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Warum einfach nicht minderwertig sein muss

(lifepr) - Noch heute haften billigen Hotels und Hostels etliche Vorurteile an. Schlechter Service, unansehnliche Mehrbettzimmer und verschmutzte Gemeinschaftsbäder sind nur einige davon. Dass dies in vielen Fällen nicht der Wahrheit entspricht, erklärt den Trend zu den sogenannten Budgethotels.

Dabei wird zwar auf viele Zusatzleistungen und eine übermäßige Gestaltung der Räume verzichtet - die Grundausstattung ist jedoch in der Regel modern und gepflegt. Das Hotelportal hotelreservierung.de erklärt, worin die Besonderheiten der Budgethotels liegen.

Im Gegensatz zu gehobenen Hotels der 4- und 5-Sterne-Kategorie, die seit Jahren mit stagnierenden Umsätzen zu kämpfen haben, verzeichnen die Budgethotels derzeit einen kräftigen Zuwachs.

In der Tourismusbranche gelten sie mittlerweile sogar als Zukunftshoffnung. Infos zu Billighotels (http://www.hotelreservierung.de/...) in ganz Deutschland erhalten Interessierte im Internet zum Beispiel bei dem Hotelportal hotelreservierung.de.

Günstige Hotels können auch stilvoll sein. Unterkünfte im Billigsegment liegen häufig in Zentrumsnähe und bieten selbstverständlich Einzelzimmer mit eigenem Bad. Einige Budgethotels verfügen darüber hinaus über angenehme Ausstattungsmerkmale wie Flachbildfernseher.

Da sich der Trend erst seit einigen Jahren entwickelt, ist auch das Interieur noch nicht so alt wie in so manchem 4-Sterne-Haus.Den einfachen Stil bevorzugen vor allem junge Städtereisende und Geschäftsleute, die ihr Zimmer nur zum Schlafen benötigen.

Budgethotels garantieren eine entspannte Übernachtung in gepflegter Umgebung, wobei die Gäste nicht für zusätzliche Services zahlen, die sie ohnehin nicht in Anspruch nehmen.

Weitere Informationen: http://nachrichten.hotelreservierung.de/...

Sommersitz.

Vinyl ist seine Leidenschaft
(Offenburger Tageblatt. Andere stehen auf Gummi oder Bierdeckel.)

Vandalen in Oberachern
In der vergangenen Nacht wurde die Statue am Antoniusbrunnen umgeworfen und ihr der Kopf abgeschlagen. Der Brunnen selbst wurde von der umkippenden Statue ebenfalls beschädigt. Der Schaden dürfte bei mehreren tausend Euro liegen.
(BADEN online. Sicher ist: Die Vandalen waren es nicht.)

Wie aus Gerste Bier wird
Besuch bei Martin Eichner, der Bier braut / Vier bis sechs Wochen reift das Ergebnis im Fass
Es muss schon eine ganz besondere Kunst sein, wie man aus Hopfen und Gerste ein so köstliches Getränk wie Bier machen kann«, denke ich auf der Fahrt zu Martin Eichner nach Friesenheim, denn wir sind zum Bierbrauen verabredet. Er ist schon bei der Arbeit. Die Bohrmaschine treibt einen Quirl an, rührt das geschrotete Malz, das in speziellem Quellwasser eingeweicht ist. Der Bottich steht auf einem Brennergestell, die Temperatur wird ständig gemessen.
(Lahrer Anzeiger. Ich, ich, ich. Immerhin: Toll, was die Friesenheimer so erfinden.)

Lahr ist etwas schwach auf der Brust
Die Baden-Württemberger hatten 2009 im Schnitt pro Kopf 15 370 Euro für Konsumzwecke zur Verfügung — der Lahrer lediglich 12 720 Euro. Er lag damit noch etwas über dem Freiburger, dem eine Kaufkraft von 12 120 Euro zur Verfügung stand. Diese Zahlen hat das Statistische Landesamt vorgelegt. Der Wert bezeichnet die ungebundene Kaufkraft.
(Badische Zeitung. Was für eine Neuigkeit. Das Bißchen unterm Wonderbra wird verfestlet.)

