Das Tagesgericht

Ernte 17.

(gh)Ist was? „In Lahr hat Zalando jetzt 700 Angestellte. Im nächsten Jahr soll die 1000er-Marke geknackt werden. Ein Drittel des multikulturellen Teams kommt aus dem Elsass“. Was bringt das Lahr? Nix. Außer Geländeverbrauch und noch mehr Lkw. Die Stadt befindet sich mit OB Müllers „Logistikzentrum“ auf einem Irrweg. Nur produzierendes Gewerbe ist gut für eine Gemeinde und bedeutet auch Geld. Wer einen Beruf gelernt hat, sucht woanders einen Job. Selbst bei 10 Prozent Arbeitslosigkeit in Frankreich, 25 Prozent bei den Jugendlichen, ist dieser Hallenriese am Flugplatz für das Elsass nicht der Ausweg. Der abgrenzende Rhein zeigt, wie wenig Europa tatsächlich in der EU vorhanden ist. Da passt kaum etwas zusammen. Tritratrula-Distrikte verschleiern nur die Realität. Dann lieber gleich in den Europa-Park. „Traumtica“ zum Gruseln. Obwohl: Wer so in heimischen Gefilden unterwegs ist, lehren den so manche traumatisierende Veränderungen, die als Kulturbereicherung verkauft werden, nicht schon genug das Gruseln? Schuld daran muss die AfD sein, sollen Leser, Hörer und Seher ihren Medien glauben. Da es in Lahr mit dem Fliegen nicht so klappt, und auch die Fallschirmspringer immer wieder runter kommen, startet die Stadt nun ein Tieffliegerprogramm. Fahrräder mit Hilfsmotor sind der allerletzte Schrei, die immer wieder mal für Schlagzeien sorgen. Mal explodiert der Akku, ein anderes Mal gibt’s eine unsanfte Landung mit dem Erdboden auf Augenhöhe. Damit nun „plant Lahr eine Mobilitätsoffensive“. Passt so gar nicht zu einer so immobilen Stadt, die wohl am liebsten Menschen aussperren würde aus orientalischen Kulturbereicherungen? Und wenn dann noch „tiergestützte Pädagogik“ an einem Gymnasium eingeführt wird, dann sollte der Lahrer wissen, welche grpne Stunde ihm geschlagen hat. Den Wecker der Bundestagswahl nicht gehört? Was nun in Freiburg angezeigt wird, wäre auch in Lahr denkbar gewesen, denn da versuchen sie sich auch immer wieder an  der Schöpfung,  die sie laut ungaubwürdigen Verscherungen zu schützen vorgeben. „Strafanzeige wegen Vergrämung von Eidechsen fürs neue SC-Stadion meldet die BZ. Wenn Lahr Lahrer vergrämt, dann juckt dies aber niemand. Ob Schmetterlinge, Eidechsen oder AfD. Mutter Martina fordert Aufklärung? Der Frau muss doch zu helfen sein, auch wenn sie Katholikin ist.

Gregor Meyle und die Feldberger kommen zur Landesgartenschau
Der Dauerkartenvorverkauf für die Landesgartenschau startet am 14. Oktober mit einem Aktionstag in Lahr. Heute sind neue Namen fürs Bühnenprogramm veröffentlicht worden. 
(Badische Zeitung. Das Grauen kündigt sch an. Die üblichen swr4-Gartenspiele mit Schunkeln und Klatschen.)

Parkplätze ein Knackpunkt
Das Bauprojekt auf dem früheren Akad-Areal hat die nächste Hürde genommen: Der Lahrer Gemeinderat hat bei seiner Sitzung am Montag dem städtebaulichen Konzept zugestimmt. Auf dem Gelände sollen 59 Wohnungen entstehen.
(Lahrer Zeitung. Zwei Gegenstimmen und fünf Enthaltungen: Beeindruckend die politische Unmündungkeit dieses Gemeinderats. Ein Unsinnsprojekt. Ein „Weg“ als Anbindung für inzwische Tausende von Bewohnern. Verkehrs-und Stadtplanung kann Lahr nicht. Kann die Stadt überhaupt etwas außer Festle und die City sperren?)

Anke Precht stellt ihr neues Buch in Buchandlung Schwab vor
Die Offenburger Psychologin Anke Precht hat am Mittwochabend in der Buchhandlung Schwab ihr neues Buch »Gelassen powern – das Geheimnis mentaler Energie« vorgestellt.
(Lahrer Anzeiger.Tanderadei. Ist das Wissenschaft oder Esoterik?)

Ausstellungen
Das fruchtbare Ineinandergreifen zweier Kulturen
Unter dem Titel „Labor Europas, Straßburg 1880–1930“ beleuchtet ein großes Ausstellungsprojekt auf fünf Stationen die elsässische Metropole um die Jahrhundertwende.
(Badische Zeitung. Was für en Quark. Straßburg ist deutsche Kultur.)

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NACHLESE
FDP schlägt Kompromiss im Obergrenzen-Streit vor
Im Streit um eine Flüchtlingsobergrenze hat sich FDP-Generalsekretärin Nicola Beer für einen Kompromiss ausgesprochen. Sie warnte davor, schon vor den Sondierungsgesprächen unüberwindbare Hürden aufzubauen. Mehr im Liveticker.
(welt.de. Es geht schon los in den Oberstübchen von neudenkenden Anwältinnen. Jeder und jede will mal Minister. Für Spruch- und Geldbeutel gibt es keine Obergrenzen. Weg mit all den Gesetzen und der Verfassung. Lindners Umfaller-Partei kommt.)
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Sexismus-Werbeverbote in Berlin – arm, aber unsexy
Nazis in Reizwäsche: Genderpolizei am Gendarmenmarkt!
Von JOHANNES DANIELS
Berlin ist absoluter Vorreiter für das neue Jamaica-Deutschland! Erlaubt ist in Berlin: offener Drogenhandel, Mehrfach-Ehen, Vollverschleierung, genderneutrale Unisex-Toiletten, freier Cannabis-Verkauf, Kindersex, Scharia-Gerichtsbarkeit, staatsfinanzierte Islamisten, Hassprediger, steuerfinanzierte Antifa-Angriffe gegen AfD-Familienangehörige und multikriminelle Familienclans. Verboten ist in Berlin jetzt: Ästhetische Werbung für Unterwäsche, Sportwäsche und Badebekleidung mit hübschen Models. Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann hat „sexistischer“ Werbung klar den Kampf angesagt und zeigt harte Kante gegen menschenverachtende BHs, Slips, Bikinis und Feinripp-Shirts. Bereits vor geraumer Zeit hat der von den Grünen regierte Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg Werbeplakate „mit Frauen in reizender Pose und Dessous“ auf den eigenen Werbestandorten verboten. Monika Herrmann ist nicht mit dem bayerischen CSU-Spitzenkandidaten Joachim Herrmann („Roberto Blanco war immer ein wunderbarer Neger“) verwandt oder verschwägert. Sie ist offensiv bekennende Kampflesbe, was nicht unschwer zu erraten ist.
Der harte Kampf gegen Top-Model-Popolisten
Doch der unerbittliche Kampf gegen die Freiheit der Frau geht weiter: In einer aus Steuergeldern finanzierten Broschüre der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten ruft der Bezirk nun zu einer großen Beschwerde- und Boykott-Kampagne auf: „Berliner – kauft nicht bei Model-Popolisten“! Die verbotsgeile Monika Herrmann schreibt höchstpersönlich darin: „Die Werbung suggeriert eine Botschaft, dass alle Frauen käuflich sind, wie das Produkt, für das mit ihnen geworben wird“. Außerdem enthält der Aufklärungs-Flyer einen Muster-Beschwerdebrief an die werbetreibenden Unternehmen und den Deutschen Werberat. Diese „explizite“ Denunzianten-Aufforderung wird interessanterweise aus den Gewerbesteuerabgaben der zu boykottierenden Außenwerbefirmen finanziert. Ein bekanntes Relikt aus alten Berliner „Kauft nicht bei Juden“-Zeiten. Auf der „interaktiven“ Protest-Postkarte von Monika Herrmann wird weiter ausgeführt: „Sie soll direkt an Firmen geschickt werden, deren Werbung die gender-geneigte BetrachterIn als anstößig empfinden soll“. Die offizielle Broschüre der Behörde führt in zehn Punkten aus, was nun im Jamaika-Berlin 2017 diskriminierend ist: Die Darstellung der Frau als „willensschwach, hysterisch, dumm, unzurechnungsfähig, naiv“, wenn sie vor dem angezogenen Mann kaum bekleidet „hockt, kniet, sitzt oder liegt“. Auch Christian-Lindner-Poster sollen der fulminanten Feinripp-Inquistion bereits zum Opfer gefallen sein. Das Berliner Stadtmagazin „tip“ kürte Monika Herrmann bereits vor drei Jahren zur „Nummer Eins der 100 peinlichsten Hauptstädter“. Dies ist eine enorme Leistung, da es gerade in Berlin von peinlichen Hauptstädtern nur so wimmelt.
Monika Herrmann – die Nummer Eins der heimlichen Peinlichen
Der ideologisch-verbrämte Kreuzzug gegen elegante Werbe-Beauties ist nicht der erste irre Vorschlag der Grünen-Politikerin. Die Probleme im Drogen-Sumpf Görlitzer Park löste sie, indem sie den freien Verkauf von Cannabis faktisch freigab (PI-NEWS berichtete). Im Kreuzberger Rathaus ließ sie eine „genderneutrale“ Unisex-Toilette einrichten, falls sich mal jemand nicht zwischen seinen temporären 76 Geschlechtern entscheiden kann. Sie musste sich außerdem dem Vorwurf aussetzen, dass sie ihre Lebensgefährtin bei einer steuerfinanzierten Anstellung begünstigt hat. Sie forderte in einem „Verhaltenskodex für Touristen“ die sichere Benutzung von Gummis – bei Rollkoffern. Ende Juni 2015 stellte Herrmann beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte einen Antrag für ein „Modellprojekt Coffeeshops“, bei dem unter „wissenschaftlicher Begleitung“ legal auch härtere Drogen verkauft werden sollten, Um-Volker Crystal Beck lässt grüßen. Begründet wurde der Antrag vor allem mit Gründen des Jugendschutzes.
Love me Gender
Die rot-grüne Bezirksverwaltung von Friedrichshain-Kreuzberg hat nun eigens eine Arbeitsgemeinschaft und Jury gegen „Sexismus in der Werbung“ eingerichtet. „BürgerXinnen“ können sich bei dieser über unangemessene Werbung beschweren. Die Jury prüft dann auf diskriminierende, sexistische oder frauenfeindliche Inhalte. Schließlich soll das Bezirksamt die Werbegesellschaften dann dazu auffordern, entsprechend „explizit“ eingestufte Werbung abzuhängen und zu vernichten. Dabei stehe „nicht nur nackte Haut unter Beobachtung“, sondern unter anderem auch Werbung, in der sich „Männer und Frauen nicht auf Augenhöhe begegnen“.
Das Netzstrumpf-Durchsetzungsgesetz
Ein erstes Opfer waren dabei die sympathischen “westwing.de“-Werbestars Natalia Wörner und Heiko Maas – den größten Justizminister aller Zeiten (1,57m) und die Schauspielerin (1,77m) trennen 20 cm „Augenhöhe“. Die Maas-Wörner-Westwing-Promotion-Seite fiel danach der Maas-eigenen Zensur zum Opfer. Heiko Maas wollte daraufhin ebenfalls in einer groß angelegten Kampagne „sexistische Werbung“ verbieten – schließlich sollte auch nicht jeder mitkriegen, gegen welche Möpse sich der putzige Netzstrumpfdurchsetzungs-Mops täglich durchwerken muss. Ausgenommen davon war dem Vernehmen nach die Playboy-Centerfolds des schwäbelnden Leinwand-Stars („Noi, isch find den Obama erodisch“), hier trägt sie ja gerade keine inkriminierende Unterwäsche.
Heiko Maas: Gesetzespfusch gegen Taharrush – Werbeverbote gegen Gruppenvergewaltiger
Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) wollte bereits letztes Jahr mit einer Gesetzesänderung „geschlechterdiskriminierende Werbung“ verbieten. Der Gesetzentwurf von Maas sah vor, dass künftig Plakate oder Anzeigen unzulässig sein könnten, die Frauen oder Männer auf Sexualobjekte reduzieren. Im Streitfall würde ein Gericht die Entscheidung treffen. Das Änderungsverlangen des Gesetzes entsprach der Umsetzung eines Beschlusses der SPD-Parteispitze nach den sexuellen Übergriffen an Silvester in Köln durch sexistische „Männer“! Der Schuldige an den friedvollen Umvolkungs-„Übergriffen“ war schnell ausgemacht: Nicht NAFRIS, sondern Werbe-Nazis – die manipulativen Werbeagenturen, die „gemeinen“ Verführer. Gesetzespfusch gegen Taharrush! Heiko Maas wollte demnach ein „modernes Geschlechterbild“ in der Gesellschaft formen. Maas hat sich für den Entwurf ausgerechnet von der Organisation „Pinkstinks“ beraten lassen. Die UWG-Novelle gegen körperbetontes Marketing scheiterte letztlich am SPD-Wahldebakel und der Schlappe von Minime Heiko, der nicht einmal sein Direktmandat im Saarland gewinnen konnte. AfD wirkt. In Berlin wurde von den „Gleich-Stellungs“-BeauftragtInnen bedauert, dass das Gender-Gesetz zunächst zurück gestellt wurde: „Wir finden zwar sehr wichtig, was wir auf Bezirksebene machen, noch wichtiger wäre das Thema aber auf Bundesebene. Diese „Kleinteiligkeit“ bringt auf Dauer nichts.“ Ein klarer Seitenhieb auf Shorty Heiko. In Berlin jedoch können Körper- und Frauenhasser nun ganz legal gegen die „Nazis in Reizwäsche“ einpeitschen: Das ist Berlin 2017 – Burka statt Bikini! Natalia Wörter hier bei der „Pinkstinks“-Inquisition!
(pi-nes.net. Berliner Müll und Muli sind viel bunter.)berlinmüll

