Neues von der Lahrer Fußballfront

Schießbuden in der Kreisliga B

(gh). Während der Lahrer FV seit seinem Aufstieg in die Verbandsliga dort eine schmachvolle Rolle spielt und von Niederlage zu Niederlage eilt und jetzt bei 1:20 Punkten angelangt ist, feierte der SC Kuhbach/Reichenbach in der Kreisliga B einen Triumpf, der selbst Handballmannschaften erblassen lassen muß:

SC Kuhbach/Reichenbach – SV Stegermatt OG 39:0

Der FC Lahr-West dagegen erwies sich in der selben Klasse als sehr gastfreundlich:

FC Lahr-West – SG Kürzell/Meißenheim 0:12

und

Rückgang der Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 3,6 Prozent

Agentur für Arbeit Offenburg: Arbeitsmarktbericht September 2012

(lifePR) – 8.323 Menschen waren im Monat September arbeitslos gemeldet, 265 Personen weniger als im Vormonat. Bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen ging die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 3,6 Prozent zurück. Die Regionaldirektion in Stuttgart gab für den Südwesten eine Arbeitslosenquote von 3,9 Prozent bekannt. Unter den 24 Agenturen in Baden-Württemberg belegt Offenburg derzeit zusammen mit Tauberbischofsheim und Reutlingen den sechsten Platz.

Zum Vergleich: Im September 2011 waren 7.666 Menschen ohne Beschäftigung, 657 weniger als der aktuelle Stand. Die Arbeitslosenquote betrug im Vorjahresmonat im Ortenaukreis 3,4 Prozent. „Die Urlaubszeit ist zu Ende. Schulische und betriebliche Ausbildungen haben begonnen und die Firmen stellen wieder ein. Das ist eine typische Entwicklung im Monat September, die sich unmittelbar auf die Arbeitslosenquote auswirkt. 586 Personen unter 25 Jahren sind im Ortenaukreis im Berichtsmonat arbeitslos gemeldet, 132 weniger als im Vormonat. Jugendliche haben zurzeit gute Chancen auf dem Arbeits- und auch auf dem Ausbildungsmarkt. Deshalb mein Appell an die jungen Leute: Bewerben Sie sich, nutzen Sie die Chancen für eine Ausbildung“, sagt Bärbel Höltzen-Schoh, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agenturen für Arbeit Offenburg und Freiburg.

Entwicklung am Arbeitsmarkt (SGB III)
Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) betreut die Agentur für Arbeit 3.794 Menschen. 263 (minus 6,5 Prozent) weniger als im August. Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit spiegelt sich auch in den Zahlen zu einzelnen Personenkreisen.

Der deutlichste Rückgang war bei den Frauen zu verzeichnen. Im abgelaufenen Monat waren 1.781 Frauen arbeitslos, 180 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosigkeit sank bei den Männern gegenüber dem Vormonat um 83 auf 2.013. Die Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahren ist gegenüber dem Vormonat um 132 auf 586 zurückgegangen. Bei den über 50-Jährigen hat sich die Zahl um 45 Personen auf 1.482 verringert.

Die Arbeitslosenzahlen (SGB III) aus den Geschäftsstellen
Regional betrachtet ist die Arbeitslosenzahl im aktuellen Berichtsmonat in allen Geschäftsstellen zurückgegangen. In der Hauptagentur Offenburg verringerte sich die Arbeitslosenzahl um 71 Personen. Aktuell suchen in Offenbug 1.210 Personen eine Arbeitsstelle. Ein Rückgang von 65 Personen ist in der Geschäftsstelle Lahr zu verzeichnen. 1.036 Personen waren im September arbeitslos gemeldet. Die Geschäftsstelle Kehl meldet 539 Arbeitslose Frauen und Männer, 47 weniger als im Vormonat. In der Geschäftsstelle Achern ging die Zahl der Arbeitslosen um 37 auf 337 zurück, in der Geschäftstelle Hausach um 35 auf 348. Die Geschäftstelle Oberkirch verzeichnet 324 Menschen ohne Beschäftigung, 8 Personen weniger als im August. Spitzenreiter in der Ortenau mit einer Arbeitslosenquote von 1,1 Prozent ist das Kinzigtal.

Dynamik am Arbeitsmarkt (SGB III)
In den vergangenen vier Wochen meldeten sich bei der Agentur für Arbeit 1.401 Personen neu oder erneut arbeitslos. Gleichzeitig beendeten 1.628 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit.

