Ein ev. Pastor redet Klartext

Ein skandalöser Wahlaufruf: Evang. Kirche, Zeitgeist, AfD usw.

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Mein Gott, was haben wir von unseren Kirchen schon alles ertragen müssen! Statt sich um unser (und ihr) Seelenheil zu kümmern, betreiben die Kirchen – allen voran die evangelische – Meinungsmache, im Klartext: Meinungsmanipulation im Wahlkampf.

Dieselben, die feige das Kreuz verstecken, wenn Moslems in der Nähe sind, maßen sich an, uns vorzuschreiben, was christlich ist. Hetze ist aber das Gegenteil von christlich! Sie rufen „Hass“, lassen aber jede Spur von christlicher Nächstenliebe – dem Gegenteil von Hass – vermissen.

Die evangelischen und katholischen „Gottesmänner und -frauen“ (soviel Gender MUSS sein) haben offensichtlich brandaktuelle und größere Herausforderungen der Zeit zu bestehen: die Bekämpfung der AfD und die Annäherung an den Islam.

Sie behaupten, Christ sein und gleichzeitig AfD´ler …. DAS ginge nicht. „Unser Kreuz hat keine Haken“, behaupten diese Pharisäer.

Wie sie die Gewichte in ihrem „Glaubenskampf“ wirklich einsetzen, sieht man an ihrem Verhalten: Daß die AfD sich eindeutig zum Christentum bzw. Abendland bekennt, interessiert sie nicht. Aber um ihre (völlig mißverstandene) Toleranz gegenüber dem Islam zu zeigen, verhüllen sie kriecherisch und feige ihr Bischofskreuz bei ihrem Besuch auf dem Jerusalemer Tempelberg, um die moslemischen Brüder (Schwestern gibt´s da ex cathedra wohl keine) nicht in ihren Gefühlen zu verletzen.Sehen Sie, liebe Leser, da, ja genau da, funktioniert die Ökumene bestens, und das sogar im Lutherjahr. Wundern wir uns noch über leere Kirchen? Die Kirchen schweigen bei tausendfachen Übergriffen durch „Einwanderer“ auch gegen eigene Kirchenmitglieder. Und sie schweigen im Angesicht der größten geschichtlichen Christenverfolgung, die sich in der Gegenwart abspielt und hunderttausend Christen pro Jahr, die in islamischen Ländern leben, das Leben kostete.

Gravierend ist auch die zunehmende Verunsicherung der Gläubigen in beiden Kirchen in Glaubensfragen. Alles verweltlicht, jeder glaubt, was er will. Medien und Gutmenschen versuchen sich gegenseitig beim Klagen gegen die Kirchen zu übertreffen – und die Kirche „öffnet sich“, selbst unter Preisgabe alter Überzeugungen. Nicht der Glaube, sondern der Zeitgeist leitet die Kirche(n).

Conservo hat bereits in vielen Artikeln auf die Schieflage der Kirchen hingewiesen, und conservo-Autor Klaus Hildebrandt liefert heute ein brandaktuelles, weiteres Beispiel für die wachsende Kritik an den Kirchen.

Klaus Hildebrandt *) schreibt:

Hier ist ein weiterer Grund für unsere Kritik; denn im Folgenden (s. unten) spricht jemand Klartext, und das tut unserem Lande gut. Der Vergleich der ev. Kirche zur Scientologie ist m.E. durchaus zutreffend, gerade wenn es um den Genderismus geht. Diese Ideologie ist nicht nur töricht, sondern tödlich für ein Volk und die Familie, die alles am Leben hält.

Bitte lesen Sie den Beitrag sorgfältig. Hier hat ein ehem. Pastor den Mut, die Wahrheit offen und ungeschminkt anzusprechen. Insbesondere mit Blick auf die bevorstehende Wahl zum Deutschen Bundestag, werde ich diesen Brief großzügig unter die Leute bringen.

