Tollitäten im Europa-Park

Bayerische Staatsministerin Dr. Beate Merk erhielt die Goldene Narrenschelle

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(lifePR) – Die vielfältigen Torheiten und Narreteien der Bayerischen Staatsregierung, angefangen bei der Mautdiskussion, bis hin zur hintersinnigen Idee der CSU, dass Zuwanderer, also auch Badener und Schwaben, im öffentlichen Raum der Familie Hochdeutsch sprechen sollen, aber auch die vermehrte Terminabsage, zum Beispiel beim Großen Narrentreffen in Lindau und die mangelnde Würdigung der schwäbisch-alemannischen Fastnacht waren die Gründe, der Bayerischen Staatsregierung vertreten durch Dr. Beate Merk, am Dienstag im Europa-Park die Goldene Narrenschelle der VSAN zu überreichen. Auch das sich beim jüngsten Großen Narrentreffen der Vereinigung in Lindau kein Vertreter der bayerischen Landesregierung blicken ließ, ist laut Wehrle den Narren etwas bitter aufgestoßen.

„1982 beim letzten Narrentreffen in Lindau saß Franz-Josef Strauß auf der Ehrentribüne“, erinnerte sich der Präsident der Vereinigung Roland Wehrle in seiner Begrüßungsrede vor über 300 Vertretern der 68 Mitgliedszünfte der Vereinigung und einer großen Schar Ehrengästen. „Bayern ist eben ein besonderes Land, für Torheiten allezeit bekannt“, äußerte Wehrle in bester närrischer Reinform zu seinen Anklagepunkten, welche der diesjährige Laudator und Träger der Goldenen Narrenschelle 2015 „ARD aktuell“-Chefredakteur Dr. Kai Gniffke mit seinem Hamburger Charme noch vertiefte. Die Bayerische Staats- und Europaministerin Dr. Beate Merk freute sich nicht nur über ihre neue Schelle, die sie auch im Bayerischen Landtag einmal zum Läuten bringen will, sondern auch mit einer fernsehreifen, närrisch gereimten Erwiderungsrede. Von Seehofers Prinzengarde rund um Markus Söder bis hin zur aktuellen Diskussion über die Deckelung des Flüchtlingszuwachses, Merk war zum Schluss nur froh, dass ihr zu Merkel noch zwei Buchstaben fehlen. Die Narren dankten der frischgekürten Schellenträgerin nicht nur mit dem Badnerlied, sondern auch mit stehenden Ovationen nach ihrer über 25-minütigen Rede.

Gastgeber Roland Mack hatte darüber hinaus für die Narren auch eine Überraschung parat. Als Gastgeschenk erhält die Parkbetreiberfamilie Mack jedes Jahr eine Maske von einer Mitgliedszunft. „Mittlerweile ist diese Sammlung auf 150 Masken angewachsen. Zum Start der neuen Saison wird es deshalb im Deutschen Themenbereich ein eigenes Fastnachtsmuseum hier im Park geben“, erklärte Mack, der in diesem Jahr von der Narrenzunft Markdorf gleich zwei Masken für sein neues Museum entgegennehmen konnte.

Für gelungene närrische Stimmung sorgteN neben dem Dinner-Show-Ballett des Europa-ParkS und der internationalen Formation „Freedom Jazz“ auch die Narrenkapelle Furtwangen und die Homberlä-Bläch-Bänd.

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