Fragen, die die Welt bewegen

Die Verwaltung untersucht gerade mal wieder ihre Einwohnerschaft, ihr besonders fremdes Wesen in der Kleinstadt Lahr. Und da laut Rathaus „als Fachmann den Mitarbeitern der Stadtverwaltung Prof. Dr. Ralf Vandamme von der Hochschule Mannheim zur Seite stand und steht“, der da sagt:  „Ich schaue von außen mit der Brille der Wissenschaft auf Lahr“, weil „Die Kommune die Schule der Demokratie“ sei und „das Bürgerpanel ein Grundbaustein dieser Demokratie“. Haben Sie das gewusst? Weiß überhaupt jemand, was ein Bürgerpanel ist? Schleimen nicht auch Professoeren, wenn sie lispeln „Die Lahrer Bürgerinnen und Bürger seien überdurchschnittlich stark in Vereinen engagiert und setzen sich sehr für andere ein“ und die Lahrer angeblich “ ein großes Potential an bürgerschaftlichem Engagement“  haben, was jeweils bei Wahlen und der hohen Arbeitslosigkeit zu bewundern ist, dann stellt sich aber die Frage an die Wissenschaft: Hat diese mit dem gemeinen Lohrer nach Männli und Wiebli nun das berühmte aber noch nie gefunde Zwischenglied entdeckt?)

Das Tagesgericht

Hat er einen Ausweis?

Schäuble ist dienstältester Abgeordneter
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist seit Freitag der dienstälteste Bundestagsabgeordnete in der Geschichte der Bundesrepublik. Er löst mit 15.080 Diensttagen den früheren CSU-Abgeordneten Richard Stücklen ab, wie aus einer Aufstellung des Bundestags hervorgeht.
(Miba-Presse. Als Bürgermeister müßte er schonlange weg vom Fenster. Was sagt uns dies? 41 Jahre im Bundestag, klingt das nicht bedrohlich? Die Ortenauer immer noch im 19.Jahrhundert, Hecker war vergebens.)

»Kinzigtalbad«: Millionenzuschuss in der Schwebe
Das Tourismus-Infrastrukturprogramm unterstützt 29 Projekte in Baden Württemberg mit insgesamt 6,7 Millionen Euro an Zuschüssen. Bad Rippoldsau-Schapbach hat den Zuschuss in Höhe von rund 147.000 Euro fix, während Hausach auf der Warteliste steht. Das Tourismus-Infrastrukturprogramm soll gezielt Impulse für die nachhaltige Weiterentwicklung touristischer Angebote geben. Gibt der Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft des Landtags grünes Licht, können 1,82 Millionen Euro nach Hausach fließen.
(Offenburger Tageblatt. Nachhaltige Entwicklung beißt sich in den Schwanz oder dem Bonde in die Trachtenjacke. Keine Duschen und Wannen mehr in Kinzig- und Wolftal? Sauber!)

Hohes Lob für Langensteiner
Die Stadt Lahr und eingeladene Gäste haben gestern Abend im Bürgerhaus Mietersheim Baubürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn (2005 bis 2014) verabschiedet und dessen Verdienste um die Stadt Lahr gewürdigt.
(Lahrer Anzeiger.Wofür? Nix wie weg!)

Das Lahrer Suppenfest soll erweitert werden
(Badische Zeitung. Zuviele Kasper? Auch in der Baz, die das als Topeinlage herausgefischt hat?)

Für freie Kitas und eine Tram bis Offenburg
Die „Offenburger Liste“ steht: Sieben Frauen und fünf Männer treten bei der Kommunalwahl als unabhängige Kandidaten an / „Ortenauer Liste“ für den Kreistag
(Badische Zeitung.Und das Geld kommt aus der Steckdose.)

Den Strom fürs Konzert erzeugen die Besucher selbst
Diesen Samstag macht Offenburg bei der „Earth Hour“ mit
(Badische Zeitung.Mit Biogas?)

