Helme für schnelle Radler

Kfz-Versicherung erreicht Erhöhung der Haftungsquote

(lifepr) – Ein Fahrradhelm kann sich bei einem Unfall als Lebensretter erweisen. Wer auf das Tragen eines Schutzhelms verzichtet, setzt nicht nur seine Gesundheit aufs Spiel, sondern muss im Ernstfall auch mit geringeren Schadenersatzansprüchen rechnen. So entschied das Oberlandesgericht München zugunsten einer Kfz-Versicherung, die eine Erhöhung der Haftungsquote für einen Rennradfahrer forderte. Das Finanzportal geld.de berichtet über den Fall.

In dem betreffenden Fall ging es um einen Rennradfahrer, der nach einem Unfall mit einem VW-Bus auf Schadenersatz klagte. Der Mann hatte keinen Schutzhelm getragen und durch den Zusammenstoß unter anderem schwere Kopfverletzungen erlitten.

In der Erstinstanz entschied das Landgericht Memmingen zu zwei Dritteln für den Kläger, da der Fahrer des VW-Busses die Vorfahrt missachtet hatte. Der vollen Schadenersatzforderung gab das Gericht nicht statt, weil der Radweg auch als untergeordneter Feldweg hätte interpretiert werden können, daher wäre der Radfahrer dazu verpflichtet gewesen, eine den Umständen angemessene Geschwindigkeit einzuhalten.

Die Kfz-Versicherung ( http://www.geld.de/… ) des Unfallverursachers akzeptierte dieses Urteil nicht, ging in Berufung und forderte eine Erhöhung der Haftungsquote des Rennradfahrers. Das Oberlandesgericht München entschied in diesem Punkt zugunsten der Versicherung und hob die Quote auf 40 Prozent an. Als Begründung führte das Gericht in seinem Urteil vom 3. März 2011 (Az. 24 U 384/10) an, dass bei einer „sportlichen Fahrweise“ die Pflicht zum Tragen eines Helms bestehe.

Das Wort zum Freitag

Eine Regierung muß sparsam sein, weil das Geld, das sie erhält, aus dem Blut und Schweiß ihres Volkes stammt. Es ist gerecht, dass jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, daß er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muß.
(Friedrich der Große)

Das Tagesgericht

Es wird doch nichts Schlimmes sein?

Räuber überfallen Bank in Kehl-Goldscheuer – auf der Flucht
Am Donnerstagmorgen ist es wieder zu einem Banküberfall in der Ortenau gekommen. Diesmal traf es eine Sparkasse im Kehler Ortsteil Goldscheuer. Die Täter sind flüchtig.
(Badische Zeitung. Wann investieren die heimischen Banken mal in Sicherheit? Ist das ihnen ihr Personal nicht wert? Ein skandalöser Zustand.)

»Hoffen aufs Wochenende«
Projektleiter Oberrheinmesse Kahmann: Besucherzahlen hinter den Erwartungen / »Wetter zu gut«
Die Zahl der Besucher der Oberrheinmesse liegt hinter den Erwartungen zurück. Daraus macht Organisator Robert Kahmann keinen Hehl. Dabei scheint das neue Konzept vor allem bei den Ausstellern anzukommen. Die Besucher nehmen es offenbar kaum wahr.
(Offenburger Tageblatt. Diese Messe ist schon lange tot.)

Eigene Flagge – eigene Währung
Das Max-Planck-Gymnnasium in Lahr verwandelt sich für vier Tage in den Staat Planckini Bottom
»Schule als Staat«, lautet das Motto kommende Woche am MPG. Am Mittwoch wird Planckini Bottom ausgerufen.
(Lahrer Anzeiger. Früher ist an dieser Schule noch gelernt worden, heute ist sie ein Kindergarten.)

Die Residenz neben der Residenz
ALT UND NEUin direkter Nachbarschaft. Hinter der Residenz zum Löwen in der Obertorstraße erhebt sich der sanierte weiße Wohnblock und bildet einen deutlichen Kontrast. Ob es gut ausschaut, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen.
(Badische Zeitung. Die BZ hat natürlch zu dieser größten städetbaulichen Scheußlichkeit der letzten Jahre keine Meinung, bis sie aus dem Rathaus kommt, wo so eine Ignoranz der Altstadtsatzung und von Denkmalschutz bejubelt wird.)

