Mythos und Wahrheit

Versicherungsbetrug: Ehrliche Kunden müssen geschützt werden


Zugegeben: Mit einem Fernseher der neusten Generation macht ein Sportevent wie die Fußball-WM 2014 doppelt Spaß. Versicherungsbetrug ist dafür keine Lösung. Quelle: SV SparkassenVersicherung (SV)

(lifePR) – Im Mai rauschte eine Schlagzeile zur Fußball Weltmeisterschaft durch den Blätterwald: Es wurde vermutet, dass die WM die Hochsaison für Versicherungsbetrüger werden könnte. Die SV SparkassenVersicherung (SV) hat dies unter die Lupe genommen und ihre Daten erhoben.

„Im Geschäftsgebiet der SV – Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen und Teile von Rheinland-Pfalz – sind die Betrugsfälle nicht angestiegen. Ehrliche Kunden sind bei uns in der Mehrzahl. Darüber freuen wir uns natürlich“, sagt hierzu SV-Schadenchef für Privatkunden Peter Philipp und weiter: „Das darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Versicherungsbetrug weit verbreitet und ein ernsthaftes Problem für Versicherungen ist. Den üblichen Prozentsatz dubioser Fälle hatten wir auch bei der Fußball-WM.“

Mega-Sportevents und neue Technologien bringen häufig Betrug mit sich

Dass es im Falle der Fußball-Weltmeisterschaft keinen sprunghaften Anstieg der Betrugsfälle gab, lässt sich leicht erklären: Der Markt ist gesättigt. Nahezu alle Haushalte (83 Prozent, Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (GfU)) besitzen einen Flachbildfernseher. Zur letzten Weltmeisterschaft in 2010 sah das anders aus. Damals hatte die Unternehmenselektronik-Branche einen Mega-Umsatzsprung (Plus 45 bis 77 Prozent (GfU)), den die Branche selbst überraschte. Dieser Trend hat sich nicht fortgesetzt. Ganz anders sieht dies aus, wenn beispielsweise neue Smartphones oder Tablets auf den Markt kommen.

Versicherungsbetrug schädigt alle Versicherten

„Sobald neue Produktgenerationen eingeführt werden, lässt sich dies an den Zahlen zum Versicherungsbetrug ablesen“, so Philipp. Der geschätzte jährliche Schaden liegt in der Schaden- und Unfallversicherung bei rund vier Milliarden Euro (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)). Versicherungsbetrug ist nach Ansicht der Experten über alle Gesellschaftsschichten hinweg ein weit verbreitetes Phänomen. „Den schwarzen Schafen steht eine große Mehrzahl ehrlicher Kunden gegenüber, die diese Betrügereien mit finanzieren. Da steht ein Versicherer in der Pflicht“, ist Philipp überzeugt. Ähnlich wie ein Kaufhausdetektiv versucht Ladendiebstahl einzudämmen, agieren auch die Versicherungen. Sie nehmen jeden Schadenfall unter die Lupe. „Das sind wir unseren Versicherten schuldig“, findet Philipp. Die SV arbeitet deshalb auch an der Betrugsstudie des Gesamtverbandes mit. Doch wie gehen Versicherungen gegen die Betrüger vor?

Beispiel Fußball-WM: Achtung Gewitter und gefährliche Kinder

Ist der Schadenhergang nicht schlüssig, prüfen ihn Sachbearbeiter und Sachverständige. Beispiel Fußball-WM: Die Versicherten meldeten überwiegend Haftpflichtschäden. In nahezu der Hälfte der Fälle sollen Kinder die Übeltäter gewesen sein. Aufgrund ihrer Erfahrung und Untersuchungen wissen Versicherer jedoch, dass z. B. ein Kind mit einem Bauklotz als Wurfgeschoss einen Fernseher schwerlich in Schrott verwandeln kann. Damit geht der Schadenfall in die rote Zone der „dubiosen Fälle“ über. Ebenso verhält es sich, wenn der Fernseher angeblich durch ein Gewitter und einen Überspannungsschaden kaputt gegangen sein soll. „Wir wissen auf die Minute genau, wann es wo und wie heftig blitzt“, sagt Philipp hierzu.

