehr und holt es nicht mehr raus. Der Arzt Francis Schiller sagt: "Gähnen ist die groteske Zurschaustellung eines sich zur äußersten Weite öffnenden Mundes in Zusammenhang mit einer unnatürlich starken Kontraktion des Zwerchfells, die die Lunge zu exzessiven Luftzufuhr aufbläht, unterstützt vom krampfartigen Aufreißen des Rachens, das die oberen Atmwege blockiert". So ist "Qualitätsjournalismus" noch nie erklärt worden. Der Rest von Zeitung wäre lieber Schweigen. Aber nein, die Wiederholung der Wiederholung bricht täglich ins Eis des "Klimawandels" ein,  der nun  erstmals entdeckt wurde, seit es ihn solange wie die Erde gibt. Ein französisches Sprichwort sagt: Auf ein Gähnen folgen stets sieben weitere. Wissenschaftliche Untersuchungen untermauern diese Ansteckungsgefahr. Schon Aristoteles beobachtet: "So wie ein Esel Wasser lässt, wenn er sieht oder vernimmt, wie es ein anderer tut, so gähnt der Mensch, wenn er einen anderen dabei beobachtet". Ein Sozialminister schafft Kliniken ab und begähnt das Land: "Es müssen und sollen neue ambulante medizinische Strukturen entstehen und ausgebaut werden. Damit und durch die Bündelung medizinischer Kompetenzen in größeren Kliniken kann für die Patientinnen und Patienten die bestmögliche Qualität der Versorgung auch in der Zukunft gewährleistet werden“. Nun läuten alle Glocken. Alarm! Mittelmaß*in versucht den Felssturz baden-württembergischer Bildung ("Die Gymnasien brauchen Hilfe") zu verklären: "Zur optimalen Förderung des Kindes gehört, dass die weiterführende Schule über den bisherigen Bildungsweg Bescheid weiß. Dass die Kultusministerin diesen Informationsaustausch fördern will, ist richtig. Nur so kann der Start gelingen. Mit Stigmatisierung hat das nichts zu tun". Woher wissen die das,  haben die  Kinder? Eisenmanns Mann hat fünf mitgebracht. Schwänzen die auch freitags Schule? Der Klimanotstand ist nicht aufzuhalten, nun kommt er ins Rollen, als "Melonen vom Bodensee"? Übrigens: Auch Schimpansen gähnen. Die lesen keine Zeitung.

Muss die Stadt Lahr durch eine Dienstaufsichtsbeschwerde an ihre Pflicht erinnert werden? Da zu dieser Sitzung nicht  ordnungsmäß eingeladen wurde, kann sie normalerweise nicht am Montag stattfinden. Die Dienstaufsichtsbeschwerde wegen Verstoßes gegen §41b der Gemeindeordnung - "Veröffentlichung von Informationen - Die Gemeinde veröffentlicht auf ihrer Internetseite Zeit, Ort und Tagesordnung der öffentlichen Sitzungen des Gemeinderats und seiner Ausschüsse. . .Die der Tagesordnung beigefügten Beratungsunterlagen für öffentliche Sitzungen sind auf der Internetseite der Gemeinde zu veröffentlichen, nachdem sie den Mitgliedern des Gemeinderats zugegangen sind. -  geht  dem Landratsamt, Kommunalaufsicht,  zu. Wenn Recht noch Recht ist in Lahr, muss der Termin gestrichen werden. Der Screenshot stammt vom Samstag.

Lahrer Blumenschau Chrysanthema in der Innenstadt als Besuchermagnet
In Lahr werden zur Blumenschau "Chrysanthema", die bis zum 10. November dauert, rund 400.000 Besucher erwartet. "Zauberhafte Momente" lautet das Motto in diesem Jahr.
(swr.de.Von Staatsfunkern einfach nachgeblat. Keine 100 000 Besucher sind's, der Rest ist verzaubert. Lahrer "Zahlendreher".)