Schenker Logistics erweitert in Lahr
Auf dem Flugplatzgelände entsteht eine temporäre Lagerhalle
Michael Doufrain von der Bad Krozinger Schenker-Niederlassung bestätigte Pläne des Unternehmens, im nördlichen Bereich des Flugvorfelds auf Gelände des Bundes eine temporäre Lagerhalle zu errichten — Größenordnung rund 3000 Quadratmeter. Das Investitionsvolumen bezifferte Doufrain auf rund 500 000 Euro.An seinen vier Standorten in Südbaden beschäftigt Schenker Logistics 205 Menschen, 30 davon am Standort Lahr.
(Badische Zeitung. Lahrer Wirtschaftsboom. Wenigstens ein paar Lkw mehr? Wo ist der neue Wirtschaftsförderer?)

Regen störte die Gäste nicht
(Badische Zeitung. Tefloninisert?)

Mit Kopf, Herz und Hand
Leute in der Stadt: Oliver Bensch, neuer Leiter der Grundschule in Sulz, will Schule gestalten
(Badische Zeitung. Oh Gott! Was der will, interessiert doch nicht, der hat auszuführen.)

Hokuspokus
Zentrum für Kadampa-Buddhismus: Am Montag, 5. September, 19.30 Uhr, findet in der Tiergartenstraße 1 ein Vortrag der buddhistischen Nonne Kelsang Shenyen mit dem Thema "Genuss ohne Anhaftung" statt.
(Badische Zeitung. Dritte Zähne?)

"Das geht hier immer so zu"
Dichtes Gedränge beim Bauernmarkt in Dörlinbach / Grillhaxen gingen weg wie warme Semmeln
(Badische Zeitung. Warumnicht als Grillhaxen? Salonsozialist Wolfgang Beck hat's versemmelt.)

Die Sanierung liegt im Zeitplan
(Badische Zeitung. Der Kalender auch.)

Nachtrennen rund ums Bürgerfest
Racing Students starten am 16. September in Friesenheim durch
(Badische Zeitung. Keine Stühle?)

Treffen des neuen Frauennetzwerks in Lahr
Themenschwerpunkt: Gesundheit und Wohlbefinden
Am Dienstag, 06. September 2011, um 19:30 Uhr trifft sich das neu gebildete Frauennetzwerk in der Stadtbücherei in Lahr. Beim letzten Treffen im August sind Frauen unterschiedlichster Lebenswelten zusammen gekommen. Der angeregte Gesprächsaustausch ergab, dass das Thema „Gesundheit- und Wohlbefinden“ für alle anwesenden Frauen wichtig ist und sie sich darüber gerne intensiver informieren möchten. Eine der Teilnehmerinnen erklärte sich daraufhin bereit, für das Treffen im September einige Impulse für den späteren Gedankenaustausch zu sammeln. In ihrem Vortrag am kommenden Dienstag geht es unter Anderem darum, was man selbst für die eigene Gesundheit und das eigene Wohlbefinden tun kann und welche Bausteine dafür besonders wichtig sind.
Die Idee zur Gründung des Netzwerks, entstand aus dem Wunsch nach mehr Austausch und Kontakt der Frauen untereinander. Deshalb ist bei den Treffen immer ausreichend Zeit für persönliche Gespräche und vertiefende Kontakte, die auch in gemeinsamen Unternehmungen münden können.
Treffpunkt ist jeweils der der erste Dienstag im Monat, vorläufig immer in der Stadtbücherei. Eingeladen sind alle interessierten Frauen. Die beiden nächsten Termine sind der 04. Oktober und der 08. November 2011, die Themenschwerpunkte für die Abende werden von allen Frauen gemeinsam festgelegt.
(Stadt Lahr. Kauft denen die Brigitte - oder können die noch nicht lesen? Gibt's nicht genug Kneipen in Lahr, brauchen die Klatschwieber, Beißzangen und Agebildeten öffentliche Einrichtungen?)

