Urlaub könnte so schön sein

Überfüllte Strände: Willkommen bei den Sardinen


Nizza / Französische Riviera

(lifePR) – Urlaub könnte soooo schön sein, wenn nur die anderen Leute nicht wären. Vor allem am Strand ist es da mit der Ruhe schnell vorbei: Schwitzend in der prallen Sonne, Handtuch an Handtuch liegen wir am völlig überfüllten Strand. www.HolidayCheck.de präsentiert die überfülltesten Strände: Willkommen am Sardinenbeach!

Nizza / Französische Riviera
„Gegrilltes vom heißen Stein“ bekommt hier eine ganz andere Bedeutung – grobe, großflächige Steine statt Sand liegt am Stadtstrand von Nizza und direkt darauf enorm viele Sonnenanbeter. Wer vor der unbequemen Strandunterlage und den Massen ins Wasser flüchten möchte hat Pech… dort ist es genauso voll.

Lloret de Mar / Costa Brava
Pauschalurlauber, Rentnerreisen, Bustouristen, Partyprolls – Lloret de Mar hat schon viele Besucher kommen und gehen sehen. Mit Individualtourismus hat Lloret etwa soviel zu tun, wie eine Kuh mit dem Eierlegen. Die Horden strömen deshalb gemeinsam an den völlig überfüllten Strand, um dort wie die Sardinen zu liegen.

Tossa de Mar / Costa Brava
Unter all den Schirmen und Handtüchern ein Stück Sand zu entdecken ist eine echte Herausforderung. Wer welchen findet, darf ihn gerne behalten und sich zum Heer der Sommerhungrigen und Sonnenanbeter gesellen. Beim Handtuchslalom auf dem Weg ins Wasser, muss sich jeder sein Bad im lauwarmen Nass redlich verdienen.

Cala Ratjada / Mallorca
Sämtliche Mallorca-Kritiker sehen sich hier bestätigt: Unzählige Strandbilder von Cala Ratjada auf HolidayCheck.de zeigen dasselbe Bild vom schrecklich vollen Strand und untermauern die Mär vom Teutonengrill. Aber auch dies sei stets erwähnt: Auf Mallorca gibt es genauso unberührte und stille Flecken zu entdecken.

Rimini / Italienische Adria
Nie wieder Rimini! Vor allem im August sollte man die Gegend rund um den beliebten Badeort meiden. Dann sind Strände, Eisdielen und Lunaparks bis zum Bersten voll. Davor und danach entfaltet das italienische Strandstädtchen aber durchaus seinen Charme und ist einen Besuch absolut wert.

Panama City / Florida
Halligalli an der Küste. Vier Mal im Jahr für ein paar Wochen wird das Rentnerparadies von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufgemischt. Dann sind Ferien und man erholt sich von der „stressigen“ High School-Zeit. Besonders berüchtigt ist der Spring Break im Frühjahr – aber auch im Sommer geht es hier hoch her.

Benidorm / Costa Blanca
Einen Vorteil hat dieser Strand: Wer von hier geradeaus blickt, muss sich nicht die hässlichen Wohnsilos ansehen. Die erinnern mit ihren Hochhäusern, Hotelburgen und Betonschluchten eher an Arbeit als an Ferien. Benidorm an der Costa Blanca hält sogar einen Weltrekord: Hier gibt es die größte Dichte an Hochhäusern, gemessen an der Zahl der Einwohner.

Playa del Ingles / Gran Canaria
Wer hier Urlaub macht, will es nicht anders! Playa del Ingles auf Gran Canaria ist Partyhochburg der Kanaren. Am Strand geht es hoch her. Das Motto: Sehen und gesehen werden. Deutsche, Holländer, Spanier, Russen und Engländer checken hier das nächste Date für den Abend. Wer es ruhig mag, für den gibt’s tolle und ruhige Sandstrände wenige Kilometer östlich und westlich der Playa.

