Das Tagesgericht

Antike trifft Mittelalter: Schutterner Kirche, im Vordergrund am Bahnrand Wäldchen mit Resten einstiger römischer Straßenstation. 

Morgen startet die 74. Oberrheinmesse
500 Aussteller bauen in Offenburg bis Samstagmorgen ihre Stände auf
(Miba-Presse. Wozu? Müssen ja wieder abbauen. Kommen immer weniger.)

Neues Sendeformat bei Hitradio Ohr
Samstagabends halten die Big-City-Beats Einzug im Programm
Ab sofort ertönt mit den Big-City-Beats samstags ab 20 Uhr das erfolgreichste Clubmusic-Format Deutschlands bei Hitradio Ohr. Sechs Stunden lang werden die besten DJs der Welt  über den Äther zu hören sein.
(Miba-Presse. Dudelfunkkonserven.)

Kreis möchte ins Landesprogramm
Jobvermittlung für Langzeitarbeitslose stärken
(Miba_Presse.Selbnermachen geht nicht?)

Jesus-Figur beschädigt
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch beschädigte ein Unbekannter eine Jesus-Figur, die an einem Holzkreuz vor einem Anwesen in der Kniebisstraße steht. Arme und Teile der Beine wurden abgerissen. Nach Einschätzung des Anzeigeerstatters ist dadurch ein Schaden von rund 2000 Euro entstanden.
(Miba-Presse. Sah er so aus?)

Von der Ansaat bis zum Brot
In Dundenheim trennten Schüler Spreu vom Weizen / Teil eines Projektes der Waldorfschule
(Miba-Presse. Können sie das auch tanzen?)

Von Aerobic bis Zwergenturnen
»Sport-Spaß«-Heft beinhaltet 299 Angebote von Offenburger Vereinen / Ziel: Für Bewegung begeistern
(Miba-Presse. OG-Gartenzwerg-Verein?)

In die Nudelfabrik »geschnuppert«:
Der Frauen- und Krankenpflegeverein sowie der evangelische Frauenkreis aus Freistett sind zu einer gemeinsamen Fahrt auf die Schwäbische Alp nach Trochtelfingen aufgebrochen. Dort besichtigten sie die »gläserne« Produktion der Nudelfabrik »Alb Gold«.
(Miba-Presse. Daheim keine Nudel auf dem Sofa?)

Initiative gegen Einheitsbrei
Neue regionale Marke macht sich für mehr Verantwortung in Sachen Lebensmittelherstellung stark
(Lahrer Anzeiger. Wie wär’s mit Erbsensuppe?)

»Coffee to go« lässt sich trinken
Kein Anbieter fiel beim Test des Lahrer Anzeigers durch / Eine Frage des Geschmacks / Preisvergleich
(Lahrer Zeitung. Wer muß beim LA gehen?)

Neues Nest für Lahrer Storchenturm
Das Wahrzeichen der Stadt Lahr, der Storchenturm, hat wieder ein neues Storchennest. Mit Hilfe der Feuerwehr wurde der Weidenkorb am Mittwochnachmittag auf die Turmspitze gehievt, wo ihn Stadtrat Rudolf Dörfler – als Dachdeckermeister in luftigen Höhen versiert – installierte.
(Lahrer Anzeiger. Klappern gehört zum Handwerk. Kann er den Storch? Wahrzeichen ist inzwischen unwahr.)

Ein neues Bett für Familie Adebar
Auf Initiative von Rudolf Dörfler und Udo Baum wird das Nest auf dem Lahrer Storchenturm durch ein neues ersetzt
(Badische Zeitung. Sind die Adebars nicht seit Jahrzehnten unbekannt verflogen?)

Neues Forum zeigt Geschmack
Vorreiterprojekt für die Land- und Ernährungswirtschaft
Mit dem Slogan „Geroldseckerland — Wir zeigen Geschmack“ haben sich Verbraucher und Rinderzüchter, Gemüsebauern und Bioladenbesitzer sowie Natur- und Tierschützer aus der Region zu einem Forum zusammen gefunden.
(Badische Zeitung. Zum Wiehern. Sie wollen verkaufen, andere sollen kaufen. Kein Platz im Anzeigenteil?)

Lahrs Bäder sind ein teures Gut
(Badische Zeitung.Gut? Teuer ja.)

