1-8-2011 Wenn Mieter und Vermieter sich streiten

Für den meisten Unmut sorgen Mängel



(lifepr) –
Mieter und Vermieter – eine nicht ganz einfache Beziehung. Betriebskosten, Kaution oder Reparaturarbeiten sind regelmäßig Anlass für die Parteien, sich vor Gericht zu treffen. Eine Befragung von Immonet.de zum Thema „Hatten Sie schon einmal Ärger mit ihrem Mieter/Vermieter?“ zeigt, dass vor allem Mietmängel auf beiden Seiten für Unmut sorgen.

Beim Anblick der jährlichen Betriebskostenabrechnung werden viele Bewohner misstrauisch – zu Recht, wie jetzt der Deutsche Mieterbund feststellte. Sogar jeder zweite Abschlag für Heizung, Wasser, Hauswart & Co. ist nicht richtig berechnet. So legen z.B. nicht wenige Vermieter die Kosten für die Reparaturen, Wartungsarbeiten oder leerstehende Mietwohnungen auf die Mieter um, obwohl sie diese alleine tragen müssten.

Mietmängel und Kaution sorgen regelmäßig für Ärger

Tatsächlich hatte nach einer Immonet-Befragung von 3.544 Usern jeder Fünfte, nämlich 19,81 Prozent, schon einmal Ärger mit seinem Vermieter wegen der Nebenkostenabrechnung. Bei den Vermietern war die Quote sogar etwas höher: 22,01 Prozent von insgesamt 2.254 Eigentümern gaben an, sich aus diesem Grund schon einmal mit Mietern angelegt zu haben.

Der häufigste Anlass für Misstöne zwischen den Parteien sind jedoch Mietmängel: Wegen undichter Fenster, Schimmel an der Wand und leckenden Heizungen waren 30,11 Prozent der Bewohner schlecht auf ihre Vermieter zu sprechen. Auf der anderen Seite waren 23,65 Prozent der Eigentümer schon einmal erbost, weil sie die Kosten für Reparaturarbeiten übernehmen sollten.

Bei 13,63 Prozent der Mieter traten Probleme erst zum Ende des Mietverhältnisses auf, nämlich bei der Rückzahlung der Kaution. Die Antworten der Vermieter bestätigen die Quote: 13,62 Prozent sind schon einmal wegen der Mietsicherheit in Rage geraten.

Die gute Nachricht: Auf beiden Seiten blickt eine Mehrheit auf positive Erfahrungen zurück. 36,46 Prozent der Mieter hatten noch nie Ärger mit den Wohnungsinhabern. Unter den Eigentümern äußerten sich sogar 40,73 Prozent zufrieden über das Verhältnis.

1-8-2011 Wenn Mieter und Vermieter sich streiten

Für den meisten Unmut sorgen Mängel



(lifepr) –
Mieter und Vermieter – eine nicht ganz einfache Beziehung. Betriebskosten, Kaution oder Reparaturarbeiten sind regelmäßig Anlass für die Parteien, sich vor Gericht zu treffen. Eine Befragung von Immonet.de zum Thema „Hatten Sie schon einmal Ärger mit ihrem Mieter/Vermieter?“ zeigt, dass vor allem Mietmängel auf beiden Seiten für Unmut sorgen.

Beim Anblick der jährlichen Betriebskostenabrechnung werden viele Bewohner misstrauisch – zu Recht, wie jetzt der Deutsche Mieterbund feststellte. Sogar jeder zweite Abschlag für Heizung, Wasser, Hauswart & Co. ist nicht richtig berechnet. So legen z.B. nicht wenige Vermieter die Kosten für die Reparaturen, Wartungsarbeiten oder leerstehende Mietwohnungen auf die Mieter um, obwohl sie diese alleine tragen müssten.

Mietmängel und Kaution sorgen regelmäßig für Ärger

Tatsächlich hatte nach einer Immonet-Befragung von 3.544 Usern jeder Fünfte, nämlich 19,81 Prozent, schon einmal Ärger mit seinem Vermieter wegen der Nebenkostenabrechnung. Bei den Vermietern war die Quote sogar etwas höher: 22,01 Prozent von insgesamt 2.254 Eigentümern gaben an, sich aus diesem Grund schon einmal mit Mietern angelegt zu haben.

Der häufigste Anlass für Misstöne zwischen den Parteien sind jedoch Mietmängel: Wegen undichter Fenster, Schimmel an der Wand und leckenden Heizungen waren 30,11 Prozent der Bewohner schlecht auf ihre Vermieter zu sprechen. Auf der anderen Seite waren 23,65 Prozent der Eigentümer schon einmal erbost, weil sie die Kosten für Reparaturarbeiten übernehmen sollten.

Bei 13,63 Prozent der Mieter traten Probleme erst zum Ende des Mietverhältnisses auf, nämlich bei der Rückzahlung der Kaution. Die Antworten der Vermieter bestätigen die Quote: 13,62 Prozent sind schon einmal wegen der Mietsicherheit in Rage geraten.

Die gute Nachricht: Auf beiden Seiten blickt eine Mehrheit auf positive Erfahrungen zurück. 36,46 Prozent der Mieter hatten noch nie Ärger mit den Wohnungsinhabern. Unter den Eigentümern äußerten sich sogar 40,73 Prozent zufrieden über das Verhältnis.

1-8-2011 Fragen, die die Welt bewegen

Werden im baden-württembergischen Landtag in Zukunft auf Betreiben der Grünen kindische  Quizveranstaltungen abgehalten? Warum hat eine MdL der Grünen einen CDU-Abgeordneten bei seinem Vortrag zur Autoindustrie gefragt: „In unserem christlichen Kulturkreis gibt es einen Tag, wo kein Fleisch gegessen werden soll?“ und dann bei der richtigen Antwort („Freitag!“) einen Preis verweigert?  Wollen die Grünen dem Ländle in weiser Vorausschau auf  eine chaotische Wirtschaftspolitik fleischlose Tage verordnen und hierzu die Kirchen in ideologische Haft nehmen?

1-8-2011 Fragen, die die Welt bewegen

Werden im baden-württembergischen Landtag in Zukunft auf Betreiben der Grünen kindische  Quizveranstaltungen abgehalten? Warum hat eine MdL der Grünen einen CDU-Abgeordneten bei seinem Vortrag zur Autoindustrie gefragt: „In unserem christlichen Kulturkreis gibt es einen Tag, wo kein Fleisch gegessen werden soll?“ und dann bei der richtigen Antwort („Freitag!“) einen Preis verweigert?  Wollen die Grünen dem Ländle in weiser Vorausschau auf  eine chaotische Wirtschaftspolitik fleischlose Tage verordnen und hierzu die Kirchen in ideologische Haft nehmen?

