Und wieder grüßt das Murmeltier

(gh). Was die Lahrer am wenigsten können, weil es dort nicht zuhause ist, probieren sie jedes Jahr wieder: Fasent. Geht dann aus wie das Hornberger Schießen: Bevor die Fasent beginnt, ist alles vorbei. So beieilt sich eine neumodische Gruppe schon vor Silvester mit Reklame für einen sogenannten Lahrer Fasnetumzug. Dort können dann jeweils rund 90 Prozent Hexengruppen ähnlichen Hintergrunds beäugt werden. Und wieder grüßt  das Murmeltier. Ein zünftiger Abschluß ist in Lahr auch nicht möglich, denn was jedes Dorf hat, fehlt in der Stadt: eine Mehrzweckhalle.

„Stadthistoriker“ Thorsten Mietzner hat zugeschlagen: ein Buch

Der „Stadthistoriker“ Mietzner und seine (?) kleine Welt.  Im roten Mäntelchen der Chrysanthema-Führer.

Ein Homo politicus wider Willen? — Marcus Popplow hat eine Biografie über den gebürtigen Lahrer Felix Wankel geschrieben
(Badische Zeitung. Wen läßt die BZ darüber gleich schreiben, weil die Redaktion ja offenbar nicht unabhängig ist? Das Rathaus. Der sogenannte Stadthistoriker Thorsten Mietzner, der stets Mühe zu haben scheint, 1 und 1 zusammenzuzählen. Nun hat er wieder mal zugeschlagen: ein Buch. Für ihn wohl eins mit Siegeln. Da wo der Historiker beginnen sollte, hißt er die weiße Fahne: „Das ausgezeichnete Buch von Marcus Popplow liefert alle Fakten, die nach Abwägung und Bewertung zu einer Beurteilung Wankels führen können. Diese Abwägung vorzunehmen, ist jedoch Aufgabe der politischen Öffentlichkeit, nicht des Historikers“. Da kann er lange warten, während die Lahrer Nazitäter aussterben, von denen nach dem Krieg immerhin einer 20 Jahre OB sein durfte, stellt dieser Rathausangestellte fest, er könne sich nicht erklären, woher der Mythos von der Nazihochburg Lahr kommen könnte. Mehr Naivität – oder ist es Dummheit – geht nicht. So wirft Mietzner auch weiterhin Nebelkerzen in Lahr und versteckt dahinter einen Offenbarungseid wissenschaftlicher Kompetenz.  Inzwischen mit Hilfe des Historischen Vereins für Mittelbaden. Noch ein toller Satz gelingt ihm: „Nach 1945 – das sollte nicht vergessen werden – bewegte sich Wankels Leben in völlig zivilen Bahnen“. Ob er’s glaubt oder nicht: Auch ein vorher in die Waffen-SS verirrter Lahrer  Jungnaziführer Philipp Brucker ging nach 1945 und Haft bekanntlich einer völlig zivilen Tätigkeit nach. Waren da nicht zufällig das Dritte Reich und der Krieg zu Ende? Oder muß diese Frage noch politisch geklärt werden? Warum widmet sich dieser „Stadthistoriker“ nicht mal den Lahrern, was die so alle vor Kriegsende gemacht haben? Den Rest an abhängiger Historikeraktivität besetzt die Leiterin des Stadtarchivs, Bohnert, mit Badischer Heimat und Geroldsecker Land. Das gibt’s nur in Lahr. Hier gilt nicht nur der Spruch von der selbstgefälschten Statistik, sondern auch von der selbstgefälschten Geschichte.)

Verjährung – der Countdown läuft

Prüfen: noch offene Forderungen?


(lifepr) – Der letzte Tag des Jahres bietet häufig auch die letzte Gelegenheit, Ansprüche geltend zu machen, bevor sie verjährt sind. Daher ist es spätestens jetzt an der Zeit, zu prüfen, ob es offene Forderungen gibt und wann diese verjähren, um sie dann auf den letzten Drücker noch geltend zu machen. Die ARAG Experten erläutern, was zu tun ist, damit Ansprüche nicht mit dem Silvesterfeuerwerk gemeinsam verpuffen und in Rauch aufgehen.

