Das Tagesgericht

landgartumbau

Wenn Äcker und Wiesen in Lahr verschwinden, nennt sich das Landesgartenschau. Wäre es nicht einfacher, gleich in den Europa-Park zu gehen?

Tradition der Lahrer Stadtderby geht zu Ende
Vergrößerung des Bildes, öffnet in einem neuen Fenster: Ein Fußball liegt vor einem Fußballtor im Rasen auf der Linie, Fotograf: Hasan Anac_pixelio.de
Fußball_by_Hasan Anac_pixelio.de
Fußballverein und Spielvereinigung Lahr starten mit gemeinsamen Vereinsfarben in die neue Saison
Unter dem Motto “Zum letzten Mal gegeneinander, ab dem 1. Juli 2015 dann miteinander“, findet am Donnerstag, 02. April 2015, um 19:00 Uhr auf dem Sportgelände Dammenmühle das letzte Landesliga – Stadtderby zwischen dem Lahrer Fußballverein und der Spielvereinigung Lahr statt. ist die letzte Partie zwischen den beiden Lahrer Traditionsvereinen ein ebenso emotionales Ereignis wie für die Vereinsverantwortlichen, die Zuschauer und die Spieler: „Da treffen Wehmut über die beschlossene Auflösung der beiden Vereine und Aufbruchsstimmung in die gemeinsame sportliche Zukunft im Sport-Club Lahr e.V. aufeinander“, sagt der Rathauschef. Mit den gemeinsamen Vereinsfarben blau, weiß, schwarz starten die Mitglieder nun in eine neue Vereins-Ära...Die Entscheidung für eine Zusammenlegung der beiden Vereine zum 1. Juli ist auch aus der Sicht der Stadt Lahr wegweisend. Es ist eine Entscheidung mit einem überzeugenden Zukunftskonzept und ein Zusammenschluss auf sportlicher Augenhöhe, nicht aus der Position einseitiger Stärke oder Schwäche des Partners heraus. „Ich sehe eine solide Basis für eine künftig erfolgreiche gemeinsame Vereinsarbeit und sportliche Weiterentwicklung des Lahrer Fußballs“, blickt Oberbürgermeister Dr. Müller voraus…Oberbürgermeister Dr. Müller: „Die Fusion ist mit Blick auf die in der Vereinswelt bestehenden großen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und personellen Herausforderungen der Zukunft auch ein wegweisendes Beispiel für andere Lahrer Vereine, um tragfähige Vereinsstrukturen zu erhalten oder neu zu schaffen. Dies ist auch im elementaren Interesse der Stadt Lahr, da die Vereine ein unverzichtbarer Bestandteil des Gemeinwesens in der Stadt sind.“
(Stadt Lahr. Blabla. Jetzt ist er auch noch Hellseher für den insgesamt darniederliegenden Sport in Lahr? Seine Leistung? Was ist besser: Zwei Vereine siebtklassig oder nur einer?)

OT-Dorfcheck
Zell-Weierbach: Lebensmittel vor Ort – das wär’s!
Wie gut sind unsere Dörfer? Gibt es noch Friseure, Bäcker oder Gaststätten im Ort? Im OT-Dorfcheck nehmen wir die Stärken und Schwächen der Ortschaften unter die Lupe. Die neue große OT-Serie startet heute mit Zell-Weierbach.
(Offenburger Tageblatt. Ist Offenburg ein Dorf?)