1-8-2011 Das Tagesgericht

Dem Himmel nahe?

Drittklassige Unterhachinger zu stark für SC Freiburg
Mit 2:3 hat der SC Freiburg gleich in der ersten Pokalrunde die Segel streichen müssen. Die drittklasigen Unterhachinger waren zu stark für den gastierenden Erstligisten, der in der kommenden Saison wohl einen Platz im Bereich des Tabellenendes einnehmen wird.

Falscher Polizist in Rust unterwegs
Die Aktion des 16-Jährigen auf einer Disko-Veranstaltung rief unweigerlich die echte Polizei auf den Plan, nachdem sich Zeugen gemeldet hatten. Der Jugendliche lief mit einer täuschend echten Pistolen-Attrappe, Handschellen und sogar gefälschtem Dienstausweis herum. Außerdem leuchtete er anderen Besuchern mit einer Taschenlampe in die Augen. Auf seinem Fahrrad hatte er ein Blaulicht montiert. Er wurde von der Polizei nach Hause gebracht und darf nun mit einer Anzeige wegen Amtsanmaßung rechnen.
(BADEN online. Ist in Rust irgendetwas echt?)

Jahresbilanz

Als Pädagoge mit neuen Konzepten hat Günter Behre auf sich aufmerksam gemacht – und geht jetzt auch in den Ruehestand.
(DER GULLER. Die Konzepte sind es schon?)

Betrug? Bauherren zahlen doppelt für ihr Traumhaus
(DER GULLER. Und haben es immer noch nicht, denn Traum wäre sonst ja kein Traum.)

Zwei Millionen Euro für Schloss Staufenberg
Eine Investition von rund zwei Millionen Euro hat Prinz Michael von Baden…
(DER GULLER. Hat dies Prinz Bibi abgeschrieben  oder der Guller-Graf? Michael Prinz von Baden heißt der Bürgerliche!)

Großer Schwarzwälder Drehorgeltag
Die besten Spieler und Bänkelsänger geben sich am Sonntag in Zell-Unterharmersbach die Ehre / Historische Raritäten zu sehen
(Offenburger Tageblatt. Ganz ohne Traktoren?)

DFB überreicht Medaille an Melanie Leupolz vom SC Freiburg
Der Deutsche Fussballbund hat jetzt die Mittelfeldspielerin des SC Freiburg, Melanie Leupolz mit der Fritz-Walter-Medaille ausgezeichnet. Die 17-jährige spielt momentan mit den deutschen U17-Juniorinnen bei der Europameisterschaft in der Schweiz.
(BADEN online. Der dreht sich im Grabe um.)


Demnächst: Lahr am Wolfgangsee
Tourismismus ist ausbaufähig
Studie belegt: Mancher Euro ist noch drin für Lahr / Stadtmarking will Gesamtkonzept entwickeln
Im Tourismus hat Lahr noch ausbaufähiges Potenzial. Dies hat die von der Stadt Lahr in Auftrag gegebene Tourismus-Analyse 2010/2011 ergeben. Das Stadtmarketing will dieses Potenzial mittelfristig generieren.»Während der Chrysanthema ist Lahr Touristenstadt«, konstatierte Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller gestern bei der Vorstellung der Tourismus-Analayse 2010/2011 für Lahr Darüber hinaus könne sich Lahr touristisch zwar längst nicht »mit Titisee oder Oberammergau« messen, bemühte der OB zwei gravierende Beispiele, aber: »Die Bedeutung des Tourismus in Lahr auch während des Jahres ist höher, als wir dies erwartet hätten«,gestand Müller gestern vor der Presse ein.
Überrascht – im positiven Sinne – hat das Stadtoberhaupt die Ergebnisse des Tourismus-Gutachtens, das die Stadt Lahr bei der Münchener dwif-Consulting, einem Beratungsunternehmen für die Tourismus- und Freizeitbranche, in Auftrag gegeben hatte.
(Lahrer Anzeiger. Bestellt und abgeholt. Bald auf Augenhöhe mit Bad Schapsau? 2018 heißt es dann: Lahr am Wolfgangsee. Wann macht die Marketingabteilung selbst den Flyer? Was ist Tourismismus?)

Gäste sorgen für 64 Millionen Umsatz
Ziel der Lahrer Stadtverwaltung ist es, das Verständnis in der Bevölkerung für Touristen zu stärken und auch in der Infrastruktur manches zu verbessern, weil der Tourismus eine wichtige wirtschaftliche Säule in der Stadt ist. Im Jahr kommen nämlich 2,3 Millionen Menschen nach Lahr, denen ein Umsatz von 64,5 Millionen Euro zugeschrieben wird.
(Badische Zeitung. Schamloser peinlicher Zahlenspuk. So echt wie die 300 000 Besucher der Chrysanthema. Lahrer Sprichwort: Lügen in eigene Tasche füllen sie nicht.)

Tourismusanalyse
Schwachstellen sind bekannt
(Badische Zeitung. Wie meist läuft die BZ hinterher. Die Hauptschwachstelle in Redaktion und Rathaus: In Lahr gibt’s keinen Tourismus.)

Die Renaturierung kommt
Ortschaftsrat stimmt Rückbau des Sulzbachs zu / Die Kosten belaufen sich auf rund 300 000 Euro
(Badische Zeitung. Wer zahlt’s, die dummen Lahrer oder gar der deutsche Steuerzahler?)

Geld für den guten Zweck
Spende fürs Café Löffel und die Luther- und Paulusgemeinde
Im Badenova-Servicecenter sind im Beisein von Lahrs Bürgermeister Guido Schöneboom 2300 Euro offiziell an das Café Löffel und die evangelische Luther- und Paulusgemeinde übergeben worden. Bei diesem Geld handelt es sich um Teilnahmegebühren aus dem Energie-Büfett des vergangenen Jahres.
(Badische Zeitung. Hauptsache weg. Das Café ist ein Faß ohne Boden, die Kirche ein vermögender Großkonzern.)

Halbe Million Investition für Photovoltaik
Weitere Anlagen in Neuried
Die Gemeinde investiert eine weitere halbe Million Euro in Photovoltaikanlagen. Einstimmig beschloss der Gemeinderat das Errichten zweier Anlagen auf der neuen Riedsporthalle und der Johann-Henrich-Büttner-Halle mit einer Gesamtleistung von 220 Kilowattpeak (kwp). Wie Kämmerer Andreas Delfosse erklärte, seien die Investitionskosten für Photovoltaikanlagen in diesem Jahr erheblich gesunken, sodass eine Investition sehr rentabel geworden sei. Je nach Anlagengröße gebe es eine Einspeisevergütung um die 27 oder 28 Cent. Damit erreiche die Anlage eine Kapitalrendite über 20 Jahre von acht Prozent.
(Badische Zeitung. Es profitieren die chinesischen Hersteller, bezahlen dürfen die Stromkunden diese perverse Förderung.)

