Das Tagesgericht

My Loch Kuhbach?

Keine Mehrheit für Gegner in Lahr
In Lahr in den umliegenden Gemeinden haben die Befürworter von Stuttgart 21 die Mehrheit erhalten. Die meisten Wählerinnen und Wähler stimmten am gestrigen Sonntag mit „Nein“ und entschieden sich damit für eine Fortführung des Milliarden-Projektes. In Lahr und seinen Ortsteilen waren 47,4 Prozent gegen Stuttgart 21.
(Badische Zeitung. Nur 30 Prozent sind zur Wahl gegangen…So kann man Meinung manipulieren…47,4 Prozent!!! War da noch Restalkohol im Spiel vom BZ-Gelage im E-Werk? Siehe unten:)

Wo war der Redakteur?
Das Thema war zu weit weg
Abstimmung Stuttgart 21
So richtig überraschen kann das Ergebnis der Stuttgart 21-Abstimmung in der Region nicht. Für die Wählerinnen und Wähler aus Lahr und der Umgebung war das Thema Stuttgart 21 offensichtlich zu weit von ihrem Alltag weg, als dass sie in großer Zahl dagegen aufbegehrt hätten…Dass das Thema die Menschen aber durchaus bewegte, zeigt die respektable Wahlbeteiligung, die in manchen Gemeinden der Region 40 Prozent erreichte, womit auch das notwendige Quorum erreicht worden wäre.
(Badische Zeitung. Weit, weit weg ist auch Christian Kramberg vom Thema. Was er schon im Artikel falsch widergibt, wiederholt er im von keinerlei Fakten getrübten Versuch eines Kommentars: Er scheitert am Quroum, das er mit der Wahlbeteiligung verwechselt. Nichts kapiert, aber schreiben läßt man ihn. Deshalb hier noch einmal: Das Quorum verlangte, daß bei einer Mehrheit gegen S 21 davon mindestens 33 Prozent aller wahlberechtigten Bürger (2,6 Millionen) hätten sein müssen. Da muß sich niemand mehr über das unterirdische Niveau sogenannter Lokalzeitungen wundern. Hat doch die BZ kaum etwas unversucht gelassen, den S21-Gegnern eine Plattform zu schenken, man denke nur an die mickrige Berichterstattung über den Sonderzug vor einer Woche.)

Schafft die Stadt Lahr jetzt ihren Galgen ab? Zu dessen Fuß der sogenannte „Stadthistoriker“ Thorsten Mietzner. Vielleicht findet er heraus, daß es sich nur um römische Säulen handelt? 

Läuft Stadt Lahr einer katholischen Sekte hinterher?
Cities for Life – Städte gegen die Todesstrafe
Aktionstag in Lahr mit Lichtkunst am Urteilsplatz
Nach einem Aufruf der christlichen Gemeinschaft Sant’Egidio und einem einstimmigen Beschluss des Gemeinderats im Juli dieses Jahres beteiligt sich die Stadt Lahr am Mittwoch, 30. November 2011, erstmals am internationalen Aktionstag „Cities for life – Städte gegen die Todesstrafe“. Als Zeichen gegen die Todesstrafe wird ab 17:00 Uhr das Alte Rathaus am Urteilsplatz von dem Lichtkünstler-Duo „Casa Magica“, Sabine Weißinger und Friedrich Förster, künstlerisch bespielt. Zusätzlich ist am selben Tag in der Stadtbibliothek im Haus zum Pflug eine kleine Medienausstellung zum Thema Todesstrafe zu sehen…Oberbürgermeister Dr. Müller: „Es ist selbstverständlich, dass Lahr sich der Aktion anschließt und wir uns damit ganz deutlich von der Todesstrafe distanzieren, die nicht in eine moderne und zivilisierte Gesellschaft gehört.“…Ins Leben gerufen wurde die Initiative „Cities for Life“ im Jahr 2001 von der christlichen Laienbewegung „Sant’Egidio“.
(Stadt Lahr. Tibet-Fahne am Rathaus, jetzt geht’s mal einer Sekte hinterher. Nachdenken im Rathaus nicht gefragt? Wer ist die Gruppe, der Rathaus und Gemeinderat blindlings folgen? Wikipedia: „Der Journalist Sandro Magister sprach 2003 in ‚L’Espresso‘-Artikeln auch von ‚internen Versammlungen‘. Darin müsse sich das einzelne Mitglied vor der Gruppe für sein Handeln und seinen gelebten Glauben verantworten. Der Leiter der örtlichen Gemeinschaft befinde über den Weg, den der einzelne in der Gemeinschaft gehe. Wer eigene bzw. kritische Gedanken äußere, werde zunächst aus der Versammlung und gegebenenfalls auch aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Neumitglieder und Mitglieder ohne Leitungsfunktionen würden über die innere Struktur nicht aufgeklärt, solange diese noch Kontakte außerhalb dieser Gemeinschaft hätten. Magister kritisierte dies als sektenähnlich aufgrund von totalitärer innerer Struktur und Führung…Die Gemeinschaft betrachtet als zentral die Auseinandersetzung mit der Bibel und das Hören auf das Wort Gottes, das Gebet, die ‚Weitergabe des Evangeliums‘, die Freundschaft mit den Armen, die Ökumene, den interreligiösen Dialog und den Einsatz für Frieden und Menschenrechte. Die Mitglieder leben nicht in klösterlicher Gemeinschaft zusammen, sondern versuchen im Alltag Glaube und Leben zu verbinden…Die Gemeinschaften kommen abends in einer Kirche zu einem offenen Gebet zusammen. Dieses besteht aus Psalmen, Fürbitten, Gesang, Bibellesung und Auslegung. Am Sonntag bildet die Eucharistiefeier den Mittelpunkt des gemeinschaftlichen Lebens“.)

