Fragen, die die Welt bewegen

Schon bemerkt, daß von den Grünen im Land seit der Wahl nichts mehr zu hören ist, weil es ihr an kompetentem Personal fehlt? Ist der anhaltende Umfragebergrutsch nicht auch ein Beleg dafür, daß diese Partei vor allem darauf fixiert ist, grüne Weibchen und Männchen zu befriedigen mit Geld, daß diese aber nicht selbst erarbeiten?

Das Tagesgericht

Meinungsverschiedenheit – Eintrag in der Autobahnkirche Engen.

Bilder aus Japan im Rathaus 1 ausgestellt
Link öffnet in neuem Fenster: Foto von den in der Säulenhalle des Rathaus 1 ausgestellten Bildern. Die bunten Bilder haben alle ein schwarzes Passepartout und einen silbernen Rahmen. Sie hängen an speziellen Vorrichtungen.
Bunte Figuren, fantasiereiche Landschaften und visionäre Stadtbilder – all das bekommt man derzeit in der Säulenhalle im Rathaus 1 zu sehen. Seit 2009 findet neben einem intensiven gärtnerischen Austausch auch ein kultureller Austausch zwischen Lahr und Kasama statt.
(Stadt Lahr. Haben die Lahrer da was nicht mitgekriegt? Die 12 000 -Euro-Reise zu den angebeteten Füchsen ist doch bekannt, oder? Wann ist Okasa dran?)

Kein Befreiungsschlag gegen Ex-Trainer Robin Dutt
(BADEN online. Ist die Niederlage doch! Oder hat der SC vor, wieder Schießbude der Bundesliga zu spielen? Ist Dabeisein alles?)

Fabrikant zahlt Pfarrer
Von 2014 bis mindestens 2020 wird der Schwanauer Tunnelbohrmaschinenfabrikant Martin Herrenknecht die Kosten für die Pfarrerstelle in Allmannsweier komplett übernehmen. Bereits seit 15 Jahren teilen sich die evangelische Landeskirche Baden und der Unternehmer die Personalkosten je zur Hälfte. Es sei ihm wichtig, dass das Pfarrerehepaar ihre gute seelsorgerische Arbeit, „insbesondere die vorbildliche Jugendarbeit“ fortsetzen können, sagte Herrenknecht der BZ. „Wir haben durchweg nur sehr gute positive Erfahrungen mit Martin Herrenknecht als Sponsor gemacht“ , versicherte Pfarrer Axel Malter.
(Badische Zeitung. Wer weiß, auf wen der Bohrer mal stößt…)

(Badische Zeitung. Es muß nicht immer das Rathaus sein, man kann auch mit dem Werbegemeinschaftsvorsitzenden in einem Boot sitzen.)

Spitalmahl in der Sulzberghalle
Der Förderverein des Alten- und Pflegeheims Spital „Spital Vital“ lädt am Donnerstag, 10. November, 19 Uhr, in der Sulzberghalle wieder zum historischen Mahl. Die Teilnehmer erwarten spannende und erheiternde Szenen. Der Gitarrist Roman Babiychuk von der Musikschule umrahmt den Abend. Mit der Veranstaltung will der Verein die Öffentlichkeit für die Anliegen des Spitals gewinnen.
(Badische Zeitung. Braucht der Caroli als Vorsitzender eine Freßhalle?)

Babymassage international
Angebot des Roten Kreuzes
(Badische Zeitung. Was macht der Rote Halbmond mit den Babys?)

Auf dem Weg zur neuen Wohnform
Die Projekt-Gruppe „Da-sein“ hat ihre Arbeit aufgenommen
(Badische Zeitung. Auf die Bäume und in die Höhle.)

Baulücke geschlossen
MIT MALEREI schließt der Kunstverein L’Art pour Lahr für die Städtische Wohnungsbaugesellschaft die Baulücke an der Straßenecke Friedrichstraße/Gärtnerstraße. Diese Aktion geht zurück auf eine Initiative des Aufsichtsratsvorsitzenden der Baugesellschaft, Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller.
(Badische Zeitung. Mal wieder Grüselhorn gelesen? Müller ma(h)l das neue Lahr.)

