Das Tagesgericht

So was Affiges!

Überflutungen und vollgelaufene Keller
Gewitterregen trifft den Lahrer Westen
Der Gewitterregen, der sich am Montagnachmittag innerhalb von einer Stunde in mehreren Schüben über den Raum Lahr ergossen hat, hat hauptsächlich den Westen der Stadt mit Mitleidenschaft gezogen.
(Badische Zeitung. Naß geworden? Ob Sonne oder Regen, das Klima wandelt herum und bringt ein Wetter mit. So was von ungewohnt, wenn man und frau den ganzen Tag am Computer sitzt und Technik macht?)

Wander-Odyssee durch den Wald
13-Jährige verläuft sich bei Wanderung
Suchtrupp will gerade los, da kommt das Mädchen zurück
Wie die Polizei berichtet, meldeten sich am Freitagabend zwei besorgte niederländische Eltern beim Polizeirevier Achern/Oberkirch. Ihre 13 Jahre alte Tochter sei vom Campingplatz in Bad Peterstal in den Mittagstunden zum Wandern aufgebrochen und nicht zurückgekehrt. Als nachmittags der Handykontakt abbrach und die Tochter verschwunden bleib, wendeten sich die besorgten Eltern hilfesuchend an die Polizei.
(Miba-Presse. Ein Fall von Inklusion? Wann erlaubt die Ladesregierung Wandern nur in Begleitung von Bonde-Rangern?)

Ein Jahr Kinderhospizarbeit
Grenzzone zwischen Extremen
Reiscracker mit Schokoüberzug statt Sahnetorte. Eine Wasserschale mit bunten Schwimmkerzen und Rosenblüten auf dem Tisch – der erste Geburtstag des Kinder- und Jugendhospizdiensts (KiJu) Ortenau ist schlicht gehalten. Dennoch ist für Helena Gareis (46), Krankenschwester, ausgebildete Palliative Care-Fachkraft und zweifache Mutter, dieser Tag etwas ganz Besonderes. Seit einem Jahr leitet sie den KiJu in der Ringelgasse 4 in Offenburg.
(Miba-Presse. Dem Menschen zwischen Leben und Tod hat noch eine Palliative Care-Fachkraft gefehlt?)

Sportlich-Anmutiges unter freiem Himmel
Kinder, Jugendliche und ein paar Erwachsene des Turnvereins Lahr brannten bei der TV-Soiree am Samstag im Pavillon des Stadtparks ein Feuerwerk ihres Könnens ab.
(Lahrer Anzeiger. Glühwürmchengehampel.)

Nasse Abkühlung
Link öffnet in neuem Fenster: Blick auf den Nichtschwimmerbereich, im Vordergrund der Wasserstrudel
Was gibt es schöneres als sich bei hochsommerlichen Temperaturen ins kalte Nass zu stürzen? Von Freibädern über das Sulzer Naturbad bis hin zu vielen Badeseen hat Lahr und seine Umgebung viel zu bieten. Schauen Sie mal vorbei und erfrischen Sie sich!
(Stadt Lahr. Genügt nicht ein Blick aus dem Fenster?)

Mit dem Star Jürgen Drews auf der Bühne
Königlichen Besuch gab es am Freitagabend beim Seenachtsfest in Schuttern. Über eine Stunde brachte Jürgen Drews im Rahmen der Veranstaltung »Meet & Greet« des Lahrer Anzeigers das Festzelt zum Brodeln.
(Lahrer Anzeiger. Froschkönig vom Mittelmeer zum Baggerloch?)

Wie sich Menschen auf die Hitze einstellen
(Badische Zeitung. Indem das Hirn abgeschaltet wird?)

Bowle für den guten Zweck
SPENDE: Die Mitarbeiter der Ruster Tourist-Info und des Naturzentrums Rheinauen haben beim Schwarzwalderlebnistag im Europa-Park Taubergießenbowle verkauft…Das Geld hat Bürgermeister Günter Gorecky an Mauritia und Miriam Mack für die beiden Wohltätigkeitsvereine Einfach helfen! und Santa Isabell übergeben.
(Badische Zeitung. Gemeinde säuft sich schön für den Europa-Park unterm Bollenhut?)