Die Hetze seitens Ihrer „Kirche“ muss endlich aufhören. Je früher umso besser.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Hildebrandt

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Hier ist der Brief des Ex-Pastors Pehlke an „seine“ Kirche:

(Gesendet: Mittwoch, 20. September 2017 um 05:29 Uhr, Von: „Klaus Pehlke“ An: „Klaus Hildebrandt“)

Betreff: Antwortbrief auf kirchlichen Wahlaufruf

meinungsbildenden Personen zur Kenntnis, mit freundlichen Grüßen

Klaus Pehlke

(Klaus Pehlke, Hugo-Preuß-Str. 14, 30459 Hannover):

15.09.2017

an Evangelisches Zentrum Frauen und Männer gGmbH, Geschäftsführung Dr. Eske Wollrad, Martin Roswoski, Berliner Allee 9-11, 30175 Hannover

(per Brief und vorab als Mail mit PDF an info@evangelisches-zentrum.de, presse@evangelisches-zentrum.de

zur Kenntnis und Genehmigung zur Veröffentlichung: Vorstände der AfD, Ratsherren der AfD Stadt Hannover, LV-Niedersachsen und andere)

Betrifft: Ihr Wahlaufrauf zur Bundestagswahl 2017

Sehr geehrte Frau Wollrad

Sehr geehrter Herr Rosowski,

hiermit möchte ich Stellung beziehen zu Ihrem demagogischen Pamphlet (als solches von mir empfunden) „Dem Hass keine Chance – Vielfalt wählen“, veröffentlicht am 13.September 2017 auf der Webseite http://www.evangelisches-zentrum.de/index_htm_files/Wahlaufruf_Sept_2017.pdf .

Ich schreibe Ihnen eine Antwort dazu als beratendes AfD-Mitglied im Kulturausschuss des Rates von Hannover, als Ex-Pastor, der die evangelische Kirche verlassen hat und als „Repräsentant eines besseren Deutschlands“ siehe hier: https://www.vorwaerts.de/artikel/fluechtlinge-willkommen-heissen-macht-deutschland-besser

Dieser Brief ist kein offizieller der AfD und darf darum nicht als eventuelle Stellungnahme „der AfD“ bezeichnet werden!

Vorweg möchte ich Sie auf einen justitiablen Sachverhalt aufmerksam machen, nämlich den Straftatbestand der „Verleumdung und üblen Nachrede“. Sie assoziieren in diesem „Wahlaufruf“, dass das üble Wort „Köterrasse“ von AfDlern verwendet wurde. Sie verbreiten damit willentlich eine Unwahrheit und ich fordere Sie hiermit zur Unterlassung auf. Das Wort „Köterrasse“ benutzte ein Hamburger Deutschtürke und kein AfDler.

Ich empfehle einem Anwalt der AfD die weitere Bearbeitung dazu.

Ein türkischer Erdogan-Anhänger bezeichnete das Deutsche Volk als Köterrasse und kein AfDler.

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/hamburg-deutsche-als-koeterrasse-beschimpft-keine-volksverhetzung-a-1136813.html

Sie verstoßen im Übrigen in dem Pamphlet auch gegen das das achte Gebot der Bibel: Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

Ihr Wahlaufruf ist damit nicht nur ein Machwerk aus der pseudowissenschaftlich-ethischen Giftküche des Genderismus, sondern damit auch eine Irreführung der Leserschaft im Allgemeinen.

Ich empfinde Sie mit Ihrem verleumderischen und somit hetzerischen „Wahlaufruf” als „falsche Hirten“, welche Schafe in die Irre leiten, so wie es einst die volkskirchlichen „Deutschen Christen“ unter Adolf Hitler taten und damit auch Hitler ermöglichten, ja, Sie vermitteln mir genau dieses widerliche Niveau jener pfäffischen Nazis im Talar, gegen die u.a. KARL BARTH und DIETRICH BONHOEFFER auftraten, quasi als theologische Alternative für Deutschland zur Zeit als „die Kirchen Glocken für Hitler läuten ließen. Haben Sie dieses Elend des Volkskirchen-Christentums verdrängt?