Entwicklung am Arbeitsmarkt (SGB II)
Bei der kommunalen Arbeitsförderung sind 4.529 Personen im September 2012 registriert, 2 weniger als im August.

Stellensituation (SGB III)
Das Arbeitgeberservice-Team der Arbeitsagentur konnte im September 941 neue Stellenangebote erfassen, das waren 62 mehr als vor einem Jahr. Aktuell sind insgesamt 2.455 Arbeitsstellen in der Ortenau zu besetzen.

Eine Auswahl der im September 2012 neu akquirierten Stellen (m/w):
Offenburg:
Vertriebsmitarbeiter (m/w), Bürofachkräfte (m/w), Lagerfachkräfte (m/w), Kfz-Mechatroniker (m/w), Elektrofachkräfte (m/w)

Lahr:
Maschinenbauer/innen, Lagerfachkräfte (m/w), Berufskraftfahrer (m/w), Bauelektriker/innen, Verkäufer/innen (Lebensmittel), Helfer/innen Metallbearbeitung, Köche/Köchinnen

Hausach:
Köche/Köchinnen, Helfer/innen Metallbearbeitung, Zerspanungsmechaniker (m/w), Maschinenbauer (m/w), Berufskraftfahrer (m/w)

Achern/Oberkirch:
Lagerfachkräfte (m/w) Köche/Köchinnen, Gastronomie Fachkräfte (m/w)

Kehl:
Lagermitarbeiter (m/w), Bürofachkräfte (m/w), Bauelektriker (m/w), Verkäufer/innen, Erzieher/innen

Hinweis: Die Daten des Ausbildungsmarkts für das Berichtsjahr 2011/2012 werden bundesweit am 5. November 2012 veröffentlicht.

Wann muss Maklerprovision bezahlt werden?

Makler muss für klare Verhältnisse sorgen

(lifePR) –  Meist führt der Weg zur neuen Immobilie über einen Makler und somit wird neben Kaufpreis oder der Miete auch noch eine Provision fällig. Doch wann und wie kommt ein Vertrag mit dem Makler überhaupt zustande? Was muss der Makler tun, damit er seine Provision „verdient“ hat? Und schließlich: Muss der Makler dafür geradestehen, wenn er falsche Angaben über die Immobilie macht? Die ARAG Experten beantworten die wichtigsten Fragen zum Thema.

Der Maklervertrag
Wie bei allen Verträgen gilt zu Beginn: Damit der Maklervertrag zustande kommt, müssen sich die Parteien durch Angebot und Annahme über die wesentlichen Vertragselemente einigen. Ein gängiges Szenario: Der Immobiliensuchende findet in der Zeitung oder in einem Internetportal die Anzeige eines Maklers mit Daten und gegebenenfalls Fotos zu einem geeigneten Objekt. Kontaktiert er daraufhin den Makler, kommt dadurch noch kein Vertrag zustande. Denn eine Anzeige ist zu unbestimmt, um als konkretes Angebot zu gelten, selbst wenn dort bereits auf eine Provision hingewiesen wird. Übersendet der Makler dann allerdings ein Exposé mit einem ausdrücklichen Provisionsverlangen und nimmt der Interessent im Anschluss die Dienste des Maklers in Anspruch – etwa durch Abfrage weiterer Informationen oder eine Besichtigung des Objekts -, erklärt er sich mit dessen Angebot einverstanden.

Grundsätzlich gilt jedoch: Es ist Sache des Maklers, hinsichtlich der Provisionszahlungspflicht klare Verhältnisse zu schaffen (BGH, Az.: IV ZR 163/94). Eine Einigung über die konkrete Höhe der Provision ist dagegen nicht erforderlich, wissen die ARAG Experten. Fehlt diesbezüglich eine Vereinbarung, gilt laut Gesetz die ortsübliche Provision als vereinbart (§ 653 Abs. 2 BGB). Geht es um die Vermietung von Wohnraum, ist außerdem zu beachten, dass die Höhe der Provision auf zwei Monatsmieten zzgl. Umsatzsteuer begrenzt ist (vgl.: § 3 Abs. 2 WoVermRG). Gemeint ist die hierbei die Nettokaltmiete. Nebenkosten fließen nicht in die Berechnung ein.