Danken — heute wie damals Sinn gebend
Ausstellung und Gedenkgottesdienst für das Wirken und Leben von Pfarrer Josef Bayer
(Badische Zeitung. Der Mann war Gehaltsempfänger.)

Weinwandertag trotz der Hagelschäden
Die fünf Offenburger Weinbaubetriebe halten an dem beliebten Wandertag für Weinfreunde fest
(Badische Zeitung. The Show must go on.)

"Nichts ist so intensiv"
BZ-INTERVIEW: Klaus Thomas Teufel und Wolfgang Reinbold von der "Brücke" mit einem Plädoyer für die Städtepartnerschaften
(Badische Zeitung. Krise trotz Städtepartnerschaften. Bei dieser Geschichtsvergessenheit kein Wunder.)

Retten, was zu retten ist
Winzer erklären, warum sie den 18. Durbacher Weintag absagen und hoffen auf Verständnis
(Badische Zeitung. Gesoffen wird auch ohne Fest.)

Ein Jahr Wolf- und Bärenpark
Geburtstagsfest am Sonntag
Der Alternative Wolf- und Bärenpark Schwarzwald in Bad Rippoldsau-Schapbach feiert seinen ersten Geburtstag. Der Förderverein lädt zusammen mit dem Bärenpark Team am Sonntag, 4. September, zum Bärenparkfest ein. Ab 11 Uhr haben Besucher die Möglichkeit, sich zwischen dem bunten Rahmenprogramm die neusten Entwicklungen des Parks sowie natürlich die Wölfe und Bären anzuschauen. Der Eintrittspreis beträgt an diesem besonderen Tag nur einen Euro.
(Badische Zeitung. Gibt auch andere Alternativprobleme.)

Kurz Gebratenes
Das Ernährungszentrum im Landratsamt Ortenaukreis veranstaltet am Donnerstag, 15. September, um 19 Uhr eine Kochvorführung zu Fleischgerichten. Die Teilnehmer lernen, wie verschiedene Fleischarten schnell und lecker zubereitet werden können. Die Vorführung kostet 6 Euro und findet im Ernährungszentrum, Prinz-Eugen-Straße 2 in Offenburg statt. (Badische Zeitung. Brutzelamt.)

47 Mitglieder mit 50 Hektar Reben
Das kleine Jubiläum der Ringsheimer Winzergenossenschaft, die vor 40 Jahren gegründet worden ist, soll gefeiert werden
(Badische Zeitung. Muß es der lächerlichste Anlaß sein, um einen zu heben?)

Freiburg belegt bei Fahrrad-Diebstählen landesweiten Spitzenplatz
(BADEN online. Kein Wunder angesichts der kriminellen Radlerei in Freiburg. Mit der Kriminalitätshauptstadt im Südwesten kann jeder sehen, was Grün bedeutet.)

Fiebern mit Christina Obergföll
Fans von Offenburgs Speerwurf-Star müssen morgen früh aus den Federn, um ihr bei der Leichtathletik-WM im Südkorea die Daumen zu drücken. Die Qualifikation der Damen startet um kurz nach 3 Uhr. Möglicherweise startet Obergföll aber auch in der zweiten Gruppe ab 4:25 Uhr. Die ARD überträgt live.
(BADEN online. Die ist keine schlaflose Nacht wert.)

Kathedrale verkauft Beichtstühle im Internet
Die Kathedrale von Straßburg verkauft mehrere historische Beichtstühle übers Internet. Eine entsprechende Annonce auf der Kleinanzeigenseite "leboncoin.fr" habe bereits mehrere interessierte Anrufe von Pfarrgemeinden zur Folge gehabt, sagte Intendant Patrick Fuchs für die Kathedralverwaltung am Dienstag auf Anfrage. Er schloss aus, dass die Beichtstühle an Privatleute verkauft werden könnten. Die Beichtstühle stünden zum Verkauf, weil im Zuge der Umgestaltung des Innenraums der Kathedrale neue Beichtgelegenheiten in einer Kapelle geschaffen worden seien.
(Badische Zeitung. Nichts Besonderes, ganze Kirchen können gekauft werden. Gibt eh nichts zu beichten, oder kommt der Papst?)