Südwest-FDP will wieder am besten abschneiden
Die baden-württembergische FDP will im Vergleich der liberalen Landesverbände bei der Bundestagswahl wieder am besten abschneiden. „Wir wollen das beste Ergebnis aller FDP-Landesverbände beitragen“ , sagte die Landesvorsitzende Birgit Homburger.
(Badische Zeitung. Sonst gibt’s ja auch keine Konkurrenz? 5 statt 4 Prozent?)

Trotz Drohnenaffäre:
Merkel will de Maizière im Amt halten
(spiegel.de. Bienenköniginnen lassen Drohnen erst hinterher abstechen. Im Forum sagt einer: „Merkel praktiziert das alte System Kohl, umgib dich mit beschränkt kompetenten Jasagern! Die ziehen dich nicht in zweifel und sind im Ernstfall loyal bis zum Untergang und im Ernstfall taugen sie immer noch als Bauernopfer und sind leicht zu ersetzen“.)

Doktorarbeit:
Plagiatsvorwurf gegen Bundestagspräsident Lammert
Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) wird vorgeworfen, in seiner Doktorarbeit getäuscht zu haben. Ein anonymer Plagiatsjäger schreibt auf der Webseite lammertplag.wordpress.com, er habe auf 42 Seiten von Lammerts Dissertation Passagen aus 21 Quellen gefunden, die Unregelmäßigkeiten aufwiesen.
(spiegel.de. Vielleicht ist er nur Plagiat eines Bundestagspräsidenten, wenn er zur Zeit als solcher CDU-Wahlkrampf macht?)

Packen wie die Profis

TÜV SÜD gibt Tipps für die Urlaubstour


Voll bepackt in den Urlaub? Richtig laden sorgt für Sicherheit. (Foto: TÜV SÜD AG)

(lifePR) – Wo verstaue ich den Reiseproviant? Müssen die Spielzeuge wirklich alle mit? Den Kinderbuggy in die Dachbox? Was auf der Fahrt in die Ferien wohin kommt, das sorgt nicht nur für Diskussionen, sondern ist zudem sicherheitsrelevant. Schließlich können die falschen Gegenstände am falschen Ort beim Bremsen zu Geschossen werden oder bei Kurvenfahrten die Stabilität des Autos gefährlich beeinflussen. Sicheres Laden gilt schon für die kleinsten Dinge. TÜV SÜD-Praxistipps fürs richtige Packen.

Koffer, Kamera, Kinderwagen: Autourlauber sollten sich vor der Abfahrt genau Gedanken machen, was am besten wo verstaut wird. Dabei auch gleich berücksichtigen, was für die Sicherung benötigt wird: „Expander, Trennwände, Transportkisten und Co. sind wichtige Ladehilfen für die Urlaubsreise“, sagt Eberhard Lang von TÜV SÜD. Wird es eng im Fahrzeug, lässt sich vieles sicherer in einer Dachbox befördern.

Gut gewichtet: Beim Packen darauf achten, dass das zulässige Gesamtgewicht nicht überschritten wird. Jeder Autofahrer, der Lasten transportiert, sollte die exakte Zuladung seines Vehikels kennen. Ein Blick in die Fahrzeugpapiere verschafft Sicherheit: Einfach die „Leermasse“ von der „Zulässigen Gesamtmasse“ abziehen – das ergibt die Zuladung in Kilo.

Richtig verteilt: Großes Sicherheitsrisiko für die Fahrt mit Lasten: zuviel Gepäck an den falschen Plätzen verstaut. Übergewicht und Schlagseite machen jedes Auto manövrierunsicher. Oft braucht es dann nicht mal mehr eine brenzlige Situation, damit das Fahrzeug außer Kontrolle gerät. Scharfes Bremsen oder ein bisschen zu schnell in die Kurve und das Fahrzeug wird unkontrollierbar.

Faustformel fürs Beladen: Gewichtige Gepäckteile gehören auf jeden Fall ins Gepäckabteil des Fahrzeugs. Dort sind Lasten am sichersten verstaut und die Gewichtverteilung hauptsächlich auf die Hinderachse bringt Vorteile fürs Fahrverhalten. Beim Beladen auch keine Lücken lassen, dann kann nichts verrutschen. Schwere Teile immer näher an die Hinterachse, Kleinteile gehören in Kisten oder andere Behälter. Zudem gilt: Schwere Gegenstände immer nach unten laden, leichte nach oben und zusätzlich mit Netzen oder Spanngurten sichern – damit bleibt der Fahrzeugschwerpunkt unten und leichte Teile können nicht durch das Auto fliegen – wichtige Aspekte für die Fahrsicherheit! Beim Beladen zudem auf die Sicht für den Fahrer achten. Ist die Rücksicht vollends verbaut, auf die richtige Einstellung beider Außenspiegel schauen.