Herbstfest auf Alemannisch
Senioren feiern in Seelbach
(Badische Zeitung. Deppert?)

Ein Metzger, der die Tiere liebt
Bruno Walter verarbeitet das Fleisch von ungarischen Mangalitza-Wollschweinen — und hat damit auch eine Marktlücke entdeckt
(Badische Zeitung. Ä bissle pervers?)

„Wenn schon sanieren, dann richtig“
Land & Leute: Familie Bittiger in Ichenheim ist Energiespar-Familie des Jahres
(Badische Zeitung. Warum sparen die sich nicht weg?)

Schnoogeloch
(Badische Zeitung. Die Ulrike Derndinger ist’s.)

Auszeichnung für die Radler-Stadt
Verkehrsminister Winfried Hermann ernennt Offenburg zur „Fahrradfreundlichen Kommune“ / Ein Fahrradzähler als Preis
(Badische Zeitung. Der wollte auch mal was zum Lachen haben.)

Abstrampeln lohnt sich
Ausgezeichnet: Das Land hat Freiburg zur fahrradfreundlichen Kommune deklariert
Freiburg ist vom Land als fahrradfreundliche Kommune ausgezeichnet worden. Die Stadtverwaltung wertet die gestrige Preisverleihung in der Landeshauptstadt Stuttgart als Anerkennung für jahrzehntelange Bemühungen in der Radverkehrspolitik. Auch wenn von drei Bewerbern drei gewonnen haben.
(Badische Zeitung. Kostet nichts und jerder Depp glaubt’s in den Städten der Fahrradterroristen.)

Ausgezeichnete Liebesvögel
Hariolf Stolzer ist erfolgreicher Vogelzüchter
(Badische Zeitung. Selbstbrüter?)

„Sonst droht ein Flickenteppich“
Kreistag für verbindliches Französisch an Grundschulen
(Badische Zeitung. Wer kann’s von denen?)

Menschenrettung im Märchenwald
Origineller Trainingstag des Ruster Jugendrotkreuzes / Tapferes Schneiderlein war verletzt
(Badische Zeitung. War’s der Knüppel aus dem Sack?)

Jetzt mit Schwung in die Zukunft
Eröffnung einer Bilderausstellung „gestern und heute“ als letzter Akt der 900-Jahr-Feier von Grafenhausen
(Badische Zeitung. Welchen Beamer benutzen die Grafenhausener?)

Viele Bräuche wurden wiederbelebt
(Badische Zeitung. Heißen so, weil man sie auch in Müncheweier nicht braucht.)

Eine typische Win-Win-Situation
Mahlbergs Werkrealschule und das Pflegecentrum vereinbaren eine Bildungsgemeinschaft
(Badische Zeitung.Müssen lernen, wie man Zentrum schreibt.)

Blick in den Park
(Badische Zeitung. Reklame-Zeitung.)

Verzicht auf Grabfelder
Neugestaltung des Wallburger Friedhofs findet einhellige Zustimmung im Ortschaftsrat
(Badische Zeitung.Ewiges Lebnen entdeckt.)

Farbenfrohes Tanzmärchen
Ballettmädchen des TV Lahr zeigten auf der Bühne, »wie die Chrysanthemen zu ihren Farben kamen«
Rund 70 Ballettmädchen des TV Lahr führten gestern Nachmittag auf der Marktplatzbühne ein getanztes Märchen rund um das Thema Chrysanthemen auf. Das Chrysanthema-Publikum spendete eifrig Applaus.
(Lahrer Anzeiger. Lahr ein kindisch Märchen.)

Trend geht zu Urne oder Rasengrab
Mehr und mehr Menschen finden in der Gemeinde Meißenheim in einer Urne ihre letzte Ruhe. Doch auch Rasengräber werden immer gefragter.
(Lahrer Anzeiger. Vorher tot?)

In Ruhe Abschied nehmen
Das Seniorenheim Emmaus Oberweier baut Angebote für Sterbebegleitung und Trauerarbeit aus
(Lahrer Anzeiger.Geschäft ist Geschäft.)

Dem Prälaten folgt eine Prälatin
Dagmar Zobel löst an der Spitze der evangelischen Kirche Südbadens Hans Pfisterer ab
(Badische Zeitung. Dem Paulus eine Pauline?)