Was bedeutet Verjährung?
Verjährung bedeutet, dass nach Ablauf der Verjährungsfrist ein bestehender Anspruch nicht mehr durchgesetzt werden kann. Dies soll dem allgemeinen Rechtsfrieden und der Rechtssicherheit dienen: So soll etwa ein Schuldner nicht plötzlich schutzlos einer Forderung ausgesetzt werden, die vielleicht Jahrzehnte vorher entstanden war. Zudem besteht ein Anreiz, Geschäfte im Rechtsverkehr zeitnah abzuwickeln, um den Eintritt der Verjährung zu vermeiden.

Die zivilrechtliche Verjährung ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt. Danach ist der Schuldner nach Eintritt der Verjährung berechtigt, die Leistung zu verweigern. Dabei ist die Vorschrift nicht so zu verstehen, dass nach Ablauf der Verjährungsfrist der Anspruch ganz wegfällt; der Anspruch besteht auch nach Ablauf der Verjährungsfrist weiter. Jedoch hat der Schuldner dann die Möglichkeit, die Leistung zu verweigern. Zahlt er auf eine verjährte Forderung, kann er das Geld anschließend in der Regel nicht zurückfordern.

Verjährungsfrist beträgt meist drei Jahre.
Um zu erfahren, ob der Anspruch verjährt ist, muss man wissen, welche Verjährungsfrist Anwendung findet. Die Regelverjährungsfrist beträgt drei Jahre. Das Gesetz kennt jedoch zahlreiche Abweichungen von dieser Regelfrist, z.B.:

– Verjährungsfrist von 30 Jahren bei Herausgabeansprüchen aus Eigentum, familien- und erbrechtlichen Ansprüchen und rechtskräftig festgestellten Ansprüchen
– Verjährungsfrist von 10 Jahren bei Rechten an einem Grundstück
– Mängelansprüche bezüglich eines Bauwerks verjähren in 5 Jahren.
– Mängelansprüche bei beweglichen Sachen verjähren in 2 Jahren.
– Ersatzansprüche des Vermieters wegen Veränderung oder Verschlechterung der Mietsache verjähren in 6 Monaten.
– Ansprüche auf Sozialleistungen verjähren in der Regel in vier Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie entstanden sind.

Beginn der Verjährung
Regelmäßig verjähren Ansprüche in drei Jahren. Diese Information allein nützt jedoch wenig, um zu klären, wann die Forderung tatsächlich nicht mehr zu realisieren ist. Denn wesentlich ist daneben der Verjährungsbeginn. Grundsätzlich beginnt die Verjährungsfrist mit dem Schluss des Kalenderjahres (31. Dezember um 24:00 Uhr), in dem der Anspruch entstanden ist.

Beispiel: Der Anspruch ist am 13. Mai 2008 entstanden. Beginn der Verjährungsfrist ist damit der 31. Dezember 2008 um 24:00 Uhr. Nach der dreijährigen Regelfrist wäre der Anspruch also am 31. Dezember 2011 um 24:00 Uhr verjährt.

Aber auch von dieser Grundregel des Verjährungsbeginns gibt es Ausnahmen. Bei Mängelansprüchen (Gewährleistung) aus Kauf- oder Werkverträgen beginnt die Verjährung mit dem Datum der Übergabe der Kaufsache bzw. der Abnahme der Werkleistung. Für solche Ansprüche ist das nahende Jahresende irrelevant, wenn die Übergabe nicht auch gerade an Silvester stattfand. Dies gilt jedoch nicht für Kaufpreis- oder Werklohnforderungen. Hier gilt die genannte Jahresschlussregel.

Ansprüche geltend machen – Verjährung ist gehemmt
Die Verjährung einer Forderung tritt nicht ein, wenn sie gehemmt ist oder neu beginnt. Klassischer Fall hierbei ist die Hemmung der Verjährung durch Rechtsverfolgung. Die Verjährung wird z.B. dadurch gehemmt, dass der Gläubiger gegen den Schuldner Klage erhebt und seine Ansprüche klageweise geltend macht. In der Praxis noch beliebter ist das in der Regel kostengünstigere und schnellere Mahnverfahren: Die Zustellung des Mahnbescheids im Mahnverfahren hemmt ebenfalls die Verjährung. Außerdem beginnt die Verjährungsfrist neu zu laufen, wenn der Schuldner dem Gläubiger gegenüber den Anspruch etwa durch Abschlagszahlung, Zinszahlung oder Sicherheitsleistung anerkennt. Daher lohnt es sich für den Gläubiger auch unter diesem verjährungsrechtlichen Aspekt, mit dem Schuldner eine Vereinbarung zu treffen, die eine Ratenzahlung oder Abschlagszahlung vorsieht.