So fühlt sich der Berliner wohler? Sauber!

Leere Versprechen ohne Obergrenze
Allmacht und Ohnmacht der Politik
Von Roland Tichy
Dieser Wahlkampf hat die Maßstäbe verschoben. Nein, Sie werden hier nichts vom Marsch nach Rechts lesen müssen. Es geht um das Verhältnis von Bürger und Staat. In diesem Wahlkampf haben Politiker wieder viele Aufgaben an sich gezogen, Versprechungen gemacht, wie selbstverständlich Grenzen überschritten – und dafür Beifall bekommen. Meist billigen, wie man von mitgebrachten Lohnklatschern in TV-Studios mit jeder Wortmeldung abfordern kann…Die Politik kann keine Wirtschaft, ihre Mittel sind begrenzt, nicht jedes Wehwehchen ist per Gesetz heilbar. Das wird ausgeblendet…Was aber bleibt: Der Staat kann alles. Sagen seine Vertreter in ihrer Hilflosigkeit. Aber im Brustton der Überzeugung. Die Wirklichkeit außerhalb des Studios ist zum Zurechtbiegen da.
(Tichys Einblick. Darum gibt es ja in der Politik soviele Nichtskönner, wo kämen die sonst unter?)

Presse am Ende?
Hadmut
…Ich weiß zwar nicht, was „Rubikon“ genau ist, aber sie haben einen lesenswerten Artikel über die Journalismus-Krise. Sie stellen verschiedene Thesen auf und erläutern diese.Beispielsweise dass vielen Journalismus ihr eigener Journalismus nicht mehr gefällt, er habe den falschen Weg eingeschlagen. (Wenigstens da sind sie sich mit den Lesern einig.) Kritischer ist, dass viele amerikanische Journalisten inzwischen blanke Angst haben, etwas Unerwünschtes zu schreiben, und dann überwacht zu werden. 8 Jahre Obama haben eben Spuren hinterlassen. Dann würden Journalisten immer schlechter bezahlt. Alles andere wäre auch ungerecht, denn sie schreiben ja immer schlechter. Außerdem: Warum sollen Journalisten als Einzige von Globalisierung und Digitalisierung verschont werden? Sie schreiben doch so gerne linksaußen, und links ist für Globalisierung. Bedenke, worum Du bittest, es könnte Dir gewährt werden. Wären Journalisten eine Spezies, hätte man allen Grund zur Sorge, dass sie vom Aussterben bedroht sind. Weil sie aber keine Spezies sind, hegt man auch eher Hoffnung als Sorge, dass man sie endlich los wird. In den letzten zweieinhalb Jahrzehnten sind 60% der Arbeitsplätze im US-amerikanischen Journalismus verschwunden. Das passt. Denn vor etwa 20 Jahren gab es noch Journalismus. Was danach kam, braucht man nicht mehr. „Wir werden ersetzt von einer neuen Art von journalistisch geschulten PR-Experten“. Das ist falsch. Journalisten werden nicht von PR-Experten ersetzt. Journalisten haben sich selbst zu PR-Schwätzern gemacht, weil sie das in politischer Verirrung für Journalismus und Zeitgeist hielten. Was man sieht ist, dass schlechte PR-Schwätzer durch bessere PR-Experten ersetzt werden. Der Leser will aber beide nicht haben. Ein anderer Punkt, den sie anführen, ist, dass das Geschäftsmodell des Journalismus nicht tragfähig sei. Ein Geschäftsmodell, das auf Kundenbeschimpfung beruht, hat mir noch nie eingeleuchtet. Außer im SM-Bereich bei Dominas. Aber die haben wenigstens Lack und Leder an und man weiß, was man für sein Geld bekommt. Sie sagen, der Journalismus sei nicht mehr in der Lage, die zentrale Funktion der Information der Bevölkerung zu erfüllen. Und dass die Bevölkerung der Presse nicht mehr traut…Die Medieninhalte der letzten Tage zeigen meines Erachtens recht deutlich, dass das derzeitige Personal nicht Journalismusfähig ist, weder fachlich noch charakterlich, und meiner Einschätzung auch keine Hoffnung darauf besteht, dass die sich noch irgendwie bessern oder dazulernen. Das ist einfach Atommüll. Es wird einfach größere Pleiten und richtige, heftige Not brauchen, damit etwas Neues kommt.
(danisch.de. Wer „Journalisten“ anstellt, will damit was anstellen. Was, kann jeder sehen. Warum aber bezahlt er das? Wer gestorben ist, erzählen doch die Friedhöfe. Drt liegen auch unersetzliche „Journalisten“. Urnen, die noch schreiben, folgen ihnen bald.)

Derbe Worte der neuen Fraktionschefin
Nach „Fresse“-Eklat: SPD-Frau Nahles verteidigt Verbal-Attacke gegen Union
„Ab morgen kriegen sie in die Fresse“, lautete die Kampfansage der frisch gewählten Fraktionschefin Andrea Nahles an eine künftig unionsgeführte Regierung. Nun verteidigte sie ihre markigen Worte in einem TV-Interview.
(focus.de. Wenn weg, dann weg. Sie war schon mal weg. Klappe zu. Die SPD hätte sich an das übliche Geschäftsmodell halten sollen. Jetzt hat sie die Bescherung. Meine Fresse!)

Wenn alle Schranken fallen und der Hass sich Bahn bricht
Vogelfrei im eigenen Land
Von CANTALOOP
Kaum ist die Bundestagswahl ´17 ausgezählt und im Begriff, das sedierte politische Zeitgeschehen im Lande einigermaßen durcheinander zu wirbeln, so verschafft man der bekanntlich immer größer werdenden Clique von sogenannten „Antideutschen“ erneut mediale Präsenz. Und auch kaum ein Politiker der weitläufig vom Wähler abgestraften Block- und Volksparteien hält sich mehr zurück, mit diffamierender Schmähkritik an- und Warnungen vor der AfD. Eingedenk dieser Tatsache folgen, wie immer, zahlreiche Trittbrettfahrer willfährig. Dieses illustre Spektrum reicht von „Künstlern“, Musikern und natürlich Schauspielern – bis hin zu ganz normalen Menschen, die ihre Facebook-Freundeslisten nun akribisch auf potentielle AfD-Wähler oder Trump-Sympathisanten hin abklopfen – und sich dadurch selbst profilieren wollen. Ein Jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten. Obgleich solch ein Verhalten einerseits zutiefst menschlich und empirisch erklärbar ist, deutet es auf der anderen Seite doch auf die tiefe Spaltung einer Nation hin und zeigt gleichermaßen psychologische Abgründe auf, in denen manchen Zeitgenossen die politische Gesinnung ihrer Mitbürger als Indikator wichtiger erscheint, als deren sämtliche anderen Attitüden.
Grenzen von Anstand und Moral weit überschritten
Gleichwohl würde es kaum einer dieser Sektierer wagen, einen „neu-ins-Land-Gekommenen“ in einer solch heftigen Weise zu attackieren, wie seine eigenen, andersdenkenden Landsleute, selbst wenn dies, wie bei so manchem „Islamisten“, noch so gerechtfertigt wäre. Da hält man sich lieber auffallend zurück. Selbst der als gemäßigt, kultiviert und erzkatholisch geltende grüne Landesvater von Baden-Württemberg ließ es sich nicht nehmen, die Hälfte von knapp sechs Mio. Wählern der AfD als „Bodensatz“ der Gesellschaft zu bezeichnen, gewissermaßen als „Menschenmüll“, der fortan gnadenlos gejagt und sinnbildlich „umerzogen“ werden soll. Sämtliche Grenzen von Anstand, Moral und Wertschätzung werden nun weit überschritten. Alles ist jetzt erlaubt, kein Gesetz schützt die so „Ausgegrenzten“ mehr vor ihren „moralisch höherstehenden“ Mitbürgern linksgrüner Provenienz. Strenggenommen vogelfrei im eigenen Land, verfolgt und stigmatisiert von den eigenen Landsleuten(!), steht unseren „alternativen“ Politkern nun ein Spießrutenlauf sondergleichen ins Parlament bevor. Die von den Medien jahrelang kolportierte Propaganda entfaltet jetzt ihre enorme Sprengwirkung. Sobald nur der Name der blauen Partei genannt wird, fallen beim linken „Establishment“ alle Hemmungen. Dann gibt es kein Halten mehr, selbst sanfte, sitzpinkelnde und ansonsten „alles verstehende“ Studierende der zahlreichen Gender- und Sozialwissenschaften werden dabei zu Hyänen und vergessen jedwede Kinderstube, sofern sie je eine hatten. Wer sich fortan ständig als „Pack“, als „Abschaum“ und natürlich vor allem als „Nazi“ bezeichnen lassen muss, nur weil er eine andere Meinung, als die „vorgegebene“ pflegt, wird sich über kurz oder lang zurückziehen, oder tatsächlich radikalisieren. Das liegt in der Natur der Sache.  Wer wie ein Verbrecher behandelt wird, obgleich er sich an alle gesellschaftlichen Regeln hält und darüber hinaus demokratisch legitimiert ist, dem geschieht Unrecht! Während jedes Wort, jede Rede eines AfD-Politikers auf die Goldwaage gelegt wird, ihre in der Sache richtigen Texte als Apokryphen verdammt werden, so derb darf man im Umkehrschluss seine verbalen Ergüsse gestalten, wenn man auf der „richtigen“ politischen Seite steht.
Kaum Diskussionskultur abseits linker „Richtlinien“
Mit wutverzerrten Gesichtern, schreiend wie Tiere stehen die „Wohlmeinenden“ vor den Portalen der AfD-Veranstaltungen und brüllen ihren schieren Hass heraus. Hier darf man das, die Contenance gilt nichts mehr, selbst körperliche Angriffe gegenüber Kindern werden nicht verfemt. Genau deshalb bahnen sich hier alle lang unterdrückten Triebe, Instinkte und Bösartigkeiten ihren Weg. Auch der Vordenker und Allround-Gelehrte Sarrazin durfte diese Erfahrung mehrfach und insbesondere in der Hauptstadt machen, obwohl er als Sozialdemokrat der AfD nicht unbedingt sehr nahe steht. Der gesamtgesellschaftliche Diskurs ist eben linksdominiert in der bunten Republik – es gibt schlicht und ergreifend keine raumgreifende Diskussionskultur abseits dieser „Richtlinien“ mehr. Das Klima im Lande ist kontaminiert. Es wird viele Jahre dauern, um wieder bürgerlichen Frieden, gegenseitigen Respekt herzustellen, und die AfD als paritätische Partei zu begreifen, falls dies überhaupt noch möglich ist. Da ist nun viel Sensibilität und Leidensfähigkeit, auch seitens der konservativ-liberalen Parteien erforderlich. Frühkindliche Indoktrination von Kindern und Jugendlichen, gesteuert über ihre linken Lehrer und Dozenten prägt die junge Generation der „noch-länger-hier-Lebenden“ eben signifikant, die schlussendlich mit den Konsequenzen dieser zutiefst verfahrenen Situation werden klarkommen müssen. Wer sich den viralen linksgrünen Doktrinen – und alsbald sicherlich auch den Lehren und der Präsenz des immer stärker werdenden politischen Islam unterordnet, wird bestehen können. Alle anderen werden sich auf turbulente Zeiten einstellen müssen. Denn ein Paradigmenwechsel ist trotz Einzug einer Opposition in den neuen Bundestag leider immer noch in weiter Ferne. In Anlehnung an ein bekanntes Lied süddeutscher, alternativer Volksmusiker aus den 70-ern sei abschließend folgender Aphorismus, anstelle des ursprünglichen Titels gestattet: „Und sie hassen sich – und lassen sich dann nicht mehr los.“
(pi-news.net. Wenn dieses Land nicht mehr normal wird, könnte  spätestens nächstes Jahr aus dem kalten Bürgerkrieg gegen Deutschland und Deutsche ein heißer werden. Artikel 20 Grundgesetz.)

