Das Tagesgericht

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Lahrer Energiewende mit Biokarussell.

Mit 700 PS durch die Region
Die Schwarzwald Tourismus GmbH bietet ab Mai ein neues Angebot: Touren mit einem 700 PS starken Elektrofahrzeug der Marke »Tesla«. In Durbach wurde das Projekt im Beisein von Landwirtschaftsminister Alexander Bonde vorgestellt.
(Miba-Presse. Bonde, James 00 Bonde, mit der Lizenz zum Rasen und Energieverschwenden? Der fährt so ungern mit dem Zug, weil da immer gerufen wird: „Bitte zurücktreten!“)

Überschwemmte Straßen nach Gewitter
Ein Gewitter hat am Montagabend in Wolfach kräftige Zeichen gesetzt. In einer guten halben Stunde schüttete das vom Raum Hornberg heranziehende Unwetter eine Niederschlagsmenge von 49 Litern pro Quadratmeter aus den Wolken…
(Lahrer Zeitung. Die Hornberger lernen’s: Jetzt lassen sie es in Wolfach krachen!)

Erste Erdbeeren aus Oberkirch
(Miba-Presse. Erdbeerpflücken war früher der wichtigste Markt für die Haut einer Staatssekretärin Gurr-Hirsch.)

Sie vermisst die Mangos zum Frühstück
Die Lahrer Abiturientin Yasmin El Basbasse hat am Max-Planck-Gymnasium mit dem besten Spanisch-Abschluss 2014 geglänzt. Folgerichtig hat ihr der Freundeskreis Alajuela-Lahr einen knapp dreimonatigen Praktikumsaufenthalt in der Lahrer Partnerstadt Alajuela in Costa Rica vermittelt
(Lahrer Anzeiger. Was vermisst sie sonst alles, was es im armen Deutschland nicht gibt?)

Die Freibadsaison kann kommen
Auch wenn die Temperaturen noch nicht mitspielen – die Freibadsaison rückt mit großen Schritten näher. Das Reichenbacher Bad öffnet schon am Maifeiertag. In der Woche darauf geht’s im Terrassenbad und im Sulzer Naturbad los.
(Lahrer Anzeiger.Baden die Krotten im Sulzer Loch noch nicht?)

GSV Mietersheim stellt sich neu auf
Der Verein versucht sich für die Aufgaben der Zukunft zu wappnen / Freizeitsportler und Akkordeonabteilung lösen sich auf.
(Badische Zeitung. Umgefallen und Zukunft?)

Neue Heimat für die MIG gefunden
Russisches Schulflugzeug jetzt im Museum von Rothenburg / Vor der IGZ-Verwaltung steht ein dunkelrotes startkLahr-Logo.
(Badische Zeitung. Was soll jetzt in Müllers Museum, der Flughafen? Was machen jetzt die Russen in LR ohne?)starfighterneutralUnd was wird aus dem? Der kanadischen Insignien entkleidet ist es nur noch ein unbekanntes Flugobjekt. 

17-Jährige wird Prinzessin
Theresa Busam ist neue Zell-Weierbacher Weinhoheit / Am Samstagabend gekürt
(Badische Zeitung. Ist der Schebesta ihr Erziehungsberechtigter? Was sagt der Kinderschutzbund?)

Gesundheit von Null auf Hundert
Beim Aktionstag des Ettenheimer Netzwerks greifen verschiedene Bereiche und Anbieter wieder Hand in Hand.
(Badische Zeitung.War Jesus da?)

Schießen ohne Munition
Neues Lasergewehr ermöglicht dem Sportschützenverein Seelbach die Kooperation mit der Schule.
(Badische Zeitung. Wie die Bundeswehr?)

Livemusik und Hühner kommen sich nicht ins Gehege
Kombinierter Tag der offenen Stalltür auf Zellers Bauernhof in Wittenweier / Essen, Trinken, Interessantes aus der Eierproduktion.
(Badische Zeitung. Großes Gegacker?)

