Ein Erlebnis fällig?

Studie nimmt Erlebnisanbieter unter die Lupe  – Angebotsvielfalt, guter Service


(lifePR) – Fast jeder kennt es: Ein Geburtstag oder ein anderer festlicher Anlass steht an – doch die zündende Geschenkidee fehlt. Abhilfe können sogenannte Erlebnisanbieter schaffen, die vom Candle-Light-Dinner über die Wellnessbehandlung bis hin zum Hubschrauberflug viele wahlweise romantische, entspannende oder abenteuerliche Freizeitaktivitäten im Programm haben. Doch wo finden Interessenten eine breite Auswahl an attraktiven Angeboten und einen kundenfreundlichen Service? Und wo sind die Bestell- und Vertragsbedingungen für Kunden fair und transparent? Antworten liefert das Deutsche Institut für Service-Qualität, das im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv neun beliebte Erlebnisanbieter untersucht hat.

Ein Ergebnis der Studie: Die Auswahl an unterschiedlichen Aktivitäten war insgesamt vielfältig, jedoch sehr vom Anbieter abhängig. Die Anzahl der Angebote variierte im Test je nach Unternehmen zwischen 413 und mehr als 10.200 verschiedenen Erlebnissen. Während einige Erlebnisanbieter eine Vielzahl reduzierter Events und eine große Bandbreite an Kategorien, wie etwa Sport, Action und Wellness, im Sortiment hatten, fiel das Angebot anderer Unternehmen weniger umfangreich aus.

Für ihren Service erhielt die Branche im Schnitt eine gute Bewertung. Ausschlaggebend dafür waren in erster Linie die Internetseiten der Anbieter. Die meisten Unternehmen präsentierten auf ihrer Homepage viele spezielle Informationen zu den Erlebnisangeboten, wie etwa Sicherheitshinweise und Empfehlungen oder Beliebtheitslisten. Bei der E-Mail-Bearbeitung und dem telefonischen Service wurden jedoch Defizite deutlich.

Am Telefon erwiesen sich insbesondere die Kompetenz und das Verhalten der Mitarbeiter als verbesserungswürdig. „Vollständige und freundliche Auskünfte waren am Telefon nicht die Regel“, kritisiert Bianca Möller, Geschäftsführerin des Deutschen Instituts für Service-Qualität. „Die E-Mail-Anfragen wurden dagegen zwar meist freundlich und verständlich beantwortet. Allerdings gingen nur 41 Prozent der Antworten strukturiert und vollständig auf alle Kundenfragen ein.“

Bei den Bestell- und Vertragsbedingungen zeigten die Anbieter eine durchwachsene Leistung. Fast alle Unternehmen boten Gutscheine mit einer Gültigkeitsdauer von bis zu 36 Monaten an, und es standen diverse Zahlungsarten online zur Verfügung. Die Verlängerung eines Gutscheins war aber aufgrund der Vertragsbedingungen oftmals nicht möglich. Und bei den Versandkosten konnten Kunden mitunter sparen: Diese betrugen je nach Anbieter zwischen 99 Cent und knapp fünf Euro.

Testsieger der Studie wurde Meventi. Das Unternehmen überzeugte mit einer großen Auswahl an Angeboten und Erlebnisorten und fairen Bestell- und Vertragsbedingungen. E-Mail-Anfragen beantwortete Meventi schnell und freundlich, am Telefon punkteten die Mitarbeiter durch Kompetenz. Den zweiten Rang belegte Regiondo. Der Anbieter offerierte das mit Abstand größte Erlebnis-Sortiment.

Als eine weitere Stärke kristallisierte sich der Internetauftritt heraus, der viele Features wie ein Glossar und Erlebnisberichte von Kunden beinhaltete. Den dritten Platz nahm Mydays ein. Der Erlebnisanbieter offerierte als einziges der getesteten Unternehmen einen Treue-Bonus. In Sachen Angebot und Bestell- und Vertragsbedingungen lag Mydays auf dem ersten Rang. Im Service punktete der Anbieter vor allem durch seinen strukturierten Internetauftritt.