merkelblaubraun

Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland
Live Bundestagswahl
Zentralrat der Muslime fordert, AfD inhaltlich zu entlarven
Aiman Mazyek hat die Parteien dazu aufgefordert, sich im neuen Bundestag inhaltlich mit der AfD auseinanderzusetzen. Nur so könne das „rassistische Weltbild“ hinter der Partei entlarvt werden. Mehr zur Wahl im Liveticker.
(welt.de. Was für eine Frechheit! Der hat hier gar nichts zu sagen, bevor er das Grundgesetz und die Menschenrechte anerennt und Scharia und Islam unterordnet. Dann wäre Ende mit diesem Verein.Wann wird der Islam verboten wegen verfassungswidrigkeit?)

AfD-Fraktionschef Gauland
„Deutschland muß das Land bleiben, wie wir es kennen und lieben“
Die AfD will nach ihrem Einzug in den Bundestag für eine streitbarere Debattenkultur im Parlament sorgen. Die Wähler sollten merken, daß ihre Probleme im Bundestag endlich diskutiert würden, sagte der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bundestag, Alexander Gauland, der JUNGEN FREIHEIT.
„Daß sie das berechtigte Gefühl haben können, ‘die da oben’ sind nicht mehr völlig entrückt und beschließen Dinge, die sie zwar betreffen, bei denen sie aber nicht mitreden können.“ Außerdem sollte es nach dem Willen Gaulands wieder Debatten um die Grundfragen der Nation im Bundestag geben. Es sei ein „Irrwitz“, daß Themen wie Eurorettung, NSA-Überwachung, Rußland-Sanktionen oder die Asylkrise im Bundestag entweder gar nicht debattiert worden seien oder höchstens beiläufig Erwähnung gefunden hätten….Gauland erläuterte gegenüber der JF zudem seine Aussage vom Wahlabend „Wir werden uns unser Land und unser Volk zurückholen.“ Er habe die Äußerung in erster Linie auf die Einwanderung fremder Kulturen bezogen. Durch sie werde Deutschland „zu einem Land, das nicht mehr das Land ist, wie wir es kennen und lieben, nicht mehr das Land unserer Väter und Großväter. Ich will nicht, daß wir etwa nicht mehr unbefangen Weihnachten feiern können, daß wir – vor allem die Frauen – Angst auf unseren Straßen haben müssen, daß es Schulen und Stadtviertel gibt, in denen Deutsche zur Minderheit werden.“ Bei dieser Problematik spielten aber auch die Eliten eine Rolle. „Die nämlich sind es, die diese Einwanderung herbeiführen“, kritisierte Gauland. Wenn beispielsweise Claudia Roth als Vizepräsidentin des Bundestages auf einer Demonstration hinter einem Plakat mit der Aufschrift „Deutschland, du mieses Stück Scheiße“ herlaufe, dann offenbare das viel…
(Junge Freiheit. Wer will mit Merkel in ihrer DDR mit Intershop leben?)

Nach Paris-Debakel
FC Bayern entlässt Trainer Carlo Ancelotti
Die Schmach von Paris war zu viel. Nach dem 0:3 gegen Paris St. Germain ist Carlo Ancelotti nicht mehr Trainer des FC Bayern München. Co-Trainer Willy Sagnol übernimmt die Mannschaft vorerst.
(welt.de. Die Reaktion musste kommen. Wer ist für dessen Einstellung verantwortlich? Es läuft schon lange nicht.)

Kirchensprecher will Sachsen entsorgen
Klonovsky zum kirchlichen Gesinnungsstreber Ansgar Mayer
Nach dem Wahlerfolg der AfD bekam Ansgar Mayer, „Direktor für Medien und Kommunikation beim Erzbistum Köln“, feuchte Hände vor Aufregung und twitterte: „Tschechien, wie wär’s: Wir nehmen Euren Atommüll, Ihr nehmt Sachsen?“ Da bekanntlich der Müll immer mit der Strömung fließt, muss derjenige kräftig rudern, der sich mit seinem an die Spitze setzen will. Die Beobachtung solcher Gesinnungsstreber ist allein deswegen amüsant, weil ihre Versuche angesichts der dort treibenden Mengen vollkommen aussichtlos sind. Im Zweifelsfall finden sie aber Anschluss an eigene ältere Absonderungen. Freundliche Menschen, die mich anscheinend für einen soliden Müllsortierer halten, auf die Überempfindlichkeit meiner geplagten Nase freilich wenig Rücksicht nehmen, wiesen mich darauf hin, dass Mayer schon im März 2016, nach den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt, in einem offenen Brief geschrieben hat: „Hallo, AfD-Landtagskandidat. Sie sitzen jetzt irgendwo und haben feuchte Hände vor Aufregung, denn am Sonntag ist Ihr großer Tag. Mit vielen anderen Ihrer Gattung werden Sie sich ganz rechts am Rand in den Plenarsaal quetschen und abends ‚So ein Tag, so wunderschön…’ singen.“ Falls Ihnen der Ton bekannt vorkommt: Bevor er sich den Schäfchen des guten Hirten Wölki anschloss, hat Mayer im Axel-Springer-Verlag gearbeitet, sogar als „Head of Crossmedia“ im Thinktank der Axel-Springer-Akademie. Nicht nur das Haar, auch die Dressur sitzt. „Genießen Sie diesen Augenblick. Denn so schön wird es niemals wieder werden für Sie. Ab jetzt wird jedes Ihrer Worte dokumentiert. Jeden ausländerfeindlichen Übergriff, jede Verbalattacke gegen die Grundrechte, jeden indirekten Aufruf zur Gewalt wird man zur Anzeige bringen.“
Strebsame Hinterbänkler
Bislang wurden freilich nur ziemlich direkte Gewaltaufrufe und – damit auf keinen Fall in Zusammenhang stehende – Gewalttaten gegen AfD-Landtagsabgeordnete bekannt; Uwe Junge, der Fraktionschef von Rheinland-Pfalz beispielsweise, wurde hart, aber verdient ins Gesicht geschlagen, wobei ihm das Jochbein brach, seiner Frau zündeten engagierte Demokratiebeschleuniger das Auto an, und schon machen wir Schluss mit dem Mimimi. Von Gewaltaufrufen oder ausländerfeindlichen „Übergriffen“ durch AfD-Abgeordnete hörte man indes nichts, geschweige denn, dass dergleichen zur Anzeige gebracht worden sei („Da muss doch wer gepennt haben“, würde der fette Göring sagen). Und Verbalattacken gegen die Grundrechte für „Pack“ (Gabriel), „Brut“ (Özdemir), „Bodensatz“ (Kretschmann), „Nazis in Nadelstreifen“ (Maas) etc. pp., das können sogar die drögen Etabliertenvertreter besser, ohne dass gleich wer nach dem Kadi rufen müsste. „Über jeden Cent aus den Steuerkassen haben Sie dann Rechenschaft abzulegen.“ Nichts wünschte sich der brave Bürger mehr als endlich das, doch es war im März 2016 schon äußerst unwahrscheinlich, dass diese neue Sitte mit der AfD in die Parlamente einzieht, und leider ist es dabei geblieben. Man darf von der neuen Opposition vielleicht erwarten, dass sie die Masseneinwanderung drosselt, doch niemals, nie und nimmer, dass sie den „Wettbewerb der Gauner“ (Hans Hermann Hoppe) um die Steuergelder beendet. „Genussvoll werden wir verfolgen, wie sich Ihre Fraktion Jahr um Jahr stärker zerlegt. Wie sich Ihr grenzenloser, pathologischer Hass gegen die eigenen Kollegen kehrt und die AfD im Landtag genauso zusammenbricht wie vorher die der Schergen von Reps, NPD oder DVU.“  Zur Hölle mit allen Schergen! – nur: Wohin aber, wenn sie entsorgt sind, mit dem festumgrenzten, urgesunden Hass unseres strebsamen Katholikenschlingels? „Die Demokraten werden die Reihen geschlossen halten und Sie müssen das Elend entweder im Rumpf der eigenen Partei erleben oder als ein verspotteter Hinterbänkler, der – falls er überhaupt noch an Sitzungen teilnimmt – seine garantierte Redezeit vor leeren Rängen absolvieren wird.“ Wer wird dem Hinterbänkler seinen wohlverdienten Spott zuteil werden lassen, wenn die Ränge leer sind, weil die Demokraten, die Reihen fest geschlossen, mit ruhigem festen Tritt das Parlament verlassen haben? Fragen über Fragen… „Es wird sehr einsam werden in der Landeshauptstadt, und in Ihrem popeligen Abgeordneten-Appartment wird es mit der Zeit immer ein wenig nach abgestandenem Kaffee und Korn riechen.“ Es gibt einen speziellen Typus Emporkömmling, den ein regelmäßiger Alpdruck heimsucht, nämlich dass er wieder in seinem ersten popeligen Appartement hausen muss, wo es nach abgestandenem Kaffee und Korn roch resp. riecht, wo Mutti weder aufräumt noch die Wäsche wäscht und das unnütze Glied davon träumt, wenigstens ein nützliches der Gesellschaft zu werden. Bei dem einzigen Landtagsabgeordneten, den ich bislang in seinem relativ unpopeligen Appartement besuchte, roch es freilich nach Damenparfüm, ich glaube es war Eau des Merveilles Bleue, nach frischem Kaffee, Austern, Kaviar und Puligny-Montrachet, also praktisch wie bei mir daheim, und es gab sogar Platz für eine solide Bibliothek. Da fast alle AfD-Abgeordneten, so freakig manche auch erscheinen mögen, ein Studium absolviert oder einen Beruf erlernt haben, leben die meisten leider nicht in temporären Appartements, sondern in ihren Häusern, Eigentumswohnungen und Palästen, von wo aus sie mit ihren fetten Daimlern zur ungenierten Parlamentshetze fahren. „Sie werden sich konstant beobachtet fühlen – vom Verfassungsschutz, von der Presse, von verfeindeten Parteifreunden und von Ihren enttäuschten Wählern.“ Und last but not least vom strebsamen Herrn Mayer! Aber hallo! Was die enttäuschten Wähler angeht, liegt unser smarter Linkskatholik allerdings abwechslungshalber einmal falsch – gerade die haben ja AfD gewählt! „Und wenn der Spuk dann in fünf Jahren vorbei ist, werden Sie sich aus lauter Scham nicht mal mehr zum eigenen Bäcker trauen.“ Ein Blick auf das Konterfei des Buben zeigt, dass wir es mit einer typisch spätbundesrepublikanischen Charakternatur zu tun haben, der man jegliche Scham, die geheuchelte wegen Auschwitz ausgenommen, abdressiert hat. Deswegen wird er auch in Zukunft viel schamfernes opportunistisches Gezeter in die endlosen Weiten des world wide web einspeisen, worauf mich hinzuweisen, geneigter Besucher meines kleinen Eckladens, zwar nicht zum Besuchsverbot, aber zu einer ernsten Rüge führen wird.
Der ganze Seim hier.(Im Original erschienen auf michael-klonovsky.de/acta-diurna)
(pi-news.net. Was für Buben das Erzbistum so einstellt, Halleluja! Wenn da die Schäfchen nicht herdenweise rausrennen.)