Land gibt Viertelmilliarde für Klinik-Bauvorhaben
Mit rund 250 Millionen Euro will die Landesregierung in diesem Jahr Bauvorhaben von Krankenhäusern fördern. Das Geld soll an 20 Projekte im ganzen Land gehen. Heute wollen Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Gesundheitsministerin Katrin Altpeter (SPD) in Stuttgart über das Bauprogramm informieren.
(Südkurier. Und wo nimmt es? Sollten nicht zuviele Kliniken abgebaut werden? Ist Geldausgeben die einzige Politik, die Grün-Rot kann?)
Schlechte Kliniken sollen weniger Geld bekommen
Minister Gröhe macht sich an die große Krankenhausreform: Gute Kliniken bekommen Zuschläge, schlechte müssen Abschläge hinnehmen. Eine Milliarde ist für den Abbau überflüssiger Häuser vorgesehen.
(welt. Was für ein Unfug passiert da wieder? Die einen nehmen dem Steuerzahler 250 Millionen weg, um an Kliniken zu bauen, die anderen 1 Milliarde, um sie abzubauen.)

Göttinger Professor stirbt in Nepal
Mit 15 Studenten befand sich ein Göttinger Wissenschaftler nahe Kathmandu, als das Erdbeben begann. Jetzt gibt es über das Schicksal des Mannes traurige Gewissheit. Weitere Nachrichten, Themen und die Presseschau aus Deutschland und der Welt.
(spiegel.de. Immer Deutsche unter den Opfern.)

Parteien planen Vorzensur bei Wahlberichten
In Portugal planen Konservative und Sozialdemokraten ein brisantes Gesetz: Medien sollen ihre Berichterstattung vor der Wahl mit einer Kommission abstimmen
(spiegel.de.In Deutschland geht das ohne Kommission.)

Proteste gegen Polizeigewalt
Gouverneur von Maryland ruft Notstand aus
Aus Wut über Polizeigewalt gegen Schwarze ist es in der amerikanischen Stadt Baltimore zu Ausschreitungen und Plünderungen gekommen. Mittlerweile gilt eine Ausgangssperre. Der Gouverneur des Bundesstaates Maryland ruft den Notstand aus.
(faz.net. Bürgerkrieg bald auch in Deutschland. Der Import ist in vollem Gang.)

Kanzleramt hatte Kenntnis von Spionagefällen
Was wusste das Kanzleramt wann über die Versuche der NSA, europäische Unternehmen auszuspionieren? Die Kanzlerin verweist zwar auf „organisatorische“ Defizite beim BND, sieht aber bisher trotz neuer Details keinen Anlass für personelle Konsequenzen.
(faz.net. Was soll eine Blinde sehen?)

Politiker-Karrieren
Ohne Studium in die hohe Politik? Fast unmöglich
Der Anteil der Studierten und Promovierten unter den deutschen Spitzenpolitikern steigt stetig. Nur auf Landesebene können sich Nicht-Akademiker heute noch Chancen auf Ministerämter ausrechnen.
(welt.de.Baden-Württemberger Politiker können alles außer alles.)

Bevölkerungsentwicklung
Deutschland schrumpft dank Zuwanderern weniger schnell
Die Menschen in Deutschland werden langfristig weniger, das geht aber nicht so schnell wie erwartet. Die hohe Zuwanderung bremst den Schrumpfprozess. 2060 werden laut Statistikern etwa 67 bis 73 Millionen Menschen in Deutschland leben.
(spiegel.de.Dummes Zeug! Schrumpfen beim Spiegel die Gehirne? Wieviele Quadratkilometer verliert das Land? 2015 sollten es 7 Millionen weniger Einwohner sein, dagegen steigt ihr Anzahl. 40 Millionen statt 82 wären ein Traum von mehr Lebensqualität. Aber vorher ist hier Afrika?)