Als Kind hat er gelernt, sich über Wasser zu halten
(Badische Zeitung. 80 Jahre Schwimmer?)

Zwei Höfe laden zum Besuch
Gläserne Produktion bei den Familien Frenk und Irion am Sonntag / Bauernmarkt am Samstag
(Badische Zeitung. Auch Bauern sind Menschen und sammeln manchmal Bio-Gammelfleisch.)

Schwierige Zeiten für die KOA
Die „Kommunale Arbeitsförderung“ erhält für die Qualifizierung Langzeitarbeitsloser vom Bund deutlich weniger Geld
(Badische Zeitung. Erfolglosmodell.)

Neue Attraktion sorgt für Wirbel
Europa-Park baut nach Baurecht, doch den Gemeinderat stört’s
(Badische Zeitung. Wann schafft sich Rust endlich ab?)

Paleits Kritik „nicht korrekt“
Roland Diehl widerspricht
Roland Diehl, der Sprecher der IG BOHR, die sich für die autobahnparallele Güterzugtrasse einsetzt, widerspricht in einem Brief an die Badische Zeitung den Aussagen von Jochen Paleit, dem Bürgermeister von Kappel-Grafenhausen und Sprecher der Grafenhausener Erklärung.
(Badische Zeitung. Ist dieser Diehl nicht ein Selbstdarsteller? Seit wann gibt es korrekte Kritik?)

Ein Benefizkonzert mit Bekannten
Die Organisatorin Elena Pfeiffer arbeitet ab Oktober für ein Jahr an einer Sonderschule in Chile
(Badische Zeitung. Warum nicht gar in Offenburg?)

Ein Mammutprozess droht
Das Freiburger Landgericht verhandelt die erste Klage wegen der Hebungsrisse in Staufen
(Badische Zeitung. Sind die Mammuts nicht ausgestorben?)

Freies Geld für Integration
Das Land will Kommunen pauschale Förderbeträge überweisen
(Badische Zeitung. Sollen sich Einheimische den Fremden integieren?)

Comeback nach Plagiatsaffäre
Guttenberg wird Vordenker
Vom Lenker zum Denker: Der über seine Plagiatsaffäre gestürzte Ex-Verteidigungsminister Guttenberg tritt nach SPIEGEL-Informationen einen neuen Job bei einer renommierten Denkfabrik in Washington an. Sein offizieller Jobtitel lautet dort „angesehener Staatsmann“.
(SPIEGEL online. In Deutschland angesehen und weggelegt.)

Euro-Entscheidung
Merkel hofft auf Stimmungswende
Reicht es doch noch für die Kanzlermehrheit? Kurz vor dem wichtigen Votum über den Euro-Rettungsschirm scheinen sich die Reihen bei Schwarz-Gelb zu schließen. Schon hofft die Koalition auf ein Aufbruchsignal – doch viel spricht nicht dafür, dass das Bündnis so bald zur Ruhe kommt.
(SPIEGEL online. Mütterchen Ost.)

Kritik an SPD-Vorstoß
Familienministerin will weiter Kindergeld für alle
Das SPD-Vorhaben, Vorteile für reiche Eltern einzuschränken und ärmere Familien zu unterstützen, lässt sich nach Ansicht von Kristina Schröder (CDU) nicht mit der Verfassung vereinbaren.
(WELT online. Ist ja selber noch ein Kind. Wie hat Deutschland bloß überlebt ohne Kinderged?)

„Weniger Demokratie wagen“ ist das Gebot der Stunde
Der Bürger ist nicht dazu da, seinen gewählten Vertretern Entscheidungen abzunehmen, die sie selbst nicht verantworten wollen.
(WELT online. Sollten Volksvertreter nicht das Volk vertreten?)