Kerngesund
(Badische Zeitung. Wirklich, Ulrike Derndinger?)

Humor ist eine ernste Sache
Witze vom »Hämme« zum Auftakt des Humorfestivals / Tipps und Tricks vom Fachmann gab’s gratis
(Lahr3er Anzeiger. Kuhbacher Lachsack ausgepackt.)

XXL-Segeltörn nach Patagonien
Im März 2010 starteten Ursula Greiner und Rolf Kranz eine ungewöhnliche Reise mit einigen Unterbrechungen
Mit dem Rucksack nach Patagonien, das ist das Ziel von Ursula Greiner. Rolf Kranz aus Oberschopfheim wollte mit, das hat die Sache erheblich verzögert. Der pensionierte Lehrer hat ein Diplom als Handelsschiffoffizier, keine Angst vor Umwegen und ein Zwölf-Meter-Boot. Das liegt derzeit, nach tausenden Seemeilen, in Guatemala — und wartet auf Teil zwei einer Weltreise.
(Badische Zeitung. Das haben schon viele gemacht. Nichts Besonderes.)

Fotos: Hangar-Party im Autohaus Link
Zu seiner ersten Hangar-Party mit DJ B-Phisto, BZ-Lounge, Drum-Performance und weiteren Angeboten hatte das Autohaus Link am Samstag in seinen Audi-Hangar eingeladen.
(Badische Zeitung. Die BZ mitten drin. Lobsudel, Trubel, 44 Fotos. Nie den Leser fragen, ob er für sein Geld nicht vielleicht eine Zeitung statt Reklame will.)

Die Reben stehen in vollem Saft
Deutlicher Vegetationsvorsprung gegenüber einem Durchschnittsjahr / Hauptlese könnte bereits Anfang September beginnen
(Badische Zeitung. Direkt von der Presse: die tägliche Alkoholwerbung.)

Gerüstet für jedes Schulkonzept
Lehrerseminar in Offenburg verabschiedet 145 Junglehrer für Grund-, Haupt- und Werkrealschulen
(Badische Zeitung. Problemlehrer.)

Rund um die Uhr im Einsatz
Besuch bei der Autobahnpolizei
(Badische Zeitung. Wo?)

Damit 40 Tierarten nicht aussterben
Zwischen Kehl und Kippenheim: Europäische Natur- und Tierschutzrichtlinie soll in eine Art Reservat münden
Die Europäische Union macht sich Sorgen um vom Aussterben bedrohte Pflanzen und Tiere. Rund 40 davon gibt es im Gebiet zwischen Kehl und Kippenheim. Jetzt wird ein Managementplan »Natura 2000« erstellt, um sie zu retten.
(Offenburger Tageblatt. Menschen umsiedeln – ins Elsaß, da ist noch Platz. Diese europäischen Bürokraten und Berufsnaturschützer sterben leider nicht aus, sondern vermehren sich prächtig.)

Schmiederer läuft Sturm
Dollenberg-Hotelchef kämpft gegen Windräder / Weniger Touristen durch Windkraft?
Die Ortenauer sehen grünen Zeiten entgegen: Seit der Atomkatastrophe in Fukushima haben regenerative Energien neue Befürworter gefunden. Aber nicht überall: In Bad Peterstal-Griesbach, wo regenerative Anlagen entstehen sollen, gibt es prominenten Gegenwind.
Auf der Alexanderschanze am Kniebis bei Bad Peterstal-Griesbach ist die Welt noch in Ordnung: Den Bäumen geht’s gut, die Vögel zwitschern und der Blick vom Pass reicht über das ganze Renchtal. In der Ferne lugt die Spitze eines Windrads über den Schwarzwald Weitere, höhere können folgen, sie würden unübersehbar bis in die Wolken ragen. Und das, fürchtet Meinrad Schmiederer vom Hotel Dollenberg, kann die Idylle nachhaltig stören.Er glaubt sogar, dass der Tourismus in Bad-Peterstal-Griesbach aussterben könnte. Eine »Verspargelung« der Landschaft durch Windräder und deren Lärm würden seine Gäste nicht hinnehmen, so Schmiederer. »Das wäre das sichere Aus für das Hotel Dollenberg.« Und das sei erreicht, wenn 15 Prozent weniger Gäste kämen. Dann wären die Betriebskosten nicht zu halten.Gerade erst hat er die Hotelanlage erweitert, in der Gewissheit, dass der Gemeinderat aus touristisch-ästhetischen Gründen, wie es damals hieß, weitere Windräder nicht zulassen würde. Dieser Beschluss wurde im Juli infolge der Atomkatastrophe in Japan zurückgenommen.
(Offenburger Tageblatt. Hat der gelernte Koch und wohl einer der bekanntesten Windmacher mit Stächele und Oettinger auf die falschen politischen Freunde gesetzt? Hält er sein Hotel gar für eine Idylle? Oder hat er vielleicht keine Lust mehr?)

Pkw-Maut
Seehofer’s 100-Euro-Vignette provoziert FDP und Grüne
Die CSU will die 100-Euro-Vignette für Autobahnen einführen. Die CDU unterstützt den Vorschlag, doch FDP und Grüne sperren sich.
(WELT online. Welche FDP? Die, die in zwei Jahren aus dem Bundestag fliegt! Denn dieser Tage verbreitete die baden-württembergische FDP-Landtagsfraktion folgende Meldung: Zur Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, baldmöglichst eine bundesweite Pkw-Maut einzuführen, sagten der Vorsitzende der baden-württembergischen FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, und der verkehrspolitische Sprecher  Jochen Haußmann: „In Anbetracht des enormen Investitionsstaus in der Verkehrsinfrastruktur müssen in der Tat neue Wege gegangen werden. Auch in Baden-Württemberg gibt es unzumutbare Nadelöhre wie beispielsweise den Albaufstieg auf der A 8 und die Ost-West-Verbindung A 6. Vor diesem Hintergrund spricht sich die baden-württembergische FDP-Landtagsfraktion für die rasche und unbürokratische Einführung einer Pkw-Vignette aus“.)