Raubzug bei voller Fahrt:
Autozug zwischen Lörrach und Lahr ausgeraubt
Sie schlagen auf offener Strecke zu, bei voller Fahrt:Ein Autozug ist auf dem Weg von Lörrach nach Hamburg ausgeraubt worden. Pelzmäntel, Laptops, Kameras wurden gestohlen. Der Schaden geht in die Zehntausende.
(Badische Zeitung. Ist Orschweier Lahr? Lernt niemand etwas dazu? Wie oft noch? Im Rheintal sind überall die Räuber. Und da ist Lahr erstmals gegen die Todesstrafe…)

Grünes Licht im Ortschaftsrat
Der Einmündungsbereich Sulzberg-/Lahrer Straße soll ein freundlicheres Gesicht erhalten
(Badische Zeitung. Maskerade im Schattenreich.)

Lichtblicke
SCHAUEN, HÖREN UND STAUNEN:Am Samstag war in der Lahrer Innenstadt jede Menge los.
(Badische Zeitung. Da bietet jedes Dorf mehr.)

Vier Trunkene am Steuer
(Badische Zeitung. Das gibt’s nur in Lahr.)

Engelwerkstatt
Die evangelische Erwachsenenbildung bietet am Freitag, 9. und 16. Dezember, von 18 bis 20 Uhr das Seminar Engelwerkstatt an.
(Badische Zeitung. Mit Red Bull?)

Wie sehen Jugendliche die Politik?
Theaterprojekt des Kinder- und Jugendbüros in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule
(Badische Zeitung. Wie die Erwachsenen: gar nicht.)

(Badische Zeitung. 11.01 Uhr. Haben die so gesoffen im E-Werk?)

Neuer Platz für Basar
Für die Mietersheimer wird das Bürgerhaus zum Zentrum
(Badische Zeitung. Mit Bettelveranstaötungen kommt kein Geld herein für den Unterhalt der Dorfscheune.)

Nikolaus war einmal mehr voll des Lobes
(Badische Zeitung. Wer war da noch voll?)

In Fünf Tagen gut badisch essen
(Anzeige Badische Zeitung. Wie geht das mit schwäbischer Küche?)

Dankeschön
Ohne Sponsoren und Helferund Helfer wäre eine Veranstaltung wie die BZ-Weinprobe nicht möglich…
(Badische Zeitung. Nennt man solche Reklame nicht Korruption? Festle veranstalten und von anderen bezahlen lassen, ist das die badische Art oder die BZ eine Armenzeitung?)

Auch im neuen Jahr viele Ziele
Bänklehocker in Reichenbach
(Badische Zeitung. Bis hin zum Hockergrab.)

Immer mehr Unterstützung aus dem Dorf
Drei Fragen an Claudia Rees vom Adventsbasar Oberweier
(Badische Zeitung. Eine Frage an den Redakteur: Wie geht’s sonst so?)

Die Probleme konstruktiv angehen
Die Narrenzunft Stänglihocker Oberschopfheim hielt kurz Rückschau, dann stand das große Narrenfest im Januar im Blickpunkt
(Badische Zeitung. Konstruktive Luschtigkeit.)