Offenburger Stadtgeflüster
Wer in dieser Woche auf dem Offenburger Marktplatz Cantuccini, Pecorino oder Salami verkaufen wollte, der ist sich wohl mitunter ziemlich einsam vorgekommen. Denn auf dem italienischen Markt war es auffallend leer…Zum Vergleich: Beim Hamburger Fischmarkt, einem echten Publikumsmagneten, lädt die Stadtverwaltung vorher zum Pressegespräch ein, beim Rathaus wehen riesige Fahnen mit dem Fischmarkt-Logo – und auf dem Marktplatz gibt es nicht nur das große Schiff als Hingucker, sondern auch Musik, die der Passant sogar von der Hauptstraße aus hören kann…Ähnlich einfallslos zeigt sich die Stadtverwaltung einmal mehr beim Thema Klimaschutz: Erneut macht Offenburg bei der »Earth Hour« mit – doch was heißt eigentlich »Offenburg«? Im vergangenen Jahr verfolgte immerhin ein stattliches Häufchen Menschen vor dem Rathaus das Gratis-Konzert der A-cappella-Gruppe »High Five« – um dann zu erleben, wie für kurze Zeit an einigen Häusern rund ums Rathaus das Licht ausging (so richtig dunkel wurde es dabei nicht)…Einen Tick ideenreicher sind die Wirte, die allerdings eher einen kleinen Kreis ansprechen dürften: In der Weinstube »Zum Salmen« und in der »Sonne« gibt es spezielle Menüs und »Jamels Corner« lädt bei Kerzenlicht zur Whisky-Probe ein. Etwas mehr Kreativität dürfte auch die Stadt Offenburg bei diesem wichtigen Thema schon zeigen!…Keine Zeit zu verlieren haben offenbar die Offenburger Abiturienten, wenn es ums Feiern geht. Kaum sind die ersten Gedichte interpretiert, die ersten Kurvendiskussionen gelöst und die ersten Texte vom Englischen ins Deutsche übersetzt, da schallt es auch schon lauthals durch die Innenstadt: »Abi!«. Sogar die frisch gedruckten Abi-T-Shirts werden bereits präsentiert…Zu guter Letzt noch ein Tipp für alle, die Herbert Grönemeyers Frage »Wann ist ein Mann ein Mann?« endlich einmal von den Experten beantwortet haben möchten: Die Deutsche Gesellschaft für Mann und Gesundheit bietet heute, Samstag, auf der Gesundheitsmesse »Balance« kostenlose Testosteron-Checks an...
(Offenburger Tageblatt. Soll OG Stadt des schönen Scheins werden? Der sogenannte Hamburger Fischmarkt ist eine dutzendfach in Deutschland angebotene Unterhaltungshow, und was den Leuten als Klimaschutz vorgemacht wird, erfüllt nicht einmal einen Hauch von Schein. Warum der Schrei ums Abi lauter wird mit abnehmenden Wert, das erklären ja wohl all die unreifen Partyisten. Mangelt’s vielleicht am Testeron?)

Palmen nach altem Brauch
Im Gedenken an den Einzug Jesu in Jerusalem werden am morgigen Palmsonntag in vielen Kirchen Palmkreuze und -büschel geweiht. Die Katholische Frauengemeinschaft von Steinach und die Ministranten fertigen jedes Jahr zwei große Palmstangen, die in der Heilig-Kreuz-Kirche aufgestellt werden.
(Offenburger Tageblatt. Fehlen zur Folkore nicht die Esel?)

Stadtfest ist »kompakt« geplant
Nur noch dreizehn Wochen sind es, bis zum Schiltacher Stadtfest. Die Planung des großen Ereignisses läuft  auf Hochtouren. Die Vertreter der Vereine und der Stadtverwaltung trafen sich am Dienstag um den neusten Stand zu besprechen.
(Offenburger Tageblatt.Planwirtschaft.)

Bad Rippoldsau-Schapbach
Ende nach fast 200 Jahren
Unaufhaltsam hat sich der Bagger in den vergangenen Tagen durchs Gemäuer gegraben. Nun ist das Lokal »Der junge Alban«, ehemals »Zum Sternen«, in Schapbach nur noch ein Trümmerhaufen. Dort sollen eine Terrasse und Parkplätze entstehen. Wir haben einen Blick ins Geschichtsbuch geworfen.
(Offenburger Tageblatt. Gibt’s nicht noch viel mehr Trümmer? Wie lange will das Landratsamt noch warten bis zur Wiederholung der Bürgermeisterwahl? Oder wird Recht sein, was Recht sein soll?)

