Metropolen mit Strand

Zehn lohnende Ziele für einen Kurztrip


Barcelona.

(lifePR) – Städtetrip oder Strandurlaub? Beides! Morgens ausgiebig Sightseeing und nachmittags rein ins kühle Nass – die ideale Kombination für einen Kurztrip im Sommer. HolidayCheck.de stellt zehn europäische Metropolen vor, in denen Kultur und Badespaß wunderbar vereint werden können.

Barcelona
Ein wahrer Schatz unter den europäischen Städten: Pulsierende Metropole mit mediterranem Charme, katalanischer Kultur und spanischer Lebensfreude. Wer hier Urlaub macht, sollte viel Energie mitbringen! Kulturprogramm am Vormittag, Strandbesuch am Nachmittag und Clubbing in der Nacht – die Hauptstadt Kataloniens gilt als aufregendste Stadt an der westlichen Mittelmeerküste. Vorsicht: „Nacktheit auf öffentlichen Plätzen“ ist verboten. Wer in Badeklamotten durch die Stadt läuft, muss mit 300 Euro Strafe rechnen.

Rom
Die ewige Stadt – das Urlaubsziel für Kulturfans! Die historischen Schätze sind einmalig: Altstadt, Petersdom und Vatikanstadt stehen allesamt auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Wer glaubt, dass Rom nur Sehenswürdigkeiten und italienisches Großstadtchaos zu bieten hat, liegt falsch. Ein Ausflug zu einem der stadtnahen Strände sorgt für die nötige Abwechslung – und das richtige Urlaubsfeeling. Tipp: Ostia, der Strand der Römer. Bequem per S-Bahn zu erreichen und wunderbar um die geplagten Füße im erfrischenden Mittelmeer abzukühlen.

Riga
Die Jugendstilmetropole Riga gilt als Geheimtipp für einen Städtetrip. Backsteinkirchen, alte Holzbauten und weitläufige Parkanlagen umringen die Altstadt der historischen Hansestadt, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Wer ins kühle Nass der Ostsee springen will, kann das im nahegelegenen Badeort Jurmala, der für seine Bäderarchitektur und Villen im 20er Jahre Stil bekannt ist. Spezialität: Das Nationalgetränk „Rīgas Melnais balzams“. Bei 45% Alkoholgehalt sollte der bittere, schwarze Likör allerdings mit Vorsicht genossen werden.

Split
Klein, aber fein: Die wunderschöne Hafenstadt ist mit ihren 212.000 Einwohnern zwar keine Großstadt, dafür aber eine besonders schöne. Sehenswürdigkeiten gibt es en masse – nicht umsonst wurde die „Hauptstadt“ Dalmatiens zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Wer keine Lust auf Kultur hat, kann sich beim Shopping in den verwinkelten Gässchen verausgaben. Ein Sprung ins kühle Nass in einer der zentrumsnahen Buchten entspannt nach einem anstrengenden Tag. Tipp: Wer genug Zeit hat, sollte unbedingt die zahlreichen Inselchen vor der Küste erkunden.

Lissabon
Keine andere europäische Hauptstadt schafft es so problemlos, pulsierendes Großstadtflair mit ausgesprochener Gemütlichkeit zu verbinden. In den zauberhaften Stadtvierteln kann man gut und gerne einen ganzen Tag vertrödeln. Für den Strandausflug zwischendurch ist das 20 Minuten entfernte Örtchen Carcavelos mit seinen weitläufigen Sandstränden bestens geeignet. Wer nach einem aufregenden Tag hungrig ist, kann seinen Appetit mit einer echten Spezialität stillen: auf Holzkohle gegrillte Schwertfisch-Steaks, angerichtet mit frischer Zitrone und grobkörnigem Pfeffer.

Marseille
Weltoffen, modern und doch nostalgisch präsentiert sich die südfranzösische Hafenmetropole. In der Stadt der Künste und Kultur finden sich historische Schätze aus über 2600 Jahren, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Viele Clubs, Bars und Restaurants sorgen für die nötige Abendunterhaltung. Nur einen Katzensprung vom Zentrum entfernt liegt der Plage du Prado, ein weitläufiger Strand mit herrlichem Klippenpanorama. Unbedingt probieren: Bouillabaisse, die wohl berühmteste Fischsuppe der Welt und Markenzeichen der Stadt.