Kirchengemeinden übernehmen die Leitung
Die evangelische und die katholische Kirchengemeinde Diersburg werden 2012 die Vereinsführung gemeinsam übernehmen und laden auf Mittwoch, 30. November, 19 Uhr, ins Carolusheim (Untergeschoss des Martinskindergartens) zu einer Besprechung ein, um einen Überblick über die teilnehmenden Vereine und Gruppen zu erhalten.
(Badische Zeitung. Was mal mit 12 Aposteln begonnen hat, endet in Geschäftsordnungsanträgen von Vereinsmeiern in Diersburg.)

Tierisch musikalisch und gut
Der Akkordeonclub Ottenheim und Solisten präsentierten einen anspruchsvollen und facettenreichen Konzertabend
(Badische Zeitung. Auf dem Affenklavier?)

Drückjagd: Straße wird gesperrt
Am Freitag, 2. Dezember, ist die Kreisstraße Ichenheim-Niederschopfheim ab Ortsende bis Abzweigung Schutterzell von 8 bis 16 Uhr in beide Fahrtrichtungen gesperrt, eine Umleitung ist ausgeschildert. Grund ist eine Drückjagd auf Schwarzwild.
(Badische Zeitung. Und wenn eine Sau dies lesen kann?)

In Offenburg stimmt die Mehrheit für den Ausstieg aus Stuttgart 21
Quorum wird in der Stadt und in der Ortenau erreicht, doch im Kreis geben insgesamt die S-21-Befürworter den Ton an
(Badische Zeitung. Unsinn: Quorum wird erreicht, wenn 33 Prozent gegen S 21 stimmen.Nur Dummköpfe in der Redaktion? Die Offenburger sind zu blöde, um zu kapieren, daß der Stuttgarter Bahnhof nicht in OG liegt.)

13 Oberkircher Grüne gründen Ortsverband
Weiblich-männliches Team als Führungsduo gewählt
(Badische Zeitung. Selten so etwas Dummes mit Bild und Text zu lesen bekommen.)

Deutliche Mehrheit für Erhalt des Ortschaftsrat
(Badische Zeitung. Redaktion mehrheitlich gegen Deutsch.)

Künstliche Befruchtung
Kinderlose Paare sollen Hilfe vom Bund bekommen
Familienministerin Schröder will Paare bei der künstlichen Befruchtung finanziell unterstützen. Grund: Seit der Bund nicht mehr zahlt, gibt es weniger Geburten.
(WELT online. Deutschland ist überbevölkert. Sollen doch die Tagesmütter austragen, die die Kinder sowieso betreuen müssen. Oder wie wär’s gleich aus dem Regenzglas?)

Massive Kritik aus Hessen
CDU- und FDP-Politiker nennen Schwarz-Gelb „desaströs“
So deutlich sagt es selten jemand aus den eigenen Reihen: Die Fraktionschefs von CDU und FDP im hessischen Landtag kritisieren die Bundesregierung scharf, Schwarz-Gelb in Berlin zeige sich nach außen „desaströs“ und „unkoordiniert“. Ein Affront gegen Kanzlerin Merkel.
(SPIEGEL online. Flicken sie der Dicken den Kittel?)

Spürhunde jagen chinesische Killer-Käfer
Der asiatische Laubholzbockkäfer wurde aus China eingeschleppt. Ein gefährlicher Schädling. Mit Düsseldorfer Spürhunden wird er jetzt gejagt.
(BILD de.Killekille-Zeitung.)

Styropor-Platten in Fassaden
Wärmedämmung kann Hausbrände verschlimmern
Millionen Häusern und ihren Bewohnern droht bei Feuer offenbar ein Desaster: Styropor-Platten zur Wärmedämmung sind nach Recherchen des NDR extrem leicht entflammbar. Selbst die meisten Bauherren ahnen nichts von der tödlichen Gefahr.
(SPIEGEL online. Dann wird’s doch richtig warm.)

Guttenberg-Buch schon Bestseller
(BILD de. Haben genug dumme Journalistendarsteller ihn so hochgeschrieben, daß ein Buch dieser Unperson gekauft wird? Wer hat’s geschrieben? Hat er sich selbst zitiert?)

Elsässische Chrysanthemen

Wenn die Lahrer Busmesse vorbei ist, blüht es vis à vis

Rathaus in Eschau im Chrysanthemenschmuck.