Erwin Teufel
„Ich schweige nicht länger“
“Die Staatschefs brechen das Recht“
Erwin Teufel, Sohn eines Bauern, war einst Deutschlands jüngster Bürgermeister. Als er 2005 als Ministerpräsident abtrat, folgten ihm in Stuttgart erst Oettinger, dann Mappus, und heute ist die CDU in der Opposition. Ein Grüner ist Ministerpräsident, der als Vorbild – Erwin Teufel nennt. Die Rede, die wir dokumentieren, hielt Teufel in Berlin vor der Seniorenunion.
…Die Lage ist ernst, wie jeder aus vielen Gesprächen weiß. Wir haben eine Landtagswahl nach der anderen verloren. Wir sind in Umfragen jüngsten Datums auf Bundesebene bei 34,5 Prozent…Bei der letzten Bundestagswahl 2009 hat die CDU mit der CSU noch 33,8 Prozent der Stimmen erhalten, ein noch schlechteres Wahlergebnis als 2005. Trotz des hohen Ansehens der Bundeskanzlerin Angela Merkel fiel die CDU/CSU auf den schlechtesten Stand seit 1949. Wir haben also allen Grund, nach den Ursachen zu fragen. Der Darstellung von Wählerwanderungen entnehme ich, dass die CDU/CSU bei dieser Bundestagswahl 1 140 000 Wähler an die FDP verloren hat – und weitere 1 080 000 Wähler an die Gruppe der Nichtwähler…Die Unionswähler, die zur FDP gingen, sind Angehörige des selbständigen und unselbständigen Mittelstandes, Unternehmer, freie Berufe vom Rechtsanwalt und Architekten bis zum Arzt und Apotheker. Sie haben festgestellt, dass sich nicht nur die SPD-Führung von der Agenda 2010 verabschiedet hat, sondern auch die CDU-Führung von den Beschlüssen des Leipziger Parteitages.Die Menschen müssen spüren, dass Wirtschaft kein Selbstzweck ist.Diese Wähler können zurückgewonnen werden mit einem klaren Profil der CDU in der Wirtschafts- und Finanzpolitik; etwa mit einer Steuerstrukturreform, für welche die Vorlagen bereitliegen (Modelle Kirchhof, Solms, Merz, Leipziger Parteitag). Ich meine, eine solche Steuerstrukturreform muss Vorrang haben vor jeder Steuerentlastung…Die FDP hat, wie wir beobachten konnten, in verhältnismäßig kurzer Zeit – ich hab‘ das in so kurzer Zeit noch gar nie erlebt – die Million Wechselwähler von der CDU nicht halten können, sondern wieder verloren. Aber, jetzt kommt der entscheidende Satz: Die CDU hat bisher diese früheren CDU-Wähler, die zur FDP gegangen sind, nicht wieder zurückgewonnen…Die CDU/CSU hat ein viel größeres Potential, als sie derzeit bei Wahlen realisieren kann. Sie muss sich nur im Alltag auf das besinnen, was sie in ihrer Geschichte groß gemacht hat…Und dabei kommt es mehr denn je auf glaubwürdige Persönlichkeiten in Partei, Parlament und Regierung an. Wie entsteht Glaubwürdigkeit? Nur dadurch, dass Worte und Taten der Handelnden nicht allzu weit auseinanderliegen. Ich sage bewusst nicht: deckungsgleich sind. Wir alle sind Menschen, und keiner ist vollkommen…Das dreigliedrige Schulsystem, das Begabung erkennt und Leistung fördert, hat über viele Jahre eindeutig bessere Ergebnisse erbracht als die integrierte Gesamtschule. Die Hauptschule – warum sagt das niemand?! – muss in Einheit mit der Berufsschule gesehen werden…Ich lese, jetzt wird sich der Bundesparteitag mit der Hauptschule und der Auflösung der Hauptschule beschäftigen. Wissen Sie, ich frage mich auch, wofür wir in der Verfassung stehen haben, dass die Länder für die Schulen zuständig sind, warum wir vor fünf Jahren eine Föderalismusreform gemacht haben und in dieser Föderalismusreform alle Zuständigkeiten, die der Bund im Lauf von 40 Jahren an sich gezogen hatte in der Bildungspolitik, wieder zurückgegeben haben an die Länder. Und jetzt beschließt ein Bundesgremium der Partei, wie unsere Bildungspolitik in den Ländern aussehen soll…Angst ist heute ein vorrangiges Merkmal der Deutschen in den Augen der Welt. „German Angst“ ist in die englische Sprache eingegangen. Wir brauchen deshalb, meine ich, vorrangig einen Ausstieg aus der Angst in unserem Land. Angst ist ein schlechter Ratgeber…Die Ursache für den Europa-Frust sind heute die überzogene Bürokratie in Brüssel und, jüngsten Datums, die Unsicherheit über die Zahlungsfähigkeit von Euro-Ländern und über die Wirksamkeit der Hilfen in Milliardenhöhe. Gegen die Bürokratie und Unübersichtlichkeit in Brüssel hilft das Subsidiaritätsprinzip. Wir müssen Europa von den Menschen her denken und von unten nach oben aufbauen. Das heißt, wir müssen Europa vom Kopf auf die Füße stellen.Gegen die große Verunsicherung und Skepsis über die Hilfsmaßnahmen für überschuldete Euroländer helfen nur ein Schuldenschnitt und die konsequente Wiedereinführung der Stabilitätskriterien und der Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank, die Helmut Kohl und Theo Waigel erreicht haben – und die von den Staats- und Regierungschefs in wichtigen Teilen in einer einzigen Nacht weggeputzt worden sind. Wie soll man von den Bürgern Rechtstreue verlangen, wenn sich ihre Staats- und Regierungschefs nicht an das Recht und an abgeschlossene Verträge halten?

(FAZ.NET. Text: F.A.S. Er sollte sich mal Führung und Bodenpersonal der CDU anschauen…)

Milliardenbelastung
Kassen warnen vor Zusatzkosten für Versicherte
Versicherte müssen mit höheren Beiträgen für die Kassen rechnen. Der Grund: Finanzminister Schäuble hat die Last für den Bund begrenzt.
(WELT online. Großartige Leistungen von Rösler und Bahr. Damit werden  „Wohltaten“ wie 1 Prozent Rentenerhöhung und andere Almosen wieder mehr als kassiert von der  Merkelschen Springprozession: vorwärts nimmer, rückwärts immer.)

1-8-2011 Das Tagesgericht

Dem Himmel nahe?

Drittklassige Unterhachinger zu stark für SC Freiburg
Mit 2:3 hat der SC Freiburg gleich in der ersten Pokalrunde die Segel streichen müssen. Die drittklasigen Unterhachinger waren zu stark für den gastierenden Erstligisten, der in der kommenden Saison wohl einen Platz im Bereich des Tabellenendes einnehmen wird.

Falscher Polizist in Rust unterwegs
Die Aktion des 16-Jährigen auf einer Disko-Veranstaltung rief unweigerlich die echte Polizei auf den Plan, nachdem sich Zeugen gemeldet hatten. Der Jugendliche lief mit einer täuschend echten Pistolen-Attrappe, Handschellen und sogar gefälschtem Dienstausweis herum. Außerdem leuchtete er anderen Besuchern mit einer Taschenlampe in die Augen. Auf seinem Fahrrad hatte er ein Blaulicht montiert. Er wurde von der Polizei nach Hause gebracht und darf nun mit einer Anzeige wegen Amtsanmaßung rechnen.
(BADEN online. Ist in Rust irgendetwas echt?)