Kombi ausnutzen: Oft als „Hundegitter“ verschrien, sind Gitter und Netze nach Ansicht der Experten von TÜV SÜD ein unverzichtbares Zubehör für alle, die den Laderaum eines Kombis voll ausnutzen wollen. Die Teile müssen aber stabil befestigt sein. Nur zwischen Boden und Dach geklemmte Exemplare hindern höchstens einen Hund am Herumspringen im Auto, halten jedoch schweres Gepäck im Notfall nicht zurück. Am besten sind ab Werk eingebaute Teile oder das Originalzubehör der Autohersteller. Wer kein Gitter oder Netz hat, sollte das Gepäck niemals höher als bis zur Oberkante der Rücksitzlehne stapeln. Das gilt in verstärktem Maß, wenn Kinder im Fond reisen.

Dach bepacken: Reicht der Gepäckraum innen nicht aus, bieten Dachgepäckträger eine sinnvolle Alternative. Dabei unbedingt darauf achten, dass die zulässige Dachlast nicht überschritten wird. Das gilt auch für den Dachträger selbst: Er sollte für die Dachlast geeignet sein und nicht überlastet werden. Achtung: Die Befestigungen von Trägern können sich während der Fahrt lockern und müssen regelmäßig überprüft werden. Bei langen Fahrten bieten Dachboxen viel Stauraum auch für kleinere Teile. In der Box gilt: Alles muss so verstaut sein, dass es nicht verrutscht! Beim Kauf von Dachgepäckträgern und -boxen auf das GS-Zeichen achten.

Sicher lenken: Ist der Wagen schwer beladen, gilt besonders: Bremsen und Beschleunigen wird schwieriger. Beladen also mit wesentlich längeren Brems- und Überholwegen rechnen. Hinweis von Lang: „Vor dem Durchstarten mit dem beladenen Fahrzeug ein paar Runden auf bekanntem Territorium drehen. Das gibt Sicherheit.“ Ist das Dach beladen, gilt besondere Vorsicht, denn der Schwerpunkt des Autos liegt höher. Das macht den Wagen insgesamt instabiler, also: Fahrweise anpassen.

Das Tagesgericht

Sie gehen nicht aus, sie fahren aus.

Radfahrer nach schwerem Unfall verstorben
70-Jähriger erliegt in Spezialklinik seinen Kopfverletzungen
Der 70-jährige Radfahrer, der am Mittwochvormittag in der Schutterwälder Straße in Offenburg mit einem Pkw kollidiert war, ist am Donnerstag in einer Straßburger Spezialklinik seinen schweren Verletzungen erlegen.
(Offenburger Tageblatt. In OG herrscht der Radlertod?)

Hofstetten: Kopfsprung ins leere Schwimmbecken
Am Sonntag kurz vor 5 Uhr suchten mehrere junge Erwachsene das Schwimmbad in Hofstetten auf. Was zunächst vermutlich noch als abkühlende Party gedacht war, endete jedoch wenig erfreulich. Wie die Polizei mitteilt, sprang nach bisherigem Stand der Ermittlungen sprang einer der alkoholisierten jungen Männer vermutlich Kopfüber in ein Kinderbecken und übersah hierbei die Tatsache, daß sich in dem Becken kein Wasser befand. Hierdurch erlitt er schwere Kopf- und Halsverletzungen.Alle Beteiligten erwartet zudem wegen dem nächtlichen Besuch im Schwimmbad eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen Hausfriedensbruch.

Bad Peterstal-Griesbach
SPD stellt sich hinter Tierreservat
Ein Wildtier-Reservat in direkter Nachbarschaft zum geplanten Nationalpark wird immer wahrscheinlicher. Für das von Dollenberg-Hotelier Meinrad Schmiederer geplante Projekt sprach sich am Montag SPD-Landtagsfraktionschef Claus Schmiedel in Bad Rippoldsau-Schapbach aus.
(Acher-Rench-Zeitung. Warum nicht rein? Expedition nach Afrika mit dem kleinen Nils schon unterwegs? Welchem Bären hat der Schmiedel jetzt einen Dienst aufgebunden?)