Fazit
Es lohnt sich immer, die Voraussetzungen einer Verjährung sorgfältig zu prüfen. ARAG Experten raten Gläubigern, rechtzeitig vor Eintritt der Verjährung Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Ansprüche noch durchsetzen zu können.

Das Tagesgericht

Blumen und Zwiebel sind das Lahrer Schicksal: Teure Renterinnenunterhaltung mit der Chrysanthema, und ein altes Sprichwort sagt: „Einfältig wie ein Lorer Zwibel haben neun heut“. (aus „Das gibt es nur in Lahr“ von Christel Seidensticker).

Spendenzähler fast sechsstellig
Die Leser-helfen-Aktion 2011/12 geht langsam, aber sicher ihrem Ende entgegen Für neue Spielgeräte für die Oberlin-Schule in Kork und einen Kletterfelsen für das Oberlin-Haus haben gespendet…
(Offenburger Tageblatt. Was für ein Unsinn: Haben die Leute zuviel Geld? Spenden für die Evangelische Kirche, die Armut mimt.)

Puppenparade braucht weitere Unterstützung
Eingegangene Spenden decken erst die Hälfte der Kosten / Kinderaufführung wird vom Unterstützerkreis finanziert
Der Unterstützerkreis für die Lahrer Puppenparade sucht weitere Mitstreiter und Spender. Für Spenden richtet die Stadt ein Sonderkonto ein.
(Lahrer Anzeiger. Bürgerverdummung: Die Stadt schmeißt soviel Geld für Unfug raus, beispielsweise 30 000 Euro für sogenannte Künstler aus Costa Rica oder 2000 Euro für eine verunglückte Anti-Todesstrafe-Belichtung des Alten Rathauses.)

Von Böllern, Krachern und Co.
Verkaufsstätten sind auf den Ansturm vorbereitet / Abgabe nur an Personen, die älter sind als 18 Jahre
(Lahrer Anzeiger. War der Bericht nicht schon vor zehn, zwanzig Jahren im Blatt? Die, dies angeht, lesen’s sowieso nicht. Wie wenige Leser hat der LA wohl inLahr?)

Ein Urgestein richtet nicht mehr
Julius Wohlschlegel aus Meißenheim hat die Altersgrenze als Richter im Pferdesport erreicht
(Lahrer Anzeiger. Zum Wiehern.)

Neues Projekt Elterncafé an der Eichrodtschule
„Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule“ steht auf dem Flyer der Elternstiftung und des Landesministeriums für Kultus, Jugend und Sport. Beide Institutionen fördern ein neues Schulprojekt, das in der Lahrer Eichrodtschule schlicht Elterncafé heißt. Alle Eltern sollen sich dabei in das Schulleben einbringen können.
(Lahrer Anzeiger. Bisher auf dem Mond gewesen? Lernen ersetzen durch Hocken und Schwätzen? Braucht man dazu nicht noch ein paar Sozialarbeiter mehr für die auf der Strecke gebliebene Brennpunktstadt Lahr? Geschaftelhuberei von Elternrandgruppe, die offensichtlich Probleme mit sich selbst hat.)

Neues Stadtquartier im Lahrer Osten
(Badische Zeitung. Nichtssagend und als Fotoexperiment auch eine Nebelkerze. Was da alles städtebaulich schief läuft kein Thema.)

Ihr wichtigstes Hobby ist die Familie
(Badische Zeitung. Und natürlich das Älterwerden:90.)

Lange-Rote-Rotation ums Münster
Im neuen Jahr wird das Angebot erweitert: Fünf etablierte und drei neue Wurststände stehen dann werktags auf dem Münsterplatz
(Badische Zeitung. Am Mittwoch ging’s auf dem Münsterplatz um die Wurst: Eine Schlange wie in der DDR vor einem einzigen Wurststand (oben).

„Was mich freute und ärgerte“
(Badische Zeitung. Eine Seite verplempert für Sprachmüll der ewig gleichen verdächtigen Schwätzer. Da wird natürlich staatstragend spießerisch gelogen, daß man sich wünscht, die im Fernsehen zu sehen, um den Stecker ziehen zu können.)

