Schuldnerberater helfen

Überschuldung kann fast jeden treffen

yachtreich

(lifePR) – Manchmal ist es der Traum vom eigenen Heim, vom schicken Auto oder die Verlockungen in Katalogen, Internet- und TV-Shops. Auch Handys und andere mobile Endgeräte mit zum Teil undurchsichtigen Vertragsbindungen sind gerade bei jungen Leuten Schuld. Tatsache ist, dass immer mehr Deutsche in der Schuldenfalle landen und sich dann nicht aus eigener Kraft daraus befreien können. Hilfe bieten Schuldnerberatungsstellen. Sie geben Schuldnern Beratung, Hilfe, Beistand, Tipps und menschliche Begleitung. ARAG Experten sagen, was die Anlaufstellen für Überschuldete sonst noch bieten.

Eine Überschuldung ist schnell geschehen und kann fast jeden treffen. Das Scheitern einer Immobilienfinanzierung oder einer selbstständigen Existenz, eine plötzliche Krankheit oder eine überraschende Arbeitslosigkeit, ein unverschuldeter Unfall oder auch eine Scheidung mit den damit verbundenen materiellen und psychischen Belastungen kann jeden in die Schuldenfalle treiben. Laut Schuldneratlas 2013 haben sich zwar die allgemeine Wirtschaftslage im vergangenen Jahr und die Einkommenslage der Verbraucher durch günstige Tarifabschlüsse verbessert. Dennoch ändert sich die Überschuldungssituation nicht: So waren nach aktuellen Untersuchungen auch Ende 2013 weiterhin 6,6 Millionen Bundesbürger über 18 Jahren überschuldet. Das bedeutet, fast jeder zehnte Erwachsene in Deutschland ist überschuldet.

Schuldnerberater finden
Seit Anfang der 1980er Jahre bieten Schuldnerberatungsstellen in Deutschland überschuldeten Personen und Familien Beratung und Unterstützung bei der Lösung ihrer finanziellen und persönlichen Probleme an. Nach dem Sozialrecht (§ 11 Abs. 5 SGB XII und § 16 Abs. 2 SGB II) sind die Kommunen aufgefordert, Schuldnerberatung zur Verfügung zu stellen. Beraten werden kann jeder private Haushalt, der hilfebedürftig ist oder dem der soziale Abstieg droht. Die Sozialämter in Gemeinden, Städten und Landkreisen können überschuldeten Menschen eine Schuldnerberatungsstelle vermitteln. Daneben gibt es Schuldnerberatungsstellen, die auf Grundlage der Insolvenzordnung (§ 305 InsO) von den Ländern als Insolvenzberatungsstellen anerkannt sind, um Überschuldeten die Restschuldbefreiung nach dem Verbraucherinsolvenzverfahren zu ermöglichen.

Derzeit arbeiten etwa 1.000 Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen in ganz Deutschland. Die Anschriften der Beratungsstellen in den einzelnen Bundesländern findet man im Internet z. B. unter http://www.meine-schulden.de/…. Man kann sie aber auch beim Sozialamt oder per Telefon unter der Telefon-Hotline 01801/90 70 50 erfahren.

Träger der Schuldnerberatung
Träger von Schuldnerberatungsstellen sind größtenteils der Deutsche Caritasverband, das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland, das Deutsche Rote Kreuz, der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband, die Arbeiterwohlfahrt oder Verbraucherberatungsstellen sowie die Sozialämter in Gemeinden, Städten und Landkreisen. Das Beratungsangebot ist in der Regel kostenlos, die Mitarbeiter sind Angestellte der Träger oder ehrenamtliche Mitarbeiter. ARAG Experten warnen allerdings: Es gibt leider nicht nur seriöse Anbieter, sondern auch einige schwarze Schafe, die die Not der Schuldner ausnutzen wollen.

Finger weg, wenn Werbung den schnellen Schritt aus der Schuldenfalle verspricht. Denn dabei handelt es sich oft um Kreditvermittler und die reichen Anfragen der Schuldner an Banken weiter. Zu den Angeboten gehört dann meist, dass man gegen hohe Gebühren Antragsformulare anfordern muss. Den ersehnten Kredit hat man damit noch lange nicht. Wenn man über den Kreditvermittler einen Kredit erhält, wird das Darlehen zumeist bei einer Teilzahlungsbank vermittelt, deren Zinssätze wesentlich höher sind als bei Geschäftsbanken oder Sparkassen.