(gh). Lahr rühmt sich einer einmaligen herbstlichen Blumenschau, weil die ja niemand nachmachen möchte, auch wenn offenbar mit ein paar hundert Bussen in der Stadt der Klimakollaps der Erde verhindert werden kann. Dies zumindest behauptet ein kühnes nach Selbstfabrikation riechendes Zertifikat. Ist die dreiwöchige Busmesse vorbei, muß in Lahr alles raus.

Obernai.

Mit der Chrysanthema müssen auch die Rentnerinnen von der Alb wieder na. Für die Lahrer selbst ist diese Ansammlung von Kitsch as Kitsch can nicht gedacht, zumal der echte Einheimische drei Wochen lang einen Bogen um seine City macht. Kein Wunder, daß die inzwischen ins Siechenalter hinüber geglitten ist.

Obernai.

Wer wirklich Öertlichkeiten im Chrysanthemenschmuck sehen will, die nicht künstlich aufgebrezelt worden sind, muß sich jetzt ins Elsaß begeben. Dort trifft sich bunt leuchtender Blumenschmuck mit Tannengrün.

Obernai.

Trinken und Trampeln nur mit Sondergenehmigung

Oberlandesgericht Münster sorgt für Präzedenzfall

(lifepr) – Die sogenannten Bier-Bikes rollen immer öfter über unsere Straßen. In Zukunft ist ihr Betrieb allerdings nur noch als erlaubnispflichtige Sondernutzung zulässig. Das entschied das Oberverwaltungsgericht Münster. Die Richter des OVG haben damit einen Präzedenzfall geschaffen, indem es der Stadt Düsseldorf teilweise recht gab. Diese hatte die Nutzung von Bier-Bikes auf öffentlichen Straßen verboten, denn immer mehr dieser pedalbetriebenen Gefährte sind unterwegs.

Im Schleichtempo zwischen sechs und zehn Stundenkilometern rollen die 2,30 Meter breiten Mobile durch den ohnehin zähen Stadtverkehr, verursachen zuweilen Staus und ziehen den Unmut vieler Autofahrer auf sich. Bis zu zwölf Mitfahrer strampeln und trinken dabei frisch Gezapftes, während ein (hoffentlich) nüchterner Fahrer lenkt und bremst. Dagegen hatten zwei Betreiber geklagt – ohne Erfolg.

Laut ARAG Experten dürfen sie nun nur noch unter Auflagen, etwa auf bestimmten Straßen oder zu festgelegten Zeiten fahren. Laut Klage drohten neben der Verkehrsbehinderung auch Gläser und betrunkene Mitfahrer vom Bike zu fallen. Die Betreiber bestritten, dass ihre Gefährte nur „Sauftouren“ dienen. Das Bike werde auch zu umweltfreundlichen Stadtrundfahrten, Firmenausflügen und Kindergeburtstagen genutzt. Daher kündigten die Betreiber an, vor das Bundesverwaltungsgericht zu ziehen (OVG Münster, Az.: 11 A 2325/10, 11 A 2511/10).

Fragen, die die Welt bewegen

Warum sollte eine evangelische Vikarin Pfarrerin werden, wenn es ihr nicht einmal gelingt, ihren moslemischen Ehemann von der richtigen religiösen Wahrheit zu überzeugen? Und warum muß der gebührenfinanzierte Volkssender SWR stundenlang darüber labern? Gibt es nicht wichtigere Weltprobleme, wie z. B. die Lösung der Frage, wieviele Engel auf eine Nadelspitze passen? 

Das Tagesgericht

…kommt mit seinen Gaben…

Die Abstimmungsgebäude unter besonderem Schutz
Rund 313 000 Ortenauer können heute ihr Votum in die Waagschale werfen
(DER GULLER. Taliban erwartet? Wo sind die Urnen geblieben?)

