Kein Schmerzensgeld bei mieser Frisur

Kundin hatte Schnitt stumm über sich ergehen lassen


(lifePR) – Schmerzensgeldansprüche nach einem Friseurbesuch kommen nur dann in Betracht, wenn infolge der Haarbehandlung dauerhafte Schäden am Haar oder der Kopfhaut verursacht wurden oder der frisch frisierte Kunde völlig entstellt ist. Das hat laut ARAG Experten jetzt das Amtsgericht München entschieden.

Im verhandelten Fall hatte das Gericht festgestellt, dass die Kopfhaut der klagenden Kundin aus jedem Blickwinkel durchschien und deutlich sichtbar ist. Das resultiere allerdings aus dem Haarzustand der Klägerin und nicht aus dem Haarschnitt.

Dass die Kopfhaut nach einem Friseurbesuch noch stärker zu sehen sei, liege in der Natur der Sache, so die Richter. Eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts der Kundin sei darin nicht zu sehen.

Da die Klägerin während dem Frisiervorgang keinerlei Einwände vorgebracht habe, habe der Friseur annehmen müssen, dass die vorgenommene Kürzung sich im Rahmen des Wunsches der Klägerin bewegte. Auf Grund dieses Mitverschuldens der Kundin käme ein Schmerzensgeldanspruch nicht in Betracht (AG München, Az.: 173 C 15875/11).

Das Tagesgericht

Die heutigen Frauen haben’s nicht leicht. Schon ein Kreuz, so einen Golfkarren ziehen  zu müssen.

500 Herzinfarkte am Klinikum Lahr
(Miba-Presse.Was ist da los?)

Partygänger tanzen in Stiefeln
Seenachtsfest Schuttern trotz Regen ein voller Erfolg
(Lahrer Anzeiger. Es trotzt der Trotz in Stiefeln.)

Soiree vom Regen kalt erwischt
Buntes Programm des TV Lahr im Stadtpark
Bis zuletzt behielten die Veranstalter den Himmel im Auge. Am Ende half auch kein Flehen: Die Sportler des TV Lahr mussten sich bei ihrer Soiree am Samstagabend mit dem einsetzenden Regen arrangieren.
(Lahrer Anzeiger. Da Lahr keine Turnhallen hat und Wetterberichte nicht gelesen werden, geht ein Turnverein von der Traufe in den Regen. Warum müssen TV-Kindernachmittage abends stattfinden?)

Katzenschwemme
Das Lahrer Tierheim platzt aus allen Nähten
Alle Jahre wieder das gleiche Drama. Im Frühsommer und Herbst platzt die Katzenstation im Tierheim in der Flugplatzstraße aus den Fugen
(Badische Zeitung.Gefugt oder genäht, Himmel, Flies‘ und Zwirn?)

Christliche Nächstenliebe treibt die Ehrenamtlichen an
Neue Serie »Wärme hat viele Gesichter« / Ein Blick hinter die Kulissen der Lahrer Tafel
(Lahrer Anzeiger. Nur im Märchen gibt es christliche Nächstenliebe. Ziel der Tafel muß sein, sich überflüssig zu machen.)

Ein Urnensammelgrab für Sulz
(Lahrer Anzeiger. Wann wird gesammelt?)

Sisyphusarbeit statt Ferien
An Lahrer Schulen haben bereits die ersten Vorbereitungen für das neue Schuljahr begonnen
(Lahrer Anzeiger. Die armen überarbeiteten Lehrer, was sind die aber auch mit Ferien gestraft.)

Richtfest am ersten Bauabschnitt
(Badische Zeitung. Wer will in einem ersten Bauabschnitt wohnen? Auch wenn Mietskasernen in Lahr zu Stadtvillen erklärt werden?)

Wo Muskelpakete die Späne fliegen lassen
(Badische Zeitung. Oder wo gehobelt statt geschrieben wird?)

Neues Konzept geht auf
Seenachtsfest in Schuttern hatte auch ohne Feuerwerk zahlreiche Besucher
(Badische Zeitung. Geht es nicht auch ohne See?)