Zwischen Optik und Mehrwert
Ökologisches und ökonomisches Umdenken forderte BUND-Kinzigtal-Vorstandsmitglied Angelika Kalmbach-Ruf am Mittwoch im Gemeinderat für die Gestaltung von Schlossanlagen und Kurgarten.
(Offenburger Tageblatt. Wer? Hat sie ein Mandat?)

Ohrfeigen für den Drückerfisch
Der Kehler Unterwasserfilmer Uli Kunz zeigte im Kinocenter nochmals seine Multivisionsshow »Tiefenrausch«. Das Publikum tauchte unter anderem in die Geheimnisse der Tiefsee ein.
(Kehler Zeitung.Gluck, gluck, weg waren sie.)

Frischer Frühlingsmarkt am Start
Mit einem neuen Namen und einem runderneuerten Gesicht geht am Ostersonntag und am Ostermontag, 5. und 6.  April, der Kehler Frühlingsmarkt (früher Kehler Osterkrämermarkt) an den Start.
(Kehler Zeitung. Alter Wein in alten Schläuchen. Das Christliche auf die Deponie?)

Zähes Ringen um Aufstufung
Wird Rheinau Unterzentrum? Geht es nach dem Stuttgarter Ministeriums für Infrastruktur und Verkehr (MIV), darf sich die Stadt kaum noch Hoffnungen machen. Und dennoch könnte die Entscheidung für Rheinau positiv ausfallen – aus gutem Grund.
(Acher-Rench-Zeitung. Gibt’s dafür Punkte?)

Frischer Wind in Marienfried
Simone Höhn vertritt im Schönstatt-Zentrum Marienfried eine neue Generation: Die Hausleiterin will eine Begegnungsstätte für Menschen aller Konfessionen schaffen. Die 27-Jährige teilt die Werte der Marienschwestern – auch wenn sie keinem Orden angehört.
(Acher-Rench-Zeitung. Halleluja! Abfall vom Christentum?)

Geschichte und Land

Abwechslungsreiche Studienreisen in Italien

Rom, Forum Romanum

Forum Romanum.

(lifePR) – Vor 2000 Jahren marschierten Legionäre über diese Straßen: perfekt im Gleichschritt, in Reih und Glied, mit Sandalen an den Füßen. Rom und sein Umland erzählen noch heute von der Zeit als Weltreich, aber auch von dessen Vergänglichkeit.
Stolz und aufrecht schritten die Bürger der Weltmacht Rom einst über das Kopfsteinpflaster. Schon von Weitem ließ die weiße Toga mit dem Purpur-Streifen ihren hohen Stand erkennen. Es ging vorbei an der Regia, wo sich der Amtssitz des Oberpriesters befand, am Tempel des vergöttlichten Caesars und direkt zum Herz des Forum Romanum. Hier war das Zentrum des täglichen Lebens. Es wurde diskutiert, Geschäfte wurden abgeschlossen und in der benachbarten Curia tagte das Gericht. In einem der pompösen Gebäude befand sich die Senatshalle. Von dort wurde das gesamte Römische Weltreich regiert.

Noch heute herrscht Trubel auf dem Forum, wenn auch eher durch Touristen als durch Senatoren und Händler. Unter anderem führt Tanja Schultz von Karawane Reisen Besucher im Rahmen der Tour „Römisches Wochenende“ durch die ewige Stadt. Voller Ehrfurcht und mit offenen Mündern folgt ihr die deutsche Gruppe über die Reste breiter Steintreppen, vorbei an den riesigen Säulen und Bögen, die Straße entlang bis zum Kolosseum. Immer noch schindet das geschichtsträchtige Gelände Eindruck. Bei einem Besuch fällt aber vor allem das ins Auge, was von den aufwendigen Bauten nicht mehr vorhanden ist. Nicht nur die schier grenzenlose Macht des römischen Volkes, sondern auch deren Untergang spiegelt sich in den Ruinen wider.