Gezahlt werden muss die Provision nur, wenn der Makler auch tatsächlich einen Vertrag mit dem Eigentümer oder Vermieter vermittelt oder nachgewiesen hat und dieser Vertrag auch gültig zustande gekommen ist. Ist die Tätigkeit des Maklers für einen Vertragsschluss nicht zumindest mitursächlich gewesen, besteht laut ARAG Experten auch kein Provisionsanspruch. Ist die Zeitspanne zwischen der maklerischen Tätigkeit und dem Vertragsabschluss gering, wird in der Regel auch von einer bestehenden Kausalität ausgegangen. Der Anspruch des Maklers ist berechtigt. Vergeht jedoch eine längere Zeit bis zum Vertragsabschluss, kann der ursächliche Zusammenhang entfallen. So hat das OLG Frankfurt entschieden, dass es bei Ablauf von mehr als 15 Monaten der Makler nachweisen muss, dass der Abschluss aufgrund seiner Arbeit erfolgte (OLG Frankfurt, Az.: 24 U 5/02). Zudem ergibt sich aus dem Maklervertrag eine Aufklärungspflicht des Maklers gegenüber seinem Auftraggeber. Das bedeutet generell, dass er dem Auftrageggeber alle ihm bekannten Umstände mitteilen muss, die für dessen Entscheidung zum Vertragsabschluss bedeutsam sein könnten. Angaben zum Objekt, die er vom Eigentümer erhalten hat, darf er zwar grundsätzlich ungeprüft weitergeben (OLG Frankfurt, Az.: 7 U 3/01). Weiß er aber, dass die Angaben falsch sind oder er zumindest Zweifel an ihnen hegt, muss er den potenziellen Mieter oder Käufer darüber informieren (BGH, Az.: V ZR 389/01). Kommt er dieser Verpflichtung nicht nach, muss er nicht nur die Maklerprovision zurückerstatten, sondern dem Auftraggeber auch den entstandenen Schaden ersetzen.

Praxistipp
Ein Maklervertrag kann grundsätzlich formfrei geschlossen werden. Zu Beweiszwecken ist jedoch eine schriftliche Dokumentation unbedingt empfehlenswert. Bevor man sich allein auf die Angaben des Maklers über das Wunschobjekt verlässt, sollte man außerdem weitere Auskünfte einholen. So kann beispielsweise beim zuständigen Amtsgericht Einsicht in das Grundbuch genommen werden oder beim zuständigen Bauamt erfragt werden, ob alle Baugenehmigungen vorliegen oder voraussichtlich erteilt werden. Bei Bestandsimmobilien kann es ferner sinnvoll sein, einen Architekten oder Bauingenieur zur Besichtigung hinzuzuziehen.

Literaturschnipsel

Narr auf dem Bad Dürrheimer Narrenschopf.

Hofnarr

Hofnarr, lustige Person an einem fürstlichen Hof, deren Geschäft war, den Hof durch witzige Einfälle zu unterhalten. Die Sitte, bei Gastmählern Lustigmacher zu haben, ist alt. Schon in Xenophons Symposion kommt ein Lustigmacher (Gelotopöos) vor, u. in Rom waren in der spätern Zeit die Scurrae (s.d.) an den Tafeln der Großen ganz gewöhnlich. Obgleich schon an Königshöfen des Alterthums dergleichen Lustigmacher vorkommen, wie an denen der Könige Alexanders d. Gr. u. Dionysius von Syrakus u. des Kaisers Augustus, so wurde diese Sitte doch erst im Mittelalter allgemein.

Die H-en trugen eine eigene Kleidung; namentlich auf geschorenem Kopf die Narrenkappe (Gugel, Kugel), d.i. eine runde Mütze, mit drei Eselsohren u. einem Hahnenkamm u., wie das Wamms, die Schuhe u. andere Kleidungsstücke mit Schellen besetzte; dann ein großer mit Schellen besetzte Halskragen u. das Narrenscepter od. der Narrenkolben (Marotte), ursprünglich ein gewöhnlicher Rohrkolben von Schilf, später zur Herculeskeule vergrößert u. an einem Riemen am Arme hängend, noch später in einen zierlich geschnitzten Kopf mit der Narrenkappe ausgehend.

