Das Tagesgericht

Yeti an Halloween?

Bürgerinitiative fordert mehr Transparenz
Kritik an Vollmers Rüffel
In einer Pressemitteilung stärkt der Vorstand der Bürgerinitiative gegen den Flugplatz Lahr dem Grünen-Fraktionssprecher Claus Vollmer den Rücken. Im Zusammenhang mit den Kosten für den Interimsbetrieb auf dem Lahrer Flugplatz hatte er Details aus dem nichtöffentlichen Vertrag öffentlich gemacht und war dafür von Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller und den Vorsitzenden der übrigen Fraktionen im Gemeinderat gerügt worden. „Statt Kritiker einschüchtern zu wollen, sollte die Stadt Lahr, Oberbürgermeister Müller und der Lahrer Gemeinderat…Fragen …beantworten“…welche Kosten die Stadt…seit Abzug der Kanadier für den Flugbetrieb…übernommen hat…Welcher wirtschaftliche Nutzen ist durch den Flugbetrieb in Lahr entstanden? Wie viele Gutachten wurden bisher erstellt und welche Kosten entstanden dadurch? Welche finanziellen Risiken gibt es bei der neuen Vertragssituation…Die Bürgerinitiative fordert grundsätzlich mehr Transparenz bei der neuen Flugplatzsituation…
(Badische Zeitung. Nie sollt Ihr den Müller befragen, keine Antwort unter dieser Geheimnummer? Warum wird dieser Text auf der dritten Lokalseite versteckt?)

Geld. Macht. Partei.
Nach der Bundestagswahl werden CDU und CSU mit Großspenden überschwemmt. Sogar die Verliererpartei FDP kassiert kräftig. Nicht nur die BMW-Familie Quandt überweist Hunderttausende. Auch der Stuttgart-21-Tunnelbohrer Martin Herrenknecht zeigt sich öffentlich spendabel. Doch viele Schwarz-Gelb-Gönner spenden lieber anonym. Kontext nennt Namen und Beträge…Ist die deutsche Politik käuflich? Kontext fragte einen, der selbst an die Regierungspartei von Kanzlerin Angela Merkel beträchtliche Summen spendet: Martin Herrenknecht, Unternehmer aus dem badischen Schwanau. „Ich bin seit 1982 Mitglied der CDU, fühle mich der Partei und ihrer Programmatik verbunden und bin für die CDU auch politisch aktiv. Ich spende seit vielen Jahren vor Bundestagswahlen als Privatmann an meine Partei“, begründet Herrenknecht gegenüber Kontext sein persönliches Motiv. Dabei profitiert der Unternehmer, der gern einen ehrenhalben Doktortitel der TU Braunschweig seinem Namen voranstellt, noch viel direkter als die BMW-Anteilseigner von Entscheidungen der abgewählten schwarz-gelben wie auch der künftigen schwarz-roten Regierungskoalition. Er verdient an „Merkels Bahnhofs-Mission“ („Spiegel“):…Dass Herrenknecht für den Tiefbahnhof ist, ist hinlänglich bekannt. Dass er im Juli, also zu Beginn der heißen Wahlkampfphase, der CDU-Bundespartei 70 000 Euro spendete, weniger. Schon vor der Wahl 2009 hatte der Ingenieur der CDU den gleichen Betrag zukommen lassen. Damals zeigte er sich auch gegenüber der SPD mit 30 000 Euro großzügig…
(kontextwochenzeitung. Es müssen ja nicht immer brotlose Kunst,Blumen oder Afrika sein, Geld läßt sich auch nützlich anlegen.)

Zehn Überlebenstipps zur Chrysanthema
Die Chrysanthema ist für die Besucher ein Augenschmaus, für junge Leute aus der Stadt aber oft ein Spießrutenlauf. Die Jugendredaktion hat Tipps für die blümerante Zeit gesammelt.
(Badische Zeitung. Überlebt die Redaktion nur, wenn sie sich drei Wochen zum Blumenkohl für Leser macht?)

Bornemann Etui stellt Geschäftsbetrieb ein
Lahrer Firma beschäftigt derzeit 30 Mitarbeiter
…liegen laut Bornmann keine wirtschaftlichen Zwänge vor. Alle Verträge und Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten würden vollständig erfüllt, betont der Inhaber.Das 1991 als »Bornemann Etuis & Displays« gegründete Unternehmen, das 1994 in die Bornemann GmbH umgewandelt wurde, beschäftigt an seinem Standort in der Lahrer Europastraße eigenen Angaben zufolge 30 Mitarbeiter…irma informiert wurden.
(Lahrer Anzeiger.Einfach so, da mach‘ ich mal zu?)
Zentgraf & Franck stellt Ende März seinen Betrieb ein
Beim 1867 gegründeten Familienunternehmen verlieren 13 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz / Der Markt ist viel enger geworden
(Badische Zeitung. Die Schächtelestadt packt ein?)