Reaktionen
S21-Gegner glauben weiter an ein Scheitern
Dem Weiterbau des Tiefbahnhofs in Stuttgart steht nach der Volksabstimmung nichts mehr im Weg. Für manche Gegner des Projekts ist das aber noch nicht das letzte Wort.
Die Stuttgart-21-Gegner rechnen trotz der verlorenen Volksabstimmung weiterhin mit einem Scheitern des Milliardenprojekts. Stuttgart 21 werde nun an den Kosten scheitern, sagten Brigitte Dahlbender und Hannes Rockenbauch vom Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21…“Die Menschen in Baden-Württemberg lehnen es ab, auch nur einen Cent mehr für den Tiefbahnhof auszugeben als geplant“, sagte Dahlbender. „Wir werden die Bahn genau beobachten. Und wir werden uns immer dann zu Wort melden, wenn sie ihre Versprechungen nicht einhält, wenn sie gegen die Verfassung, gegen Gesetze und Verordnungen oder gegen ihre eigenen Richtlinien verstößt.“ Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat die Niederlage der Stuttgart-21-Gegner bei der Volksabstimmung in Baden-Württemberg eingestanden und den Weiterbau des Bahnprojekts angekündigt…Aber auch nach der Abstimmung bleibe die Kostengrenze von 4,5 Milliarden Euro bestehen, betonte der S21-Gegner Kretschmann. „Wir bezahlen nicht mehr als diese 4,5 Milliarden.“ Forderungen, er müsse Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) nun die Verantwortung für Stuttgart 21 entziehen, wies der Ministerpräsident zurück. „Ich wüsste nicht warum“ sagte er.
FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke hat Hermann als Reaktion aus der Niederlage der Stuttgart-21-Gegner beim Volksentscheid zum Rücktritt aufgefordert…
(WELT online. Vielleicht sollte die BUND-Vorsitzende Dahlbender mal Demokratie lernen. Was bildet die sich eigentlich ein ohne demokratisches Mandat für die Baden-Württemberger zu sprechen, die gerade mehrheitlich gegen sie gestimmt haben? Die Frau muß abtreten! Wer sich weiterhin auf Glaubenssätze bezieht, muß halt ins Kloster. Daß Hermann nicht zurücktreten will ist klar, der hat ja sein Bundestagsmandat aufgegeben, aber keins im Land.)

Der Weinprinz im E-Werk
mit den üblichen Verdächtigen
Zum 34. Mal hat die Badische Zeitung am Samstag zur BZ-Weinprobe ins E-Werk eingeladen. Der Erlös, zu dem jedes Jahr viele Spender beitragen, fließt der BZ-Weihnachtsaktion zu…Genussmenschen (von rechts): OB Müller, Volksbank-Vorstand Timo Baumer mit Ehefrau und Frau Ruff…BZ-Redakteur Bruno Kohlmeyer, Walter und Hannelore Caroli und Helmut Becker, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse (von links)…Weinprinzessin Christina Schellinger mit Papa…Auch Auszubildende der BZ umsorgten die Gäste…Das Foyer im E-Werk war bis auf den letzten Platz mit Gästen besetzt…BZ-Redaktionsleiter Manfred Dürbeck, links Ute Wolf-Becker…Für Speis und Trank war reichlich gesorgt…BZ-Redakteur Bruno Kohlmeyer organisierte auch die 34. Weinprobe…Bruno Kohlmeyer im Gespräch mit Gästen…Die Benefizveranstaltung der Badischen Zeitung in Lahr hat treue Freunde…Fleißig und zuvorkommend sorgten die BZ-Auszubildenden für das Wohl der Gäste…Angela Wiedemer unterhielt die Gäste mit Musicalmelodien…Galvanoform-Geschäftsführer Hans-Jürgen Obergföll und MdB Peter Weiß…Weinprinzessin Christina Schellinger aus Hagnau lernt auch den Beruf der Winzerin…
Und so sah es der BZ-Weinkönig: „Benefizveranstaltung erbringt 9000 Euro – Zum 34. Mal BZ-Weinprobe – Bescherung ist für die Gäste der BZ-Weinprobe im E-Werk Mittelbaden schon am Vorabend des Ersten Advent: Diesmal gab’s Weine vom Bodensee, Angela Wiedemer sang und es gab die dank vieler Sponsoren reich bestückte Tombola.Als die Veranstaltung kurz vor Mitternacht zu Ende ging, waren (für diesen Abend) fast keine Wünsche mehr offen – und der Finanzierung der verschiedenen Hilfsprojekte war man ein gutes Stück näher gekommen.Wie immer hatte BZ-Redakteur Bruno Kohlmeyer die Veranstaltung bestens organisiert, die als gesellschaftliches Ereignis längst einen festen Platz in der Lahrer Vorweihnachtszeit einnimmt…625 000 Euro sind in den vergangenen 35 Jahren durch die BZ-Weinprobe und viele andere Veranstaltungen für soziale Zwecke in Lahr zusammengekommen – ein stolzer Betrag, für den Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller dankte. Dank sagte er auch Josef Schwuger, dem Geschäftsführer der Schaeffler Technologies in Lahr, die diesmal die Weinprobe spendiert hatte.
„Frische Brise vom See“ – unter diesem Motto hatte die BZ zur Probe geladen, die von Christina Schellinger, der Weinprinzessin des Bereichs Bodensee fachkundig moderiert wurde…Fünf Betriebe vom Bodensee präsentieren ihre Weine.
(Badische Zeitung. Wenn Sie wissen wollen, was Angestellte und Lehrlinge der BZ so treiben müssen, siehe oben. Den Reklametext hat sich Redaktionsleiter Manfred Dürbeck entkorkst, sicherlich „körperlich gestärkt“ neben all dem Geist in Flaschen. Da hier absoluter Weinmangel herrscht, muß natürlich für Bodenseedrogen geworben werden.)