Offenburger Stadtgeflüster
»Da unten kracht’s bald», prophezeite am Dienstag ein Insider am OT-Telefon, am Tag darauf gab es tatsächlich den großen Knall: Der Aufsichtsrat hat sich vom neuen Messechef getrennt, noch bevor man sich dessen Namen richtig merken konnte…OB Edith Schreiner hat allen Beteiligten einen Maulkorb übergestülpt.Das neuerliche Schweigen darf man durchaus als Affront gegenüber dem Steuerzahler werten, der 40 Millionen Euro für die Modernisierung der Messe aufgewendet und allein schon deshalb ein Recht auf detaillierte Informationen hat…Mit Hanno Fecke wurde bereits der dritte vermeintliche Nachfolger von Werner Bock verschlissen – eine traurige Bilanz…Selbst Hobbytaucher Fecke ging folglich im Haifischbecken Messe unter. Der nächste Wurf muss sitzen, Frau Schreiner! Murks von vorne bis hinten – der derzeitige Zustand des Messekreisels passt zu dem ganzen Trauerspiel…Schlussendlich sollte es ein Stauden­irgendwas sein. Passend zum Gesamtdesaster ließ aber die beauftragte Gärtnerei die Pflanzen absaufen, was nach Meinung einiger Experten eigentlich gar nicht möglich ist. Der Kostenrahmen von 200 000 (!) Euro dürfte damit gesprengt sein. Der Kreisel selbst sieht mittlerweile immer mehr wie eine Wiese aus…Eben hören wir vom neuesten Geniestreich der städtischen Grünplaner. Erst letzte Woche verblüfften uns die Herren mit dem genialen »Baumtor« in Uffhofen, wo man in der Platanenallee raffiniert und innovativ einen Baum in den anderen wachsen lässt. Nun will man im Technischen Rathaus auch den neuen immergrünen Zell-Weierbacher »Weihnachtsbaum«, pardon: Funkmast, am Abtsberg aufhübschen…Pack die Badehose ein, nimm das kleine Bürgermeisterlein«, hieß es letzten Samstag für die Mitglieder der Badkommission, die mit OB Edith Schreiner und den Dezernenten Christoph Jopen und Oliver Martini zur Bäderfahrt aufbrachen. Spätestens beim Besuch des »Filderados« in Filderstadt drängte sich die Frage auf, ob auch das neue Offenburger Freizeitbad einen pfiffigen Namen braucht…
Alles muss raus, heißt es Jahr für Jahr vor den Ferien. Stadtverwaltung, Schulen und Firmen bombardieren uns mit Einladungen und Texten, bevor in den gemählichen Ferienmodus umgeschaltet wird…Falls Sie also auf einen bestimmten Beitrag warten, haben Sie etwas Geduld. Wir bringen ihn noch. Versprochen!
(Offenburger Tageblatt. Warum hat es in OG solange gedauert, bis mal hingeschaut wurde, dass die Schreiner es macht wie keiner? Wer braucht eine Offenburger Messe? Sollte Zeitung nicht selbst merken und berichten, was nicht los ist in der Kleinstadt und was mit dem Geld des Steuerzahlers geschieht? Daß auch Verwaltungen und Gemeinderäte gerne lau baden, dürfte altbekannt sein.)

Wenn das Baby nicht mehr
aufhört zu schreien
Die Kinderschutzambulanz in Offenburg bietet verzweifelten Eltern Hilfe an
(Der Guller. Aber Eltern haben sie geschafft? Wie konnten frühere Generationen ohne all den Firlefanz nur überleben?)

Obergföll holt Diamond-League-Sieg
Speerwurf: In London zum fünften Mal Erste
(Der Guller. Ja, wenn’s um Geld geht –  warum die Prämien in Dollars verschwiegen? – aber bei Titeln stets höchstens Zweite? Pro Sieg gibt’s 10 000 Dollars und für den Gesamtsieg 40 000 Dollars plus einem wertvollen Schmuckstück.)

