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Natur- und Wirtschaftsraum im Einklang zu bewahren

(lifepr) - Ein Drittel der Landesfläche in Deutschland besteht aus Wald. Er leistet einen wertvollen Beitrag für Klima, Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft. Ebenso vielfältig gestalten sich auch die Anforderungen an den Wald - er ist Naherholungsgebiet, Arbeitgeber, Naturraum und Rohstofflieferant zugleich. Zudem stellten Klimawandel Waldbesitzer und Forstwirtschaft vor zusätzliche Herausforderungen. Mit der Waldstrategie 2020 hat die Bundesregierung eine "Strategie für den Natur- und Wirtschaftsraum Wald" im Kabinett verabschiedet.
Das Ziel ist es, eine ausgewogene und tragfähige Balance zwischen den steigenden und teilweise konkurrierenden Ansprüchen der Gesellschaft an den Wald und seiner nachhaltigen Leistungsfähigkeit zu finden. "Im Internationalen Jahr der Wälder setzt die Bundesregierung mit der Waldstrategie ein starkes Zeichen unserer Verantwortung für den Wald", sagte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Dr. Gerd Müller.
In neun Handlungsfeldern (Klimaschutz, Bodenschutz, Erholung, Forschung, Eigentum, Rohstoffe, Biodiversität, Waldbau, Jagd) werden bestehende Herausforderungen und Chancen benannt sowie mögliche Zielkonflikte analysiert. Dabei wurde in vielen Bereichen weiterer Forschungs- und Informationsbedarf identifiziert. Fragen zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel, zu Zusammenhängen und Auswirkungen von Waldbewirtschaftung und Naturschutz müssen ebenso beantwortet werden, wie Fragen des effizienten Rohstoffeinsatzes oder des Erhalts und Ausbaus der Wertschöpfungspotentiale für die Forst- und Holzwirtschaft.
Praxisrelevante Forschung, Innovations- und Informationstransfer, Bildung und Verbraucheraufklärung sind daher wichtige Maßnahmen in nahezu allen Handlungsfeldern der Waldstrategie. "Mir ist es wichtig, dass Politik und Gesellschaft die vielfältigen Leistungen einer nachhaltigen, multifunktionalen Forstwirtschaft verstehen und anerkennen. Die Waldstrategie 2020 leistet dazu einen wichtigen Beitrag", sagte Müller.
Wälder sind Rückzugsraum für viele Tier- und Pflanzenarten und beliebter Erholungsort für die Menschen. Gleichzeitig liefern sie Deutschlands bedeutendsten nachwachsenden Rohstoff Holz und sind damit Grundlage für 1,2 Millionen Arbeitsplätze in der Forst- und Holzwirtschaft. Die heimischen Wälder werden nach dem anerkannten Prinzip einer nachhaltigen, multifunktionalen Forstwirtschaft bewirtschaftet, bei dem Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen gleichermaßen berücksichtigt werden.
"Der Wald in Deutschland wird nachhaltig genutzt", sagte Müller. "Wachsende Ansprüche an den Wald dürfen nicht dazu führen, dass der Dreiklang aus ökologischen, ökonomischen und sozialem Nutzen aus dem Gleichgewicht gerät", so Müller. Vor dem Hintergrund der Energie- und Klimaziele der Bundesregierung nimmt die Bedeutung und Nachfrage nach Holz, als vielseitigem Roh-, Bau- und Werkstoff und Energieträger mit herausragender Ökobilanz weiter zu. Darüber hinaus stelle Klimawandel Waldbesitzer und Forstwirtschaft vor neue Herausforderungen. "Wir müssen uns diesen Herausforderungen stellen und brauchen eine Balance zwischen den verschiedenen Ansprüchen an den Wald. Schutz und Nutzung müssen weiterhin miteinander im Einklang stehen", sagte der Parlamentarische Staatssekretär. "Nur so lassen sich die vielfältigen Funktionen des Ökosystems Wald und die anerkannten Leistungen nachhaltiger Forstwirtschaft in Deutschland auch in Zukunft erhalten." Dabei gilt es auch die Eigentumsverhältnisse im Wald zu beachten. Rund 47 Prozent der Waldfläche sind im Eigentum privater Waldbesitzer, 20 Prozent sind Kommunalwald, 33 Prozent der Waldfläche sind staatlicher Waldbesitz, ganz überwiegend im Eigentum der Länder.