Szenarien
So könnte Merkel noch 2017 stürzen
Von Rainer Zitelmann
Merkel könnte noch 2017 stürzen, wenn die Jamaika-Gespräche scheitern und es zu Neuwahlen käme. Oder kommt es stattdessen zu einem Bündnis von CDU (ohne CSU), Grünen & SPD? Solange Merkel regiert, wird Deutschland tief gespalten bleiben. Stabilität für Deutschland kann es erst geben, wenn Merkel nicht mehr Bundeskanzlerin ist. Schlimmstenfalls müssen wir darauf vier Jahre warten. Doch es gibt eine – wenn auch nur schwache – Hoffnung, dass wir sie eher loswerden können. Stellen wir uns folgendes vor:  Die SPD bleibt bei ihrer sturen Haltung, wofür vieles spricht.  CSU und/oder FDP lassen sich nicht auf einen Kuhhandel mit den Grünen bei den Themen Einwanderung/Wirtschaft/Europa ein…Es liegt in der Hand von Grünen, FDP und CSU.
(Tichys Einblick. Könnte? Müsste! Hängt nur vom Generalbundesanwalt ab.)

Innere Sicherheit
Trump senkt Flüchtlings-Obergrenze auf historischen Tiefstand
Die Vereinigten Staaten werden im kommenden Jahr weniger Flüchtlinge aufnehmen als jemals zuvor. Nach Angaben des Weißen Hauses dürfen 45.000 Asylbewerber einreisen. Im vergangenen Jahr nahmen die USA rund 85.000 Flüchtlinge auf. Trumps Amtsvorgänger Barack Obama hatte die Aufnahme von 110.000 Flüchtlingen im Jahr 2017 genehmigt. Die niedrigste Grenze für ein Kalenderjahr betrug bisher 67.000.
(Junge Freiheit. Das Land ist mit 320 Milionen Einwohnern auch viel kleiner als die BRD und hat schon 0,6 Prozent Moslems, was weniger als 2 Millionen bedeutet: Deutschland, 82 Millionen Einwohner: rund 6 – 7 Millionen Moslems.)

Wolfgang Schäuble
Keiner war erfolgreicher als „Mr. Austerität“
Von Holger Zschäpitz
Manche sagen, am Nachmittag des 27. September 2017, hätten sie ein großes Aufatmen gespürt. Ein Aufatmen, das in ganz Europa zu fühlen gewesen sei. In dem Moment nämlich, als bekannt wurde, dass Wolfgang Schäuble (CDU) nicht länger Bundesfinanzminister sein wird….Doch der überzeugte Europäer war auch ein verlässlicher Partner und gab der Euro-Zone in schweren Zeiten Stabilität. Das Selbstbewusstsein, mit dem der gebürtige Schwabe national und international auftrat, hatte wahrscheinlich auch mit seiner beeindruckenden Bilanz zu tun…Schäuble hat Bundesschulden spürbar abgesenkt…
(welt.de. Was für ein Blödsinn! Nicht einmal die Herkunft stimmt, denn er ist Badener und nicht Schwabe.  Er hat das Volk ausgeplündert und die Schulden erhöht. Von Geld hat der Jurist bekanntlich keine Ahnung. Wo sind die 100 000 Mark?)

Wolfgang Schäuble
Keiner war erfolgreicher als „Mr. Austerität“
Von Holger Zschäpitz
Manche sagen, am Nachmittag des 27. September 2017, hätten sie ein großes Aufatmen gespürt. Ein Aufatmen, das in ganz Europa zu fühlen gewesen sei. In dem Moment nämlich, als bekannt wurde, dass Wolfgang Schäuble (CDU) nicht länger Bundesfinanzminister sein wird….Doch der überzeugte Europäer war auch ein verlässlicher Partner und gab der Euro-Zone in schweren Zeiten Stabilität. Das Selbstbewusstsein, mit dem der gebürtige Schwabe national und international auftrat, hatte wahrscheinlich auch mit seiner beeindruckenden Bilanz zu tun…Schäuble hat Bundesschulden spürbar abgesenkt…
(welt.de. Was für ein Blödsinn! Nicht einmal die Herkunft stimmt, denn er ist Badener und nicht Schwabe.  Er hat das Volk ausgeplündert und die Schulden erhöht. Von Geld hat der Jurist bekanntlich keine Ahnung. Wo sind die 100 000 Mark?)

Nach der „enttäuschenden“ Wahl fallen die Masken
Gewaltaufrufe in FAZ und SPIEGEL
Die immer offener zutage tretende linksextremistische Bereitschaft, jetzt mit Gewalt eigene Vorstellungen von „Toleranz“ etc. durchzusetzen, wurde in mehreren PI-Beiträgen bereits thematisiert. Dass es sich dabei nicht nur um „spaßhaft“ vorgetragene Ankündigungen einer Andrea Nahles handelt („in die Fresse“), zeigen Aufrufe zur Gewalt, die schon beinahe unverblümt getätigt werden, in Medien, die bislang als „seriös“ galten. An die Stelle von indymedia, das vorher das Sprachrohr des linksversifften Lumpenproletariats darstellte, ist nun die „Qualitätspresse“ getreten, die dem unverhohlen dargebotenen Hass gerne ein Ersatzforum bietet.
Beispiel 1:  Emily Laquer, in der FAZ
Emily Laquer (hier mit dem Linken-Politiker Jan van Aken) gehört der „Interventionistischen Linken“ an und war Sprecherin der Demonstration „Grenzenlose Solidarität statt G20“. Nach Angaben des NDR wird derzeit gegen sie im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel ermittelt, auf dem marodierende Mordbrenner ihren Hass und ihre Zerstörungswut an Menschen und fremdem Eigentum austobten. Laquer betont gerne, dass sie Nachfahrin einer jüdischen Flüchtlingsfamilie ist, um sich mit diesem Hintergrund das (Faust)Recht herauszunehmen, über andere Parteien Betätigungs-Verbote aussprechen und die auch gleich umsetzen zu dürfen. Also ganz so, wie es die SA Anfang der 30er Jahre tat. Die FAZ druckt ihren Gewaltaufruf in einem Interview ab:
    Wie wird die radikale Linke mit dem Erfolg der AfD umgehen?
    Wir werden den Weg weitergehen, den wir im vergangenen Jahr eingeschlagen haben: In Köln haben wir mit 10.000 Menschen den Bundesparteitag der AfD gestört, im Wahlkampf haben wir dasselbe bei vielen anderen Wahlveranstaltung der AfD gemacht und auch Infostände blockiert, uns mit Transparenten davorgestellt. Ich hoffe, dass die außerparlamentarische antifaschistische Bewegung jetzt noch stärker wird. […] Deswegen beginnen wir jetzt schon mit der Mobilisierung für den Protest gegen den AfD-Bundesparteitag am 2. Dezember in Hannover. Ich hoffe auf eine Erneuerung des zivilgesellschaftlichen Engagements. Beim Birlikte-Kulturfestival in Köln war ich 2016 dabei, als wir mit Trillerpfeifen auf der Bühne den Auftritt eines AfD-Politikers verhindert haben. Wir stören überall, wo man stören kann. Manchmal hilft es auch, wenn man einen Veranstalter anruft und ihn auffordert, die AfD nicht auftreten zu lassen.
Beispiel 2:  Margarete Stokowski, Der SPIEGEL
Stokowski stach bereits durch ihr Credo „Nazis weglabern“ hervor und durch ihre seltsamen Visionen wie „dreischwänzige Katzen“, Akif Pirincci ließ ihr die Gnade zuteil werden, sich einmal mit diesem Unsinn auseinanderzusetzen.
Nach den Katzen mit den drei Schwänzen hat sie jetzt neue Visionen, etwa von „Handarbeit“. Die soll gegen „Rassisten“ geleistet werden. Etwas vornehmer als ihre Kollegin Laquer (sie selbst schreibt ja schließlich unter der Rubrik „Kultur“) verlangt sie im Grunde jedoch dasselbe wie die, es gelte einen „Kampfauftrag“ umzusetzen:
    Man sagt „Antifa bleibt Handarbeit“, und das heißt, dass wir in den kommenden vier Jahren die Hände voll zu tun haben werden, denen nachhaltig auf die Nerven zu gehen, die versuchen, sich als Konservative zu verkleiden, aber in Wirklichkeit für Rassismus, Nationalismus und völkisches Denken stehen. Gleichzeitig müssen wir denjenigen, die sie gewählt haben, erzählen, dass jeder mal Fehler macht – und dass das einer war. […]  Genau so, wie es zu schrägen, nach rechts offenen Allianzen kommt und weiter kommen wird, muss es neue ungeahnte Bündnisse gegen rechts geben. In einem Klima, in dem Hass so gut gedeiht, sind alle, die nicht rechts sein wollen, aufgerufen, sich immer wieder neu zu distanzieren, nicht nur Linke, sondern auch Konservative und Liberale. Ich stimme vielleicht zum ersten Mal im Leben FDP-Chef Christian Lindner zu, wenn er sagt, das Wahlergebnis sei ein „Kampfauftrag“.
Was unterscheidet eigentlich Kampfaufrufe, wie die in der FAZ und im SPIEGEL, noch von jenen der Stürmer-Presse gegen Juden im „Dritten Reich“? Von Medien in der Nazizeit, die, im Bewusstsein das „Richtige“ zu tun, genauso gegen „Volksfeinde“ vorgingen, ganz unverblümt, ohne die eigene Rolle zu hinterfragen? Im Gegensatz zu damals droht Redakteuren, die sich weigern dem Regime mit Hetze und Hass zu dienen, heute keine Ermordung, kein Gefängnis, keine Strafe. Es droht keine staatliche Schließung ihrer Redaktionsstuben, wenn sie den gesellschaftsfähig gewordenen Hass gegen Andersdenkende NICHT ausleben, NICHT die Möglichkeit nutzen, den eigenen Selbsthass an anderen abzuladen. Sie könnten sich anderen Themen zuwenden, sie könnten sich krank melden, wenn die Redaktion einen Hass-Artikel verlangt. „Wir haben es nicht besser gewusst“ oder „wir mussten das tun“ werden auch im Nachhinein nicht glaubwürdige Relativierungen und Ausreden sein. Sollte es noch einmal eine Geschichtsschreibung geben, die unsere Zeit aufarbeitet, so wird man die Feigheit der heutigen Redakteure und Medienmacher weitaus negativer beurteilen als die in der Nazizeit. Leider verstehen das gerade die nicht, die es angeht.
(pi-news.net. Baudelaire: „Ich begreife nicht, dass eine Hand eine Zeitung berühren kann, ohne Krämpfe von Ekel zu bekommen“.)