Schuldenkrise
So teuer ist die Euro-Rettung in Griechenland
Millionen, Milliarden, zig Milliarden: Was hat die Schuldenkrise der Griechen Deutschland bislang gekostet? Und wie teuer könnte es noch werden?
…Der Chef des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, ist überzeugt davon, dass alle europäischen Rettungsmaßnahmen für Griechenland deren Insolvenz nicht werden aufhalten können. „Griechenland ist pleite. Das Geld kommt nie zurück, das können wir abschreiben“, sagt er. „Deutschland hat einen Maximalverlust von 85 Milliarden Euro. Wenn wir ein Rettungspaket nach dem anderen machen, kostet es immer mehr Geld“, meint Sinn…
(faz.net. Da hier umständliche Erbsenzählerei betrieben wird ohne mit einer Endsumme zur Sache zu kommen, soll einfach nur Hans-Werner Sinn zu Wort kommen. 85 Milliarden in das griechische Fass ohne Boden zu werfen, das ist eine DDR-Leistung einer Kanzlerin und ihrer wohlfeilen CDU, die den Wählern mal die Schlaglöcher in all den Straßen erklären soll!)euro-1999Niemand in der CDU hatte die Absicht, das Volk so zu verarschen?

Bundestagswahl 2017
Gabriel will offenbar gegen Kanzlerin Merkel antreten
Dem desaströsen Meinungstrend zum Trotz plant SPD-Chef Sigmar Gabriel einem Medienbericht zufolge 2017 gegen Kanzlerin Angela Merkel anzutreten. Von Peer Steinbrück gibt es Zuspruch.
(stern.de. Der wird sich noch wundern, wenn er gegen Guido Wolf antreten muss! Der macht gerade den Durchmarsch in der CDU. Ihre

Traum- oder Albtraumurlaub?

Qualitätssiegel und Zertifikate als Orientierungshilfe

urlaubsquartier

(lifePR) – Reiseangebote im Internet erfreuen sich großer Beliebtheit. Schließlich kann man hier meist Bewertungen und Bilder anderer Reisender sowie zusätzliche Informationen zum Urlaubsort abrufen. Doch es lauern auch Risiken, denn nicht jeder Anbieter ist auch wirklich seriös. Die Experten von TÜV SÜD raten, sich im Vorfeld über den Anbieter schlau zu machen und nicht einfach jedem zu vertrauen. Als gute Orientierungshilfe bieten sich dabei Qualitätssiegel und Zertifikate wie das s@fer-shopping Siegel an.

Bei der Buchung einer Reise werden viele persönliche Daten angegeben, darunter auch häufig Kreditkarteninformationen. Ist deren Übertragung nicht verschlüsselt, können Betrüger sie leicht abgreifen und für ihre unlauteren Zwecke nutzen. Außerdem ist eine unverschlüsselte Übertragung auch ein Zeichen für einen unseriösen Anbieter, dem die Sicherheit der Daten seiner Kunden nicht viel wert ist. Hier ist also Vorsicht geboten.

Eine andere Falle bei der Online-Buchung sind versteckte Kosten. Reiseanbieter versuchen natürlich weitere Leistungen zu verkaufen, zum Beispiel einen Mietwagen, Ausflüge vor Ort, Wellness-Pakete oder Reiseversicherungen. Vieles davon ist sinnvoll, aber nicht alles gewünscht. Hier sollte bei der Buchung genau hingeschaut und geprüft werden, was in pauschalen Paketen beinhaltet ist und wo Zusatzkosten entstehen. Dagegen ist bei Bausteinreisen der Transfer zwischen Flughafen und Hotel nicht immer inbegriffen. Des Weiteren können auch noch Transaktionsgebühren für die Bezahlung mit Kreditkarte anfallen, die zum ursprünglichen Schnäppchenpreis hinzukommen.