Die Waldstrategie gibt es im Internet unter: http://www.bmelv.de/....


Familie Fürst in Ettenheimer Reihenhaussiedlung?
Stadt Lahr will den Flughafen kaufen
Beratung im Gemeinderat
Der Lahrer Gemeinderat wollte gestern Abend in nichtöffentlicher Sitzung die Stadtverwaltung beauftragen, mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben über den Kauf von 208 Hektar Fläche auf dem ehemaligen Nato-Flugplatz zu verhandeln. Wie der Gemeinderat letztlich entschieden hat, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Bei der Fläche handelt es sich um das Herzstück des Flughafens, die Flugbetriebsflächen. Die Stadt will die Flächen mit dem Schwerpunkt der fliegerischen Nutzung offenbar weitervermieten.
(Badische Zeitung. Seit Jahrzehnten Karussellpolitik.)
Flugbetriebsgelände:
Kauf wäre ein Volltreffer
(Badische Zeitung. ...belobsudelt Weinprinz Kohlmeyer das Lahrer Schießen, das das Hornberger in jeden Schatten stellt.)
»Beste Landesgartenschau aller Zeiten« geplant
Überaus zufrieden zeigten sich gestern die Gemeinderatsfraktionen mit dem überarbeiteten Siegerkonzept
Gewaltig hoch hing SPD-Fraktionschef Roland Hirsch die Latte, ein Raunen ging durch die Reihen gestern Abend im Sitzungssaal des Lahrer Gemeinderates. »Wir wollen, dass unsere Gartenschau als die beste in die Geschichte eingeht«, machte er klar.
(Lahrer Anzeiger. Lahrer Bescheidenheit. Sonst nichts?)
Auf dem neuesten technischen Stand
Die Hugsweierer Feuerwehr präsentierte dem Ortschaftsrat ihr neues Staffellöschfahrzeug
(Badische Zeitung. Dorfspielzeug.)
Kooperationsextra: Vorsorge treffen
(Badische Zeitung. Ungenierte Versicherungsereklame verstößt gegen vorgeschriebene Trennung von Redaktion und Anzeige.)
Lebenscafé
Die ökumenische Trauerbegleitungsgruppe lädt zum Lebenscafé auf Samstag, 1. Oktober, 15 Uhr, in das neue evangelische Gemeindehaus ein. Es soll die Möglichkeit geben, sich in Gemeinschaft mit anderen Trauernden auszusprechen und Hilfe über diesen Tag hinaus mit nach Hause zu nehmen.
(Badische Zeitung. Kalter Kaffee.)
"Als Tourist war es einem mulmig"
Der Friesenheimer Feuerwehrkommandant Reiner Graupe hat die 9/11-Gedenkfeiern in New York besucht
Am 17. September besuchte Reiner Graupe mit anderen Feuerwehrleuten die 54. Steubenparade in New York City, die entlang der 5th Avenue abgehalten wird. Zahlreiche Gruppen aus Deutschland waren dabei, neben Trachten- und Musikvereinen, Feuerwehren, Polizei und THW, sowie die amerikanischen Gruppierungen, die sich der deutschen Kultur verpflichtet fühlen, darunter Gesangsvereine, Trachtengruppen und Schülergruppen, die in der Schule deutsch lernen. Reiner Graupe traf auch die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, die eine der Ehrengäste dieser Parade war.
(Badische Zeitung. Ein Friesenheimer Feuerwehrmann darf die amerikanische Welt erklären. Gleichzeitig ist zu erfahren, was so die Elektrotechnikerin Aigner als Landwirtschaftsministerin treibt.)
"Die Menschen an die Hand nehmen"
Mehrgenerationenhaus und Lions-Club suchen Sozialpaten
(Badische Zeitung.Ringelreigen.)
Kreischende Fans bei Pietro & Sarah
DSDS-Stars bringen Jugend auf die Oberrheinmesse / Es folgen Comedy, Volksmusik und Luxuslärm
(Badische Zeitung.Lärmmesse oder Lärmmessung?)
