Pferdetritt

Gericht: Tierhalter haften, wenn das Pferd den Hufschmied verletzt

pferdestraße

(lifePR) – Ein beim Beschlagen eines Pferdes verletzter Hufschmied kann den Tierhalter ungekürzt aus der Tierhalterhaftung in Anspruch nehmen, da sich bei dieser Tätigkeit die spezielle „Tiergefahr“ realisiert habe.

Im entschiedenen Fall beschlug ein Hufschmied im Auftrag der Pferdehalter den seinerzeit 13-jährigen Wallach. Bei der Ausführung der Arbeiten zog er sich aus zwischen den Parteien umstrittenen Gründen eine schwere Verletzung seines rechten Fußgelenks und oberen Sprunggelenks zu, die in der Folgezeit mehrfach operativ behandelt werden musste und den seit dem Unfall arbeitsunfähigen Kläger auch heute noch in seiner Bewegung einschränkt.

Von den Tierhaltern hat er Schadensersatz verlangt und klagte. Das OLG Hamm hat dem Hufschmied dem Grunde nach ungekürzten Schadensersatz zuerkannt. Die Beklagten hafteten ihm als Tierhalter. In dem Unfallgeschehen habe sich eine vom Wallach ausgehende „Tiergefahr“ verwirklicht. Der Kläger habe nachgewiesen, dass er durch den Wallach getreten worden sei und sich hierbei seine komplexen Verletzungen zugezogen habe.

Die Tierhalterhaftung sei nicht ausgeschlossen, weil der Kläger beim Beschlagen des Wallachs „auf eigene Gefahr“ gehandelt habe. Beim Beschlagen setze sich ein Hufschmied zwar einer erhöhten Tiergefahr aus, dies aber auf der Grundlage eines Beschlagvertrages, der den Tierhalter regelmäßig nicht von seiner gesetzlichen Haftung entbinde, erklären ARAG Experten. Das Beschlagen eines Pferdes stelle auch keinen typischen Geschehensablauf dar, bei dem allein schon aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung aus einer Reaktion eines Pferdes auf ein bestimmtes Verhalten des Hufschmieds geschlossen werden könne (OLG Hamm, Az.: 14 U 19/14).

Literaturschnipsel

totenkopf

Das Herz sitzt über dem Popo

Von Joachim Ringelnatz

Das Herz sitzt über dem Popo. –
Das Hirn überragt beides.
Leider! Denn daraus entspringen so
Viele Quellen des Leidens.

Doch ginge uns plötzlich das Hirn ins Gesäß
Und die Afterpracht in die Köpfe,
Wir wären noch minder als hohles Gefäß,
Nur gestürzte, unfertige Töpfe.

Herz, Arsch und Hirn, – Ich ziehe retour
Meine kleinliche Überlegung. –
Denn dieses ganze Gedicht kommt nur
Aus einer enttäuschten Erregung.

Das Tagesgericht

eierbw

Schwäbischalemannisches Narret-Ei.

Ein Hauch von Adel weht durchs Tal
Umrahmt von Gutacher Trachtenträgern tragen sich Markgraf Max von Baden und seine Frau Valerie bei ihrem Besuch im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in das Gästebuch der Gemeinde ein…Eine knallgelbe Postkutsche mit adeligen Fahrgästen fährt auf der B 33 von Hornberg nach Gutach – das erlebt man im Gutachtal nicht alle Tage...
(Schwarzwälder Bote. Halloween im Mai! Begegnungen der Abartigkeit. Vier schreibende junge Leute zeigen, dass sie in Geschichte nichts gelernt haben und wohl auch nicht bereit sind, als Journalistendarsteller etwas zu lernen. Und so streicht ein Furz von Aschenbrödeladel  aus Wartezimmerpostille für Klein Lieschen über Aschenbrödeladel, nachdem der Adel 1919 abgeschafft worden ist und wirft falsche Markklößchen in ein Tal, welches einst alles andere war als badisch und die Geschichte nie einen Adeligen in Postkutsche erlebt hat. Baden hat erst Napoleon gemacht, der Kaiserhochstapler und Massenmörder aus Korsika. Und das dumme Volk klatscht dazu! Woher stammt wohl der Ausdruck „Lügenpresse“? Nicht auch von der landesweiten Fabel wie der, Offenburg sei schuldenfrei?)

Ortenauer zu Haft verurteilt
(Miba-Presse. Es gibt keinen Ortenauer! Ist das denn das ein Verbrechen?)

Der Winzer und der Flüchtling
Drehbeginn für Hochschul-Filmprojekt »Herbstschnitt« / Ein Bürgermeister und ein Pfarrer spielen mit
Im dritten Semester des Studiengangs Medien, Gestaltung und Produktion (MGP) an der Hochschule Offenburg müssen die Studierenden ein Filmprojekt realisieren – im Team, mit kleinem Budget und unter Zeitdruck. Der Kurzfilm »Herbstschnitt«, der ab Montag gedreht wird, greift dafür ein aktuelles politisches Thema auf – den hiesigen Umgang mit Asylsuchenden.
(Offenburger Tageblatt. Warum nicht Holocaustanbiederung? Da gibt’s größere Preise!)

Demografie
Interaktive Karte: Die Ortenau bis zum Jahr 2030
(Offenburger Tageblatt. Und wenn vorher darauf ein großer Haufen gemacht wird?)

Gesucht! Der Grillkönig der Ortenau
(Offenburger Tageblatt. Grillen haben die in der Redaktion!)