Für Urlaubsreife ist es hilfreich, bei der Suche nach dem richtigen Online-Reiseanbieter auf Prüfzeichen wie das s@fer-shopping Siegel von TÜV SÜD zu achten. Händler mit diesem Qualitätssiegel wurden sorgfältig geprüft und als gut befunden. Neben einer ausführlichen Online-Bewertung schaut TÜV SÜD auch hinter die Kulissen: Ist die Buchungsabwicklung zuverlässig? Werden Anfragen ernst genommen? Wie werden die persönlichen Daten geschützt und ist die Zahlungsabwicklung sicher? Alle Reiseshops, die ein Prüfzeichen verliehen bekommen haben, sind auf der s@fer-shopping Homepage gelistet.
Weitere Informationen und alle zertifizierten Online-Shops finden Interessierte unter www.safer-shopping.de.

Das Tagesgericht

lahrluftverkehr

Mancheiner fliegt auf Lahr.

E-Commerce-Zentrum Offenburg
Der Wirtschaftsstandort Offenburg ist auf dem Sprung in die Zukunft: Vertreter aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung haben jetzt erörtert, wie sich die Ortenau-Metropole zum E-Commerce-Center weiterentwickeln kann.
(Miba-Presse. Wo öde Kleinstädte zu Metropolen werden, hopst der Wurstsalat in die Pfanne.)

Großes Kino zum Abschied
Mit einem Konzert der Superlative ist Joachim Volk nach 38 Jahren Dirigat in der Stadtkapelle Lahr verabschiedet worden. »Sein Name klingt in Lahr mit«, so Bürgermeister Guido Schöneboom namens der Stadt und wohl aller, die in die Stadthalle gekommen waren.
(Lahrer Anzeiger. Immerhin ist er einer der wenigen, der den OB gefilmt und zum kleinen Nebendarsteller vor Gericht hat werden lassen! Warum macht sich Schöneboom noch kleiner seit seiner Wahl?)

Gut aufgestellt in die Zukunft
(Lahrer Anzeiger. Hat die Software noch nicht mehr drauf als solche Texte zur Leserabschaffung?)

Songs über Gott und die Welt
Liedmacher Manfred Siebald begeisterte am Samstag sein Publikum in der proppenvollen Barockkirche zu Meißenheim.
(Lahrer Anzeiger. Oder so. Hallelujaschlümpfe.)

Neue Fahrzeuge unter die Lupe genommen
Der Lahrer Autosalon hat am Samstag in der Innenstadt seine Zelte aufgeschlagen. Sechs Autohäuser stellten ihre Modelle aus. Ein buntes Rahmenprogramm rundete das Angebot für die Kunden ab.
(Lahrer Anzeiger. Autos statt Menschen.)

Weinmesse beginnt mit einem Schreck
Die Breisgauer Weinkönigin Isabelle Vetter erleidet bei der Eröffnung einen Schwächeanfall / Große Resonanz an beiden Tagen.
(Badische Zeitung. Zuviel, zu wenig in Ettenheim?)

Ein Leitungsteam an der Spitze
Mit einer Satzungsänderung verhindert die Kolpingsfamilie Friesenheim die drohende Auflösung.
(Badische Zeitung. Dafür ein „s“ zuviel!)

Aufstieg: Der EHC Freiburg gewinnt 1-0 gegen Duisburg
Es ist vollbracht: Der EHC Freiburg ist wieder zweitklassig! Mit ihrem 1:0-Erfolg im fünften und letzten Finalspiel der Aufstiegsrunde gelang dem Wolfsrudel der entscheidende Schritt zum Aufstieg in die DEL2.
(Badische Zeitung. Dafür ist die Redaktion mit ihrem Deutsch in das Kreisklasse.)

Zwei Tote nach Unfall auf der B31 bei Kirchzarten
Schwerer Verkehrsunfall auf der B31 bei Kirchzarten: Am Sonntagabend ist ein Auto in den Gegenverkehr geraten. Zwei Menschen kamen ums Leben, vier weitere Personen wurden verletzt.
(Badische Zeitung. Den Politikern sei Dank kracht’s auf den Bundesstraßen und auf der Autobahn jeden Tag.)