Böllerexport ins Elsass verboten
Die Polizeien von diesseits und jenseits des Rheins intensivieren in Sachen Silvesterknaller ihre Zusammenarbeit
(Badische Zeitung. Was gehen dämliche französische Gesetze die deutsche Polizei an?)

Traditionshotel in Flammen
„Bären“ in Titisee wird bei Großfeuer zerstört / Fünf Verletzte
Fünf Verletzte und ein Millionenschaden sind die Bilanz eines Großfeuers in der Nacht zum Mittwoch in Titisee. Ein Zimmerbrand im Hotel Bären weitete sich in dem 123 Jahre alten, überwiegend aus Holz gebauten Gebäude trotz des Großeinsatzes von 200 Feuerwehrleuten rasch aus. Die 74 Urlauber konnten unversehrt gerettet werden und wurden noch in der Nacht in anderen Hotels in der Region untergebracht…Das Hotel „Bären“ besteht seit 123 Jahren. Mit seiner Fassade im Schwarzwaldstil ist es ein Blickfang. Das Hotel sollte wegen Umbau nach Dreikönig geschlossen werden. Erst vor zwei Wochen hatte der Technische Ausschuss des Gemeinderates einen Bauantrag zur Modernisierung der Zimmer im Altbau befürwortet.
(Badische Zeitung. Warum wird soviel Geld falsch in Feuerwehren gesteckt? Wenn es richtig brennt, retten die doch so gut wie nichts. Das Haus war wohl auch nicht mehr auf der Höhe, wie überall im Land, wo Tradition verwechselt wird mit Rückständigkeit.)

Landes-FDP hisst die Piratenflagge
Partei demokratisiert sich
Dass die Wähler die Südwest-FDP nach 15 Regierungsjahren in ihrem Stammland in die Opposition geschickt haben, sehen die Bundestagsabgeordneten Hartfrid Wolff und Pascal Kober als „Zäsur“ . „Da hat man gemerkt, dass wir zu lange im eigenen Saft geschmort haben“ , sagt Wolff. Es sei ein Punkt gewesen, an dem „man sich besinnt.“ Das Ergebnis dieses Prozesses legen Wolff, Leiter einer nach der Wahlpleite eigens eingesetzten Strukturkommission, und Kober, Vorsitzender der Grundsatzkommission, am 5. Januar dem Landesparteitag zur Abstimmung vor. So steht der Südwest-FDP am Vortag der Dreikönigskundgebung eine kleine Revolution ins Haus: Erstmals soll eine Mitgliederbefragung über den Parteivorsitz eingeführt werden. Künftig sollen 15 der 42 Kreisverbände oder zwei Drittel des Landesvorstands oder eines Parteitags eine Mitgliederbefragung beschließen können. Damit nimmt sich die FDP ein Vorbild an CDU und SPD, die in Baden-Württemberg bereits die Basis über den Parteivorsitz haben abstimmen lassen.
(Badische Zeitung. MdB wer? Das Problem sind die „Köpfe“, die sich nicht um den Rest des Körpers kümmern. Was die Nichtkarteileichen denken, weiß jedes noch nicht demente Mitglied. Kommunikation wie z.B. Internetnutzung ist auf Steinzeitniveau.)

Winterspaß
(Badische Zeitung. Da es schwierig zu sein scheint, Papier zu Altpapier zu machen, verbreitet die BZ Spaßbilder mit Leuten im Schnee, obwohl im größten Teil des Landes keiner ist.)

FDP verliert tausende Mitglieder
Die FDP hat den stärksten Mitgliederschwund seit 15 Jahren erlebt – mehr als 5.000 Mitglieder haben die Partei verlassen. Auch die Volksparteien schrumpfen weiter.
Neben Personalstreitigkeiten und schlechten Umfragewerten hat die FDP dieses Jahr auch einen gewaltigen Mitgliederschwund hinnehmen müssen. Die Zahl der Parteimitglieder sank um mehr als 5.000 auf 63.416, berichtet die Frankfurter Rundschau unter Berufung auf eine eigene Umfrage. Mit einem Minus von rund 7,5 Prozent erlebe die FDP den stärksten Einbruch seit 15 Jahren. Inzwischen beginnt sogar die CDU in Schleswig-Holstein ihren Wahlkampf für die Landtagswahlen am 6. Mai 2012 ohne ein Bekenntnis zugunsten ihres bisherigen Bündnispartners.
(zeit.de. Führung tut so, als wäre nichts.)

