Bewerben und Absagen wollen gelernt sein

Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist zu beachten


(lifePR) – „…leider haben wir uns für einen anderen Kandidaten entschieden.“ Aus gutem Grund werden Ablehnungsschreiben der meisten Personalverantwortlichen so neutral verfasst. Denn seit August 2006 ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Kraft. Dieses müssen alle Arbeitgeber nicht nur bei der Formulierung von Stellenanzeigen, sondern auch bei Absagen auf Bewerbungen beachten.

Das Gesetz soll arbeitssuchende Menschen vor Diskriminierung schützen. Wer zu Unrecht bei der Auswahl benachteiligt wurde, hat Anspruch auf Schadensersatz. Was das für abgelehnte Bewerber und für Personalverantwortliche bedeutet, sagen ARAG Experten.

Richtig Absagen
Auch nett gemeinte Absagen können für das Unternehmen Ärger nach sich ziehen. Sätze wie „Sie sind für unser Unternehmen leider zu jung…“ oder „Da diese Tätigkeit einen hohen körperlichen Einsatz erfordert, haben wir uns für einen männlichen Mitarbeiter entschieden…“ können als Diskriminierung ausgelegt werden. Unternehmer sollten darum rein arbeitsplatz- und qualifikationsbezogene Argumente anführen und keinen anderen Grund nennen. ARAG Experten tendieren sogar dazu, sich bei Absagen auf das Nötigste zu beschränken. Völlig in Schweigen hüllen darf sich das Unternehmen allerdings nicht. Der Europäische Gerichtshof entschied nämlich: Unternehmen, die einen Bewerber bei der Jobvergabe übergehen, ohne ihre Gründe offenzulegen, müssen damit rechnen, dass ihnen ihr Schweigen als Diskriminierung ausgelegt wird (EuGH, Rs. C-415/10). Vorsicht gilt übrigens auch für telefonische Absagen: In einem tatsächlichen Fall wurde eine türkisch-stämmige Bewerberin von der Diakonie in einem Telefonat nach ihrer Kirchenzugehörigkeit gefragt und erhielt daraufhin spontan eine Absage. Sie klagte wegen religiöser Benachteiligung und gewann in der ersten Instanz, verlor aber in der zweiten, weil sie gar nicht die erforderliche Qualifikation besaß. Wer also gar nicht geeignet ist, kann auch nicht wegen eines unzulässigen Diskriminierungsmerkmals benachteiligt werden, meinten also die Richter (LAG Hamburg, 3 Sa 15/08).

Gegen Diskriminierung wehren
Abgelehnte Bewerber müssen also von potenziellen Arbeitgebern fair und gerecht behandelt werden. Ist das nachweisbar nicht der Fall, klagt man eben auf Schadenersatz und lässt sich die abgelehnte Bewerbung mit einer netten Geldsumme versüßen. So sprach der Bundesgerichtshof (BGH) einem betagteren Manager mehr als 36.000 Euro Schadenersatz zu, weil dieser seinen Job an einen jüngeren Kollegen verlor (BGH, Az.: II ZR 163/10). Zuvor brandmarkte das Bundesarbeitsgericht eine Regelung des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst als diskriminierend, weil die Zahl der Urlaubstage vom Alter der Beschäftigten abhing (Az.: 9 AZR 529/10). Mancher abgewiesene Kandidat nutzt das AGG aus und sucht nach diskriminierenden Aussagen in Stellenanzeigen oder Absageschreiben, um dagegen zu klagen. Sogenannte AGG-Hopper bewerben sich bei Unternehmen nur mit dem Ziel, dass sie nach einer Ablehnung Schadenersatz wegen Diskriminierung verlangen können.