Buchvorstellung
Merkels sozialistischer Seitenhieb gegen Rösler
„Nett, fix, schnell“: Demonstrativ gut gelaunt stellte Angela Merkel die Rösler-Biografie vor. Einen DDR-Vergleich konnte sich die Kanzlerin nicht verkneifen.Der große Griechenland-Ärger scheint verraucht zu sein: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Vorstellung einer Biografie über Philipp Rösler genutzt, um bester Laune ihren Stellvertreter zu loben und viele Gemeinsamkeiten zu entdecken.„Nett, fix, schnell“, habe sie nach einem langen Gespräch mit dem heutigen FDP-Chef gedacht, der eine extrem gute Auffassungsgabe habe. Das Bild vom „netten Herrn Rösler“ machte sich die Kanzlerin aber ausdrücklich nicht zu eigen. Nettigkeit sei eine völlig falsche Kategorie. „Der ist einfach ein homo politicus“, meinte Merkel in Berlin zum rasanten Aufstieg Röslers.Dort präsentierte sie zusammen mit dem Wirtschaftsminister die Biografie „Philipp Rösler. Ein Porträt“ mit der Unterzeile „Glaube. Heimat. FDP.“, die der Journalist und Berliner Büroleiter der „Rheinischen Post“, Michael Bröcker, verfasst hat. Das 156-seitige Buch erscheint im Leipziger St. Benno-Verlag.
(WELT online. Oh Heimat, man glaubt es nicht, der Mann hat mit  38 schon einen Nachruf, dabei wollte er doch erst mit 45 aufhören.Das Buch erscheint in einem katholischen Verlag..Wo ist bloß der Liberalismus gelandet!)

Abstimmung über Krisenfonds
Merkel erreicht knapp die Kanzlermehrheit
Die Regierung hat die Feuerprobe bestanden: Bei der Abstimmung über den erweiterten Euro-Rettungsschirm hat Merkels Koalition eine knappe Kanzlermehrheit erreicht – 315 Abgeordnete von Schwarz-Gelb stimmten mit Ja. Bei der Union gab es ersten Angaben zufolge elf Abweichler, bei der FDP vier.
(SPIEGEL online.Eine Kanzlerin regiert gegen das Volk.)

Stellenabbau
Nokia schließt seine Produktion in Rumänien
Handygigant Nokia baut 3500 Stellen ab – und schließt dabei das Werk im rumänischen Cluj, das als Ersatz für die Produktion in Bochum geschaffen wurde.
(WELT online. Von Subventionstopf zu Subventionstopf.)

Angebliche Foto-Vergehen
Copyright-Kämpfer Kauder soll Urheberrechte verletzt haben
Ausgerechnet Siegfried Kauder soll Urheberrechte verletzt haben: Auf der Web-Seite des Unionspolitikers entdeckten Blogger Fotos aus zweifelhafter Quelle. Dabei gilt Kauder als Verfechter einer strikten Copyright-Politik. Nun suchen seine Kritiker nach weiteren Verdachtsfällen.
(SPIEGEL online. Beim FC Villingen scheint er als Präsident auch Furore zu machen.)

FDP-Politikerin
Kritik an der Arbeitsmoral von Silvana Koch-Mehrin
Die FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin soll seit Ende 2009 alle Sitzungen des Petitionsausschusses des EU-Parlaments geschwänzt haben. Ihr Sprecher erklärt das für normal.
(WELT online. Liegt ein psychologisches Gutachten vor?)

Leserzuschrift

Zu: Streit um Obdachlosenheim

Wo kommen eigentlich die Obdachlosen her, die in dem geplanten Heim untergebracht werden sollen?
Handelt es sich hier vielleicht um „Scheinasylanten“aus Nordafrika, die sich eigentlich in der BRD gar  nicht aufhalten dürften, weil sie auf der Reise ins gelobte Land durch Drittländer gereist sind und deshalb in diese Länder abgeschoben werden müssten?
Läuft hier eine neue politische Schweinerei verantwortungsloser Bundes- und Landespolitiker, um über die Obdachlosenschiene der Bevölkerung weitere Kosten aufzubürden?
 Herbert Weber, Lahr
Bewegung Zorniger Bürger

 

Neue UV-Schutzverordnung

Gesundheitsgefahren sollen verringert werden


(lifepr) – Knackig braun ist in diesem Sommer wohl kaum jemand geworden, der seinen Urlaub nicht im Süden verbracht hat. Nun ist der Herbst in Deutschland angekommen, die Sonne zeigt sich jeden Tag seltener – bleibt der Gang ins Solarium, um eine gesunde Hautfarbe zu bekommen. Aber die Urlaubsbräune aus der UV-Röhre ist eben nicht gesund. Darum ist Ende Juli 2011 die „Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen künstlicher UV-Strahlung“ (UV-Schutz-Verordnung) im Bundesgesetzblatt verkündet worden. ARAG Experten erläutern die Zusammenhänge.