Weniger düster ist der Ausgang der Geschichte an anderen Ecken Roms. Zahlreiche Künstler wie Michelangelo, Raffael und Bernini hinterließen Gemälde, Skulpturen und architektonische Meisterwerke, die es zu entdecken gilt. Dazu zählt selbstverständlich auch der Petersplatz in der Vatikanstadt, dem Zentrum des Christentums. Zahlreiche Gläubige pilgern regelmäßig hierher, um Hoffnung und vielleicht auch sich selbst zu finden.

Andere Völker, andere Sitten
Ein völliger Gegensatz zur Hauptstadt Italiens wartet gleich im Norden Roms. Nur wenige Touristen streifen durch die malerische Landschaft Nord-Latiums und Umbriens. Dabei ist die Region durchaus einen Besuch wert. Unter der Leitung von Dr. Christoph Höllger von Karawane Reisen gelangt man beispielsweise zu den wichtigsten Zentren der etruskischen Zivilisation und wird mit einigem Insiderwissen ausgestattet. Über 500 Jahre lang konnte sich das Volk ungestört ausbreiten und eine eindrucksvolle Kultur kreieren, bevor es von den Römern besiegt wurde.

Etruskische Bräuche und Architektur werden in der Studienreise „Italien – Das Land im Norden Roms“ beleuchtet. Dazu gehört vor allem der ausgeprägte Totenkult. Bei der Ausgrabungsstätte in Tarquinia bei Viterbo staunen Besucher über mehrere bemalte Grabkammern. Ganz andere Ausmaße hat der Friedhof aus dieser Zeit allerdings in Cerveteri. Hier wurde mit zwölf Hektar ein Teil der Totenstadt ausgegraben – und der Name ist Programm. Die Gräber wurden Wohnungen inklusive Mobiliar nachempfunden und mit allem ausgestattet, was man zum Leben im Jenseits benötigen könnte. In der Antike umfasste diese sogenannte Nekropole eine Fläche von etwa 400 Hektar.

Mit allen Sinnen unterwegs
Wer den Fokus lieber auf landschaftliche Reize legt, freut sich über die „Wanderstudienreise im wildromantischen Umland des Apennin“. Das Hinterland der Adriaküste ist in der Region Emilia-Romagna kaum touristisch erschlossen, was ungestörte Ausflüge verspricht. Bereits der italienische Ausgangspunkt ist dabei ganz entscheidend. Die Gemeinde Bagno di Romagna behauptet nämlich von sich, ein Tempel des langsamen Lebens zu sein. „Man sieht und lernt viel auf dem Trip. Dennoch steht der Genuss im Vordergrund“, erklärt Steffen Albrecht vom Veranstalter Karawane Reisen. „Zum einen betrifft das die unverfälschte traditionelle Küche.

Zum anderen das ruhige Vorgehen ohne Hektik, so dass sich jeder an den landschaftlichen Schönheiten satt sehen kann.“ Zu den Höhepunkten in der Natur zählen die Hügel am Rand des Appennin, die großen Tannen- und Buchenwälder sowie die Wasserfälle von Acqua Cheta, die bereits Dante in seinem Werk „Inferno“ beschrieben hat. Bei Sarsina hingegen wird der Gaumen mit Wein und in Grotten gelagertem Käse verwöhnt. Egal auf welchen Wegen, Mittelitalien präsentiert sich immer abwechslungsreich, spannend und voller Kulturschätze. Dass es den Römern in der üppigen Region so gut ging, und dass sie von hier aus ein Weltreich aufbauen konnten, ist leicht nachzuvollziehen.
Mehr Informationen zu den Touren sowie weitere Studienreisen durch Mittelitalien aus dem Programm von Karawane Reisen gibt es unter www.karawane.de.

