„Kampf auf Leben und Tod!“

Von Lenin lernen, heißt dies nicht auch, Merkels linken Block kennenlernen?

leninalt

(gh) – Wer aus einem Arbeiter- und Bauernstaat kommt und dort Sozialisms und Kommunismus wie die Muttermilch eingesogen hat und ohne Marxismus-Leninismus keinen Studienabschluss geschäfft hätte, der ist für sein weiteres Leben programmiert und gekennzeichnet. Reine Glaubenssache, denn am Ende steht immer das noch nicht erreichte unerreichbare Paradies. Was also mag eine „CDU“-Kanzlerin in ihrem Streben nach Macht antreiben? Demokratie, Rechtsstaat und christliche Werte? Oder Marxismus-Leninismus, denen Zeit und Studien gewidmet worden sind? Wer wird zugeben, dass das möglicherweise alles Humbug is? Wer gibt zu, dass sein Leben mehr auf Schein als auf Sein aufgebaut ist? Frag nach bei Lenin! In „Wie soll man den Wettbewerb organisieren?“ hat er zu Weihnachten vor 100 Jahren das Credo eines echten Sozialisten und Kommunisten geschrieben. Wer vielleicht Merkel und ihren linken Block kennenlernen will, muss bei Lenin in die Lehre gehen.

Lenin schreibt u.a., hier ausschnittsweise und  nicht fortlaufend wiedergegeben:

Der Sozialismus erstickt keineswegs den wettbewerb, im Gegenteil, er schafft erstmalig die Möglichkeit,ihn wirklich auf breiter Grundlage, wirklich im Massenumfang anzuwenden, die Mehrheit der Werktätigen wirklich auf ein Tätigkeitsfeld zu führen, auf dem sie sich hervortun, ihre Fähigkeiten entfalten, jene Talente offenbaren können, die das Volk , einem unversiegbaren Quell gleich, hervorbringt und dieder Kapitalismus zu Tausenden und Millionen zertreten, niedergehalten und erdrückt hat. Jetzt, da eine sozialistische Regierung an der Macht ist, besteht unsere Aufgabe darin, den Wettbewerb zu organisieren.

Der erste Schritt zur Befreiung der Werktätigen von dieser Zwangsarbeit ist die Konfiskation der Ländereien der Gutsbeseitzer, die Einführung der Arbeiterkontrolle, de Nationalisierung der Banken. Die nächsten Schritte werden sein: die Nationalisierung der Fabriken und Werke, der zwangsweise Zusammenschluss der gesamten Bevölkerung in Konsumgenossenschaften.die gleichzeitig Arbeitsgenossenschaften sind, die Einführung des Staatsmonools fürden Getreidehandel und für den Handel mit anderen notwedgen Gütern. (ANMERKUNG: Falls noch immer jemand irrtümlich die Nationalsozialisten nicht für nationale Sozialisten hält, sollte aus dem Lehrbuch Lenins die Fakten lernen über das, was Sozialismus ist!)

Erst jetzt wird in breitem Maße, wahrhaft für die Massen, die Möglichkeit geschaffen, Unternehmungsgeist, Wettbewerb und kühne Initiative zu entfalten. Jede Fabrik, aus der der Kapitalist hinausgeworfen wurde, oder wo er zumindest durch eine wirkliche Arbeiterkontrolle im Zaum gehalten wird, jedes Dorf, wo der Ausbeuter, der Gutsbesitzer, ausgeräuchert und sein Boden beschlagnahmt wurde, ist jetzt, erst jetzt zu einem Betätigungsfeld geworden, auf dem der Arbeitsmann sich hervortun, auf dem er den Rücken ein wenig geradebiegen, sich aufrichten und sich als Mensch fühlen kann.

