12 000 Elektrofahrzeuge

Elektromobilität – Forschung zu Akzeptanz und Sicherheit

Elektromobilität

Bei einer Presseveranstaltung der BASt wurden am 20. Oktober 2014 die Ergebnisse internationaler Forschungsprojekte zur Elektromobilität sowie ein gecrashtes Elektrofahrzeug präsentiert (Foto: BASt)

(lifePR) – Immer mehr Elektrofahrzeuge kommen auf den Markt. Anfang des Jahres 2014 waren rund 12.000 Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen unterwegs. Im ersten Halbjahr 2014 wurden 75 Prozent mehr E-Fahrzeuge zugelassen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) beschäftigt sich im Rahmen der Forschungsinitiative ERA-NET Plus Electromobilty+ der Europäischen Kommission in verschiedenen internationalen Forschungsprojekten mit der Thematik: Akzeptieren die Verbraucher Elektrofahrzeuge? Nach welchen Kriterien werden sie ausgewählt? Sind Elektrofahrzeuge sicher in der Handhabung und bei einem Unfall?

Im Auftrag der BASt wurden im Rahmen des Projekts eMAP (electromobility – scenario based Market potential, Assessment and Policy options) über 6.000 Fahrerlaubnisinhaber in Europa zur Bekanntheit und Akzeptanz von Elektrofahrzeugen mittels Online-Interviews befragt. Sechs Partner aus Deutschland, Polen und Finnland sind an dem Projekt beteiligt.

Eine Mehrheit der befragten Personen sieht die Vorteile von Elektrofahrzeugen in der Verringerung der Luftverschmutzung. Im Vergleich zu den Antworten in Polen und Finnland fielen die Antworten der deutschen Befragten insgesamt eher zurückhaltend aus, wenn es um die Nutzung neuer Technologien geht. Beim Kauf eines Fahrzeugs sind den Befragten in Deutschland ein geringer Kraftstoffverbrauch, viel Komfort und ein geringer Preis wichtig.

Fast ein Drittel der deutschen Befragten würde lieber ein Auto mit Elektroantrieb als mit Verbrennungsmotor fahren und ein Fünftel ist bereit, einen Aufpreis für geringere Emissionen zu zahlen. Bei der Sicherheit von E-Autos sind 60 Prozent der befragten Deutschen überzeugt davon, dass diese ebenso sicher sind wie konventionelle Fahrzeuge.

Als Kriterien zur Erhöhung der Attraktivität nannten die Befragten insbesondere ein dichtes Netz von Ladestationen, finanzielle Anreize wie die Senkung der Kfz-Steuer oder günstigere Versicherungsprämien, die Möglichkeit zu Testfahrten sowie Sonderrechte für Elektrofahrzeuge, beispielsweise verbesserte Parkmöglichkeiten und die Nutzung von gesonderten Fahrspuren.

Das deutsch-schwedische Projekt EVERSAFE (Everyday Safety for Electric Vehicles) beschäftigte sich mit technischen Fragestellungen: Wie reagieren Fahrer auf verschiedene für Elektrofahrzeuge spezifische Fehler und der daraus geänderten Fahrdynamik? Gibt es Probleme mit Elektrofahrzeugen nach einem Crash im Hinblick auf die elektrische, thermische und chemische Sicherheit?

Um die Reaktion der Fahrenden auf eventuell auftretende technische Defekte zu beurteilen, wurden sowohl Simulatorstudien als auch Fahrversuche durchgeführt. Die Versuche ergaben, dass die Fehler als störend oder wenig störend aber nicht als gefährlich wahrgenommen wurden. Trotz Störung durch die simulierten Fehlerarten waren die Fahrzeuge weiterhin vom Fahrer kontrollierbar. Dies entsprach auch den Fahrereinschätzungen. Besondere Handlungsempfehlungen für Sicherheitsanforderungen an Elektrofahrzeuge im Bereich der Fahrdynamik scheinen somit nicht erforderlich.