Gegen kleine Länder besonders anmaßend
SPD-Abgeordnete will aus Waldshut die Schweiz regieren
Von Alexander Wallasch
Für die Sozialdemokratin und Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter ist es wohl zu verlockend, von Waldshut aus den Nachbarn Schweiz zu regieren. Die Sozialdemokratin und Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter möchte als Deutsche ein Anrecht haben, die Politik der Schweiz mitzubestimmen. Was zunächst wie eine Posse klingt, hat eine wahren Kern, wenn die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium und Kuratoriumsvorsitzende der Deutschen Bundesstiftung Umwelt angesichts Schweizer Atomkraftwerke nahe der deutschen Grenze „Mitsprachemöglichkeiten“ fordert, wie aktuell die Neue Züricher Zeitung berichtet und schreibt: „Schwarzelühr-Sutter will sich offenbar nicht damit abfinden, dass die Schweiz bei der Nutzung der Kernenergie einen anderen Weg geht, als Deutschland.“ Dazu muss man wissen, dass Staatssekretärin im Bundesumweltministerium auch schon den Stallgeruch der großen Weltpolitik gerochen hat, als sie im September 2015 gemeinsam mit Kanzlerin Merkel und der damaligen Umweltministerin Hendricks die Delegation vor den vereinten Nationen anführte, als es um die Verhandlungen zur so genannten „2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung“ ging. Aber kann so eine Weltbewegtheit so weit gehen, den Schweizern Vorschriften machen zu wollen, wie die ihre Energieversorgung gestalten?....Tja, da muss sich die angesprochene Schweiz jetzt wohl entscheiden zwischen: „Bis denn fliest no vill Wasser de Rhy derab.“ und „De Gschider git na, de Esel blibt sta.“?
(Tichys Einblick. Nach der Feindstaatenregel kann die Schweiz jetzt in Waldshut einmarschieren und schauen, ob es dort überhaupt noch Spezialdemokraten gibt.)


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NACHLESE
Hamburg
Der Hamburger Verfassungsschutzchef Torsten Voß hat vor einer Unterwanderung des bürgerlichen Milieus durch Linksextremisten gewarnt. Linksextremisten mißbrauchten „gesellschaftlich breit akzeptierte oder breit diskutierte Themen, um in Kontakt zu bürgerlichen Initiativen zu kommen, um ihre verfassungsfeindlichen Positionen zu etablieren“, sagte er der Welt. Gewaltorientierte Gruppen wie die Interventionistische Linke (IL) setzen demnach auf Themen wie Umweltschutz und den Kampf gegen hohe Mieten. So könnten diese „über populäre Themen quasi wie ein schleichendes Gift in die demokratische Gesellschaft eindringen“, betonte Voß. Das sei eine nicht zu unterschätzende Herausforderung für unsere Demokratie. Über 70 Prozent der Linksextremisten in der Hansestadt würden als gewaltorientiert eingestuft. Auch das Thema Seenotrettung von Migranten werde von Linksextremen instrumentalisiert. Es habe auch Versuche gegeben, die „Fridays for Future“-Bewegung zu unterwandern...
(Junge Freiheit. Deutschlandfeinde sind linksgrünradikal und haben bereits die Schaltstellen einer freien rechtsstaatlichen demokratischen Gesellschaft in Medien und Politik besetzt.)
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Reform der Grundsteuer
Schwarzer Tag für Steuerzahler
Die FDP pflegt die Tradition des Umfallens
Seit Jahrzehnten gibt es bei der FDP eine Tradition: Sie fällt um. So auch in dieser Woche im Deutschen Bundestag, wo sich die Liberalen in die Front der Steuererhöher einreihten und den Weg für eine Reform der Grundsteuer frei machten. Die Grundsteuer steht den Kommunen zu. Ihr jährliches Aufkommen beträgt 14 Milliarden Euro. Das Bundesverfassungsgericht hatte die bisherige Erhebung allein auf Basis von teilweise jahrzehntealten Bodenwerten verworfen. Jetzt kommt ein Verfahren, das auch Erträge wie Mieteinnahmen in die Berechnung der Steuer einbezieht und den Weg frei macht für saftige Erhöhungen. Denn – wie die Bundesregierung selbst feststellt – die Hebesätze der Kommunen für die Grundsteuer müssen von diesen gesenkt werden, soll es nicht zu einer Einnahmeexplosion kommen. Doch eher legt sich ein Hund einen Wurstvorrat an, als dass Politiker darauf verzichten, die Bürger zu schröpfen, wo es geht...Die FDP hatte einen Hebel in der Hand, mit dem das Projekt hätte gestoppt werden können. Für eine vom CSU-regierten Bayern ultimativ geforderte Öffnungsklausel für ein vom Bundesmodell abweichendes Ländermodell ist eine Grundgesetzänderung erforderlich, für die die gar nicht mehr große Große Koalition auf die Stimmen der FDP angewiesen ist, um die Zweidrittelmehrheit im Bundestag zu erreichen. Am Mittwoch, dem 16. Oktober, kapitulierte die FDP ganz traditionell im Finanzausschuss des Bundestages und stimmte der Grundgesetzänderung zu, die Voraussetzung für die Steuererhöhungsorgie ist.
<<<<<<Dieser Artikel erschien zuerst auf „Die Kieker (Die Spoekenkiekerei)“
(eigentümlich frei. Die "fdp" kann nicht umfallen, denn sie liegt schon lange flach.)