Erste Schritte des Schuldnerberaters
Die erste Aufgabe der Schuldnerberater besteht in der Regel darin, eine genaue Analyse der Schulden vorzunehmen und die Rechtmäßigkeit der Forderungen der Gläubiger zu überprüfen. Sehr wichtig ist auch zu prüfen, ob der Schuldner die Schulden noch aus eigener Kraft bewältigen kann. Danach stellt der Schuldnerberater einen individuell erstellten Entschuldungsplan vor und übernimmt meist die Verhandlungen mit den Gläubigern.

Literaturschnipsel

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Tod oder Glauben

Doch daß ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, daß er seine Mitbürger glauben machen will, dass er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte; daß er sich damit brüstet, in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, dass bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben läßt, daß er, um diesem Werke Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, daß er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, daß er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben läßt: Das ist nun mit Sicherheit etwas, das kein Mensch entschuldigen kann,…es sei denn, der Aberglaube hat ihm jedes natürliche Licht des Verstandes erstickt.
( Voltaire 1740 in einem Brief an Friedrich den Großen.)

Das Tagesgericht

lahrschlangebrücke

In Lahr wird nicht nur demonstriert, daß der Bau einer Brücke über einen Bach ein langanhaltendes Weltereignis und eine Talverstopfung werden kann, Autofahrer führen vor, wie Fahren trotz Stauschlange möglich ist: Sie überholen und quetschen sich dann dazwischen.

»Begeistert vom Produkt Wein«
Cornelia Gieringer vertritt die Ortenau ein Jahr lang als Weinprinzessin des Anbaugebiets
(Offenburger Tageblatt.  Wieviele Promille sind nötig, um so zu sprechen? Vom Wein nicht, nur vom Produkt, das nicht als Lebensmittel anerkannt wird?)

2013 schließt mit guten Zahlen
Der Schutterwälder Gemeinderat stimmte geschlossen für die Jahresrechnung von Kämmerer Lipps
(Offenburger Tageblatt. Welche Zahlen sind böse?)

Integrationsnetz enger knüpfen
Den Menschen mit Migrationshintergrund und den Ehrenamtlichen, die sie betreuen, will die Stadt einen neuen Ansprechpartner zur Seite stellen. Die zunächst auf drei Jahre befristete Stelle soll größtenteils vom Land bezahlt werden.
(Miba-Presse. Oberkirch selbst kann sich den Luxus nicht leisten, sich zu integrieren?)

Stadt hinkt im Hochbau hinterher
Die Stadt Lahr ist mit einigen Hochbaumaßnahmen zeitlich im Hintertreffen. Das liegt insbesondere an der guten Baukonjunktur.
(Lahrer Anzeiger. Zuviel hinkende Boten in Rathaus und Gemeinderat.)

Investoren gesucht für neues großes Windrad
(Badische Zeitung. Windmacher?)

Herrenknechts Alternative
Plan für die Rheintalbahn
Der Schwanauer Tunnelbauunternehmer Martin Herrenknecht bringt in die Debatte um die beste Trassenführung der Rheintalbahn eine dritte Variante ins Gespräch. Angesichts eines Jahrhundertprojekts dürften mit Rücksicht auf die Menschen Kosten keine entscheidende Rolle spielen, meint Herrenknecht. Weil er überzeugt ist, dass eine Autobahnparallele diese Aufgabe am besten bewältigen kann, hat er das Ingenieurbüro Dieter Seibert damit beauftragt, diese Variante ergänzt um Tunnel und Tröge zu untersuchen. Das Ergebnis stellen wir auf einer Doppelseite vor.
(Badische Zeitung. Stiftet er die Tunnel? Wer baut noch Luftschlösser, welche die Baz vorstellt?)

Richterstelle vorerst verwaist
Granderath fehlt neun Monate
Dorothee Granderath, Richterin am Amtsgericht und ständige Vertreterin des Direktors, wurde zum 1. Oktober für neun Monate an das Oberlandesgericht Karlsruhe/Zivilsenate Freiburg abgeordnet, teilt das Amtsgericht mit. Sie wird dort einem Familiensenat angehören. Amtsgerichtsdirektor Thomas Krebs bedauert, dass das Justizministerium aufgrund der dünnen Personaldecke im Richterbereich nicht in der Lage ist, die Stelle während dieser Zeit zu besetzen.
(Badische Zeitung. Ersetzen nicht manchmal die Lücken jene, die sie hinterlassen?)

Frauen warnen vor Rückschritt
Diskussion über Wiedergründung eines Frauenbeirats geht weiter
(Badische Zeitung. Welche Frauen?)