Die Kompatibilität (Elektrofahrzeug prallt auf ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor), die Rettung sowie das Verhalten von Energiespeichersystemen und deren Schutzstrukturen während und nach schweren Verkehrsunfällen testeten die Experten mit diversen Computersimulationen und experimentellen Versuchen. Die Ergebnisse ließen die Schlussfolgerung zu, dass die getesteten Elektrofahrzeuge ein (mindestens) vergleichbar hohes Schutzniveau aufweisen wie konventionelle Fahrzeuge. Die Versuche lieferten auch Hinweise zum sicheren Umgang mit Elektrofahrzeugen für Feuerwehren, deren Ausrüstung und zur Weiter-entwicklung existierender Handlungsprozeduren nach schweren Verkehrsunfällen mit Elektrofahrzeugen.
Weitere Informationen: – www.project-emap.eu – www.eversafe-project.eu

Das Tagesgericht

ewerkplatz14

Gab’s je schon mal soviel Reklame für so wenig Sponsorengeld wie in Lahr? Warum nicht auch die Stadt umtopfen, zumal es da auch noch Doubletten gibt in Deutschland? Wer wagt’s? Müllersmilch?

»Sensation« im Nationalpark: Seltener Pilz gefunden
Der seltene Pilz »Zitronengelbe Tramete« wurde im Bereich des »Wilden Sees« gefunden
(Miba-Presse. Guten Appetit! Da haben sich die Millionen ja gelohnt. Und Bonde bläst die Totentrompete? Deshalb drehen jetzt ein paar Leute („Der helle Wahnsinn!“) durch? Halluzinationen? Gefährlich! Das Ding ist ohne Nutzwert, aber die Bayern haben es schon länger. Gold hat immer noch niemand gefunden?)

Kanadaring: Rat fordert Tempo
Mehrheitsbeschluss: Verbesserungen des Wohnquartiers sollen bis zur Landesgartenschau sichtbar sein
(Lahrer Anzeiger. Ein Rat der Tempobeschränkungen in Lahr hat eine Schlafstörung?)

Sorge vor Einbrechern im Gewerbegebiet
Mehrere Einbrüche im September und Oktober haben Gewerbetreibende und Bürger in Sulz alarmiert. In der Sitzung des Ortschaftsrats äußerten Betroffene ihre Besorgnis und diskutierten mit der Polizei über mögliche Vorkehrungen.
(Lahrer Anzeiger. Polizei diskutiert? Ist das ihr Job?)

Friedenskirche vor dem Verkauf?
Evangelische Kirchengemeinde diskutiert ein Gebäudekonzept für die nächsten 20 Jahre, das noch bezahlbar sein muss.
(Badische Zeitung. Reichen die Milliarden immer noch nicht? Das wäre doch die Moschee, die andere suchen.)

Vier Hörner bitten das Publikum zur herbstlichen Jagd
Das Stuttgarter Waldhornquartett bezaubert mit hoher Klangkultur und einem romantischen Programm in der Lahrer Christuskirche
(Badische Zeitung. Fauler Zauber.Hallali für ein Kirche?)

Von Humor und Gottvertrauen
„Am 8. Tag schuf Gott das Lachen“ / Diakon Heiner Kapps drittes Buch ist ein halbes Jahr nach seinem Tod erschienen.
(Badische Zeitung. Lacht da jemand?)

Ein Jahr auf der Flucht
Junge Syrer bezahlten 10 000 Dollar an Schleuserorganisationen.
(Badische Zeitung. Der dumme deutsche Steuerzahler gibt’s zurück?)

Todesfälle in Bruchsal setzen Justizminister unter Druck
Justizminister Rainer Stickelberger gerät nach dem zweiten Todesfall in der Justizvollzugsanstalt Bruchsal in Bedrängnis. Die Opposition wirft ihm mangelnde Information vor.
(Badische Zeitung. Was für ein Blödsinn! Wer hat Pommerenke umgebracht?)

ENBW-Deal
Ermittlungen gegen Stefan Mappus werden eingestellt
Das Strafverfahren gegen Stefan Mappus wird nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eingestellt. Der Verdacht der Untreue im Zusammenhang mit dem ENBW-Rückkauf hat sich nicht bestätigt.
(faz.net. War was? Dann kann ja Stächele wieder Landtagspräsident machen.)