Videokommentar von Markus Gärtner
Proteste quer durch den Kontinent
Von MARKUS GÄRTNER
In Frankreich kämpfen auf der Straße Feuerwehrleute gegen die Polizei – Bengalos hier, Wasserwerfer dort. In den Niederlanden – und auch bei uns – protestieren Bauern dagegen, dass sie ihre Agrarprodukte mit immer weniger Fläche, immer mehr Auflagen und wachsendem wirtschaftlichen Druck erzeugen. In den Niederlanden wurden in dieser Woche mit Baggern und Traktoren Verwaltungsgebäude gestürmt oder blockiert.In Katalonien begehren derweil Hunderttausende von Menschen gegen die Zentralgewalt in Madrid auf, weil diese gegen führende Politiker der Region wegen der Unabhängigkeitsbestrebungen drakonische Gefängnisstrafen verhängt hat. Der Flughafen von Barcelona wurde lahm gelegt, Tausende gingen auf die Straßen. In Deutschland schließlich liefern sich Türken und Kurden Straßenschlachten und Hetzjagden, seit türkische Truppen völkerrechtswidrig in Syrien einmarschiert sind. Ganz klar, in Europa herrscht Aufruhr.Über die einzelnen Konflikte liest man in deutschen Zeitungen vereinzelt Berichte, die ganze Wucht der Proteste wird aber nirgends richtig deutlich. Vor allem nicht die Tatsache, dass nun in weiten Teilen Europas Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen gegen lokale oder zentrale Regierungen aufbegehren.Erst wenn man sich die Bilder anschaut, die im Netz über die lokalen Demonstrationen und Proteste zu finden sind, wird deutlich: Teile von Europa sind im Aufruhr. Und das schon, bevor die wirtschaftliche Ruhephase, die Notenbanken mit Nullzinsen nach der jüngsten Finanzkrise erkauft haben, zu Ende ist.Doch jetzt macht sich eine Rezession breit, die viele hunderttausend Arbeitsplätze bei uns kosten wird. Und was kommt dann? Niemand weiß, wie viel Protest sich dann auf der Straßen des Kontinents entladen wird. Aber eines ist klar. Es wird noch deutlich mehr werden. Doch die Bilder sehen teilweise jetzt schon wie aus einem Bürgerkrieg aus.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Als Deutsch-Amerikaner bin ich mit meiner Frau gerade die vierte Woche auf einer Reise durch den Sueden Italiens, speziell Apulien. Es ist entspanntes Reisen, von Migranten kaum eine Spur, die wenigen Afrikaner die wir bisher sahen, waren meist als Hilfskraefte in der Gastronomie taetig. Keinerlei "gruppendynamischen Aufmaersche" wie in jeder deutschen Innenstadt. Fast koennte man meinen, irgendwas ist in D ausser Kontrolle geraten: Massendemonstranten von nichtdeutschen politischen Gruppierungen werden toleriert, Kleindemos von gewissen deutschen Politgruppen werden polizeilich/amtlich verboten oder aufgeloest. Kann mir jemand das erklaeren?
(Leser-Kommentar auf focus.de)
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Debatte im Bundestag
Claudia Roth geißelt AfD-Mann:
"Grenze des politischen Anstands überschritten"
(focus.de. Das ist die Richtige! Grüner Burdaismus.)

