Das Tagesgericht

Kurz vor dem Start. Bald hebt sie ab.

(gh)Satire sticht Realsatire.Christoph Sonntag: Volles Haus in Friesenheim – Der Sonntag am Samstag kam gut an. Nahezu alle 680 Plätze waren bei Comedy Live mit dem Kabarettisten Christoph Sonntag in der Sternenberghalle in Friesenheim belegt. Es war kein Vergleich zum Vortag. Der Besuch beim Volksmusik- und Schlagerabend am Freitag in der Sternenberghalle hätte durchaus besser ausfallen können.“ Nun, zwischen dem Bäckergesellen Hansy Vogt mit Heimattümelei und dem diplomierten Landschaftsplaner, Journalisten, Schauspieler, Hochschullehrer, Kabarettisten besteht mehr als ein kleiner Unterschied von ein paar Hundert in einer Friesenheimer Halle. Gegen beide aber ist ein Hermann Schaufler ein Zwerg. Allerdings nicht kabarettistisch! Der LA meldet: „‚Ein Riese klopft an‘, lautete der Titel einer Vortragsveranstaltung des Lions-Clubs Lahr-Ortenau vergangene Woche im ‚Adler‘ in Reichenbach. Bei einem Fischessen mit rund 30 Gästen referierte Hermann Schaufler, früherer Wirtschafts- und Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, über die Wirtschaftspolitik Chinas“. Nichts Neues unter der Sonne hatte zu erzählen, „der als Gastdozent einer chinesischen Universität und Unternehmensberater ein Büro in China unterhält“. Wären da des Juristen Schauflers Erinnerungen  nicht viel interessanter gewesen, zumal die mit Lahr und der Ortenau zu tun haben und offensichtlich längst vergessen zu sein scheinen? Der mit einer Richterin verheiratete Schaufler musste 1998 Ministerposten und Parteiämter sowie seine Ehrenämter und Aufsichtsratsmandate niederlegen. In seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der landeseigenen Südwestdeutschen Verkehrs AG (SWEG) hatte er in den Jahren 1995 (20.000 DM), 1996 (10.000 DM) und 1997 (15.000 DM) zugunsten des damals finanziell angeschlagenen  SSV Reutlingen 05 zweckentfremdet und damit gegen das geltende Aktiengesetz verstoßen. 2000 und 2002 wurde er deswegen vom Landgericht Offenburg zu je einer Geldstrafe verurteilt. Kabarettreif ist auch ein Bericht der großen Schwäbischen Zeitung vom Dienstag, 13. März, über einen Auftritt von Volker Kauder vor der Senioren-Union Südbaden in Bräunlingen, weil er zeigt, was heutzutage „Presse“ ist in Dauerkarnevalsstimmung. Der Zampano der „CDU“ in Diensten der Vorsitzenden und geschäftsführenden Kanzlerin erklärt  dem letzten Aufgebot der Partei, warum es wirklich geht: um die Zukunft der Senioren-Union. Oder so: „Deutschland modern und dynamisch machen – Volker Kauder, Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU im Bundestag, erläutert Senioren-Union Koalitionsvertrag“. Na, da haben die jetzt aber was zu tun. Merkels Knappe wird wissen, warum er das Neue den Alten der „CDU“ ausgerechnet in Bräunlingen erzählt hat. Dort steht immer ein Narrenschiff bereit. Sind nun alle Mann und Frau an Bord? Fehlt nur noch Leichtmatrose Guido Wolf in seiner Seewolfuniform, in der er jüngst die Narrenmeere unsicher gemacht hat. „Kompetent, rhetorisch brillant, schlagfertig, zuhörbereit und mit klaren, nachvollziehbaren Aussagen zu der Handschrift der CDU/CSU im Koalitionsvertrag hat sich der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU im Bundestag, Volker Kauder, gezeigt. Der Bezirksvorstand der Senioren-Union Südbaden hatte eingeladen und viele Mitglieder der Kreisverbände Schwarzwald-Baar, Rottweil und Tuttlingen waren ins Hotel ‚Lindenhof‘ nach Bräunlingen gekommen, um sich aus erster Hand über den Koalitionsvertrag zu informieren“. Wer hat’s geschrieben? Sage niemand, er hat’s nicht gewusst: Wohlstand für alle, Deutschland modern und dynamisch machen. Das neue Jerusalem steht vor der Tür. Wolle mer es reinlasse? Tusch. Hallimasch! Es geht immer dagegen. Die Frage ist nur: Wogegen und mit wem?  Auf dem „pm“-Bild zur Kauder-Reklame macht dieser – mit „erster Hand“? – ein Zeichen, dass nur unter Wasser OK bedeutet! Ansonsten aber ganz schön teuer werden kann. Wollte er damit unterstreichen, was er immer sagt? „Nicht jede Äußerung verdient es, über den Wahlkampf hinaus ernst genommen zu werden“. Das hat er von seiner Chefin: „Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, nach den Wahlen auch gilt“. Alle an Bord des Narrenschiffes? Ahoi! Der Prophet ist der Kapitän, denn in unbekannte See sind die mit 35 Leuten aus ganz Südbaden schon am 3. März in Bräunlingen gestochen, was nicht verraten wird. Da hat die  15-Prozent-„SPD“ noch gar nicht die Merkel angezählt gehabt. Aber muss dies ein Zeitungsleser wissen? Der  kennt ja nicht  den Unterschied zwischen Fakes und Fakten. Der letzte Satz im Kauder Jubel-Artikel lautet: „Politik beginne mit dem Betrachten der Wirklichkeit“.  Dann fangt mal an! Narri! Narro!

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Senioren-Union mit dem Bräunlinger Narrenschiff und Kauder auf Kreuzfahrt?


Achtung! Es hält der…
Historischer Dampfzug macht auf der Landesgartenschau Halt
Mitten im Bürgerpark der Landesgartenschau hat ein historischer Dampfzug Halt gemacht. In einem Zugwaggon werden junge Menschen, unterstützt von der Stadt Lahr, während der Landesgartenschau ein Jugend-Café betreiben. In den restlichen zwei Waggons wird es Infos zur SWEG, der Tarifgemeinschaft Ortenau (TGO), der Tramlinie Kehl-Straßburg und der Marke „bwegt“ geben. Das Jugendcafé öffnet am 12. April, dem Eröffnungstag der Landesgartenschau.
(Stadt Lahr. Das gibt’s nur in Lahr: Ohne Dampf und ohne Schienen ein Jugendhaltzug auf einer Seniorenschau.)