Extremisten in Deutschland
Verfassungsschutz warnt vor mehr Gewalt
Verfassungsschutz-Präsident Maaßen befürchtet, dass sich der Konflikt zwischen extremistischen Gruppen in Deutschland weiter verschärfen könnte. Ein besonderes Augenmerk wirft seine Behörde auf salafistische Tschetschenen – aber auch auf Anhänger der kurdischen PKK.
(faz.net. Und wer schützt die Verfassung?)

Radikaler Islam
Islamophobie? Wir nennen es Aufklärung!
Nicht die sogenannte Islamophobie ist ein Problem, sondern Sätze wie „Das hat nichts mit dem Islam zu tun“. Angesichts dessen, was derzeit im Namen dieser Religion geschieht, sind Sorgen berechtigt.
(welt.de. Da geschieht nichts im Namen dieser Religion, sondern das ist diese Religion! Eine faschistische Ideologie. Wer in Deutschland lebt, der hat nicht öffentlich mit dem Koran unter dem Arm und der Fahne des Propheten und seinen Unterorganisationen herumzulaufen, sondern allenfalls mit dem Grundgesetz.)

Islamischer Staat“ macht die Universität zur Kaserne
Im irakischen Mossul bestimmen jetzt die Dschihadisten über das akademische Curriculum: Auf das Studium von Literatur, Kunst, Philosophie und Recht steht die Todesstrafe.
(faz.net. Lesen und Schreiben? Kopf ab!)

Syrien-Krise
Deutschland zahlt 500 Millionen Euro für Flüchtlingshilfe
Millionen Menschen fliehen in den Libanon, nach Jordanien und in die Türkei – der Hilferuf dieser Staaten war nun erfolgreich: Berlin zahlt zur Bekämpfung der Not eine halbe Milliarde Euro. Eine Steigerung ist das aber nicht.
(spiegel.de. Wer flickt die Straßen hier?)

Vertriebenenpräsidentin Erika Steinbach gehört zu den Erzkonservativen der CDU. Derzeit kritisiert sie auf Twitter energisch Muslime. Warum? Ein Gespräch.
….
Wollen Sie damit sagen, der Islam und die Demokratie seien nicht miteinander vereinbar?
Man kann so etwas grundsätzlich nie verallgemeinern...
(stern.de. Wer so eine dumme Frage stellt, hat keine Ahnung. Es gibt kein einziges islamisches Land, das demokratisch ist. Als Menschenrechte gilt für islamische Länder die Scharia. Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam ist eine 1990 beschlossene Erklärung der Mitgliedsstaaten der Organisation der Islamischen Konferenz, welche die Scharia als alleinige Grundlage von Menschenrechten definiert. Die Erklärung wird als islamisches Gegenstück zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gesehen. Die Kairoer Erklärung wurde am 5. August 1990 von 45 Außenministern der aus 57 Mitgliedern bestehenden Organisation der Islamischen Konferenz angenommen. Sie soll den Mitgliedsstaaten als Richtschnur in Bezug auf die Menschenrechte dienen, besitzt aber keinen völkerrechtlich bindenden Charakter und ist auch im nationalstaatlichen Recht der meisten OIC-Mitgliedsländer kaum von Belang. Nur diejenigen Rechte werden anerkannt, welche im Einklang mit der Scharia stehen. Die Kairoer Erklärung unterstreicht ihren Ursprung im Islam als der „wahren Religion“ und der Lebensart der islamischen Gesellschaft, die als beste aller menschlichen Gesellschaften beschrieben und der eine zivilisierende und historische Rolle zugeschrieben wird. Die Kairoer Erklärung steht im Widerspruch zum internationalen Verständnis der Menschenrechte, weil sie die Unumstößlichkeit der Religionsfreiheit nicht anerkennt. Die Erklärung unterstützt die Gleichstellung von Mann und Frau nicht, sie stellt vielmehr die Überlegenheit des Mannes fest. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg urteilte in mehreren Verfahren, dass die Scharia „inkompatibel mit den fundamentalen Prinzipien in der Demokratie“ sei. Bedeutet dies nicht, dass jemand in Deutschland, der sich zu Islam und Scharia bekennt, gegen das Grundgesetz verstößt und damit als Verfassungsfeind bekämpft werden müsste?)