Seien sie sich dessen gewiss, diese theologische Alternative für Deutschland gibt es auch in der AfD (mehr als 150 Personen in einem Arbeitskreis mit akademischem Niveau) und die widersteht genau wie u.a. Karl Barth und Dietrich Bonhoeffer es taten einem „deutschen Christentum“ Ihrer Geisteshaltung, die nicht vom „Heiligen Geist“ inspiriert ist, sondern vom perversen Ungeist des „Genderismus“, deutlich nicht nur in Ihrem Wahlaufruf manifestiert.

Wo bitte „zieht die AfD….gegen eine Geschlechterpolitik zu Felde, die sich an den Realitäten der Menschen orientiert”? Ich bitte nun an dieser Stelle und folgend meine möglichen atheistischen und nichtgläubigen Freunde in der AfD um wohlwollendes Verständnis dafür, dass ich als bekennender Christ argumentiere, auch gegenüber „Christen“, die es nur dem Namen nach sein könnten, wie z.B. die Verfasser des Wahlaufrufes und die große Masse der Kirchensteuerzahler, die ungefragt zu Kirchenchristen gezwungen wurden, durch die Säuglingstaufe.

Eine Kirche und Theologen, die sich nicht mehr an der Bibel (siehe Ordinationsgelübde) orientieren, sondern „an den Realitäten der Menschen“ sind keine „Hirten”, sondern „Verführer“. Als solche könnten die Verfasser des Wahlaufrufes vermutet werden. Sie (nicht nur die Verfasser des demagogischen Wahlaufrufes) unterstellen der AfD „rassistische Bevölkerungspolitik des Nationalsozialismus“. Sie sind „Theologen“ und Herr Rosowski ist auch Historiker und Sie sollten doch wissen, was die Bibel zur Ehe, zum Verhältnis zwischen Mann und Frau sagt und zur Homosexualität. Lesen Sie doch bitte nur einmal den Brief an die Römer, Kapitel 1, die Verse 19 bis 28.

Die Bibel, die Lehre Jesu Christi, widersprechen nicht nur dem Genderismus, sondern lassen diesen als eine antichristliche Erscheinungsform einer „abgefallenen Kirche“ erscheinen.

Aber auch profane Kommentare und Widerlegungen gibt es, ich zitiere (siehe unten Hyperlinks) aus den unten angeführten Quellen, empfehle allen AfDlern und nicht nur diesen, sich diese auf dem Computer anzuschauen:

„Gender ist keine wissenschaftliche Feststellung, sondern ein synthetisches Menschenbild, das zum Herzstück einer neuen globalen Zivilreligion geworden ist. Gender ist eine Art Retorten-Religion, die in ihrer Struktur und Vorgehensweise extreme Ähnlichkeit und sogar gleiche Ursprünge wie Scientology hat. Deshalb wird man auch keine Belege bekommen, weil es keine Belege gibt. Gender ist kein belegbares Faktum, Gender ist ein Hirngespinst, ein Dogma das nicht zu belegen ist.“ (Hadmud Danisch)

„Gender Mainstreaming ist ein von geisteskranken und faulen Lesben, die komplett vom Staat alimentiert werden, erfundener Scheißdreck.“ (Akif Pirinçci) Dieses zweifelhafte Zitat mache ich mir aber nicht zu eigen und überlasse es der allgemeinen Beurteilung, gebe es nur zur Kenntnis, man könnte es dem Sinn nach auch akademischer formulieren.

„Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass der Präger des Begriffes Gender ein Arzt war, der eine operative Geschlechtsumwandlung an einem Jungen vornahm und diesen damit schließlich in den Selbstmord trieb.“

„Gender-Mainstreaming ist die Lehre, dass man im Meer klettern und auf Bergen schwimmen kann.“ (Michael Klonovsky)

Was L. Ron Hubbard für SCIENTOLOGY ist, ist der lügenindustrielle Komplex der pseudowissenschaftlichen Genderstudien, der dann noch pseudotheologische, antichristliche Beistand erhält unter so ermöglichten Missbrauch von Steuergeldern.