Islam-Unterricht bleibt vorerst Modellversuch
Der islamische Religionsunterricht in Baden-Württemberg soll nach dem Willen der Landesregierung auch nach dem offiziellen Ende des Modellversuchs weitergeführt werden. Man wolle den Projektzeitraum noch um ein Jahr verlängern, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstag in Stuttgart. Es seien noch schwierige Fragen zu klären. Damit ist die ursprünglich geplante Einführung eines regulären Islamischen Religionsunterricht zum Schuljahr 2018/2019 vom Tisch. Das Modellprojekt läuft seit dem Schuljahr 2006/2007.
(swr.de. Wie lange braucht BW, um das über tausendjährge Modell Mohammed neu zu versuchen?)

streikboteSchwabo-Redakteure streiken
Mehr als 20 Redakteure der Schwarzwälder Bote Redaktionsgesellschaft haben sich am Montag am Streik der Zeitungsredakteure in Stuttgart beteiligt. Wenn man Urlaub und Krankheitsausfälle mit verrechnet, wären es potenziell rund 30 Streikende gewesen, die seit Freitag vergangener Woche im Ausstand sind. Zu den weiteren Hintergründen der aktuellen Gehaltstarifrunde berichtet  sverdimh.de: 
Verleger haben Angebot nur minimal geändert – Reallohnverlust soll weitere 30 Monate dauern
Die dritte Verhandlungsrunde für die rund 13.000 Tageszeitungsjournalistinnen und -journalisten ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. „Offenbar haben die Verleger den Schuss der streikenden Kolleginnen und Kollegen noch nicht gehört: Sie haben ihr vorheriges Angebot nur minimal verändert und wollen den Reallohnverlust für weitere 30 Monate fortsetzen. Und auch wenn es jetzt ein Angebot für eine Mindesterhöhung für Berufseinstiegsgehälter gibt: Das ist insgesamt noch vollkommen ungenügend und provoziert weitere Arbeitsniederlegungen“, konstatierte der Verhandlungsführer der Deutschen Journalistinnen-  und Journalisten-Union (dju) in ver.di, Matthias von Fintel.
Die Verhandlungen in Stuttgart waren von rund 300 Streikenden mit einer Kundgebung begleitet worden.(streikbote.de)
Nach Streiks in Redaktionen in Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern hatte der  Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) eine einmalige Mindesterhöhung von 120 Euro für Berufseinsteiger sowie einer  Erhöhung der Gehälter und Honorare um jeweils 2,6 Prozent zum 1. August 2018 angeboten. „Nach wie vor beharrt der BDZV aber auf seiner Forderung, Stufensprünge in der Gehaltstabelle von konkreten Aufgabenzuweisungen mit entsprechender Qualifikation abhängig zu machen: „Dieser Sanktionsmechanismus, den die Verleger einbauen wollen, unterstellt, dass sich die Kolleginnen und Kollegen nicht weiterbilden wollen. Dabei ist Weiterbildung Möglichkeit und Chance für noch bessere journalistische Arbeit. Es besteht dringender Bedarfan Qualifizierung, den wir konkret tarifvertraglich fassen wollen. Allerdings darf es hier keine Abhängigkeit vom Gehaltsgefüge geben. Notwendig ist ein eigener Weiterbildungstarifvertrag, wie er auch in anderen Branchen Gang und gäbe und zeitgemäß ist“, forderte von Fintel. Die dju in ver.di fordert eine Erhöhung der Gehälter und Honorare um 4,5 Prozent, mindestens aber um 200 Euro sowie eine einjährige Laufzeit des zum Ende 2017 gekündigten Gehaltstarifvertrags. Die Verhandlungen werden am 9.April 2018 in Berlin fortgesetzt.

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NACHLESE
TV-Kolumne „Hart aber fair“
Grünen-Politiker Robert Habeck wütet über Plastik-Müll: „Das Scheißproblem lösen!“
Wir kennen Robert Habeck als immer coolen Diskutanten aus ungezählten Auftritten vor der Bundestagswahl. Bei „Hart aber fair“ zeigt der neue Bundesvorsitzende der Grünen plötzlich ein ganz anderes Gesicht. Er will nicht Vernunft, er fordert Druck auf den Verbraucher.Es ist wahrscheinlich nur ein ARD-Pflichttermin für Frank Plasberg. Da sendet das Erste den vierten Teil seiner wunderbar bebilderten Meeres-Dokumentation „Der blaue Planet“. Klar, da ist Plasbergs Montags-Talk „Hart aber fair“ gefordert, um die schöne Unterwasserwelt zu problematisieren. „Ein Ozean voller Plastik – Ertrinken die Meere in unserem Müll?“, wird als Frage aufgeworfen. Wir sehen tote Tiere, den Seevogel, dem ein einziger Plastikzahnstocher den Magen durchbohrt hat – gestern Wunderwelt der Natur, heute ein verwesender, stinkender Klumpen…. Der sonst so coole Spitzen-Grüne zeigt, wofür seine Partei gerne steht: schlechtes Gewissen, Verbote, höhere Steuern. „Wir brauchen nicht bessere Menschen“, wiegelt Habeck ab. „Wir brauchen eine bessere Politik!“ Und dann kommt sie auch schon, die Forderung nach der Steuererhöhung für Plastik, um den Verbraucher für jeden Griff zur Verpackung zu bestrafen. Die sachlichen Gegenargumente kommen von allen Seiten…
(focus.de. Wer sind „wir“, die ihn kennen? Muss diese ideologisch verkrampfte Splitterpartei im Land den Ton angeben, weil die Medien unter grünem Tarnnetz durch die immer selben Maschen senden und schreiben und längst jeder weiß, dass sie Rumpelstilzchen heißen? Die Verkünder aller Katastrophen sind die Katastrophe! Merkels Lieblinge.)
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Strafzölle
Europa tappt jetzt in die „teuflische“ Trump-Falle
Die Bundesregierung will im Stahlstreit mit den USA Klage vor der Welthandelsorganisation einreichen. Das könnte nach hinten losgehen. Und gewaltige Konsequenzen für die Zukunft haben.
(welt.de. Ist doch eine Möglichkeit, Deutschland schneller abzuschaffen. Oder hat die BuRe noch andere Ziele?)