So war zum Beispiel der Satz „Wir bieten Ihnen ein junges Team“ schon Anlass für eine Klage wegen Benachteiligung aufgrund des Alters (LAG Hamburg, 5 Sa 14/10). Stellenanzeigen, die nur für ein Geschlecht ausgeschrieben sind, werden ebenfalls sehr oft angegriffen, oder auch die Nichtberücksichtigung von Schwerbehinderten oder Angehöriger bestimmter Herkunftsgruppen. Abzocker haben bei der Justiz aber schlechte Karten, wenn sie nicht passend qualifiziert sind und sich gar nicht ernsthaft um den Job bemühen. Ein Indiz dafür ist, dass ein Bewerber bereits gegen mehrere Betriebe wegen Benachteiligung vor Gericht gezogen ist.

Fazit
Alter, Geschlecht, Religion oder sexuelle Orientierung dürfen im Arbeitsrecht keine Rolle mehr spielen! Wer das beachtet, ist auf der sicheren Seite. Abzocker und AGG-Hopper sind in der Regel chancenlos.

Das Tagesgericht

Schnelle Truppe?

Spaziergängerin findet erschossenen Hells Angel
Grausige Entdeckung in Baden-Württemberg: In der Nähe von Offenburg ist die Leiche eines Hells Angel gefunden worden. Erkenntnissen der Polizei zufolge wurde der Rocker erschossen. Er gehörte nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen dem Charter „Black Forest“ an. Die schmale Straße macht eine sanfte Biegung nach rechts, es geht leicht bergauf, vorbei an einer kleinen Kirche, rechts ein Acker, links eine saftig-grüne Wiese. Der letzte Weg des Hells Angels „Tommy“ war malerisch – und tödlich. Denn am Dienstagmorgen, es war kurz nach 8 Uhr, fand eine Spaziergängerin die Leiche des 49 Jahre alten Rockers in der Nähe des badischen Ortes Oberschopfheim. Er wurde erschossen.
(spiegel.de. Mordenau? Oberschopfheim ist ein Ortsteil von Friesenheim. Die Hells Angels Black Forest haben ihr Hauptquartier auf dem Lahrer Flugplatz.)

Die Lange Nacht der Weinkeller
Nach dem großen Zuspruch der Langen Nacht der Weinkeller in Baden 2010 wird es auch in diesem Jahr wieder eine Lange Nacht geben.
(Miba-pfresse.Hauptsache Saufen?)

Edle Verpackungen für hochwertige Spirituosen
(Badische Zeitung. Auf den Inhalt kommt es an.)

»Die Gefahr ist immer da«
Gedenkveranstaltung zu Ehren getöteter Polizisten des Landes Baden-Württemberg in der Stiftskirche
Landesinnenminister Reinhold Gall hat am Sonntag in der Stiftskirche den im Dienst getöteten Polizeibeamten gedacht. Musikalisch umrahmt wurde die Feier unter anderem vom Landespolizeiorchester.
(Lahrer Anzeiger. Waren die alle evangelisch? Das Leben ist halt lebensgefährlich, nicht nur für Polizisten.)

Eine erfolgreiche Integrationsarbeit
Außerordentliche Sitzung des Interkulturellen Beirats mit Ministerialdirektor Manfred Stehle
(Badische Zeitung. Erfolgreich ist sie in Lahr erst, wenn es sie nicht mehr gibt.)

Das Innenleben der Gefäße
Mehr als 500 Besucher haben sich am Tag der offenen Tür die neue Pathologie angesehen
(Badische Zeitung. Ausgang wieder gefunden?)

Auf Knopfdruck wird’s weihnachtlich
Heute startet der Offenburger Weihnachtsmarkt mit 36 Ständen, viel Bewährtem, aber auch Neuheiten und einer Eisrevue
(Badische Zeitung. Alle noch Bambi?)

Bildungsatlas eine wahre Fundgrube
Die Angebote von 475 Kindergärten und Schulen auf einen Blick
Mit dem Bildungsatlas Ortenau wird am Mittwoch im Internet ein richtiges Mammutwerk freigeschaltet: Dort sind dann alle rund 475 Kindergärten, allgemeinbildenden und beruflichen Schulen im Ortenaukreis gebündelt.
(Badische Zeitung. Wo ist das Besondere?)