Ökostrom
Riesiger Solarpark in Hohberg geht nach Betrugsversuch ans Netz
Einer der landesweit größten Solarparks in der Ortenau liefert jetzt Strom. Jetzt wurde bekannt, dass das Projekt zwischenzeitlich wegen krimineller Machenschaften vor dem Aus stand.
(Badische Zeitung.Mortenau!)

Die Personenfähre kann kommen
Der Europaminister Peter Friedrich war mit den Mitgliedern des Zweckverbands Vis-à-Vis am Rhein in Ottenheim
(Badische Zeitung. Dieser Zeck heiligt keine Mittel.  Hollande und Merkel haben wohl  andere Probleme? Kein Mensch braucht diese Fähre.)

Noch kein Platz fürs stille Örtchen
Anwohner haben gegen das geplante WC-Häuschen auf dem Marktplatz Protest eingelegt / Regierungspräsidium entscheidet jetzt
(Badische Zeitung. Kann sich OG nicht einmal um seinen eigenen Scheiß kümmern?)

Einzahlung aufs Ökokonto
Die Gemeinde Kippenheim plant mehrere Ausgleichsprojekte auf ihrer Gemarkung
(Badische Zeitung.Kommen die Grundstücke vom Mond? Was für ein Selbstbetrug!)

„Sie wurde häufiger eingesetzt, als vielen bekannt ist“
BZ-Interview mit Helmut Neubauer, General a. D., über die Deutsch-Französische Brigade, die in Müllheim Geburtstag feiert
(Badische Zeitung.Undercover.Zusammen können die nie auftreten.)

Uno-Rede: Steinmeier verspricht mehr deutsches Krisen-Engagement
(spiegel.de.Wo kommen die Mangager her? Die müssen doch erst mal den Bundeswehrschrott sichten. Sind die Verteidigungsminister der letzten Jahrzehnte schon alle im Kitchen? Werden sie wenigsten wegen Zapfenstreiche bestraft?)

Verfolgung Homosexueller
Indonesische Provinz verhängt strenges Sittengesetz
In der indonesischen Provinz Aceh wird gleichgeschlechtlicher Sex ab sofort mit 100 Peitschenhieben bestraft. Über die Einhaltung der neuen strengen Sittengesetze wacht die Scharia-Polizei.
(stern.de. Wie in Wuppertal. Das größte islamische Land der Welt dürfte doch genug Platz haben für die flüchtenden Schwestern und Brüder! Warum kommt niemand darauf  – als Heim in ihr Himmelreich?)

1 Milliarde Umsatz

Studie: Kinoketten 2014 – Guter Service, oft deutliche Preisunterschiede

kinostutttrick

(lifePR) – Allen Unkenrufen zum Trotz: Rund 130 Millionen Besucher strömten im vergangen Jahr in die deutschen Kinos und bescherten der Branche einen Umsatz von über einer Milliarde Euro. Während aber viele Programmkinos ums Überleben kämpfen, sind vor allem die Kinoketten, die die großen Blockbuster auf die Leinwände bringen, die Profiteure. Doch wie ist es hier um die Preise bestellt? Sind Tickets, Popcorn & Co. überall mit ähnlichen Kosten verbunden? Und welcher Service erwartet den Besucher – angefangen von der Freundlichkeit des Personals bis hin zur Sauberkeit und Gestaltung der Kinosäle? Diese und weitere Fragen klärt das Deutsche Institut für Service-Qualität, das im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv die fünf größten Kinoketten Deutschlands untersucht hat.

Dass ein Filmbesuch kein günstiges Vergnügen ist, weiß jeder Kinogänger. Aber von Einheitspreisen kann keine Rede sein – die Preisanalyse deckte deutliche Unterschiede bei den Kosten für Kinokarten auf. So verlangte die teuerste Kinokette im Schnitt für das Samstagabend-Ticket (20 Uhr, Parkett) 9,12 Euro und damit gut 16 Prozent mehr als das günstigste Unternehmen mit einem Durchschnittspreis von 7,85 Euro. Im Durchschnitt zahlten Besucher für einen Parkettsitzplatz in der Samstagabendvorstellung 8,34 Euro.

Ein Kinoerlebnis ohne Popcorn, Snacks und Getränke ist für viele Besucher fast undenkbar. Schnäppchenpreise erwartet hier niemand, doch die im Test aufgedeckten Unterschiede beim gastronomischen Angebot waren eklatant: So kostete die kleinste Portion Popcorn (ohne Kinderangebote) bei der günstigsten Kinokette durchschnittlich 2,43 Euro, bei dem teuersten Kinoanbieter musste der Besucher im Schnitt dagegen 4,82 Euro zahlen – somit fast das Doppelte.