Jahresbilanz

Als Pädagoge mit neuen Konzepten hat Günter Behre auf sich aufmerksam gemacht – und geht jetzt auch in den Ruehestand.
(DER GULLER. Die Konzepte sind es schon?)

Betrug? Bauherren zahlen doppelt für ihr Traumhaus
(DER GULLER. Und haben es immer noch nicht, denn Traum wäre sonst ja kein Traum.)

Zwei Millionen Euro für Schloss Staufenberg
Eine Investition von rund zwei Millionen Euro hat Prinz Michael von Baden…
(DER GULLER. Hat dies Prinz Bibi abgeschrieben  oder der Guller-Graf? Michael Prinz von Baden heißt der Bürgerliche!)

Großer Schwarzwälder Drehorgeltag
Die besten Spieler und Bänkelsänger geben sich am Sonntag in Zell-Unterharmersbach die Ehre / Historische Raritäten zu sehen
(Offenburger Tageblatt. Ganz ohne Traktoren?)

DFB überreicht Medaille an Melanie Leupolz vom SC Freiburg
Der Deutsche Fussballbund hat jetzt die Mittelfeldspielerin des SC Freiburg, Melanie Leupolz mit der Fritz-Walter-Medaille ausgezeichnet. Die 17-jährige spielt momentan mit den deutschen U17-Juniorinnen bei der Europameisterschaft in der Schweiz.
(BADEN online. Der dreht sich im Grabe um.)


Demnächst: Lahr am Wolfgangsee

Tourismismus ist ausbaufähig
Studie belegt: Mancher Euro ist noch drin für Lahr / Stadtmarking will Gesamtkonzept entwickeln

Im Tourismus hat Lahr noch ausbaufähiges Potenzial. Dies hat die von der Stadt Lahr in Auftrag gegebene Tourismus-Analyse 2010/2011 ergeben. Das Stadtmarketing will dieses Potenzial mittelfristig generieren.»Während der Chrysanthema ist Lahr Touristenstadt«, konstatierte Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller gestern bei der Vorstellung der Tourismus-Analayse 2010/2011 für Lahr Darüber hinaus könne sich Lahr touristisch zwar längst nicht »mit Titisee oder Oberammergau« messen, bemühte der OB zwei gravierende Beispiele, aber: »Die Bedeutung des Tourismus in Lahr auch während des Jahres ist höher, als wir dies erwartet hätten«,gestand Müller gestern vor der Presse ein.

Überrascht – im positiven Sinne – hat das Stadtoberhaupt die Ergebnisse des Tourismus-Gutachtens, das die Stadt Lahr bei der Münchener dwif-Consulting, einem Beratungsunternehmen für die Tourismus- und Freizeitbranche, in Auftrag gegeben hatte.
(Lahrer Anzeiger. Bestellt und abgeholt. Bald auf Augenhöhe mit Bad Schapsau? 2018 heißt es dann: Lahr am Wolfgangsee. Wann macht die Marketingabteilung selbst den Flyer? Was ist Tourismismus?)

Gäste sorgen für 64 Millionen Umsatz
Ziel der Lahrer Stadtverwaltung ist es, das Verständnis in der Bevölkerung für Touristen zu stärken und auch in der Infrastruktur manches zu verbessern, weil der Tourismus eine wichtige wirtschaftliche Säule in der Stadt ist. Im Jahr kommen nämlich 2,3 Millionen Menschen nach Lahr, denen ein Umsatz von 64,5 Millionen Euro zugeschrieben wird.
(Badische Zeitung. Schamloser peinlicher Zahlenspuk. So echt wie die 300 000 Besucher der Chrysanthema. Lahrer Sprichwort: Lügen in eigene Tasche füllen sie nicht.)

Tourismusanalyse

Schwachstellen sind bekannt
(Badische Zeitung. Wie meist läuft die BZ hinterher. Die Hauptschwachstelle in Redaktion und Rathaus: In Lahr gibt’s keinen Tourismus.)

Die Renaturierung kommt
Ortschaftsrat stimmt Rückbau des Sulzbachs zu / Die Kosten belaufen sich auf rund 300 000 Euro
(Badische Zeitung. Wer zahlt’s, die dummen Lahrer oder gar der deutsche Steuerzahler?)

Geld für den guten Zweck
Spende fürs Café Löffel und die Luther- und Paulusgemeinde

Im Badenova-Servicecenter sind im Beisein von Lahrs Bürgermeister Guido Schöneboom 2300 Euro offiziell an das Café Löffel und die evangelische Luther- und Paulusgemeinde übergeben worden. Bei diesem Geld handelt es sich um Teilnahmegebühren aus dem Energie-Büfett des vergangenen Jahres.
(Badische Zeitung. Hauptsache weg. Das Café ist ein Faß ohne Boden, die Kirche ein vermögender Großkonzern.)

Halbe Million Investition für Photovoltaik
Weitere Anlagen in Neuried

Die Gemeinde investiert eine weitere halbe Million Euro in Photovoltaikanlagen. Einstimmig beschloss der Gemeinderat das Errichten zweier Anlagen auf der neuen Riedsporthalle und der Johann-Henrich-Büttner-Halle mit einer Gesamtleistung von 220 Kilowattpeak (kwp). Wie Kämmerer Andreas Delfosse erklärte, seien die Investitionskosten für Photovoltaikanlagen in diesem Jahr erheblich gesunken, sodass eine Investition sehr rentabel geworden sei. Je nach Anlagengröße gebe es eine Einspeisevergütung um die 27 oder 28 Cent. Damit erreiche die Anlage eine Kapitalrendite über 20 Jahre von acht Prozent.
(Badische Zeitung. Es profitieren die chinesischen Hersteller, bezahlen dürfen die Stromkunden diese perverse Förderung.)

Kerngesund
(Badische Zeitung. Wirklich, Ulrike Derndinger?)

Humor ist eine ernste Sache
Witze vom »Hämme« zum Auftakt des Humorfestivals / Tipps und Tricks vom Fachmann gab’s gratis
(Lahr3er Anzeiger. Kuhbacher Lachsack ausgepackt.)