Kommentar zu Jamaika
Die neuen Freunde der CSU
Die Grünen sind für ihr skurrilen Äußerungen bekannt. Ob Katrin-Göring Eckardt, die sich in der Flüchtlingskrise über geschenkte Menschen freut, oder Renate Künast, die die Polizei kritisiert, wenn diese einen islamistischen Terroristen erschießt. Die CSU wird Mühe haben, ihren Anhängern zu erklären, warum sie sich mit einer solchen Truppe an den Kabinettstisch setzt.
(Junge Freiheit. Charakterlose machen für Macht alles.)

Totalitarismus statt Demokratie

„Wenn Merkel stürzt, hat sie keine Freunde mehr“

(www.conservo.wordpress.com), aktualisiert am 27.09.2017

Von Hans S. Mundi *)

Ein CDU-Mann über das Innenleben der Partei: Unter Helmut Kohl begann der Linksruck der Union

Mehr als 50 Jahre verbrachte unser Informant in der CDU. In diversen Funktionen und auf allen Ebenen in Bund und Ländern, im In- und Ausland engagierte er sich für sein christlich-konservatives Menschenbild. „Ich kam aus einem konservativen Elternhaus, und die CDU war mehr als eine Partei, sie war unsere Heimat, wie eine Familie. Wenn du das heute jemandem in der CDU sagst, dann schauen die sich an, als ob du von einem anderen Planeten kommst.“

Alle Ebenen hat er durch. Von der Jungen Union bis zu Bundesausschüssen, über Orts- und Landesverbände bis hin zu den höheren Etagen, wo die Luft schon dünner wird.

„Wenn der Helmut Kohl mich sah, fragte er schon mal meine Parteifreunde, warum ich denn immer noch Mitglied der CDU sei. Wir mochten uns nicht – und ich habe mich mit meinem kritischen Verhältnis zu Kohl nicht getäuscht: Unter Helmut Kohl begann der Linksruck der Union, Angela Merkel hat ihn vollendet.“

Sätze wie Peitschenhiebe von einem, der vorsichtig unterm Radar segelt, denn Abweichler und Andersdenkende leben unter der Aufsicht der absolutistisch agierenden Kanzlerin gefährlich. Das System Merkel ist eine moderne Variante machiavellistischer Machtausübung, wenig demokratisch und anmaßend, dem Totalitarismus näher als der Demokratie. Eine Katastrophe für Deutschland. Das System Kohl ist das System Merkel, damals begann das Unheil „Machtmensch Helmut Kohl präsentierte sich als Erlöser und gab uns allen damals bei seinem Antritt Hoffnung auf die von ihm lauthals angekündigte ‚geistig-moralische Wende‘ – die aber niemals kam.“ Was hier der Mann aus dem rheinischen Großraum zu berichten weiß, ist ein rasanter Ritt durch mehr als ein halbes Jahrhundert Parteigeschichte, damit auch ein Zeitzeugnis.

Es ist außerdem die Basis, um zu verstehen, was Angela Merkel ihrer Partei in mehr als zwölf Jahren so alles angetan hat. Es ist unglaublich, aber wahr. „Kohl umgab sich anfangs mit einer Schar exzellenter Politiker: Biedenkopf, Späth, Bernhard Vogel, der junge Heiner Geißler. Die hatten Biss und vor allem Format, waren intellektuell auf hohem Level – dann hat er einen nach dem anderen weggedrängt, um die Macht komplett an sich zu reißen. Das System Kohl ist das System Merkel, damals begann das Unheil.“

Macht vor Inhalt – die Kanzlerpartei

Interessant sind natürlich solche Vergleiche, aber wie konnte aus einer christlich-konservativen Partei, die nach dem Krieg u.a. ehemalige Mitglieder der Zentrumspartei, „Stahlhelmer“ und progressiv-liberale Marktwirtschaftler erfolgreich eingesammelt hatte, eine sozialdemokratische Beliebigkeitspartei werden?

„Kohl hat sicherlich seine Verdienste, wenn es um die deutsche Wiedervereinigung ging, aber sein Machtstreben ebnete schon damals den Weg für einen obskuren Pragmatismus. Nicht Werte standen ganz oben auf der Skala, sondern der politische Erfolg, das Erringen von Einfluss, das Regieren, die Ministersessel in Bund und Ländern.“

Wie aber äußerte sich das konkret? Heute sehnen sich konservative Kräfte doch oft zu Kohl zurück? „Die Öffnung der CDU zu Modernismen, hin zum Zeitgeist, fand kaum in der Öffentlichkeit statt. In der CDU wurde tatsächlich eine geistige und moralische Wende eingeleitet – nur in die entgegengesetzte Richtung, also ebenfalls in die Richtung des sich seit 1968 ausbreitenden linken Politikverständnisses, welches unserem Land nachhaltig schadete. Kohl war es, der innerhalb der Partei plötzlich statt der Ehe von Lebenspartnerschaften sprach, er setzte also fragwürdige Begriffe ein, wobei er gleichzeitig einer Wertediskussion bewußt auswich. Wenn wir ihn dann dazu zur Rede stellten, wurde er äußerst aggressiv – und dann war da jener Tag, als er in die Runde brüllte: ‚Die CDU war nie konservativ!‘ – ich war geschockt und wußte nun, dass wir uns alle in ihm schwer getäuscht hatten und er sich durch Macht zu einem Chamäleon entwickelt hatte. Ab da kam Macht vor Inhalt, was bis heute so blieb.“

Die deutsche Wende der Wendehälse

Nun zur Ära Merkel. Wie konnte es von Kohl ausgehend zu dieser Entwicklung unter Merkel kommen, die wohl niemand mit ihren dramatischen Konsequenzen, wie Atomausstieg, EU-Bankenrettung und Grenzöffnung, mitsamt dem Kniefall vor dem politischen Islam, so vorausgesehen haben konnte?!

„Das lag an der Persönlichkeitsstruktur von Helmut Kohl, dass er – sicherlich unbewußt und ungewollt – der CDU und Deutschland diese Frau an der Spitze bescherte. Ich behaupte, dass ihm die damals noch so unscheinbare Merkel ins System passte. Er wird sich gedacht haben, dass er diese Pfarrerstochter gut führen und leiten könnte, sie ihm in seiner Machtfülle nicht gefährlich werden würde. Das erklärt auch, warum Angela Merkel nur zwei Jahre nach ihrem Eintritt in die CDU von Kohl zur Ministerin ernannt wurde – das hatte es niemals vorher in der CDU gegeben!“

Es folgt nun eine weitere Typisierung, diesmal von der Nachfolgerin Helmut Kohls, der der Kanzler kräftig auf den Leim ging, die den „Königsmord“ an ihm vollzog, der er nicht gewachsen war, was hier auch etwas mit dem einstigen Ost-West-Krieg der Systeme und der Glaubensrichtungen zu tun hatte. Der Kommunismus entließ 1989 seine geschulten und fanatisierten Strategen und Kämpfer – nun gelangten sie in den freien Westen. Wieder gab es eine geistig-moralische Wende in Deutschland, diesmal war es eine Wende der Wendehälse. Eben noch FDJ und SED, nun über Nacht irgendwas mit „Demokratie“, in irgendeiner Partei, nicht nur in der dieser linken Tradition weiterhin treuen SED-PDS-Linkspartei, nein, überall hinein gingen die Ex-Genossinnen und Genossen.

Merkel führt das Machtsystem von Helmut Kohl gnadenlos weiter

„Merkels Wesen ist uns allen fremd. Wir im Westen kannten solcheine Art des Denkens und Handelns nicht. Merkel ist zutiefst geschult im dialektischen Materialismus von Marx und Engels, auch geprägt durch die geistige Schule von Lenin und Stalin. Sie ist sozialistisch geschult, was knallharten Kampf gegen alle politischen Gegner bedeutet, bei dem so ziemlich jedes Mittel recht ist. Gegner sind in dieser Denke Feinde, der Sozialismus kannte für diese barbarische Straflager, Folter und Erschießungen – das wird heute von den Linken gerne unter den Tisch gekehrt.

Wer aus diesem System kommt, der ist ein anderer Mensch, der ist gefährlich und man darf wohl auch sagen, äußerst hinterhältig.“ Merkel immer noch eine Kommunistin…?! „Nein, sie hat mit der Wende ihre alte Identität bewußt abgelegt und dann schnell erkannt, dass sie mit der CDU schneller weiterkommt, wenn sie durch ihren kalten Pragmatismus die alte Programmpartei beseitigt.

Und sie führte dabei dann das Machtsystem von Helmut Kohl gnadenlos weiter, verfeinerte es, wurde noch raffinierter. Unter Merkel wurde seither dann jeder ‚abrasiert‘, der auch nur ansatzweise etwas Format hatte. Merkel umgibt sich fast ausschließlich mit Hofschranzen, aber das, was sie einst in der DDR gelernt hat, das dürfte ihr heute immer noch nützlich sein.“

Merkel umgibt sich mit Hofschranzen

Merkel umgibt sich mit Hofschranzen. Wie geht so etwas? Die CDU ist keine kleine Partei, wie bringt man so viele Mitglieder und Instanzen unter Kontrolle? Und was ist mit Schäuble, der Mann hat durchaus Format, was ihm wohl auch jeder Gegner attestieren würde. „Ich lernte Schäuble schon zu Zeiten der Jungen Union kennen, konnte seinen Werdegang beobachten. Er ist sicherlich die Ausnahme unter Merkels Hofschranzen, es scheint aber dennoch zu passen. Als Schäuble begann, in der CDU Karriere zu machen, wurde Insidern schnell klar, was es mit ihm auf sich hatte. Jeder, der ihn kennt, wird es bestätigen: Schäuble ist ein eiskalter Pragmatiker, ein Manager der Macht, ein emotionsloser Machtpolitiker – insofern passt er zu Angela Merkel, die ihn wohl auch nicht mehr als gefährlich für sich einstuft, schon durch sein Alter und auch durch seine Behinderung.“

Angela Merkel ist die Spinne im Netz

Das System Merkel beschreibt der intime Kenner als „ein Netz, welches über der Partei ausgeworfen wurde. Und Angela Merkel ist die Spinne im Netz.“ Sie habe in Analogie zum bereits installierten System Kohl die Aufzucht und Kontrolle der Mitglieder als dienende Gefolgschaft perfektioniert.