Der Charakter der Späße der H-en war nach den Landessitten u. der Individualität jedes H-en sehr verschieden. Während Brusquet (unter Franz I.) u. Angely in Frankreich, Kurt v. der Rosen (bei Kaiser Max I.), John Heywood (bei Heinrich VIII. von England) theils gewandte Hofleute, welche nie ein Wort zu viel sagten, theils geistreiche u. elegante Erzähler waren, war Jodel der Narr (der H. des ernsthaften Kaisers Ferdinand II., welchen dieser 1622 mit auf den Reichstag brachte), nur der Ordnung wegen da, u. Klaus Narr, berühmter H. der sächsischen Fürsten, fiel derb, oft mit der Thür in das Haus; dennoch schätzten ihn diese Fürsten so, daß er bei einer Theilung demjenigen, auf dessen Theil er kam, zu 80,000 Thlrn. angeschlagen wurde.

Die H-en konnten übrigens sagen, was sie wollten, ohne von Jemand darüber eine Ahndung zu erfahren. Nur wenn sie gegen den Fürsten selbst zu grob wurden, ließ sie dieser in den Bock schließen. Desto mehr mußten sie durch den Spott der Hofleute leiden. Das Wesen mit dem H. artete bald aus, fast jeder Edelmann hatte einen od. mehrere H-en, u. unfertige Menschen durchzogen mit dem Titel eines Narren das Land u. verübten manchen Unfug.

Die Reichstage von 1497–1575 erließen mehrere Beschlüsse gegen diese u. untersagten solche Titularnarren förmlich. Gegen das Ende des 17. u. zu Anfang des 18. Jahrh. kamen die Narren daher allmälig ab, zuletzt am kurfürstlich sächsischen Hofe. In Rußland blieben sie fort; Peter der Große hatte oft zwölf H-en, die Kaiserin Anna hatte noch sechs, von denen da Costa, ein Portugiese (schon von Peter dem Großen zum König der Samojeden ernannt), der erste, Pedrillo, ein Italiener, der zweite war.

Kamen nun auch die H-en in der Wirklichkeit ab, so existirten sie doch noch bei Processionen u. Aufzügen, u. es wurden dazu eigene Narren ernannt u. angeputzt, z.B. in Brüssel noch in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Fälschlich hält man joviale Menschen u. pedantische Gelehrte, über welche sich Fürsten lustig machten, für H-en, so Taubmann, v. Kyau, v. Gundling.

Die Einrichtung der H-en hatte unläugbar eine gute Seite; denn durch den H-en konnten Minister u. Volk den Fürsten Wahrheiten sagen, welche oft heilsam wirkten, u. eben so gab der H. dem Fürsten ein Mittel an die Hand, seinen Untergebenen einer Spott fühlen zu lassen, welcher nicht beleidigte, oft aber besserte. Vgl. Flögel, Geschichte der H-en, Liegn. 1789.
(Quelle: Pierer’s Universal-Lexikon, Band 8. Altenburg 1859, S. 448. Permalink:
http://www.zeno.org/nid/20010123865)

Das Tagesgericht

Bein oder Baum?

Begegnungen mit Klima und Uhu
Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer auf Entdeckungstour durch den neuen Klimawandelgarten beim Naturzentrum in Rust
...Die Chefin am Basler Hof in Freiburg hatte am Freitag erstaunlich viel Zeit mitgebracht, um sich gemeinsam mit rund 50 geladenen Gästen von Bürgermeister Günter Gorecky und dem Klimagarten-Team den ersten Bauabschnitt einer in Deutschland noch einmaligen Einrichtung vorstellen zu lassen.
(Badische Zeitung. Kann sie auch Wein in Wasser verwandeln? Warum sind Landräte und Regierungspräsidenten meist freitags auf Wanderschaft? Haben die die vier Tage-Woche eingeführt? Ist sie auch die Achterbahn oder andere Buckel hinuntergerutscht?)

Der Sommer ist vorbei
(Badische Zeitung. Hat da jemand einen Kalender oder aus dem Fenster geschaut?)

Prozess um vergiftetes Heu
Wegen Jakobskreuzkraut sind angeblich zwei Rennpferde verendet / Züchter verklagt Landwirt
(Miba-Presse. Aheu?)

AOK: Jeder Ortenauer elf Tage arbeitsunfähig
Statistik 2011 vorgelegt / Viele psychisch krank
(Miba-Presse. Wer hat’s denn geschrieben?)

Was will die Badische Zeitung mit diesem Affen, der das Titelblatt besetzt, ihren Lesern sagen? Nun auch Zeitung für Planet der Affen? Ist es nicht eine Frechheit, wenn bezahlte Internetangebote mit nerviger Werbung zugedeckt werden?