Torremolinos / Costa del Sol
Vor allem ein Strandtyp ist hier zu beobachten: der „ständige Strandsteher“. Das ist praktisch, denn stehend verbraucht er weniger Platz als liegend. So finden sogar noch mehr Menschen ein Fleckchen im Sand- und wer es geschickt anstellt, kann sich sogar in den Schatten des „ständigen Strandstehers“ legen.

Magens Bay / Jungferninseln
Wer nun schlau denkt: „Dann fahre ich eben weit weg in die Karibik, weil es dort bestimmt einsamer ist“, der hat sich leider geschnitten. Die Jungferninseln etwa sind Standardstopp jeder Karibikkreuzfahrt. Wie die Heuschrecken fallen Horden von Kreuzfahrern über sie her. Entsprechend voll ist es hier. Unberührt sind diese Strände längst nicht mehr.

Alternative gefällig? Wirklich einsam ist es hier: HolidayCheck präsentiert die schönsten Badebuchten Europas http://newsroom.holidaycheck.de/…

Fragen, die die Welt bewegen

Wie kommt es, daß sich Leute ohne Kompetenz und Qualifikation sich für Jobs bewerben, die mit über 10 000 Euro dotiert sind, nämlich für den Bundestag, während ihnen nie im Traum einfiele, im normalen Leben für solche Stellen sich interessieren zu können, weil sie sich lächerlich machen würden?

Das Tagesgericht

Sinnlos?

Marktbummel mündet in mehrgängiges Menü
(Badische Zeitung. Offenburger landen im Eintopf?)

Satta wird nicht mehr aktiv
FDP sprach über ihren Direktkandidaten zur Bundestagswahl und ihre Vorstellungen für die Region
Rund drei Wochen vor der Bundestagswahl, ist die FDP im Wahlkreis Lahr/Emmendingen spürbar um Rückkehr zu den Sachthemen bemüht. Wie der stellvertretende Kreisvorsitzende Matthias Kappis bei einem Termin mit der Landesvorsitzenden Birgit Homburger erklärte, wird Direktkandidat Christian Satta nicht mehr aktiv in den Wahlkampf eingreifen…Matthias Kappis, stellvertretender Kreisvorsitzender der Partei, machte bei einem Gespräch mit der FDP-Landesvorsitzenden Birgit Homburger gestern Vormittag keinen Hehl daraus, dass er sich den Wahlkampf der FDP zur Bundestagswahl in der Region anders vorgestellt hat. Der Wahlkampfmanager von Christian Satta hatte am Montag ein langes Gespräch mit dem wegen persönlichen Problemen zwischenzeitlich abgetauchten Kandidaten geführt.»Satta war mit der Situation überfordert, er hat sich vielfach entschuldigt, wird in den Wahlkampf nicht mehr aktiv eingreifen«, hakte Kappis das Thema gestern demonstrativ ab.
(Lahrer Anzeiger. War er schon mal aktiv? Daß ein Schüler überfordert ist für einen Job mit einem Monatsgehalt von weit über 10 000 Euro ist normal, aber waren nicht jene überfordert, die ihn nominiert haben und mit ihm tatsächlich Wahlkampf machen wollten? Schaut jetzt der Bezirksvorsitzende nicht blöd aus der Wäsche, der noch was anderes verkündigt hatte? Wahlkampf ohne Kanddaten,immerhin mal was Neues. Warum muß die Homburger auf dem Foto grinsen, auch wenn es nichts zu lachen gibt?)

Kappis ist für die Autobahnparallele
Beim Besuch der FDP-Landesvorsitzenden Birgit Homburger in Lahr wird das Thema Christian Satta endgültig abgehakt
(Badische Zeitung. Wo waren eigentlich die Lahrer Mandatsträger? Welche Meinung vertreten sie zu politischen Anliegen in der Region?)

