Der Mai ist gekommen

Zu Vorsicht und Rücksicht wird geraten


Dieser Baum schlägt nicht aus, er teilt aus: Schelmenbaum von Peter Lenk in Emmingen-Liptingen.

(lifePR) – Die Bäume schlagen aus. Aber nicht nur die Bäume benehmen sich zu diesem Anlass etwas eigenartig – so manchen Zeitgenossen sticht jetzt gehörig der Hafer. Doch auch und gerade zu Beginn des Wonnemonats sollte man einige Dinge beachten. ARAG Experten raten daher zu Vorsicht und Rücksichtname bei Tanz in den Mai, Walpurgisnacht und Maibaum.

Maibaum
Bei Maibäumen handelt es sich um meist große, hochstämmige, verzierte Bäume, die an zentralem Platz im Ort bei einer festlichen Veranstaltung aufgerichtet werden. Besonders in Baden-Württemberg, Bayern und Österreich ist das feierliche Aufstellen eines Baumstammes auf dem Dorfplatz üblich. Da es sich bei dieser Art Maibaum oft um wahre Riesen handelt, sind einige Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. So dürfen z.B. nur solche Personen mit Motorsägen oder Winden arbeiten, die in der Handhabung dieser Geräte unterwiesen und geübt sind. Für das Fällen, Bearbeiten (Entasten und Entrinden) und Transportieren eines Baumes sind nur entsprechende Fachkräfte wie Waldarbeiter oder ausgebildete Feuerwehrleute und Gemeindearbeiter einzusetzen. Bei all diesen Arbeiten müssen die einschlägigen Sicherheitsbestimmungen der Unfallverhütungsvorschrift Forsten der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (GUV-V C 51) beachtet werden.

Beim Transport ist außerdem darauf zu achten, dass das verwendete Fahrzeug den Bestimmungen der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) entspricht. Nur wenn das Aufstellen und Abbauen eines Maibaums unmittelbar im Auftrag der Gemeinde geschieht, stehen die dabei beteiligten Personen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Die Gemeinde tritt in diesem Fall als Unternehmer auf, die Helfer werden arbeitnehmerähnlich tätig. Die Gemeinde ist damit nicht nur verantwortlich für die sichere Durchführung aller Arbeiten. Sie muss auch dafür sorgen, dass die einschlägigen Sicherheitsbestimmungen beachtet werden.

Maibaum 2.0
Daneben gibt es auch den Brauch, dass die jungen, unverheirateten Männer eines Dorfes vor den Häusern aller unverheirateten Frauen kleinere Maibäume, sogenannte Maien (meistens Birken oder im Oberschwäbischen Tannen), als „Gunstbeweis“ aufstellen. In einigen Teilen Deutschlands, zum Beispiel im Rheinland, im Bergischen Land, in Franken und in Schwaben, ist es üblich, dass männliche Jugendliche nur am Haus ihrer Angebeteten einen Baum anbringen. Üblich sind vor allem mit buntem Krepp-Papier geschmückte Birken. Aber Vorsicht! Das Gesetz setzt dem liebestollen Treiben Grenzen! In § 39 Abs. 5 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) ist seit 2010 bundesweit einheitlich festgelegt, dass Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September nicht abgeschnitten werden dürfen.

Bäume, die im eigenen Haus- oder Kleingarten stehen, sind von dem Verbot zwar ausgenommen. Allerdings sollten man laut ARAG Experten abklären, ob es in der fraglichen Kommune eine Baumsatzung gibt, die das Fällen verbietet bzw. eine Genehmigung dafür verlangt. Und wenn sich Vögel den Baum als Nistplatz ausgesucht haben, muss das Vorhaben ebenfalls zurückstehen. Denn nach § 39 Abs. 1 BNatSchG ist es verboten, „Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören.“

Gilt für die Kommune, in der der ersehnte Maibaum wächst, eine Baumsatzung, dürfen Bäume nur unter bestimmten Kriterien mit einer Erlaubnis gefällt werden. Diese Kriterien sind:

– Baumart – unter der Baumschutzverordnung fallen je nach Bundesland verschiedene Baumarten

– Baumgröße – diese kann die jeweilige Naturschutzbehörde nach eigenem Ermessen festlegen, so erfasst die Baumschutzverordnung in manchen Bundesländern Bäume mit einem Stammumfang ab 60 Zentimetern, bei anderen wiederum erst ab 80 Zentimetern

– Zeitpunkt zum Fällen – hier gilt allgemein, dass der Schutz von Pflanzen und Tieren bzw. Vögeln innerhalb der Vegetationszeit und der Nist- bzw. Brutzeit Vorrang hat, demnach darf ein Baum nur im Spätherbst und im Winter gefällt werden, doch die genauen Kalenderzeiten unterscheiden sich von Kommune zu Kommune, nicht erlaubt ist das Baumfällen generell von Anfang März bis Ende September

Diese Behörden erteilen Genehmigungen zum Baumfällen:
– Naturschutzbehörde – wenn es darum geht, Bäume zu fällen, weil sie als störend empfunden werden