Image-Film will Investoren Lust auf Lahr machen
Wirtschaftsförderung stellt im Streifen Standortfaktoren heraus
(Lahrer Anzeiger.Für zwei Firmen zu spät gefilmt? Wäre nicht auch ein Kasperletheater geeignet als Wirtschaftsförderung?)

Unternehmer machen Schule
Drei Ortenauer Unternehmer waren zu Gast im Max-Planck-Gymnasium, um den Schülern der neunten Klassen Einblicke in die Berufswelt zu geben. Dabei zeigte sich der potenzielle Arbeitnehmernachwuchs gut vorbereitet.
(Lahrer Anzeiger.Ein Martin Herrenknecht war auch potenzieller Unternehmernachwuchs? Wo kommen denn Unternehmer her, von der Baumschule?)

Nazis müssen draußen bleiben
Geänderte Satzung zur Nutzung städtischer Hallen in Mietersheim und Kippenheimweiler beraten
…Modifiziert wurden zudem die Widmungen der verschiedenen Räume des Bürgerhauses. So genannte »Veranstaltungen zur politischen Willensbildung«, die einen überörtlichen Charakter besitzen, bleiben ausgeschlossen. Darunter fallen keine örtlichen Parteien und Wählervereinigungen, wie betont wurde. Verhindert werden soll jedoch ausdrücklich, dass sich beispielsweise extremistische Gruppen in Lahr treffen können…
(Lahrer Anzeiger. Wo steht was von Nazis, die bekanntlich in Deutschland verboten sind, die es in Lahr mal in Massen gab? Ist das Journalismus? Bestimmen in Lahr die Platzhirsche, was extremistisch ist oder das Grundgesetz? Sind die Hallen nicht von allen Steuerzahlern finanziert worden oder nur von den Lahrern?  KlarerVerstoß gegen das Grundgesetz und deshalb nicht haltbar.)

Gewerbesteuer fließt auch in Lahr reichlich
Der deutschen Wirtschaft geht es zu weiten Teilen gut…Die Stadt geht derzeit davon aus, dass die Gewerbesteuereinnahmen in diesem Jahr fast 22 Millionen Euro erreichen, was 3,8 Millionen Euro mehr wären als im Haushaltsplan veranschlagt.
(Badische Zeitung. Was ist das schon im Vergleich zu anderen Kommunen und mit Blick auf die hohe Verschuldung Lahrs? Wo ist der Hinwes, daß von diesem Geld nur ein Teil in Lahr bleibt und in zwei Jahren weniger Ausgleich nach Lahr fließt?)

Leider keine positive Nachricht“
BZ-Interview: Gertrud Jilg und Reinhilde Mellert geben Amt im katholischen Bildungswerk Schuttertal ab / Auflösung droht
(Badische Zeitung.Ist Katholisch und Bildung nicht ein Widerspruch in sich?)

Von Projekt vor Ort in Kenia überzeugt
Der Vorsitzende des Hohberger Fördervereins Afridunga berichtet über die Entwicklung der Sheryl’s-Waisenhäuser
(Badische Zeitung. Wer stoppt endlich die Betroffenheitsgutmenschen, machen die nicht noch mehr kaputt in Afrika?)

Waldtraut und die 100er
Deutschlands höchster Baum wächst seit einem Jahrhundert im Stadtwald — ein Rundumschlag
Waldtraut, der höchste Baum der Republik, wird 100: Diese Meldung aus dem Rathaus ist Anlass für die Stadtredaktion, rund um die Douglasie und die Zahl 100 zu recherchieren. Und siehe da: Waldtraut ist genau genommen älter und nicht der einzige Jubilar in der Stadt. Zudem gibt’s auch Hunderter in Medizin und Sport sowie Skurriles aus der Stadtgeschichte. Los geht’s einmal querbeet durch Freiburgs 100er-Zone.
(Badische Zeitung. Schmarrenspäne? Auch in Freiburg Altpapierprobleme?)

Der Historische Verein verliert Mitglieder
Bei der Jahreshauptversammlung in Hornberg wird Bilanz gezogen / Erstmals seit langer Zeit sinkt die Mitgliederzahl unter 3000
(Badische Zeitung. Wenn der Verein so weiter macht wie bisher, muß einer das Licht ausmachen.)

Flammen lodern einen halben Meter hoch
Rathausbrand verhindert
(Badische Zeitung. Ist in Mahlberg nicht öfter Feuer unterm Dach?)