50.000 Menschen im Kampf gegen Gaddafi getötet
Zehntausende Menschen sind seit Beginn des Aufstands in Libyen getötet worden. Auch ein Sohn Gaddafis fürchtet um sein Leben und will sich offenbar ergeben.
(WELT online. So genau wie die 300 000 Lahrer Chrysanthema-Besucher.)

Offenbar Waffen aus dem Schwarzwald für Gaddafi
Der langjährige libysche Machthaber Gaddafi hat offenbar große Lieferungen von Waffen aus Baden-Württemberg bekommen. Libysche Rebellen erbeuteten deutsche G36-Gewehre und setzen diese nun selbst ein. Sie sollen bei Heckler & Koch in Oberndorf am Neckar hergestellt worden sein.
(SWR. Lobbyist der Evangelikale Volker Kauder? Die Mauser-Werke, die zweite Waffenschmiede in Oberndorf, haben sogar ein KZ betrieben, bis heute kein Thema in Oberndorf.)

Bosbach: Fraktionszwang bei Euro-Abstimmung aufheben
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach hat die Aufhebung des Fraktionszwangs bei der Abstimmung über den Euro-Rettungsschirm EFSF gefordert.
(Reuters. Jetzt hat er's verraten: Laut Grundgesetz gibt's keinen Fraktionszwang, jeder Abgeordnete ist seinem Gewissen verantwortlich. Das ist also der Partei verkauft worden.)

Glühbirnen-Verbot
Energiesparlampen werden deutlich teurer
Verbraucher müssen sich darauf einstellen, mehr für Energiesparlampen zu bezahlen: Der Hersteller Osram will die Preise für die Ökoleuchten kräftig erhöhen - zum Teil um 25 Prozent. Als Grund nennt das Unternehmen steigende Rohstoffkosten, unter anderem bei sogenannten Seltenen Erden.
(SPIEGEL online. Nächstes Schelmenstück der Esowjetunion.)

Umgang mit Geschiedenen
Erzbischof Zollitsch will Menschen wie Wulff helfen
Die katholische Kirche schließt Geschiedene, die wieder heiraten – wie Bundespräsident Wulff – von der Kommunion aus. Freiburgs Erzbischof will das ändern.Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Freiburgs Erzbischof Robert Zollitsch, rechnet mit Reformen der katholischen Kirche im Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen.Nach den derzeit geltenden Regeln sind wiederverheiratete geschiedene Katholiken von der Kommunion ausgeschlossen. Es gehe darum, Menschen zu helfen, „deren Leben in wichtigen Dingen unglücklich verlaufen ist“, sagte Zollitsch in einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“. Dazu gehöre auch eine gescheiterte Ehe.
(WELT onine. Der Zollitisch ist nicht Papst. Mit Trick 17 schummelt die Kirche schon längst: Ehen werden für ungültig erklärt dank eines eingebauten "Formfehlers".)

Papst-Huldigung: Denn sie wissen nicht, was sie tun

So himmelt die Stadt Lahr auf ihrer website den Papst an.

(gh). Die Lahrer Stadtverwaltung im Bunde mit den katholischen Kirchenbeamten ist ganz aus dem Rathäuschen vor lauter Papsthuldigung, der entgegen offizieller Lesart gar nicht nach Lahr kommt, sondern mit Ziel Freiburg  nur auf dem Flugplatz landet und startet. Daß die milliardenschwere Katholische Kirche sich wieder Millionen vom Steuerzahler erbettelt, um sich aushalten zu lassen im bigotten Werk, das ist die eine Seite dieses Missionswerks einer seit fast zwei Jahrtausenden kriminell belasteten Einrichtung. Daß aber religiös der Neutralität verpflichtete Offizielle dem Oberhaupt einer Kirche, die sich alleinseligmachend bezeichnet,  blindlings nachlaufen, ist ein Skandal. Wie schon beim sogenannten Fastenbrechen offenbaren diese Papsthuldiger erneut ekklatantes Unwissen in religiösen Fragen. Sonst wüßten sie zum Beispiel im Lahrer Rathaus, daß die meisten Einwohner nach katholischer Lehrmeinung der Hölle ausgeliefert sind, selbstverständlich auch all jene im Rathaus, die nicht gläubige Katholiken sind.