Kopenhagen
Hauptstadt: ja, Metropole: nicht ganz. Kopenhagen ist eine der wenigen Städte, die nicht in die Höhe, sondern in die Breite gewachsen sind. Kunterbunte Häuserfassaden, Schlösser, eine große Fußgängerzone und viel Grün prägen das Stadtbild und vermitteln eine gemütliche Atmosphäre. Dazu gesellen sich über 200 Kilometer Radweg, fast fünf Kilometer Badestrand und ein umfangreiches Kulturprogramm – nicht umsonst gilt Kopenhagen als „Stadt mit der höchsten Lebensqualität Europas“. Einziges Manko: Das Preisniveau ist schwindelerregend hoch.

Athen
Kultur pur – dafür ist Athen bekannt. Museum reiht sich an Monument, Tempel an Kapelle. Wer den Auf- und Abstieg zur berühmten Akropolis bewältigt hat, kann den Rest des Tages getrost am Strand verbringen. Im luxuriösen Vorort Glyfada gibt es einen überschaubaren Strandabschnitt, der ganz einfach per Tram erreichbar ist. Allgemein gilt aber: Je weiter man sich von der Stadt entfernt, desto schöner werden die Stände. Vor allem am Wochenende nutzen die Städter nämlich die stadtnahen Strände, um sich in der „Badewanne Athens“ abzukühlen.

Amsterdam
Multikulturell, trendy und ein bisschen romantisch – Amsterdam ist ein herrliches Sommerziel. Am besten erkundet man die Stadt mit dem Fahrrad: Über Grachten, durch Gassen, vorbei an lebhaften Plätzen und schnuckeligen Häusern. Zu Fuß geht es zum kulturellen Sightseeing – Amsterdam hat mit über 60 Museen eine enorme Museumsdichte. Für einen ausgiebigen Badetag lohnt sich die 30-minütige Bahnfahrt in den Badeort Zandvoort. Tipp: Am Strand steht ein kleiner Imbisswagen, der hervorragenden (frittierten) Fisch, Muscheln und Meeresfrüchte anbietet.

Monaco
Luxus pur, schicke Yachten und exklusiver Lifestyle sind die Markenzeichen Monacos. Das kleine Fürstentum am Mittelmeer hat aber viel mehr zu bieten: Neben außergewöhnliche Architektur, herrlicher Felsenkulisse und exzellenter Küche laden kleine Buchten zu entspannten Nachmittagen ein. Der kleine öffentliche Strand, Larvotto, reicht für ein kurzes Sonnenbad, bevor es abends ins glamouröse Casino der Stadt geht. Das dort gewonnene Geld lässt sich am nächsten Tag wunderbar in den zahlreichen designer-Boutiquen verprassen.

Literaturschnipsel

Ist Weltfriede möglich?

Telegraphische Antwort auf eine amerikanische Rundfrage (1936)

von Oswald Spengler

Die Frage, ob der Weltfriede je möglich sein wird, kann nur ein Kenner der Weltgeschichte beantworten. Kenner der Weltgeschichte sein heißt aber, die Menschen kennen, wie sie waren und immer sein werden. Es ist ein gewaltiger Unterschied, den die meisten Menschen nie begreifen werden, ob man die Geschichte der Zukunft betrachtet, wie sie sein wird oder wie man sie gern haben möchte. Der Friede ist ein Wunsch, der Krieg eine Tatsache und die Menschengeschichte hat sich nie um menschliche Wünsche und Ideale gekümmert.

Das Leben ist Kampf unter Pflanzen, Tieren und Menschen, ein Kampf zwischen einzelnen, Klassen der Gesellschaft, Völkern und Staaten, ob er sich nun in wirtschaftlichen, sozialen, politischen oder militärischen Formen abspielt. Es ist ein Kampf um die Macht, seinen Willen, Vorteil oder seine Meinung vom Nützlichen oder Gerechten durchzusetzen, und wenn andre Mittel versagen, wird man immer wieder zum letzten greifen, der Gewalt. Man kann den einzelnen, der Gewalt anwendet, einen Verbrecher nennen, eine Klasse revolutionär oder Landesverräter, ein Volk blutdürstig, aber das ändert nichts an der Tatsache.