Iberoamerikanischer Gipfel
Spanien und Portugal bitten ehemalige Kolonien um Hilfe
(SPIEGEL online. Gegen weiße Sklaven?)

Wirtschaftspolitik
Merkel warnt vor übermächtigen Chinesen und Indern
Ohne eine starke Europäische Union habe Deutschlands Wirtschaft keine Chance gegen Schwellenländer, mahnt die Kanzlerin vor der MIttelstandsunion.
(WELT online. Wieviel Merkel-Dummheit hält Deutschand noch aus? Immerhin kriegen die ja Entwicklungshilfe.)

Angela Merkel
Die eiserne Kanzlerin hat keine Zeit für Müdigkeit
Der vielbesungene Mantel der Geschichte besteht in Wahrheit aus tausend Patchworkflicken: Angela Merkels Weg zur Schiedsrichterin Europas.
(WELT online. Die ist nur ein Aluchip.)

Schuldengipfel
Euro-Rettungspaket könnte zur Mogelpackung werden
Die Ergebnisse des Euro-Gipfels werden als Sieg über die Banken gefeiert. Doch was sie tatsächlich zur Rettung beitragen, ist unklar.
(WELT online. Na also, Aluchip.)

Falsche Bilanz
Schäuble soll 55,5-Milliarden-Rechenfehler erklären
Die Opposition nimmt Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) in die Zange. Sie verlangt eine Erklärung, warum sich die HRE-Bank um 55,5 Milliarden Euro irren konnte.
(WELT online. Der war ja schon mit 100 000 Mark überfordert.)

Legionellen im Trinkwasser?

Ab 1. November neue jährliche Untersuchungen


(lifepr) – Rund 130 Liter Trinkwasser täglich verbraucht heute jeder Bürger im Durchschnitt. Trinkwasser ist das am besten und am meisten kontrollierte Lebensmittel. Es darf nur solches Wasser als Trinkwasser abgegeben werden, das den strengen Anforderungen der Trinkwasserverordnung genügt. Seit 2001 ist die TrinkwV in Kraft; mit dem Ziel den hohen Qualitätsstandard von Trinkwasser in Deutschland zu wahren und nach Möglichkeit zu steigern. Am 1. November 2011 tritt nun eine Änderung dieser Verordnung in Kraft. Mit der Änderung will der Gesetzgeber unter anderem Unklarheiten im Wortlaut der bisherigen Fassung beseitigen, aber auch Betreiber von Trinkwasseranlagen weiterreichende Pflichten auferlegen, um so den Schutz des Trinkwassers vor gesundheitsgefährdenden Verunreinigungen zu gewährleisten. ARAG Experten sagen, worum es geht:

Auch Vermieter Betreiber einer Trinkwasseranlage
Grundsätzlich ist der Wasserversorger dazu verpflichtet, Trinkwasser in der gesetzlich vorgeschriebenen Qualität und Güte bis zum Ende der Hausanschlussleitung, in der Regel die Wasseruhr an der Hauptleitung im Haus, zu liefern. Ab diesem Punkt ist für die Qualität des Trinkwassers der jeweilige Eigentümer verantwortlich. Nach der Trinkwasserverordnung ist auch der Eigentümer eines Mehrfamilienhauses Betreiber einer Trinkwasseranlage.

Eigentümern solcher Immobilien werden in der Trinkwasserverordnung umfangreiche Anzeige-, Dokumentations-, Untersuchungs-, Handlungs- und Informationspflichten auferlegt. Der Betreiber einer Trinkwasseranlage ist verpflichtet, im jährlichen Turnus anhand mehrerer an verschiedenen Stellen der Anlage entnommenen Proben, die Konzentration von Legionellen zu überprüfen.

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind aufzuzeichnen, zehn Jahre verfügbar zu halten und innerhalb von zwei Wochen nach dem Prüftermin dem zuständigen Gesundheitsamt mitzuteilen. Eine solche Untersuchung kann dabei nur von einem registrierten Unternehmen durchgeführt werden. Welche Betriebe hier in Frage kommen, kann beim Landesgesundheitsministerium in Erfahrung gebracht werden. Dort werden entsprechenden Listen geführt.