Barock kann auch mal modern sein
Ein ungewöhnliches Konzert in der Mahlberger Schlosskirche zum Ewigkeitssonntag / Begeisterter Applaus des Publikums
(Badische Zeitung. Barack? Dummdeutsch!)

Tänzerisch „einmal um die Welt“
116 Kinder und Jugendliche der Ballettgruppe Grafenhausen reisten bei ihrer tänzerischen Aufführung durch nahe und ferne Länder
(Badische Zeitung: Phantasie abgeschafft,überall nur WeLtreisen statt Noten?)

Kretschmann: „Offenes Ohr, kein offener Geldbeutel“
Der Ministerpräsident besucht das baden-württembergische Derby und zeigt Verständnis für die Stadionpläne des SC Freiburg
(Badische Zeitung. Was soll ein Grüßaugust sonst machen?)

Neuer Kopf bei Zeller Narren
(Miba-Presse. Kein Esel mehr?)

Die Pädagogen wehren sich
Die Landesstatistiker haben die nötige Stellenzahl an Berufsschullehrern falsch vorhergesagt
(Badische Zeitung. Mit mehr oder weniger Unterricht?)

14 Tote in Titisee-Neustadt – Gasofen war Ursache für Brandkatastrophe
(spiegel.de. Na,dann ist ja wohl alles in Ordnung, wie von Anfangan verkündet wurde? Wie kommt der betroffene Kleinststadtschultes dazu, von „Begeisterung“ zu reden über die Hilfen? Er meinte ja wohl Dankbarkeit. Muß heutzutage jeder in jedes hingehaltene Mikrofon drauflos quatschen?)

Rettungspaket der Euro-Gruppe
Deutschland verzichtet auf 730 Millionen für Griechenland
Die neuen Zusagen an Griechenland reißen ein Loch in den Bundeshaushalt: Allein im kommenden Jahr muss Deutschland mit 730 Millionen Euro weniger auskommen als geplant. Kritiker des Pakets sprechen von „politischer Insolvenzverschleppung“.
(spiege.de. Wer schickt diesen badischen Juristen endlich nach Hause? Soll mal 100 000 Mark suchen.)

Warum steigen die Stromkosten an?

Ein Wechsel des Stromanbieters hilft

©Fotolia.com – Tom Bayer

(lifePR) – Die hohen Strompreise treiben Verbraucher auf die Barrikaden. Aber warum steigen die Kosten so rapide an? Anders als es die etablierten Medien glauben machen wollen, haben neben der EEG-Umlage für Erneuerbare Energien eine ganze Reihe anderer Faktoren einen wesentlich größeren Einfluss auf den Strompreis. Warum die Strompreise wirklich steigen und was Sie als Verbraucher dagegen tun können, hat das Immobilienportal Immonet zusammengefasst.

Versteckte Subventionen für Atom- und Kohlestrom
Der Unmut um die im nächsten Jahr auf 5,28 Cent je Kilowattstunde steigende EEG-Umlage ist groß. Doch: Atom- und Kohleenergie kosten die Verbraucher unter dem Strich deutlich mehr als Ökostrom. Seit Jahrzehnten profitieren Atom- und Kohlestrom in erheblichem Umfang von staatlichen Mitteln in Form von Subventionen, Steuervergünstigungen und anderen Beihilfen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS). Auch Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes bestätigt: „Nicht nur Atomkraft, sondern auch Kohle sind über Jahrzehnte vom Steuerzahler subventioniert worden. Das sind deutlich höhere Kosten als das, was wir im Augenblick für die Energiewende und für die erneuerbaren Energien ausgeben. Diese hohen Ausgaben fallen jedoch nicht auf, weil die horrenden Fördermittel für Atom- und Kohlestromlieferanten nicht auf der Stromrechnung auftauchen.“