Hoffen auf Genießer-Wetter
Kulinarik und Musik: Ab Freitag lädt »Genuss im Park« wieder zum Schlemmen, Genießen und Unterhalten entlang der Stadtmauer ein. Offenburgs zweiter »kulinarischer Spaziergang« kommt dabei sogar früher als geplant.
(Offenburger Tageblatt.Wer braucht Volksküchenveranstaltungen? Geht es denn noch ständig darum, eine Menge von Dummköpfen zu unterhalten?)

Ungewöhnliche Wette um das »Horu«
Um eine Wette zweier starker Männer-Charaktere kreist Willi Grafschmidts Roman »Die Ehre des Bergführers«. Bei der Präsentation im Zeller Rathaus am Mittwochabend schaute der 81 Jahre alte ehemalige Burda-Journalist auch auf ein bewegtes Leben zurück.
(Offenburger Tageblatt. Schreiben also nicht nur Hausfrauen?)

Das Fest wird stimmgewaltig
Opernsängerin Silvia Hauer, Comedian Andreas Müller, Schauspielerin Christiane Bachschmidt sowie Kabarettistin Huguette Dreikaus: Die zweite Auflage der Durbacher »Nachlese« verspricht eine ganz besondere Abwechslung für die Besucher zu werden. Der Kartenvorverkauf  beginnt heute.
(Offenburger Tageblatt. Wer?)

Ein Bekenntnis zu Oberwolfach
Mit einem Festakt ist die renovierte Filiale der Volkbank Kinzigtal in Oberwolfach wiedereröffnet worden. Der Umbau, der in Rekordzeit über die Bühne gegangen ist, dauerte lediglich zehn Wochen.
(Offenburger Tageblatt. Geschäft ist Geschäft. Für Bekenntnisse gibt es höchstens Scheiterhaufen.)

Sattes Plus für den Stadtsäckel
(Offenburger Tageblatt.Wie heißt der in Wolfach?)

Zukunft bleibt weiter ungewiss
(Offenburger Tageblatt. Ist nicht nur in Hornberg so.)

Landschaftsverband Mittlerer Schwarzwald bündelt Aktionen
Aus dem »Tag der Regionen« unter der Schirmherrschaft der Landwirtschaftsministerien von Bund und Land werden von 27. September bis 13. Oktober gleich gut zwei Wochen der Regionen. Der Landschaftsentwicklungsverband Mittlerer Schwarzwald (LEV) ruft zum Mitmachen auf und bündelt die Aktionen.
(Offenburger Tageblatt. Grüner Gartenbauverein.)

Haslach im Kinzigtal
Die Kinderwiese lockt Daheimgebliebene
(Offenburger Tageblatt. Nur Kindische bleiben daheim?)

Stärkere ökologische Flutungen geplant
Für ökologische Flutungen soll es künftig eine unbefristete Genehmigung geben. Dies sieht ein Antrag des Landes auf wasserrechtliche Planfeststellung vor, der am Donnerstag den Ortschaftsrat Goldscheuer beschäftigte.
(Kehler Zeitung. Nachhaltige Volksverdummung? Biowasserleichen?)

Radrennen in neuem Gewand
(Kehler Zeitung.Nicht mehr im Preßsack?)

Erstes kooperatives Sportfest
Um die Beziehungen zu stärken und die Zusammenarbeit der Kehler Schulen auf dem Campus zu fördern, veranstalteten das Einstein-Gymnasium, die Hebelschule und die Tulla-Realschule gemeinsam das erste kooperative Sportfest.
(Kehler Zeitung. Die Dreißiger und die Fünfziger wieder entdeckt?)

Lobbyarbeit für Nationalpark
Der Freundeskreis Nationalpark Schwarzwald optimiert seine Organisationsstruktur. Im Sasbachwaldener »Engel« gründete sich die Sektion Acher- und Sasbachtal. Fünf Mitglieder aus Achern, Sasbachwalden und Seebach stellten sich für die Vorstandsarbeit zur Verfügung…
(Acher-Tench-Zeitung. Wird’s dann wie geschmiert laufen?)

Wetter LIVE bei BILD.de
Hilfe, jetzt explodiert der Sommer!
Gewitter, Hagel, Tornado-Warnungen – und immer noch Hitze
(bild.de. Und BILD weiterhin ein Blindgänger?)