Angebot
Italien – Das Land im Norden Roms
1. Tag: Frankfurt – Rom – Spoleto
2. Tag: Spoleto
3. Tag: Der Piano Grande
4. Tag: Über Orvieto nach Viterbo
5. Tag: Viterbo und Umgebung
6. Tag: Die Welt der Etrusker
7. Tag: Pasticcio
8. Tag: Sutri – Rom – Frankfurt
Reisezeit: 15.05.2015 – 22.05.2015
Gruppengröße: zwischen 12 und 22 Personen
Reiseleitung: Dr. Christoph Höllger
Inklusive Linienflüge ab/bis Frankfurt, 3 ÜN im Vier-Sterne-Hotel dei Duchi sowie 4 ÜN im Vier-Sterne-Hotel Mini Palace, Infomaterial, Mahlzeiten und Eintrittsgelder laut Reiseprogramm
ab 2275,- Euro pro Person
Reiseplanung und Buchung
Karawane Reisen GmbH & Co. KG
Schorndorferstr. 149
D-71638 Ludwigsburg
Tel: +49 7141-28 48 0
info@karawane.de
www.karawane.de
Autor: bfs (Katharina Pfaff)

Literaturschnipsel

osterhase15

Fröhliche Ostern

Da seht aufs neue dieses alte Wunder:
Der Osterhase kakelt wie ein Huhn
und fabriziert dort unter dem Holunder
ein Ei und noch ein Ei und hat zu tun.

Und auch der Mensch reckt frohbewegt die Glieder –
er zählt die Kinderchens: eins, zwei und drei . . .
Ja, was errötet denn die Gattin wieder?
Ei, ei, ei
ei, ei
ei!

Der fleißige Kaufherr aber packt die Ware
ins pappne Ei zum besseren Konsum:
Ein seidnes Schnupftuch, Nadeln für die Haare,
die Glitzerbrosche und das Riechparfuhm.

Das junge Volk, so Mädchen wie die Knaben,
sucht die voll Sinn versteckte Leckerei.
Man ruft beglückt, wenn sies gefunden haben:
Ei, ei, ei
ei, ei
ei!

Und Hans und Lene Steckens in die Jacke,
das liebe Osterei – wen freut es nicht?
Glatt, wohlfeil, etwas süßlich im Geschmacke,
und ohne jedes innre Gleichgewicht.

Die deutsche Politik . . . Was wollt ich sagen?
Bei uns zu Lande ist das einerlei –
und kurz und gut: Verderbt euch nicht den Magen!
Vergnügtes Fest! Vergnügtes Osterei!

Theobald Tiger,  Die Schaubühne, 09.04.1914, Nr. 15, S. 433, wieder in: Fromme Gesänge.
(Quelle: Kurt Tucholsky: Gesammelte Werke in zehn Bänden. Band 1, Reinbek bei Hamburg 1975, S. 197-198. Permalink:  ttp://www.zeno.org/nid/20005803888)

Das Tagesgericht

lkwbewegen

Sie steht auf Kraftfahrer?

Mittleres Kinzigtal
Sturm auf Gemeinschaftsschule
Gemeinschaftsschule Hausach/Wolfach wird dreizügig / Bildungszentrum Haslach verliert eine Klasse
(Offenburger Tageblatt. Unbildung ist auch Bildung?)

Ein Storch stört in Schutterwald
Nachbarn wollen kein Nest auf einem Mast bei ihren Häusern / Storch nimmt Alternative nicht an
(Offenburger Tageblatt. Florian gegen Adebar.)

Lösung für Wolkenkratzer ist in Sicht
Die Pächter des Bistro Wolkenkratzer in der Marktstraße werden nach Informationen des Lahrer Anzeigers am Sonntag, 19. April, zum allerletzten Mal die Türen des Kultlokals öffnen. Vor 25 Jahren hatte die Lahrer Grünspan Pub GmbH die Einrichtung übernommen. Die Geschäftsführer Alexander Schanze, René Eick und Thomas Lösle werden das Lokal im Lahrer Stadtkern nicht weiterführen. Derweil zeichnet sich eine Nachfolgelösung ab. Die Verhandlungen laufen auf Hochtouren. Am Wochenende könnte Vollzug gemeldet werden…
(Lahrer Anzeiger.Ist nicht Wochenende?)