FPD im Kreis schöpft neue Kraft
Ganztägiges Seminar in Offenburg mit prominenten Rednern / "FDP als Chancen-Partei"
Die FDP will an der Basis neuen Schwung holen — zumindest in der Ortenau. Am Samstag veranstaltete der Kreisverband mit Unterstützung der Ortsverbände Offenburg und Kehl für seine Mitglieder ein Seminar mit Workshops und Diskussionen. Zu den Zielen gehörte, die Kernpunkte der FDP als Partei darzulegen und zu diskutieren, um daraus neue Kraft und Motivation für die politische Arbeit ziehen.
(Badische Zeitung. Schwätzen statt Arbeiten. Homburger prominent? In Berlin Nullnummer. In Wirklichkeit wurde der Ortenauer Spaltpilz gepflegt, denn die ganze Schwätzerei wurde von Kreisvorstandsmitglied Peters angezettelt, in Abwesenheit offenbar des Kreisvorsitzenden Huber, dessen Kontrahent er ist. Der alte Streit geht weiter, von neuer Kraft keine Spur. Den Gipfel schießt die BZ ab, indem sie Silvia Neumeister als Lahrer Vorsitzende präsentiert, die sie seit längerem nicht mehr ist.)
Bilanz ist ernüchternd
"Wolfach bringt’s" ist noch nicht der erhoffte Renner / Grundversorgung im Ländlichen Raum
Viel Lob verteilte der Planungsausschuss des Regionalverbands Südlicher Oberrhein in Offenburg. Der Beifall ging an das Programm "Access" , das "neue Wege zur Grundversorgung in Ländlichen Räumen" anlegen sollte. Als einzige Gemeinde der Ortenau war Wolfach betroffen: Die Einschätzung, die Bürgermeister Gottfried Moser gab, fiel allerdings eher ernüchternd aus.
(Badische Zeitung. Wolfachs Abstieg geht weiter, rasend wie auf den gehätschelten Motorrädern.)
Mahlberg hat eine Galerie
Heike Maurer eröffnet Räume in der Karl-Kromer-Straße 17
(Badische Zeitung. Jedem Klecks ein Reflex.)
Auf Tuchfühlung mit dem Papst
BZ-INTERVIEW mit Martin Oberle, Chef des Lahrer Polizeireviers und am Wochenende verantwortlich für die Sicherheit des Pontifex
(Badische Zeitung. Mit den Lahrern weniger Tuchfühlung.)
Der Aal ist stark bedroht
3500 Jungfische im Rhein ausgesetzt / Bis mindestens kommendes Jahr striktes Fangverbot
Rund 3500 junge Aale wurden vom Landes­fischereiverband Baden und seinen Mitgliedern in den Oberrhein eingesetzt. Mit Aktionen wie dieser soll der Bestand des Aals langsam wieder aufgebaut werden, denn er ist vom Aussterben bedroht.
(Offenburger Tageblatt. Schuld sind natürlich nicht die Fischer, die ihn fangen, sondern vor allem Kormoran und der Schwimmblasenwurm.)
Versuchter Raub auf Taxifahrer in Lahr
Nach Mitternacht traten drei maskierte Männer am Bahnhof in Lahr an ein wartendes Taxi heran. Unter vorgehaltener Pistole forderten sie Geld. Statt der Forderung nachzukommen, drohte der Taxifahrer mit der Polizei. Daraufhin flüchteten die dunkel gekleideten Täter zu Fuß quer über die Gleise in Richtung Raiffeisenstraße.
(BADEN online. Nach Abzug der Papstpolizei ist alles wieder normal.)
Schmid wirft den Grünen Wortbruch vor
Streit um Stuttgart 21
Unmittelbar bevor der Landtag am Mittwoch den Weg für die Volksabstimmung zu Stuttgart 21 freimachen soll, sucht SPD-Landeschef Nils Schmid die Machtprobe mit den Grünen. Die Teilnahme des Koalitionspartners an einem Bündnis gegen das Projekt wertete Schmid als Wortbruch: "Abgesprochen zwischen den Regierungspartnern war, dass es keine Parteienbündnisse gibt, hüben wie drüben. Wir jedenfalls werden uns daran halten."Zuvor hatte Grünen-Landeschef Chris Kühn erklärt, dass sich seine Partei "personell und finanziell" in das neue Landesbündnis "Ja zum Ausstieg" einbringen werde. Der Allianz gehören unter anderen der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Bund für Umwelt und Naturschutz, das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 und die Linkspartei an.