Gewalt gegen Schmarotzer
Zum erstenmal nach Jahrhunderten der Arbeit für andere, der unfreien Arbeit für die Ausbeuter, bietet sich ihm die Möglichkeit, für sich selbst zu arbeiten, und zwar zu arbeiten, gestützt auf alle Errungenschaften der modernen Technik und Kultur. Natürlich kann diese in der Geschichte der Menschheit gewaltigste Ablösung der unfreien Arbeit durch die Arbeit für sich selbst nicht ohne Reibungen, Schwierigkeiten, Konflikte, nicht ohne Gewaltanwendung gegenüber den eingefleischten Schmarotzern und ihrem Anhang vor sich gehen.

Widerstand brechen der Intelligenzler
Darüber macht sich kein einziger Arbeiter Illusionen: die in langen, langen Jahren der Zwangsarbeit für die Ausbeuter, die durch endlosen Hohn und Schimpf seitens der Ausbeuter abgeharteten und durch schwere Not gestählten Arbeiter und armen Bauern wissen, daß man Zeit braucht, um den Widerstand zu brechen. Die Arbeiter und Bauern sind nicht im geringsten von den sentimentalen Illusionen der Herren Intelligenzler, dieser ganzen haltlosen Bande von der „Nowaia Shisn usw. angesteckt, die sich gegen die Kapitalisten heiser „schrien« gegen sie „gestikulierten“, sie .verdonnerten-, um zu heulen und sich wie verprügelte Hunde zu benehmen, als es zum Handeln, zur Verwirklichung der Drohungen, zur praktischen Durchführung des Sturzes der Kapitalisten kam.

Die große Sache der Ablösung der unfreien Arbeit durch die Arbeit für sich selbst, durch die in gigantischem, gesamtstaatlichem Maßstab (m gewissem Grade auch im internationalen, im Weltmaßstab) planmäßig organisierte Arbeit, erfordert außer „militärischen“ Maßnahmen zur Unterdrückung des Widerstands der Ausbeuter auch riesige organisatorische Anstrengungen des Proletariats und der armen Bauernschaft. Die organisatorische Aufgabe ist mit der Aufgabe der schonungslosen militärischen Niederhaltung der Sklavenhalter von gestern (der Kapitalisten) und der Meute ihrer Lakaien, der Herren bürgerlichen Intellektuellen, zu einem untrennbaren Ganzen verflochten.

Wir waren immer die Organisatoren und Leiter, wir haben kommandiert — sagen und denken die Sklavenhalter von gestern und ihre Handlanger aus den Reihen der Intellektuellen —, wir wollen es auch weiter bleiben, wir werden dem „einfachen Volk“, den Arbeitern und Bauern, nicht gehorchen, wir werden uns ihnen nicht unterordnen, wir werden unser Wissen in eine Waffe zur Verteidigung der Vorrechte des Geldsacks und der Herrschaft des Kapitals über das Volk verwandeln. So reden, denken und handeln die Bourgeois und die bürgerlichen Intellektuellen. Von ihrem selbstsüchtigen Standpunkt aus ist ihr Verhalten begreiflich:

Den Speichelleckern und Kostgängern der Fronherren, den Pfaffen, Amtsschreibern, Beamten, wie sie Gogol schilderte, den «intellektuellen-, die Behnski haßten, fiel es ebenfalls „schwer*, sich von der Leibeigenschaft zu trennen. Aber die Sache der Ausbeuter und ihres Intellektuellentrosses ist eine aussichtslose Sache. Die Arbeiter und Bauern brechen ihren Widerstand – leider noch nicht entschieden, energisch und rücksichtslos genug – und werden ihn endgültig brechen.

„Sie“ glauben, daß das „einfache Volk-, die „einfachen- Arbeiter und armen Bauern mit der gewaltigen, im weltgeschichtlichen Sinne des Wortes wahrhaft heroischen Charakters, vor die die sozalistische Revolution die Werktätigen gestellt hat, nicht fertig werden. „Ohne uns werden sie nicht auskommen“, trösten sich die Intellektuellen, die gewohnt sind, den Kapitalisten und dem kapitalistischen Staat zu dienen. Ihre dreisten Erwartungen werden sich nicht erfüllen: schon jetzt treten gebildete Menschen hervor, die auf die Seite des Volkes, auf die Seite der Werktätigen übergehen und diesen helfen, den Widerstand der Lakaien des Kapitals zu brechen.