Kosten
Die jährlich anfallenden Kosten für die wiederkehrenden Untersuchungen können Vermieter von Wohnraum auf Mieter umlegen, da es sich regelmäßig um Betriebskosten nach der Betriebskostenverordnung handelt. Eigentümergemeinschaften müssen ebenfalls dafür Sorge tragen, dass die gesetzlichen Vorgaben rechtzeitig erfüllt werden.

Grenzwerte
Werden in einer Anlage die vorgeschriebenen Grenzwerte überschritten, ist der Eigentümer verpflichtet, alle erforderlichen Maßnahmen zur Aufklärung und zur Beseitigung der Störung zu ergreifen. Das zuständige Gesundheitsamt ist von der Überschreitung und von den Maßnahmen in jedem Falle zu unterrichten.

Aufbereitungsstoffe
Wird eine Trinkwasseranlage mit Aufbereitungsstoffen betrieben, so treffen den Eigentümer umfangreiche Informationspflichten. So muss der Eigentümer die Konzentration dieser Stoffe wöchentlich aufzeichnen, diese Aufzeichnungen mindestens sechs Monate für die Verbraucher zugänglich halten oder die Ergebnisse auf Anfrage zur Verfügung stellen. Eine Liste der zugelassenen Aufbereitungsstoffe können sich Interessierte unter http://www.umweltbundesamt.de/… herunterladen.

Informationspflicht
Eigentümer von Mehrfamilienhäusern werden verpflichtet, dem Verbraucher jährlich aktuelles Informationsmaterial über die Qualität und Güte des bereitgestellten Trinkwassers zur Verfügung zu stellen. Grundlage für diese Informationen bilden die durchgeführten Kontrollen und Messungen.

Sanktionen
Um die in der Verordnung festgeschriebenen Ziele zu erreichen, hat der Gesetzgeber Verstöße gegen die Anzeige-, Dokumentations-, Untersuchungs-, Handlungs- und Informationspflichten mit empfindlichen Bußgeldern belegt. Wer als Betreiber einer Trinkwasseranlage fahrlässig oder gar vorsätzlich verunreinigtes Trinkwasser an den Verbraucher abgibt riskiert eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren.

Das Tagesgericht

Große Lahrer Kunst.

Der Bund unterstützt Mehrgenerationenhaus
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird das neue Projekt Mehrgenerationenhaus im Stiftsschaffneigebäude unterstützen. Die Mittel in Höhe von 30 000 Euro pro Jahr kommen entweder aus dem Bundeshaushalt oder dem europäischen Sozialfonds. Die Stadt muss 10 000 Euro zur Finanzierung beisteuern.
(Badische Zeitung. Ist’s auch Unfug, so hat es doch Lahrer System. War das Haus bisher bestimmten Generationen verwehrt?)

Hausarbeit auch im Heim
Für die Wohngruppe Reichenbach im Ludwig-Frank-Haus soll der Alltag so wie früher sein
(Badische Zeitung. Deshalb sind sie im Heim?)

Beim Tanz im Elztal hat es gefunkt
(Badische Zeitung. In der Redaktion noch nicht. Immer noch 19. Jahrhundert.)

Kleines Einweihungsfest: Grabfeld neu gestaltet
Die Gemeinde Seelbach hat in Zusammenarbeit mit der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner und zwei örtlichen Betrieben das Grabfeld unterhalb der Einsegnungshalle neu gestaltet.
(Badische Zeitung. Dort legst di nieder?)

Großer Treffpunkt aller Wanderfreunde
Am Wochenende Internationaler Volkswandertag in Dörlinbach
(Badische Zeitung. Wo ist das Riesenhamsterad?)