Weingüter stellen ihre Weine in Lahr vor
Am Samstag, 1. Dezember, 18 bis 24 Uhr, werden die Weingüter Markgraf von Baden Durbach, Freiherr von und zu Franckenstein Offenburg und Stadt Lahr ihre Keller öffnen.
(Badische Zeitung.Ist dies nicht eine öffentliche Irrereführung: Weingut Stadt Lahr namens Wöhrle? Geht’s um mehr als ums Saufen?)

Nicht windhöffig genug
Schuttertal gegen Windrad an Gemarkungsgrenze von Elzach
(Badische Zeitung. Ist beim eigenen Rad nicht einiges zurechtgedreht worden?)

„Die Hilfe ist nötig“
Drei Fragen an Friedhelm Huser, der wieder um Spenden für Bedürftige in Rumänien bittet
(Badische Zeitung. Sind die nicht in der EU?)

Trotten mit Rathauschefs
Am heutigen Freitag wird fürs Kaiserbergfest geworben
(Badische Zeitung.Kommt nicht von Trottel?)

Die Untoten kehren zurück
Am 28. September beginnen zum sechsten Mal Marc Terenzis Horror Nights im Europa-Park
Glücklich sieht Marc Terenzi nicht aus. Dabei könnte man doch meinen, dass er in der Zeit um Halloween allen Grund zur Freude hat. Bereits zum sechsten Mal werden seine Horror Nights vom 28. September bis 3. November Zehntausende Besucher in den Europa-Park locken und der schaurige Höhepunkt des Herbstes werden.
(Badische Zeitung. In der Redaktion?)

CDU wählt den Kandidaten
Versammlung am 5. Oktober
Die CDU-Kreisverbände Emmendingen und Ortenau laden alle Interessierten zur Wahlkreismitgliederversammlung am Freitag, 5. Oktober, 18 Uhr, im Ballsaal Berlin im Europa-Park Rust ein. Die CDU-Mitglieder im Bundestagswahlkreis Emmendingen-Lahr wählen den Wahlkreiskandidaten und die Vertreter für die Versammlungen zur Aufstellung der Landesliste für die Bundestagswahl. Für die Nominierung bewirbt sich der bisherige Bundestagsabgeordnete Peter Weiß. Als besonderer Gast wird Bernhard Vogel ein Referat zum Thema „Tradition und Fortschritt — zum Markenkern der Union“ halten.
(Badische Zeitung. Ball der einsamen Herzen? Oder siehe oben?)

Rückendeckung für Kultusministerin
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer (SPD) seine Rückendeckung zugesichert. „Die macht einen schweren Job und hat meine Unterstützung“ , sagte Kretschmann dem SWR.
(Badische Zeitung. Hat selbst Siegfried nichts genutzt.)

Letztes Gefecht?

Steinbrück gegen Merkel
Das Duell ist eröffnet
Peer Steinbrück fordert Angela Merkel heraus. Die Kanzlerin und ihre Partei nehmen es demonstrativ gelassen – doch hinter den Kulissen macht sich Unruhe breit: Der SPD-Kandidat könnte für einen spannenden Wahlkampf sorgen. Und in der FDP träumt mancher schon von der Ampel.
Beck-Nachfolgerin
Dreyer Die Überraschungskandidatin
Kurt Beck tritt zurück. Die Amtsgeschäfte übergibt er an seine Sozialministerin: Malu Dreyer wird neben Lieberknecht, Kraft und Kramp-Karrenbauer vermutlich die vierte Ministerpräsidentin in Deutschland. Die 51-Jährige gilt als kompetent und populär. Ihre Kür ist trotzdem eine Überraschung.
(spiegel.de. Götterdämmerung? Auf zum nächsten verlorenen Gefecht?)

„Paukenschlag für musikalische Bildung“

Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“


(lifePR) -. Der Verband deutscher Musikschulen (VdM), Fach- und Trägerverband der rund 950 öffentlichen Musikschulen in Deutschland, begrüßt das Förderprogramm des Bundesbildungsministeriums (BMBF) „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ als „Paukenschlag für musikalische Bildung“. Mit dem neuen Programm fördert das BMBF ab 2013 außerschulische Angebote der kulturellen Bildung für benachteiligte Kinder und Jugendliche, bei denen junge Menschen an Kunst, Musik, Literatur oder die neuen Medien herangeführt werden.

Junge Menschen werden dabei in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützt, ihr Selbstbewusstsein wird gestärkt. Die Förderung erstreckt sich über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren. 2013 stellt das BMBF dafür 30 Millionen Euro zur Verfügung. Für die Folgejahre ist eine Steigerung auf bis zu 50 Millionen Euro geplant.