„Dafür braucht man durchschnittliche Menschen, keine gestandenen erfolgreichen Persönlichkeiten, keine Unternehmer oder andere Selbständige, die auf eine Parteikarriere nicht angewiesen sind. Vom Kanzleramt bis runter in den kleinsten Ortsverband hat Merkel alles unter ihre Kontrolle gebracht, sie nimmt seismografisch auf, was in der Partei vor sich geht. Das läuft über Abhängigkeiten, die geschaffen werden, was eben nur mit einfachen Mitläufern geht, die hier eine Chance auf Karriere sehen, die sie woanders nicht hätten. Und dann wird eben mal ein verdienter Claqueur auf den Posten des stellvertretenden Landrats gehievt, gibt es Belohnungen durch Pöstchen. In diesem System der Abhängigkeiten fragt Merkel dann selbst oder durch Kontrolleure diese politischen Diener, ob sie denn nun bei diesem oder jenem mitwirken wollen, denn sonst benötige man sie ja nicht.“

Subtiler Druck, wenig Demokratie, dafür Kontrolle und Kommando.

Merkels DDR-Herkunft wird da durchaus erkennbar. Ein internes System wie bei der Mafia oder in einem kriminellen Clan, nur diese Fassade glänzt viel mehr, und man muss keine kriminellen Geschäfte machen, um ein gutes Auskommen zu haben, dafür sorgt schon der gebeutelte Steuerzahler, der in diesem System nur als Trottel, als Melkkuh, als blöder Untertan eine Rolle spielt.

Angela Merkel will mit den Bürgern nichts zu tun haben

Deutschland vor wie nach der Wahl. Wer ist Angela Merkel? Lauschen wir dem Merkel-Kenner, der das Eindringen dieser Frau in einen Haufen, den er seit fünfzig Jahren kennt, erleben durfte – der nun inmitten eines Scherbenhaufens steht, denn die CDU hat Leib und Seele an den Teufel verkauft.

„Merkel zeigt keinerlei Emotionen, das verbietet sie sich.

Also folgt sie Gedanken und einem Vorhaben, welches nicht sichtbar werden soll und durch gezeigte Gefühle verraten werden könnte. Merkel hat keinerlei Herzenswärme, sie ist eiskalt und gefühllos, eine Technikerin der Macht, eine rationale Physikerin, die alles für sich analysiert und definiert, aber niemals in Abstimmung oder Einheit mit ihrer Partei, ihren Wählern und den Bürgern dieses Landes handelt. Vor allem kommuniziert sie nicht gerne, mit fast niemandem! Ihre Sprache verrät viel.

Sie webt einen Kokon aus Sprechblasen, ihre scheußliche Rhetorik hat keinerlei Originalität, es gibt keine Reaktionen oder echte Begeisterung in ihrer Sprache. Sie trägt nicht frei ihre Meinung vor, sie liest vom Blatt oder gibt öde Nullsätze von sich, die sie vermutlich vorher mit ihren Redenschreibern einstudiert hat. Vor allem mit den Bürgern will sie nichts zu tun haben! Sie beantwortet strikt keine offenen Briefe von Bürgern an sich – das hat sie offen zugegeben. Doch dadurch erstickt sie Kritik und Diskussionen, was sie in diesem Land außerdem zum obersten Prinzip der medial gelenkten Öffentlichkeit gemacht hat.“

Deutschland ist Merkels Labor, die Bürger sind ihre Versuchskaninchen – Angela Merkel, die eiskalte Wissenschaftlerin mit dem Charme eines Dr. Frankenstein.  Sie ist die diabolische Herrscherin über ein Volk, welchem von dreisten „Integrationsbeauftragten“ (Özoguz) ihrer Bundesregierung eine eigene Kultur und Identität „jenseits der deutschen Sprache“ abgesprochen wird. Sie regiert ein Land, in dem es inzwischen verpönt ist, die deutsche Flagge zu zeigen, von einer Nation zu sprechen und sich zur Heimat zu bekennen.

Unter Angela Merkel breiteten sich an unseren Hochschulen „Gender-Lehrstühle“ aus, so wie einst in der DDR der „wissenschaftliche Sozialismus“ den gesellschaftlichen Stillstand im Geistesleben markierte. Für diesen Stillstand sorgt auch ihr Bundeszensurminister Maas, ein linker Kampfgefährte des sozialistischen Genossen Lafontaine aus dem Saarland, weshalb sich hier hinter den Kulissen viele ideologische Gemeinsamkeiten bei den Mitgliedern des Merkel-Regimes vermuten lassen. Und das alles mitsamt der CDU. Total verrückt.

S.O.S. – Hilfe, wir werden entseelt…!

„Natürlich ist nicht alles an Fehlentwicklung nur Angela Merkel geschuldet, aber sie ist die Speerspitze eines fatalen Zeitgeistes, der uns regelrecht entseelt. Heute wird auch in Manager-Seminaren der blanke Opportunismus empfohlen und gelehrt. Was bringt mir das? Womit habe ich schnell den meisten Profit?! Investitionen sind nicht mehr wichtig, das Unternehmen als Heimstatt von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, alles passé. Jeder ist austauschbar, alles ist beliebig, wir bauen nicht mehr langfristig auf, wir zocken kurzfristig ab! In dieser schönen neuen Welt ist Angela Merkel zuhause, denn sie empfindet Werte entbehrlich, sie will keine Werte vertreten, auch sie sagt den Leuten nur das, was diese vermeintlich hören wollen, regiert wird dann aus dem Hinterzimmer, wo dem einfachen Volk der Zutritt strengstens verboten ist.“

Mama Merkel mutterseelenallein – kommt die Wende der Wende?

Deutschland kurz nach der krachend verlorenen Wahl. Was kommt jetzt? Unser CDU-Mann hat da eine interessante Alternative für den Horizont: „Mag sein, dass Angela Merkel wieder eine Regierung unter ihrer Führung zusammenbekommt, was wohl diesmal etwas schwerer sein wird. Aber wann immer sie stürzt, und sei es durch einen kapitalen Fehler, der ihr unterläuft und der sie aus dem Amt kippt, schon am Tag danach wird Merkel nicht einen einzigen Freund mehr in der CDU haben – und alle werden sie kritisieren, alle werden über sie herfallen, keiner will dann jemals etwas mit ihr zu tun gehabt haben. Wetten, dass….?!“

(Quelle: https://www.journalistenwatch.com/2017/09/24/deutschland-packt-aus-teil-viii-wenn-merkel-stuerzt-hat-sie-keine-freunde-mehr/)

Asylirrsinn

Der Quell allen Übels – Immigration

Von MARCUS FRANZ

Die Massenimmigration aus dem Orient und aus Afrika ist die Ursache aller aktuellen politischen Probleme Europas oder steht mit diesen zumindest in engem Zusammenhang. Nicht nur die allgemeine Stimmung in der Bevölkerung ist deswegen nachhaltig gestört, sondern auch die Faktenlage ist so erdrückend, dass Gegenargumentationen aus rationaler Sicht nur noch absonderlich wirken und maximal auf der Gefühlsebene noch irgendwie vertretbar sind. Bei den gefühlsgesteuerten migrationsfreundlichen Haltungen (wie etwa „Barmherzigkeit“ oder „Humanität“) muss man aber immer gleich dazusagen, dass effiziente Politik für die eigene Nation niemals auf einer emotionalen Basis, sondern immer nur auf der Grundlage der Vernunft erfolgen kann: Verantwortungsethik schlägt Gesinnungsethik und Barmherzigkeit ist schon biblisch betrachtet nur immer im Einzelfall möglich. Alles andere ist letztlich eine heuchlerische Augenauswischerei oder einfach zu gut gemeint. Und gut gemeint ist das Gegenteil von gut.

Epochale Veränderungen
Sämtliche Eindrücke, Daten und Statistiken zur Immigration sagen uns, dass hier eine tektonische Massenverschiebung im Gange ist, die wahrhaft epochale Ausmaße angenommen hat. Es ist nicht nur die schiere Zahl der Herbeiströmenden ein Problem, sondern auch die demografische Zusammensetzung der immigrierenden Populationen. Die Masse der Ankömmlinge sind vorwiegend junge Männer, die kaum eine Ausbildung vorzuweisen haben und sehr oft weder des Lesens noch des Schreibens mächtig sind. Zudem kommen sie überwiegend aus Kulturkreisen, deren zentrale Merkmale jenen der westlich-europäischen Kulturen diametral widersprechen. Das alles sind negative Voraussetzungen, die für Europa denkbar ungünstig sind und daher jene immer wohltönend verlautete „Integration“, die so viele angeblich gutmeinende Politiker anstreben, de facto fast unmöglich machen.

Die Wissenschaftler sind längst kritisch
Führende Soziologen wie der niederländische Migrationsforscher Paul Scheffer haben größte Bedenken, wenn sie auf das Thema „Massenimmigration“ angesprochen werden. Scheffer sagte 2016 in einem Interview mit dem österreichischen  Magazin „profil“:
„Die Situation ist keine Frage von Links und Rechts, die Verunsicherung geht durch alle Parteien. Wir verstehen Migration nicht, wenn wir sie als Bereicherung darstellen, während sie in Wahrheit auf allen Seiten zunächst Verluste bringt. Nicht nur die Einwanderer lassen eine vertraute Welt hinter sich, was zum Teil ihren Konservativismus erklärt. Auch die einheimische Bevölkerung spürt eine kulturelle Entfremdung. Wenn man darüber spricht, wird man schnell der Fremdenfeindlichkeit verdächtigt.“

Der Holländer Ruud Koopmans, Migrationsforscher von Weltrang an der Humboldt-Universität in Berlin, publizierte kürzlich eine große Studie über das Integrationsverhalten von Muslimen und kam zu dem Ergebnis, dass Muslime sich nur dann wirklich integrieren, wenn sie sich der Mehrheitsgesellschaft anpassen. Das heisst im Klartext nichts anderes als Assimilation. Alles andere funktioniert nicht, und romantische Erwartungen an die Integrationswilligkeit von neu zugewanderten Orientalen sind höchstens naiv, wenn nicht sogar dumm. Professor Ruudmans steht zu seinen Forschungsergebnissen, das bekräftigt er immer wieder in diversen Interviews mit großen internationalen und seriösen Medien wie der NZZ.

Die Daten werden totgeschwiegen
Genau aus diesem Grund werden die Ergebnisse des international anerkannten Wissenschaftlers in Deutschland und Österreich aber nahezu totgeschwiegen: Die Mainstream-Medien berichten fast nie über seine Studien. Das würde ja dem paternalistischen Selbstverständnis unserer wackeren redaktionellen Linksmoralisten widersprechen und wäre dann doch zu aufwühlend für das noch immer allzu oft für dumm verkaufte Publikum, das von den Inhabern der Deutungshoheit bitte ständig erzogen und belehrt werden muss.