Tut gut: Blick über den Tellerrand

Zum letzten Walzer erklingt Blues Rock
(Schwäbische Zeitung. Gang nicht reingekriegt?)

Das Krankenhaus wird zum Gesundheitszentrum
Die Geschichte des Spaichinger Klinikums (Teil 4) – Viele Abteilungen sind in den letzten Jahren neu entstanden
(Schwäbische Zeitung. Sonst gesund? Mit Foto von pm-plemplem. Alles schön aus der Stadtchronik abgeschrieben?)

In Ecuador brennen an Silvester lebensgroße Puppen
Sarah Lechler aus Spaichingen verbringt die Festtage zum wiederholten Mal in den Anden
(Schwäbische Zeitung. Läuft unter dem Titel „Weihnachten im Ausland“. In Vanuatu fallen Kokusnüsse von den Palmen.)

Hansy Vogt holt Bergweihnacht nach Kolbingen
Das Publikum feiert zusammen mit vielen Volksmusik-Stars
(Schwäbische Zeitung. Warum ist der wohl vom Feldberg ins flache Ettenheim gezogen? Volksdümmliche Musik ist keine Volksmusik.)

Rat stimmt für Windenergie-Plan
Dafür fallen in Denkingen Kosten von 4500 Euro an
(Schwäbische Zeitung. Jetzt noch Windmacher gesucht.)

Bürger zeigen Beurons Bürgermeister an
Der Vorwurf lautet Wählerbetrug und Verstoß gegen die Verhaltenspflichten eines Beamten
Im Wahlkampf hatte Bürgermeister Raphael Osmakowski-Miller den Bürgern erklärt, er könne ohne weiteres ehrenamtlicher Bürgermeister Beurons werden, weil er als Landesbeamter in einem solchen Fall von seinem Aufgaben als Polizeibeamter freigestellt werde und somit bei vollen Bezügen die Geschäfte der Gemeinde führen könne. Dafür gibt es – wie es sich im Nachhinein herausstellte – aber keine rechtliche Grundlage…Im Schreiben, …erklären die anonymen Verfasser: „Der jetzige Bürgermeister Osmakowski-Miller hat offenbar während des Wahlkampfes mit Argumenten geworben, von denen er wusste, dass sie falsch sind oder von denen er als Beamter wissen musste, dass sie nicht stimmen. Wir haben uns daher nach einiger Überlegungen entschlossen, gegen Herrn Osmakowski-Miller bei der Staatsanwaltschaft Sigmaringen wegen Wählertäuschung und wegen Verstoßens gegen die Verhaltenspflichten eines Beamten Anzeige zu erstatten.“ Weiter erklären die Verfasser der Anzeige, dass die Gemeinde Beuron seit Jahren von Bürgermeistern geführt werde, die weder ein echtes Interesse für die Belange der Gemeinde noch die erforderlichen Kompetenzen mitbrächten. Die Aussichten auf acht Jahre mit einem Bürgermeister, der offenbar nicht einmal die ihn betreffenden Gesetze kenne, veranlasse sie, auf seinen Rücktritt hinzuwirken.
(Schwäbische Zeitung. Frage: Warum wählen die in Beuron immer wieder irgendwelche Stümper?)

227 Menschen entscheiden sich für Friedwald Hegau
Alternative Art der Bestattung erfährt Zuspruch
Vor zehn Jahren ist der erste Friedwald in Deutschland und damit die Möglichkeit eröffnet worden, die Asche Verstorbener außerhalb von Friedhofsmauern, mitten im Wald, beizusetzen. In Emmingen-Liptingen ist die Beisetzung in der Natur seit zwei Jahren möglich. Im Friedwald Hegau wird die Asche Verstorbener in einer biologisch abbaubaren Urne an den Wurzeln eines Baumes beigesetzt. 78 Menschen haben dort auf diese Weise ihre letzte Ruhe gefunden.
(Schwäbische Zeitung. Wesentlich billiger ist’s im Elsass. Jeder kann die Asche Verblichener selbst entsorgen.)

Gartenfreunde stärken laufend ihre Gemeinschaft
Einmal im Jahr trifft sich der Verein zur Winterwanderung
(Schwäbische Zeitung. Wo rennen sie denn in Trossingen?)