 In der offiziellen Sammlung der Lehraussagen der katholischen Kirche steht: "Die heilige römische Kirche ... glaubt fest, bekennt und verkündet, daß 'niemand außerhalb der katholischen Kirche weder Heide' noch Jude, noch Ungläubiger oder ein von der Einheit Getrennter – des ewigen Lebens teilhaftig wird, vielmehr dem ewigen Feuer verfällt, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist, wenn er sich nicht vor dem Tod ihr (der Kirche) anschließt."  Weiter gilt, daß davon nicht nur Katholiken betroffen sind, die äußerlich sichtbar gegen Regeln der Kirche verstoßen haben, wie z.B. Geschiedene, die wieder heiraten. Katholiken sind in diesem Fall bekanntlich von den Sakramenten ausgeschlossen, wie zum Beispiel der Bundespräsident. Von den Sakramenten ausgeschlossen bedeutet exkommuniziert, und das wiederum bedeutet, wenn es vor dem Tod nicht aufgehoben wird, ewige Hölle.

Wenn ein Katholik nur an einem Dogma zweifelt, wenn er etwas von der traditionellen Überlieferung der Kirche nicht annimmt, dann unterliegt er der automatischen Exkommunikation. Zur  Überlieferung gehört auch seit dem 11. Jahrhundert der Zwangszölibat der Priester. Wer nicht die ganze kirchliche Überlieferung annimmt  ist in Höllengefahr.

Der Papst hat als Kardinal Ratzinger  2000 die offizielle Verlautbarung „Dominus Jesus“ herausgebracht. Darin heißt es: "Aufgrund apostolischen Glaubens gelten unserer heiligen Mutter, der Kirche, die Bücher des Alten wie des Neuen Testamentes in ihrer Ganzheit mit allen ihren Teilen als heilig und kanonisch, weil sie, unter der Einwirkung des Heiligen Geistes geschrieben ... Gott zum Urheber haben.“ Diese Bücher lehren „sicher, getreu und ohne Irrtum die Wahrheit.“ Auch im Katechismus,  von Ratzinger maßgeblich mit herausgegeben, steht: "Gott ist der Urheber der Heiligen Schrift ... Er verbürgt somit, daß ihre Schriften die Heilswahrheit irrtumsfrei lehren.“ Viel Spaß beim Lesen, da wimmelt es nur so von Völkermord und drakonischen Strafen. Für diese Werte steht der Papst, der jetzt überall so angehimmelt wird. Und  diesen Menschen läßt man auch noch im Bundestag reden. Da kann man nur gleiches Recht für das Flying Spagettimonster fordern!

   

 

Umweltbundesamt leitet deutschen Teil von Pilotstudie



(lifepr)
- In 17 europäischen Ländern ist im August eine Studie zur Schadstoffbelastung der Menschen - DEMOCOPHES -, gestartet, an der etwa 4000 Mütter und Kindern aus verschiedenen Ländern der Europäischen Union (EU) teilnehmen werden. Diese einheitliche Untersuchung der Schadstoffbelastung der Menschen hatte die EU in der Vergangenheit in ihrem Aktionsplan Umwelt und Gesundheit gefordert. Den deutschen Studienteil leitet das Umweltbundesamt (UBA). In seinem Auftrag werden bei zufällig ausgewählten Mutter-Kind-Paaren aus Bochum und dem Hochsauerlandkreis (Nordrhein-Westfalen) die Schadstoffe Quecksilber, Cadmium, Cotinin und Phthalate (Weichmacher) gemessen.