– Forstamt – wenn es darum geht, Bäume in einem Wald zu fällen
– Ordnungsamt oder die Katastrophendienste – wenn es darum geht, wegen durch Naturkatastrophen (Blitzeinschlag, Sturm, Überschwemmung) entstandenen Gefahren Bäume so schnell wie möglich fällen zu lassen

Wer sein Herzblatt unbedingt mit einem Maibaum beglücken will, sei gewarnt! Birken-Diebstahl kann nämlich teuer werden. In Bonn wurde ein 22-Jähriger zu einer Geldstrafe verurteilt. Er wollte im Wald einen Maibaum schlagen und fand am Wegesrand ein bereits abgesägtes Exemplar. Beim Aufladen des Baumes wurde er von der Polizei erwischt und angezeigt. Das Diebesgut durfte der junge Mann zwar behalten, die dicke Rechnung kam aber am Schluss – 400 Euro Geldstrafe!

Besser Maibaum kaufen
Einige Gemeinden bieten inzwischen Maibaum-Birken zum Verkauf an. So hat beispielsweise das Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft einige Maibaum-Verkaufsstellen eingerichtet. Die Bäume sind frisch geschlagen oder können selbst abgesägt werden. Im Köln-Bonner Einzugsgebiet lohnt ein Blick auf www.maibaumaktion.de mit Rundum-Service. Da kann man bereits geschmückte Bäume ordern und das vertrocknete Exemplar am Ende sogar wieder abholen lassen.

Tanz in den Mai
Ob man es nun „Tanz in den Mai“ oder Walpurgisnacht nennt – der nächste Morgen ist frei und nur noch wenige Arbeitnehmer und Gewerkschafter sind an diesem Tag der Arbeit auf den Beinen, um ihren Forderungen Ausdruck zu verleihen. So hat sich der 30. April in den vergangenen Jahren zur ultimative Partynacht des Jahres gewandelt. Nicht nur in den Clubs und Discos tanzt man dem Wonnemonat entgegen; auch in vielen „Off-Locations“ ist ordentlich etwas los. Ob die lärmempfindlichen Nachbarn das lautstarke Treiben auch tief in der ersten Mainacht noch dulden müssen, ist fraglich. Denn nur wenn von offizieller Seite die Party als Brauchtum gilt (Karneval, Silvester), darf es nach 22 Uhr lauter werden.

Das Tagesgericht

Tulpen aus Lahr: Wenn’s regnet, bleiben wenigstens die Brunnen trocken.

Abwahl-Hochburg Ortenau
Nach Neuried: In keinem Kreis im Land werden häufiger Bürgermeister gekippt / 13 in 40 Jahren
Der Sturz des Neurieder Bürgermeisters Gerhard Borchert ist eine Ausnahme. Aber kein Einzelfall. Gerade in der Ortenau nicht. In keinem anderen Kreis im Land wurden in den letzten 40 Jahren mehr Bürgermeister abgewählt. Einige Gemeinden scheinen besonders geübt darin zu sein.
(Miba-Presse. Sind es nicht alles Auslaufmodelle?)

Positiv leben – trotz Diabetes
Neunter Ortenauer Diabetikertag lockte zahlreiche Besucher / Rund 25 000 Betroffene kreisweit
(Miba-Presse.Den 26. August nicht vergessen.)

Mal edel, mal zerzaust
25 000 Tulpen präsentieren sich im Stadtpark in fast voller Pracht
(Lahrer Anzeiger.Trotz des Trotzes reitet Lahr tote Pferde.)

Friederike zum Leben erweckt
Das Live-Hörspiel »Ach Wolfgang«, die etwas andere Talkshow von SWR 4, begeistert Meißenheimer
»Unmögliches« am Freitag in Meißenheim: Eine Live-Talkshow mit Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe und seiner Geliebten Friederike Brion, die seit 200 Jahren in Meißenheim begraben liegt, erweckt die Protagonisten zu neuem Leben.
(Lahrer Anzeiger.Jetzt wird’s auch noch volksdümmlich. Geiebte war die nie. Händchen haben sie gehalten. Meißenheim dteht durch?)

Neue Schutterbrücke in der Geroldsecker Vorstadt
Der Bund zahlt fast 1,2 Millionen Euro für die neue Abzweigung von der B415 in den Hohbergweg / Baubeginn im Mai
(Badische Zeitung. Was geht den deutschen Steuerzahler Lahrer Nachlässigkeit und Fehlplanung an?)

Sonnenaufgang über dem Schutterlindenberg.
(Badische Zeitung. Geht die nicht im Osten auf?)

Am Sonntag wird gestöckelt
Der TV Sulz veranstaltet zum sechsten Mal seinen Nordic-Walking-Lauf über zwei Strecken
(Badische Zeitung. Sulz am Stiel?)

Einsichten in die Geschichte Lahrs
Ab sofort werden jeden Donnerstag wieder die kostenlosen Stadtführungen angeboten
(Badische Zeitung. Volksverblödung? Die Bürger nüssen es bezahlen!)