Der heutige Weltkommunismus bezeichnet seine Kriege als Aufstände, Kolonialreiche als Befriedung fremder Völker, und wenn die Welt ein Einheitsstaat wäre, würde man die Kriege Aufstände nennen. Das sind alles nur Unterschiede in Worten. Es ist eine gefährliche Tatsache, daß heute nur die weißen Völker vom Weltfrieden reden, nicht die viel zahlreicheren farbigen. Solange einzelne Denker und Idealisten das tun – sie haben es zu allen Zeiten getan –, ist es wirkungslos. Wenn aber ganze Völker pazifistisch werden, ist es ein Symptom von Altersschwäche. Starke und unverbrauchte Rassen sind es nicht. Es ist ein Verzicht auf die Zukunft, denn das pazifistische Ideal bedeutet einen Endzustand, welcher der Tatsache des Lebens widerspricht. So lange es menschliche Entwicklung gibt, wird es Kriege geben.

Wenn aber die weißen Völker des Krieges so müde werden sollten, daß die Regierungen sie unter keinen Umständen mehr dazu bringen könnten, dann würde die Welt das Opfer der Farbigen sein, wie das römische Reich den Germanen zufiel. Pazifismus heißt, den geborenen Nichtpazifisten die Herrschaft überlassen, unter denen immer auch Weiße sein werden, Abenteurer, Eroberer, Herrenmenschen, die Zulauf finden, sobald sie Erfolg haben. Wenn heute in Asien eine große Erhebung gegen die Weißen stattfände, würden sich unzählige Weiße ihr anschließen, weil sie des friedlichen Lebens müde sind. Der Pazifismus wird ein Ideal bleiben, der Krieg eine Tatsache, und wenn die weißen Völker entschlossen sind, keinen mehr zu führen, werden die farbigen es tun und die Herrscher der Welt sein.

(Quelle: Oswald Spengler: Reden und Aufsätze. München 1937, S. 291-293.
Permalink: http://www.zeno.org/nid/20009271813)

Das Tagesgericht

Autobahn.

Das erste Gemüse wird geerntet
Serie »Mein grüner Daumen« (4/8): Felicitas und Elmar Schmitt müssen täglich Schnecken einsammeln
(Lahrer Anzeiger. Kraut- und Rübenredaktion?)

Sechsmal das Abi in der Tasche
Abendgymnasium verabschiedet Absolventen / Drei Prüflinge haben Fachhochschulreife erlangt
(Lahrer Anzeiger. Was macht es in der Tasche? Hätten die nicht lieber einen vernünftigen Beruf erlernt?)

Neues Heim für Affen geplant
Stadtgärtner Richard Sottru plädiert für moderneres Gehege / Die Zahl der Tierarten will er reduzieren
(Lahrer Anzeiger.Herr der Affen?)

„Das Netz wird zentrales Element“
Am Montag wird Ulrich Kleine neuer Vorstand des E-Werks
(Badische Zeitung.Strom hat das EWM ja kaum.)

Widerstand gegen die Nazis
Wanderausstellung in Lahr
(Badische Zeitung. Lahrer gegen Lahrer?)

Abschied von der Kommandobrücke
Helmut Nitschke, der gestern seinen letzten Arbeitstag hatte, wagt einen Ausblick auf Veränderungen im Strommarkt
(Badische Zeitung. Schwimmt er auf dem Chrysanthemenmeer?)

Gestatten „Burg Hohengeroldseck“
NEUER SEKTViktor Göppert (Gengenbacher Winzer), Bürgermeister Thomas Schäfer und Walter Vetterer (Mediengestaltung) präsentieren den neuen Sekt der Gemeinde Seelbach, einen 2011er Zeller Abtsberg Rivaner trocken von der Winzergenossenschaft in Gengenbach. Sein Name: „Burg Hohengeroldseck“ .
(Badische Zeitung. Gepanscht, verzapft und verkorkst von fleißigen Insekten aus Ruinen? Wer trinkt so ein Gesöff?)

Museum bilanziert ein Plus
Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof kann leichten Besucherrückgang kompensieren
Das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof ist weiterhin erfolgreich. Im Jahr 2012 wurde ein Überschuss von 135 000 Euro erwirtschaftet, der in die Investitionen fließen soll. Die Besucherzahl war gegenüber dem Vorjahr allerdings leicht rückläufig, lag mit 218 000 Gästen jedoch über dem Planansatz von 210 000 Besuchern.
(Badische Zeitung. Wer macht aus Minus Plus? Wie oft wird noch das Kretschmannn-Foto gezeigt? Ist das nicht auch schon museal?)