Die offizielle Regierungspolitik gibt die nicht mehr zu leugnenden Probleme im Migrationsbereich zwar schon durchaus zu, sie stellt aber unentwegt diffuse Begriffe wie Menschenrechte und Humanität in den Vordergrund, um eine klare Benennung der Tatsachen zu vermeiden. Durch diese Taktik wird die Bevölkerung noch immer in einem scheinbaren Sicherheitsmodus gehalten. „2015 darf sich  nicht wiederholen!“ sagte die deutsche Kanzlerin unlängst – und gleichzeitig vermeinte sie, dass ihre Politik von damals richtig war. Solche Aussagen sind absurd. (Der Denkzettel bei der deutschen Bundestagswahl kam umgehend, wie wir wissen).

Nachteile auf ganzer Linie
Die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Migrationskatastrophe dringen nur punktuell in die Öffentlichkeit. Dass kein Sozialstaat der Welt längerfristig mit offenen Grenzen überleben kann, ist zwar jedem klar und wird pflichtschuldigst auch thematisiert – allein, es wird nichts unternommen, um der stetigen Erosion der Wohlfahrtssysteme Einhalt zu gebieten. Täglich werden es mehr, die vom System erhalten werden müssen, ohne jemals einen Cent eingezahlt zu haben. Das ist die traurige und letztlich bestürzende Realität.

Die einzige Antwort der Regierungspolitik ist: Ja, man möchte die Immigration jetzt eh eindämmen. „Eindämmen“ – das ist Erbärmlichkeit, aber keine Politik für die Nation. Ein klares Ziel kann doch nur sein, die Massenimmigration auf null zu stellen und mittels umfassender Remigrationsmaßnahmen eine Minus-Zuwanderung zu erreichen.

Die einheimischen Bürger, die Jahrzehnte zwangsweise ihre Beiträge für das Sozialsystem leisten müssen, sehen sich tagtäglich fremdländischen Müßiggängern gegenüber, die immer neue Forderungen stellen und nicht im Traum daran denken, in ihre Heimat zurück zu kehren. Um diese Realität zu erleben, muss man nur eine Spitalsambulanz aufsuchen oder eine Melde-Stelle des AMS.

Kurze Gegenrechnung
Laut aktuellen Berechnungen kostet die gegenwärtige Krise den österreichischen Steuerzahler pro Jahr 2,5 bis 3 Milliarden Euro. Das Geld fehlt natürlich dem ohnehin unter starkem Druck stehenden Sozialsystem. Zur Illustration der Kostendimension ein plakativer Vergleich: Die veranschlagten 3 Milliarden für die Immigration machen knapp 10% des österreichischen Gesundheitsbudgets aus. Würden wir das Geld für die Gesundheit der Österreicher verwenden, gäbe es längst keine Gangbetten in den Spitälern mehr und Wartezeiten auf Hüft-Operationen oder MR-Termine wären Geschichte. Mit 3 Milliarden mehr im System könnte man sofort alle Mankos im Gesundheitswesen beseitigrn und jedem Bürger die beste Versorgung bieten. Die Kranken müssen sich letztlich daher auch fragen: Warum ist das Geld plötzlich für die Fremden da, aber vorher gab es für die Inländer Kürzungen und jeder sprach nur vom Sparen?

In Deutschland gehen die Berechnungen der Ökonomen noch viel weiter. Laut den renommierten Wirtschaftsprofessoren Hans-Werner Sinn und Bernd Raffelhüschen wird es selbst bei optimistischer Betrachtung erst ca. im Jahre 2060 (!) so weit sein, dass die Immigration die Kostenneutralität erreicht. Bis dahin erwartet Raffelhüschen anlaufende Kosten in der Höhe von etwa 900 Milliarden (!) Euro. Diese exorbitanten Summen müssen von den Ansässigen irgendwie erwirtschaftet werden. Und das spielt natürlich in alle Lebensbereiche hinein: Wir haben eine angespannte Lage im Pensionssystem, eine Kostenexplosion im Gesundheitswesen, weiterhin hohe Arbeitslosenzahlen, flaue Wirtschaftsdaten, eine Bildungsmisere und bereits jetzt schon extrem hohe Abgaben für die Leistungsträger.

Der K.o.-Schlag?
Die Migrationskatastrophe versetzt all diesen maroden Bereichen nun einen Schlag, von dem sie sich kaum mehr erholen können. Auch wenn die Konjunktur in den letzten Monaten leicht positive Tendenzen zeigt, sieht es in der Zusammenschau aller Befunde überhaupt nicht so aus, als ob die kulturelle und ökonomische Bedrohung mit den aktuellen zögerlichen Maßnahmen, die vorwiegend aus Ankündigungspolitik bestehen, wirklich abgewendet werden könnte.
(Zuerst erschienen auf thedailyfranz.at) – Marcus Franz (* 6. März 1963 in Wien) ist ein österreichischer Mediziner, Politiker und Blogger. Von Juni 2015 bis März 2016 gehörte er dem Parlamentsclub der ÖVP an. Aus diesem trat er etwas mehr als ein halbes Jahr später wieder aus, nachdem innerparteiliche Kritik an seinen Äußerungen zu Angela Merkel und deren Flüchtlingspolitik laut geworden war. Seit 1. März 2016 ist er parteifreier Abgeordneter.
(pi-news.net)

AfD in „Ex-DDR“ Volkspartei

Fünf Gründe, warum Westdeutsche so seltsam wählen

Von C. JAHN

Die AfD ist Volkspartei im Gebiet der ehemaligen DDR – ein Grund für die westdeutsch dominierte Lügenpresse, die „Ostdeutschen“ wieder einmal kollektiv als dumm, unreif, abgehängt und geistig zurückgebliebene Verlierertypen zu stigmatisieren. „Ostdeutsche“ gelten als anormal, die zu doof sind, die westdeutsche Norm zu erfüllen. Aber sollten die westdeutschen Analysten und Besserwisser in den Redaktionsstuben nicht einmal selbstkritisch in den Spiegel schauen? Wirken nicht eher viele Westdeutsche mit ihrer anachronistischen Hippie-Mentalität aus den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts völlig aus der Zeit gefallen?

Wir wollen hier nicht die Flachheiten der Lügenpresse nachahmen und die Deutschen in „Ost“ und „West“ spalten. Es scheint aber angesichts des seltsamen Wahlergebnisses im alten Westdeutschland doch angeraten, sich ganz sachlich mit einigen besonderen politischen Prägungen der Westdeutschen auseinanderzusetzen, die das Wahlverhalten im Gebiet der alten Bundesrepublik bis heute beeinflussen.

1. Die Kulturrevolution von 1968
Die von den „Analysten“ in den Medien ständig propagierte Behauptung, dass die „Ostdeutschen“ 27 Jahre nach der Wiedervereinigung immer noch zu doof sind, die Spielregeln der Demokratie zu kapieren, ist in etwa so zutreffend wie die Behauptung, die Westdeutschen hätten selbst im Jahr 1976, also ebenfalls 27 Jahre nach Wiederherstellung der Demokratie, nicht begriffen, wie der Parlamentarismus funitioniert. Die Tatsache, dass in der DDR bis 1990 eine Diktatur herrschte, hat mit dem heutigen Demokratieverständnis der sogenannten „Ostdeutschen“ tatsächlich nichts, aber auch gar nichts zu tun. Vielmehr ist der entscheidende Unterschied zwischen dem politischen Westdeutschland und dem sogenannten „Ostdeutschland“ genau derselbe wie zwischen dem politischen Westeuropa und Osteuropa: Westeuropa durchlebte die Kulturrevolution von 1968, Osteuropa nicht.

Dass die Kulturrevolution von 1968 auf Westeuropa begrenzt blieb, hatte einen einfachen Grund: Die 68er Revolution nahm ihren Ausgangpunkt 1966 im Maoismus Rotchinas. Die vom Maoismus gepredigten Ideale kultureller Selbstzerstörung, der Zerstörung der Bildung, der permanenten Selbstkritik, der Zivilisations- und Technologiefeindlichkeit – all das, was später von den westdeutschen Grünen als Maos Erben übernommen wurde –, dieses gesamte Gedankengut wurde im sowjetischen Machtbereich unterdrückt. Der Osten blieb daher auch nach 1968 kulturell intakt, während der Westen seine eigenen Länder mit edlen Wilden flutete. Die kruden Gedankengänge der 68er, die bis heute das politische Denken Westeuropas maßgeblich beeinflussen, sind daher in Osteuropa, einschließlich „Ostdeutschland“, nicht einmal im Ansatz verständlich.

Die staatliche Massenansiedlung von Mohammedanern in Frankreich und Deutschland mag in Westeuropa als tollste kulturelle Errungenschaft seit Menschengedenken gelten, in Osteuropa gilt sie als größter politischer Schwachsinn aller Zeiten. Man muss das kulturrevolutionäre, auf Selbstzerstörung gerichtete Denken vieler Westdeutscher nicht verstehen – es ist nichts als verkorkste Ideologie. Aber Westdeutsche werden bereits seit den 70er Jahren, also seit fast zwei Generationen in dieser Geisteshaltung erzogen – und natürlich hat diese lange Zeit der Indoktrination auch Einfluss auf das Wahlverhalten.

2. Mangelndes Gespür für das Totalitäre
Der totalitäre Charakter des DDR-Regimes ist tatsächlich ein Erfahrungsvorsprung, den die Bürger im Gebiet der ehemaligen DDR den Westdeutschen zweifellos voraus haben. Westdeutschland erlebte undemokratische Verhältnisse nur im Dritten Reich und in der darauffolgenden Besatzungszeit – also insgesamt nur 16 Jahre lang. Im Gebiet der ehemaligen DDR durften die Menschen hingegen 56 Jahre lang nicht wählen gehen. Diese Zeit war lang genug, um sich an den Totalitarismus zu gewöhnen, sie war aber auch lang genug, um die Mechanismen des Totalitarismus zu erkennen, zu verstehen und Gespür für seine Eigenarten zu entwickeln. Im Gebiet der ehemaligen DDR ist man daher deutlich empfindsamer, die politischen Antennen reagieren schneller, wenn politische Canaillien wie Justizminister Maas mit der Zensurgesetzgebung spielen oder die Hexe im Kanzleramt in der Manier einer „Herrschaft des Unrechts“ willkürlich vollendete Tasachen zu schaffen versucht, ohne jede rechtsstaatliche Rechtsgrundlage.

In Westdeutschland hingegen fehlen diese Antennen. Westdeutsche glauben in ihrer Unbescholtenheit und Naivität tatsächlich daran, dass der Staat, sozusagen von Natur aus, stets „das Gute“ will und dass man dem Staat und dessen Vertretern jederzeit blind vertrauen darf. Im Unterschied zur Kirche ist ein Staat aber keine moralische Institution, sondern ein Machtgefüge, das sich je nach Machtlage durchaus sehr bösartig verhalten kann. Dieses kritische Bewusstsein, die gesunde kritische Distanz gegenüber den Staat, hat sich in Westdeutschland nie entfalten können – die wenigen Jahre des Dritten Reiches waren zu kurz, um ein wirklich tiefsitzendes, grundsätzliches Misstrauen zu entwickeln.

In Westdeutschland wird daher weiterhin die Illusion gepflegt, ein deutscher Staat sei quasi gottgegeben ein immer netter, freundlicher und rechtschaffener Staat, das Dritte Reich war nur ein Ausrutscher. Westdeutsche wählen entsprechend weiterhin staatstragend diejenigen Parteien, die sie schon immer gewählt haben, ganz egal, was diese Parteien anrichten. Im Gebiet der ehemaligen DDR hingegen weiß man aus langer Erfahrung: Totalitarismus ist nie ein Ausrutscher, sondern er ist immer da, und man kann ihn schon von weitem riechen.