Besondere Ehrung für das DRK
166 Spendenwillige kamen zur Blutspende-Aktion nach Meißenheim. 158 durften sich den wertvollen Lebenssaft abzapfen lassen. Das DRK Meißenheim wurde außerdem für 50 Jahre Blutspende-Aktionen ausgezeichnet.
(Lahrer Anzeiger. Verzapft und verkorkst! Tolle Geschäftsidee für DRK-Gewinne.)

Sulzer Sparkasse macht dicht
Filiale ist nicht mehr rentabel / Schließung zum Jahresende / Flüchtlinge im ehemaligen Kindergarten?
(Lahrer Anzeiger. Ist das nicht die Offenburger Sparkasse? Jetzt Geschäfte mit Flüchtlingen?)

Planiert ohne Bauantrag
Bauordnung sorgt für die Einstellung der Arbeiten und fordert einen nachgereichten Bauantrag.
Für Verwunderung und Verärgerung hat im Sulzer Ortschaftsrat ein Bauprojekt auf der Ritti gesorgt, das mehrere Tage lang für jede Menge Lkw-Verkehr in der Wald- und Bachstraße gesorgt hatte. Die Ortsverwaltung war auf das Vorhaben erst aufmerksam geworden, als Anlieger den Grund für den Verkehr hatten wissen wollen. Ortsvorsteher Rolf Mauch musste zunächst passen,..
(Badische Zeitung. Da ist wohl jemand als Ortsvorsteher überfordert.)

Was die Apotheke der Natur alles bietet
Monika Fischer hat in Sulz erläutert, wie Löwenzahn, Brennnessel und Giersch wirken
(Badische Zeitung. Einfach mal reinlegen oder schlucken. In der Natur ist der Tod ganz natürlich.)

JVA Freiburg: Schwuler Häftling zu Jobwechsel genötigt?
Der homosexuelle Koch, gegen den sich der Hungerstreik in der JVA Freiburg gerichtet haben soll, widerspricht der Gefängnisleitung
(Badische Zeitung. Und sonst?)

CDU startet digitale Gegenoffensive
Opposition will Kompetenz bei einem wichtigen Wahlkampfthema zeigen / Strobl sieht Differenzen beim Datenschutz.
(Badische Zeitung. Wolf durch Dünnbrettbohren.)

Parlament künftig ohne Bürgermeister und Landräte
Wilfried Klenk ist seit vier Monaten Landtagspräsident – und versteht bis heute nicht, warum damals die Frauenfrage hochkam.
(Badische Zeitung. Nix verstehn? Kam sie nicht Guido Wolf hoch,bis er sie nach Gebrauch  ausgekotzt hat?)

Alles vergeigt?

Lahrer FV verliert in Oppenau und damit auch die Meisterschaft

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Bleibt vom erwarteten  großen Wurf nur ein kleines Fähnchen als Erinnerung?

(gh) – Vor einer Woche hatten sie die Chance,  mit einem Sieg gegen den Zweiten, Bühl, die Meisterschaft und den Aufstieg in die Verbandsliga klar zu machen. Selbst im letzten Spiel hätte in Oppenau ein Unentschieden gereicht, da Bühl gegen Achern nur Remis spielte. Aber was passiert? Der Lahrer FV verliert in Oppenau mit 1:3 und zieht jetzt piunktgleich mit dem schlechteren Torverhältnis den Kürzeren. Wer so die Vereinigung von Lahrer FV und Spielvereinigung zum SC Lahr vergeigt, wird sich nicht wundern müssen, wenn dieser Zusammenschluß zum Gau des Lahrer Fußballs wird. Denn die Spielvereinigung holte sich auch wieder eine Klatsche und  kickte total von der Rolle.

Statt eines Teams in der Verbandsliga und eines zweiten in der Landesliga kann nun eine Spielerflucht in alle Winde folgen. Noch gibt es eine kleine Möglichkeit über die Relegation mit den anderen Zweiten der Landesligen die Verbandsliga zu erreichen. Aber die Leistung des LFV spricht nicht dafür.

Autos mögen keine Sonnencreme

KS: Selbst kleinste Spuren am Finger können Lack schädigen

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(lifePR) – Es hört sich an wie ein Aprilscherz, doch es stimmt: Sonnencreme und Autolack vertragen sich nicht. Nach einer Information des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) können schon kleinste Spuren von Sonnencreme – zum Beispiel an den Fingern – zu bleibenden Lackschäden führen. Daher warnt der KS: Nach dem Eincremen auf keinen Fall den Lack des Autos berühren. Besser ist es, die Hände gründlich zu reinigen, bis keine Fettspuren mehr vorhanden sind. Am besten ist, sich gar nicht in der Nähe des Autos einzucremen.

Nach Angaben des KS dringt Sonnencreme sehr schnell in den Lack ein, so wie sie zum Schutz auch in die Haut eindringen soll. Am Lack allerdings führt das zu hässlichen Flecken, gegen die es kein Mittel gibt. Wie schlimm die Flecken werden, hängt von den Außentemperaturen sowie von der Menge der Sonnencreme ab, aber auch davon, wie lange sie auf den Lack einwirken kann.

Deshalb gilt, wenn es doch einmal passiert, dass der Lack aus Unachtsamkeit mit Sonnencreme in Berührung kommt, die Stelle sofort mit einem Papiertaschentuch oder Ähnlichem sauber wischen. Oft kann aber auch das die Fleckenbildung nicht verhindern.

Besonders ärgerlich ist allerdings, dass die Automobil- und Lackhersteller das Problem seit langem kennen. Sie haben aber bislang nichts dagegen unternommen. Daher appelliert der KS an die Industrie, die Qualität ihrer Lacke zu verbessern oder einen entsprechenden Schutz zu entwickeln, damit Fahrzeughalter im schlimmsten Fall nicht gezwungen sind, das Auto komplett neu lackieren zu lassen.