„Dies ist der bestmögliche Deal für beide Seiten“
EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger warnt das britische Unterhaus davor, das neue ausgehandelte Abkommen zum EU-Austritt abzulehnen: Weitere Sondierungen und neue Verhandlungen würden zu keinem besseren Ergebnis führen.
(welt.de. Wer? Er vom Europa-Park. Heilix Blechle!)

Thomas Rietzschel
Wo der Sultan recht hat, da hat er recht
War Frank-Walter Steinmeier wenigstens noch ein begnadete Darsteller in der Rolle des Diplomaten, dilettiert Heiko Maas unterdessen unter der Wahrnehmungsschwelle. Dabei brauchte Deutschland gerade jetzt einen Außenminister, der ernst genommen werden könnte, keinen Gernegroß, der sich lächerlich macht.
(achgut.com. Es ist Merkels Kamarilla.)

Ein Heuchler namens Heiko Maas
Von Alexander Wendt
Ein Mitarbeiter des SPD-Politikers findet, dass die Wissenschaftsfreiheit nicht für „Rechte“ gilt. Der Außenminister lässt ihn gewähren – schulmeistert aber andere Länder....In vielen deutschen Medien gehört es mittlerweile zum Standard, von den bedenklichen Freiheitseinschränkungen in Polen und Ungarn zu sprechen – meist ohne Nennung konkreter Beispiele. Beobachter in Ungarn selbst, die das politische Klima in ihrem Land wie in Deutschland kennen – etwa der Chefredakteur der „Budapester Zeitung“ Jan Mainka – kommen zu ihren eigenen Schlüssen, wenn sie beide vergleichen. Der Sonderberichterstatter der UN für Meinungsfreiheit David Kaye kritisierte schon das von Heiko Maas erfundene „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ als Angriff auf die Meinungsfreiheit. Spätestens jetzt, da ein Mitarbeiter von Maas die Speerspitze bei der Abschaffung der Lehr- und Forschungsfreiheit bildet, sollte Kaye Deutschland als Ganzes in den Blick nehmen.Ein Heiko Maas, der seinen verfassungsfeindlichen Mitarbeiter nicht entlässt, macht sich lächerlich, wenn er andere Länder schulmeistert. Politiker im Ausland sollten sich den Namen Robin Mesarosch notieren, um ihn dem Außenminister bei Gesprächen entgegenzuhalten..
(Tichys Einblick. Nimmt Merkels Kabarett jemand ernst außer ihr Volk?)

SEK-Einsatz in Mülheim: Libanesische Familie wurde schon einmal abgeschoben
Eine libanesische Familie aus Mülheim an der Ruhr sollte am Donnerstagmorgen abgeschoben werden. Doch die Lage eskalierte - das SEK musste die Situation beenden. Nun kommt ans Licht: Die Familie wurde bereits einmal aus Deutschland abgeschoben..Wie die "Bild" nun erfahren hat, hatte die libanesische Familie bereits einen Asylantrag in Deutschland gestellt - im vergangenen Jahr. Am 29. März 2018 ging in Mülheim ein entsprechender Antrag ein - das Ergebnis: Dem Dubliner Abkommen nach müssen die Libanesen in Spanien bleiben. Deshalb seien sie im Dezember 2018 schon einmal nach Spanien überführt worden. Auf noch unbekannte Weise schafften sie es zurück nach Deutschland und geriet im März 2019 ins Visier der Ausländerbehörden.
(focus.de. Regiert obergrenzenloser Schwachsinn dieses Land? Ohne Grenzen ist dies kein Land.)