Die der AfD unterstellten “Menschenfeindlichkeit“ kann als absurd und böswillige Unterstellung bezeichnet werden, ihr Menschen- und Ehebild orientiert sich mehr an der biblisch-christlichen Lehre von Ehe und Familie als es ihr selber bewusst sein könnte. Das Verständnis und Programm der AfD steht signifikant im Widerspruch zum irreführenden Genderismus der evangelischen Volkskirche, aber nicht zur Lehre der Bibel, ohne zu beanspruchen, eine christliche Partei zu sein zu wollen.

Mehrmals durfte ich schon, ohne ausgelacht zu werden, dieses Bibelwort zitieren und niemand in der AfD würde die Wahrheit und Schönheit dieses christlichen Eheverständnisses verlästern: „Ihr Männer, liebt eure Frauen! Wie auch der Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat.“ (der Brief an die Epheser, im Kontext von Kapitel 5, die Verse 25-28).

Da steht nicht „ihr Männer liebt eure Männer“ und auch nicht „ihr Frauen liebt eure Frauen“. Was soll auch die unwissenschaftliche „gendergerechte Sprache“ in der Bibel, die ist eine philologische Vergewaltigung fern aller Akribie.

Ich kann mich nur „fremdschämen“ für ein Christentum Ihrer Volkskirche und meinen Freunden (Männer und Frauen) empfehlen: Verlasst diese Kirche, sie ist antichristlich geworden und verstösst AfD-Mitglieder, wie sie es einst mit Pfarrern tat, die unter Hitler keinen Ariernachweis erbringen konnten, weil sie jüdisch (mütterlichseits) waren.

In unserer AfD sind auch Juden(!) Mitglieder, auch Homosexuelle, auch Atheisten, ehemalige Mitglieder von CDU und SPD – und auch bekennende Christen.

All denen kann ich nur Ihren Zuruf in Umkehrung empfehlen: „Erteilen Sie der Menschenfeindlichkeit und dem antichristlichen Denken einer pseudochristlichen, nur steuersubventionierten Volkskirche eine deutliche Abfuhr: gehen Sie aus ihr raus! Treten sie in der AfD für ein Deutschland ein in der auf diese Kirche verzichtet werden kann, nicht aber auf die genuinen Werte, für und mit die/denen einst ein MARTIN LUTHER zum Segen für Deutschland und die Welt wurde. (Ich distanziere mich aber entschieden von seiner Judenfeindschaft und den theologisch-verhängnisvollen Folgen in und mit den Volkskirchen, die mit zu meinem Kirchenaustritt beitrugen).

Ich grüße Sie, doch kann ich es nicht mit Hochachtung tun, es wäre geheuchelt.

Klaus Pehlke Ex-Pastor, beratendes Mitglied der AfD im Kulturausschuss des Rates von Hannover

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Leseempfehlungen zur kritischen Auseinandersetzung mit der Genderideologie, um diese als nichtwissenschaftliche Ideologie zu erkennen, gefördert nicht nur von der evangelischen Volkskirche.

http://de.wikimannia.org/Genderismus

http://de.wikimannia.org/Genderismuskritik_(Zitate)

http://www.ikbg.net/pdf/Salzburger-Erklaerung-Kurzfassung.pdf

Das Tagesgericht

Tieflage: Wer bewirbt sich? Das  ist aus Merkels Bundeswehr geworden?