Siffer und Fans trotzen dem Regen
Choucrouterie-Truppe bringt trotz trüber Wetterlage Stimmung in den Bürgerpark und mehr als 1000 begeisterte Gäste auf die Beine
Stimmung trotz Regens
Das Bouleturnier in Grafenhausen musste unterbrochen werden
(Badische Zeitung. Ei der Trotz! Es gab wieder mal ein angekündigtes Wetter.)

Hofstetten CDU auf den Spuren Hansjakobs
Die erste Sommerwanderung der Christdemokraten machte ihrem Namen alle Ehre…Helmut Rau erklärte diese Wanderung der CDU-Landtagsfraktion als längste und anspruchsvollste des ganzen Sommers und außerdem sei es die einzige, die in Südbaden stattfinde. Auch Bürgermeister Henry Heller sprach von einer großen Anforderung, der sich die Wanderer auf 21 Kilometern Weg stellen müssten. Er nutzte die Gelegenheit, um noch einmal an die vergangenen Hochwasser und der anschließenden großen Unterstützung durch Helmut Rau und Peter Hauk zu erinnern und richtete den großen Dank der Gemeinde an die beiden CDU-Politiker. Ausgestattet mit Schrittzählern, machten sich die Wanderer dann auf den Weg in Richtung Hansjakobkapelle.Alois Krafzcyk bereicherte die Wanderung mit viel Wissenswertem über Heinrich Hansjakob und so gab es schon beim Gasthaus Schneeballen den ersten Halt.“Hofstetten war Hansjakobs Lieblingsort wenn es darum ging, Ruhe und Erholung zu finden…Am 25. Juni 1916 sei er das letzte Mal an seinem Feriendomizil vorbeigekommen; mit seinem eigenen Leichenzug…
Das Fraktionsvesper in der Gemeindehalle schmeckte nach den Strapazen der Wanderung ganz besonders gut und Peter Hauk trug sich als Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion ins Goldene Buch der Gemeinde ein.
(Schwarzwälder Bote. Ist die CDU-Fraktion schon auf so wenige Mitglieder wie in Hofstetten geschrumpft, mußte sie deshalb der schwarze Peter verstärken? Bedeutet auf den Spuren Hansjakobs, daß auch die CDU im eigenen Leichenzug unterwegs ist?)

„Der Rotstift gehört dazu“
BZ-Interview mit Finanzminister Nils Schmid über die kommenden Sparhaushalte des Landes
(Badische Zeitung. Will die Baz den kleinen Nils retten?)

Umstrittene Gesundheits-Checks
Regierung subventioniert Verkaufstraining für Ärzte
Die Regierung investiert offenbar Geld von Steuerzahlern in Verkaufsseminare für Ärzte. Dabei lernen die Mediziner laut „Berliner Zeitung“, wie sie Patienten umstrittene Gesundheits-Checks andrehen können – darunter auch unnötige…Der Staat investiert Geld von Steuerzahlern, damit Ärzte lernen, wie sie Patienten umstrittene Leistungen andrehen können.
(spiege.de. Findet das Training – offenbar vom Bundeswirtschaftsministerium unterstützt – in Hotels statt, denen die FDP auch schon geholfen hat?)

Ab 1. August besserer Schutz vor Kostenfallen im Internet

Mit der „Button-Lösung“ übernimmt Deutschland Vorreiterrolle

(lifePR) – Ab 1. August 2012 gilt die „Button-Lösung“ verpflichtend für alle Online-Einkäufe. Durch das Gesetz gegen Kostenfallen im Internet müssen Unternehmen bei einem kostenpflichtigen Vertrag im Internet den Verbraucher unmittelbar vor der Bestellung klar, verständlich und in hervorgehobener Weise über die wesentlichen Vertragselemente informieren, insbesondere über die Kosten. „Dieses Gesetz schützt Internet-Nutzer, damit sie nicht ungewollt in eine Abofalle tappen“, sagt Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner. Die so genannte Button- Lösung werde dazu beitragen, unseriöse Geschäftspraktiken im Internet einzudämmen. Aigner: „Ich bin sicher, dass wir mit dieser Neuregelung vielen Betrügern im Internet das Handwerk legen können.“