Parteitag
Zürcher Jusos fordern Abschaffung christlicher Feiertage
Die Jungsozialisten im Kanton Zürich haben die Abschaffung christlicher Feiertage gefordert. Das beschlossen die Jusos des größten Schweizer Kantons bei ihrem Parteitag am vergangenen Wochenende. Weihnachten und Ostern sollen dem Weltfrauentag und dem Tag der Menschenrechte weichen.
(Junge Freiheit. Dann fordern sie jetzt auch Menschenrechte für islamische Staaten?)

„Stinkt zum Himmel“
„Expressbeförderung“ Selmayrs bringt EU-Abgeordnete in Rage
Europaabgeordnete aller politischen Lager haben die Beförderung des Deutschen Martin Selmayr zum höchsten Beamten der EU-Kommission kritisiert. Die Rede ist von „Vetternwirtschaft“, „Geheimbürokratie“ und „unangemessener Machtübernahme“.
(welt.de.Alle ertappt? Wer braucht EU und ihr Scheinparlament? Lieber gleich in den Europa-Park.)

europabrötchen

Sie backen alle  auch nur kleine Brötchen.

Henryk M. Broder
169 Tage nach der Wahl
Es geht auch ohne eine Regierung
Das letzte halbe Jahr hat uns gezeigt: Eine „geschäftsführende“ Regierung reicht doch eigentlich auch völlig aus. Vielleicht irgendwann gar keine? Insofern waren die letzten Monate eine Art Probelauf.
(welt.de. Sie zeigt, dass es ohne Parlament und ohne Regierung geht. Erich lässt grüßen.)

Jetzt regieren sie wieder. Und wie.
Regierungsbildung: Falscher Jubel und Fehler im System
Von Roland Tichy
Die vielfach übertragene Jubelveranstaltung zur Regierungsbildung in diesen Tagen zeigt nur, wie sich Abgeordnete und Medien an die Kette haben legen lassen. Petra Gerster, die Moderatorin des heute journals, zeigte sich wieder so staatstragend, wie ihr Sender sich gerne gibt: „Jetzt ist es amtlich“, bejubelte sie anlässlich der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags die Regierungsbildung. Wie falsch das ist, ist der Altmeisterin der Nachrichten gar nicht mehr bewusst: Zu eng verbandelt sind ihre Nachrichten mit der geschönten Regierungsselbstdarstellung…Es zeigt, wie wenig Deutschlands Politikredakteure noch vom Grundgesetz halten: Der Koalitionsvertrag ist weder ein Vertrag, noch bindet er irgendwen. Er ist eine Absichtserklärung einiger Parteifunktionäre….Die Abgeordneten sind nur ihrem Gewissen verantwortlich…Wenn etwas „amtlich“ ist, dann ist es die erschütternde Schwäche des politischen Systems: Eine farblose Regierung, die an den Rezepten von gestern festhält, und ein Parlament das sich bereitwillig von der Regierung gängeln lässt und lieber mit sich selber befasst als mit der Kontrolle der Regierung…
(Tichys Einblick. Kinderpolitiker spielen Regierung als Kasperletheater. Parallelwelten außerhalb der Realität, wo allerdings das Grundgesetz nichts mehr gilt.)

Spahns Hartz-IV-Kritik ist ein Fall für den Bundespräsidenten
Der neue Gesundheitsminister Jens Spahn hat mit seinen Äußerungen zu Hartz-IV-Empfängern einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Auch der Bundespräsident schaltet sich ein.
(welt.de. Welch ein Lärm! Wer hat die Kokosnuss geklaut? Wann wird der Spahn zum Minister ernannt? Nachdem die Kanzlerin gewählt ist? Und wann ist das?)

Taharrush light in NRW
„Männer“-Horde in Essen: Sexuelle Übergriffe auf Mädchen
Von JEFF WINSTON
Wollten sieben arabische „Jugendliche“ sich am Wochenende in der Essener Innenstadt die Zeit „vertreiben“, bis die Tafel Essen endlich wieder für Schulz-Scholz-und-Merkels abgespeiste Goldstücke geöffnet hat? Die Polizei ermittelt nun nach mehrfachem sexuellen Übergriffen auf drei junge Mädchen in der Essener Innenstadt. Laut Polizei haben sieben junge Männer am Sonntag gegen 20.30 Uhr drei Mädchen (14, 16 und 16 Jahre alt) an der Straße Zwölfling erheblich sexuell  bedrängt. Die Männergruppe suchte zuvor in der Innenstadt „das Gespräch“ mit den Essener Mädchen…Als die Mädchen sich „verabschiedeten“, wurden sie laut Polizei von den Männern bedrängt, attackiert und unsittlich berührt. „Die Männer wurden bei mindestens zwei beteiligten Mädchen sexuell übergriffig“, erklärte die Polizei. Die Mädchen wehrten sich mit Tritten und Schlägen und konnten sich so befreien. Sie flüchteten mit einem Schreck und informierten die Polizei.
Täter Südländer mit arabischer Sprache
Die sieben „Männer“ sind laut Aussagen der Opfer zwischen 15 und 17 Jahren alt, „haben ein südländisches Aussehen und unterhielten sich teilweise in vermutlich arabischer Sprache“, erklärte die Polizei.
(pi-news.net)