Musikkapelle Kappel veranstaltet Pappelfest
(Badische Zeitung.Mit den Pappelheimern?)

Die besten Aussichten am Münster
Der Bundespräsident ist am Montag mit 150 Diplomaten zu Besuch / Münstermarkt schließt früher
(Badische Zeitung. Gauck statt Bratwurst? Schlechter Tausch!)

Kostenexplosion auf der Tramtrasse
Neueste Berechnung des Rathauses: 55 Millionen Euro für die Stadtbahn durch den Rotteckring — ein Anstieg um 43 Prozent
(Badische Zeitung. Rechenkünstler Salomon? Wann zahlt er das Geld für 20 000 nicht vorhandene Freiburger zurück?)

Zukunft durch Bildung
Debatte zum ländlichen Raum
Die Bildung im ländlichen Raum stand im Mittelpunkt des politischen Sommerempfangs, zu dem die Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer am Donnerstag erstmals eingeladen hatte. Agrarminister Alexander Bonde (Grüne), zuständig für den ländlichen Raum, wies in einer kurzen Ansprache auf dessen wirtschaftliche Stärke gerade im Südwesten hin. Gemäß der Definition durch die Landesplanung lebten 34 Prozent der Baden-Württemberger im ländlichen Raum, aber nach eigener Einschätzung rechneten sich 64 Prozent dazu — was, so Bonde, viel über das Selbstverständnis der Bürger verrate.
(Badische Zeitung.Keine Ahnung, aber darüber reden? Nicht jeder kann ohne alles Minister und Regierungspräsidentin werden.)

Ein Einblick in die Räucherküche
Schwarzwälder Schinkenmuseum in Feldberg-Turm eröffnet
(Badische Zeitung. Zu hoch gehängt.)

Die Anbaufläche für Wein soll behutsam wachsen
Agrarreform der EU hat auch Auswirkungen auf Winzer / Steigende Nachfrage auf dem Weltmarkt geht an Europa vorbei
(Badische Zeitung. Immer noch zu wenig im Säuferparadies?)

Mit dem Wohnmobil unterwegs

TÜV SÜD: Richtig vorbereitet eine sichere Sache

(lifePR) – Freiheit, Abenteuer, Natur und trotzdem Komfort wie daheim – das verspricht Reisen mit dem Wohnmobil. Die Modell-Palette der Vermieter ist groß. Wer die Reise mit Leihmobil plant, sollte einiges beachten. Damit die Fahrt in die Freiheit nicht im Straßengraben endet, geben die TÜV SÜD-Experten Tipps zum Mieten eines Wohnmobils.

Dauerparzelle oder Campingplatz-Hopping? Schlafplatz für alle drinnen oder Zelt dabei? Wohin geht die Reise? Schon im Vorfeld gibt es für die Auswahl des richtigen Wohnmobils einiges zu beachten. Einen guten Überblick über die Modelle und die Anbieter liefert das Internet. Bei der Vorauswahl bereits darauf achten, dass die Fahrer den passenden Führerschein haben: „Mit dem ‚Dreier‘ darf man auch große Wohnmobile bis 7,5 Tonnen steuern. Mit den Varianten B und BE ist bei 3,5 Tonnen Schluss“, sagt Jürgen Wolz von TÜV SÜD.

Mieten: Bei der Übernahme des Fahrzeugs gelten zunächst dieselben Regeln wie für einen Mietwagen. Passen die Papiere zum Mobil? Sind die Flüssigkeiten gecheckt und die Reifen in Ordnung? Auch einen Blick auf die Bremsbeläge werfen. Beim Wohnmobil sollte man jedoch zusätzlich auf den Zustand des Innenraums achten: Riecht es beispielsweise muffig, weist das auf Feuchtigkeit hin. „Feuchtigkeit ist eines der größten Probleme bei Wohnmobilen – und sie verursacht Schimmel“, so der Hinweis vom Experten. Ebenfalls auf der Checkliste für den Innenraum: der Allgemeinzustand der Einrichtung. Schließen Klappen und Türen schlecht, sind die Griffe stark abgenutzt, Beschläge defekt oder Scharniere ausgeleiert, dann kann die Ladung nicht richtig gesichert werden. Vom Innenraum zur Versorgung: Ablagerungen oder Grünfärbung des Frischwassertanks weisen auf zu lange Reinigungsintervalle hin. Der Tank sollte klar und sauber aussehen.