Versicherungsdetektive im Einsatz
Gerät ein Schadenfall in Verdacht, spüren dem unsere Gutachter nach. Wird eine Vermutung untermauert, verweigert die Versicherung die Zahlung und kündigt den Vertrag. Betrüger müssen sämtliche Aufwendungen bezahlen und mit einer Strafanzeige rechnen.

Das Tagesgericht

Wer hat’s  in Lahr bestellt, wer hat soviel Pinke, Pinke, wer gibt aus dafür das Geld?

Energie und Geld sparen mit dem Hitzeschutzratgeber
Der Umweltbeauftragte der Stadt Lahr empfiehlt einen Ratgeber, der zeigt wie man klimafreundlich angenehme Temperaturen erreichen und sich als Mieter oder Hauseigentümer nachhaltig vor zu viel sommerlicher Hitze schützen kann. Aufgezeigt werden auch Sparmöglichkeiten, für alle, die bereits ein Klimagerät besitzen.
(Stadt Lahr. Mehr Gemeinplätzchen waren nicht mehr in der Käsdose?)

Bürger-Brunch auf dem Rathausplatz
(Badische Zeitung. Gab’s Promille, so daß der Marktplatz mit dem Rathausplatz verwechselt wurde?)

Der Oberbürgermeister
fühlt sich bestätigt
Wenn sich zwei Drittel der Lahrer in ihrer Stadt wohlfühlen,dann ist das ein sehr gutes Ergebnis..
(Badische Zeitung. Brav, brav! Dem ist jeder Blödsinn recht? Armes Lahr! Erst wird ein Umfragenunfug veröffenticht, danach Unfug über Unfug gesagt. So gibt’s auch Altpapier.)

Das Picknick der Vierhundert
Die Premiere des Bürgerbrunchs gestern auf dem Marktplatz war ein voller Erfolg. Gut 400 Menschen hatten sich zu einem Riesen-Picknick zusammengefunden. Die Tischdekorationen waren vielfältig und äußerst kreativ…Für Moderator Uwe Baumann war das Fest der Inbegriff des Lahrer Slogans: »Vielfalt im Quadrat.« Was alle positiv bewerteten: Mit der Zeit kamen sich die Menschen näher, tauschten auch ihre Speisen aus, damit die vom Nachbartisch auch mal probieren konnten.
(Lahrer Anzeiger. Zeit mal Zeit ist Mahlzeit. Hat der Wirtschaftskontrolldienst mitgetafelt?)

Asylbewerberheim eingeweiht
Mit einem Sommerfest feierten Bewohner, Nachbarn, Vertreter der Stadt und viele Ehrenamtliche die Einweihung des renovierten Flüchtlingswohnheims des Kreises in der Geroldsecker Vorstadt. Prominenter Gast: Landrat Frank Scherer.
(Lahrer Anzeiger. Hatte der Landrat, weder Promi noch Gast,  sondern für den Job angestellt, die Rückflugkarten vergessen und die Steuerzahler, der das alles bezahlt?)

Lichterfest Seelbach kommt trockenen Fußes davon
(Badische Zeitung. Abgehauen?)

40 Jahre lang Lust auf Schule
Land und Leute: Victor Witschel, Rektor der Werkreal- und Gemeinschaftsschule Ottenheim, geht in den Ruhestand
(Badische Zeitung. Heidewitzka! Unerfüllt?)

FDP will CDU-Wähler
…“Wir müssen klarmachen, dass die Merkel-CDU, die immer mehr nach links gerückt ist, die Interessen von Handwerk und Mittelstand nicht berücksichtigt“ , sagte der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Hans-Ulrich Rülke. Um diese Wähler müsse sich die Partei wieder stärker bemühen.
(Badische Zeitung. Nachdem die eigenen weg sind? Hat nicht schon über 3 Jahre Lehrer Rülke verpennt?)