Mehrwertsteuer verschärft Belastung durch Steuern und Abgaben
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) schätzt, dass die Gesamtbelastung der staatlichen Steuern und Abgaben am Strompreis für die Verbraucher im nächsten Jahr auf das Rekordniveau von über 30 Milliarden Euro ansteigen wird. Das ist 13 Mal mehr als 1998, damals wurde der Strommarkt liberalisiert. Der Anteil an Steuern und Abgaben am Strompreis beträgt nun rund 50 Prozent. Zu diesen fiskalischen Belastungen zählen die Mehrwertsteuer, die Ökosteuer, die Konzessionsabgabe an Städte und Gemeinden, die EEG-Umlage, die Umlage aus dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWK-G) und die neu hinzukommende Offshore-Haftungsumlage. Mit all diesen Erhöhungen wird automatisch aber auch wieder der Anteil der Mehrwertsteuer steigen, die auf den Strompreis erhoben wird.

Ausnahmen vom Netznutzungsentgeld verteuern Verbraucherstrompreis
Für den Transport und die Weiterleitung von Strom erheben die Netzeigentümer eine Gebühr. Dieses sogenannte Netznutzungsentgeld ist bislang der zweitgrößte Bestandteil am Strompreis. Rückwirkend zum 1. Januar 2011 können sich Firmen jedoch noch leichter von den Netzentgelten befreien lassen, wenn sie mehr als 10 Gigawattstunden verbrauchen oder eine atypische Stromnutzung vorweisen. Dies könnte die Verbraucher teuer zu stehen kommen. Seit dieser einfacheren Befreiungsmöglichkeit haben 1.300 weitere Firmen bereits Anträge gestellt. Die Kosten für die Verbraucher summieren nach Ausgabe der Übergangsnetzbetreiber sich für die Anträge aus dem Jahr 2011 bereits auf 805 Mio. Euro. Die Steigerung durch die 2012er Anträge wird erst im Oktober 2013 bekannt gegeben. Experten gehen jetzt schon davon aus, dass sich der Strompreis durch diese Ausnahmen für den Verbraucher wieder deutlich verteuern dürfte.

Wer sich nicht länger über steigende Strompreise ärgern möchte, der kann neben vielen Sparmaßnahmen auch den Anbieter wechseln, um schnell die Kosten zu reduzieren. Modellrechnungen der Stiftung Warentest für die Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest haben ergeben, dass sich durch einen Wechsel des Energieversorgers die Strompreiserhöhungen wieder ausgleichen ließen. Abhängig von Verbrauch und Wohnort können Kunden mit einem verbraucherfreundlichen Stromtarif bis zu 331 Euro pro Jahr einsparen. Das größte Sparpotenzial haben Kunden, die noch immer im Grundtarif ihres örtlichen Versorgers sind. Dies sind beim Strom mehr als 40 Prozent der Haushalte in Deutschland. Empfehlenswert ist ein Blick in die Vergleichsrechner im Internet. Dabei sollten Kunden jedoch die Voreinstellungen der Suchmasken anpassen. Am wichtigsten ist, das Häkchen bei „Bonus berücksichtigen“ wegzuklicken. Sonst zahlen bequeme Kunden im zweiten Vertragsjahr oft drauf.

 

Fragen, die die Welt bewegen

Gibt es eine dümmere Frage als die, wie lebten die Lahrer in der römischen Provinz, mit der eine Landesgartenschau den Seniorinnen und SWR4-Hörern auf den Wecker gehen will? Waren die Geroldsecker Römer, die Lahr im 13. Jahrhundert gegründet haben? Was blüht dem Land noch alles vom Schutterentlastungskanal?

Das Tagesgericht

Wetten, daß?

Kommt der »Grüne Bahnhof«?
Bahn plant in Offenburg erste klimaneutrale Station Baden-Württembergs / Stadt hat andere Vorstellungen
(Miba-Presse. Ohne Züge und ohne Reisende?)