Gesundheitsgefahren
Mit dieser Rechtsverordnung wird in Deutschland ein europaweit einzigartiger und solider Schutz vor UV-Strahlen eingerichtet. Grund für die Regelung sind die erheblichen Gesundheitsgefahren, die von künstlicher UV-Strahlung ausgehen. Studien der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V. (ADP) belegen, dass Personen, die vor dem 35. Lebensjahr regelmäßig Solarien nutzen, ihr Krebsrisiko um bis zu 75 Prozent steigern.

Qualitätsanforderungen an Solarienbetreiber
Betreiber von Solarien müssen künftig neue Qualitätsanforderungen beachten. So wird die Anwesenheit von qualifiziertem Personal sowie eine Kundenberatung und Empfehlung zur maximalen Bestrahlungsdauer und –stärke vorgegeben. Zudem werden Sicherheitsanforderungen wie das Einhalten von Mindestabständen, die Ausstattung mit einer Notabschaltung sowie das Bereithalten bzw. Anbieten von UV-Schutzbrillen und ein Grenzwert eingeführt, der die maximale Bestrahlungsstärke auf 0,3 W/qm einschränkt.

Erst ab 18
Da auch immer jüngere Menschen von dem Hautkrebsrisiko betroffen sind, dürfen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren keine Solarien benutzen. Ferner gelten Dokumentationspflichten in Form eines Geräte- und Betriebsbuches sowie Aufzeichnungen über individuelle Hauttypbestimmungen und Dosierungspläne gemäß Anlagen 1 bis 8 der Verordnung, die von der zuständigen Behörde überwacht und bei Zuwiderhandlung auch mit Bußgeldern geahndet werden.

Ab wann?
Die Verordnung tritt – mit Ausnahme der Anwesenheitspflicht für Fachpersonal – am 1. Januar 2012 in Kraft. Die Anwesenheitspflicht für Fachpersonal gilt ab dem 1. November 2012.
Info SOCIAL MEDIA

Das Tagesgericht

Schnaps ist Schnaps und Geld ist Geld: Nächstel Mal wieder Alkoholreklame? Wer will schon ein kleiner Feigling sein.

Landesverkehrsminister für autobahnparallele Trasse
Winfried Hermann war gestern Abend Gast beim 2. Ortenauer Bahngipfel der Mittelbadischen Presse in Offenburg.
Er erklärte, warum er sich dafür ausspricht, das dritte und vierte Gleis beim Rheintalbahnausbau an die A5 zu legen.
(BADEN online. Baut er oder baut die Bahn? Genügt ihm die Zankerei um Stuttgart 21 nicht?)

Tunnellösung bei B33-Ortsumfahrung von Haslach favorisiert
Wenn es nach den Haslachern ginge, würde die seit vielen Jahren geforderte Umgehung in einem Tunnel unter der Kinzig verlaufen. Dies wurde auf einer Infoveranstaltung am Montagabend deutlich. Weitere Möglichkeiten sind die vom Regierungspräsidium favorisierte Umfahrung über das Kinzigvorland oder eine großzügige Tunnel-Umfahrung südlich um Haslach herum. Die günstige Lösung wird mit 45 Millionen Euro, die teuerste mit rund 180 Millionen Euro veranschlagt. Nun sollen die Vorschläge dem Bundesverkehrsministerium zur Beurteilung übergeben werden.
(BADEN online. Was soll dies Gegacker umd ungelegte Eier? Haslacher Tunnel ist nur ein Witz. Erst ein Tal zubauen und dann wie in Hausach eien Tunnel fordern.)

Zustimmung nur mit Parkplätzen
»Autofahrerfraktion«: Im verkehrsberuhigten Bereich dürfen keine Stellplätze wegfallen
Ursprünglich wollte die Stadtverwaltung am Montagabend vom Gemeinderat die Ausweitung des verkehrsberuhigten Bereichs im Umfeld des Urteilsplatzes beschließen lassen. Doch die »Autofahrerfraktion« im Rat will sich erst garantieren lassen, dass dadurch keine weiteren Parkplätze wegfallen. Das Thema ist erst einmal vertagt.
(Lahrer Anzeiger. Lahr ist auf dem Weg, sich abzuschaffen.)