Mordversuch in Frankenthal weitgehend verschwiegen
Schon wieder: „13-jähriger Syrer“ wollte Mädchen vor ICE stoßen
Von DAVID DEIMER
Immer häufiger in den letzten Wochen töten Kinder Kinder – mitten in Deutschland im Jahr 2018. Meistens passiert gar nichts, die Meldungen werden unterdrückt oder in den „Regionalteil“ verschoben und aus den Suchmaschinen entfernt. Schnell wird dann ein „deutschstämmiger“ Täter namens Patrick, Björn, Alex(eji), Edgar, „Dean Martin“ oder „David S.“ präsentiert. Die Wurzeln dieser gewalttätigen „Kinder und Jugendlichen“ liegen dann grundsätzlich wahlweise im Iran, Irak, Tschetschenien, Kasachstan, Rumänien – oder es handelt sich um „Rotationsdeutsche“. Meist wird die Gewalt in der Familie weiter gegeben und nach Deutschland importiert. Ausnahmen bestätigen die Regel! Wie wird  der Täter diesmal genannt werden, falls der Fall doch vom Mainstream aufgegriffen wird? „Edward“? Im  Hauptbahnhof von Frankenthal (Pfalz) hat am Wochenende ein Jugendlicher versucht, eine junge Frau vor einen ICE zu stoßen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte er die junge Frau zuvor (sexuell) belästigt und bedrängt. Diese wies ihn ab. Der 13 Jahre alte „Junge“ folgte der jungen Frau am Samstagmittag auf den Bahnsteig. Als ein ICE in den Bahnhof einfuhr, gab er der 17-Jährigen einen Stoß in Richtung Gleise in Tötungsabsicht. Die Jugendliche konnte den Sturz noch abfangen und fiel nicht vom Bahnsteig. Nach der Tat klagte sie über Schmerzen. Die Polizei konnte den Jungen ermitteln, der vom Tatort flüchtete. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um einen minderjährigen „Flüchtling aus Syrien“ handelt.
Mordkommission ermittelt wegen versuchtem Totschlags
Nach ersten Erkenntnissen ist der Junge 13 Jahre alt. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, soll sein Alter aber genau geprüft werden. Ihm droht laut leitendem Oberstaatsanwalt Hubert Ströber ein Verfahren wegen versuchten Totschlags – allerdings nicht wegen Mord. Das Merkmal der Heimtücke wird bei jugendlichen Straftätern ungern heran gezogen. Mit 13 wäre er allerdings nicht strafmündig – das Alter des Syrers wird demnächst genauer untersucht, sofern die Persönlichkeitsrechte des „mutmaßlichen Täters“ dadurch nicht verletzt werden.
Der Schubser-Bub!
Die wenigen darüber berichtenden Medien verharmlosen oder beschönigen:
    „Was hat sich der 13-Jährige nur dabei gedacht?„
    „13-Jähriger will junge Frau vor ICE schubsen„
    „Streit zwischen Jungen und 17-Jähriger“ …..
(pi-news.net)

Tägliche Jugendmorde – Nachahmungstäter?
Flensburg: 17-Jährige mit Messerstichen von „Bekannten“ (18) getötet
Von JOHANNES DANIELS
Mitte März 2018 – leider kein Tag mehr ohne einen Messermord unter jugendlichen „Bekannten“ – nicht in der Bronx, Pretoria, Sao Paulo oder in Molenbeek, sondern hier und jetzt in Deutschland! In Flensburg erfolgte am Montagabend ein weiterer „Beziehungsmord“ an einem 17-jährigen Mädchen.
Der Einzelfall des Tages
Die 17-jährige Flensburgerin ist am Montagabend brutal ermordet worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war das Mädchen am Vorabend mit mehreren Stichwunden in ihrer Wohnung im Flensburger „Exe-Bezirk“ aufgefunden worden. Wiederbelebungsversuche sind erfolglos geblieben, bestätigte eine Polizeisprecherin. Gegen einen 18-Jährigen habe die Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen Verdachts des „Totschlages“ beantragt, sagte die Leitende Staatsanwältin Ulrike Stahlmann-Liebelt.
Haftbefehl gegen 18-Jährigen beantragt
Noch im Laufe des Dienstags sollte der junge Tatverdächtige dem Haftrichter vorgeführt werden. Ob der Haftbefehl auch erlassen wird oder nicht, werde erst am Mittwoch mitgeteilt. Die Polizei habe die Tatwaffe sichergestellt. Angaben dazu machte Stahlmann-Liebelt aber mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht. In welcher Beziehung Opfer und Täter genau standen, sei der Staatsanwaltschaft noch nicht klar. „Wir gehen davon aus, dass die beiden sich wohl besser gekannt haben“, sagte Stahlmann-Liebelt. „Aber wie die Beziehung genau war, dazu müssen wir erst noch die weiteren Ermittlungen abwarten.“ Über Herkunft und Nationalität gab es bislang noch keine Angaben.
Der Tatort – Neubau nach Brandstiftung
Das Flensburger Tageblatt schreibt:
*    Das Mehrfamilienhaus, in dem die Tat geschah, wird von 25 Mietern bewohnt. Es ist ein Neubau, der erst im Oktober 2016 bezogen wurde, nachdem ein Haus an gleicher Stelle durch Brandstiftung völlig zerstört worden war. Die getötete Mieterin B. war von Anfang an dabei. Ihre Wohnung befindet sich im 2. Stock. Nachbarn berichten, dass die 17-Jährige sehr oft Besuch von dem Tatverdächtigen gehabt habe. „Man konnte denken, sie leben zusammen.“ Die beiden seien zunächst unauffällig gewesen, in der Vergangenheit sei es allerdings häufig zu Streit gekommen. „Es hat lautstarke Auseinandersetzungen gegeben, auch körperlich sind die beiden aneinander geraten“, sagt ein Mieter, der nicht genannt werden will. Am Tattag gegen 18 Uhr hatten Nachbarn noch laute Schreie gehört. Helfen konnten sie nicht mehr.*
„Eine Tat, die fassungslos macht“ … … wird in der Mainstreampresse gebetsmühlenartig konstatiert, wenn in Deutschland Kinder Kinder mit Messern ermorden, bzw. Jugendliche Jugendliche. Kandel, Lünen, Dortmund, Freiburg, Berlin, Frankenthal, Flensburg. In der Regel werden noch kurz zuvor die Kommentarmöglichkeiten geschlossen. Der Mainstream weiß warum. Denn die letzten Wochen waren blutgetränkt – und in aller Regel lief es gegen Blutraute und Systemlinge:…..Nicht zu vergessen hunderte von versuchten und vollendeten Vergewaltigungen, Körperverletzungen und Morddelikte an Jugendlichen seit Jahresbeginn!...
(pi-news.net)

Die Mauer neu denken
Merkels grenzenlose Politik hat den Riß in der deutschen Gesellschaft nicht verursacht, aber sie hat ihn vertieft. Doch der Riß trennt nicht nur die Meinungslager in Deutschland, sondern verläuft auch entlang der alten Grenze zwischen der DDR und der Bundesrepublik. Im Osten ist der Widerstand gegen die ethnisch-kulturelle Transformation energischer als im Westen.
(Junge Freiheit. Im Westen ist die Verblödung fortgeschrittener,  im Osten kennt man noch seine FDJ-Agitpropfunktionärinnen.)