Fragen über Fragen — und spannende Geschichten
Für das Dorfjubiläum wird eine neue Ortschronik verfasst
Wohl eine der größten Tragödien in der Geschichte Oberschopfheims ereignete sich nur wenige Wochen nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Osteuropäische Kriegsgefangene, zu jener Zeit in Offenburg untergebracht, zogen in ihrer Not durchs Land, auf der Suche nach Essbarem und Kleidung. Dabei kamen sie am 3. Juli 1945 zur Riedmühle, weit ab vom Ort inmitten der freien Natur gelegen, mitten im Dreieck, das Oberschopfheim, Diersburg und Niederschopfheim bilden. Sie trafen dort den Riedmüller Max Reifenschweiler an. Der sollte Lebensmittel und Kleider herausrücken, er aber weigerte sich. Dies musste er mit seinem Leben bezahlen, wie einem Polizeibericht zu entnehmen ist, den der langjährige Hauptamtsleiter der Gemeinde Friesenheim, Ekkehard Klem, entdeckt und im Jahrbuch „Geroldeckerland“ 1996 veröffentlich hat. Max Reifenschweiler wurde erschossen. Er wurde nur 45 Jahre alt. Was mit den Plünderern und Mördern geschah, ist nicht zu erfahren.
(Badische Zeitung. Dabei haben die armen Deutschen doch nur ein bißchen Europa gebrandschatzt.)

Neue Formen und Visionen
Die Gemeinde Schuttertal will Diskussion um „Zukunft Schule“ frühzeitig anstoßen
Die Veranstaltung „Zukunft Schule — Auswirkungen des demografischen Wandels“ in der Festhalle Dörlinbach am Mittwochabend hat den Blick im Verlauf der Referate weniger auf die Demografie gerichtet, als auf grundlegende Änderungen im bestehenden Schulsystem. Inhaltlich gestaltete sich die Thematik jedoch nicht weniger interessant — das kam mit der wachen Aufmerksamkeit der gut 100 Besucher trotz dreistündiger Dauer zum Ausdruck.
(Badische Zeitung. Vom Schuttertäler Wesen wird das Landesschulwesen genesen?)

Ein bisschen wie Weihnachten
Die Stadt Offenburg will die Chancen durch die neue Sparkassen-Regionalstiftung auch zum Ausbau ihrer Stadtbibliothek nutzen
(Badische Zeitung. Selbstbedienung durch Lahr und Offenburg.)

Im Licht der Abendsonne
DEN HÖCHSTEN PUNKT haben die Zimmermänner bei der neuen, spektakulären Holzachterbahn im Europa-Park erreicht. In gerade einmal neun Monaten entsteht im Europa-Park die erste Holzachterbahn – 1050 Meter lang, 35 Meter hoch, mehr als 100 Stundenkilometer schnell und mit einer maximalen Vertikalbeschleunigung von bis zu 3,5 G. (FOTO: EUROPA-PARK)
(Badische Zeitung. Schatten in der EP-Reklame-Redaktion?)

Die Ursprünge des Halloween-Brauchtums
In der Galerie Kunst und Kultur in der Karl-Kromer-Straße 17 in Mahlberg zeigt Heike Maurer ihre Werke zum Thema Schamanische Mythologie.
(Badische Zeitung. Früher gab`s Spinnräder.)

Friedrich Hecker Superstar
MIT DEM FINGER auf „die da oben“ zeigen Freiheitskämpfer Hecker (Martin Dorer) und seine Fans in Triberg bei der Generalprobe eines Musicals zur Badischen Revolution 1848. Anlass ist der 200. Geburtstag Heckers. Das Stück hat an diesem Freitag Premiere.
(Badische Zeitung. Der Mann war in Wirklichkeit ein Chaot.)

Stopp für Geheimgremium
Karlsruhe stutzt Euro-Stolz des Bundestages
Selbstbewusst rühmten sich vor allem die Abgeordneten der Koalition ihrer Rechte bei der Euro-Rettung. Jetzt kommt der Dämpfer aus Karlsruhe: Das Geheimgremium zum EFSF darf erst mal nichts entscheiden. Die Parlamentarier werden wohl nachbessern müssen.
(SPIEGEL online.Merkels ZK gestoppt?)

China & Co. als Helfer
Europa exportiert seine Schulden in die Welt
China soll helfen, ebenso der IWF und andere Investoren: Merkel und Sarkozy wollen Euro-Retter in der ganzen Welt rekrutieren. Geld haben die möglichen Unterstützer genug – doch Europa müsste dafür einen hohen Preis zahlen.
(SPIEGEL online. Der Drachen rupft Adler,Hahn und Ko.)