Durch das Gesetz werde die Position der Verbraucherinnen und Verbraucher im schnell wachsenden Bereich des E-Commerce wirksam gestärkt, so Aigner: „Die Einkaufsgewohnheiten der Verbraucher haben sich stark verändert. E-Commerce ist eine der Wachstumsbranchen des Einzelhandels. Mit der Einführung der Button-Lösung wird der Online-Handel für die Verbraucher noch sicherer gestaltet und der Schutz vor Kostenfallen im Internet deutlich verbessert.“ Das Bundesverbraucherministerium hatte sich mit Nachdruck für die Aufnahme der Button-Lösung in die EU-Richtlinie über Rechte der Verbraucher (Verbraucherrechte-Richtlinie) stark gemacht. Die Richtlinie ist bis zum Dezember 2013 umzusetzen. Mit der Umsetzung bereits zum 1. August 2012 übernimmt Deutschland eine Vorreiterrolle in Europa.

In der Vergangenheit waren Verbraucher immer wieder durch trickreich gestaltete Internetangebote über die Kostenpflichtigkeit eines Angebots getäuscht worden. Findige Abofallen-Betreiber haben geschickt versucht, durch versteckte Preisangaben in Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder optisch unauffällig am unteren Bildschirmrand platzierte Hinweise über die tatsächlichen Preise einer Leistung hinwegzutäuschen. Verbraucherinnen und Verbraucher, die in eine solche Abo- oder Kostenfalle getappt sind, sahen sich dann Forderungen ausgesetzt, die teils mit massivem Druck geltend gemacht wurden.

„Durch die Neuregelung wird die Position der Verbrauchers deutlich gestärkt“, so Aigner. Ab sofort müssen die Betreiber eines Online-Shops bei einem kostenpflichtigen Vertrag den Verbraucher unmittelbar vor der Bestellung deutlich über die wesentlichen Vertragselemente – wie beispielsweise den Preis oder die Vertragslaufzeit – informieren. Ein Vertrag kommt nur dann zustande, wenn der Verbraucher ausdrücklich bestätigt, dass er sich zu einer Zahlung verpflichtet. Erfolgt der Vertragsschluss per Mausklick auf eine Schaltfläche, muss diese gut lesbar mit einem eindeutigen Hinweis wie „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer anderen eindeutigen Formulierung versehen sein. Fehlt es an der Bestätigung des Verbrauchers oder einer korrekt beschrifteten Schaltfläche, kommt generell kein Vertrag zustande. Im Zweifelsfall muss der Unternehmer beweisen, dass er diesen Anforderungen genügt hat.

Weitere Informationen im Internet unter www.bmelv.de/…

Das Tagesgericht

Freiburg ist jetzt trocken.

Späte Väter – Papaglück in der zweiten Lebenshälfte
In der Ortenau ist die Anzahl innerhalb von zehn Jahren um 30 Prozent gestiegen
(Der Guller. Welcher Hahn steigt auf den Mist und kräht? Die zweite Lebenshälfte kennt jeder erst, wenn er tot ist.)

Vandalen
(Der Guller. Warum dieser Vandalismus an der deutschen Sprache und an der Weltgeschichte?)

„Tagtäglich im Umgang mit Menschen leben!
(Der Guller. Dazu muß jemand 32 Jahre Ortsvorsteher von Kippenheimweiler sein?)

Drei Ortenauer bei Olympia
(Der Guller. Sonst schaut niemand zu?)

»Das Reh gilt als Schädling«
Stadtwaldjäger wehren sich gegen Kritik der Forstverwaltung und werben für eine nachhaltige Jagd
(Offenburger Tageblatt. Was sagt Bambi im Rathaus dazu? Irgendetwas nicht hachhaltig? Vielleicht die Bioökologie? Ist der Jäger für das Reh nicht auch ein Schädling?)

