Merkels “Mannschaft” ohne Fans

Huuuh … Huuuuhhh! Island vor, schieß ein Tor!!

Von  PETER BARTELS

“Sage mer mal so”: Jogi Löw kann es “schee schwätze”, wie er will – die WM ist für ihn und Merkels “Mannschaft” gelaufen. Erdogan und zwei Türken haben dafür gesorgt. Silberzunge Bierhoff hin, Silberhaar Steinmeier her. And the winner is … Island. Huuuuhhh!

Wer glaubt, dass die Saudi-Pleite in Leverkusen nur ein peinlicher Ausrutscher war, mag Ahnung von Fussball haben, muß aber nicht zwangsläufig wissen, wie Fußball-Fans ticken. Die pfiffen Gündogan gnadenlos aus. Jedenfalls immer dann, wenn er am Ball war. Was Allah sei dank immer seltener geschah.

Aber “empörend”, wo doch Gündogan und Özil, die beiden “Türken mit deutschen Wurzeln”, doch zu den Lieblingsspielern von “Mannschafts”-Trainer Jogi Löw gehören? Auch deshalb! Da konnte Jogi, der schöne Löwi und Ex-Trainer von Fenerbahce Istanbul, noch so beleidigt wie ein Moslem gucken. Fußball-Deutschland zeigte Erdowahns Türken die Rote Karte. ”Auf-hö-ren … Auf-hö-ren …“

Zurecht!! Ausgerechnet diese beiden angeblichen “Deutschen” mit Türken-Pass, die ihre Millionen nur Germoney verdanken, haben sich neulich geoutet, für wen ihr Herz wirklich schlägt – für “ihren” Präsidenten Erdowahn. “Einfach so” … “spontan” … “ohne groß nachzudenken”… haben sie ihre Trikots zum Wahlplakat für Erdowahn gemacht.

Gündogan krakelte sogar unter sein Trikot: “Für meinen Präsidenten”. Der Spieler, der bei Borussia Dortmund über ein Jahr “krank feiern” durfte (bei vollem Gehalt, natürlich), hatte sich sogar extra einen Türkenschnauzer wachsen lassen, weil Erdowahns AKP-Partei das doch sooo gefällt. Und wie strahlte Özil, als er für’s Foto das Ärmchen um seinen Sultan legen durfte …

Persiens Herrscher Schapur erbeutete einst in der Schlacht von den, dank Immigration(sic) immer schlapper werdenden Römern, Legionsadler u n d Kaiser Valerian. Der ältere Herr durfte bis an sein Lebensende den Parvenü-Perser als Sklave bedienen; noch als Greis mußte er im Staub den Steigbügel buckeln, damit die Perser-Plauze aufs Pferd kam…

Erdowahn hat bestimmt nicht triumphierender gegrinst als Schapur: Almayas Adler ist für den Türken mindestens so eine kostbare Trophäe, wie einst der Römer-Adler für den Perser. Vielleicht weiß ja jemand, wie “veni, vidi, vice” – ich kam, ich sah, ich siegte – auf Türkisch geht?? Doch, oh Schreck und Wunder, die biodeutschen Fußball-Fans muckten auf, obwohl noch kein Wahlkampf ist. Sie wollten im Fußballstadion von Leverkusen nicht den Gesslerhut des Herrschers vom Bospurus grüßen, wie einst die Gladiatoren den Lorbeer der Caesaren: Nix “de mortuis nil nisi bene“. Im Gegenteil, die “Todgeweihten” pfiffen den Türken den River Kwai-Marsch. Immer wieder. Grell bis gellend …

Natürlich greinte der Großverdiener der DFB-Mannschaft gleich los: So ebbes, kurzsch vor der WM, desch geht glei garnet … Also: Silberzunge rief Silberlocke – das Portrait mit Pass-Präsident Steinmeier sollte/mußte das Pöhler-Pack begöschern. Links die beiden lustlosen Koran-Kicker, rechts der O-Bein-Präsident. Und Silberlocke hatte hinterher immerhin den “Eindruck”, dass die in Deutschland geborenen “jungen Männer, die sogar ihren Urlaub abgebrochen haben” … irgendwie schon … doch … “verstanden haben”.

Deutschland auch. SAT.1-Chef Claus Strunz las den Türken zum Frühstück die Leviten. Deutschlands immer noch bester Fußballreporter, Marcel Reif, durfte sogar bei ZDF-Schnappatmer Markus Lanz wettern: Geht gar nicht! Und jetzt, kurz bevor Ball und Rubel in Russland rollen, schreibt Jesko Matthes bei ACHGUT: “Das Endspiel – im Zweifel für Island!” Und zieht dann aufs Göttlichste die Gutmenschensippe durch den schwarzrotgoldenen Kakao, Kostproben:
“Auch ich werde wieder vor der Glotze sitzen. Ich muss allerdings gestehen, dass mein Nationalbewußtsein in den letzten Jahren ein wenig gelitten hat … Ich fiebere diesmal mit dem stolzen, vollbärtigen Island, nicht mit dem schnautzbärtigen oder glubschäugen Absurdistan… Ich rufe ihnen ein fröhliches “Huuuh – Huuuuhhh” zu (der Schlachtruf der Isi-Fans!!) … Himmel hilf, Wikinger-Germanen auf dem Fussballplatz, denen ich zujuble – ich muss also ein Rechter sein, ein Nazi gar. Geschenkt! …“

Jesko Matthes weiter auf ACHGUT:
„Ich verehre Island weder wegen seiner geschlossenen Genpools, noch wegen seiner zotteligen Pferde, die den Tölt beherrschen … (Aber)warum soll ein kinderloser Fuffziger einer (“deutschen”) Nationalmannschaft zujubeln, wenn doch die Begriffe der Nation auf den Schrotthaufen der Geschichte gehören, weil sie nicht nur gefühlsduselig, vor allem nationalistisch sind? … Warum soll ich heute schwarzrotgoldene Fähnchen schwenken, weil Fussball-WM ist, und morgen als Nazi beschimpft werden, weil ich das Fähnchen auch am 3.Oktober schwenke? …Das hier ist mein End-Spiel für Deutschland…bei Jogis quasi Nationaltruppe mache ich den Anfang. Den dreckigen Rest überlege ich mir noch …“

So weit, so fröhlich und traurig der ACHGUT-Abgesang auf deutsche Schlachtenbummler, deutsche Nationalspieler, deutsche Nationalmannschaft. Spätestens seit Erdowahn den Deutschen Adler hat, geht mein “dreckige Rest” für Deutschland in Russland so: Huuuh … Huuuhhh … Island!! Sonntag erstmal: Fiesta Mexicana!!
(pi-news.net)

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