Blütensonntag lockt zum Einkaufsbummel
Am Sonntag ist Blütensonntag in Lahr. Die Geschäfte haben von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Ein Rahmenprogramm bereichert den Einkaufssonntag in der mit Frühlingsblumen reich geschmückten Stadt.
(Lahrer Anzeiger.Gibt’s in der armen Stadt was umsonst?)

Die pädagogische Freiheit geschätzt
BZ-GESPRÄCH mit Gabriele Melcher, die 2002 zur Lahrer VHS gekommen ist, sie seit April 2011 geleitet und jetzt Adieu gesagt hat.
(Badische Zeitung. Was für eine lange Karriere.)

„Mein Hund kriegt von der Sommerzeit nichts mit“
BZ-UMFRAGE: Wie denken die Menschen über die bevorstehende Zeitumstellung?
(Badische Zeitung. Was sagt die Katze?)

Pfarrer Markus Erhart steht zur Entfernung der Gedenktafeln für Kriegsgeneräle
Anfang März ließ Pfarrer Markus Erhart drei Gedenktafeln für Kriegsgeneräle aus der Kapelle in Dörlinbach entfernen. Dafür erntete er teils heftige Reaktionen. Im BZ-Interview steht der Geistliche zu der Entscheidung
(Badische Zeitung. Bis er umfällt? Sollte er es nicht besser wissen aus der Bibel einer kriegerischen Religion? Ist er Diktator?)

Schulhof wird zur Freiluftwerkstatt
Albert Schulze aus Rammersweier leitet zum Palmenbauen an.
(Badische Zeitung. Sollte die Schule nicht ideologiefrei sein?)

Am 5. Juli spielen 2000 Bläser „Töne der Freiheit“
Offenburger Posaunenchor, Jungbläser und die Jugendkantorei spielten in der Auferstehungskirche.
(Badische Zeitung.Mit Freiheit hat eine Kirche nichts am Hut.)

Mit der S-Bahn neu durchstarten
Das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof erhofft sich mit dem neuen Bahnhalt weitere Besuchergruppen / Am Sonntag Saisoneröffnung.
(Badische Zeitung. Direkt in den Europa-Park?)

Polizei erwischt 18 Rotlichtradler in zwei Stunden
Zwei Stunden lang kontrollierte die Polizei am Donnerstagmorgen am Schlossbergring Ecke Salzstraße. Die Bilanz: 18 Rotlichtradler, ein telefonierender Radler, ein telefonierender Autofahrer und ein nicht angeschnallter Autofahrer.  
(Badische Zeitung. Gibt’s in FR nur Terrorradler?)

18 Prozent nur ein „Zwischentief“
SPD-Fraktionschef Schmiedel: keine Wechselstimmung im Land.
(Badische Zeitung. Es geht noch tiefer!)

Jugendamt hat Handeln im Fall Alessio schlecht dokumentiert
Wesentliche Leerstellen in den Akten
Jugendamt hat Handeln im Fall Alessio schlecht dokumentiert
Am 16. Januar starb der dreijährige Alessio nach schweren Mißhandlungen. Jetzt verdichten sich die Hinweise, dass das Jugendamt des Kreises Breisgau-Hochschwarzwald seinen Fall unzureichend dokumentiert und begründet hat.
(Badische Zeitung. Ziehen Landrätin und Regierungspräsident noch immer keine Lehre aus ihrer Leere?)

Sicher durch die Pollenzeit

Tipps für Heuschnupfen-Allergiker im Verkehrsalltag

pollenzeit

(lifePR) – Juckende Augen, ständiges Niesen, eine laufende Nase – für 15 Prozent der deutschen Bevölkerung gehören diese lästigen Symptome zum Frühling dazu, Tendenz steigend. Pollenallergiker unterschätzen häufig die Risiken für den Straßenverkehr. Worauf sie achten sollten, verrät der ARCD.