XXL-Segeltörn nach Patagonien
Im März 2010 starteten Ursula Greiner und Rolf Kranz eine ungewöhnliche Reise mit einigen Unterbrechungen

Mit dem Rucksack nach Patagonien, das ist das Ziel von Ursula Greiner. Rolf Kranz aus Oberschopfheim wollte mit, das hat die Sache erheblich verzögert. Der pensionierte Lehrer hat ein Diplom als Handelsschiffoffizier, keine Angst vor Umwegen und ein Zwölf-Meter-Boot. Das liegt derzeit, nach tausenden Seemeilen, in Guatemala — und wartet auf Teil zwei einer Weltreise.
(Badische Zeitung. Das haben schon viele gemacht. Nichts Besonderes.)

Fotos: Hangar-Party im Autohaus Link

Zu seiner ersten Hangar-Party mit DJ B-Phisto, BZ-Lounge, Drum-Performance und weiteren Angeboten hatte das Autohaus Link am Samstag in seinen Audi-Hangar eingeladen.
(Badische Zeitung. Die BZ mitten drin. Lobsudel, Trubel, 44 Fotos. Nie den Leser fragen, ob er für sein Geld nicht vielleicht eine Zeitung statt Reklame will.)

Die Reben stehen in vollem Saft
Deutlicher Vegetationsvorsprung gegenüber einem Durchschnittsjahr / Hauptlese könnte bereits Anfang September beginnen
(Badische Zeitung. Direkt von der Presse: die tägliche Alkoholwerbung.)

Gerüstet für jedes Schulkonzept
Lehrerseminar in Offenburg verabschiedet 145 Junglehrer für Grund-, Haupt- und Werkrealschulen
(Badische Zeitung. Problemlehrer.)

Rund um die Uhr im Einsatz

Besuch bei der Autobahnpolizei
(Badische Zeitung. Wo?)

Damit 40 Tierarten nicht aussterben
Zwischen Kehl und Kippenheim: Europäische Natur- und Tierschutzrichtlinie soll in eine Art Reservat münden

Die Europäische Union macht sich Sorgen um vom Aussterben bedrohte Pflanzen und Tiere. Rund 40 davon gibt es im Gebiet zwischen Kehl und Kippenheim. Jetzt wird ein Managementplan »Natura 2000« erstellt, um sie zu retten.
(Offenburger Tageblatt. Menschen umsiedeln – ins Elsaß, da ist noch Platz. Diese europäischen Bürokraten und Berufsnaturschützer sterben leider nicht aus, sondern vermehren sich prächtig.)

Schmiederer läuft Sturm
Dollenberg-Hotelchef kämpft gegen Windräder / Weniger Touristen durch Windkraft?

Die Ortenauer sehen grünen Zeiten entgegen: Seit der Atomkatastrophe in Fukushima haben regenerative Energien neue Befürworter gefunden. Aber nicht überall: In Bad Peterstal-Griesbach, wo regenerative Anlagen entstehen sollen, gibt es prominenten Gegenwind.

Auf der Alexanderschanze am Kniebis bei Bad Peterstal-Griesbach ist die Welt noch in Ordnung: Den Bäumen geht’s gut, die Vögel zwitschern und der Blick vom Pass reicht über das ganze Renchtal. In der Ferne lugt die Spitze eines Windrads über den Schwarzwald Weitere, höhere können folgen, sie würden unübersehbar bis in die Wolken ragen. Und das, fürchtet Meinrad Schmiederer vom Hotel Dollenberg, kann die Idylle nachhaltig stören.Er glaubt sogar, dass der Tourismus in Bad-Peterstal-Griesbach aussterben könnte. Eine »Verspargelung« der Landschaft durch Windräder und deren Lärm würden seine Gäste nicht hinnehmen, so Schmiederer. »Das wäre das sichere Aus für das Hotel Dollenberg.« Und das sei erreicht, wenn 15 Prozent weniger Gäste kämen. Dann wären die Betriebskosten nicht zu halten.Gerade erst hat er die Hotelanlage erweitert, in der Gewissheit, dass der Gemeinderat aus touristisch-ästhetischen Gründen, wie es damals hieß, weitere Windräder nicht zulassen würde. Dieser Beschluss wurde im Juli infolge der Atomkatastrophe in Japan zurückgenommen.
(Offenburger Tageblatt. Hat der gelernte Koch und wohl einer der bekanntesten Windmacher mit Stächele und Oettinger auf die falschen politischen Freunde gesetzt? Hält er sein Hotel gar für eine Idylle? Oder hat er vielleicht keine Lust mehr?)

Pkw-Maut

Seehofer’s 100-Euro-Vignette provoziert FDP und Grüne
Die CSU will die 100-Euro-Vignette für Autobahnen einführen. Die CDU unterstützt den Vorschlag, doch FDP und Grüne sperren sich.
(WELT online. Welche FDP? Die, die in zwei Jahren aus dem Bundestag fliegt! Denn dieser Tage verbreitete die baden-württembergische FDP-Landtagsfraktion folgende Meldung: Zur Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, baldmöglichst eine bundesweite Pkw-Maut einzuführen, sagten der Vorsitzende der baden-württembergischen FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, und der verkehrspolitische Sprecher  Jochen Haußmann: „In Anbetracht des enormen Investitionsstaus in der Verkehrsinfrastruktur müssen in der Tat neue Wege gegangen werden. Auch in Baden-Württemberg gibt es unzumutbare Nadelöhre wie beispielsweise den Albaufstieg auf der A 8 und die Ost-West-Verbindung A 6. Vor diesem Hintergrund spricht sich die baden-württembergische FDP-Landtagsfraktion für die rasche und unbürokratische Einführung einer Pkw-Vignette aus“.)