Kaum eine Parole dringt durch
Rund 300 Gegendemonstranten haben die NPD -Wahlkampfreden auf dem Lindenplatz in einer Wand aus Lärm erstickt
Gemessen an Karlsruhe und Pforzheim hat Offenburg glänzend abgeschnitten. Rund 300 Gegendemonstranten stellten sich am Donnerstag dem knappen Dutzend NPD-Wahlkämpfer entgegen. Sie veranstalteten einen solchen Höllenlärm, dass die Parolen der Rechten nicht recht durchdrangen. In den genannten Städten waren es am Vortag jeweils nur rund 100 Gegendemonstranten…So war Oberbürgermeisterin Edith Schreiner auch sichtlich erleichtert, als sie für die „Freiheitsstadt Offenburg mit ihrer demokratischen Tradition“ feststellte, dass „rechtes Gedankengut hier keine Chance hat.“
(Badische Zeitung.Pöbelwettbewerb? Die Offenburger Geschichte kennt die OB nicht? Was faselt sie da? Wozu eine ganze Zeitungsseite über ein Nichts? Sind da ein paar Leute auch bei der Baz hysterisch? Das ist Demokratie, wenn Gegner niedergebrüllt werden? Selten so etwas Dummes gelesen!)

S.P.O.N. – Die Kolumnisten
Jan Fleischhauer
Wahlkampf: „Nazis, verpisst euch!“
Linke Schläger gehen auf Wahlkämpfer der Alternative für Deutschland los – und kaum jemand empört sich. Anders herum, bei einer Attacke von rechts gegen links, funktionieren die Reflexe tadellos.
(spiegel.de. Siehe Offenburg: 300 gegen „knappes Dutzend“.)

Die Rote Laterne ist zurück
Die Geschäftsstelle Lahr weist im August wieder die höchste Arbeitslosenquote auf
(Badische Zeitung. Wenigstens ein Licht für den Lahrer OB, das ihm niemand streitig macht.)

Telefonstörung in der Lahrer-Oststadt, Klinikum und Herzzentrum
Auf der Baustelle am Doler Platz wurde heute am späten Vormittag ein starkes Telefonkabel angebohrt. Dies hatte zur Folge, dass etwa 1000 Haushalte, das Klinikum Lahr und das Herzzentrum über Festnetz keinen funktionierenden Telefonanschluss mehr haben. Für medizinische Anfragen steht das Klinikum Offenburg unter der Nummer 0781/472-0 zur Verfügung; das Herzzentrum ist weiterhin unter 07821/9250 erreichbar. Die Notrufnummern 110 und 112 können weiterhin über Mobilfunk gewählt werden.
(Stadt Lahr. Tiefgang in Lahr?)

Das ist’s! Falsche Ernährung. Zum dritten Mal wird er ausgewogen und wieder zu leicht befunden?

„Meine Ernährung müsste ausgewogener sein“
Ganz persönlich: Johannes Fechner (SPD)
(Badische Zeitung. Da er todsicher nicht gewählt wird, steht seiner Ernährung nichts im Weg.)

Die Geschichte wird präsent
Mittelalterliches Burgfest am Sonntag auf der Hohengeroldseck mit Rekordanmeldezahl
(Badische Zeitung.Kasperle ist authentischer.)

„Ich habe an einen Scherz geglaubt“
BZ-Interview mit Barbara Ritter aus Müllen, die heute zum Sommerfest des Bundespräsidenten eingeladen ist
(Badische Zeitung. Ist’s nicht?)

Stadt geht sparsam mit Wasser um
Lehrreiche Wanderung zu den Quellen südlich von Ettenheimmünster mit dem Kultur- und Heimatverein Münchweier
(Badische Zeitung. Nichts Blöderes und Schädlicheres,als in Deutschland mit Wasser zu sparen.)

Tag des Weines in Münchweier
Am Samstag und Sonntag
(Badische Zeitung. Drogenreklame.)

Höhere Gebühren für den Friedhof
Die Stadt Ettenheim ist bisher zu billig gewesen
(Badische Zeitung. Geschäft mit dem Tod.)