Neues Klimamodell
Eisschmelze begünstigt frostige Winter in Europa
Was japanische Forscher jetzt berechnet haben, klingt paradox: Der Rückgang des arktischen Meereises führt womöglich zu strengeren Wintern in Teilen Europas – weil sich Luftströmungen verschieben.
(welt.de. Für jede Wolke gibt es einen wolkenreiche Erklärung.)

Pläne für EU-Urheberrechtsabgabe:
Oettinger will Nutzer und Konzerne für geistiges Ei
Wer geistiges Eigentum online nutzt, soll dafür zahlen: Bis 2016 will der designierte EU-Digitalkommissar Oettinger einen Gesetzentwurf vorlegen, der europäisches Urheberrecht im Internet regelt. Und er will eine Abgabe einführen.
(spiegel.de. Darauf ein Oettinger! Kann er nie den Mund halten?)

Tarifeinheit
Der neue Schildbürgerstreich der Andrea Nahles
Arbeitsministerin Andrea Nahles bringt ihre nächste Reform auf den Weg – die Tarifeinheit. Sie kümmert sich um ein Problem, das es gar nicht gibt – und richtet damit womöglich großen Schaden an.
(welt.de. Wer hat bloß ihr Literaturstudium nach sieben Jahren gestoppt? Könnte sie nicht noch ein bisschen Baumschule dranhängen?)

Urteil
Sozialgericht erweitert Anspruch auf Hartz IV
Eine neue Belastung könnte auf deutsche Kommunen zukommen: Auch im Ausland lebende Kinder von Hartz-IV-Empfängern haben Anrecht auf deutsche Sozialleistungen. Das hat das Bundessozialgericht entschieden
(faz.net. Dann können Kinder ja in Rumänien oder Bulgarien bleiben. Müssen Hartz-IV-Empfänger in Deutschland sein oder können sie das Geld nicht auch gleich ins Ausland geschickt kriegen?)

Hamburg oder Berlin
Deutschland bewirbt sich um Olympia 2024
Deutschland bewirbt sich mit Berlin oder Hamburg um die Ausrichtung von Olympia 2024 und gegebenenfalls auch 2028. Der Beschluss des DOSB-Präsidiums ist einstimmig. Auch der Zeitplan steht schon fest
(faz.net. DOSB ist Deutschland?)

DFL-Chef Rettig über die Hooligan-Krawalle: „Wir schwadronieren immer von Zivilcourage“
Die Hooligan-Krawalle von Köln haben Entsetzen ausgelöst. Hier spricht DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig darüber, dass der Fußball beim Kampf gegen Rechts auf Hilfe angewiesen ist. Und über Versäumnisse des DFB und der Liga.
(spiegel.de. Warum kein Interview über das Wetter? Seltsamerweise ignoriert der Spiegel den Anlass einer Demonstration in Köln und hat plötzlch auch keinen Platz für Foren, welche sich mit kniffligen Themen beschäftigen, die offenbar nicht diskutiert werden sollen in diesem Land oder nur so, wie es Mainstram-Medien meinen vorschrieben zu müssen?)

Tunnel für Saudi-Arabien

17-Milliarden-Projekt für eine U-Bahn in Riad

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Wieder steht in Allmannsweier ein Bohrriese bereit. Bestimmungsort ist Riad in Saudi-Arabien. Tunnel für die U-Bahn werden gebaut.

(gh). Der sogenannte erste Spatenstich war im April. Saudi-Arabien leistet sich in der Haupstadt Riad die größte Infrastrukturinvestition in der Geschichte des Landes. Für umgerechnet etwa 17 Milliarden Euro soll ein U-Bahn-Netz entstehen. Mit dabei ist auch Herrenknecht aus Allmannsweier. Ein Riesenbohrer wird bald abtransportiert.

Die U-Bahn in Riad wurde geplant von der High Commission for the Development of Arriyadh. Die Planungen wurden am 23. April 2013 vom Ministerrat Saudi-Arabiens beschlossen. Das Ergebnis der Ausschreibung wurde am 29. Juli 2013 bekannt gegeben. Den Zuschlag erhielten drei internationale Konsortien. Sechs U-Bahn-Linien mit einer Länge von 176 Kilometern sollen entstehenGeplant ist ein vollautomatischer Betrieb. Alstom will 69 Züge, jeweils 36 Meter lang, für 1,2 Milliarden Euro und die Signaltechnik liefern. In den Zügen soll es zwei Wagenklassen geben, sowie separate Bereiche für Familien und Einzelpersonen.