Barbara Scheel sorgt für Eklat
Frau des Ex-Bundespräsidenten missfiel ein Galadiner
Es war ein Galadiner im Sternelokal für mehr als 40 Gourmets. Allen hat es geschmeckt, nur einer nicht — und die hat sich dann lautstark beschwert: Barbara Scheel, Frau des früheren Bundespräsidenten, sorgte für einen handfesten Eklat im noblen Freiburger Colombi-Hotel. Deswegen muss sie sich nun laut Südwestrundfunk der Frage stellen, ob sie zu privaten Terminen wie dem im Colombi den Dienstwagen ihres Mannes überhaupt benutzen darf…Mit Chauffeur war sie vor einigen Wochen zum Diner der gastronomischen Gesellschaft Chaine des Rotisseurs im Colombi vorgefahren…
(Badische Zeitung. Na also, ist das nicht ein Lebenszeichen einer 2-Prozent-Partei?)

Ein Drittel mehr Einbrüche
Innenminister Reinhold Gall legt die Kriminalitätsstatistik vor
(Badische Zeitung. EU-Erweiterung muß doch zu merkeln sein!)

Die Kreide hat beileibe noch nicht ausgedient
Der Siegeszug digitaler Unterrichtsmedien in den Klassenzimmern des Landes lässt auf sich warten / Eindrücke von der Didacta
(Badische Zeitung. Manche in der Politik essen sie sogar?)

Im Haus Gottes gibt’s viel Platz
Unter dem Dach der Maria-Magdalena-Kirche im Rieselfeld leben Katholiken und Protestanten — und zwar seit zehn Jahren
(Badische Zeitung. Ist ER ausgezogen?)

Chefredakteurin in Saudi-Arabien
„Frauen müssen immer um Erlaubnis fragen“
Somayya Jabarti ist die erste Chefredakteurin einer Tageszeitung in Saudi-Arabien. Für Menschen im Westen ist kaum vorstellbar, wie kompliziert manches für sie ist: das Land verlassen, reisen. Jeden Tag, erzählt sie, koche sie vor Wut.
(spiegel.de. Die Saudis sind doch prima Freunde von Deutschland!)

Überwachungsskandal:
NSA speicherte mehr als 300 Berichte über Merkel
(spiegel.de. Dabei reicht einer.)

Ukraine-Konflikt:
Berlin will osteuropäische Nato-Staaten militärisch unterstützen
(spiegel.de. Mit Kindergärten?)

Je höher desto teurer

Wohnungen mit Dachterrasse kosten ein Viertel mehr Miete

(lifePR) – Erdbeeren ernten und grillen auf der Dachterrasse statt im Garten: Wer im Freien lieber weiter oben sitzt, muss auch tiefer in die Tasche greifen. 7,70 Euro pro Quadratmeter kostet die Kaltmiete für eine 3-Zimmer-Wohnung über den Dächern durchschnittlich in Deutschland, ergab eine Angebotsanalyse von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale. Das ist durchschnittlich bis zu ein Viertel mehr als für eine vergleichbare Wohnung ohne direkten Zugang nach draußen, für die Quadratmeterpreise von 6,20 Euro fällig werden.

Kostspieliger Luxus: Balkon zählt mit zur Wohnfläche
Eine Alternative für Open-Air-Fans sind Wohnungen mit Balkon: Sie sind im Schnitt für 6,60 Euro zu haben. Wer gern draußen zu Hause ist, sollte aber auch beachten: Die Größe von Balkon und Dachterrasse zählen bei Mietpreisberechnungen oft bis zur Hälfte als Wohnfläche. Das macht Balkonien nochmal teurer.

Günstig sind im Deutschlandschnitt 3-Zimmer-Wohnungen mit Gartenanteil: Sie werden für 6,70 Euro pro Quadratmeter angeboten und kosten somit nur 8 Prozent mehr als eine Wohnung ohne Balkon und Co. Allerdings liegen die erschwinglicheren Angebote eher am Stadtrand und in ländlichen Gegenden.

Für die Angebotsanalyse wurden die Mietpreise von 3-Zimmer-Wohnungen aus ganz Deutschland untersucht, die auf immowelt.de inseriert wurden. Es handelt sich dabei um Kaltmieten bei Neuvermietung.