Protestkundgebung
Tausende demonstrieren für die Abschaltung von Fessenheim
Bis Ende 2017 soll das Akw Fessenheim vom Netz gehen. Das hat Frankreichs Ministerpräsident Hollande versprochen. Daran erinnerten über 3000 Demonstranten auf einer Protestveranstaltung
(Badische Zeitung.Hollande? Wer? Warum nicht in Stuttgart protestieren, da sind die Teilhaber.)

Minister stellt Einsatzwagen mit neuem Signalton nach US-Vorbild vor
Die Polizei kontrolliert Autofahrer in Baden-Württemberg künftig mit einem neuen, schrillen Anhaltesignal – es klingt wie der Sirenensound der US-Polizei. Der Signalton «Yelp» und das rote Blitzlicht «Flasher» an Streifenwagen werden nach einem Test jetzt landesweit eingeführt, wie das Innenministerium ankündigte.
(Südkurier. Schießt die Polizei jetzt auch sofort, und kriegen die Bürger auch Waffen? Kindische Politik.)

Bürger feiern Heimattage mit Kretschmann und Spargel-Genüssen
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat am Sonntag die baden-württembergischen Heimattage in Bruchsal (Kreis Karlsruhe) eröffnet. Das traditionsreiche Fest steht auch unter dem Motto «450 Jahre Spargel».
(Südkurier. Ohne CDU-Spargelspitze Wolf?)

BND-Affäre
SPD wirft Kanzleramt „klägliches Versagen“ vor
Ignorierte das Kanzleramt Warnungen des BND vor NSA-Spionage? Entsprechende Erkenntnisse belasten das Koalitionsklima massiv. Die SPD verlangt eine sofortige Erklärung und will den Untersuchungsausschuss erweitern
(spiegel.de.Warum lässt sich die SPD vom Kanzleramt führen?)

Müllers Memo
Deutschland braucht Flüchtlinge
Immer mehr Menschen aus dem Ausland kommen nach Deutschland. Eine großartige Entwicklung – falls es den Deutschen gelingt, die Zuwanderer zum dauerhaften Bleiben zu bewegen.
(spiegel.de. Magazin für Bekloppte und Bescheuerte? Nachrömische Dekadenz. So hat sich auch das Römerreich abgeschafft.)

Michael Hüther
IW fordert mehr Flüchtlinge für deutschen Arbeitsmarkt
Der Ökonom Michael Hüther ist überzeugt, dass die demografische Lücke nur mit einem Zuwanderungsgesetz gelöst werden kann. Den Widerstand von Innenminister de Maizière hält er für „unverantwortlich“.Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, sieht in der großen Anzahl an Flüchtlingen vor allem viel Potenzial für den Arbeitsmarkt…Viele Flüchtlinge sind gut ausgebildet, dürfen aber in Deutschland nicht arbeiten. Angesichts des Fachkräftemangels fordert der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, das große Potenzial der Asylbewerber zu nutzen. Jeder Ankommende sollte die Möglichkeit erhalten, unbürokratisch in den rechtlichen Status eines Arbeitsmigranten zu wechseln…Jeder fünfte Asylbewerber bringt einen Hochschulabschluss mit, jeder dritte hat eine Qualifikation, die der eines deutschen Facharbeiters entspricht. Die größte Hürde sind die oft fehlenden Deutschkenntnisse…
(welt.de. Wenn das kein hirnverbrannter Schwachsinn ist! Woher kommt der?)

 

Verbote geplant

E-Zigaretten und E-Shishas:  Novellierung des Jugendschutzgesetzes

wasserpfeifebar

(lifePR) – Die Bundesregierung will die Abgabe und den Konsum von elektronischen Zigaretten und Shishas an Kinder und Jugendliche verbieten. „Mit den E-Shishas und E-Zigaretten sind Produkte auf dem Markt, die keinesfalls in die Hände von Minderjährigen gelangen sollten“, betonten Bundesjugendministerin Manuela Schwesig und Bundesernährungsminister Christian Schmidt  bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin. Neueste Studien belegen: Die so genannten „Liquids“ schaden der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen – unabhängig davon, ob sie Nikotin enthalten oder nicht.