Erwin Teufel
„Ich schweige nicht länger“
“Die Staatschefs brechen das Recht“
Erwin Teufel, Sohn eines Bauern, war einst Deutschlands jüngster Bürgermeister. Als er 2005 als Ministerpräsident abtrat, folgten ihm in Stuttgart erst Oettinger, dann Mappus, und heute ist die CDU in der Opposition. Ein Grüner ist Ministerpräsident, der als Vorbild – Erwin Teufel nennt. Die Rede, die wir dokumentieren, hielt Teufel in Berlin vor der Seniorenunion.
…Die Lage ist ernst, wie jeder aus vielen Gesprächen weiß. Wir haben eine Landtagswahl nach der anderen verloren. Wir sind in Umfragen jüngsten Datums auf Bundesebene bei 34,5 Prozent…Bei der letzten Bundestagswahl 2009 hat die CDU mit der CSU noch 33,8 Prozent der Stimmen erhalten, ein noch schlechteres Wahlergebnis als 2005. Trotz des hohen Ansehens der Bundeskanzlerin Angela Merkel fiel die CDU/CSU auf den schlechtesten Stand seit 1949. Wir haben also allen Grund, nach den Ursachen zu fragen. Der Darstellung von Wählerwanderungen entnehme ich, dass die CDU/CSU bei dieser Bundestagswahl 1 140 000 Wähler an die FDP verloren hat – und weitere 1 080 000 Wähler an die Gruppe der Nichtwähler…Die Unionswähler, die zur FDP gingen, sind Angehörige des selbständigen und unselbständigen Mittelstandes, Unternehmer, freie Berufe vom Rechtsanwalt und Architekten bis zum Arzt und Apotheker. Sie haben festgestellt, dass sich nicht nur die SPD-Führung von der Agenda 2010 verabschiedet hat, sondern auch die CDU-Führung von den Beschlüssen des Leipziger Parteitages.Die Menschen müssen spüren, dass Wirtschaft kein Selbstzweck ist.Diese Wähler können zurückgewonnen werden mit einem klaren Profil der CDU in der Wirtschafts- und Finanzpolitik; etwa mit einer Steuerstrukturreform, für welche die Vorlagen bereitliegen (Modelle Kirchhof, Solms, Merz, Leipziger Parteitag). Ich meine, eine solche Steuerstrukturreform muss Vorrang haben vor jeder Steuerentlastung…Die FDP hat, wie wir beobachten konnten, in verhältnismäßig kurzer Zeit – ich hab‘ das in so kurzer Zeit noch gar nie erlebt – die Million Wechselwähler von der CDU nicht halten können, sondern wieder verloren. Aber, jetzt kommt der entscheidende Satz: Die CDU hat bisher diese früheren CDU-Wähler, die zur FDP gegangen sind, nicht wieder zurückgewonnen…Die CDU/CSU hat ein viel größeres Potential, als sie derzeit bei Wahlen realisieren kann. Sie muss sich nur im Alltag auf das besinnen, was sie in ihrer Geschichte groß gemacht hat…Und dabei kommt es mehr denn je auf glaubwürdige Persönlichkeiten in Partei, Parlament und Regierung an. Wie entsteht Glaubwürdigkeit? Nur dadurch, dass Worte und Taten der Handelnden nicht allzu weit auseinanderliegen. Ich sage bewusst nicht: deckungsgleich sind. Wir alle sind Menschen, und keiner ist vollkommen…Das dreigliedrige Schulsystem, das Begabung erkennt und Leistung fördert, hat über viele Jahre eindeutig bessere Ergebnisse erbracht als die integrierte Gesamtschule. Die Hauptschule – warum sagt das niemand?! – muss in Einheit mit der Berufsschule gesehen werden…Ich lese, jetzt wird sich der Bundesparteitag mit der Hauptschule und der Auflösung der Hauptschule beschäftigen. Wissen Sie, ich frage mich auch, wofür wir in der Verfassung stehen haben, dass die Länder für die Schulen zuständig sind, warum wir vor fünf Jahren eine Föderalismusreform gemacht haben und in dieser Föderalismusreform alle Zuständigkeiten, die der Bund im Lauf von 40 Jahren an sich gezogen hatte in der Bildungspolitik, wieder zurückgegeben haben an die Länder. Und jetzt beschließt ein Bundesgremium der Partei, wie unsere Bildungspolitik in den Ländern aussehen soll…Angst ist heute ein vorrangiges Merkmal der Deutschen in den Augen der Welt. „German Angst“ ist in die englische Sprache eingegangen. Wir brauchen deshalb, meine ich, vorrangig einen Ausstieg aus der Angst in unserem Land. Angst ist ein schlechter Ratgeber…Die Ursache für den Europa-Frust sind heute die überzogene Bürokratie in Brüssel und, jüngsten Datums, die Unsicherheit über die Zahlungsfähigkeit von Euro-Ländern und über die Wirksamkeit der Hilfen in Milliardenhöhe. Gegen die Bürokratie und Unübersichtlichkeit in Brüssel hilft das Subsidiaritätsprinzip. Wir müssen Europa von den Menschen her denken und von unten nach oben aufbauen. Das heißt, wir müssen Europa vom Kopf auf die Füße stellen.Gegen die große Verunsicherung und Skepsis über die Hilfsmaßnahmen für überschuldete Euroländer helfen nur ein Schuldenschnitt und die konsequente Wiedereinführung der Stabilitätskriterien und der Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank, die Helmut Kohl und Theo Waigel erreicht haben – und die von den Staats- und Regierungschefs in wichtigen Teilen in einer einzigen Nacht weggeputzt worden sind. Wie soll man von den Bürgern Rechtstreue verlangen, wenn sich ihre Staats- und Regierungschefs nicht an das Recht und an abgeschlossene Verträge halten?

(FAZ.NET. Text: F.A.S. Er sollte sich mal Führung und Bodenpersonal der CDU anschauen…)

Milliardenbelastung
Kassen warnen vor Zusatzkosten für Versicherte
Versicherte müssen mit höheren Beiträgen für die Kassen rechnen. Der Grund: Finanzminister Schäuble hat die Last für den Bund begrenzt.
(WELT online. Großartige Leistungen von Rösler und Bahr. Damit werden  „Wohltaten“ wie 1 Prozent Rentenerhöhung und andere Almosen wieder mehr als kassiert von der  Merkelschen Springprozession: vorwärts nimmer, rückwärts immer.)

30-7-2011 Das Tagesgericht

Warum ist es am Rhein so grün?

Stuttgart 21
Geißler schließt neuen Stresstest aus
Baden-Württembergs Verkehrsminister Hermann hat sich für eine Überprüfung des Stuttgart-21-Stresstests unter Beteiligung der Projektgegner ausgesprochen. Schlichter Geißler sieht dagegen keinen Grund für einen neuen Anlauf. Das Schweizer Gutachten sei „über jeden Zweifel erhaben“.
(SPIEGEL online. Ein Land im Streßtest. Genügen 15 Prozent Grün aller wahlberechtigten, um ein ganzes Land von Chaoten an der Nase herumführen zu lassen?)

Arbeitslosenquote steigt leicht


Offenburger Agentur weist für den Juli 3,4 Prozent aus / Tiefststand bei Kommunaler Arbeitsförderung
(Offenburger Tageblatt. Die üblichen selbstgezimmerten Zahlen.)

Mountainbiker machen wieder Station in Wolfach
(BADEN online. Und wann kommen die Hamperle?)

Fördergeld für Ortenau-Klinikum Offenburg
Insgesamt 2,15 Millionen Euro gibt das Land für Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen des Krankenhauses. Unter anderem wird der Neubau zur Strahlentherapie damit finanziert. Dieser kostet insgesamt 3,8 Millionen Euro. Der Rohbau dafür ist inzwischen fertig. Das Land steckt insgesamt 50 Millionen Euro in die Erneuerung und den Ausbau von Krankenhäusern.
(BADEN online. Wenn es sich nicht alleine trägt, muß es geschlossen werden.Nicht Sache des Steuerzahlers („Land“).