Brandgefährliche Entwicklung
Türkische Invasion Syriens verwandelt Deutschland in ein Pulverfass
Von STEFAN SCHUBERT
Millionen Menschen in Deutschland befinden sich im Krieg – gegeneinander. Derzeit sollen rund 1,2 Millionen Kurden in Deutschland leben. Dazu kommen seit der unkontrollierten Masseneinwanderung rund 770 000 Syrer. Ethnische »Säuberungen« in Nord-Syrien, die von Erdogans radikal-islamistischen Milizen ausgeführt werden, kommen hier noch hinzu.Die Leidtragenden sind neben Kurden und Jesiden auch christliche Aramäer. Behörden erwarten zudem militante Aktionen vonseiten der linksextremen Antifa zur Unterstützung der Kurden. Deutschlands Sicherheitslage gleicht angesichts dieser Zustände einem Pulverfass.Erdogans Träume von einer osmanischen Großmacht haben nicht nur zu einem neuerlichen Krieg im Nahen Osten geführt, sondern gleichzeitig die Sicherheitslage in Deutschland eskalieren lassen. Für zahlreiche Experten ist der Waffengang gegen die kurdische Bevölkerung in Syrien hingegen nur vorgeschoben. Längst werden im Internet, in AKP-Foren und selbst im türkischen Staatsfernsehen, Türkeikarten mit Grenzen von 1918 gezeigt. »Es geht ihm nicht um einen kleinen Sicherheitskorridor in Nordsyrien, er sieht die historische Gelegenheit, die Grenzen der Türkei in großem Stil zu verschieben«, wird dieser Tage ein hochrangiger Diplomat in Brüssel zitiert. Die gesamte Sicherheitsarchitektur des Nahen Ostens scheint wieder einmal außer Kontrolle zu geraten. Zudem droht der Despot vom Bosporus unverhohlen mit etwas, wovon der Mainstream gar nichts wissen will – nämlich mit dem Einsatz der »Migrationswaffe«. Die US-Politikwissenschaftlerin der Tufts University in Boston, Kelly M. Greenhill, schreibt dazu in ihrem lesenswerten Buch Massenmigration als Waffe: Vertreibung, Erpressung, Außenpolitik: »Die Urheber dieser Nötigungspolitik verfolgen das Ziel, das Verhalten der Zielstaaten zu beeinflussen, indem sie vorhandene und miteinander konkurrierende politische Interessen und Gruppen ausnutzen und indem sie die Kosten oder Risiken beeinflussen, die den Bevölkerungen der Zielstaaten auferlegt werden.« Wie unverhohlen Erdogan Deutschland und die EU mit der Migrationswaffe zu erpressen gedenkt, verbreitete die Nachrichtenagentur AFP: »Hey EU, wach auf! Ich sage erneut: Wenn ihr unsere Operation als Invasion darzustellen versucht, ist unsere Aufgabe einfach: Wir werden die Türen öffnen und 3,6 Millionen Menschen werden zu euch kommen«, so der türkische Despot. Erdogan wird zudem eine ideologische Nähe zur radikal-islamistischen Muslimbruderschaft vorgeworfen. Dieses bestens vernetzte Netzwerk arbeitet bekanntlich an der islamischen Weltherrschaft, dem Kalifat.
Die Muslimbrüder betreiben ebenfalls eine gezielte Islamisierung Deutschlands, mit dem Endziel, einen islamistischen Gottesstaat in Deutschland zu errichten. Leider handelt es sich dabei nicht um eine Verschwörungstheorie aus dem Netz, sondern um schriftlich festgelegte Erkenntnisse des Verfassungsschutzes, die in den Versfassungsschutzberichten nachzulesen sind. Auch im aktuellen Buch des Autors, Sicherheitsrisiko Islam, werden die alarmierenden Aktivitäten von Erdogan und den Muslimbrüdern enthüllt und analysiert.