Offenburger Stadtgeflüster
Der Neubau des Offenburger Kombibades ist weiß Gott keine leichte Aufgabe…Haben Sie schon mal versucht, eine Menschenmenge zu schätzen? Dass diese Übung, die ja zum täglichen Brot des Journalisten gehört, gar nicht so einfach ist, hat eine Begebenheit am letzten Wochenende gezeigt. Während OT-Mitarbeiter Volker Gegg die gegen den Fall des Anbaustopps protestierenden Winzer in Durbach auf 150 schätzte, sprach die SWR-Landesschau von 500. Wir wollten es ganz genau wissen und haben die Personen auf dem Foto nachgezählt. Wir waren etwas näher, aber trotzdem etwas daneben: Heraus kamen 240 Personen inklusive Kindern…Eine andere Frage trieb uns diese Woche in der Redaktion um: Wie nennt man eigentlich die Kinder von Katzen?…die Jungen von Raubtieren heißen grundsätzlich Welpen…Nächstes Wochenende startet die Stadt mit der neuen Veranstaltung »Genuss im Park«: Das Programm hört sich vielversprechend an. Das Schlemmen steht im Zwingerpark und Vinzentiusgarten im Mittelpunkt…Endlich sind Ferien!…Damit auch die Daheimgebliebenen etwas davon haben, starten wir nächsten Dienstag die große OT-Aktion »Urlaubspost: Leser grüßen Offenburg«.
(Offenburger Tageblatt. Wieviele Bäder hat Gott schon in Offenburg geschaffen? Warum tägliches Journalistenbrot schätzen, wenn es gezählt werden kann? Junge Adler sind Welpen? Früher wurde Knipserei weggeworfen, jetzt belästigt sie Leser?)

Was Frauen wollen – live!
Elfte »Ladies Night« wie aus dem Bilderbuch
Der »Ladies Night« des Gengenbacher Aktions-Teams war am Donnerstag Sonnenwetter vergönnt. Weshalb die elfte Auflage tausende Besucher anlockte, die Mehrzahl natürlich Frauen, die bestens gelaunt einkaufsbummelten und Mode genossen.
(Offenburger Tageblatt. Große Freiheit Gengenbach?  Wer weiß das noch außer Bauknecht?)

Rathaus: Schäden auf Schritt und Tritt
Räte befürworten Sanierung in einem »Aufwasch« / Start im September
Mit der Sanierung des Rathauses geht’s im September endgültig los. Die Gemeinderäte befürworteten am Mittwoch die Gesamtmaßnahme.
(Offenburger Tageblatt. Wer tritt wen im im Wolfacher Rathaus?)

Ein Pädagoge und Pflanzpate
Feierstunde zum Dienstjubiläum des Fischerbacher Lehrers Herbert Jägel / Ehrung der Gemeinde
Die ganze Fritz-Ullmann-Grundschule gratulierte Herbert Jägel am Mittwoch zum Dienstjubiläum. Seit 40 Jahren ist er Lehrer, mehr als 24 davon unterrichtet er in Fischerbach.
(Offenburger Tageblatt. Die 40 stimmt bei „Pädagogen“ nie.)

Kompaktstahlwerk hat überzeugt
Siemens VAI Metals Technologies in Legelshurst liefert dem mexikanischen Stahlproduzenten Talleres y Aceros S.A. de C.V. (Tyasa) ein neues Kompaktstahlwerk. Herzstück ist der in Legelshurst neu entwickelte Ofen des Typs Simetal EAF Quantum.
(Kehler Zeitung. Ist sicher eine kreative Fluktations-Akzeleration?)

Rote Lippen soll man … entfernen
Froschbrunnen in Großweier ergraut wieder
Über Geschmack kann man bekanntlich lange streiten. Das tat der Ortschaftsrat Großweier, als es am Dienstag um den Froschbrunnen ging, das Wahrzeichen des Ortes. Die drei Frösche und der Sockel sind komplett grün gestrichen worden, Unbekannte haben nachträglich die Froschmäuler mit roter Farbe versehen. Einig war man sich, dass der Froschbrunnen neben Kirche und Einsegnungshalle so einfach nicht bleiben darf.
(Acher-Rench-Zeitung. Ortschaftsrats-Qua(r)k.)

Abschied für drei Urgesteine
Gleich drei Urgesteine hat die Realschule Rheinau zum Schuljahresschluss verabschiedet. Die Lücken, so der Schulleiter, dürften nur schwer zu schließen sein.
(Acher-Rench-Zeitung. Welche Lücken?)