Durchschnittliche Mietpreise pro Quadratmeter für 3-Zimmer-Wohnungen in Deutschland:
– Wohnung ohne direkten Zugang ins Freie: 6,20 Euro
– Wohnung mit Dachterrasse: 7,70 Euro (+ 24 Prozent)
– Wohnung mit Balkon: 6,60 Euro (+ 6 Prozent)
– Wohnung mit Garten: 6,70 Euro (+ 8 Prozent)
Diese und andere Pressemitteilungen von immowelt.de finden Sie in unserem Pressebereich unter http://presse.immowelt.de.

Das Tagesgericht

Hier endet Lahr und seine Klimarettung und ab geht’s zur Stadtmitte von Offenburg?

Landtagsabgeordneter besucht Lahr
Link öffnet in neuem Fenster: Zwei Männer, beide mit Anzügen gekleidet, stehen vor der blühenden Kulisse des Rathaus-Innenhofs.
Helmut Rau hat am Freitag, 28. März 2014, Oberbürgermeister Dr. Müller einen Besuch abgestattet. Es fand ein bilaterales Gespräch statt und OB Dr. Müller präsentierte seinem Besucher die KiTa Alleestraße und das neue Lahrer Kinogebäude
(Stadt Lahr. Geht’s noch? Ist das ein bilahrteraler Witz? Staatsbesuch im Lahrer Rathaus? Hat Karibik-Müller und Hofstetten-Rau vereinbart, dass die CDU weiterhin in Lahr auf Politik verzichtet, und dafür lässt der OB dies die Öffentlichkeit nicht merken, sondern sich  lieber von der CDU hoffieren? OB dafür Karibik-Müller und Hofstetten-Rau handeln Staatsvertrag aus? Übersehen, dass der Rau kein Minister mehr ist und der Opposition angehört und außerdem es seine verdammte Pflicht und Schuldigkeit ist, sich im Wahlkreis sehen zu lassen,den er im Landtag zu vertreten hat? Wie hat der Rau Lahr gefunden?)

Weniger Gaben für die Lahrer Tafel
Weil in vielen Supermärkten immer weniger Lebensmittel übrig bleiben, sinkt der Umfang der Spenden an die Lahrer Tafel
(Badische Zeitung. Sinn der Tafel muß sein, sich abzuschaffen.)

Firmvorbereitung mit der Zeitung
Ungewöhnliche Methoden in den Seelsorgeeinheiten
Firmvorbereitung mit der Zeitung? Religionsunterricht für Jugendliche mit Farbe und Pinsel? Ungewöhnliche Methoden werden in den Seelsorgeeinheiten Lahr, Schuttertal und Friesenheim angewandt, um die Jugendlichen auf ihre Firmung im Sommer vorzubereiten.
(Badische Zeitung. Halleluja.)

Suche nach besserem Image
Wie kann der Sport attraktiver werden? / Der Golfclub Ortenau macht sich Gedanken
(Badische Zeitung.Haben noch zuviele Menschen Sex?)

Gegenwind für Möbel Braun
Im Planungsausschuss signalisiert die CDU, dass sie zum Schutz der Innenstadt-Einzelhändler Nachbesserungen wünscht
(Badische Zeitung. Sozialismus statt Erhard.)

Eurodistrikt: Bürger dürfen erneut mitreden
Austausch mit Kommunalpolitikern am 15. Mai in Kehl
(Badische Zeitung. Wer tauscht schon mit Gemeinderäten? Bullshit!)

Der CO2-Ausstoß der kreiseigenen Gebäude ging erneut zurück
Kreistagsmitglieder mit der von der Kreisverwaltung vorgelegten Energiebilanz sehr zufrieden / Mehrere energetische Sanierungen im laufenden Doppelhaushalt
(Badische Zeitung. Wird weniger geschafft? Die Pflanzen krepieren nun?)

Ortenau
Am Wochenende ist viel los
(Miba-Presse. Noch jemand kurz angebunden?)