3. Westdeutschland in der Identitätskrise
In „Ostdeutschland“ wird üblicherweise nicht über die Frage diskutiert, was deutsch ist – man weiß das einfach. In Westdeutschland allerdings herrscht eine weit verbreitete kulturelle Identitätskrise, bedingt durch die unübersehbare, allgegenwärtige Umvolkung. Viele westdeutsche Städte sind schon heute nicht mehrt deutsch im engeren Sinne, auch wenn unser Unrechtsstaat irgendwelchen afghanischen Schleiertussis, die in Duisburg durch die Gassen schlurfen, per Einbürgerung das Etikett „deutsch“ umhängt.

Die unerträgliche Hässlichkeit vieler umgevolkter westdeutscher Städte ist natürlich eine reale Gegebenheit, mit der sich die in diesen Städten lebenden Westdeutschen notgedrungen auseinandersetzen müssen. Im Ergebnis lässt ihnen diese Auseinandersetzung allerdings keine große Wahl: Entweder sie wandern weg – nach „Ostdeutschland“ – oder sie reden sich diese hässliche Realität ihrer Städte irgendwie schön.

Die oft aufgesetzt wirkende Scheinbegeisterung vieler Westdeutscher für die Umvolkung ihrer Heimat ist daher in den meisten Fällen kaum mehr als der krampfhafte Versuch, aus der eigenen Not eine Tugend zu machen: Meine westdeutsche Innenstadt sieht zum Kotzen aus, und ich kann als Frau keinen kurzen Rock mehr tragen, aber wenigstens bin ich tolerant, und dafür klopft mir der Bürgermeister auf die Schulter. In Westdeutschland eine Partei wie CDU, SPD, FDP oder die Grünen zu wählen, die allesamt noch mehr Umvolkung, noch mehr Schleiertussis in westdeutschen Städten wollen, ist für viele Westdeutsche daher auch eine Form von Selbstbestätigung einer ihnen politisch aufgedrängten Ersatzidentität.

4. Blindheit durch Siegermentalität
Viele Westdeutsche fühlen sich heute als historische Sieger der friedlichen Revolution von 1989, obwohl sie selbst nichts, aber auch gar nichts zu dieser Revolution beigetragen haben. Die Revolution gegen die SED („Die Linke“) wurde ganz allein von „Ostdeutschen“ getragen, insbesondere den heute von der westdeutsch dominierten Lumpenpresse als doofe Dorftrottel verhöhnten Sachsen. Der westdeutsche Betrag war 1989 der Beitrag eines Zaungastes, wobei etliche dieser Zaungäste – Gerhard Schröder, Oskar Lafontaine – den Leipziger und Dresdner Revolutionären am liebsten noch Knüppel zwischen die Beine geworfen hätten, weil sie lieber die DDR-Staatsbürgerschaft anerkennen wollten, statt Wiedervereinigung zu feiern.

Historisch richtig ist allerdings, dass sich die auch in Westdeutschland gepflegte freie Marktwirtschaft gegenüber dem Unsinn des „Sozialismus“ als überlegen erwiesen hatte und der Zufall, dass die Westdeutschen selber auf der Seite der erfolgreicheren Ideologie standen, bei vielen Westdeutschen nach der Wiedervereinigung das Gefühl eines Epochensiegs auslöste. Die Arroganz, mit der viele „Ostdeutsche“ nach 1990 als angebliche „Verlierer der Geschichte“ von vielen Westdeutschen behandelt wurden, geht genau auf diese Siegestrunkenheit zurück.

Heutzutage macht die bei vielen Westdeutschen weiterhin bestehende Siegermentalität die Westdeutschen allerdings blind für neuere Entwicklungen, in denen sie nicht an vorderster Spitze stehen. Im Unterschied zu „Ostdeutschland“ hat sich Westdeutschland seit 1989 geistig nicht wirklich weiter entwickelt. Man pflegt nach wie vor den Diskurs der 70er und 80er Jahre und nimmt den abgestandenen Mief nicht wahr, den die immer gleichen eigenen Themen aus dem letzten Viertel des letzten Jahrhunderts mittlerweile ausdünsten. Das für Westdeutsche schmerzhafte Eingeständnis, dass das unübersehbare Scheitern von Multikulti in erster Linie ein westdeutsches Scheitern ist, wird mit inhaltsleerem Gerede überkleistert.

Multikulti aber, diese große westdeutsche Illusion, ist heute nicht mehr nur das abstrakte Projekt einer westdeutschen akademischen Avangarde, die sich in den 70er Jahren mit solchen Ideen die eigene satte Langeweile vetrieb. Multikulti ist heute eine harte, konkrete Realität und beginnt, Menschen zu töten. Das ist der fundamentale Unterschied zwischen der Gegenwart und den intellektuellen Traumtänzereien westdeutscher Hippies aus dem letzten Jahrhundert. Diesen fundamentalen Unterschied sieht man von „Ostdeutschland“ aus sehr deutlich. In Westdeutschland hat man ihn immer noch nicht begriffen.

5. Westdeutsche Dominanz in den Medien
Die Medienwelt des wiedervereinigten Deutschlands war von Anfang durch die westdeutschen Medienhäuser geprägt – das war damals wohl auch gar nicht anders möglich. Die stark westdeutsch geprägte Brille, mit der „der Osten“ allerdings anschließend von der Presse betrachtet wurde, wurde später auch von vielen „Ostdeutschen“ übernommen, die in der westdeutsch geprägten Medienwelt Karriere machen wollten. Der MDR, nominell „ostdeutsch“, unterscheidet sich heute in seiner Propaganda nicht erkennbar von typisch westdeutschen Lügensendern. Verfolgt man die Reportagen des MDR, hat man nicht den Eindruck, dass dieses Medium die zahlreichen Nuancen, die vielen unterschiedlichen Schattierungen politischen Denkens im Gebiet der ehemaligen DDR auch nur ansatzweise widerspiegelt.

Leider verstärkt die einseitig westdeutsche Prägung der Medienwelt unter vielen Westdeutschen die ohnehin vorhandene Neigung zur Selbstbeweihräucherung, man sei der Weisheit letzter Schluss. Als westdeutscher Medienkonsument bekommt man fortwährend suggeriert, in „Ostdeutschland“ leben nur Blöde und Dumme. Wenn dann noch suggeriert wird, eine Partei wie die AfD sei ein Ostphänomen, hält man sich von einer solchen Partei der angeblich Blöden und Dummern natürlich fern und wählt lieber die Partei der Grünen, die Partei der Superschlauen. Vielleicht stellt eines Tages ja ein „ostdeutscher“ Journalist zur Abwechlung die Frage, warum die Partei der Grünen auch 27 Jahre nach der Wiedervereinigung kaum mehr als ein reines Westphänomen ist und ob das wirklich nur daran liegt, dass in Westdeutschland alle so super schlau sind.
(Anmerkung des Autors zum Begriff „Ostdeutschland“: Es gibt kein Ostdeutschland mehr. Goethes Weimar lag noch nie in Ostdeutschland)
(pi-news.de.) Ostdeutschland ist dort, wo ungebildete kleine Amtsrichter die „Russische Föderation“ verorten.)

Er ist wieder da

Der ehemalige CDU-Politiker Martin Hohmann jetzt als AfD-MdB in Berlin

(www.conservo.wordpress.com)

Aus dem „Christlichen Forum“  (https://charismatismus.wordpress.com/2017/09/26/der-ehem-cdu-politiker-martin-hohmann-ist-jetzt-als-afd-abgeordneter-in-berlin/)

Martin Hohmann, Jurist und Familienvater mit drei Kindern, ist politisch kein unbeschriebenes Blatt. Der gläubige Katholik war erst Bürgermeister von Neuhof bei Fulda, danach langjähriger Bundestagsabgeordneter der CDU.

Er galt in Lebensrechtskreisen und bei konservativen Christdemokraten als „unser Mann“, als grundsatztreuer Parlamentarier mit Mut und Geradlinigkeit. Seine Reden und Aussagen zu Ehe und Familie, zu christlichen sowie patriotischen Grundsätzen waren ebenso klar wie seine unmißverständliche Ansage gegen die Islamisierung Deutschlands, Abtreibung und Homo-Ehe.

Als der mit großem Erfolg stets direkt gewählte Abgeordnete aus dem Wahlkreis Fulda zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2003 eine geschichtspolitische Rede hielt, gab es einen großen Knall, denn das linke Lager sah seine Stunde gekommen, um einen monatelangen Vernichtungsfeldzug  samt „brauner Keule“ gegen den unliebsamen Konservativen zu führen.Jene „umstrittene“ Ansprache Hohmanns ist jedoch  –  liest man sie vollständig und nicht etwa nur herausgerissene Sätze  – keineswegs antisemitisch. Hohmann wandte sich nämlich grundsätzlich gegen jede Kollektivschuldthese, unabhängig davon, wer auch immer damit traktiert wird. Daher sein Fazit: „Weder die Deutschen noch die Juden sind ein Tätervolk.“  – Immerhin war Hohmann zuvor als Freund jüdischer und israelischer Anliegen bekannt; als Bürgermeister machte er sich z.B. um die Pflege des jüdischen Friedhofs verdient.

Auch wenn der hessische Christdemokrat damals parteipolitisch den Kürzeren zog, so wehrte er sich juristisch in zahlreichen Fällen erfolgreich gegen die gegen ihn gerichteten Falschmeldungen. Dabei wies er diverse Presseorgane in ihre Schranken, darunter die „taz“, die Frankfurter Rundschau, den Hessischen Rundfunk, die FAZ, das Homosexuellenorgan „Queer“, den „Stern“, den „Spiegel“ sowie einzelne Politiker (z.B. Bodo Ramelow von der Linkspartei).

Es geht hier momentan aber nicht darum, jene Verleumdungskampagne gegen Hohmann aus dem Jahre 2003 und 2004 auseinanderzubröseln, die zu seinem unfairen Ausschluß aus der CDU-Bundestagsfraktion führte.

Schon damals hatte sich Kanzlerin Merkel als CDU-Chefin der linken Medientreibjagd sofort angeschlossen und die infame Ausgrenzung des konservativen Parlamentariers vorangetrieben.

Ob es Merkel paßt oder nicht: Genau jener Hohmann sitzt jetzt nach einer längeren Pause wieder im Deutschen Bundestag – diesmal freilich als Vertreter der AfD.

Der bisherige AfD-Ratsherr von Fulda gelangte durch die hessische Landesliste (er war auf Platz 6 der AfD-Kandidaten) ins Parlament. Auch sein Erststimmen-Ergebnis von 15,8 % in seinem Fuldaer Wahlkreis 174, das er aus dem Stand erreichte, ist sehr beachtlich und liegt weit über dem Kandidaten-Durchschnitt.
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HIER weitere Infos über den erfahrenen Parlamentarier:
Substanz und Existenz unseres Volkes gefährdet
https://mahofd.wixsite.com/martinhohmann-afd HIER sein Eindrücke und Erfahrungen mit Erzbischof Johannes Dyba: https://charismatismus.wordpress.com/2015/11/07/der-fuldaer-bischof-johannes-dyba-war-ein-stueck-vom-felsen-petri/ HIER eine ausführliche Rede Hohmanns gegen die Massenabtreibung als „Supergau“: https://charismatismus.wordpress.com/2011/09/05/martin-hohmann-%E2%80%9Emassenabtreibung-ist-ein-moralischer-supergau%E2%80%9C/