Zuschrift

Als Islamisten kamen sie nicht

Als im letzten Jahr zwei Millionen Menschen über unsere Grenze kamen (netto 1,15 Mio.), darunter 80 Prozent Muslime, beschwichtigten unser Politiker, 95 Prozent davon wären unverdächtig. Es wäre schlimm gewesen, wenn auch nur ein Prozent Problemfälle darunter waren. Das wären nämlich 10.000 Islamisten gewesen.

Es waren wahrscheinlich weniger, aber das Problem stellt sich anders. Die Zuwanderer kamen nicht nur wegen der höchsten Unterstützungsleistungen nach Deutschland, sondern weil sie wegen Fernsehbildern von Transparenten „Welcome Refuges” und solchen von Männern, Wange an Wange mit unserer Kanzlerin, nach Deutschland strömten. Da wurden große Erwartungen geweckt.
 
Diese warten nun seit Monaten auf ihre Anerkennung als Flüchtlinge, wegen der Masse an Verfahren noch länger. Und in dem Moment, in dem die meisten Antragsteller abgelehnt werden, beginnt das Problem erst. Zuerst demonstrativ „willkommen“ geheißen, und dann abgelehnt! Da kann schon Unmut bis Hass aufkommen.

Werden diese Abgelehnten gleich abgeschoben, haben die Herkunftsländer das Problem, weil sie dort Islamisten werden können, die zuvor nur ein besseres Leben wollten. Werden sie nicht abgeschoben sondern geduldet (mit dem Damoklesschwert über dem Kopf), können sie bei uns gefährlich werden. Von den anerkannten Asylbewerbern geht weniger Gefahr aus.

Die Politik hat deshalb zu entscheiden, wie sie das selbst geschaffene Problem der Masseneinwanderung nach Deutschland lösen will. Das ist nicht leicht. Die zu Islamisten gemauserten Zuwanderer haben es leichter. Für sie sind einfach wir „Ungläubige“ schuld an ihrem Schicksal – wer sonst. Wo sie dann zuschlagen hängt davon ab, wo sie leben werden. Dort oder hier.       
Albrecht Künstle,  Herbolzheim

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.