Ofen statt offenes Feuer

An Rauchfolgen sterben jährlich 2 Millionen Menschen

grillenrauch

(lifePR) – Rund drei Milliarden Menschen in Entwicklungsländern nutzen offenes Feuer zum Kochen. An den Folgen des schädlichen Rauchs sterben jährlich rund zwei Millionen. Die Georg Kraus Stiftung (GKS) fördert jetzt in Äthiopien Schulungen zum Bau von Öfen mit Rauchabzug. Sie schonen die Gesundheit und reduzieren den CO2-Ausstoß deutlich. Außerdem sinkt der Holzverbrauch, da auch einfache Lehmöfen Brennstoffe besser verwerten.

Doppelter Nutzen: rauchfrei kochen und mit dem Ofenbau Geld verdienen
Initiator des Projektes ist die Ofenmacher e. V., die in Nepal bereits den Bau von mehr als 20.000 Öfen mit Rauchabzug gefördert hat. Ihre sechsmonatige Schulungsmaßnahme setzt – für die GKS Fördervoraussetzung – auf Hilfe zur Selbsthilfe und hat doppelten Nutzen: Sie verschafft Betroffenen eine rauchfreie Kochstelle und zugleich eine Verdienstmöglichkeit als Ofenbauer. Die Ausbildung vermittelt ihnen neben der Technik auch unternehmerisches Know-how und Wissen zum Thema Sicherheit.

Nepalesische Ofenbauer unterstützen angehende Kollegen in Äthiopien
„Schützenhilfe“ bekommen die angehenden Spezialisten im äthiopischen Alem Katema von nepalesischen Ofenbauern – erfolgreiche Ex-Absolventen des gleichen Schulungsprogramms. Sie geben ihre Erfahrungen jetzt weiter.

Gelungener Wissenstransfer
„Ein gelungener Wissenstransfer im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit im Dreieck Äthiopien – Nepal – Europa“, unterstreicht der GKS-Vorsitzende Erich G. Fritz. Die Hagener Stiftung unterstützt unter dem Motto „Der beste Weg aus der Armut ist der Schulweg“ aktuell Menschen in mehr als 25 Ländern. Alle Spenden fließen zu 100 Prozent in die Hilfsaktionen.
Link zum Projekt Nr. 102: http://www.georg-kraus-stiftung.de/infos/presse/pressemitteilung/aethiopien-ofenbau-statt-offenes-feuer.html

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.