Mehr Nächstenliebe
Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger mahnt mehr Menschlichkeit in der Alten- und Krankenpflege an. Ärzte und Pfleger brauchen „mehr Zeit für menschliche Zuwendung und Nächstenliebe“ , sagte er am Sonntag in Vogtsburg.
(Badische Zeitung. Beim Geld hört doch auch in den Kirchen der liebe Nächste auf.)

Nils Schmid will Regierungschef werden
SPD-Generalsekretärin Mast: „Unser Zugpferd steht fest“
(Badische Zeitung. In Molwanien? Soll er mal einen Brief ans Christkind schreiben.)

Strafmandat im Ausland, was tun?

KS: EU-Länder können Bußgelder auch in Deutschland eintreiben

(lifePR) – In den meisten Ländern gelten unterschiedliche Vorschriften – auch im Verkehrsbereich. Da kommt es schon mal vor, dass man die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit überschreitet, die Warnwestenpflicht nicht so erfüllt, wie das im jeweiligen Reiseland Gesetz ist oder ein anderes Verkehrsvergehen begeht. Kommt es dann innerhalb der EU zu einem Strafmandat, rät der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) genau zu überlegen, was zu tun ist. Denn die Zeiten, als man Strafmandate aus dem Ausland zu Hause getrost in den Papierkorb werfen konnte, sind längst vorbei.

Heute wendet sich die zuständige ausländische Behörde an das deutsche Bundesamt für Justiz (BfJ), das Geldbußen ab 70 Euro bei den Verursachern eintreibt. Und das geht so: Zunächst prüft das BfJ, ob die Anfrage vollständig ist und ob es formale Hindernisse gibt. Dann schickt das Amt dem Betroffenen die Unterlagen zur Stellungnahme, auch wenn er bereits im Vorfeld durch die Auslands-Behörde schriftlich angehört wurde. Nach einer zweiwöchigen Frist muss das BfJ die Vollstreckung bewilligen, das Verfahren aus triftigem Grund einstellen oder – bei einem Einspruch – das Ersuchen dem zuständigen Amtsgericht vorlegen.

In Fällen von Falschparken, also wenn es um Halterhaftung geht, weist das BfJ allerdings das ausländische Ersuchen zurück. Die betroffene Person muss dann jedoch dem BfJ mitteilen, dass sie nicht verantwortlich ist.

Fragen, die die Welt bewegen

Wissen Sie, daß Social Proof  ist, wenn sich ein paar Lahrer mit ein paar anderen Lahrern auf dem Marktplatz  zum Essen treffen und dies Brunch nennen, obwohl etwas nichts Gescheites dadurch ist, nur weil eine Menge Leute was Dummes tun? Wären einzelne Menschen darauf gekommen, Ja! zu schreien, als Goebbels sie fragte, ob sie den totalen Krieg wollen? Warum wohl schrieb Goebbels daraufhin abends in sein Tagebuch: „DIese Stunde der Idiotie. Wenn ich den Leuten gesagt hätte, springt aus dem dritten Stock des Columbushauses, sie hätten es auch getan!“

Das Tagesgericht

Das gibt’s wohl nur in Lahr: eine solche Fußgängerzone.

„Stark in Deutsch“ – Wir suchen freiwillig Engagierte
Link öffnet in neuem Fenster: Cipan Yousuf und Helga Schlebusch sitzen zusammen am Tisch und spielen zum Abschluss des ‚Stark in Deutsch‘-Nachmittags zusammen ein Brettspiel.Das neue Projekt des Mehrgenerationenhauses „Stark in Deutsch“ hat so viel Zuspruch, dass wir mehr Freiwillige brauchen. Bei dem Projekt werden Grundschülerinnen und Grundschüler spielerisch gefördert, ihre Wahrnehmung, Konzentration, Lese- und Schreibvermögen trainiert und verbessert. Jedes Kind wird individuell durch eine erwachsene ehrenamtliche Person begleitet.
(Stadt Lahr. Wozu gibt es teure Kindergärten und Schulen? Macht die Propagandamannschaft des Rathauses auch mal so einen Kurs mit?)