Zeichen setzen
Mit Flaggen, symbolischen Stolpersteinen und vielen Infos machen Frauenverbände in Offenburg auf häusliche Gewalt aufmerksam.
(DER GULLER. Haben die kein Telefon oder kennen sie die Notrufnummer nicht? Oder wollen sie sich selbst anzeigen?)

Weihnachtliche Stimmung allenthalben in derOrtenau
(DER GULLER. Was hat derKopf eines falschen Schneemanns mit Weihnachten zu tun?)

Bewaffneter Ladendiebstahl in Haslach
Die 58-jährige Täterin war am Freitagabend beim Diebstahl eines Pullovers erwischt worden. Kunden des Geschäfts versuchten die Frau festzuhalten. Diese wehrte sich handgreiflich und zog eine Pistole aus der Handtasche. Mehrere Passanten konnten die 58-Jährige schließlich überwältigen und der Polizei übergeben. Eine spätere Überprüfung ergab, dass die Waffe eine Schreckschusspistole war.
(BADEN online. Wann ist der Tag gegen Gewalt von Frauen?)

»Es wird wieder wie früher«
Hexenzunft krempelt Hexenball um / SWR 3 nicht mehr im Boot / Neuer Bereich für älteres Publikum
(Offenburger Tageblatt. Früher waren’s Nazihexen.)

Heiratsantrag tönte über Lautsprecher
Liebe im Supermarkt: Chris Kölling hielt um die Hand seiner Freundin an
Was für ein ungewöhnlicher Antrag: Mit roten Rosen und Sohn Leon im Gepäck fragte Chris Kölling seine Angebetene Jana Pohlmann am Donnerstag, ob sie ihn heiraten wolle. Das Besondere: Der Heiratsantrag ertönte über die Lautsprecher von Kaufland. Hitradio Ohr-Moderator Uwe Carsten machte die Überraschung möglich.
(Offenburger Tageblatt. Sale im Sonderangebot?)

Seit 50 Jahren in Liebe vereint
(Offenburger Tageblatt. Keine Operation möglich?)

Bewährte Kräfte an der Spitze
Schulleiter Mathias Wanjek und Konrektor Thomas Würthle an der Eichendorffschule eingeführt
Eine Doppelspitze in der Schulführung der Eichendorff-Schule bilden seit gestern der neue Schulleiter Mathias Wanjek und Thomas Würthle, neuer stellvertretender Schulleiter.
(Offenburger Tageblatt. Blödsinn! Nur einer leitet.)

Offenburger Stadtgeflüster
Rubbeldiekatz, rubbeldiekatz, rubbeldiekatz am Borsigplatz… Sie erinnern sich? Vor gut einem halben Jahr grölte eine ganze Stadt in Westfalen diese Zeilen, nachdem der Fußballclub Borussia Dortmund die deutsche Meisterschaft gewonnen hatte Was das mit Offenburg zu tun hat? Ganz einfach: Jan Marc Maier, Betreiber des Forum-Kinos, hat es geschafft, den Schauspieler Matthias Schweighöfer ein weiteres Mal nach Offenburg zu locken. Der wird am 16. Dezember seinen Film vorstellen, der keinen anderen Titel als »Rubbeldiekatz« trägt…Sirenen von Feuerwehr-Fahrzeugen waren es, die in dieser Woche mehrfach durch die Offenburger Innenstadt schallten…Gut zu wissen: Auf die Feuerwehr ist Verlass…Wenig Freude kommt teilweise bei Abonnenten der Kulturbüro-Veranstaltungen in der Oberrheinhalle auf – nicht wegen der Qualität der Künstler, sondern wegen der Präsentation. »Es trägt niemand etwas vor, es begrüßt niemand, dann kommt der Musiker, am Ende wird geklatscht«, fasst eine regelmäßige Besucherin zusammen…Das falsche Schild hat sich offensichtlich der Besitzer eines Stands auf dem Offenburger Weihnachtsmarkt andrehen lassen. Das »Après Hüttli« lädt ausdrücklich »zum Reinsitzen« ein. Der Blick in die von allen Seiten bestens einsehbare Stube lässt aber nur einen Schluss zu: Wer hier reingeht, hat eine Stehplatzgarantie! Die Bistrotische eignen sich schließlich nur für besonders groß gewachsene Menschen als Sitzplatz…Die Offenburger Hauptstraße könnte sich ja in der Dunkelheit in eine Lichterkette verwandeln. Wenn da nicht die Weihnachtsmuffel wären. Während das Rathaus abends prächtig erstrahlt, sieht es an der Fassade des Polizeireviers zum Beispiel zappenduster aus.
(Offenburger Tageblatt. Wo bleiben die umgefallenen Fahrräder mit Martinshörnern der Feuerwehr auf  ihren nicht funktionierenden Leitern? Könnten die nicht mehr Licht ins Dunkel von Kleinburdapest bringen, wo die Kulturbürger zu Veranstaltungen ein Tritratrulala erwarten?)