Das Deutsche Institut für Service-Qualität analysierte neun Erlebnisanbieter. Die Servicequalität wurde bei jedem Anbieter anhand von jeweils zehn Prüfungen der Internetauftritte durch geschulte Testnutzer und eine detaillierte Inhaltsanalyse der Websites eines jeden Unternehmens ermittelt.

Darüber hinaus analysierten die Marktforscher den telefonischen Service sowie die Qualität der E-Mail-Bearbeitung durch jeweils zehn Anfragen von Testkunden. Insgesamt flossen 279 Servicekontakte in die Analyse ein. Im Rahmen einer Angebotsanalyse wurden die Unternehmen zudem hinsichtlich ihrer Erlebnisangebote verglichen (Stichtag: 17. März 2014).

Fragen, die die Welt bewegen

Was hat das mit Demokratie zu tun, wenn in Lahr noch 28.5 Prozent der Wahlberechtigten zur Kreistagswahl gehen und nur  36,9 Prozent sich an der Gemeinderatswahl beteiligen? Nennt sich das jetzt OB-Müllersche-Demokratie? Alles Müller und sonst nichts? Hat die Stadt nicht längst ihre Bürger verloren? Warum kriegt eine solche Stadt immer noch von Bund und Land Zuschüsse für Dauerbetteln?

Das Tagesgericht

Heiße Schlitten auf der Brummi-Spur.

Ein Tag der Solidarität
In Colmar hat die Mehrheit der Geschäfte auch an Christi Himmelfahrt geöffnet
(Badische Zeitung. Der französische Supermarkt liegt näher als der Himmel für die armen Badener?)

Neu: Schöneboom und Granderath im Kreistag
(Badische Zeitung. Kein Ochs und Esel hält den Lahrer Sozialismus in seinem Lauf auf?)

Fifa spielen für einen guten Zweck
Zehn Playstation 3-Konsolen, 50 Spieler, 13 Stunden Spielzeit und 500 Euro Preisgeld für den Sieger. Am Sonntag, 01. Juni 2014, steigt von 09:00 bis 22:00 Uhr im Schlachthof – Jugend & Kultur die erste Evercore-Lan-Veranstaltung des Jugendgemeinderats. Unter dem Motto „Gaming for a good aim“ sind Jugendliche ab 14 Jahren eingeladen, sich im beliebten Playstation-Spiel „Fifa“ zu messen.
(Stadt Lahr. OB sorgt für Anstoß?)

Mit dem Bus geht’s wieder nach Obernai
(Badische Zeitung. Nix wie weg aus Lahr!)

Rotes Kreuz auf der Suche nach Mitgliedern
(Badische Zeitung. Der Suchdienst lebt noch?)

„Etwas Neues anfangen“
BZ-Interview mit Prediger Heinz Vitzthum, der demnächst Lahr mit dem Ziel Greifswald verlässt
(Badische Zeitung. War nix mit dem  Lahrer Himmel?)

Krach in der Jungen Union
Südbadener haben „Nase voll“ und verlassen Landesvorstand
Ein chronischer Konflikt in der Jungen Union Baden-Württemberg kocht wieder hoch. Vertreter des Bezirks Südbaden der CDU-Nachwuchsorganisation haben am Dienstagabend bei einer Sitzung in Löffingen ihren sofortigen Rückzug aus dem JU-Landesvorstand beschlossen. Sie protestieren damit, wie Vorstandssprecher Yannick Bury der Badischen Zeitung sagte, gegen einen „Stil der Ausgrenzung“ , den JU-Landeschef Nikolas Löbel praktiziere. Man habe von diesem Stil, so Bury, die „Nase voll“ . Konstruktives Arbeiten sei so nicht möglich…
(Badische Zeitung. Wie die Alten rungen.)