Offenburger Stadtgeflüster
Die Leitmedien in Deutschland und ihr unkritisches Gefolge sind bisweilen eine Geißel. Schönes Beispiel dafür: die Karstadt-Streichliste von Focus Online vom vergangenen Wochenende.Da wird eine alte Studie aus dem Jahr 2012 (!) ausgegraben, eine schicke Karte mit gefährdeten Standorten gefertigt – und schon gilt der Karstadt in Offenburg bundesweit in allen Nachrichtenplattformen als so gut wie geschlossen – zu allem Überfluss wird dies noch begleitet von hämischen Kommentaren in anonymen Online-Foren.Wie gut, dass es da die regionalen Medien gibt, die etwas näher dran sind an den Themen…Offenburg schreibt schwarze Zahlen und ist ein kerngesunder Standort, der leider am Tropf eines kranken Unternehmens hängt…Fast ähnlich verhält es sich beim Klimaschutz: Während sich vielfach bei diesem Thema eine gewisse Trägheit beobachten lässt, geht Offenburg mit gutem Beispiel voran. Neuestes Beispiel: Klimaschutzmanagerin Bernadette Kurte will…
Er schien in der Form seines Lebens, doch jetzt wurden alle sportlichen Bestrebungen des städtischen Pressesprechers Wolfgang Reinbold im Keim erstickt. Diebe klauten ihm nicht nur sein geliebtes Fahrrad, mit dem er auf Offenburgs Straßen allgegenwärtig war, sie ließen obendrein auch noch zwei Paar Joggingschuhe mitgehen…Eine gute Resonanz findet unsere Serie zum Ersten Weltkrieg…Die Posse der Woche erreicht uns aus Durbach. Weil ihm das abendliche Akkordeonspiel im benachbarten Biergarten auf den Senkel geht, klagte ein Anwohner vor dem Verwaltungsgericht. Und so rückten diese Woche drei (!) Richter vom Verwaltungsgerichtshof Mannheim zum Vor-Ort-Termin in Durbach an. Das Urteil: Es dürfen nur noch zehn statt zwölf Musikabende stattfinden – in einem Abstand von mindestens 14 Tagen. Außerdem muss das Landratsamt zweimal im Jahr messen…Welch Aufwand, welch Kosten, welch Unfug – und alles nur, weil einem seine eigenen Befindlichkeiten über alles gehen. In unserer Luxusgesellschaft darf sich halt jeder austoben…
(Offenburger Tageblatt. Ist’s mit Karstadt nicht wie mit dem Offenburger Klima? Wenn Karstadt stirbt, stirbt es auch in Offenburg, wenn Offenburg das Klima der Welt rettet, merkt das die Welt nicht. Wenn sich ein Dudler mit seiner Musik austobt auf Kostaen anderer, sollen die dies hinnehmen? Wozu gibt es Gesetze? Wer mag wohl gewinnen am Ende der Serie 1. Weltkrieg? Warum soll Offenburger Kriminalität einen Bogen um einen Presseversprecher machen?)

Zittersieg für Hubertus Gernoth
Dramatik im Durbacher Gemeinderat: Die Wahl des Bürgermeister-Stellvertreters in der konstituierenden Sitzung erwies sich als Nervenprobe. Per Losentscheid wurde Hubertus Gernoth (Freie Wähler) zum Nachfolger des ebenfalls angetretenen bisherigen Stellvertreters Manfred Musger gewählt.
(Offenburger Tageblatt. Mit solchen Dramen läßt sich das Volk am besten veräppeln. Kann die sogenannte Demokratie denn sonst noch was bieten als Leerlauf im Hamsterrad?)