Herzklopfen bei Peter Weiß
Freitag ist Kandidatenkür
Der 56 Jahre alte Peter Weiß steht vor einer für ihn vielleicht nicht gerade spannenden, aber doch etwas herausfordernden Woche. Denn am kommenden Freitag sind die CDU-Mitglieder aus dem Kreis Emmendingen und der südlichen Ortenau in den Europa-Park eingeladen, um darüber zu beschließen, ob der Abgeordnete, der den Wahlkreis 283 seit 1998 direkt im Bundestag vertritt, im nächsten Herbst für die Partei wieder antreten darf.
(Badische Zeitung. Hat das mit der dort stattfindenden Gruselshow zu tun? Solange es klopft, lebt er noch.)

Ein Marsch für die Gerechtigkeit
Menschen laufen vom 5. bis 7. Oktober von Lahr nach Straßburg
Die Evangelische Arbeitnehmerschaft Lahr (ean) beteiligt sich am „Gewaltfreien Marsch für das Recht auf Land und Nahrung“ vom 5. bis 7. Oktober, der von Lahr über Offenburg nach Straßburg führt.
(Badische Zeitung. Hat die Kirche ihnen Land und Nahrung genommen?)

Greifvogelschau: Zwölf Gewinner stehen fest
Je zwei Eintrittskarten für Veranstaltung in Durbach
(Miba-Presse. Gibt’s inzwischen an jeder Ecke. Kein Thema für den Tierschutz?)

»Für die Region werben«
Stefanie König ist neue Ortenauer Weinprinzessin: Hier gibt es vielseitige und einzigartige Tropfen
(Miba-Presse. Was soll dieser Prinzessinen-Quatsch? Ums Saufen geht’s doch, oder?)

Betrug mit Renovierungen
55-Jähriger vom Schöffengericht zu drei Jahren Haft verurteilt / Opfer waren allesamt ältere Menschen
Weil er mehrere Hausbesitzer betrogen haben soll, musste sich ein 55-Jähriger vor dem Schöffengericht in Offenburg verantworten. Der Mann wurde zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt.
Er versprach älteren Hausbesitzern fachgerechte umfangreiche Renovierungsarbeiten. Zuerst machte er sie auf Schäden an ihren Gebäuden aufmerksam. Als er die Objekte gesehen hatte, wurde auf einem blanko DIN-A-4-Blatt ein Vertrag geschrieben, in dem um Vorkasse gebeten wurde. Vielfach geschah zum Leidwesen der Hausbesitzer nichts mehr. Wegen dieses Vorwurfs war ein 55 Jahre alter Unternehmer aus dem südlichen Ortenaukreis angeklagt…Richterin Körner verurteilte den Angeklagten zu drei Jahren Haft. Vor Jahren habe der Angeklagte die gleiche Masche abgezogen. Auch sei noch eine Strafe von elf Monaten aus Freiburg offen, da noch keine Rechtskraft bestehe.
(Miba-Presse. Ging es vielleicht auch um „gute Preise“? Könnte man statt „südlichem Ortenaukreis“ nicht einfach Lahr schreiben?)

»Mir läse alemannisch«
Muettersproch-Gsellschaft lädt zum Vorlesewettbewerb für Kinder ein / Jetzt anmelden
(Miba-Presse. Ist ja auch eine tote Schriftsprache.)

Viele Förderstunden weggefallen
Renchtäler Schulen von Kürzungen betroffen / Mehr als Pflichtunterricht ist nicht immer möglich
(Miba-Pfresse.Hat die neue Regierung denn nicht Schüler-Gleichheit eingeführt?)

Eine Nacht, 18 Lokale, zwölf Bands, sechs DJs
Hitradio-Ohr-Partynacht macht Lahr am 6. Oktober zur Partymeile
(Lahrer Anzeiger. Mehr geht ja in Lahr nicht.)

Seelische Gesundheit im Fokus
Psychiatrische Einrichtungen der Stadt Lahr informieren vom 7. bis 12. Oktober über ihre Angebote
Im Oktober wird der Welttag der seelischen Gesundheit begangen. Das Gemeindepsychiatrische Zentrum Lahr lädt vom 7. bis 12. Oktober mit verschiedenen Veranstaltungen dazu ein, sich mit psychischen Erkrankungen auseinanderzusetzen und die Psychiatrische Tagesklinik sowie Therapieangebote kennenzulernen.
(Lahrer Anzeiger. Alle suchen sie, und Lahr hat nicht nur die Seele, sondern auch einen Platz für sie  gefunden?)