Umstrittene Leistung:
Nur wenige Familien beantragen Betreuungsgeld
Ab August kann das umstrittene Betreuungsgeld bezogen werden. Anträge gibt es bislang allerdings kaum. Das bayerische Sozialministerium will das ändern und hat nach SPIEGEL-Informationen 2755 Haushalten im Freistaat nahezu vollständig ausgefüllte Anträge zugeschickt.
(spiegel.de.Niemand will eine neue DDR? Warum nicht gleich Geld regnen lassen? Wozu Anträge?)

Pferderennen mit Esel

Sieg über Norwegen
Deutschlands Frauen zum achten Mal Europameister
Dank des Tores von Anja Mittag feiern die deutschen Fußballerinnen ihren achten EM-Titel. Im Finale gegen Norwegen avancierte Torfrau Nadine Angerer zum Matchwinner, die gleich zwei Elfmeter parierte.
(welt.de. Auch wenn der ARD-Reporter schreit und vermutlich sonst in der Kreisklasse eingesetzt wird: Frauenfußball ist wirklich wie Pferderennen mit Eseln.)

Stille Tage in Sesenheim

Friederikeruhe in Meißenheim.

Johann Wolfgang und Friederike

„Guten Appetit, nix vertrebbelt un nix verschütt!“

wünschte Johann Wolfgang Goethe, als die Pfarrersfamilie in Sesenheim ihn zu Tisch gebeten hatte. Da er während des Essens unablässig Friederike anstarrte, die jüngste Tochter der Hauses,  meinte diese:

„I bin nit die Unberührbare uf dr àndera Sita vom Rhi!“

Der junge Goethe deutete dies als verstohlene Einladung, ließ sich aber nichts anmerken, sondern berichtete von zuhause in Frankfurt:

„Mei Mutter backt Krebbel, sie backt se so hart, sie legt se ins Schränksche un gibt mer nix ab“.

Da ging Friederike das Herz auf, denn nun merkte sie, wie sehr dieser Student aus Straßburg Hunger muß gelitten haben, bis das Pferd ihn vor dem Pfarrhaus abgeworfen hatte:

„Mir han schun manchi gsait : warum? O Wolfgang, sej doch nit so dumm! Warum schwätsch dü in dere Sproch? So redt m’r nit mit 22 Johr!

Aber der junge Student schien nur ans Essen zu denken:

„En jeder Hesse der waaß: Werd zu Kartoffel, Gans un Has er emal freundlisch eingelade, dann sieht er nie en Gänsebrade!Es gibt e ganz gewehnlisch Speis Quellkadoffel – ganz – un heiß“.

Friederike versuchte noch einmal, ihn auf andere Gedanken zu bringen:

„Mit dere Flamm wo in m’r brennt zind i Sternle an noch vor’m End, des Fier wo still glunzt in de Nacht un mit Schmerze uf…e Funke wart!“

Jetzt schien bei Goethe endlich der Gulden gefallen zu sein:

„Die Mädcher aus dem Hesseland sein fleißisch, lieb und schee! Bei dene mach ich mich sonsch bekannt! Ob es e guud Famillje iss mit ebbes hinnedraa, ob’s Mädche frieer hat’s Geriss, ob’s Krämche net so klaa. Kann’s koche, hälts die Sach beisamm‘, isses dichdich aach im Haus? Wie’s mit de Leit rangscheere kann, träscht’s net so viel enaus? Hot’s for de Arwet aach kaa Ängschd? Issea e eh Frohnadur? Uff so e Fraa steh ich schunlängschd. Jo. Do wär ich garnet stur“.

So einer also war das also? Friederike durchschaute den jungen Studenten:

„Jetzt gatt ‘s lànga mìt dana Fàlscha dia luaga uns àà fer dummi Flàscha un mìr Idiota mìr glatscha! Mìt dana Kaïwa kenna mìr nìt ewerlawa!“

Goethe merkte, daß das nichts wird, weil er gerade wieder einmal einen Korb gekriegt hatte, blieb aber seinem Lebensmotto treu:

„Wer nix erheirat, nix ererbt, bleibt arm bis daß er sterbt“!

Sagte es und trollte sich von dannen. Der Rest ist Geschichte. Neu erfunden. Gestrandet in Meißenheim.