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Point of no return
Was Scholz jetzt tun müsste, um unser Geld vor EU, EZB und Banken zu retten
Von Markus Krall
Es geht um 3.000 Mrd. Euro, verbunden mit einer epochalen Wirtschaftskrise in den Ländern der dann ehemaligen EU, Kapitalverkehrskontrollen in ganz Europa mit ruinösen Folgen für die industriellen Lieferketten und die Erfüllung der Prophezeiung Lord Dahrendorfs von 1998: Der Euro wird Europa nicht einen, sondern spalten.
(Tichys Einblick. Die Zuschauer in der Manege – ratlos. Die Merkel kann gar nicht Stroh zu Gold spinnen.)

Mit sofortiger Wirkung
DFB wirft Bundestrainerin Steffi Jones raus, Horst Hrubesch übernimmt zunächst
Aus für Bundestrainerin Steffi Jones: Die glücklose 45-Jährige verliert ihren Job beim DFB mit sofortiger Wirkung. Horst Hrubesch wird die Mannschaft für die nächsten Spiele übernehmen.
(focus.de.Lange Leitung. Ist das jetzt rassistisch und nicht politisch und gendergerecht?)

Nahrungsmittel aus der Wüste
Was Israel kann und arabische Länder nicht
Die Wüste wird grün. Dort, wo vorher nichts wuchs, werden jetzt Nahrungsmittel produziert, im Kampf gegen den Hunger auf der Welt. Eine israelische Firma, Algatech, ist es, die neue Wege in der Nahrungsmittelproduktion geht. Vorgestellt wird sie im aktuellen Newsletter der israelischen Botschaft:
   *Die Wüste wird grün
    Algen bieten beinahe alle Bestandteile, die für die menschliche Ernährung notwendig sind, doch trotz ihres riesigen Potentials wurde in ihre Erforschung bisher nicht wirklich investiert.
    Der israelischen Firma Algatech ist es bereits vor 20 Jahren gelungen, die Schwierigkeiten zu überwinden und mitten in der Arava-Wüste eine Fabrik für die Produktion von Mikroalgen zu errichten. Als solche werden mikroskopisch kleine Arten zusammengefasst, zu ihnen gehören insbesondere einzellige Formen.
    Heute gilt die Firma als eine der fortschrittlichsten und innovativsten weltweit auf diesem Gebiet.*
    Generaldirektor Chagai Stadler meint dazu in einem Beitrag des Portals Ynet: „Die Firma hat ein großartiges Team aus Technikern, Biologen, Ingenieuren und Wissenschaftlern, das es sich zum Ziel gesetzt hat, das großartige Potential der Mikroalgen zum Wohle der Welt auszunutzen.“  Die israelische Firma produziert Algen, dort, wo es niemanden stört, wo kein fruchtbares Ackerland zerstört wird. Das Wasser wird aus einem Bohrloch gefördert und in einem weitgehend geschlossenen Kreislauf zur Algenproduktion genutzt, 80 % des Wassers werden gereinigt und erneut verwendet.Nun kann man geteilter Ansicht sein über die Ernährung mit Algen und ob und wie lange eine Steigerung der Nahrungsproduktion die weltweite Bevölkerungsexplosion auffangen kann. Was das Beispiel aber zeigt, ist, dass man auch unter widrigsten Bedingungen auf denkbar schlechten Grundlagen positive Effekte erschaffen kann.Warum bringen das die arabischen Nachbarn nicht zuwege? Sie haben Wüsten genug, in denen sie grünende Gärten und High-Tech-Firmen zum Wohle ihrer eigenen Bevölkerung ansiedeln können. Wenn man annimmt, dass die Menschen dort nicht dümmer geboren werden als anderswo (Grüne und Linke sollten hier zustimmen können), so ist zu fragen, warum sie nicht ebenfalls fleißig in der Schule lernen, arbeiten um sich ein Studium zu finanzieren und intensiv studieren, um in ihren Ländern mit Forschung und technischem Wissen für Wohlstand zu sorgen. Warum geschieht das nicht? Gerade Linke und Grüne, mit ihrer Affinität zur Soziologie sollten (spätestens seit Max Weber) nach den Ursachen forschen können, die den Menschen in diesen Ländern das Hirn benebeln und sie daran hindern, wissenschaftlich und rational zu denken und ihre Wirtschaft nach vorne zu bringen. Im Grunde ist es nicht viel, was sie im Mittelalter gefangen hält.Es ist ein im höchsten Grade alberner Aberglaube, gemacht für Dumme und für etwas Klügere, um sie dumm zu machen und zu halten. …
(pi-news. Keine Glaubenssache! Allah versagt seine Unterstützung? Ist er vielleicht kein  Moslem?)

Panikmache als PR
Bild, Diesel, manipulierte Daten und die Wut der Leser
Von Holger Douglas
Zum nächsten Konflikt mit der DUH könnte es in Düsseldorf kommen, wo der neue CDU-Ministerpräsident Armin Laschet Dieselfahrverbote notfalls mit seinem Weisungsrecht verhindern will.Jetzt wird es also ernst. Jetzt schlägt auch die Bild-Zeitung zu: „Kein einziger Diesel-Toter wirklich nachweisbar“ schreibt sie in dicken Lettern ziemlich genervt von den Märchen Maria Krautzbergers, der Noch-Präsidentin des Umweltbundesamtes. Jetzt fällt auch Bild der himmelschreiende Unsinn auf, den das Umweltbundesamt verbreitet. Das ist bekanntlich mit der Zahl von 6.000 Toten pro Jahr an die Öffentlichkeit getreten, die durch Stickoxidemissionen der Dieselfahrzeuge vorzeitig sterben würden. Fast alle Medien verbreiteten die Schreckensnachricht kritiklos und legten sogar noch drauf…Anstelle von flüssigem Verkehr mit entsprechend geringerer Belastung der Luft zu sorgen, schaffen sie Chaos, Baustellen und lassen Straßen und Brücken verwahrlosen. Ob sie sich dafür besonders anstrengen müssen, kann man sehr bezweifeln.
(Tichys Einblick. Bullshit. Sind manche Parteien und Behörden vielleicht ein Fall für Sektenbeauftragte?)