Portal ist echtes Schwergewicht
Freiersberger Tor auf dem gleichnamigen Sattel einbetoniert / Offizielle Einweihung erst im Mai
Drei gewaltige Sandsteinfindlinge auf dem Freiersberger Sattel bilden seit diesem Monat ein weiteres Portal auf dem Schwarzwald-Westweg. Das Monument auf der Höhe zwischen Schapbach und Bad Peterstal komplettiert das zweite Dutzend.
(Offenburger Tageblatt. Obelix und die Kinzigtäler Hinkelstine.)

Wahrzeichen hinter Gerüst
Zweiter Bauabschnitt bei Sanierung der Ruine Schenkenburg soll bis Ende November abgeschlossen sein
Bereits seit Anfang Oktober können Passanten und Verkehrsteilnehmer unten auf der Talstraße feststellen, dass an der Schenkenburg bauliche Aktivitäten anstehen. Ein weiterer von der Gemeinde Schenkenzell geplanter Bauabschnitt wird durchgeführt.
(Offenburger Tageblatt. Wer zieht ein?)

Fantasie im Doppelpack
Stadtschreiberin Kathleen Weise und Boris Koch fesseln ihr Publikum bei der Familienlesung im Rathaus
Dass »Jugendbücher auch etwas für Erwachsene sind, die einen flotten Stil mögen und etwas erfahren möchten«, betonte José F. A. Oliver zu Beginn der Familienlesung mit Kathleen Weise. Die Stadtschreiberin und ihr »Überraschungsgast« Boris Koch traten umgehend den Beweis an.
(Offenburger Tageblatt. Lesen und Schreiben gelernt?)

Expertin hinterfragt Erziehungskonzepte
Sigrid Kreuter verblüfft beim Frauen- und Mütterzentrum mit ihren Ideen
(Kehler Zeitung. Geheimnis von Bienchen und Blümchen enthüllt?)

Ideen der Bürger sind gefragt
»Perspektive Zukunft« für Willstätt: Impulse des Großworkshops werden in Einzelworkshops verfeinert
(Kehler Zeitung. So kommen die nicht auf Gedanken.)

Böblingen Modell für Kehler Kindertagespflege?
SPD stellt Antrag zur Förderung der Betreuung von Kleinkindern durch Tagesmütter
(Kehler Zeitung. Warum nicht gleich DDR oder Leihmütter?)

Offenhaltung kriegt Rückenwind
Bad Peterstal-Griesbach tritt Landschaftserhaltungsverband bei: Zuwachsen freier Flächen verhindern
Mit Bad Peterstal-Griesbach hat der Landschaftserhaltungsverband Ortenaukreis sein erstes Mitglied im Renchtal. Weitere könnten hinzukommen.
(Acher-Rench-Zeitung. Fehlen dann nur noch die Windräder.)

Comeback des Plagiators
Der Verdacht lag auf der Hand, jetzt scheint es Belege zu geben: Der Termin der Einstellung des Strafverfahrens gegen Ex-Verteidigungsminister Guttenberg (CSU) war wohl kein Zufall. Der CSU-Mann konnte den Zeitpunkt kurz vor der Veröffentlichung seines Interview-Buchs mitbestimmen.
(SPIEGEL online.Ein Plagiator ist meistens auch ein Manipulator. War da nicht was mit Stiftungen der Familie an die Uni?)