Unter allen Umständen aufräumen
Organisatorische Talente gibt es unter der Bauernschaft und in der Arbeiterklasse eine Menge, und diese Talente beginnen eben erst, sich ihrer selbst bewußt zu werden, zu erwachen, nach lebendiger, schöpferischer, großer Arbeit zu streben, den Aufbau der sozialistischen Gesellschaft selbständig in Angriff zu nehmen. Eine der wichtigsten Aufgaben, wenn nicht die wichtigste, besteht jetzt darin, diese selbständige Initiative der Arbeiter und überhaupt aller Werktätigen und Ausgebeuteten bei der schöpferischen organisatorischen Arbeit in möglichst breitem Umfang zu entwickeln. Mit dem alten, albernen, unsinnigen, schändlichen und niederträchtigen Vorurteil, nur die sogenannten „höheren Klassen“, nur die Reichen oder diejenigen, die durch die Schule der reichen Klassen gegangen sind, seien imstande, den Staat zu verwalten, den organisatorischen Aufbau der sozialistischen Gesellschaft zu leiten, muß unter allen Umständen aufgeräumt werden.

Das ist ein Vorurteil. Aufrechterhalten wird es durch den faulen Hang zum Alten, die Verknöcherung, die sklavische Gewohnheit und noch mehr durch den schmutzigen Eigennutz der Kapitalisten, die daran interessiert sind, zu regieren und dabei zu plündern – zu plündern und dabei zu regieren. Nein! Die Arbeiter werden keinen Augenblick vergessen, daß ihnen die Macht des Wissens not tut. Der ungewöhnliche Drang nach Bildung, den die Arbeiter an den Tag legen, gerade jetzt an den Tag legen, ist ein Beweis dafür, daß man sich in dieser Hinsicht im Proletariat keinem Irrtum hingibt noch hingeben kann. Der Arbeit eines Organisators ist aber auch der einfache Arbeiter und Bauer gewachsen, der lesen und schreiben kann, der Menschenkenntnis und praktische Erfahrung besitzt. Unter dem „einfachen Volk-, von dem die bürgerlichen Intellektuellen so hochmütig und geringschätzig reden, gibt es eine Masse solcher Leute. Die Arbeiterklasse und die Bauernschaft sind ein noch unberührter und unversiegbarer Quell solcher Talente.

Rechnungsführung und Prduktionskontrolle Weg zum Sieg des Sozialismus
Arbeiter und Bauernt Werktätige und Ausgebeutete! Der Grund und Boden, die Banken, die Fabriken, die Werke sind Eigentum des ganzen Volkes geworden! Nehmt selbst die Rechnungsführung und Kontrolle über die Produktion und die Verteilung der Produkte in die Hand – darin und nur darin liegt der Weg zum Sieg des Sozialismus, die Bürgschaft für seinen Sieg, die Bürgschaft für den Sieg über jede Ausbeutung, über Not und Elend! …Man muß nur die Arbeit und die Erzeugnisse richtig verteilen, man muß nur eine allgemeine sachliche, praktische Kontrolle des ganzen Volkes über diese Verteilung einführen und nicht nur in der Politik, sondern auch im  täglichen  wirtschaftlichen Leben die Volksfeinde, die Reichen und ihre Kostganger, sodann die Gauner, Müßiggänger und Rowdys besiegen. Für diese Feinde des Volkes, für diese Feinde des Sozialismus und der Werktätigen darf es keine Schonung geben.