(gh)Ende der Durchsage: „Was ist die deutsche Kultur und gibt es sie überhaupt?“ Damit hätte sich eine Prawda aus Offenburg den Rest und viel Papier sparen und Bäume retten können. Wer so fragt, hat jegliche Kultur schon hinter sich gelassen. Er kann nur noch darüber rätseln, ob er in irgendeiner Zivilisation zuhause ist. Wozu  also „küren die Testschläfer für das ‚Lberty'“? Möchten sie sich in der Redaktion nicht wecken lassen? Konsumieren die vielleicht ihre eigenen Schlafmittel, welche als „Zeitung“ vor das Volk geworfen werden,  immer schön an ihm vorbei? Das ist nur ein „Schönheitsfehler“, so wie der Neubau der Otto-Hahn-Realschule“ in Lahr. Ob’s nur ein „kleiner Schönheitsfehler“ ist, wenn Schüler und Lehrer zuviel Sonne abkriegen, Bauherren werden es anders sehen für 5,6 Millionen, denn die lernen gerade das Bauen neu mit einer römischen Hütte, sind also auf Anfang. Und das ist gar nicht so lustig, wie eine Blattlerin im LA meint, schreiben zu müssen. In Lahr muss wohl jeder Fehler mehrmals gemacht werden, bis sie ihn beherrschen. Wer wissen will, wozu Schulen nützlich sein können, Bildung ist ja nicht mehr gefragt, muss nur nach Freiburg schauen. Denn die sind in ihrer grünen Welt immer meilenweit voraus. So meldet die BZ: „Friedrich-Gymnasium wird als erstes fledermausfreundliches Haus in Freiburg ausgezeichnet“. Mit der Sonne scheinen die keine Probleme zu haben. Mit Kultur schon gar nicht. Denn ein Mensch hält es da mit Karl Kraus: „Von meiner Stadt verlange ich: Strom, Wasser und Kanalisation.
Was die Kultur anbelangt, die besitze ich bereits“. Wenn der wüsste. Das ist ja das Problem. Sie kümmern fortwährend sich um das, was sie amtlich für Kultur halten. Die Infrastruktur haben sie vergessen.  Also ist die Offenburger Frage an sich selbst sehr berechtigt. Da muss wohl erst wieder ein Hecker vorbeikommen. Sie aufzuwecken wird er wieder nicht schaffen.

Bad Herrenalb
Gartenschau kein Gewinn für Gewerbetreibende?  
Zweieinhalb Jahre Ausnahmezeit an der Kurpromenade: Sperrung von Zufahrtsstraßen, die Baumaßnahme unmittelbar vor der Tür, dann die Gartenschau selbst mit boomenden Gästezahlen, jetzt wieder der Alltag. Wie haben die Gewerbetreibenden entlang von Bad Herrenalbs Herzstück die Zeit erlebt? …“Von einem Umsatzplus während der Schau kann nicht die Rede sein. Stammkunden blieben wegen Stau- und Parkmangelsituation weg.“… nicht so euphorisch wie die Stadt:…
(Schwarzwälder Bote. Die Lahrer irren, wenn sie einen, jemand gönnt sich für 18 Euro eine Landesgartenschau, und dann habe er nicht genug. Nix wie weg, ist in sochen Fällen die Losung. Gevespert wird unterwegs.)

Den optisch aufwendigsten auf sich selbst zugeschnitten Wahlkrampf leistete sich  der FDP-Kandidat, obwohl er keine Chance hat, in den Bundestag gewählt zu werden.

EIN MÄNNLICHER MANN
Nach Streit mit Messer lebensgefährlich verletzt
Leimen – Ein bislang unbekannter männlicher Täter stach am 23.09.2017, gegen 05:50 Uhr, in Leimen auf einen männlichen 41-jährigen Mann ein und verletzte diesen lebensgefährlich im Bereich des Oberkörpers.
(Polizeipräsidium Mannheim)