„Geißel der Gesellschaft“
Papst sieht Missbrauch nicht nur in der Kirche
Sexueller Missbrauch sei eine „Geißel“, sagt Papst Benedikt XVI. – allerdings nicht nur in der katholischen Kirche: Er ziehe „alle Ebenen der Gesellschaft in Mitleidenschaft“. Das Kirchenoberhaupt hofft nun, dass „die gewissenhaften Bemühungen“ der Kirche, damit umzugehen, ein Vorbild sein können.
(SPIEGEL online. Wunder! Ein Blinder sieht.)

Waffenhandel
Deutschland macht Rekordumsatz mit Rüstungsexport
Deutschland hat im Jahr 2010 mit dem Export von Waffen und Rüstungsgütern so viel Geld eingenommen wie noch nie. Das geht dem SPIEGEL zufolge aus dem Rüstungsexportbericht hervor, den das Bundeskabinett am Mittwoch verabschieden will. Die Grünen verlangen mehr Transparenz im deutschen Waffenhandel.
(SPIEGEL online.Frieden der Welt schaffen mit deutschen Waffen.)

Wulff und Lammert stritten um Gedenkfeier für Neonazi-Opfer
Eine Gedenkstunde im Parlament: So wollte Bundespräsident Wulff ursprünglich die Opfer der Neonazi-Terrorzelle würdigen. Beim Bundestagspräsidenten stieß dies nach SPIEGEL-Informationen nicht auf Gegenliebe. An der jetzt geplanten zentralen Gedenkfeier wird Lammert nun nicht teilnehmen.
(SPIEGEL online. Was sind eigentlich Neonazis? Jeder, der selbsterklärten Nichtnazis nicht paßt? Wer hat bloß diesen exkommunizierten Wulff dem Land beschert?)

Klimagipfel in Durban
Röttgen fordert CO2-Limit für jeden Menschen
Gleiches Recht für alle: Vor dem Klimagipfel in Durban fordert Umweltminister Norbert Röttgen im SPIEGEL ein einheitliches CO2-Budget für jeden Erdenbürger. Die Umsetzung der Energiewende hat dabei für den CDU-Politiker absolute Priorität – auch wenn der Koalitionspartner das anders sieht.
(SPIEGEL online. Wer nicht ganz dicht ist, kann CO2 nicht zurückhalten. Weiß das der inkompetente Jurist Röttgen? Ist er auch auf der Seite der Co2-Lügner?)

Keine Chance für Gegner von S 21

Volksabstimmung klar verloren

(gh). Nach den ersten Auszählungen ist klar, daß die Gegner von Stuttgart 21 die Volksabstimmungklar verloren haben. Sie haben nicht die Mehrheit erreicht, weshalb es auf das von vornherein als unerreicht angenommene Quorum gar nicht mehr ankommt. Wie ein Ministerpräsident wohl wieder besseres Wissen in die Kamera seinen Glauben an eine Mehrheit gegen S 21 verkünden kann, muß sein Geheimnis bleiben. Seinen naiven Glauben sollte er auf seine verehrte Katholische Kirche beschränken.

Für Verkehrsminister Herrmann muß die Volksabstimmung den Rücktritt bedeuten. Denn ein Landesminister, der gegen eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur des Landes ist, ist ein Witz und damit untragbar. Falls die S 21-Gegner demokratische Regeln anerkennen sollten, müssen sie jetzt Ruhe geben. Sie haben ihre Chance gehabt und klar verloren. Auch wenn es im Badischen entlang der Rheinschiene bei größtenteils niedriger Wahlbeteiligung ein paar Ja-Sager-Hochburgen gibt, so spricht dies vielleicht eher für fortschrittsfeindliche und  hinterwäldlerische Strömungen auf der emotionalen Schiene Baden gegen Schwaben, nicht zuletzt hervorgerufen durch demagogische Stimmungsmache. Aber für das Quorum reicht es auch dort im Einzelergebnis nicht. Wer glaubt, Baden gegen Stuttgart ausspielen zu können,  landet nicht auf einem Schienen-, sondern auf einem Holzweg.

Sowohl im Ortenaukreis  (56 Prozent Nein zu 44 Prozent Ja) als auch in Lahr haben die S21-Gegner klar verloren. In Lahr kam mit einer Wahlbeteiligung von 30,26 Prozent ein erneut blamables Ergebnis zustande.  Auf der Strecke blieben dabei Rot-Grün, die sich gegen den geplanten Bahnhofsbau ausgesprochen hatten, entgegen der Meinung des SPD-OB. Denn mit Nein gegen den Ausstieg stimmten 52,58 Prozent und mit Ja nur  47,42 Prozent. Also gab es in Lahr auf Gegnerseite viel Lärm um Nichts.