Die typischen Heuschnupfen-Symptome lenken vom Fahren ab und können im Straßenverkehr die Konzentration und damit auch die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. „Häufig unterschätzen Allergiker die Risiken. Bei plötzlichen Niesattacken kann man zum Beispiel das Steuer verreißen, oder man ist einige Zeit im Blindflug unterwegs, denn verquollene Augen beeinträchtigen die Sicht“, sagt ARCD-Pressesprecher Josef Harrer.

Negativeinfluss von Medikamenten
Auch Medikamente gegen Heuschnupfen können sich, genauso wie andere Präparate, negativ auf die Fahrtüchtigkeit auswirken – mit gefährlichen Folgen wie Müdigkeit, verringertes Konzentrationsvermögen sowie eine verlangsamte Motorik und Reaktion. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) geht davon aus, dass rund 2.800 der insgesamt 55.000 in Deutschland zugelassenen Medikamente den Fahrer im Straßenverkehr beeinträchtigen. „Deshalb ist es wichtig, den Beipackzettel genau zu lesen und sich gegebenenfalls über Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten beim Arzt oder Apotheker zu informieren“, erklärt Harrer. Ein Unfall unter Einwirkung von Medikamenten kann übrigens nicht nur riskant für Fahrer, Mitfahrer und andere Verkehrsteilnehmer werden, sondern auch zum Verlust des Führerscheins oder Versicherungsschutzes führen oder als strafbare Trunkenheitsfahrt gewertet werden.

Tipps zum Durchatmen
Um die Beschwerden während der Fahrt möglichst gering zu halten, hilft es, Jacken vorher auszuziehen und in den Kofferraum zu packen. So landen die daran hängenden Pollen nicht im Innenraum des Fahrzeugs. Fenster und Schiebedach hält man aus dem gleichen Grund geschlossen und schaltet die Lüftung auf Umluftbetrieb. Beim Parken achtet man darauf, das Auto nicht unter Bäumen abzustellen, denn gerade hier „schneit“ es Pollen. Ein regelmäßiges Aussaugen des Fahrzeug-Innenraums – also von Polstern, Armaturenbrett und Ablagen – entfernt die lästigen Allergieauslöser. Während der Fahrt kann es außerdem helfen, eine Sonnenbrille zu tragen, um die empfindlichen Augen vor der gerade im Frühjahr oft tief stehenden Sonne und herumfliegenden Pollen zu schützen.

Pollenfilter regelmäßig wechseln
Ein eher unscheinbares Element im Auto schützt Allergiker ebenfalls vor Pollen: der in neueren Fahrzeugmodellen meist serienmäßig eingebaute Innenraumfilter. Er filtert unter anderem Pollen, Staub und Schmutz aus der Luft, bevor sie in den Innenraum gelangen. „Leider denken die wenigsten Fahrzeugbesitzer daran, den Filter regelmäßig auszuwechseln – am besten jährlich oder spätestens alle 15.000 bis 30.000 Kilometer“, sagt Harrer. Spätestens, wenn es muffig riecht, ist es höchste Zeit für den Austausch. Reinigt der Innenraumfilter nicht mehr richtig, kann das zum Nährboden für Schimmel und Bakterien werden. Oft kann der Laie den Wechsel in wenigen Minuten vornehmen, sonst hilft die Fachwerkstatt. Wo der Filter sitzt, steht in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs – häufig im Motorraum unterhalb der Windschutzscheibe oder im Fußraum der Beifahrerseite. Ältere Fahrzeuge lassen sich nachrüsten.

Sind die Beschwerden trotz Vorsichtsmaßnahmen bei Allergikern besonders schwerwiegend oder ist die Pollenbelastung extrem hoch, hilft nur eines: auf das Auto besser verzichten und öffentliche Verkehrsmittel nutzen oder sich fahren lassen. ARCD