Kampf auf Leben und Tod gegen die Reichen und ihre Kostgänger, die bürgerlichen Intellektuellen, gegen die Gauner, Müßiggänger und Rowdys. Die einen wie die anderen, diese wie jene, sind leibliche Brüder, Sprößlinge des Kapitalismus, Sprößlinge der feudalen und der bürgerlichen Gesellschaft, einer Gesellschaft, in der ein kleines Häuflein das Volk ausplünderte und das Volk verhöhnte, einer Gesellschaft, in der Not und Elend Tausende und aber Tausende auf den Weg des Rowdytums, der Bestechlichkeit, der Gaunerei stieß und sie aller menschlichen Züge beraubte, einer Gesellschaft, in der unvermeidlich bei den Werktätigen das Bestreben entwickelt wurde: der Ausbeutung zu entrinnen, sei es auch durch Betrug, sich her-Wen, die widerwärtige Arbeit loszuwerden, sei es auch nur für einen Augenblick, auf irgendeine Weise, koste es, was es wolle, wenigstens ein  Stück Brot herauszuschlagen, um nicht zu hungern, um nicht samt der Familie am Hungertuch zu nagen.

Die Reichen und die Gauner – das sind zwei Seiten ein und derselben Medaille, zwei Hauptarten von Parasiten, die der Kapitalismus großgezogen hat, sie sind die Hauptfeinde des Sozialismus; diese Feinde müssen unter die besondere Aufsicht der ganzen Bevölkerung gestellt werden; gegen sie muß rücksichtslos vorgegangen werden, sobald sie die Regeln und Gesetze der sozialistischen Gesellschaft auch nur im geringsten übertreten. Jede Schwäche, jedes Schwanken, jede Sentimentalität in dieser Hinsicht wäre das größte Verbrechen am Sozialismus. Um die sozialistische Gesellschaft vor diesen Parasiten zu sichern, muß man eine allgemeine, von Millionen und aber Millionen Arbeitern und Bauern freiwillig, energisch, mit revolutionärem Enthusiasmus unterstützte Rechnungsführung und Kontrolle über die Menge der Arbeit, die Produktion und die Verteilung der Produkte organisieren. …

Diese Schlamperei, Nachlässigkeit, Unordentlichkeit, Ungenauigkett, die nervöse Hast, die Neigung, Taten durch Diskussionen, Arbeit durch Gerede zu ersetzen, diese Neigung, alles in der Welt anzufangen und nichts zu Ende zu fuhren, ist eine jener Egenschaften der „Gebildeten“, die sich keineswegs aus ihrer schlechten Natur und noch weniger aus Böswilligkeit, sondern aus allen ihren Lebensgewohnheiten, ihren Arbeitsverhältnissen, ihrer Übermüdung, der anormalen Trennung der geistigen Arbeit von der körperlichen usw. usf. ergeben.

Das Programm dieser Rechnungsführung und Kontrolle ist einfach, klar, jedem verständlich: jeder soll Brot haben, alle feste Schuhe und ordentliche Kleidung tragen, eine warme Wohnung haben, gewissenhaft arbeiten; kein einziger Gauner (auch keiner von denen,  die sich vor der Arbeit drücken) darf frei herumspazieren, sondern muss  im Gefängnis sitzen oder schwerste Zwangsarbeit verrichten, kein einziger Reicher, der die Regeln und Gesetze des Sozialismus verletzt, darf dem Schicksal des Gauners entgehen, das mit Recht das Schicksal des Reichen werden muß. „Wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen!“ – das ist das praktische Gebot des Sozialismus. Das ist es, was in der Praxis durchgeführt werden muß.

(ANMERKUNG: Im „Schwarzbuch des Kommunismus“, eine Aufsatzsammlung von 1997, in der ein Dutzend Autoren  Verbrechen, Terror, Unterdrückung (Untertitel) von kommunistischen Staaten, Regierungen und Organisationen darstellen kommt der Herausgeber, der französische Historiker Stéphane Courtois, am 6. November 1997, dem 80. Jahrestag der Oktoberrevolution 1917, in einer ersten weltweiten Gesamtbilanz von 80 Jahren KOMMUNISMUS auf eine von ihm recherchierte GESAMTOPFERZAHL DIESER VERBRECHEN von 100 MILLIONEN MENSCHEN und  forderte ihre angemessene historische und moralische Aufarbeitung.)

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