Schadstoffe aus der Umwelt finden sich in unterschiedlichem Maße auch im Menschen wieder. Ihre Bestimmung in Körperflüssigkeiten und -gewebe - das Human-Biomonitoring (HBM) - hilft zu klären, ob und in welchem Ausmaß Stoffe aufgenommen werden und wie hoch die durchschnittliche Belastung ist. Umfangreiches und wiederholtes Human-Biomonitoring kann so hoch belastete Gruppen in der Bevölkerung identifizieren. Aus den Ergebnissen des Human-Biomonitoring können anschließend neue rechtliche Regelungen zur Vermeidung von Schadstoffbelastungen abgeleitet werden.

Da Schadstoffe Ländergrenzen überschreiten und Human-Biomonitoring zur Kontrolle des Europäischen Chemikaliengesetzes REACH eingesetzt werden soll, entwickelte ein Konsortium von Fachleuten aus 27 europäischen Ländern im Auftrag der EU-Kommission ein gemeinsames Vorgehen. Diese Vorgaben und Richtlinien werden nun in einer Pilotstudie - DEMOCOPHES - erprobt und erstmals umgesetzt. 17 europäische Länder, darunter Deutschland, beteiligen sich gleichzeitig daran.

Das UBA hat entschieden, dass der deutsche Teil der Studie in Nordrhein-Westfalen stattfinden soll. Aus diesem Grund wird die Abteilung für Hygiene, Sozial- und Umweltmedizin der Universität Bochum Mütter von 6- bis 11-jährigen Kindern zur Teilnahme an der Studie einladen. Insgesamt 120 Mütter und Kinder werden für die Studie benötigt: Diese stellen jeweils eine Urin- und Haarprobe zur Verfügung und beantworten einen Fragebogen. Die Proben der Teilnehmer werden dann auf die Umweltschadstoffe Quecksilber, Cadmium, Cotinin und Phthalate untersucht. Die Ergebnisse der untersuchten Proben fließen nicht nur in die Studie ein: Wegen der gesundheitlichen Relevanz werden die Ergebnisse auch den teilnehmenden Familien direkt mitgeteilt.

Die untersuchten Schadstoffe wurden aufgrund ihrer schädlichen Wirkungen ausgewählt und weil es für sie gesundheitlich basierte Bewertungsmaßstäbe gibt. Quecksilber im Haar spiegelt den Konsum von quecksilberbelasteten Fisch wider. Cadmium nimmt der Mensch durch die Nahrung und das Rauchen auf. Der Cotiningehalt im Urin ist ein Maß für die Passivrauch­belastung. Phthalate sind Weichmacher, die sich in einer Vielzahl von Plastik-Produkten, unter anderem in Kinderspielzeug, wiederfinden. Vor allem bisherige Untersuchungen aus Deutschland zeigen, dass besonders Kinder hoch mit Phthalaten belastet sind.

Auch wenn 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus jedem Land nicht sehr viel sind, werden im Rahmen dieser Pilotstudie EU-weit insgesamt 4.000 Urin- und Haarproben untersucht. Doch nicht nur die Ergebnisse der Studie sind von großer Wichtigkeit. Auch die Erfahrungen, die die einzelnen Länder im Rahmen dieser Pilotstudie machen, sind von großer Bedeutung: Denn sie entscheiden über die künftige Durchführbarkeit eines einheitlichen Human-Biomonitorings in Europa. Ein einheitliches Human-Biomonitoring würde dazu beitragen, die Belastungssituationen der Menschen in den Mitgliedsländern zu vergleichen, nach den Ursachen der Belastungen zu suchen und politische Maßnahmen abzuleiten, um diese zu verringern.

Weitere Informationen und Links: Website des europäischen Konsortiums: http://www.eu-hbm.info
Newsletter des Konsortiums: http://www.eu-hbm.info/...
UBA-Website des deutschen Parts von DEMOCOPHES: http://www.umweltbundesamt.de/...