Wolfsburger Terrorzelle
Urteil: Volkswagen muß Islamisten weiter beschäftigen
Der Automobilkonzern Volkswagen muß den Islamisten Samir B. weiterbeschäftigen. Das Landesarbeitsgericht Hannover erklärte damit eine Kündigung aus dem November 2016 für unwirksam. Das Arbeitsverhältnis wurde aufgelöst, nachdem der Algerier mit deutschem Paß Kollegen mit dem Tod bedrohte („Ihr werdet alle sterben“) und ins IS-Gebiet reisen wollte.
(Junge Freiheit. Da der Rechtsstaat abgeschafft ist: Was treibt die Justiz da im Land? Scharia?)

Designierte Familienministerin Giffey soll Lebenslauf geschönt haben
Die desginierte Familienministerin Franziska Giffey hat nach Informationen der „taz“ ihre Biographie geschönt. Auf ihrer Homepage franziska-giffey.de beschreibt sich die bisherige Neuköllner Bürgermeisterin als Kurzzeit-Mitarbeiterin mehrerer Institutionen in London, Brüssel und Straßburg. Dabei soll es sich nach taz-Informationen allerdings nur um Ausbildungsstationen im Rahmen ihrer beiden Studiengänge handeln….
(focus.de. Glaubenssache. Ohne Weltkarriere geht in Neukölln nichts.)

Immer mehr Deutsche verlassen das Land
Dem Statistischem Bundesamt zufolge haben 2016 281.000 Deutsche das Land verlassen. Der Zuzug von Ausländern sinkt im Vergleich zum Rekordjahr 2015. Er bleibt aber historisch hoch.
(welt.de.Umvolkung funktioniert?)

Leben im Elend
Wie osteuropäische Obdachlose die Kommunen überfordern
(welt.de.Ist Zuschauen Politik?)

Bericht für EU-Kommission
Expertengruppe: Qualitätsmedien sollen gefördert werden
Eine EU-Expertenkommission empfiehlt im Kampf gegen Falschnachrichten die staatliche Förderung sogenannter Qualitätsmedien. Mit Ausnahmen bei der Mehrwertsteuer oder anderen Steuervorteilen für Medien solle Qualitätsjournalismus gefördert und die Medienvielfalt in Europa erhalten werden, schlägt die 39köpfige Beratergruppe vor….Einziges deutsches Mitglied der Gruppe war ARD-„aktuell“-Chefredakteur Kai Gniffke. Er habe sich „manche Formulierung in dem Report gegenüber den Plattformbetreibern klarer gewünscht“, verdeutlichte er. Unterm Strich sei er aber „sehr zufrieden“ mit dem Ergebnis, denn „alle Beteiligen haben deutlich gemacht, daß Desinformation ein nicht zu unterschützendes Problem ist“.
(Junge Freiheit. Böcke als Gärtner? Was Qualität ist, bestimmen unqualifizierte Kommissionen und Regierungen? In Frankreich gäbe es schon viele Zeitungen nicht mehr, wenn der Staat sie nicht subventionieren würde. Ein Hand führt die andere.)