Verfahren auf den Kopf gestellt
Gleich zwei Solarparks entstehen derzeit in der Region: Schutterwald ist schon am Netz, Hohberg soll bald folgen. Im Genehmigungsverfahren gibt es Besonderheiten.
(Offenburger Tageblatt.Unfug ohne Ende, der Verbraucher zahlt die Rechnung.)

Haslach im Kinzigtal
Die Leerstände nehmen ab
Die Straßenzeile zwischen Markt- und Pfarrplatz, in der gleich vier Läden in bester Innenstadtlage beinahe ein Jahr leer standen, ist fast wieder voll belegt. Am 1. August öffnet in einem Teil der einstigen »Keilbach-Kleinpreis«-Filiale der »Kleine Holzwurm« von Walter Beil.
(Offenburger Tageblatt. Der Wurm ist überall drin der schönen alten Kleinstadtgeschäftswelt.)

Positive Forst-Zwischenbilanz
Durchweg positiv fiel die Waldbegehung des Gemeinderats Oberwolfach am Donnerstag aus: Der Wald erbrachte 2013 satte Einnahmen, die Naturverjüngung im Bestand funktioniert gut und das eingespielte Forstteam arbeitet schnell.
(Offenburger Tageblatt. Noch Wald trotz der Bäume?)

Haslach im Kinzigtal
»Der wurde mit Kiemen geboren«
Der Haslacher Langstreckenschwimmer Andreas Fath startet am kommenden Montag in ein ungewöhnliches Abenteuer. Der 49-jährige Wissenschaftler wird den Rhein von der Quelle bis zur Mündung durchschwimmen. In 22 Tagen  will er die 1231 Kilometer zurücklegen.
(Offenburger Tageblatt. Dem Foto nach ein Mensch mit dichtem Fell? Wie soll er sonst in die Medien kommen? Wie oft ist schon jemand gefilmt worden beim angeblichen Versucht, den Bodensee zu durchschwimmen, der jeweils nach wenigen Metern wieder aus dem Wasser kam?)

Jubiläumsjahr des Freilichtmuseums Vogsbauernhof
Das Schwarzwaldhaus für arme Leute
Im Jubiläumsjahr stellt das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof immer am letzten Sonntag des Monats einen Hof in den Mittelpunkt. Dieses Mal wird es das Taglöhnerhaus sein, das 2001 im Oberprechtal abgetragen wurde und seit 2002 im Museum besichtigt werden kann.
(Offenburger Tageblatt. Wie lange will sich der Kreis noch dieses Museum leisten, deren Leitung auch nichts mehr einfällt?)

Pflanzen in Schiltach erfasst
Die sich in sommerlicher Üppigkeit entfaltende Blüten- und Pflanzenpracht lässt an den Botaniker Wilhelm Goll denken. Vor fast 140 Jahren durchstreifte er die Gegend um Schiltach und erfasste, was so alles in dieser Naturlandschaft wuchs.
(Offenburger Tageblatt. Was dort heute alles blüht, hätte er sich im Traum nicht ausdenken können.)

Tag der offenen Tür im Seniorenzentrum
Das Seniorenzentrum in Goldscheuer geht seiner Fertigstellung entgegen. Am kommenden Samstag öffnet die Einrichtung ihre Türen für die Besucher.
(Kehler Zeitung. Sonst geschlossene Anstalt?)

Vollblutpädagoge geht von Bord
(Acher-Rench-Zeitung. Gibt’s auf Schiffen Seepferde? Wem nicht’s mehr einfällt angesichts der Übermenschen in den Schulen, die nur kleine armselige Befehlsempfänger sind ihr Leben lang, der probiert’s beim Schreiben mit Einfalt.)