Nicht überall herrscht Kaufrausch
Immer häufiger bewahren Kauf-Gutscheine vor dem lästigen Umtausch –Geschäft „zwischen den Jahren“ läuft gut
(Schwäbische Zeitung. Was jeder schon geschrieben hat, ist in Trossingennochnicht geschriebenworden.)

Katholische Gemeinden bestimmen ihren Standort
(Schwäbische Zeitung. Vor oder hinter dem Mond?)

Landfrauen besuchen den Bundestag und den „Spätzlebunker“
30 Landfrauen der Kreisverbände Tuttlingen und Rottweil haben auf Einladung von MdB Volker Kauder die Bundeshauptstadt Berlin besucht. Gleich am ersten Tag waren sie im Bundestag, wo sie mehr über die Arbeit der 622 Abgeordneten und den Ablauf der 22 Sitzungswochen im Jahr erfuhren. Anschließend erhielten sie ein Mittagessen in der Landesvertretung Baden-Württembergs, in Berlin auch als „Spätzlebunker“ bekannt.
(Schwäbische Zeitung. Gibt’s auf dem Land auch Stadtfrauen? Nach Berlin, um Schwäbisch zu essen?)

Stadt will Gebäude zukunftsfähig machen
Über 60 Millionen Euro kostet die Bestandssicherung in den kommenden zehn Jahren
Das Immanuel-Kant-Gymnasium wartet auf die energetische Modernisierung, das Rathaus braucht einen aktualisierten Brandschutz. Für die Stadtbibliothek steht ein Teilumbau an, für die Musikschule eine Sanierung, für die Kindertagesstätte Schützenstraße eine Überprüfung des Raumangebots.
(Schwäbische Zeitung. Es geht immer um die Gegenwart, niemand lebt in der Zukunft.)

Tuttlingen führt in Wirtschaftsstudie
Zum zweiten Mal in Folge führt die Region Tuttlingen ein bundesweites Ranking an, das auf Arbeitsmarktzahlen und Zugkraft der verschiedenen Branchen beruht. Die aktuelle Studie der bayerischen Wirtschaftsverbände (vbw) sieht die eher ländlich geprägten Regionen von Bayern und Baden-Württemberg bei der Dynamik der Wirtschaft ganz vorn in Deutschland. Unter den „Top Ten“ ist auch Rottweil. Dagegen sind Ballungsgebiete zurückgefallen – auch aus dem Grund, weil die Entwicklungsmöglichkeiten dort bereits ausgeschöpft sind.
(Schwäbische Zeitung. Was ist mit der Ortenau hinter den sieben Bergen?)

Geht’s jetzt doch um Sport?

SC Freiburg schmeißt auch Trainer raus

Aktuelle website des SC Freiburg.

(gh). Erst waren es sechs Spieler, jetzt folgt der Trainer nach: Der SC Freiburg besinnt sich laut einer SWR-Meldung offensichtlich doch auf den ursprünglichen Sinn seiner Mitwirkung in der 1. Bundesliga. Mit dem Rausschmiß  von Trainer Marcus Sorg versucht der Verein wohl noch zu retten, was eigentlich nicht mehr zu retten ist. Denn als ungefährdetes Schlußlicht hat der SC mit seinem unerfahrenen Trainer bisher jegliche Erstligatauglichkeit vermissen lassen.

Eine geschäftlich-sportliche sichere Hand scheint dem Verein inzwischen verlorengegangen zu sein. Falsche Spieler und der falsche Trainer wurden verpflichtet.

Der SC will zu diesen Meldungen erst noch Stellung nehmen. Die Nachrichten scheinen so geheim zu sein, daß sie schon in aller Welt sind. Nicht einmal mehr Kommunikation klappt bei dem Verein.

15 Minuten täglich für ein längeres Leben

Nur 15 Minuten täglich für ein längeres Leben

(lifepr) – Ein beliebter Vorsatz zum Neuen Jahr ist es, mehr für die Gesundheit zu tun. Dabei hilft die neue Erkenntnis, dass bereits eine Viertelstunde Bewegung am Tag die Lebenserwartung um drei Jahre verlängern kann. Dies ergab jetzt eine große Studie mit mehr als 400 000 Teilnehmern. „Nachdem frühere Untersuchungen bereits einen erheblichen Nutzen für die Gesundheit durch 2,5 Stunden körperliche Aktivität pro Woche belegt haben, sind diese neueren Daten auch für weniger willensstarke Menschen eine gute Nachricht“, kommentiert das Ergebnis Professor Hans-Christoph Diener, Direktor der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Essen, für die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN). „Wer sich aufrafft, wird belohnt – und senkt damit sein Risiko sowohl für einen Schlaganfall, als auch für Herzkrankheiten, Krebs und Diabetes“, ermuntert der Neurologe Gesunde und Kranke gleichermaßen, die neuen Erkenntnisse in die Tat umzusetzen.