Der Service stellte sich insgesamt erfreulich dar. Alle fünf getesteten Kinoketten erzielten das Qualitätsurteil „gut“. Die Gestaltung der Kinos – etwa Kinosäle mit bequemen Sesseln, guter Akustik und angenehmer Beleuchtung – erwies sich hier als eine Stärke der Kinoketten. Pluspunkte sammelten die Anbieter darüber hinaus mit der Sauberkeit und der Atmosphäre in den Kinos. Die Mitarbeiter aller Anbieter profilierten sich zudem oft durch Freundlichkeit und Kompetenz. „Auch der Online-Ticketkauf und Zusatzangebote wie eine Kundenkarte oder eine mobile App zählten zum Standard und trugen zum guten Ergebnis bei“, bemerkt Bianca Möller, Geschäftsführerin des Deutschen Instituts für Service-Qualität.

Zugleich weist die Marktforschungsexpertin aber auch auf Verbesserungspotenziale hin: „Die Wartezeiten an der Kasse und im Gastronomiebereich waren mit im Schnitt zwei Minuten sehr lang, manche Besucher mussten sich sogar bis zu zehn Minuten gedulden. Außerdem ist in den meisten Kinos die Auswahl an Snacks und Getränken recht begrenzt. Warme Speisen oder Backwaren wie Sandwiches und Brezeln gab es zum Beispiel nur in Ausnahmefällen – da kann die Kinobranche noch von anderen Kulturbereichen wie Theater oder Konzerte lernen.“

Testsieger der Studie wurde Cineplex. Der Anbieter überzeugte mit den vergleichsweise günstigsten Preisen und einem guten Service. Nicht nur die Kinokarten kosteten hier im Schnitt am wenigsten, auch das Snack- und Getränkeangebot war günstiger als bei der getesteten Konkurrenz. Der Service der Kinokette zeichnete sich unter anderem durch kompetente Mitarbeiter aus. Auch der Bereich Ticketreservierung und -kauf erwies sich als ausgesprochen kundenorientiert.

Den zweiten Rang belegte Kinopolis. Das Unternehmen bot den insgesamt besten Service (Qualitätsurteil: „gut“). Die Mitarbeiter bewiesen Kompetenz und legten Motivation und Freundlichkeit an den Tag. Ansprechende und saubere Kinosäle mit bequemen Sitzen trugen ebenfalls zum guten Ergebnis bei. Zudem war das Preisniveau attraktiv. Cinemaxx nahm den dritten Rang ein und bot ebenfalls einen guten Service. Die Mitarbeiter dieses Unternehmens traten sehr freundlich auf und gingen am professionellsten mit Beschwerden um. Außerdem waren die Wartezeiten beim Ticketkauf und im Gastronomiebereich hier im Schnitt am kürzesten.

Das Deutsche Institut für Service-Qualität untersuchte die fünf größten Kinoketten in Deutschland. Die Qualität des Services wurde im Rahmen von je zehn verdeckten Testbesuchen vor Ort erhoben. Insgesamt flossen 50 Bewertungen in die Analyse ein. Im Fokus der Studie standen insbesondere die Qualität und Sauberkeit der Kinosäle und des Umfelds, die Freundlichkeit des Personals, das gastronomische Angebot, der Service bei Ticketreservierung und -Kauf sowie die Wartezeiten. In einem zweiten Schritt wurden die Kinoketten im Rahmen einer Preisanalyse hinsichtlich der Kosten für Tickets, Zuschläge sowie Snacks und Getränke geprüft und bewertet.

Fragen, die die Welt bewegen

Regt sich ein Leserbriefschreiber aus Kippenheim in der Badischen Zeitung nicht berechtigt darüber auf, daß Kippenheim das Hindernis auf dem Kreisel abbauen muß, obwohl doch niemand dagegen fahren müßte, wenn er sich an Regeln hielte? Warum hat den Mann noch niemand gefragt, ob er nicht auch eine Lösung gegen all die Verkehrsunfälle mit Tausenden von Toten preisgeben könnte, weil er doch als einziger wohl weiß, daß dies aufgrund von Regeln gar nicht möglich sein dürfte? Wie konnte er bloß den Zwang ertragen, als Autofahrer  einen Führerschein machen zu müssen – oder hat er gar keinen?