Eine Plattform für den interkulturellen Dialog
Das Netzwerk „Migration und Integration“ hat am Samstagmittag das fünfte Lahrer Suppenfest veranstaltet
(Badische Zeitung. Wie lange löffelt Lahr noch aus, was es sich eingebrockt hat im Multikultiwahn?)

Fotos: Die Schäden am Storchenturm in Lahr in allen Details
Architektonische Mängel schon beim Bau, verbunden mit unsachgemäßen Sanierungsversuchen in den folgenden sieben Jahrhunderten sind die Ursachen für die massiven Schäden am Storchenturm.
(Badische Zeitungen. Ja, wenn die Geroldsecker schon ein Lahrer Stadtbauamt gehabt hätten! Wären sie dann nicht noch viel früher ausgestorben?)

Geschenke für arme Kinder in Rumänien
Friesenheimer Vineyard-Gemeinde und »Schulblade 10« sammelten 270 Weihnachtspäckchen
(Lahrer Anzeiger. Kommen die armen EU-Kinder her?)

Wie es einer Familie in Wohnungsnot ergeht
Die 80-jährige Autorin Luitgard Glatt aus Offenburg hat im Café Süßes Löchle aus ihrem Buch „Staunen in der Stadt“ gelesen
(Badische Zeitung. Randgruppenzeitung?)

Neues Modell fürs Mittagessen in der Mensa
Beim MPG tut sich etwas
(Badische Zeitung. Für den Bauch, statt für’s Gehirn?)

Lampenfieber ablegen und rauf auf die Bühne
Städtische Musikschüler lernen, vor Publikum aufzutreten
(Badische Zeitung. Kein Fahrrad umgefallen?)

Ökumenischer Gottesdienst
Gebete für Peru
(Badische Zeitung. Geht’s nicht um Ökonomie?)

„Gelacht wie seit Jahren nicht mehr“
„Verstehen Sie Spaß?“ live aus der Offenburger Baden-Arena holt am Samstag mit 4,57 Millionen Zuschauern den Quotensieg
(Badische Zeitung. Reimt sich Quote nicht auf Zote?)

Bei wilder Verfolgungsfahrt wird ein Polizist verletzt
(Badische Zeitung. Wilde Polizei?)

Der erste Weihnachtszauber
Mittwoch vor dem ersten Advent beginnt traditionell in Altdorf der Reigen der Weihnachtsmärkte
(Badische Zeitung. Ostern ist an Fasnacht?)

„Intelligente“ Ampel geht in Betrieb
(Badische Zeitung. Intewlligenter als die Ettenheimer?)

Esel, Engel und Würstchenkette
Ottenheimer hatten sich für den bunten Wintermarkt eine besondere Überraschung ausgedacht
(Lahrer Anzeiger. Weihnachten ohne Ende,nur die Wurst hat zwei.)

„Was rauskommt, weiß ich nicht“
BZ-Interviewmit Landesverkehrsminister Hermann zum anstehenden Fluglärmgipfel beim Bundeskollegen Ramsauer
(Badische Zeitung. Weiß er denn, was reinkommt?)