„Wir müssen die bestehende Gesetzeslücke schließen. Dass Kinder und Jugendliche diese Produkte einfach kaufen und konsumieren können, ist für mich eine unhaltbare Situation“, so Manuela Schwesig. Auch die Gefahr durch die nikotin-freien Liquids dürfe nicht unterschätzt werden: „Sie schmecken nach Mango, Schokolade oder Kaugummi – aber was da inhaliert wird, ist alles andere als harmlos.“

Für Bundesminister Christian Schmidt, neben Ernährung und Landwirtschaft auch für den gesundheitlichen Verbraucherschutz zuständig, ist ein Abgabeverbot ein Meilenstein für den gesundheitlichen Verbraucherschutz: „E-Zigaretten, egal ob mit oder ohne Nikotin, sind keine harmlosen Erzeugnisse. Indem wir den Verkauf unterbinden, schützen wir Kinder und Jugendliche präventiv vor den Gefahren des Rauchens. Der Jugendschutz geht hier Hand in Hand mit dem gesundheitlichen Verbraucherschutz. Diesen müssen wir auch bei nikotinfreien E-Zigaretten verbessern.“ Er strebe die Gleichstellung von nikotinhaltigen und nikotinfreien E-Zigaretten an, soweit dies für den gesundheitlichen Verbraucherschutz erforderlich ist.

Bei nikotinhaltigen E-Zigaretten und E-Shishas liegt die Gefährdungslage für Kinder und Jugendliche auf der Hand. Die gesundheitlichen Folgen von Nikotinkonsum sind relativ gut erforscht. Bei den nikotinfreien E-Zigaretten und E-Shishas liegen nunmehr entsprechende Bewertungen vor, u.a. vom Bundesinstitut für Risikobewertung, vom Deutschen Krebsforschungszentrum und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Demnach entstehen beim Dampfen sowohl von nikotinhaltigen als auch nikotinfreien E-Zigaretten Carbonylverbindungen, darunter Formaldehyd, Acrolein und Acetaldehyd, die Krebs auslösen können.

Außerdem enthalten die Aerosole von E-Zigaretten und E-Shishas feine und ultrafeine Partikel. Eine chronische Schädigung durch diese Partikel wirkt sich besonders in der Wachstumsphase aus und beeinträchtigt bei Kindern die Lungenentwicklung. Das Wachstum der Lunge endet erst im jungen Erwachsenenalter.

Nicht zuletzt könnte der anfängliche Gebrauch von vermeintlich harmlosen nikotinfreien E-Zigaretten dazu verleiten, neue Reize zu suchen und auf nikotinhaltige E-Zigaretten oder herkömmliche Tabakzigaretten umzusteigen.

Um Kinder und Jugendliche wirksam vor Tabakkonsum zu schützen, sieht das Jugendschutzgesetz (JuSchG) klare Regelungen zu Tabakwaren vor: Nach § 10 JuSchG dürfen in Gaststätten, Verkaufsstellen oder sonst in der Öffentlichkeit Tabakwaren an Kinder oder Jugendliche unter 18 Jahren nicht abgegeben werden. Zudem bestimmt § 10 JuSchG, dass in Gaststätten, Verkaufsstellen oder sonst in der Öffentlichkeit Kindern oder Jugendlichen unter 18 Jahren das Rauchen nicht gestattet werden darf.

Allerdings handelt es sich bei E-Zigaretten und E-Shishas, bei denen sogenannte Liquids verdampfen, nicht um „Tabakwaren“ im Sinne des § 10 JuSchG. Insofern greifen die strikten Abgabe- und Rauchverbote des Jugendschutzgesetzes bislang nicht.