Homburger verzichtet auf Landesvorsitz
FDP sucht ihren Nachfolger
…Unter ihrer Führung hatte die Südwest-FDP bei der Bundestagswahl 2009 das Rekordergebnis von 18,8 Prozent eingefahren…
(Badische Zeitung.Wie oft noch? Warum, hat sie wohl immer noch nicht kapiert? Unter ihrer Führung ist die FDP danach auf 5,3 Prozent gelandet.)

CDU will mit Bürgern reden
Landtagsfraktion plant, mit Betroffenen neues Konzept für kleineren Nationalpark zu entwickeln
(Badische Zeitung. Warum nicht gleich in den Europa-Park ziehen oder auf den Dollenberg, ist da die CDU nicht zuhause? Mit wem haben die bisher geredet?)

„Steuern werden steigen“
Der Fernsehjournalist Theo Koll hat im Europa-Park über Deutschland nach der Wahl gesprochen
(Badische Zeitung. Hat man hier etwas verpaßt, muß jetzt einer vom Staatssender alles erklären?)

stern-Interview
Bildungsexperte warnt vor Akademikerschwemme
2,5 Millionen Studenten büffeln an deutschen Hochschulen. Viel zu viele, warnt Bildungsexperte Felix Rauner im neuen stern. So viele Akademiker würden gar nicht gebraucht…“Bis 2030 fehlen vor allem Facharbeiter und Meister“, sagte Rauner in einem Interview mit dem stern. „Und in Zukunft strömen deutlich mehr Menschen mit einem Hochschulabschluss auf den Arbeitsmarkt als rausgehen.“ Rauner sieht eine „Expansion pseudoakademischer Bildung“, in der die Studenten weniger lernten als in einer dualen Ausbildung.
(stern.de. Ist die grün-rote Regierung nicht gerade dabei, ihr Bildungsschiff auf falschem Kurs zu versenken, indem sie von der Grund- bis zur Hochschule einem falschen roten Stern folgt?)

Bischof Marx:
Erzbistum München baut Ordinariat für 130 Millionen Euro
Es ist ein Umbau in Münchner Premiumlage: Das Erzbistum unter Bischof Marx gibt 130 Millionen Euro für ein neues Ordinariat aus. Im Gegensatz zum Limburger Bischofssitz gibt es aber bisher keine Kritik an dem Vorhaben.
(spiegel.de. Soviel gesammelt? Jetzt rotiert Jesus im Grab?)

Möglicher Verzicht auf Finanzministerium: Die SPD riskiert alles – und könnte doch gewinnen
Verzichtet die SPD auf das zweitwichtigste Amt nach dem der Kanzlerin, gäbe sie großen Einfluss bei der Umsetzung ureigener Ziele auf. Dennoch hat die Strategie der Sozialdemokraten einen gewissen CharmeSigmar Gabriel hätte wahrscheinlich eine ähnlich lange Lernkurve wie Guido Westerwelle im Außenministerium. Es ist nicht die beste Zeit dafür… Der zweite Grund liegt darin, dass die SPD es möglicherweise vorzieht, sich in Euro-Fragen hinter der Union zu verstecken…Trotz der politischen Nuancen, die es beim Euro tatsächlich gibt, ist die grobe Linie der SPD nicht viel anders als die der Union.
(spiegel.de. Weil sie’s auch nicht können? Dummheit ist Charme?)

Ausspähaffäre
In Deutschland spionieren Dutzende US-Firmen
Mindestens 90 US-Unternehmen lassen Mitarbeiter in Deutschland gezielt Spähaktionen durchführen. Nach einem Medienbericht werden dabei auch die Agenteneinsätze koordiniert und Soldaten trainiert…“Die Bundesrepublik als Standort zahlreicher Unternehmen der Spitzentechnologie und Forschungseinrichtungen von hohem internationalem Niveau weckt Begehrlichkeiten fremder Staaten und ihrer Nachrichtendienste. Im Mittelpunkt steht der Versuch, auf vielfältige Weise Informationen abzuschöpfen und Know-how zu beschaffen mit dem Ziel, der eigenen Volkswirtschaft Vorteile zu beschaffen und möglichst schnell Technologielücken zu schließen“, heißt es im jüngsten Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2012…Die Schutzwürdigkeit innovativer Prozesse und Produkte werde ebenso unterschätzt wie die Vielfalt der Angriffsmöglichkeiten. Es könnten eigene Mitarbeiter sein, elektronische Attacken von außen und Geschäftspartner.
(welt.de. Heißt es nicht schon in der Bibel „Seid listig wie die Schlangen“?)

 

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