„Wir brauchen Tankstellen des Glaubens“
BZ-INTERVIEW mit dem scheidenden badischen Landesbischof Ulrich Fischer über Conchita Wurst, Probleme der evangelischen Kirche und wie er sie zu lösen suchte
(Badische Zeitung. Super Normal oder Himmelsgas?)

Was soll da der Wähler sagen?

Wollte gewählte AfD-Kandidatin in OG gar nicht gewählt werden?

 Michaela Junker macht gleich Platz für Taras Maygutiak.

(gh). Aber hallo! So ein Pech von Wählerabstrafung. Da scheinen die Offenburger irgendetwas falsch verstanden zu haben. Eine Kandidatin tritt für die AfD an, und was passiert? Sie wird gewählt! Wir konnten bloß AfD, Kandidatin und Wähler mit so etwas rechnen. April, April im Mai! In einer Pressemitteilung erklärt deshalb die AfD, Kreisverband Ortenau:

„Michaela Junker kann Gemeinderats-Mandat in Offenburg nicht wahrnehmen“, denn: “ ‚In letzter Zeit kam in meiner Kanzlei enorm viel Arbeit hinzu. Ich sehe kein Möglichkeit, die Tätigkeit im Gemeinderat mit voller Kraft angehen zu können‘, bedauert sie. Die parteilose Kandidatin, die für die AfD ins Rennen ging, hatte für sie ‚völlig überraschend‘ mit 3567 Stimmen das beste Ergebnis eingefahren. Dass sie die Wähler damit vor den Kopf stößt, sieht sie nicht wirklich: ‚Ich gehe davon aus, dass der Löwenteil unserer Wähler ihre Stimmen auch den anderen Kandidaten der Liste gegeben haben.‘ Bei Taras Maygutiak, der mit 3469 Stimmen (98 weniger) nachrücken werde, wisse sie das Mandat ‚in besten Händen‘, so Junker. Eines meiner vorrangigen Ziele, nämlich, den Stadtteil Hildboltsweier im Gemeinderat zu vertreten, werde Taras Maygutiak, der ebenfalls im Stadtteil lebe, mit der gleichen Ernsthaftigkeit angehen“.

Wählerabstrafung in einer verkehrten Welt. Die AfD macht’s möglich. Scheint aber alles nicht so schlimm zu sein. Bleibt die Sache nicht in der Familie, um nicht zu sagen „in besten Händen“? Wohnen die Kandidatin und der Kandidat nicht nur im selben Stadtteil von Offenburg, sondern teilen sich auch sonst noch einiges mehr? Was soll da dèr Wähler sagen? War er nicht schön blöd?

Auch bellende Hunde beißen

Nicht überreagieren, wenn ein Hund mal bellt


(lifePR) – Auch bellende Hunde können durchaus beißen, das weiß jedes Kind. Doch in einem konkreten Fall, auf den die ARAG Experten hinweisen, war es ein jugendlicher Radfahrer, der wegen eines bellenden Hundes erschrocken vom Rad stürzte und sich dabei an den Händen und im Gesicht verletzte.

Der Junge war auf dem Schulweg, als er einen angeleinten Hund passierte. Das Herrchen ging mit seinem Vierbeiner am Wegesrand Gassi. Ob aus Freude oder Angriffslust – das Tier bellte und versuchte, hochzuspringen, doch sein Besitzer sicherte ihn an der Leine. Die spontane Ausweichbewegung des jugendlichen Radlers endete unsanft und schmerzhaft auf dem Boden. Er forderte daraufhin Schmerzensgeld und Erstattung der ihm entstandenen Schäden.

Die ARAG Experten informieren, dass es sich bei diesem Sturz um eine ungewöhnliche Schreckreaktion handelte, bei der die Tierhalterhaftung nicht greift. Aus genau diesem Grund wiesen die Richter die Klage ab.

Sie sahen das Ausweichmanöver bei diesem sportlich aktiven jungen Mann als Überreaktion. Zudem wurde der nicht besonders groß und gefährlich wirkende Hund an der Leine geführt und festgehalten (Landgericht Coburg, Az.: 32 S 47/13).