Ortenauer pilgern nach Lourdes
50 Mitglieder des Kolpingwerks nehmen am Fuß der Pyrenäen an Gottesdiensten und Prozessionen teil
(Lahrer Anzeiger.Geheilt? Auch in der Ortenau kann man Geld loswerden.)

Zebrastreifen ist endlich fertig
Gestern wurde der Fußgängerüberweg bei der Friederike-Brion-Schule Meißenheim eingeweiht
(Lahrer Anzeiger. Ohne Goethe-Gedicht?)

Der König ist eine Königin
(Badische Zeitung. Was weggeschossen?)

Automatische Produkte
(Badische Zeitung. Macht ein Automat auch die Baz?)

Schutzanlagen gegen Blitze
An vier öffentlichen Gebäuden muss die Gemeinde Schuttertal die Blitzschutzanlagen erneuern
(Badische Zeitung. Wer donnert gegen das grüne Schuttertal? Angst vor zuviel Energiewende? Sind Blitze nicht bioökologisch nachhaltig?)

„Ich habe es mir ruhiger vorgestellt“
Peter Dieterle über seinen Wechsel vom Großstadtrevier nach Offenburg, das erste Jahr als Revierleiter und die Arbeit der Polizei
(Badische Zeitung.Vorruhestand gesucht?)

Ein Erfolgsmodell feiert zehnten Geburtstag
Die Waldservice Ortenau GmbH war ein Kind von Sturm Lothar
(Badische Zeitung. War? Wer bringt’s nächste Kind?)

Millionenvorhaben im Pfarrgarten
Der Kirchenfonds Maria Hilf will ein Grundstück an Projektentwickler Unmüssig verkaufen / Mauer des Schweigens
Der katholische Kirchenfonds Maria Hilf will ein 2500 bis 3000 Quadratmeter großes Filetgrundstück an der Zasiusstraße in der Wiehre an den Freiburger Projektentwickler Peter Unmüssig verkaufen. Das erfuhren die Mitglieder des Pfarrgemeinderates am Donnerstag per Mail von dessen Vorsitzendem Helmut Osterwald. Schon am Montag sollen die Mitglieder in nicht-öffentlicher Sitzung den Plänen ihren Segen geben. Ob sie es tun, ist offen. Einstimmig dürfte die Abstimmung kaum ausfallen. Die Erzdiözese unterstützt den Verkauf.
(Badische Zeitung. Wenn’s um Geld geht – Kirche?)

Dauerwerbesendung
SWR sendet Wein, Weib und Gesang
(gh). Normalerweise wäre es eine Kindersendung, wenn da nicht die Alkoholrekame wäre. Immer noch aber vergißt der SWR bei seinen Übertragungen der Kür zur sogenannten Deutschen Weinkönigin „Dauerwerbesendung“ einzublenden. Obwohl die Veranstaltung in Neustadt an der Weinstraße war, mit einer Kulisse à la Europa-Park, saß beim Dritten in der ersten Reihe als Landmann 00 James Bonde in einem für diesen Anlass etwas unbaden-württembergischen Kittel im Jodelstil. Gewonnen hat trotzdem eine Weinwerberin von der Ahr.

Stuttgarter Qual der Wahl

Feinstaub raus und Kuhn rein? Oder in einen Tunnel brezeln, wobei das Licht am Ende Gegenverkehr sein kann? Genügt Frau und SPD oder ist Bewahren und gleichzeitig Verändern eine Alternative? Sind die Grünen zu doof für Schiller und Piraten zu nah am Boden? 14 Kandidaten wollen Stuttgarter OB werden.

Rockenbauch erwägt Verzicht
Rückzug vor dem 2. Wahlgang
Stuttgart-21-Gegner Hannes Rockenbauch würde in einem zweiten Wahlgang der Stuttgarter Oberbürgermeisterwahl nicht mehr antreten, sollten am 7. Oktober die aktuellen Umfrageergebnisse eintreten…Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap wäre Rockenbauch mit 13 Prozent nur viertstärkster Kandidat. Grünen-Kandidat Fritz Kuhn käme auf 31 Prozent, der von CDU, FDP und Freien Wählern nominierte Sebastian Turner auf 28 Prozent. Bettina Wilhelm (SPD), die laut der Studie auf 21 Prozent käme, wollte sich noch nicht festlegen, ob sie bei diesem Ergebnis erneut antreten würde.
(Badische Zeitung. Warum findet die Wahl noch statt? Wer sich nach Umfragen richtet, ist doch von vornherein nicht wählbar.)