Streit unter Liberalen
Die FDP-Basis nervt den Schöngeist Lindner
Die FDP sei eine „Apparatschik-Partei“ mit lauter „mediokren Figuren“ kritisierte ein Mitglied – und bringt den Generalsekretär aus der Fassung.
(WELT online. Stimmt. Zuviele Milchbubis.)

Rotes Hoch
SPD fast auf Unionsniveau, Steinbrück vor Merkel
Während die SPD gute Umfragewerte feiern kann, verlieren Grüne und Piratenpartei an Zustimmung. Rot-Grün liegt damit deutlich vor Schwarz-Gelb.
…Nach dem aktuellen Deutschlandtrend des ARD-„Morgenmagazins“ erhält die SPD zwei Prozentpunkte mehr und liegt nun bei 32 Prozent. Dies ist für die SPD der beste Wert seit Februar 2007…Die Grünen verlieren drei Punkte und kommen auf 14 Prozent der Wählerstimmen – der niedrigste Wert seit April 2010…Union und Linke legen jeweils einen Prozentpunkt zu. Die Union erhält jetzt 33 Prozent, die Linke 7. Die FDP liegt unverändert bei 3 Prozent. Die Piraten verlieren ein Prozent und liegen nun bei 7 Prozent…76 Prozent der Deutschen sind der Umfrage zufolge mit dem EU-Krisenmanagement der Bundesregierung unzufrieden. 20 Prozent sind zufrieden.40 Prozent der Deutschen würden sich danach für den SPD-Politiker Peer Steinbrück entscheiden, wenn sie den Bundeskanzler direkt wählen könnten…38 Prozent würden ihre Stimme heute Kanzlerin Angela Merkel (CDU) geben.
(WELT online. Gabriel und Steinmeier werden schon dafür sorgen, daß die SPD wieder herunterkommt.)

 

 

Süßes, sonst gibt’s Saures!

Haften Eltern immer für ihr Kinder?


(lifepr) – Süßes, sonst gibt’s Saures! Das ist am letzten Abend im Oktober wieder der Schlachtruf der Kinder auf der Jagd nach zuckerhaltigen Ergötzlichkeiten. Wer den meistens gruselig maskierten Dreikäsehochs die verlangten Süßigkeiten verweigert, muss dabei mit Streichen rechnen. Leider eskalieren solche Streiche immer öfter zu derber Sachbeschädigung. Wer haftet aber, wenn die sonst so süßen Kleinen an Halloween über das Ziel hinaus schießen?

Nach Auskunft der ARAG Experten stimmt der Satz „Eltern haften für ihre Kinder“ nur, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Dabei müssen Eltern ihre Sprösslinge je nach Alter nicht jede Minute beaufsichtigen. Wenn der Nachwuchs etwas ausfrisst, entscheiden immer die Einzelumstände, ob die Eltern zahlen müssen. Wenn Kinder zum Beispiel auf einem fremden Grundstück einen Schaden verursachen, trifft die Grundstückbesitzer unter Umständen eine Mitschuld, wenn der Zugang nicht gesichert war.

Maßgebend ist auch, ob die Eltern ihre Kinder vor dem Betreten fremder Grundstücke gewarnt haben, und ob die Kinder früher schon derartige Spielplätze aufgesucht haben. Hier müssen die Eltern allerdings darlegen, dass sie ihrer Aufsichtspflicht nachgekommen sind. Entscheidend sind auch die Fragen: Konnten die kleinen Übeltäter die Gefahr selbst erkennen und wie alt sind sie? Unter Umständen haftet das Kind selbst. In einem beispielhaften Fall hatte ein Neunjähriger eine Scheune in Brand gesteckt.

Die Richter des Verwaltungsgerichts Koblenz entschieden, dass das Kind alt genug war, um beurteilen zu können, was sein brennender Strohhalm auslösen kann. Die ARAG Experten weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Kinder, die das 7. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, für einen Schaden, den sie anderen zufügen, nicht verantwortlich sind. Je älter und somit einsichtsfähiger ein Kind ist, desto eher haftet es selbst (VwG Koblenz, Az.: 2 K 2208/03).