Gemeinderat schrammt knapp am Eklat vorbei
Keine Entscheidung in Sachen Obdachlosenheim / OB Müller wirft Stadträten fehlende Kraft zu Entscheidungen vor
Der Gemeinderat hat sich in seiner Sitzung am Montag zu keiner Entscheidung über den Bau und den Standort eines neuen Obdachlosenasyls durchringen können. Vielmehr schrammte das Gremium an einem Eklat mit dem Oberbürgermeister vorbei, der einem Teil der Gemeinderäte nach gut einer Stunde Diskussion vorwarf: „Sie haben nicht die Kraft, sich zu entscheiden.“ Um nicht zu viel Zeit zu versäumen, muss der Gemeinderat jetzt am 10. Oktober zu einer zusätzlichen Sitzung antreten.
(Badische Zeitung. Eklat, wenn der OB mal nicht durchgenickt wird? Wie tief ist die Journaille gesunken! Bisher ist der OB doch sehr gut gefahren mit einem unmündigen Gemeinderat. Asylbewerber kann es normalerweise in Deutschland gar nicht geben. Und statt für ein Obdachlosenheim sollte dafür gesorgt werden, daß es keine Obdachlosen gibt.)

Überfall auf Bankfiliale schnell aufgeklärt
Ein bewaffneter Mann hat gestern morgen die Sparkassenfiliale in der Schwarzwaldstraße überfallen. Verletzt wurde niemand. Ein Zeuge konnte sich das Autokennzeichen des flüchtenden Räubers merken, so dass die Polizei ihn wenig später im Wohngebiet Kanadaring ortete. Der Mann wurde von einen Sondereinsatzkommando festgenommen.
(Badische Zeitung. Das Lahrer Leben normalisiert sich weiter  nach dem Papstbesuch. Ulrike Derndinger darf sich schreiberisch austoben.)

Zusammen bis zum Abschluss
Grün-Rot bringt die Gemeinschaftsschule an den Start
(Badische Zeitung. Der Abstieg Baden-Württembergs beginnt. Was Unbildung bedeutet, kann an der grünen Fraktion abgelesen werden.)

Windkraft soll einen kräftigen Schub erhalten
Land ändert das Planungsrecht
(Badische Zeitung. Landschaftsverunstaltung.)

Bürger feiern Durchbruch
Vertreter der Region erwarten weitreichende Korrekturen bei der Planung der Rheintalbahn
Die Zusage des Bundesverkehrsministeriums, bis 2021 den sogenannten Schienenbonus abzuschaffen, ist aus Sicht des Regionalverbandes Südlicher Oberrhein ein Durchbruch für die Region. Der Sprecher der Bürgerinitiative MUT, Roland Diehl, wagt die Prognose: „Im Markgräflerland wird kein Meter der Trasse so gebaut wie von der Bahn geplant.“
(Badische Zeitung. Dieser Diehl ist ein Schwätzer.)

Gabbert hat wenig zu tun
Wieder als Torhüter im Einsatz
Am vergangenen Wochenende trat die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Bürgermeister zu ihrem letzten letzten Spiel des Jahres an. Mit dabei war einmal mehr der Schuttertaler Bürgermeister Carsten Gabbert.
(Badische Zeitung. Als Bürgermeister wohl auch.)

Casa Verde braucht Hilfe
Volker Nack berichtet aus Peru
„Hilfe für Casa Verde, ein Kinderheim in Not“ lautet das Thema des Vortrags von Volker Nack über seine Hilfsprojekte in Peru. Er hält ihn am Dienstag, 4. Oktober, 19.30 Uhr, im Treffpunkt für Behinderte und Nichtbehinderte, Bismarckstraße 19.
(Badische Zeitung. Schluß mit diesen Gutmenschenaktionen.)

Abwasserbeseitigung spült Geld in die Kasse
(Badische Zeitung. Damit darf gar kein Gewinn gemacht werden,auch nicht in Friesenheim.)

Die Ökumene in Diersburg macht Fortschritte
Fest der evangelischen Gemeinde in Diersburg / Pfarrer Eckhart Weißenberger sieht die Ökumene auf lokaler Ebene gut angesiedelt
(Badische Zeiutung. Mit sich selbst? Immer noch nicht kapiert, daß es mit dem Vatikan keine Ökumene gibt?)

Zwei, die sich für die Gemeinschaft engagieren
(Badische Zeitung. Für ihre Goldene?)

Fünf mögliche Standorte für ein neues Stadion
SC Freiburg und Stadtverwaltung präsentieren heute das Ergebnis ihrer mehrmonatigen, gemeinsamen Suche
(Badische Zeitung. Für die dritte Liga?)

