Lichtspiele am Alten Rathaus

Ganz neu: Lahr gegen Todesstrafe

(gh). Niemand wußte so richtig, was sollte das bedeuten: Überdimensionale Gürtelschnallen auf der Front des Alten Rathauses. Irgendwie war’s wohl Kunst, untermalt mit Tönen. Die Stadt Lahr protestierte gegen die Todesstrafe, wo auch immer.

Eine Katholische Sekte hat damit Städte mobilisiert, nur 140 in Deutschland, aber Lahr mußte deshalb wohl dabei sein. 2000 Euro sollen dafür  im Haushalt bereit bereitgestellt worden sein. Wer die Todesstrafe für unchristlich hält, der täuscht sich. „Du sollst nicht morden“, heißt das Gebot nur.

Zwei Handvoll Leute, die üblichen sich für wichtig haltenden Eingeweihten schauten wissend, andere rätselten über den Spuk. Zettelchen wurden verteilt: „An Jesus Christus kommt keiner vorbei“. Wetten, daß? In Lahr immer.

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