Für die Untersuchung wurden in den Jahren 1996 bis 2008 in Taiwan mehr als 400 000 Frauen und Männer bei jährlichen Reihenuntersuchungen nach der Dauer und Intensität ihrer körperlichen Aktivität befragt. Anschließend hatte man die Studienteilnehmer anhand dieser Angaben in fünf Gruppen eingeteilt: inaktive Menschen, die sich in ihrer Freizeit überhaupt nicht bewegten und solche mit niedriger, mittlerer, hoher oder sehr hoher Aktivität. Im Durchschnitt acht Jahre lang verfolgten die Wissenschaftler um Chi Pang Wen von den Nationalen Gesundheitsforschungsinstituten in Zhunan den Gesundheitszustand der Studienteilnehmer und verglichen dann, wie viele Menschen in den fünf Gruppen gestorben waren.

Sterblichkeit um 14 Prozent gesenkt
Schon für die Gruppe mit geringer Aktivität – die Teilnehmer hatten sich durchschnittlich nur 92 Minuten pro Woche oder 15 Minuten am Tag bewegt – konnten die Ärzte einen erheblichen Nutzen für die Gesundheit nachweisen: Gegenüber den trägen Studienteilnehmern war ihre Sterberate um 14 Prozent geringer und sie hatten – umgerechnet auf ein Alter von 30 Jahren – eine im Durchschnitt um drei Jahre höhere Lebenserwartung.  (Anmerkung: Dies sollte wohl nicht wörtlich genommen werden, denn die menschliche Sterberate liegt weiterhin bei 100 Prozent.)

Als die Wissenschaftler die Daten weiterhin nach verschiedenen Todesursachen aufschlüsselten, konnten sie zeigen, dass bereits das Mindestmaß an Bewegung von einer Viertelstunde täglich mit einer verringerten Wahrscheinlichkeit für Krebs (minus 10 Prozent), Gefäßerkrankungen (minus 19 Prozent), Herzleiden ( minus 25 Prozent), Schlaganfälle (minus 12 Prozent) und Diabetes ( minus 11 Prozent) einherging.

Mehr ist besser
Die Statistiken der Forscher bestätigen auch frühere Erkenntnisse, wonach das Krankheitsrisiko immer weiter sinkt, je mehr man sich bewegt: In dieser Studie nahm die Gesamtsterblichkeit mit jeder weiteren Viertelstunde täglicher Aktivität um vier Prozent ab, die Krebssterblichkeit um ein Prozent. „Bemerkenswert ist auch, dass dieser Nutzen sich über alle untersuchten Gruppen erstreckte“, hebt Diener hervor: „Männer profitierten von 15 Minuten Bewegung täglich ebenso wie Frauen, Jüngere wie Ältere, und Gesunde ebenso wie Kranke, Übergewichtige, Raucher, Trinker oder Menschen mit einem erhöhten Risiko für Gefäßleiden“.

Das Mindestmaß an Bewegung, das sich in dieser Studie als gesundheitsfördernd erwiesen hat, ist nur etwa halb so groß, wie es gegenwärtig etwa von der Weltgesundheitsorganisation empfohlen wird. In Taiwan könne man damit aber dennoch ein Sechstel aller Todesfälle verzögern, errechneten die Wissenschaftler um Wen – ein Nutzen, der dem eines erfolgreichen Nichtraucher-Programms für die gesamte Bevölkerung entspricht. Auch wenn sich die in dem asiatischen Land gewonnen Erkenntnisse vielleicht nicht in vollem Umfang auf deutsche Verhältnisse übertragen lassen, sind sie doch ein großer Anreiz, den „inneren Schweinhund“ zu überwinden. „Wer sich zum Neuen Jahr ein bisschen mehr Bewegung vornimmt hat gute Chancen, Silvester noch ein paar Mal öfter feiern zu können“, so Diener.