Rülke: Grün-Rotes Gymnasialchaos jetzt auch bei Gericht aktenkundig
Verwaltungsgericht haut der Landesregierung unsinnigen Formelkompromiss zu G8 und G9 um die Ohren
Mit Genugtuung nimmt der Fraktionsvorsitzende der FDP/DVP im Landtag von Baden-Württemberg, Dr. Hans-Ulrich Rülke, das Verwaltungsgerichtsurteil zur Kenntnis, das vier Schülern einen Platz an einem G9-Zug an einem Sulzer Gymnasium zuweist.Aus Sicht Rülkes bestätige das Gericht die Position der Landtags-FDP. Entweder mache man flächendeckend G8 oder man biete jedem Kind einen G9-Platz. Alles andere seien vollkommen unsinnige politische Formelkompromisse einer Konfliktkoalition im fortschreitenden Verfall. „Grün-Rot ist mit ihrem Gymnasialchaos jetzt auch bei Gericht aktenkundig!“, so Rülke.
(FDP/DVP-Landtagsfraktion. Jetzt ist das Chaos an den Gymnasien perfekt: Wer G 9 will, muss es bekommen.)

Mehrheit für den Nationalpark
69 Prozent der Baden-Württemberger sprechen sich in einer Umfrage im Auftrag des Nabu für einen Nationalpark Nordschwarzwald aus. 21 Prozent halten das Projekt für weniger gut oder schlecht, ergab die Umfrage des Instituts Forsa unter 1001 Bürgern im August.
(Badische Zeitung.Ist der Nabu nicht weiterhin gegen S 21, obwohl die Mehrheit der Baden-Württemberger in einem Volksentscheid dafür war?)

„Fünf Mediengruppen teilen sich rund 60 Prozent der Meinungsmacht“
(blm.de)
Der „MedienVielfaltsMonitor 2013“ (PDF-Datei) der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien. „ARD, Bertelsmann, Axel Springer, ProSiebenSat.1 sowie das ZDF verfügen über rund 60 Prozent der Meinungsmacht in Deutschland und prägen die Meinungsbildung durch Medien.
(bildblog. Wie groß ist die Medienvielfalt im Ortenaukreis? Drei teilen sich 100 Prozent?)

Ein Militärschlag kommt Hollande sehr gelegen
François Hollande steht für einen Militärschlag bereit. Es gäbe keine Hürden: In Frankreich entscheidet der Präsident allein über Armeeinsätze. Und der ist fest entschlossen, Syrien zu bestrafen.
(welt.de. Als Ersatz für wen?)

Cohn-Bendit über Syrien-Intervention:
„Deutschland sollte sich beteiligen“
Einen US-Alleingang fände er „fatal“: Als erster Grüner fordert Europapolitiker Cohn-Bendit im Interview, dass Deutschland sich an der Vorbereitung eines Einsatzes gegen Assad beteiligen muss. Rot-Grün warnt er davor, mit „billigem Anti-Amerikanismus“ Wahlkampf zu machen. Einen US-Alleingang fände er „fatal“: Als erster Grüner fordert Europapolitiker Cohn-Bendit im Interview, dass Deutschland sich an der Vorbereitung eines Einsatzes gegen Assad beteiligen muss. Rot-Grün warnt er davor, mit „billigem Anti-Amerikanismus“ Wahlkampf zu machen.
(spiegel.de. Ja, so san’s, die alten Rittersleut‘!  Vegetarische Grüne Armee? Der grüne Ministerpräsident hat ihm, dem für die französischen Grünen im Europaparlament Sitzenden, den Theodor-Heuß-Preis überreicht… War da nicht was mit Pädophilie? Was wird dem MP nun einfallen? Auch wieder, dass die Äußerungen seines Parteifreundes „höchst prekär“ und „unakzeptabel“ seien, aber „Vergebung ist in der Demokratie elementar, es macht gerade ihre Stärke aus“.  Vergebung, Bomben auf Syrienland?)