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Eva Hermann:
»Merkel verschweigt ihre Ziele,
denn sonst würden die Menschen Nein sagen«
Im Laufe der zurückliegenden Jahre habe ich die Literaturwissenschaftlerin und Politikberaterin Gertrud Höhler bei einigen Fernsehsendungen und Veranstaltungen persönlich kennengelernt. Sie erschien mir lange Zeit politisch korrekt, bewegte sich sicher auf CDU-parteipolitischem Terrain. Doch seit einigen Jahren kommen von der langjährigen Unternehmens-und Politikbeobachterin äußerst kritische Töne, vor allem zu Kanzlerin Angela Merkel, der sie 2012 das Buch Die Patin widmete. Nun soll am Mittwoch, dem 14. März, Angela Merkel wieder zur deutschen Bundeskanzlerin gewählt werden. Das wäre dann die vierte Amtsperiode. Die ehemalige Beraterin Helmut Kohls, Gertrud Höhler, die lange Jahre für ein CDU-Ministeramt gehandelt wurde, rechnet in einem erst jetzt veröffentlichten Vortrag endgültig gnadenlos und messerscharf mit Angela Merkel und ihrer grenzenlosen Einwanderungspolitik ab. Höhler spricht vor allem auch über die offenbare Alternativlosigkeit der Deutschen unter der Merkelschen Führung. Dieses Beispiel zeigt wieder einmal eindrucksvoll auf, dass immer mehr einst politisch korrekte Wegbegleiter aus den Reihen von Journalisten und Parteisympathisanten ihre Stimme gegen den Strom erheben, wie seit Kurzem schon Ex-SPIEGEL-Redakteur Matthias Matussek oder Ex-Bild-Chefredakteer Claus Strunz, die ihrem Unmut über die politischen Entgleisungen Merkels, vor allem im Rahmen der grenzenlosen Einwanderungspolitik, immer öfter öffentlich nachdrücklich Luft machen.
Die Unternehmensberaterin Höhler greift in ihrem Vortrag übrigens auch die offenbar unstillbare Sehnsucht des gehirngewaschenen Deutschen »nach Aufschub und Nichtwissen« auf. Mit anderen Worten: Das deutsche Volk, welches die letzten Jahrzehnte durch die Mühlen des nie mehr enden wollenden Schuldvorwurfs gegangen ist, wünscht sich heute offenbar nichts mehr als Ruhe: Nichts sehen, nichts hören, nichts sprechen, egal, was rundherum auch geschehen mag. Erst diese Sehnsucht nach »Aufschub und Nichtwissen« mache es jedoch möglich, dass eine Autokratin wie Angela Merkel so lange am Ruder bleiben kann, es sei offenbar eine Art Allmacht, die Deutschland ihr zubillige. Hier einige der wirklich lesenswerten Zitate von Gertrud Höhler über Merkels Machtpolitik in Sachen Massenmigration:
»Verraten wir nicht unsere Werte, unser Empfinden?« Zwar hätten die Deutschen im internationalen Kontext eine Art Commander-Funktion gehabt, Deutschland zwang die Belgier zum Beispiel, ein Atomkraftwerk abzuschalten, aber hier, in der Politik der grenzenlosen Zuwanderung, geschehe dies nicht, da werde kein Klartext geredet.
Frau Merkel ist mit einem disponiblen Werteraster auf die Reise gegangen
»Das bedeutet doch, dass da etwas wegschwimmt, von dem man sagen muss, dass eine neue Variante des Rechtes des Stärkeren entstanden ist. Und die kann nur entstehen, – und damit versuche ich einmal, eine Bilanz dessen zu ziehen, wie man überhaupt diese Chefrolle in Deutschland vielleicht verstehen kann: Man kann die Entgrenzung, das Verschwimmen der Parteien, Bündnisse mit Menschen, mit Staatsführern, deren Grundverhalten unserem Grundgesetz in zumindest allen wichtigen Paragraphen widerspricht, die kann man nur vertreten, wenn man sagt: Ich war ohnehin mit einem disponiblen Wertekonzept unterwegs. Frau Merkel ist mit einem disponiblen Werteraster auf die Reise gegangen.«
Warum haben die Deutschen jemanden geholt, der den ganzen Wertezauber nicht hat?
»Und es ist deshalb weltgeschichtlich wahnsinnig interessant, zu fragen: Warum haben die Deutschen in diesem Moment, in diesem großen Moment, als sie wiedervereinigt wurden, sich gesagt, jetzt holen wir mal jemanden, der diesen ganzen Wertezauber nicht hat. Irgend so etwas muss das doch sein. Wir haben dies doch sehr bald gemerkt. Das bedeutet: Wollten wir uns befreien? Oder ist es noch etwas anderes? Und da komme ich zu dem Begriff der Alternativlosigkeit und versuche Ihnen einmal ein Profil zu zeigen, welches das richtige ist, wenn man diese Persönlichkeit verstehen will.«
Frau Merkel ist eine Virtuosin der Widersprüche
»Also, das Schlüsselwort »alternativlos« verbirgt ja, dass Frau Merkel eine Virtuosin der Widersprüche ist: Für uns alle gibt es keine Alternativen! Das haben wir gelernt,- Klappe halten, es gibt keine Alternative! Frau Merkel hat immer Alternativen. Wie wollen Sie das anders nennen, wenn sie Wolken und Wendungen vorlegt? SIE hat immer Alternativen! Und Alternativen hat man nur dann, wenn man nicht irgendwo einen Werteschatz hat, über den man nicht wegspringen kann. Und es ist die Frage, ob wir die Stelle finden in unserer politischen Führung oder ob wir sie nicht finden.«
Frau Merkel ist die Königin der kommentarlosen Alternativen
»Aber eins können wir sagen: Frau Merkel ist tatsächlich die Königin der kommentarlosen Alternativen. Und das ist wichtig: Sie kommentiert nicht! Das heißt, wir erfahren (ich nenn das Merkels Geheimnis), sie hat einen utilitaristischen (ethisch zweckorientierten) Gebrauch von Recht und Werten nach Deutschland gebracht. Utilitarismus heißt, Nützlichkeiten dominieren.«
Wir können ganz viel nicht verantworten
»Wir können ganz viel von dem, was wir in Gang gesetzt haben, nicht verantworten, wenn wir unsere Werte ernst nehmen. Und wenn wir die Begrenztheit unserer Möglichkeiten als Menschen kennen– ich spreche nicht von Ökonomie oder so etwas – als Menschen! Man kann nicht mit allen solidarisch sein.«
Der Mensch ist schicksalsempfindlich, er ist verwundbar
»Die Solidarität ist ja ein Wert, der uns seit den siebziger Jahren immer wieder um die Ohren gehauen wird – sehr schwierig. Wir können das nicht: Der Mensch ist schicksalsempfindlich, wie die Philosophen es so schon im vorigen Jahrhundert gesagt haben, er ist verwundbar. Und wenn er verwundet ist, dann wird er unberechenbar. Nicht nur im Tierreich ist das so,- und das wissen wir auch. Das heißt, unser Verhalten hat Schaden genommen, wir beschwören nicht mehr ganz klar und immer wieder die Werte unseres Grundgesetzes, sondern wir sehen zu und staunen!«
Frau Merkel hat einen autoritären Herrschaftstil, man darf nichts nachfragen