»Türkei bombardiert gezielt IS-Gefängnisse«
Es mehren sich nicht nur Berichte von Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen, ja die mit der Türkei verbündeten Dschihadistenmilizen brüsten sich sogar damit. Auch ist zu beobachten, dass das türkische Militär gezielt IS-Gefängnisse, wie beispielsweise das IS-Camp Ain Issa, bombardiert und so bereits Tausenden IS-Kämpfern die Flucht ermöglichte. Der Einmarsch der Türken trägt somit direkt zu einem Erstarken der Terrormiliz Islamischer Staat bei, die ja anfangs durch die Türkei massiv aufgerüstet wurde und enorme logistische Unterstützung erhielt. Beobachter gehen von bis 100 000 inhaftierten IS-Anhängern allein in Nord-Syrien aus. Darunter befinden sich an die 11 000 IS-Terroristen, 9000 Syrer und Iraker, sowie bis zu 2000 ausländische IS-Kämpfer. Die kurdischen Streitkräfte haben bereits mehrfach um Hilfe gerufen und angekündigt, Wachpersonal zur Unterstützung an der Front abziehen zu müssen. Es ist zu befürchten, dass die Türkei-Invasion zu einer immensen Fluchtwelle von IS-Anhängern und IS-Terroristen führt. Obwohl die Hintergründe allen Sicherheitsbehörden und der Bundesregierung bekannt sind, bleiben Deutschlands Grenzen offen und unkontrolliert.
Pulverfass Deutschland
Auch auf Deutschlands Straßen kam es aufgrund dieser hochexplosiven Gesamtlage bereits zu ersten Auseinandersetzungen zwischen türkischen Nationalisten und PKK-nahen Kurden. Diese Gewalttätigkeiten drohen nun weiter zu eskalieren. Beim letzten Türkei-Einmarsch in Syrien, im Januar 2018, verschärfte sich die Situation dadurch, dass sich die (deutsche) linksextreme Szene an militanten Attacken durch kurdische Nationalisten und Extremisten beteiligte. So bekannte sich die Antifa unter anderem zu einem Brandanschlag auf eine türkische Moschee in Kassel. In Ulm wurden vier syrische Flüchtlinge verhaftet, denen die Staatsanwaltschaft Stuttgart vorwirft, Molotowcocktails auf ein türkisches Gemüsegeschäft und einen Moscheeverein geschleudert zu haben.Wieder einmal wird deutlich, dass die unkontrollierte Masseneinwanderung aus Kriegsgebieten zu einer Destabilisierung der Sicherheitslage in Deutschland geführt hat. Die Behörden registrierten im Jahr 2018 innerhalb kürzester Zeit über 3 Dutzend Brandanschläge und Attacken auf türkische Moscheen und Einrichtungen. Die PKK-Jugend rief zu dieser Zeit sogar dazu auf, »den Krieg nach Europa zu tragen«. Türkische Nationalisten, kurdische Extremisten, linksextreme Antifa-Anhänger, Dschihadisten-Milizen und IS-Terroristen, die nach wie vor massenweise nach Westeuropa flüchten, wirken sich massiv auf unsere Sicherheitslage aus. Nach der Welle von Terroranschlägen der vergangenen Tage und Wochen, scheint sich die Destabilisierung Deutschlands zu einem bedrohlichen Dauerzustand zu entwickeln.
» Kelly M. Greenhill: Massenmigration als Waffe, 432 Seiten, 9,99 Euro
» Stefan Schubert: Die Destabilisierung Deutschlands, 336 Seiten, 22,99 Euro
(pi-news.net)