Dokumente prüfen: Das sind beim Wohnmobil nicht nur die Dokumente für die Haupt- und Abgasuntersuchung. Hinzu kommt eines für die Gasanlage. Damit alle Geräte einwandfrei und sicher funktionieren, gibt es alle zwei Jahre eine Gasprüfung. Auch hierzu vor der Übernahme unbedingt die gelbe Prüfbescheinigung mit gültigem Eintrag zeigen lassen.

Richtig laden I: Ein Sicherheitsrisiko für die Fahrt mit dem Wohnmobil: zuviel Gepäck an den falschen Plätzen verstaut. Übergewicht und Schlagseite machen den Caravan manövrierunsicher. Oft braucht es dann nicht mal mehr eine brenzlige Situation, damit das Fahrzeug außer Kontrolle gerät. Scharfes Bremsen oder ein bisschen zu schnell in die Kurve und das Wohnmobil wird unkontrollierbar. Deshalb sollte jeder Wohnmobilbesitzer die exakte Zuladung seines Vehikels kennen. Ein Blick in die Fahrzeugpapiere verschafft Sicherheit: Einfach die „Leermasse“ von der „Zulässigen Gesamtmasse“ abziehen – das ergibt die Zuladung in Kilo.

Richtig laden II: Beim Packen darauf achten, dass das zulässige Gesamtgewicht nicht überschritten wird. Achtung: Das Gewicht zudem gleichmäßig zwischen den Achsen austarieren und festzurren. Schwere Gegenstände gehören nach unten in die Staufächer, leichte nach oben. Damit bleibt der Fahrzeugschwerpunkt unten – ein wichtiger Aspekt für die Fahrsicherheit. Diese Regel gilt vor allem auch für den Alkoven: „Da gehört während der Fahrt gar nichts rein! Außen angebracht werden dürfen Lasten nur mit professionellen Spanngurten“, so Wolz. Wer sichergehen möchte, dass das Fahrzeug nicht doch überladen ist, kann mit dem gepackten Fahrzeug eine öffentliche Waage ansteuern und nachwiegen lassen.

Sicher lenken: Weil die meisten Wohnmobil-Fahrer sonst nur mit dem Pkw unterwegs sind, gibt es im Fahrvergleich Folgendes zu beachten: Wohnmobile bieten dem Wind mehr Widerstand und sind deswegen anfälliger, wenn’s von der Seite weht. Kurven müssen wesentlich langsamer angefahren werden als mit dem Auto. Das gilt besonders, wenn der Wagen schwer beladen ist. Dann wird es auch mit dem Bremsen und Beschleunigen schwieriger: Auf Hin- oder Rückfahrt aus dem Urlaub also mit wesentlich längeren Brems- und Überholwegen rechnen. TÜV SÜD-Experte Wolz empfiehlt, vor der Urlaubsfahrt mit dem beladenen Urlaubstraum ein paar Runden auf bekanntem Territorium zu drehen. Das gibt Sicherheit. Beim Wohnmobil auch anders als beim Auto: Auf die Höhe achten und Aufbauten wie Antennen während der Fahrt unbedingt demontieren. Sonst ist nach der ersten Einfahrt ins Parkhaus Schluss mit Soaps, Fußball und Konsorten am Urlaubsort.

Gasanlage checken: Der Urlaubsspaß endet schnell, wenn die Gasanlage nicht ordnungsgemäß funktioniert oder fahrlässig bedient wird. Vor der Fahrt: Haupt- und Absperrventile müssen nicht nur von der Anlage, sondern sicherheitshalber auch von allen Geräten geschlossen werden. Ausnahme Heizung: Sollte diese während der Fahrt erwünscht sein, dürfen nur das Hauptventil und das für die Heizung geöffnet sein. Achtung: Mit Heizung fahren darf nur, wer eine so genannte Schlauchbruchsicherung montiert hat. Beim Tanken, auf Fähren und in Garagen müssen sämtliche Brennstellen abgeschaltet sein. Beim Betrieb der Gasbrenner immer für ausreichend Ventilation sorgen. Deshalb niemals die Entlüftungsöffnungen verhängen.

Mehr Infos und weitere Tipps gibt es an allen TÜV SÜD Service-Centern oder im Internet unter www.tuev-sued.de. Dort kann auch die TÜV SÜD-Broschüre „Wohnmobile und Caravans“ herunter geladen werden.