Grundsatzrede in Straßburg
Barroso sieht Europa am Scheideweg
(SPIEGEL online. Scheiden von ihm täte niemand weh.)

Wahltrend
FDP fällt auf 2 Prozent – Piratenpartei im Aufwind
Es geht immer noch schlimmer: Nur noch 2 Prozent würden derzeit FDP wählen. Die Piraten könnten dagegen bundesweit mit 7 Prozent rechnen.
Nach ihrem Überraschungserfolg bei der Berlin-Wahl ist die Piratenpartei auch bundesweit klar im Aufwind: Nach dem aktuellen Forsa-Wahltrend von „Stern“ und RTL würden 7 Prozent für die aus der Internet- und Bürgerrechtler-Szene kommende Partei stimmen, wenn jetzt eine Bundestagswahl wäre.
Allerdings sehen die Wähler in den Piraten vor allem eine Protestpartei…Im Gegensatz zu den Piraten verliert die kriselnde FDP in der aktuellen Umfrage erneut einen Punkt und fällt mit 2 Prozent auf einen Tiefstand…Während die Union in der aktuellen Umfrage unverändert bei 31 Prozent liegt, gewinnt die SPD einen Punkt und erreicht nun 29 Prozent. Die Grünen büßen einen Punkt auf 19 Prozent ein…Die Linken verlieren 2 Punkte auf 7 Prozent und sind damit gleichauf mit den Piraten.
(WELT online. Rösler, Homburger und Ko. setzen mit Leuten wie einem Herr Peters in der Ortenau auf Labern, bis der Parteitod sie scheidet.)

Prädikat: „Besonders peinlich!“
Politik und Medien ignorierten die Proteste und feierten den Papst
Es war die größte kirchenkritische Demonstration, die in Deutschland je stattgefunden hat: Rund 15.000 Menschen gingen am 22. September in Berlin auf die Straße, um gegen reaktionäre Dogmen, diskriminierende Sexualpolitik und verfassungswidrige Privilegien der katholischen Kirche zu protestieren. Auch bei den beiden anderen Stationen des Papstbesuches in Erfurt und Freiburg regte sich massiver Widerstand. In den deutschen Leitmedien wurden die lautstarken Proteste jedoch, wenn überhaupt, nur am Rande erwähnt. Stattdessen feierten sie die Papstrede im Bundestag als „intellektuelles Großereignis“, obgleich Benedikt XVI. vor dem Parlament längst widerlegte Positionen aus der philosophischen Mottenkiste herauskramte, die letztlich auf eine Aufhebung säkularer Rechtsnormen hinauslaufen.
(giordano-bruno-stiftung.de. Flächendeckede Lobsudelei über ein vergreistes Nichts.)

Papst Benedikt XVI. in Lahr
Ein einmaliges Erlebnis und eine besondere Ehre ist der Stadt Lahr mit dem Besuch von Papst Benedikt XVI. am Wochenende zuteil geworden. Ein Besuch, für den es viel vorzubereiten gab und der rund und entspannt verlaufen ist. 450 Besucher am Samstag und rund 800 am Sonntag haben das Ereignis von der Zuschauerwiese aus und über eine große Leinwand verfolgt.
(Stadt Lahr. Absoluter Flop bei jeweils 1500 Plätzen. Soviele Papstverrückte gibt es im urprotestantischen Lahr nicht. Lahr hat der gar nicht besucht, weshalb die Stadt selbst in der allgemein peinlich übertriebenen Berichterstattung auch kaum eine Randnotiz war. Da hat sich die Stadt mal wieder verrechnet, wie bei den  seit Jahren gemeldeten über 300  000 Chrysanthema-Besuchern, die in Wirklichkeit keine 100 000 sind.)

Nach Peitschenhieb-Urteil
Saudische Frauen rebellieren gegen Fahrverbot
Dieses Urteil empört die Welt: Ein saudi-arabisches Gericht hat eine Frau zu Peitschenhieben verurteilt, weil sie Auto gefahren ist. Im ganzen Land protestieren nun Aktivistinnen – und setzen sich erst recht ans Steuer.
(SPIEGEL online. Mit deutschen Panzern wird man das den Frauen schon noch austreiben.)

