WeberHaus mehrstöckig

Gewachsene Nachfrage –  Treppenhaus inklusive Aufzugschaft aus Beton

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(lifePR) –  Seiner Pionierrolle wolle WeberHaus stets gerecht werden und erweitere aus diesen Gründen das Unternehmen um ein weiteres Geschäftsfeld, den mehrgeschossigen Wohnungsbau. Veränderte Gegebenheiten der aktuellen Lebens- und Wohnsituation in Deutschland und Europa verlangten nach neuen Wegen und Zielsetzungen, die es ab jetzt zu beschreiten gelte.

Geschosswohnungsbau und Mehrparteienhäuser auf dem Vormarsch
Das Zusammenspiel von historisch bedeutsamen Faktoren wie Klimaschutzziele der Europäischen Union, Energiewende in der Bundesrepublik und der grassierende Wohnraummangel in den Städten fordere eine unternehmerische Bereichserweiterung geradezu heraus. Die Nachverdichtung der Innenstädte sowie die günstige Zinslage animierten Privatinvestoren hochwertige Immobilien als Geldanlage zu forcieren. Während Aktien und Fonds zu unsicher erschienen, garantierten Immobilien eine gute Rendite.

Statt Altbestand aufzukaufen, lohne sich sehr oft der Neubau für Wohnungen mit niedrigen Betriebskosten. Dank der energetischen Vorteile profitierten sowohl Investoren als auch die Mieter. Junge Familien und generationsübergreifende Wohn- oder Hausgemeinschaften – die Nachfrage seit immer stärker vorhanden. Die Städte und Gemeinden profitierten von der Erfüllung der Zielsetzung, den zusätzlichen Flächenverbrauch zu reduzieren. Die Bundesregierung strebe ihrerseits den Erhalt der aktuell bestehenden Grünflächen an. In mehrgeschossigen Geschosswohnungsbau auf Seiten des Unternehmens zu investieren, sei somit der logische Schritt.

Mehrfamilienhaus in Kehl als Vorzeigeprojekt
Klare, symmetrische Linien und eine zeitlose Formensprache: Von außen sei kaum sichtbar, dass das fünfgeschossige Gebäude in Sachen Energie echten Vorbildcharakter habe. Als KfW-Effizienzhaus 55 unterschreite das Mehrfamilienhaus in Kehl deutlich die gesetzlichen Anforderungen, die derzeit an einen Neubau gestellt würden. Verantwortlich für so viel Energieeffizienz sei in erster Linie die Gebäudehülle, die mit einem U-Wert von 0,11 W/m2K beispielhaft sei. Ebenso sorgten die dreifach wärmeschutzverglasten Fenster für optimale Dämmwerte. Beheizt werde das Mehrfamilienhaus mit einer großen Solaranlage und einer Holz-Pelletheizung. Eine Lüftungsanlage mit dezentralen Lüftern in jeder Wohnung steigere den Komfort zusätzlich. Die modernen Balkone mit Glasbrüstungen und die Terrassen im Erdgeschoss sorgten für eine Vergrößerung des Wohnraumes und seien nach Süden ausgerichtet.

Zukunftsorientiertes Wohnen – in allen Lebenslagen
„In dem neuen Mehrfamilienhaus haben wir die Wohnungen so konzipiert, dass sie Menschen jeden Alters und in allen Lebenslagen gerecht werden. Ein zentraler Fahrstuhl vom Untergeschoss bis zur Penthouse-Wohnung ermöglicht Familien mit Kindern, Mobilitätseingeschränkten und Rollstuhlfahrern beispielsweise einen barrierefreien Zugang zu den Wohnungen“, erklärt Architekt A. Hamid von Berg-Hadjoudj. Zusätzlich ist eine Wohneinheit im Erdgeschoss barrierefrei und behindertengerecht, die zweite ist barrierearm und schwellenfrei ausgestattet.

Die bautechnische Basis des Gebäudes ist die WeberHaus-Grundkonstruktion: Die Außenwand verfügt über eine Außendämmung aus Steinwolle und sowohl Rähm als auch Schwellen wurden aus Furnierschichtholz gefertigt. Die Deckenkonstruktion ist mit REI 90 die standardisierte Ausführung bei WeberHaus. Die Außenwand des Mehrfamilienhauses ist als hinterlüftete Fassade ausgeführt, wobei die vier Millimeter starken Dekorplatten aus Alucobond® auf eine Unterkonstruktion angebracht wurden. Für die Alu-Fassadenplatten ist eine horizontale Alu-Unterkonstruktion eingebaut worden. Diese ist wartungsarm, pflegeleicht und senkt die Betriebskosten.

Das Treppenhaus in Massivbauweise dient als Fluchttreppenhaus. Die vertikale Trennung der Wohneinheiten erfolgt durch die Wohnungstrennwand in Variation REI 90. Die horizontale Trennung der Wohneinheiten wird wiederum mittels der WeberHaus-Wohnungstrenndecke durchgeführt.

Neue Wohnformen für die Zukunft
Eines stehe fest: Nicht alle Menschen planten für ihren Lebensentwurf ein Einfamilienhaus mit Garten und zwei bis fünf Kinder. Im Zeitalter der autonomen Lebensgestaltung würden die Wünsche nach flexibleren und alternativen Wohnkonzepten immer stärker. Vereinzelt gebe es Projekte in Kommunen, in denen Menschen verschiedener Generationen unter einem Dach wohnten, die meisten davon allein, dennoch mit der Absicht, soziale Bindungen aufrecht zu erhalten. Hier springe die Annehmlichkeit dieser besonderen Wohnsituation in die Bresche und lasse keine Vereinsamung aufkommen. Da diese Form des Zusammenwohnens nun auch private Investoren und Baugenossenschaften als Plan verwirklichen wollten, stelle WeberHaus als zuverlässiger Baupartner auch in diesem Bereich Know-How, Service und Qualität zur Verfügung.

Ein solches Projekt wurde vom badischen Hausbauunternehmen zum Beispiel in Reutlingen gebaut. Hier leben ab Herbst 2015 acht Parteien unter einem Dach, manche davon in Wohngemeinschaften, manche in Single-Appartements. Eine kleine Gemeinschaft von Frauen im Alter von 45 bis 65 Jahren hatte die Idee, mittels eines solchen Gebäudes einen sozialen Verbund zu schaffen, in dem man sich gegenseitig hilft, miteinander im großen Gemeinschaftsraum Zeit verbringt, aber dennoch jederzeit die eigene Wohnungstür hinter sich wieder schließen kann. Mehrgeschossiger Wohnungsbau in Holzbauweise legt den Finger an den Puls der Zeit. Diese Art Häuser zu bauen, die Lebensräume für alle sind, erlaubt flexible Konzepte, frei geplante Hausentwürfe und größte Planungssicherheit.

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