Wahlkampf in Berlin
Aufstand der kleinen Parteien
An den kleinen Parteien entscheidet sich die Bundestagswahl 2013. Berlin gibt dabei den Trend vor. Besonders in der deutschen Hauptstadt legten die „Zwerge“ in den vergangenen Wochen deutlich zu. Das ergab eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Berliner Zeitung. Bis vor wenigen Wochen sah es so aus, als hätte die eurokritische Partei Alternative für Deutschland (AfD) in der eher links eingestellten Berliner Wählerschaft kaum eine Chance…Drei Wochen vor der Bundestagswahl am 22. September hat sie den Status „sonstige“ Parteien verlassen: Bei der Sonntagsfrage kommen die Neulinge jetzt immerhin auf 4 Prozent. Auch die anderen kleinen Parteien scheinen sich von ihrem Tief der vergangenen Monate zu erholen… kämen die Piraten in Berlin auf 4 Prozent, ein Punkt mehr als im Juli. Die FDP kletterte ebenfalls um einen Punkt, erreicht nun 5 Prozent… Der Trend zu den kleineren Parteien dürfte der CDU und vor allem der SPD Sorgen bereiten…Die SPD liegt jetzt mit 19 Prozent (minus zwei) noch unter ihrem desaströsen Wahlergebnis von 2009. Damals hatten die Sozialdemokraten mit 20,2 Prozent bereits schlechter abgeschnitten als die SPD im Bundesdurchschnitt, wo sie auf 23 Prozent kam. Die CDU würde mit 27 Prozent zwar besser abschneiden als vor vier Jahren (22,8 Prozent). Im Vergleich zum Juli sind die Christdemokraten aber mit minus drei Punkten regelrecht abgesackt…Freuen darf sich hingegen die Linkspartei, die im August drei Punkte zulegte und nun mit 18 Prozent wieder nahe an ihr Wahlergebnis von 2009 (20,2 Prozent) heranrückt…Mit 19 Prozent würden die Grünen aber weiterhin besser abschneiden als vor vier Jahren, als 17,4 Prozent der Berliner Wählerinnen und Wähler den Grünen ihre Zweitstimme gaben. Forsa befragte vom 20. bis 29. August telefonisch 1001 repräsentativ ausgewählte Berliner, es ist die letzte Umfrage vor der Bundestagswahl…
(Berliner Zeitung. Weiterer Untergang der SPD deutet sich an.)

 

Lahr gibt sich den Rest

(gh). Es gibt Bilder, da ist jedes Wort zuviel: Was die Stadt Lahr sich gerade am Urteilsplatz leistet mit einer Art Bunkerbau , gibt der alten Stadt den Rest. Was OB Brucker einst begonnen hat, nämlich die Zerstörung des alten Lahrs, scheint der jetzige OB Müller zu Ende führen zu wollen. Seit Jahren spricht das „neue Lahr“ Müllers nicht nur einer Altstadtsatzung Hohn, sondern wohl auch  einem primitivsten Rest von dem, was Gefühl für Ästhetik genannt werden könnte. Der Niedergang Lahr hat in den letzten Jahren erhebliches Tempo aufgenommen. Den Hauptverdienst daran kann sich auf jeden Fall das Gremium auf die Fahne schreiben, das mal als Gemeinderat gewählt worden ist und seither immer wieder gewählt wird, da sich kaum noch jemand für das Schicksal dieser Stadt zu interessieren scheint, die wirtschaftlich am Boden liegt, trotzdem über ihre Verhältnisse lebt und glauben zu machen versucht, sie sei eine Touristenhochburg, auf Augenhöhe mit Titisee und Oberammergau, wie der demnächst zum dritten Mal gewählte OB in gewohnter Bescheidenheit mal zum Besten gegeben hat. Wundert sich da  jemand, daß in einer solchen Stadt schon niemand mehr Verwaltungschef werden will?

„Weidetierhaltung gezielt fördern“

Landschaftspfleger und Berufsschäfer appellieren an Agrarministerkonferenz

(lifePR) – Tierhaltung auf Weiden wird von der Gesellschaft und dem Verbraucher explizit gewünscht. Sie ist einzigartig, weil sie Funktionen erfüllt, die anders nicht erreichbar sind. Damit weidetierhaltende Betriebe auch in Zukunft existieren können, müssen Bund und Länder bei der Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) Mindestanforderungen erfüllen – sonst wird die traditionelle Beweidung mit den sie betreibenden Schäfern und Bauern mittelfristig aussterben. Darauf weisen der Deutsche Verband für Landschaftspflege e.V. (DVL) und der Bundesverband Berufsschäfer e.V. in einer gemeinsamen Presseerklärung hin.