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NACHLESE
Wahlkampfabschluss der Union
Gellendes Pfeifkonzert in München: Merkel ist auf dem Marienplatz kaum zu hören
Als Angela Merkel ans Mikrophon tritt, knackt es auf einmal im Lautsprecher. Der Mann am Mischpult dreht gerade kräftig die Lautstärke hoch – die Begrüßung Merkels durch CSU-Chef Horst Seehofer kurz davor war kaum zu hören. Doch das Ausreizen der Verstärkeranlage hilft nur bedingt.
(focus.de. Da haben die aber alle Glück gehabt, dass das niemand hören musste. Was nicht ist, kann auch nicht verstärkt werden. Wie einst bei Erich.)
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Oktoberfest
Münchner hilft Bewusstlosem – Gaffer prügeln ihn krankenhausreif
…Der 56 Jahre alte Münchner Manfred G. hat am Donnerstag Zivilcourage gezeigt – und ist dafür schwer verprügelt worden. Der Tontechniker aus München wollte am Nachmittag einem Mann helfen, der vor dem Hackerfestzelt zusammengebrochen war. „Ich denke, er war nicht betrunken, sondern hatte ernsthafte gesundheitliche Probleme. Vielleicht ein Herzinfarkt“, sagte der 56-Jährige der „tz“. Daraufhin zögerte er nicht lange und leistete Erste Hilfe. Auch die Rettungssanitäter waren zu diesem Zeitpunkt bereits im Anmarsch. Inzwischen hatten sich mehrere junge Männer versammelt, fotografierten und filmten den bewusstlosen Mann am Boden. Er forderte die Gaffer auf, damit aufzuhören – und den Weg frei zu machen. „Ich sah die Schaulustigen und musste einfach dazwischen gehen“, sagte Manfred G. Dann bekam er laut dem Nachrichtenportal einen heftigen Tritt von der Seite gegen das Knie, einen Fausthieb in den Rücken. Kurze Zeit später lag der Münchner selbst auf dem Boden: „Ich konnte mich nicht mehr bewegen.“ Er erlitt einen Beinbruch, auch der Meniskus ist möglicherweise beeinträchtigt. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, nächste Woche muss Manfred G. operiert werden.Die Polizei fahndet unterdessen nach den drei oder vier flüchtigen jungen Männern Mitte 20, die englisch sprachen. Seine Zivilcourage hat der 56-Jährige jedoch nicht bereut. „Ich würde alles wieder genauso machen“, sagte er der „tz“.
(focus.de. Soweit ist es mit Deutschland unter Merkel gekommen.)

Verwechslung in Moskau
Russisches Denkmal von Michail Kalaschnikow zeigt  deutsches Gewehr
Nur kurz nachdem das Denkmal für den legendären Kalaschnikow-Erfinder eingeweiht wurde, flexten Arbeiter einen Teil wieder ab. Denn es zeigt ein deutsches Gewehr – das ausgerechnet von der Wehrmacht an der Ostfront eingesetzt wurde.
(welt.de. Auch Beutegewehre schießen.)

Umfrage
Jeder Zweite sehnt ein Ende von Merkels Kanzlerschaft herbei
Im Straßenwahlkampf hatte vor allem die Kanzlerin mit viel Gegenwind zu kämpfen: „Merkel muss weg“-Plakate fehlten selten bei öffentlichen Auftritten. Eine Umfrage bestätigt nun die „Merkel-Müdigkeit“ der Deutschen.
(welt.de.Werden Umfragen und Wahlen gefälscht?)
Ursula von der Leyen (CDU)
Bundeswehr
Die Ministerin, die ihren Soldaten misstraut
Ursula von der Leyen will die Vertrauenskrise in der Bundeswehr beenden. Ein umgeschriebener Bericht für das Parlament über einen Todesfall bei der Offiziersausbildung zeigt jedoch: Sie selbst hat kein Vertrauen in die Truppe.
(welt.de. Umgekehrt. Die will auch keiner mehr.)

achtungRaute

Legionellen
Das große Geschäft mit der Angst
Mehr als zwei Milliarden Euro Umsatz machen Prüffirmen mit Kontrollen von Wasserleitungen auf Legionellenbefall. Doch neueste Erkenntnisse zeigen jetzt, dass die Infektionsgefahr aus dem Hahn überschätzt wird.
(welt.de. Diese Geschäftsdee ist ansteckend.)