(Badische Zeitung. Grün-Rote Kollision.)
 

Stadt Lahr will Flugplatz-Gelände kaufen
Der Gemeinderat hat am Abend grünes Licht gegeben, in das Bieterrennen des 208 Hektar großen Areals einzusteigen. OB Wolfgang Müller spricht von einer langfristigen Investition. Derzeit gehören Start- und Landebahn und das Vorfeld samt Hangars und Flughafen-Terminal dem Bund und sind an den finanziell angeschlagenen australischen Flughafen-Betreiber Babcock verpachtet. Die Investitionssumme dürfte im einstelligen Millionen-Bereich liegen. Als Eigentümerin hätte die Stadt die volle Planungshoheit, was eine künftige Nutzung und die Auswahl einer künftigen Betreiber-Firma angeht.
(BADEN online. Raus aus den Kartoffeln, rein in die Kartoffeln. Politikball paradox. Das Hornberger Schießen hat einen würdigen Nachfolger.)

So gelingt das Überwintern

Um Pflanzen vor Frost zu schützen, sollten sie in wärmendes Vlies eingepackt oder in unbeheizten Räumen untergestellt werden.  Foto: www.winterschutz.de

(lifepr) - Viele Kübelpflanzen, die im Sommer auf der Terrasse blühen, kommen ursprünglich aus wärmeren Ländern und müssen spätestens bei den ersten Minusgraden geschützt werden. Was dabei zu beachten ist, erklärt das Immobilienportal immowelt.de.
Damit Kübelpflanzen die kalten Monate in unseren Breitengraden überstehen, sollten sie vor dem Wintereinbruch ins Haus, in den Wintergarten oder in den Keller gebracht werden. Gut geschützt können manche Arten den Winter aber auch im Freien überstehen, weiß immowelt.de.
Winterquartier im Haus
Immergrüne Pflanzen wie Oleander, Zitrusarten, Lorbeer und Olivenbaum brauchen auch im Winter einen hellen Standort. Ideale Winterquartiere sind unbeheizte Wintergärten, aber auch ein lichtdurchfluteter Flur oder ein unbenutztes Gästezimmer sind geeignet. Die Raumtemperatur sollte zwischen vier und zehn Grad Celsius liegen, damit die Pflanzen ihren Stoffwechsel herunterfahren können und nicht austreiben.
Pflanzen die Laub abwerfen, zum Beispiel Geranien, Fuchsien und Begonien, sollten vor dem Wintereinbruch zurückgeschnitten werden. Blüten, Knospen, Blätter und dürre Zweige werden ebenso entfernt wie Unkraut. Die laubfreien Pflanzen können dann auch an einem dunklen, kühlen Ort wie beispielsweise im Keller oder in der Garage überwintern. Wichtig ist, dass der Raum frostsicher und ausreichend belüftet ist.
Draußen überwintern: Frostschutz aus Vlies
Wer die Pflanzen länger im Freien lassen möchte, sollte sie mit Vlies, Jute oder Noppenfolie umwickeln. Vor allem der Kübel mit den empfindlichen Wurzeln sollte warm verpackt werden. Für die Triebe eignet sich eine Winterschutzhaube oder eine Strohmatte aus dem Gartenfachhandel. Damit Wasser aus dem Kübel abfließen kann und sich kein Eis bildet, sollte er auf Stein- oder Holzfüßen stehen.
Spätestens wenn das Thermometer minus fünf Grad erreicht, sollten insbesondere die immergrünen Pflanzen nach drinnen gebracht werden. Rhododendron und Rosen hingegen können auch im Freien überwintern, sofern sie frostsicher eingepackt sind.
Sparsam gießen
Während der Winterruhe sollten die Pflanzen nur sparsam gegossen, nicht gedüngt und regelmäßig auf Schädlinge überprüft werden. Generell gilt: Je wärmer der Standort, desto häufiger benötigen sie Wasser. Aber Vorsicht: Wenn Pflanzen im Winter übergossen werden, treiben sie vorzeitig aus und bilden kraftlose, unschöne Triebe.