Das Wort zum Mittwoch

 Fast alle Parteien haben ihre Programme bei den letzten Wahlen in leichter Sprache ins Netz gestellt. Das ist grober Unfug. Ich habe mir den Spaß erlaubt, die Home­page von Anton Hofreiter sprachlich auseinanderzunehmen. Jetzt stehen seine Texte nicht mehr so. Ob es mit meiner Kritik zusammenhängt, weiß ich nicht. Aber als Sprachwissenschaft­ler kann ich nur appellieren: Respekt vor der deutschen Sprache! Wir haben keine bessere, brauchen keine bessere und werden durch bewusste Eingriffe keinesfalls eine bessere bekommen.
(Peter Eisenberg, emeritierter Professor für Deutsche Sprache der Gegenwart, auf Tichys Einblick)

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