 

„Waldstrategie 2020“

Natur- und Wirtschaftsraum im Einklang zu bewahren

(lifepr) – Ein Drittel der Landesfläche in Deutschland besteht aus Wald. Er leistet einen wertvollen Beitrag für Klima, Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft. Ebenso vielfältig gestalten sich auch die Anforderungen an den Wald – er ist Naherholungsgebiet, Arbeitgeber, Naturraum und Rohstofflieferant zugleich. Zudem stellten Klimawandel Waldbesitzer und Forstwirtschaft vor zusätzliche Herausforderungen. Mit der Waldstrategie 2020 hat die Bundesregierung eine „Strategie für den Natur- und Wirtschaftsraum Wald“ im Kabinett verabschiedet.

Das Ziel ist es, eine ausgewogene und tragfähige Balance zwischen den steigenden und teilweise konkurrierenden Ansprüchen der Gesellschaft an den Wald und seiner nachhaltigen Leistungsfähigkeit zu finden. „Im Internationalen Jahr der Wälder setzt die Bundesregierung mit der Waldstrategie ein starkes Zeichen unserer Verantwortung für den Wald“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Dr. Gerd Müller.

In neun Handlungsfeldern (Klimaschutz, Bodenschutz, Erholung, Forschung, Eigentum, Rohstoffe, Biodiversität, Waldbau, Jagd) werden bestehende Herausforderungen und Chancen benannt sowie mögliche Zielkonflikte analysiert. Dabei wurde in vielen Bereichen weiterer Forschungs- und Informationsbedarf identifiziert. Fragen zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel, zu Zusammenhängen und Auswirkungen von Waldbewirtschaftung und Naturschutz müssen ebenso beantwortet werden, wie Fragen des effizienten Rohstoffeinsatzes oder des Erhalts und Ausbaus der Wertschöpfungspotentiale für die Forst- und Holzwirtschaft.

Praxisrelevante Forschung, Innovations- und Informationstransfer, Bildung und Verbraucheraufklärung sind daher wichtige Maßnahmen in nahezu allen Handlungsfeldern der Waldstrategie. „Mir ist es wichtig, dass Politik und Gesellschaft die vielfältigen Leistungen einer nachhaltigen, multifunktionalen Forstwirtschaft verstehen und anerkennen. Die Waldstrategie 2020 leistet dazu einen wichtigen Beitrag“, sagte Müller.

Wälder sind Rückzugsraum für viele Tier- und Pflanzenarten und beliebter Erholungsort für die Menschen. Gleichzeitig liefern sie Deutschlands bedeutendsten nachwachsenden Rohstoff Holz und sind damit Grundlage für 1,2 Millionen Arbeitsplätze in der Forst- und Holzwirtschaft. Die heimischen Wälder werden nach dem anerkannten Prinzip einer nachhaltigen, multifunktionalen Forstwirtschaft bewirtschaftet, bei dem Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen gleichermaßen berücksichtigt werden.

„Der Wald in Deutschland wird nachhaltig genutzt“, sagte Müller. „Wachsende Ansprüche an den Wald dürfen nicht dazu führen, dass der Dreiklang aus ökologischen, ökonomischen und sozialem Nutzen aus dem Gleichgewicht gerät“, so Müller. Vor dem Hintergrund der Energie- und Klimaziele der Bundesregierung nimmt die Bedeutung und Nachfrage nach Holz, als vielseitigem Roh-, Bau- und Werkstoff und Energieträger mit herausragender Ökobilanz weiter zu. Darüber hinaus stelle Klimawandel Waldbesitzer und Forstwirtschaft vor neue Herausforderungen. „Wir müssen uns diesen Herausforderungen stellen und brauchen eine Balance zwischen den verschiedenen Ansprüchen an den Wald. Schutz und Nutzung müssen weiterhin miteinander im Einklang stehen“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär. „Nur so lassen sich die vielfältigen Funktionen des Ökosystems Wald und die anerkannten Leistungen nachhaltiger Forstwirtschaft in Deutschland auch in Zukunft erhalten.“ Dabei gilt es auch die Eigentumsverhältnisse im Wald zu beachten. Rund 47 Prozent der Waldfläche sind im Eigentum privater Waldbesitzer, 20 Prozent sind Kommunalwald, 33 Prozent der Waldfläche sind staatlicher Waldbesitz, ganz überwiegend im Eigentum der Länder.

Die Waldstrategie gibt es im Internet unter: http://www.bmelv.de/….