Mit dem Schrecken umgehen
Anlässlich eines Fachsymposiums zur Behandlung traumatischer Ereignisse morgen, Samstag, hat das Durbacher Mediclin-Traumazentrum sein Behandlungskonzept vorgestellt. Erst vor wenigen Wochen haben die Ärzte ihre Arbeit aufgenommen.
(Miba-Presse. Oh Schreck!)

Kreis will noch mehr CO2 sparen
Umweltausschuss: Kreisweiter Schadstoffausstoß soll bis 2020 um 35 Prozent gesenkt werden
(Miba-Presse. Stellen Landrat und Kreistag endlich das Schnaufen ein?)

Gefahr in Warmwasseranlagen
Verschärfung der Trinkwasserverordnung beschert dem Sanitärhandwerk neue Aufgabenfelder
(Lahrer Anzeiger.Eine ABM kommt selten allein.)

Streifzug durch den badischen Humor
»De Hämme« bringt sein zweites Witzbüchle heraus
(Lahrer Anzeiger. Genügt er nicht?)

Unkraut oder Jät?
Zum heutigen Ehrentag des Unkrauts gibt Eckard Riedel Einblicke in seine Gartenwelt
(Badische Zeitung. Was meint Gott?)

Mit mehr Praxisnähe zum Führerschein

Theorieprüfung ab April mit Videos Verkehrssicherheit


(lifePR) – Wer hat Vorfahrt auf der Kreuzung? Was ist zu tun, wenn ein Schulbus vor einem hält oder Kinder auf dem Bürgersteig spielen? Typische Verkehrssituationen für die Theorieprüfung, die sich Fahrschüler ab dem ersten April auf Videos anschauen, bevor es ans Beantworten der Frage geht. Das Ziel: Mit mehr Praxisnähe in der Ausbildung insgesamt für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen.

Unterschiedliche Geschwindigkeiten, Beschleunigen und Verzögern, potenzielle Gefahren erkennen – die Pluspunkte von Videos bei der neuen Theorieprüfung, die bundesweit ab ersten April eingeführt wird, liegen auf der Hand. Verkehrssituationen werden realistisch abgebildet und das immer wieder mit unterschiedlichen Video-Sequenzen.

Dazu Marcellus Kaup, Führerscheinexperte von TÜV SÜD: „Schnell, langsam, plötzlich auftauchende Hindernisse – die bewegten Bilder vermitteln viel einprägsamer, was zu tun ist, wenn beispielsweise plötzlich Kinder auf die Straße laufen. Mit den Videos rücken wir in der Theorie schon ganz nah an die Praxis heran – schließlich bewegt sich das Auto ja auch.“

Wie läuft die Prüfung ab April ab? Die Fragen starten mit einer Videosequenz, die sich der Führerschein-Bewerber bis zu fünf Mal ansehen kann. Danach werden wie bisher schriftlich auf dem Bildschirm die Prüfungsfragen präsentiert, von denen entweder nur eine oder mehrere richtig sein können. Damit kann sich der Bewerber die Situation erst einmal unabhängig von den Antworten einprägen. „Das fördert die Einschätzung von Verkehrssituationen insgesamt zu einem frühen Zeitpunkt“, so Kaup. Weitere Informationen unter www.tuev-sued.de/fuehrerschein.

Fragen, die die Welt bewegen

Würde nicht jedes Unternehmen sofort Pleite gehen, wenn es wie Politiker für sein Produkt werben würde in irgendeinem Hinterzimmer vor einem oder zwei Dutzend Besuchern oder bei  Besichtigungen von Objekten, welche der Öffentlichkeit längst bekannt sind und die Beteiligten vorher jahrelang nicht interessiert haben, aber jetzt hoffen, daß Medien sie dadurch der Leserschaft präsentieren? Warum eigentlich? Weil es immer so gemacht worden ist, und niemand nachdenkt über den Unfug, der in Redaktionen immer noch getrieben wird, obwohl es jeder für das hält, was es ist, nämlich Bullshit?