Ein unfriedlicher Abschied
Der Sportmediziner Hans-Hermann Dickhuth geht in Pension / Ermittlungsausschüsse und Minister werden entscheiden, ob er den Ruhestand genießen kann
(Badische Zeitung. Ist Sportmedizin nicht ein Unwort?)

Griechenland erhält offenbar 31-Milliarden-Tranche
Ein neues Milliardenloch im Haushalt und erhebliche Defizite bei den Reformen: Der Bericht der Troika über die Lage in Griechenland wird nicht schmeichelhaft ausfallen. Dennoch ist die Auszahlung der nächsten Hilfstranche laut Medienberichten bereits beschlossene Sache.
(spiegel.de. Das ist kein Land, sondern ein Faß ohne Boden. Alle, de Griechenland in EU und Euro geholt haben, einsperren!)

Problem-Schüler
Steinbrücks katastrophale Jahre in der Mittelstufe
Wer hätte das gedacht? Ausgerechnet der als besonders klug geltende Peer Steinbrück war ein miserabler Schüler. Noch heute spricht der SPD-Kanzlerkandidat nur ungern über diese schwierige Zeit.
(welt.de.Jetzt geht’s los. Was ist mit der Karriere ener FDJ-Proaganda-Funktionärin, die in der DDR berufliche Karriere als Pfarrerstöchterlein machen konnte?)

Stromkosten: „Staat kassiert zu viel Steuern“

Reduzierter Steuersatz verlangt


(lifePR) -. Strompreiserhöhung könnte das Unwort des Jahres werden. Während sich ganz Deutschland über horrende Energiekosten auslässt, gibt es ein Ministerium, das schweigt und genießt. Nicht ohne Grund, denn die hohen Stromkosten bringen dem Finanzministerium einen wahren Geldsegen: Satte 6,7 Milliarden Euro spülte allein die Mehrwertsteuer für Strom 2011 in die Staatskasse.

Viel zu viel, bemängeln Experten. Denn Familien könnten auf Anhieb knapp 130 Euro im Jahr sparen – wenn Strom als Produkt des Grundbedarfs besteuert würde. Für Güter des „lebensnotwendigen Bedarfs“ gilt in Deutschland der reduzierte Steuersatz von 7 Prozent. Beim Strom aber kassiert der Staat satte 19 Prozent Mehrwertsteuer. „Für Strom muss der reduzierte Steuersatz gelten – ohne Strom geht im heutigen Alltag gar nichts mehr, deshalb gehört er eindeutig zum lebensnotwendigen Bedarf“, so Robert Mundt, Gründer des unabhängigen Energieanbieters FlexStrom.

„Mit einer Anpassung der Mehrwertsteuer für Strom auf 7 Prozent sinkt der Strompreis mit sofortiger Wirkung – für jeden Haushalt in Deutschland“, so Mundt. 2011 zahlte eine Familie mit einem Jahresverbrauch von 5.000 Kilowattstunden durchschnittlich 1.287 Euro für ihren Stromverbrauch.

Mit einer Besteuerung von 7 Prozent hätte diese Familie ganze 129,78 Euro gespart. Mitte Oktober wird die EEG-Umlage, also die Abgabe für die Förderung der erneuerbaren Energien, neu festgelegt. Sie wird vermutlich steigen – und damit erneut die Einnahmen durch die Mehrwertsteuer.

Dabei ist der Grundgedanke des Mehrwertsteuersystems so vorbildlich. Er besagt, dass die Grundversorgung eines jeden erschwinglich bleiben muss und so das Existenzminimum für Geringverdiener gesichert ist. Beispielsweise Milch, Brot, Obst, Kaffee aber auch der öffentliche Nahverkehr zählen zum „lebensnotwendigen Bedarf“ – Strom gehört bisher angeblich nicht dazu.

„Für unsere Kunden gehört Strom ohne Zweifel zum täglichen Bedarf“, so der FlexStrom-Vorstandschef. Die Senkung der Mehrwertsteuer für Strom auf 7 Prozent sei längst überfällig und dringend notwendig, um private Stromkunden zu entlasten.