 

1 Grad weniger spart 6 Prozent

Energie sparen in der kalten Jahreszeit

heizrechnung

(lifePR) – Für die meisten Menschen gilt: Je kälter die Temperaturen draußen, desto gemütlicher soll es drinnen sein. Deshalb drehen sie häufig ihre Heizung im Winter voll auf. Die böse Überraschung folgt mit der Heizkostenabrechnung. Das muss nicht sein, denn es gibt einige Tricks, mit denen auch in der kalten Jahreszeit die Heizkosten in Grenzen gehalten werden können. Darauf verweist die Wüstenrot Bausparkasse AG, eine Tochter des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische (W&W).

Besonders im Winter soll es in der Wohnung warm und gemütlich sein. Viele lassen deshalb die Heizung auf Hochtouren laufen – auch in wenig benutzten Räumen. Jedoch kann schon die Senkung um1 Grad 6  Prozent der Energiekosten pro Jahr einsparen. Deshalb sollte die Temperatur in weniger genutzten Räumen wie etwa dem Schlafzimmer tagsüber auf 17 bis 19 Grad gesenkt werden, in oft benutzten Räumen sollten 20 Grad ausreichen. Ein Thermostat hilft, die Raumtemperatur automatisch zu regulieren. Zudem empfiehlt es sich, bei längerer Abwesenheit im Haus – etwa durch Arbeit oder Urlaub – die Heizung auch am Tag auf 16 bis 17 Grad herunterzudrehen. Da Räume im Winter besonders schnell auskühlen und es viel Energie benötigt, sie wieder aufzuheizen, sollte die Heizung jedoch nie ganz ausgemacht werden.

Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Heizkörper frei stehen. Befindet sich ein Möbelstück davor, mindert das die Leistung. Über die Wand hinter dem Heizkörper kann außerdem viel Wärme verloren gehen, denn dort ist diese meist dünner als im übrigen Haus. Hier empfiehlt es sich, eine Dämmfolie anzubringen, die den Wärmeverlust reduziert. Zudem sollte an das regelmäßige Entlüften des Heizkörpers gedacht werden.

Stoßlüften sorgt für frische Luft
Fenster sollten im Winter nie dauerhaft gekippt sein. Empfehlenswert ist hingegen Stoßlüften: Ein- bis dreimal täglich für fünf bis zehn Minuten sorgen dafür, dass die Wohnung gut durchgelüftet ist, was wiederum der Schimmelbildung vorbeugt. Außerdem sollten die Fugen und Dichtungen an Fenstern regelmäßig kontrolliert werden. Sind diese undicht, geht auch darüber Energie verloren und Kälte tritt ein.
Handelsüblicher Schaumstoff schließt die undichten Stellen. Zudem sollten in der Nacht Jalousien oder Vorhänge geschlossen werden. So bleibt mehr Wärme in der Wohnung.

Das ganze Jahr über Energie sparen
Auch während des restlichen Jahres gibt es viele Möglichkeiten, Strom zu sparen. So sollte die Lüftungs-Öffnung von Kühlschrank und Gefriertruhe nie zugestellt werden, da sonst Wärmestaus entstehen. Zugestellte und verschmutzte Schlitze erfordern zudem bis zu zehn Prozent mehr Strom. Auch der „Stand-by“-Betrieb von Fernsehern und Computern benötigt viel Strom. Deshalb sollten diese Geräte immer ganz ausgeschaltet werden.

Bei Haushaltsgeräten wie Kühlschrank, Herd oder Geschirrspüler, die älter als zehn Jahre sind, kann es sich zudem lohnen, in neue Geräte zu investieren. Denn die Technik hat sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt. So kommt heute ein moderner Kühlschrank mit bis zu dreiviertel weniger Strom aus als 1990. Durch den Neukauf eines Geräts können somit Kosten für Betrieb und Reparatur gespart werden.