Gesundheitsschädliche Substanzen im Aerosol
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat in einer wissenschaftlicher Bewertung und Stellungnahme festgestellt, dass beim Dampfen sowohl von nikotinhaltigen als auch nikotinfreien E-Zigaretten Carbonylverbindungen, einschließlich Formaldehyd, Acrolein und Acetaldehyd entstehen. Carbonylverbindungen und Acetaldehyd stehen im Verdacht, Krebs auszulösen. Formaldehyd wird seit dem 01.04.2015 im Anhang VI der CLP-Verordnung als Karzinogen der Kategorie 1B eingestuft (Verordnung 605/2014 der EU-Kommission vom 5. Juni 2014), d.h. die krebsauslösende Wirkung gilt beim Menschen als wahrscheinlich. Acrolein kann zusätzlich die Reizung und Entzündung exponierter Schleimhäute bewirken und bei inhalativer Aufnahme zu Nekrosen des Lungengewebes führen. Die Belastung durch Formaldehyd und andere Carbonylverbindungen kann unter bestimmten Bedingungen ähnlich hoch liegen wie bei herkömmlichen Tabakzigaretten. Es gibt keinen Schwellenwert, unterhalb dessen ein Gemisch dieser Stoffe unbedenklich wäre.

Aromazusätze
Aromazusätze sind in nahezu allen Liquids von E-Zigaretten und E-Shishas enthalten. Das BfR stellt fest, dass die aromatisierten Liquids unabhängig vom Nikotingehalt zytotoxische Eigenschaften besitzen. Geschädigt würden vorrangig Stammzellen, die bei Wachstum und Entwicklung sowie bei der Regenerierung des geschädigten Lungengewebes nach Infektionskrankheiten oder Entzündungen eine wichtige Rolle spielen. Eine chronische Schädigung durch die eingeatmeten Dämpfe könnte sich besonders in der Wachstumsphase nachteilig auswirken.

Feine und ultrafeine Partikel im Aerosol
Das BfR legt in seiner Stellungnahme dar, dass die Aerosole von E-Zigaretten und E-Shishas feine und ultrafeine Partikel enthalten, die aus den Verneblungsmitteln bestehen. Diese Partikel können bis in tiefe Regionen der Lunge, die Alveolen, vordringen, sich dort ablagern und oxidativen Stress und Entzündungsreaktionen auslösen. Eine chronische Schädigung durch diese Partikel wirkt sich besonders in der Wachstumsphase aus und beeinträchtigt bei Kindern die Lungenentwicklung. Das Wachstum der Lunge endet erst im jungen Erwachsenenalter. Es sind ähnliche Auswirkungen wie bei anderen Formen der Luftverschmutzung durch Feinstäube oder partikuläre Materialien zu erwarten. Kinder atmen bezogen auf ihr Körpergewicht bis zu 50 % mehr Luft ein, so dass auch diese feinen Partikel vermehrt in den Atemwegen von Kindern und Jugendlichen abgelagert werden.

Rauchritual
Das BfR weist ebenso wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) darauf hin, dass das Rauchritual durch den Gebrauch von E-Zigaretten und E-Shishas durch Kinder und Jugendliche einstudiert werden kann. Das Rauchritual ist ein wesentlicher Bestandteil der psychischen Abhängigkeit beim Rauchen. Dies sei ein wesentlicher Grund dafür, dass Rauchern der Ausstieg so schwer fällt und dieser mit häufigen Rückfällen verbunden ist.

Gateway-Effekt
Insbesondere süße, kinderfreundliche Aromen machen den Gebrauch von E-Zigaretten und E-Shishas für Kinder und Jugendliche attraktiv. Der anfängliche Gebrauch von vermeintlich harmlosen nikotinfreien E-Zigaretten kann dazu verleiten, neue Reize zu suchen und auf nikotinhaltige E-Zigaretten oder herkömmliche Zigaretten umzusteigen. Dieser „Gateway-Effekt“ (E-Zigaretten und E-Shishas führen zum Tabakrauchen) würde die bislang erzielten großen Erfolge bei der Tabakprävention konterkarieren.