Endlich wirksame Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung
Hadmut
Na, wer sagt’s denn? Geht doch! Man muss nur wollen.
Während wir nur reden stellt Qatar Klimaanlagen jetzt auch im Freien auf, um die Umwelt zu kühlen. Da zeigen sich die wahren Klimaschützer… Frau Merkel, übernehmen Sie!
(danisch.de. Warum ist sonst noch niemand darauf gekommen? Klimageräte sind fürs Klima da.)

conservo-Zitat des Tages zu Großdemos von Türken und Kurden
(www.conservo.wordpress.com)
Von Michael Kornowski *)
Am Sonntag wird in einer Großdemonstration der Krieg zwischen der ürkei und den Kurden nach Köln getragen. Es werden insgesamt über 20.000 erwartet. Sicherlich sind dabei friedliche Demonstranten gegen einen Angriffskrieg. ABER: Einige Tausend (auf beiden Seiten) gewaltbereit. Und? Wer ist der Anmelder? Na? Das „Kölner Bündnis gegen Rechts“ und die „Interventionistische Linke“ **)… Der ideologische Albtraum aus Deutschland holt also den Bürgerkrieg nach Deutschland. Der antideutsche Mob aus selbsternannten Gutmenschen und vermummten Nachwuchsterroristen veranstaltet also eine Art Streetfight zwischen PKK und „Graue Wölfe“. Und natürlich klatschen sie alle Beifall, die roten und grünen Parteien, die schrägen NGOs, die merkwürdigen Omas und Berufsaktivisten mit den Häschtägs.“
*******
*) Michael Kornowski ist Herausgeber des lesenswerten Blogs „Ohne Umschweife“: https://www.facebook.com/ohne.umschweife1/
**) Die „Interventionistische Linke“ (IL) ist lt. Wiki „eine linksradikale Organisation mit etwa 850 Mitgliedern. Sie wurde zum Jahreswechsel 2005 als Bündnis aus rund 30 deutschen und österreichischen Ortsgruppen sowie Einzelpersonen gegründet. Die IL beschreibt sich selbst als „multizentrische postautonome Organisation“, welche die „Abschaffung aller Verhältnisse, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist“ anstrebe, und sich damit auf Karl Marx beruft.“

MYSTERIÖSER EINZELLER IN PARISER ZOO
Gehirnloses Glibber-Wesenhat 720 Geschlechter
Ein Gedächtnis ohne Gehirn, Bewegungen ohne Gliedmaße – und 720 verschiedene Geschlechter: Die neuste Attraktion im Zoologischen Garten Paris, ein knallgelber Schleim, lässt Forscher und Besucher gleichermaßen staunen.
(bild.de. Was sagt die "fdp"?)

Die Macht von Grünlinks blüht im Verborgenen

Von CANTALOOP

Längst ist es vielen Bürgern bewusst: stramm links orientierte Parteien, NGOs und sogenannte Aktivisten verfügen hierzulande über großen politischen Einfluss. Subtile Machtzentren, raffiniert getarnt, hoch wirkungsvoll. Offiziell zwar noch nicht auf Bundesebene, aber durch ihren subversiven Durchsatz zahlreicher Institutionen, Behörden und Bildungseinrichtungen werden landesweit Verhältnismäßigkeit, Proporz und nicht selten auch der gesunde Menschenverstand nur noch verzerrt dargestellt.

Unter Angela Merkel wurden die kühnsten sozialistischen Träume sogar noch übertroffen. Sie hat den ergebnisoffenen Diskurs als Mittel der Politik abgeschafft, und das Parlament zu einer reinen „Abnickversammlung“ degradiert. Debattiert wurde gestern – heute wird angeordnet. Im Sinne „einer guten Sache“, versteht sich. Man instrumentalisiert sogar schon Kinder für seine Zwecke. Eine Parallele mehr zu totalitären Systemen.

Zumal sozialistisch basierte Entscheidungen dieser Art meist aus dem Bauch kommen, von fanatischer Ideologie geprägt sind – und nicht selten jedweder empirischen, wahrhaftigen oder rationalen Grundlage entbehren. Einst solide begründete und berechenbare Handlungsweisen der „politischen Eliten“ sind mittlerweile vollkommen willkürlich und spekulativ geworden. Heute so – morgen so. Unsere in dieser Richtung nicht ganz unbelastete Kanzlerin hat solcherlei „Sprünge“ bekanntlich schon mehrfach bewiesen.

Konservativ-liberale Autoren schreiben bald nur noch aus dem „Untergrund“
Nichts Neues soweit – bis auf eine Tatsache. Zunehmend spüren auch unbedarfte Mitbürger die Schieflage, in der sich unser Land befindet. Der hysterisch geführte Kampf gegen die bürgerliche Mitte – im Linksjargon auch „gegen Rechts“ genannt, gegen unsere Schlüsselindustrien – vornehmlich gegen das Automobil – gegen das „Kapital“ – und natürlich die mit Absicht herbeigeführte Flutung unserer Heimat mit jungen, zumeist männlichen Hasardeuren aus der gesamten arabischen und afrikanischen Welt, zeigen allmählich ihre fatale Wirkung. Nichts ist mehr so wie vor 2015 – und noch mehr Ungemach droht in naher und ferner Zukunft.