Schäuble: Wirtschaftliche Interessen zweitrangig
Finanzminister Schäuble hält Sanktionen für einen geeigneten Weg, Russland in der Ukraine-Frage zu beeinflussen. Deutsche Wirtschaftsinteressen seien dabei weniger wichtig als die Wahrung von Stabilität und Frieden
(faz.net. Wieviele Divisionen hat Schäuble? Hat er in Geschichte gefehlt?)

Lange Studienzeiten
Bachelor-Studenten bummeln
Kurze Studienzeiten galten bislang als wichtigster Erfolg der Bologna-Reform. Doch nun zeigt sich: Bachelor-Studenten in Deutschland brauchen bis zum Abschluss oft deutlich länger als geplant
(faz.net. Ist Arbeitslosigkeit eine Alternative?)

Wofür der DFB bei der WM 22 Millionen Euro ausgab
Die WM 2014 war für den DFB das bislang teuerste Turnier. Ohne das Finale hätte der Verband sogar Minus gemacht…Als Prämie für den Titelgewinn schüttete der Weltverband Fifa 25,7 Millionen Euro aus…Am Ende steht also ein Gewinn von kaum 2 Millionen Euro für den DFB. Der wäre noch geringer ausgefallen, wenn das Endspiel verloren gegangen wäre. Der Zweite bekommt nur noch 18,3 Millionen Euro…Hätte die Elf von Joachim Löw es nicht bis ins Finale geschafft, hätten die Ausgaben die Einnahmen überstiegen…Die drei größten Posten waren die Miete für das „Campo Bahia“, die Charterflüge zu den Spielorten und die Hotelkosten dort… Dazu kommen Ausgaben für Ärzte, Physiotherapeuten, Sicherheitskräfte und andere Mitarbeiter, die auf Honorarbasis im Betreuerstab arbeiten. „Außerdem entstanden im Vorfeld Kosten für die Quartiersuche, die Flüge zur Auslosung, zum Teamworkshop, das Trainingslager in Südtirol…Wir hatten Kosten für die Fanbetreuung sowie die Versicherung der Spieler und Mitarbeiter…300.000 Euro hat jeder der 23 Spieler bekommen – auch die, die nicht zum Einsatz kamen. Zu diesen 6,9 Millionen kommen rund zwei Millionen Euro Prämien für den Bundestrainer und seine Assistenten…Der wahre Gewinner der Weltmeisterschaft ist die Fifa. Die Gesamteinnahmen aus der WM belaufen sich auf umgerechnet 3,3 Milliarden Euro, davon verbleiben dem Weltverband etwa 1,6 Milliarden Euro als Gewinn…Da die Fifa all ihre Einnahmen aus der WM steuerfrei aus dem Land schaffen darf, fällt eine große Einnahmequelle weg. Nur einen Gastgeberbonus von 74 Millionen Euro zahlt die Fifa an Brasilien. Wie bei den vergangenen Turnieren dürfte der Reinerlös für die Fifa Hunderte Millionen Euro betragen. Nicht schlecht für eine Non-Profit-Organisation.
(welt.de. Stets regieren Geschäft und Geschwätz die Gesellschaft. Fußball ist ein Geschäft, die Berichterstattung darüber Geschwätz. Die Gelackmeierten sind die Brasilianer, die zahlen gewaltig drauf.)

Nebenverdiener im Bundestag:
Gauweiler kratzt an der Millionen-Euro-Grenze
Er ist der Top-Verdiener im Bundestag: Der Bundestagsabgeordnete und CSU-Vizechef Peter Gauweiler hat nach SPIEGEL-Informationen fast eine Million Euro dazu verdient. Jeder vierte Parlamentarier kassiert nebenher…
(spiegel.de. Politik als Arbeit zu bezeichnen, ist ja dann wohl ein Witz.)

Ein Weltkrieg und Tritratrulala

Hartmannswillerkopf: Geschichte ist nur eine Interpretation

Blick vom einstigen Schlachtfeld hinüber zum Grand Ballon, dem höchsten Berg der Vogesen.