In einer Pressekonferenz hat Bundesministerin Annette Schavan gemeinsam mit dem Jury-Vorsitzenden, dem ehemaligen Kulturstaatssekretär in Nordrhein-Westfalen, Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, die erfolgreichen Verbände und Initiativen bekannt geben, zu denen auch der VdM gehört: „Ich gratuliere allen Verbänden und Initiativen, die heute für eine Förderung ausgewählt worden sind. Gute Bildung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Deshalb freue ich mich ganz besonders über die hohe Qualität der eingereichten Konzepte. Sie zeigen, dass gute Bildung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden wird, bei der wir alle an einem Strang ziehen“, so Bundesministerin Annette Schavan bei der Bekanntgabe.

Winfried Richter, Bundesvorsitzender des VdM: „Der Verband deutscher Musikschulen ist als Fach- und Trägerorganisation der öffentlichen Musikschulen, an denen 1,3 Million Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden, ein wichtiger Partner bei diesem Programm. Wir freuen uns sehr, dass der Ankündigung von Ministerin Schavan zur Stärkung kultureller Bildung hiermit sichtbar eine politische Großtat folgt. Musikalische Bildung fördert die Persönlichkeitsbildung, das Ausdrucksvermögen, die Wahrnehmungs- und Gestaltungskompetenz ebenso wie die Ausprägung von Verantwortungsbereitschaft, Toleranz und Gemeinschaftssinn und damit ihre individuelle und soziale Kompetenz“.

Der VdM hat sich mit einem Konzept zielgruppenorientierter musikalischer Bildungsmaßnahmen der lokalen Bündnisse mit Musikschulen beworben. Dieses sieht inhaltlich die Einbeziehung aller Kinder und Jugendlichen vor, um Stigmatisierungen im Vorschulbereich wie auch in den allgemein bildenden Schulen entgegenzuwirken. Hierzu gehören besonders auch Maßnahmen mit geistig und körperlich behinderten Kindern und Jugendlichen, Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen in sozialen Brennpunkten und in Risikolagen sowie Maßnahmen für Kinder und Jugendliche im Kontext von Suchtprävention und psychischer Belastung oder Erkrankung, in Kinderheimen, Krankenhäusern, Krebs-Stationen und Hospizen oder im Jugendstrafvollzug.

Weitere Informationen unter www.bmbf.de oder unter http://www.buendnisse-fuer-bildung.de sowie unter www.musikschulen.de.

Fragen, die die Welt bewegen

Hat der Deutsche Tischtennisbund nicht recht, wenn er das Sportförderprogramm in Frage stellt, nach dem Mini-Randgruppen-Sportarten überdimensional gefördert werden, während einer der größten Sportverbände, nämlich der DTTB, auch in Übertragungen stiefmütterlich behandelt wird, Weltklassetischtennis oft die Berichterstattung selbst bezahlen muß?

Das Tagesgericht

Warum in Ruinen herumkraxeln und Ritterspiele zusammenphantasieren, wenn es auch noch unkaputte Burgen gibt, beispielsweise in Mahlberg?

Zeitung lesen und gewinnen
Große Jubiläumsverlosung mit 200 Preisen startet diesen Samstag / Hauptgewinner sticht in See
(Miba-Presse. Aua!)

Der Rattenfänger von Steinach
Mit Äpfeln ist er an den Bächen der Ortenau unterwegs und lockt damit pelzige Nager in die Falle: Reinhold Benz ist amtlich geprüfter Bisamrattenjäger im Kinzigtal.
(Miba-Presse.In Bio gefehlt? Der Bisam ist keine Ratte.)

Zum 100. Geburtstag die erste Ausstellung
Die Stadt Lahr, die auf die umfangreiche Emil-Rudolf-Weiß-Sammlung aus dem Nachlass von Edwin Baumann verzichtet hat, war sich durchaus der Bedeutung des Lahrer Künstlers bewusst. In früheren Jahren gab es mehrere Ausstellungen, außerdem hat der Kaufmann-Verlag mit Unterstützung der Stadt im Jahr 1994 eine Biographie über Weiß herausgegeben.
(Badische Zeitung. Lahr war einmal. Sind heute Verwaltung und Gemeinderat nicht ein Totalausfall?)

Über Kosmetik zu Mali-Hilfe
Die Hilfsorganisation Kinderrechte Afrika erhält dank einer Studentin aus Sélestat 16 500 Euro
(Badische Zeitung. Warum behält sie es nicht?)

