Gegen Demokratie und Grundgesetz

Deutschland ist unter Räuber gefallen – Recht verkommt zur  Frage des Geldes

revolutionschopfheim16

Was einst Recht war gegen das Volk, kann heute nicht Unrecht sein? Demnächst wird wieder geübt! Warum bloß hat Peter Lenk dem preußischen Unterdrücker auf dem Revolutionsdenkmal in Schopfheim die Gesichtszüge Erwin Teufels gegeben?

(gh) – Gerade reisen sie von Redaktion zu Redaktion, von Sensation zu Sensation in ihren Wahlkreisen, die Politiker. Nicht, dass sie etwas interessieren würde außer dem Gruppenfoto im Käsblatt. Aber nun ist ein Jahr lang Wahlkampf. Die jetzt demonstrierte Volkesnähe steht umgekehrt proportional der Bürgerferne, welche Volksvertretern eigen ist. Und ihre Promipropagandisten wagen schon gar nicht mehr nachzufragen, ob sie sonst noch was tun außer Werbetrommeln zu rühren für ihre Listenführer in Berlin. Ein auffälliger Eintrag im Klassenbuch kann das Ende von Privilegien auf Steuerzahlerkosten und den Beginn richtiger Arbeit bedeuten. Da walte jedes ernsthafte Gewissen vor!

Bei 70 Prozent Steuern und Abgaben  sind die Deutschen unter die Räuber gefallen. Obwohl – die waren einstmals oft viel gnädiger. Welcher Fürst hätte schon wagen können, seine Untertanen so auszuquetschen, dass sie nicht einmal mehr bluten? Die Erfinder der Staatstheorie seit der Antike würden sich wundern, dass es ein Land in Mitteleuropa geschafft hat, gegen sein eigenes Volk zu kämpfen und ihm Demokratie und Grundgesetz zu nehmen, welche ihm einst geliehen worden sind von Eroberern. Was der gemeine Deutsche, der sogenannte kleine Mann, aber nie vergegenwärtigt und kaum benutzt hat, scheint er nun auch gar nicht zu vermissen, da es ihm wieder genommen wird. Fast neu landet es auf  dem Flohmarkt der Geschichte.

Mein Haus, mein Auto, mein Fernseher, mein Job, mein Urlaubsstau, mein Nachbar am Mittelmeerstrand und die brühwarme Blödzeitung: Wer braucht da noch Meinungs- und Pressefreiheit? Weg sind sie, und niemand vermisst sie. Blockwarte und Denunzianten sorgen für die rechte Ordnung, vorausgesetzt sie sind link oder links.  Die rechten Populisten sind immer die anderen, auch wenn der letzte große Krieg auf die Rechnung von Linksextremisten geht. Praktischerweise werden die zu Rechtsextremisten erklärt, sonst passt’s mit Soll und Haben nicht. Was das Volk aber hat, soll es hergeben. Ablasshandel funktioniert immer, das neochristliche Gebot  des „Gib denen, die da kommen und nehmen“  ist zwar dem Sinn nach etwas verrutscht, ändert aber nichts an der allgemeinen Begeisterung der Habenichtse, endlich sich nützlich machen zu können: als Umverteiler. Wenn eine Erste Welt allerdings an eine Dritte Welt verteilt wird, wird die Erste nicht zur Zweiten, sondern zur Vierten. Der Politikerwille ihr Himmelreich? Wer sagt denn, dass die zurechnungsfähig sind, die so mit einem Land abrechnen? Ist das nicht Terror in einem politischen Amokauf? Alles duckt sich weg und muckt sich nicht mehr?

Natürlich gibt es immer jene, die mitspielen. Denn sonst wären Machenschaften, welche in Europa und Deutschland  von der Chaostheorie geleitet zu sein scheinen, in schon bekannter und altbewährter Lust am Untergang nicht möglich. Kranker Menschenverstand muss dahinter stecken, wenn immer wieder jene, die für Recht und Ordnung sorgen sollen, ja den Staat erst zum Staat machen in seinem Auftrag, für Sicherheit der  Bürger zu sorgen, alle Notbremsen ausbauen und den Büttel aus dem Sack  lassen bei Polizei und Justiz.

Über Sieg oder Niederlage vor der stets blinden Justizia, das richtige Parteibuch müsste sie  haben, falls der Fahrstuhl nach oben gehen soll,  entscheidet das Geld. Mit dessen Hilfe lassen sich rechtschaffene Bürger kriminalisieren, jeder Idiot, so scheint es, kann beeinflussen, was zu Recht gesprochen werden soll.  Wer sich zum Staatsbüttel hat krumm biegen lassen,  bis er fast bricht,  der verlässt  so schnell keine Bruchlinie entlang und in den Gesetzen. Zur Not wird politisch nachgeholfen, Grenzwerte nach oben und unten gibt es nicht. Ist ein Land in die Hand von Räubern und Ganoven gefallen, dann  ist Unehre Ehrensache. Schwarz wird Weiß und Weiß wird Schwarz, oder wie ein Richter und ein Oberstaatsanwalt verkünden: „Die berichteten Tatsachen sind unwahr“. Es scheint, die allein haben den Durchblick. Fragt sich nur, was sie sehen. Und das wird immer das sein, was sie sehen sollen.

Demokratie und Grundgesetz sehen sie nicht. Amtseide haben sie wohl vergessen, Deutschfeindlichkeit scheint zum System zu werden. Die Deutschlandkarte sticht nicht mehr. Fremder Bube scheint Trumpf zu sein, wer ihn zum Schwarzen Peter erklärt, ist Hetzer des Volkes der fremden, selbst kriminellen, Buben und zahlt alle Spielschulden dieses Landes.  Da Deutschland noch immer eine vorgeschriebene Verfassung fehlt, ist es nicht verwunderlich, in welch elenden Verfassung das Land sich befindet.  Über 80 Millionen stille und damit schlechte Bürger   trotten mit. Der Trottel sapiens hat den Homo abgelöst. Der feiert jedes Fest, mit dem er fällt und fällt und fällt. Wer Deutschland halten will, der aber zahlt und zahlt und zahlt die Rechnung für eine bescheuerte und durchgeknallte Politik gegen das Land. Ist Hochverrat Staatsziel? Aus Recht wird Unrecht, aus Gesetz Gesetzlosigkeit, aus Wahrheit Lüge. Ist es das, was Deutschlands Bürger wünschen?

Sind die Parteien kein Fall für den Verfassungsschutz? Im Grundgesetz heißt es: „Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. Ihre Gründung ist frei. Ihre innere Ordnung muss demokratischen Grundsätzen entsprechen. Sie müssen über die Herkunft und Verwendung ihrer Mittel sowie über ihr Vermögen öffentlich Rechenschaft geben.  Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig. Über die Frage der Verfassungswidrigkeit entscheidet das Bundesverfassungsgericht“. Wann geht das Bundesverfassungsgericht an die Arbeit?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.