Windräder drehen sich immer öfter umsonst
Netzagentur: Engpässe verhindern Einspeisung von Strom
Weil die Netzbetreiber mit dem Bau neuer Stromleitungen nicht nachkommen, drehen sich Windkraftanlagen immer häufiger im Leerlauf. Die Strommenge, die wegen einer drohenden Überlastung des Netzes nicht eingespeist werden konnte, hat sich im vergangenen Jahr mehr als verdreifacht. Das geht aus dem neuen Monitoringbericht der Bundesnetzagentur hervor, den die Behörde am Dienstag der Öffentlichkeit vorstellen will. Auch wenn der Strom nicht abgeführt werden kann: Bezahlt wird er trotzdem. Die nach dem Erneuerbare-Energien- Gesetz (EEG) vorgeschriebenen Entschädigungszahlungen, die die Anlagenbetreiber von den Netzgesellschaften erhalten, haben sich binnen eines Jahres auf 33,5 Millionen Euro ebenfalls verdreifacht…Bezogen
auf die Gesamteinspeisung aller EEGAnlagen, lag die Ausfallarbeit 2011 bei
0,41 Prozent, während ihr Anteil an der Windeinspeisung schon fast 1 Prozent
erreichte…Während der Zubau von EEGAnlagen in fast unvermindertem Tempo weitergeht, sind sogar jene Netzprojekte, welche die Bundesregierung schon 2009 als vordringlich erklärt hatte, weiter in Rückstand geraten.
(FAZ.  Umsonst leider nicht, nur vergebens…Als wären sie auf  Ostereiersuche, sind in Baden-Württemberg Land und Stadt dabei, Standorte für immer mehr Leer-Räder zu suchen, ohne darauf zu achten, dass sich der Wind längst gedreht hat. Die grün-rote Landesregierung beeilt sich dabei sogar, normalerweise geschützte Gebiete freizugeben für den Windkraftunsinn.)

Wildes Deutschland
Wir fürchten den Wolf, weil er uns ähnelt
Er steht vor Berlin, vor Hamburg, vor der Tür: Mit dem Wolf kehrt die Wildnis nach Deutschland zurück. Und die Erinnerung an eine uralte Beziehung zwischen Primat und Canide.
(welt.de. Heißen alle Wölfe Guido?)

Islamunterricht in NRW
„Mekka liegt doch in Saudi-Europa“
Nordrhein-Westfalen hat als erstes Bundesland den islamischen Religionsunterricht als Schulfach eingeführt. Allerdings gibt es kaum Lehrer, kein eigenes Schulbuch und keinen Lehrplan. Muslimischen Eltern gefällt es trotzdem: Sie fühlen sich endlich in Deutschland angekommen.
(spiegel.de. Kopfjägerei und Hexenverbrennung werden auch Unterrichtsfächer?)

Nur” jeder dritte Jugendliche liest noch regelmäßig Tageszeitung? Ernsthaft?
by Marcel Weiß
…Nur jeder dritte Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren liest noch regelmäßig eine Tageszeitung. Vor zehn Jahren war es noch mehr als die Hälfte. “Nur”? Ich bin 33 und ich kenne niemanden in meinem Bekanntenkreis, der regelmäßig eine Tageszeitung liest. Die einzigen Personen, die ich kenne und die eine Tageszeitung abonniert haben, sind meine Eltern und meine Großeltern.Ich bin überrascht, dass überhaupt noch Jugendliche Tageszeitungen lesen. Wer heute 14 ist, kann sich schon fast nicht mehr an eine Zeit ohne iPhones erinnern. Wer heute 14 bis 19 ist, kennt in der Regel kein Leben ohne Internet mehr…dass der Anteil derjenigen in der Altersgruppe von 14 bis 19 Jahren noch im zweistelligen Prozentbereich liegt, glaube ich nicht. Die Überschrift des Tages auf der Titelseite der von den Eltern abonnierten Tageszeitung auf dem Küchentisch zu lesen zählt nicht. Ich weiß nicht, wo diese Zahl herkommt, denn guter Journalismus bedeutet in Deutschland auch, seine Quellen nicht zu nennen…Mit 14 bis 19 Jahren. Das wäre eine Sensation, die es zu feiern gilt.
(neunetz.com. Deshalb macht Jugend überall Zeitung, geht Zeitung bald auch in Baumschulen und Zeitung liest demnächst sich selbst?)

Stiftung Warentest
Tester finden Mineralöl in Adventskalendern
Unappetitliches zum Advent: In der Schokolade von mehreren Adventskalendern hat die Stiftung Warentest Mineralöl gefunden. Betroffen sind bekannte Marken und auch teure Produkte.
(welt.de. Da sage noch einer, uns gehe das Öl aus!)