Bewährte Regeln werden gebrochen, um letztendlich die Menschen zu brechen
Die Einschläge kommen näher. Hehre Tugenden wie beispielsweise Anstand, Fleiß und Rechtschaffenheit zählen neuerdings als „rechts“ und „ewiggestrig“, während linke Meinungsführer ihrem Furor in allen Formen freien Lauf lassen können. Ein Reizklima bestehend aus Ausgrenzung, Misstrauen und gegenseitiger Verdächtigung ist stets präsent. Eine latente Aggression liegt in der Luft.

Darüber hinaus verhindert die stoische Blockadehaltung vieler ökoradikal geformter Zeitgenossen zuverlässig die dringend notwendigen politischen und gesellschaftlichen Reformen. Der Höhepunkt des Absurden scheint nunmehr erreicht: Wer es wagt, dem linksgrünen Zeitgeist die Stirn zu bieten, vertritt nach deren Ansicht keine demokratisch legitimierte Meinung mehr, sondern betreibt Hetze.

Sprudelnde Rekord-Steuereinnahmen ermöglichten erst die Hyper-Moral
Tabuzonen werden somit permanent erweitert, ein politisch-gesellschaftlicher Bannkreis, der vorrangig linke Interessen und den Islam schützt, wurde erschaffen. Es wird insbesondere für konservativ-liberale Wertschöpfer und Leistungsträger immer aufwändiger, ihre persönliche und betriebliche Lebensführung mit ihren politischen Standpunkten in Einklang zu bringen. Zumindest öffentlich.

Wer sich pro Heimat, für Leistungsbereitschaft, oder gar zu patriotischen Einstellungen bekennt, der setzt sich einem hohem Risiko aus. Nicht jeder ist dazu willens und in der Lage. Man hält im Zweifelsfalle also wieder besser den Mund und ballt die Faust in der Tasche. Die linken Schattenarmeen in Redaktionsstuben, Sendeanstalten und Lehrerzimmern richten sich derweil in ihren komfortablen Positionen wohnlich ein. Hält diese Entwicklung weiterhin an, darf sie schon sehr bald niemand mehr ungestraft kritisieren – egal wie recht derjenige in der Sache auch hat. Während diese angeblich Wohlmeinenden – in höheren moralischen Sphären schwebend – unsere mittelständischen Wohlstands-Garanten Stück für Stück schleifen.

Die fast schon wehrlose Ergebenheitshaltung zahlreicher Mitbürger aus bürgerlichen Verhältnissen begünstigt selbstredend solch eine unheilvolle Entwicklung. Die Maßstäbe von Moral, Wahrheit und Logik verschieben sich vehement – und eine intellektuelle Duldungsstarre von geradezu beängstigenden Dimensionen entsteht. Das absurd Geglaubte wird normativ.

Wenn der Staat sich zu sehr in die Entscheidungsprozesse seiner Bürger einmischt
Alldieweil; wenn Fakten keine Rolle mehr spielen und jeder dahergelaufene Strauchdieb ein höheres gesellschaftliches Ansehen genießt als ein einheimischer Akademiker mit falscher Gesinnung, dann wird klar, dass man sich in Deutschland befindet. Dort, wo man die Wahrheit solange beugt, bis sie zur Ideologie passt. Hier zählen Phrasen, Wahnvorstellungen und Parolen mittlerweile mehr als jede Logik, Analytik oder Vernunft. Und gegen soviel Borniertheit kämpfen zuweilen sogar die Götter vergebens. Indessen schreitet die Entmenschlichung der als „rechts“ Bezeichneten zügig voran. Jüngstes Beispiel: Frau Göring-Eckardt von den „Grünen“ vermag in der gesamten AfD größtenteils nur noch Nazis und Faschisten zu erkennen. Ohne jede weitere Abstufung wohlgemerkt.
(pi-news.net)