Video-Kommentar des Berliner AfD-Politikers
Nicolaus Fest zu Lehren aus dem Wahlkampf
Der Wahlkampf ist fast vorbei. Und wissen Sie, was mein stärkster Eindruck ist: Mit dem Rechnen, mit der kühlen Analyse, haben’s die Deutschen nicht mehr so. Nehmen wir die Wohnungsnot. Sie wird von allen beklagt. Dass Wohnraum knapp wird, wenn zwei Millionen „Flüchtlinge“ einströmen, ist allerdings nicht total überraschend. Eher ein Gesetz des Marktes. Höhere Nachfrage heißt höhere Mieten. Doch dass Zuwanderung und Mietsteigerung zusammen gehören, will keiner sehen. Ebenso ist es mit Altersarmut, Erwerbsarmut, Kinderarmut. Auch darüber klagen alle. Doch wenn 50 bis 60 Milliarden Euro pro Jahr für Fremde ausgegeben werden, ist für Deutsche weniger übrig. Was die Zuwanderer kosten, haben die Deutschen weniger. (Weiter im Video von Dr. Nicolaus Fest)
(pi-news.net. Der Angriff auf den IQ in Europa funktioniert schon. Es wird noch gearbeitet, aber nichts mehr verstanden. Dies entspricht dem, was Thomas Barnett beschrieben hat. Er ist einer der bedeutendsten Theoretiker der Globalisierung, Militärstratege, Bestsellerautor, Mitarbeiter des Pentagon und diverser Think Tanks sowie Berater hochrangiger Politiker. Barnett propagiert die wirtschaftliche und finanzpolitische Globalisierung um jeden Preis – auch um den des Krieges. Sein Schlüsselbegriff ist die „Vernetzung“, deren Zunahme überall zu Wohlstand, Sicherheit und Frieden führen soll und daher auch mit militärischen Mitteln zu fördern sei. Seine bahnbrechende Strategie hat er in zwei Büchern dargelegt – „The Pentagon’s New Map“ und „Blueprint for Action. A Future Worth Creating“ –, die seit kurzem erstmals auf deutsch vorliegen. Die deutschen Titel verheißen nichts Gutes: „Der Weg in die Weltdiktatur – Krieg und Frieden im 21. Jahrhundert. Die Strategie des Pentagon“ und „Drehbuch für den 3. Weltkrieg. Die zukünftige neue Weltordnung“, aber Barnett hat diesen Formulierungen nicht widersprochen. Von ihm wird überliefert, dass er dazu auffordere, Globalisierungskritiker zu töten und propagiere, die „Züchtung“ einer „hellbraunen Mischrasse“ als erwünschte „Vermischung“ der Völker, was als „Flüchtlingskrise“ bekannt sei?)

Nach der Wahl ist vor dem Sturz
Kleine Vorschau auf Merkels vermutlich letzte Amtszeit
Ob Merkel bis zum Ende der neuen Amtszeit durchhält (was es den Unionsparteien noch schwerer machen würde) oder nicht: die Positionskämpfe um ihre Nachfolge beginnen jetzt. Ambitionierte Vasallen werden ihre Loyalität blitzartig überdenken.
VON Wolfgang Herles
(Tichys Einblck. Die Lücke, die sie hinterlässt, wird sie ersetzen.)

Sechs Damen und drei Herren
ARD und ZDF: Schlussrunde
Von Stephan Paetow
Inhaltlich ist zur ARD-ZDF-Schlussrunde im Grunde nicht viel zu sagen. Alle sieben Parteien sind für mehr Rente, mehr Bildung, mehr Gerechtigkeit und mehr Polizei, fünf auch noch für mehr Steuern und Abgaben…Es wird einem das Herz im Busen bang bei dem Gedanken, eine Katrin Göring-Eckardt würde Ministerin! Eine Manuela Schwesig kehre in die Bundesregierung zurück! Oder Ursula von der Leyen könne in einer bleiben! Wo die sind, oje. Auf einer Stufe mit den Dreien sind die Moderatorinnen Tina und Bettina zu nennen, die den journalistischen Neutralitätsgedanken natürlich mit so etwas wie einem gesamtgesellschaftlichen Bildungsauftrag verwechselten. In der Schlussrunde…
(Tichys Einblck. Wer guckt da nicht lieber aus dem Fenster als sowas an?)