(Aus einem bisher verschollen geglaubten Originalmanuskript, von Goethes elsässischen Begleiters Friedrich Leopold Weyland aufgeschrieben, später in die Hände des Lahrers Friedrich Geßler gelangt, der als Begründer des Friederike-Kults natürlich kein Interesse daran haben konnte, daß die reine Wahrheit ans Licht gelangte.)

Ist Energieeffizienz effizient?

Aufwendige Sanierungsmaßnahmen lohnen sich oft nicht

(lifePR) – Immer weniger Makler raten zu aufwendigen Sanierungsmaßnahmen – das zeigt der Marktmonitor 2013 von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen / 18 Prozent glauben nicht, dass sich energetisch sanierte Immobilien besser vermarkten lassen / Günstige Brennwertheizung wird öfter empfohlen

Oft lohnt es sich nicht, Immobilien vor dem Verkauf energetisch zu sanieren. Diese Ansicht vertreten immer mehr Immobilienprofis, so das Ergebnis der repräsentativen Studie Marktmonitor Immobilien 2013 von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen. 18 Prozent der befragten Makler raten Eigentümern daher vor einem Immobilienverkauf nicht zu Sanierungsmaßnahmen. Das sind doppelt so viele wie noch im Vorjahr.

Keine bessere Vermarktung
Der Rückgang bei den Sanierungsempfehlungen hat gute Gründe: Wer Dach oder Fassade dämmen will, braucht nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Nerven. Angesichts der derzeit großen Nachfrage nach Immobilien können sich Eigentümer diese Investitionen nach Ansicht einer steigenden Zahl von Maklern häufig sparen. Vor allem in beliebten Lagen spielt der energetische Zustand einer Immobilie bei der Kaufentscheidung eine immer geringere Rolle. Lediglich 66 Prozent der befragten Makler raten daher aktuell noch zu einer Dachdämmung, vergangenes Jahr waren es 80 Prozent. Eine Fassadendämmung befürworten 40 Prozent der Befragten, 2012 waren es noch 60 Prozent.

Brennwertheizung zahlt sich schneller aus
Eine Ausnahme gibt es allerdings: Brennwertheizungen werden von so vielen Maklern empfohlen, wie noch nie. 51 Prozent raten zu dieser Sanierungsmaßnahme, vor zwei Jahren waren es 46 Prozent. Brennwertheizungen sind im Gegensatz zu anderen Sanierungsmaßnahmen relativ günstig, lassen sich ohne großen Aufwand einbauen und zahlen sich dadurch schneller aus.

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:
Zu welchen Investitionen würden Sie Eigentürmern von Bestandsimmobilien in Hinblick auf einen zukünftigen Verkauf raten? (Mehrfachnennung möglich)
– Dachdämmung: 66 Prozent 2013 / 80 Prozent 2012
– Wärmeschutzverglasung: 55 Prozent 2013 / 66 Prozent 2012
– Fassadendämmung: 40 Prozent 2013 / 60 Prozent 2012
– Brennwertheizung: 51 Prozent 2013 / 49 Prozent 2012
– Kellerdämmung: 32 Prozent 2013 / 35 Prozent 2012
– Solarthermie: 22 Prozent 2013 / 28 Prozent 2012
– Photovoltaik: 11 Prozent 2013 / 12 Prozent 2012
– Erdwärmheizung: 8 Prozent 2013 / 6 Prozent 2012
– Keine dieser Maßnahmen: 18 Prozent 2013 / 9 Prozent 2012
– Keine Angaben: 2 Prozent 2013 / 2 Prozent 2012

Über den Marktmonitor Immobilien 2013
Der Marktmonitor Immobilen 2013 ist eine repräsentative Studie von immowelt.de und Prof. Dr. Stephan Kippes, Inhaber der Professur für Immobilienmarketing und Maklerwesen an der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Die Daten für die Studie wurden innerhalb des Immobilien-Professional-Panels (IPP) der Immowelt AG erhoben, an dem ausschließlich Fachleute aus der Immobilienwirtschaft teilnehmen. Befragt wurden 560 zufällig ausgewählte Makler, Bauträger und andere Immobilienspezialisten in ganz Deutschland.
Die gesamte Studie Marktmonitor Immobilien 2013 kann hier heruntergeladen werden: www.marktmonitor-immobilien.de