(gh). 100 Jahre 1. Weltkrieg. Zeit für ein Kasperletheater. Die angebliche Geschichte, die des Datums wegen jetzt aus den Schützengräben und Grabfeldern gezogen wird, ist nur eine Geschichte der Interpretationen. Vom Zwerg- bis zum Riesenhistoriker, von Politikern gar nicht zu reden, tummeln sie sich in einem Kasperletheater, das jetzt im Sommerloch auftritt. Tritratruala.

Nichts anderes ist, was einen deutschen Bundespräsidenten und einen französischen Staatspräsidenten am heutigen 3.August auf ein ehemaliges Schlachtfeld in den Vogesen treibt. Heute ist der Hartmannsweilerkopf (Hartmannswillerkopf, Vieil Armand) eine nationale französische Gedenkstätte. Denn in Frankreich geschieht sinnloses Krepieren in Kriegen auch heute noch als glorifizierter Heldentag.

Was dort, wo 30 000 Menschen auf einem Berg umgekommen sind, damit  weder Franzosen noch Deutsche einen Zentimeter entholzten Wald mehr gewonnen hatten in einer unbeweglichen Front, ein deutscher Bundespräsident verloren hat, das wird er wohl selbst nicht wissen. Ein Pastor aber findet Worte auch dort, wo sie nicht hingehören.

Auf der Gedenkstätte Hartmannsweilerkopf erinnert rein gar nichts an die deutschen Toten, aber alles an die Franzosen,”Mort pour la France”, pour la “Patrie”. Dabei sind weder sie noch die Deutschen für ihr Land gestorben, sondern für ein paar Verrückte in ihren Regierungen.

Fast schon wie selbstverständlich haben sich in einer unterirdischen Kappellengruft (1932) gleich drei Religionen eingenistet, eine schmückt ihre Nische mit Hakenkreuzfries. Da wird sich Gauck vielleicht wundern. Soldatenerinnerungskitsch, der keinen Menschen wieder ebendig macht, lärmende Schulklassen, Selfies von Leichtbekleideten zwischen Kreuzen, im beschwerlich begehbaren Wald dann die Überreste des Schlachtfeldes mit Granattrichtern und gemauerten Gräben, offenbar deutsche Wertarbeit und gut saniert. 100 Jahre ist es immerhin her,  dass ein Wald zusammengeschossen worden ist für 30 000 Todesopfern.

So was wie Erinnerungskultur kennt Frankreich nur für die Franzosen. Da wird noch viel Zeit vergehen müssen, bis die Gleichheit der Menschen im Tod entdeckt wird und wiederholte Siegesfeiern gegen Deutschland im Feiertagskalender so vergangen sind wie die Toten. Ein seltsamer Treppenwitz der Geschichte ist, dass ausgerechnet Kriegstote ewige Gräber bekommen, der Heldenkult ist unauslöschlich, Menschen aber, die brav ihr Leben gemeistert haben, kriegen ihr Grab nach 25 Jahren gelöscht.  Sind sie die Feiglinge der Menschheitsgeschichte?

So sinnlos wie jeder Krieg, so sinnlos ist auch die jetzt um den 1.Weltkrieg stattfindende Kasperei. Jeder, der nicht dabei war, interpretiert das Vergangene auf seine Art. Warum in zurückliegende Zeiten  schweifen, wenn das Böse im Menschen immer nahe ist? Das, was da als Geschichte  bezeichnet wird, mal bombastisch erhöht, mal kleinlich bestritten und umgeschrieben, wiederholt sich ständig. Und es wird sich ständig wiederholen. Denn der Mensch ist den Menschen ein Mensch. Wäre er ein Wolf, denn wäre ganz natürlich, was Menschen anderen Menschen täglich antun. Aber Wölfe tun das nicht an Wölfen.