Der Anlass: In der kommenden Woche – vom 28. bis 30. August – tagt in Würzburg die Herbst-Agrarministerkonferenz. Dort werden entscheidende Weichenstellungen erwartet, die den in vielen Punkten flexiblen Rahmen der neuen Agrar-Förderperiode aus Brüssel national konkretisieren. „Weidetierhaltung benötigt eine gezielte Förderung“, appellieren die Landschaftspfleger und Berufsschäfer mit ihren Praxiserfahrungen: „Das wirtschaftliche Überleben gerade der Betriebe, die solche historische Nutzung praktizieren, ist immer stärker in Frage gestellt. Es liegt in der Hand von Bund und Ländern, durch eine vorausschauende Umsetzung der GAP in den kommenden Jahren die weitere Existenz der Weidebetriebe zu ermöglichen.“

Denn Betriebe mit Weidetierhaltung bringen in hohem Maße Leistungen für die Gesellschaft, heißt es in einem gemeinsamen Eckpunktepapier: Sie erzeugen besonders hochwertige Lebensmittel und Rohstoffe, gestalten Landschaften und ein reiches Landschaftsbild. Extensive Weiden gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Europas. Weidebetriebe sorgen für Erosionsschutz auf Deichen und an Berghängen, und sie fördern Wasser- und Klimaschutz.

„Das Besondere an der (extensiven) Beweidung ist, dass alle diese Einzelnutzen gemeinsam erbracht werden durch die Erzeugung gesunder Nahrungsmittel“, erklärt Prof. Dr. Eckhard Jedicke, Beweidungsexperte und Projektleiter beim Deutschen Verband für Landschaftspflege. „Die Betriebe sind hochgradig auf Weidetierhaltung spezialisiert und im Unterschied zu Ackerbaubetrieben keinesfalls in der Lage, ihre Wirtschaft auf Alternativen umzustellen“, weiß Günther Czerkus, Vorsitzender des Verbands der Berufsschäfer. 21 % weniger Schafe in Deutschland binnen nur zwei Jahren seit 2010 seien ein schrilles Alarmsignal.

Es sei allerhöchste Zeit, die gesellschaftlichen Leistungen mindestens so zu honorieren, dass das Sterben der Schäferei- und sonstiger Weidebetriebe gestoppt wird, mahnen die Verbände. „Anders lassen sich viele Zielsetzungen der EU, Deutschlands und der Bundesländer nicht erreichen – wie die Umsetzung von Natura 2000, der Wasserrahmenrichtlinie und der Biodiversitätsstrategien“, ist Jedicke überzeugt. Der Verbraucher wünsche zudem qualitativ hochwertiges Fleisch, Milch und Käseprodukte aus artgerechter Weidehaltung, unterstreicht Czerkus.

Fünf Voraussetzungen haben DVL und Berufsschäfer als „Werkzeug“ formuliert, um extensive Weidebetriebe mit Rinder, Schafen, Ziegen und/oder Pferden im notwendigen Umfang zu unterstützen:

Eine Weideprämie aus der 1. Säule soll helfen, Weidetiere in der Landschaft zu halten.
Die Definition von Dauergrünland als förderfähige Fläche muss um alle weidefähigen Flächentypen erweitert werden und soll bis zu 50 % Gehölze u.a. Landschaftselemente enthalten dürfen.
Im Rahmen der Greening-Anforderung des Erhalts von Dauergrünland sind umweltsensible Flächen umfassend zu definieren.
Deutschland muss die Möglichkeit in vollem Umfang nutzen, 15 % der Mittel in der 1. Säule in die 2. Säule zu verschieben, sofern dieser Betrag nicht vollständig über zusätzlich bereitgestellte Bundesmittel kompensiert wird.
Für benachteiligte Gebiete sind 5 % statt der durch den Bund beabsichtigen 2,5 % der Direktzahlungssumme bereitzustellen.
Weitere Informationen gibt der DVL in einem Weideblog unter www.weideblog.lpv.de.