»Frau Merkel hat also einen utilitaristischen Umgang mit Werten und Rechtsnormen. Sie hat gleichzeitig einen autoritären Herrschaftsstil. Ich nenne das die leise, die schweigende Autorität. Das heißt, sie erklärt nicht. Man darf nichts nachfragen. Und darum geht auch ein Deal mit Erdogan,- weil sie weiß, keiner wird so richtig nachfragen.«
Jemand, der einen guten Job hat, traut sich schon deshalb nicht, nachzufragen
»Übrigens, wenn jemand, der einen guten Job hat, nachfragt, bekommt dem das so schlecht, dass er schon deshalb nicht nachfragt. Das heißt ja doch, das neuere Geschichtsverständnis, das uns im Moment noch fassungslos macht, kommt in einem leisen Umsturz. So leise, wie wir es noch nie erlebt haben. Wir kennen das nicht so!
Die Menschen in der DDR haben auch lange vorher gelitten. Und sie haben sich angepasst
»Die Menschen in der DDR haben auch lange vorher gelitten. Sie haben erlitten, sie haben sich angepasst, sie haben sich gesagt: So ist das jetzt, machen wir doch das Beste draus. Und dann erst sind sie laut geworden.«
Und wir hätten so gerne, dass nicht so viele Jahre, Jahrzehnte vergehen müssen
»Und wir hätten so gerne, dass nicht so viele Jahre vergehen müssen, Jahrzehnte vergehen müssen. Bis wir zurückfinden, – nicht in eine Demokratie von gestern, aber in ein System, das lebbar ist für Menschen. Und das wird sicher nicht der internationale Mensch sein, der sagt: Also Heimat, nein, meine Heimat ist die Welt.«
Alles zeigt doch: Wir streben nach einer Weltregierung
»Und wir streben nach einer Weltregierung! Was in alledem steckt, was wir erleben, zeigt doch, wir streben nach einer Weltregierung! Eine Utopie, die die Menschen durch die Geschichte immer begleitet hat.«
Merkel macht nicht Menschenrechtspolitik, sie macht Risikopolitik
»Ich sage weiter: Frau Merkel macht Risikopolitik. Sie macht Risikopolitik! Sie macht nicht etwa Menschenrechtspolitik, sondern Risikopolitik, hinter dem humanitären Tarnkappenkleid. Denn was wir erleben, ist ja auch von einem ganz hohen Verlust-Niveau geprägt. Wir machen Verluste! In unseren Werten. «
Wir machen Wertverlust
»Wir machen Wertverlust. Seit mehr als einem Jahrzehnt. Und das bedeutet ja: Sind das nicht Verluste, die wir ohne diese Führung nicht gemacht hätten? Das heißt, hier werden Verluste gemanagt, die man selber verursacht.«
Worauf beruht Merkels Deal mit den Wählern?
»Das pflegt in der Politik so zu sein, sagt man dann immer. Aber, worauf beruht denn nun eigentlich der Deal zwischen Frau Merkel und ihren Wählern? Worauf beruht der? Das kann doch nicht nur sein: Ja, wir wussten niemand anderen, die bleibt ja schon deshalb, weil kein anderer da ist…Also, ich bin da gar nicht besorgt, wir haben viele begabte und tüchtige Politiker. Also, worauf beruht Merkels Deal mit den Wählern?«
Merkel verschweigt ihre Ziele, denn sonst würden die Menschen Nein sagen
»Ich sage, darauf, dass sie ihre Ziele nicht nennt. Sie würde (ich weiß nicht, ob sie es im engsten Kreis tut) sagen: Wenn ich das verrate, bin ich nicht mehr dran! Das ist der Punkt! Das heißt, Merkel kann ihre Ziele gar nicht nennen, weil die Menschen nicht mitgehen würden. Wenn ich aber als oberste Führungskraft in einem Unternehmen oder in einem Staat weiß, die Leute würden, wenn sie wüssten, was ich vorhabe, gar nicht mitgehen, dann verfehle ich mein Amt!«
Die Erfolgsgarantie des Deals ist der Wählerwunsch nach Aufschub und Nichtwissen
»Das darf man mit einem solchen Amt nicht machen. Du musst die Menschen mitnehmen. Und wenn das nicht geht, oder noch nicht geht, dann geht es eben heute nicht. Das heißt, die Erfolgsgarantie in diesem Deal ist, wenn ich es versuche, auszudrücken, der Wählerwunsch nach Aufschub und Nichtwissen! Und wenn da etwas kommt, was uns bedroht, dann bitte nicht heute sagen!«
Wenn Opposition sich nicht mehr lohnt, was macht man dann?
»Ich habe mir einen Satz aufgeschrieben: In jeder Wählerstimme steckt die Bitte um Beschwichtigung der Dämonen, die die vertrauten Gärten europäischer Werte verwüsten.Man könnte sagen, das sind Prozesse, die laufen jetzt so, ich beobachte es allerdings anders: Deutschland hat überall die Führungsrolle gehabt, es hat auch die Führungsrolle gehabt bei der Austeritätspolitik, von der viele von Anfang an abgeraten haben. Das ist eine Demütigung, mit der man Völker doch zielsicher in die Opposition treibt. Und wenn Opposition sich dann gar nicht mehr lohnt, auch in Europa nicht, weil man dann keine Subventionen mehr kriegt, was macht man dann? Innere Immigration? Oder wie läuft das eigentlich dann?«
Merkel hat offenkundig ein General-Pardon
»Das heißt, Merkel hat offenkundig ein General-Pardon, das man nur findet bei den Autokraten-Staaten. Autokraten bleiben deshalb oft lange dran, weil sie einen Status erreichen, wo die Menschen bereit sind, zu sagen, na,ja, wenn die so funktionieren würde wie ich, würde ich sagen: Unberechenbar. Willkür, Hybris. Wenn ich aber annehme, dass die (Merkel) eben doch eine Weltgröße ist, dann würde ich sagen: Allmacht! Ein bisschen schillernd, unerforschlich. Das sind lauter Eigenschaften, mit denen Menschen Götter oder götterähnliche Figuren ausstatten.«
Merkel hat eine Art Unverwundbarkeit erreicht
»Das heißt, es hat sich im Laufe der Jahre die Bereitschaft der Menschen entwickelt (ob das in Deutschland leichter geht als anderswo, kann man fragen), ganz besondere Maßstäbe anzulegen an die oberste Chefin in diesem Staat. Und das bedeutet, sie hat eine Art Unverwundbarkeit erreicht, trotz der zahllosen Alternativen, die sie dauernd wahrnimmt.«
Die Entscheidung liegt bei uns. Sie liegt weiterhin bei uns!
»Und jetzt müssen wir uns dann fragen, ob wir mit unserer Menschenwelt auf die Dauer so duldsam umgehen wollen, wie wir das in den letzten zehn Jahren getan haben. Die Demokratie ist wundgescheuert – und viele von uns sind auch tief verwundet. Und wer dann nicht ein, sagen wir mal, intelligentes Gehirn hat, um sich da rauszuarbeiten, der nimmt Zuflucht zu neuen Formationen., wo er, sozusagen, seine Emotionen entladen kann. So ist das bei vielen Randgruppen-Parteien. Die Entscheidung liegt bei uns. Sie liegt weiterhin bei uns!«
(eva-herman.net)

 

 

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