Alina Schwendemann neue Prinzessin
Die Sulzerin wurde Siegerin beim Kreisprinzenschießen
(Badische Zeitung. Wen hat sie getroffen?)

40 Jahre in der gleichen Bank
(Badische Zeitung. Sehr bewegt.)

Einheitslauf heute in Kürzell
(Badische Zeitung.Nicht Einlauf?)

Mit der Sonne kamen Besucher
(Badische Zeitung.Grüne Männchen?)

Marwein contra Ramsauer
Streit um Kostenprognose für den Güterzugtunnel
(Badische Zeitung.Marwein wer? Ist das der Grüne, welcher das Ende von Stuttgarte 21 angekündigt hatte?)

Ortschaftsrat Wallburg will Wald schützen
Keine Erlebnispädagogik
(Badische Zeitung.Baumrat?)

Das Schwert als Symbol
Beim Patrozinium in Kippenheim wird an den Heiligen Mauritius und sein Wirken erinnert
(Badische Zeitung. Was hat der zerteilt?)

Eine Nachfahrin von Bischof Rohan
Gräfin Marguerite Kottulinsky ist mit 90 Jahren gestorben / Wertvolles Geschenk an die Stadt
(Badische Zeitung. Wieviele KInder hat er gehabt? Adel bei der Baz immer noch nicht abgeschafft?)

200 Weine zum Probieren
Ortenauer Weinfest lockt
(Badische Zeitung. Langen die für einen Ortenauer Rausch?)

Holzlatten statt Maschendrahtzaun

Keine Anerkennung der Kosten als außergewöhnliche Belastung

(lifePR) –  Der Ersatz eines Maschendraht- durch einen Holzlattenzaun ist auch dann keine außergewöhnliche Belastung, wenn der Zaun wegen eines kranken Kindes ausgetauscht wurde. Die Kosten für einen Gartenzaun gehören zu den üblichen Kosten der Lebensführung. So entschied das Finanzgericht Rheinland-Pfalz am 30. April 2012 (AZ: 5 K 1934/11), wie die Deutsche Anwaltauskunft berichtet.

Die Eltern hatten wegen ihres Sohnes um einen Teil ihres Grundstücks einen Maschendrahtzaun mit einem abschließbaren Tor errichtet. Der Junge leidet an einer Autismuserkrankung, mit der eine starke Weglauftendenz einhergeht. Das Finanzamt hatte die Kosten für den Zaun als außergewöhnliche Belastung anerkannt. 2010 ersetzten die Eltern einen Teil des Maschendrahtzauns durch einen höheren blickdichten Holzlattenzaun. In ihrer Einkommensteuererklärung beantragten sie wiederum die Anerkennung dieser Kosten als außergewöhnliche Belastung. Die Umzäunung sei wegen der Autismuserkrankung des Sohnes notwendig gewesen, um eine Selbstgefährdung des Kindes zu verhindern. Eine ärztliche Bescheinigung legten sie bei.

Gegen die Ablehnung des Finanzamtes klagten die Eltern. Der geschlossene Zaun sei ähnlich wie zum Beispiel ein Rollstuhl ein Hilfsmittel, um die Krankheit des Sohnes erträglicher zu machen, daher seien die Kosten zwangsläufig entstanden.

Das sahen die Richter jedoch anders. Ein Gartenzaun gehöre zu den üblichen baulichen Anlagen eines Eigenheims. Ziel der außergewöhnlichen Belastungen sei es, zwangsläufige Mehraufwendungen für den existenznotwendigen Grundbedarf zu berücksichtigen, die wegen ihrer Außergewöhnlichkeit nicht pauschal in allgemeinen Freibeträgen erfasst werden könnten.

Ausgeschlossen seien daher übliche Aufwendungen der Lebensführung, die in Höhe des Existenzminimums durch den Grundfreibetrag abgegolten seien. Die Kosten für einen Gartenzaun gehörten daher zu den üblichen Kosten der Lebensführung. Den Eltern seien durch den Zaun keine höheren Aufwendungen entstanden als anderen Steuerpflichtigen. Außerdem sei nicht zu erkennen, dass das Kind mit dem errichteten Holzzaun tatsächlich geschützt werden könne.

Das Argument, der Zaun schütze vor dem Hund des Nachbarn, verwarf das Gericht. Denn in dieser Funktion schütze der Zaun vor einer von außen kommenden Gefahr, die von der Behinderung unabhängig sei. Insofern handele es sich nicht um einen behinderungsbedingten Einsatz eines Hilfsmittels.