Geglückter Einstieg ins Dorfjubiläum
Zur Buchvorstellung von Walter Carolis Hugsweirer Dorfgeschichte kommen 400 Bürger in die Schutterlindenberghalle
(Badische Zeitung. Hugsweier gibt es wirklich?)

Kunst im romantischen Hinterhof
Aussteller bei der Frühjahrsausstellung Inspiration trotzen Kälte und regnerischem Wetter
(Badische Zeitung. Trotz Trotz.)

So hat Borchert die Wahl verloren
Viele Gründe trugen dazu bei, dass Gerhard Borchert nicht wiedergewählt wurde / Einer war dominant: Die Bürgerferne
(Badische Zeitung.Hinterher ist auch Ulrike Derndinger schlau? Hatte es die Mutter nicht im Urin?)

„Ich habe immer gesagt, ich verbiege mich nicht“
BZ-Interview mit Jochen Fischer, der am Sonntag die Bürgermeister-Wahl in Neuried überraschend deutlich für sich entschieden hat
(Badische Zeitung. Naiv?)

Interessenkonflikte gehören dazu
Unterschiedliche Nutzer der Stadt haben unterschiedliche Bedürfnisse
(Badische Zeitung. Sagt die Binse?)

„Unser System ist gut, es funktioniert“
BZ-Interview mit Bernhard Leitz-Schwoerer vom DRK-Rettungsdienst über die Versorgung in der Ortenau, wachsende Ansprüche und richtiges Verhalten im Notfall
(Badische Zeitung. Welches?)

16 Patienten sterben an der Grippe
Uniklinik zieht Resümee: Eine aggressive Virenkombination und Impfmüdigkeit in der Bevölkerung sorgten für mehr Erkrankungen
(Badische Zeitung. Sonst würden sie ewig eben?)

Bahnanschluss rückt näher
Bürger sollen bei Anbindung des Euro-Airports mitwirken
(Badische Zeitung. Bürger spielen Kulis?)

100 neue Ganztagsschulen
Besonders an den Grundschulen wird das Angebot ausgebaut
(Badische Zeitung. Bewahranstalten, aber keine Schule.Arme Kinder!)

Richtiges Mähen rettet Wild

Frühmahd tierschutzgerecht gestalten

(lifePR) – Die Mahd von Grünland oder Energiepflanzen wie Grünroggen steht an. Besonders konfliktreich: Der Termin fällt zusammen mit der Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere, die in Wiesen und Grünroggen ihren Nachwuchs sicher wähnen. Doch „Ducken und Tarnen“ schützt zwar vor dem Fuchs, nicht aber vor dem Kreiselmäher. Darauf machen Bundesverband Lohnunternehmen (BLU), Bundesverband der Maschinenringe (BMR), Deutscher Bauernverband (DBV) und Deutscher Jagdschutzverband (DJV) aufmerksam und empfehlen, den Mähtermin mindestens 24 Stunden vorher mit dem Jagdpächter abzusprechen oder selbst erforderliche Maßnahmen für die Wildtierrettung durchzuführen.

Effektive Wildtierrettung beginnt bereits vor der Mahd, so die Verbände. Entscheidend ist dabei, die anstehenden Grünschnitt-Termine – für Silage oder Biomasseproduktion – rechtzeitig mit dem Jagdpächter abzustimmen und die Mähtechnik dem Tierverhalten anzupassen. Die Verbände empfehlen vor allem, das Feld mit dem Grünlandschnitt grundsätzlich von innen nach außen zu mähen. So haben Feldhasen oder Fasane während der Mahd die Möglichkeit zur Flucht. Bei der Ernte der Ganzpflanzensilage verspricht die Begrenzung der Schnitthöhe auf etwa 15 bis 20 Zentimeter in der kritischen Aufzuchtzeit zusätzlichen Erfolg – gerade bei Rehkitzen, die sich instinktiv ducken.

Der DJV appelliert zugleich an Spaziergänger, Abstand zu halten von Jungtieren: Um keine Fressfeinde wie den Fuchs anzulocken, verstecken Rehe oder Feldhasen ihren gut getarnten Nachwuchs in Wiesen und beobachten ihn aus sicherer Entfernung. Es wäre falsch verstandene Tierliebe, Rehkitze und Junghasen anzufassen oder sogar mitzunehmen.

Fragen, die die Welt bewegen

Warum kommen die TV-Sender nicht auf die Idee, bei Nachrichten in einem Band Daten und Fakten über genannte Länder durchlaufen zu lassen? Haben sie angst, daß ihre Zuseher merken könnten, wie popelig und belanglos ihre Informationen sind? Sollen die Leute nicht wissen, daß „Länder“ wie Zypern, Malta, Luxemburg Island, Israel, Schweiz usw. zum Teil nicht mehr als kleine Landkreise sind und selbst Griechenland Baden-Württemberg aber auch gar nichts reichen kann?