Mit Tatütata und Schlagstock
Nahezu 1200 Kinder durften gestern bei der Bereitschaftspolizeidirektion hinter die Kulissen schauen
(Lahrer Anzeiger. Können Kinder in den Ferien nicht mal alleine einen Tag verbringen? Muß deshalb ein Hubschrauber herumfliegen?)

Kretschmann zieht nicht in die Villa Solitude
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) zieht nicht in die landeseigene Villa auf dem Gelände des Schlosses Solitude um. Ein Sprecher des Staatsministeriums bestätigte am Donnerstag einen Bericht der Bild-Zeitung. „Das Haus ist für mich und meine Frau einfach zu groß“ , wird Kretschmann zitiert. Bis jetzt wohnt in dem zweigeschossigen, repräsentativen Gebäude der frühere Regierungschef und heutige EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU). Er will früheren Angaben zufolge aus der Dienstvilla des Landes demnächst ausziehen. Kretschmann bewohnt mit seiner Familie seit Jahrzehnten ein ehemaliges Bauernhaus bei Sigmaringen.
(Badische Zeitung. Nobel, nobel, der Oettinger, wird noch weiterhin alimentiert.)

Hochprozentiger Start in die Ferien
Zum Schuljahresende treffen sich auf den Neckarwiesen in Heidelberg jährlich Schülerinnen und Schüler zu einem Alkoholgelage

Die Polizei hat mehreren tausend Schülern in Heidelberg ein geplantes Besäufnis vermiest. Mit einer großen Jugendschutzaktion verhinderten die Beamten, dass 12- bis 14-Jährige sich bis zum Koma betrinken.
(Badische Zeitung. In den Schulen wird wohl nichts mehr gelernt im Saufland BW.)

Mobilität bedeutet Lebensqualität
Nach 25 Jahren an der Spitze des SWEG-Betriebshofs Lahr ist Heinz Tophoven in den Ruhestand verabschiedet worden
(Badische Zeitung. Nimmt er OB Müller mit und alle, die ein Gruppenbild mit sieben dunklen Anzügen zu dieser Lobsudelei von Bruno Kohlmeyer füllen, der selbst die Inkarnation der Nichtmobilität ist und auch Gänsefüßchen abgeschaftt hat ?)

Zum Geburtstag viel Musik auf die Ohren
(Badische Zeitung. Warum nicht ein paar Trommelschläge auf den Hintern des Schreibers?)

Nachschub für 115 Penny-Filialen
Lahrer CDU zu Gast im Auslieferungslager auf dem Flugplatz
(Badische Zeitung. Ob jede Filiale eine abkriegt von den Karteileichen?)

Die Welt der Humorforscher
Programm mit Bruno Zühlke

Im Rahmen des Lahrer Humorfestivals serviert der baden-württembergische Kleinkunstpreisträger Bruno Zühlke morgen, Samstag, 20 Uhr, im Stiftsschaffneikeller am Urteilsplatz sein mehrfach ausgezeichnetes Soloprogramm „Komik oder der ausgegrenzte Ernst“.
(Badische Zeitung. Auftritt in Schilda.)

Ehrungen und Kartoffeln
Nabu-Sommerhock auf dem Vereinsstützpunkt am Hohbergsee
(Badische Zeitung. Warten auf Kröten für das verschlammte Krottenloch?)

Erzieherin in Handschellen

Beim Kinder-Aktionstag der Bereitschaftspolizei haben die Kleinen ihren Spaß gehabt
(Badische Zeitung. Kindische Boli Zei.)

Veranstaltungen auch im Haus zum Pflug?
Thema Begegnungshaus in der Sitzung des Frauenbeirats
(Badische Zeitung. Bevölkerungsbelästigung ohne Ende durch Lahrer Beißzangen unter einem Oberhammer?)

Das Finale der starken Männer
In Schuttertal wird der Holzfällerchampion gesucht.
(Badische Zeitung. Arm statt Kopf?)

„Ein großer Verlust für die Schule“
Altenheimer Grundschule verabschiedet Konrektor Oliver Bensch und Lehrerin Anita Lorthius
(Badische Zeitung. Glauben die ihren eigenen Mist?)

„Zeigen, wo ich herkomme“
Harry Bruchsaler besucht Stolpersteine seiner Familie in Kehl
(Badische Zeitung. Darüber gestolpert?)

Nicht nur ein schlechtes Zeugnis

Zehn von elf Schülerinnen der Medizinischen Akademie schaffen den Sprung ins nächste Jahr nicht / Nicht der erste Fall

Die Zeugnisse an einem privaten Berufskolleg des Internationalen Bundes (IB) sind besonders schlecht ausgefallen. Von elf Schülerinnen der Medizinischen Akademie sind zehn nicht versetzt worden. Umgekehrt stellt nun eine von ihnen der Schule ein schlechtes Zeugnis aus. Vor zwei Jahren gab es einen ähnlichen Fall beim Freiburger IB.
(Badische Zeitung. Nun auch Hauptstadt der Dummheit?)

Spaichingen sehen und sterben
Voran: Hospizbau ist im Zeitplan


Heuberger-Bote-Leser sind am Samstag zur Baustellenbesichtigung eingeladen
Der Umbau des ehemaligen Schwesternwohnheimes zum Hospiz geht zügig voran. Am Samstag, 30. Juli, sind die Leser des Heuberger Bote eingeladen, um 11 Uhr die Baustelle zu besichtigen. Die beteiligten Firmen sind derzeit am Innenausbau, berichtet Dekanatsreferent und Vize-Vorsitzender des Hospizvereins Hans-Peter Mattes. Ende September könne der Verein das Haus übernehmen, am 22. Oktober wird es mit einem Tag der offenen Tür seiner Bestimmung, liebvoller Ort für die letzten Tage von kranken Menschen zu sein, übergeben…Auch auf dem Sektor Kunst tut sich einiges: der Auftakt zur Aktion mit kleinen Kunstwerken von Tobias Kammerer hat stattgefunden. Zum Beispiel wird jedem Gast ein Tuch geschenkt, in Anlehnung an das Schweißtuch der Veronika, mit dem in Gold eingestickten Satz „Fürchte dich nicht“.
(Schwäbische Zeitung. Schöner sterben mit der SZ? Hoszpiz-Motto: „Sterben ist Leben und braucht Begleitung…Kunst für das Hospiz: Auch Sterben braucht Farbe“. Der Laden ist völlig unabhängig, Hauptsache aber „christlich“ mit katholischem Hokuspokus. Das Hospiz liegt auch nicht „am Dreifaltigkeitsberg“, wie sein Name sagt, sondern auf der gegenüberliegender Talseite. Für eine ganze Region mit den Landkreisen Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar heißt es jetzt: Spaichingen sehen und sterben.)