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DER WITZ DER WOCHE
„Eine 70-jährige Frau hat mir gesagt: Das erinnert mich an die Nazis.“
(Manuela Schwesig, Ministerprsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, vorher Bundesfamilienministerin und „Kämpferin gegen Rechts“. An welche Nazis erinnert sich eine 70-Jährige, die 1947 geboren wurde? An die linken Nachfahren und Erben?)
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MerkelStop

JF-Kopfnoten für Bundesregierung
Klassenziel nicht erreicht
Wahltag ist Zeugnistag. Ginge es mit rechten Dingen zu, würde Angela Merkels Chaos-Klasse nicht versetzt oder müßte gleich von der Schule. Mit Grenzöffnung und „Willkommenskultur“ haben Merkel und ihre zweite Große Koalition ein Jahrhundertdesaster angerichtet. Die JUNGE FREIHEIT hat Kopfnoten für die wichtigsten Minister der „GroKo 2“ vergeben.
(Junge Freiheit. Ungenügend. Da helfen auch keine Förderschule und Inklusion mehr. Warum „Kopfnoten“, wenn zum Sitzen Hintern genügen?)

Flüchtlinge als Täter
Niedersachsens Behörden sollen Vergewaltigung verheimlicht haben
Niedersachsens Behörden haben offenbar versucht, eine Vergewaltigung durch zwei Syrer vor der Öffentlichkeit zu verheimlichen. Erst durch eine parlamentarische Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Rudolf Götz kam heraus, daß die Staatsanwaltschaft gegen die beiden Flüchtlinge ermittelt. Er finde die Nichtinformation der Bevölkerung „im Grundsatz nicht richtig“, sagte Götz der Braunschweiger Zeitung. Allerdings kenne er die näheren Umstände nicht und wolle den Fall daher nicht bewerten. Götz hatte aus Polizeikreisen über den Fall erfahren. Die beiden Araber werden beschuldigt, die Frauen unter Drogen gesetzt und anschließend mißbraucht zu haben. Sie sind nicht geständig.
(Junge Freiheit. Muss denn über jede Kulturbereicherung berichtet werden?)

Hic Et Nunc – Hier und Jetzt
Die Wahl geht um Wahrheit, Verantwortung und Gerechtigkeit
Von Andreas Backhaus
Wer weiß schon, wie das Wahlergebnis der CDU am Sonntag aussehen wird – wenn es so offensichtlich ist, wie der wichtigste Mechanismus in der Demokratie, die Abwahl, außer Kraft gesetzt worden ist, kann vieles passieren.Geht es nach dem, was die Medien vermitteln, gibt es im Rahmen der Bundestagswahl kaum Themen, die die Bürger wirklich polarisieren und entsprechen an die Wahl-Urnen treiben werden. Wie so oft liegen sie falsch. Dabei sind die Themen ganz offensichtlich: Es geht um Wahrheit, Verantwortung und Gerechtigkeit…
(Tichys Einblick. Damit kann der Einparteienblock seit Jahren nicht dienen. Nur Lug und Trug.)

krähenkran

Die Schreier warten schon.

Maß und Mitte
Keine Angst vor anderen Meinungen
Von Anabel Schunke
Was wir brauchen, ist daher keine Angst vor anderen Meinungen, sondern Bewusstsein von der Wichtigkeit ihrer Abbildung, ungeachtet unserer eigenen Ansichten…Integration in das hiesige Wertesystem funktioniert nur, so lange eine Mehrheit ihre Ansichten vorlebt und selbstbewusst einfordert….Was wir momentan in den meisten westlichen multikulturellen Gesellschaften erleben, ist jedoch genau das Gegenteil. Bloß keine anderen Meinungen….Stabilität in einer Gesellschaft erhält man nicht durch Zwang, die „richtige Haltung“ einnehmen zu müssen. Weder durch Internetzensur, noch erzieherische Pamphlete und mediales Schmierentheater mit Vorzeige-Migranten und einstudierten Fragen für die selektierten Gäste. ..Die wirksamste Bekämpfung extremistischer Tendenzen aller Art liegt in einem gesellschaftlichen Diskurs mit Maß und Mitte, der wieder zeigt, dass Politik nie bloß schwarz und weiß ist….Das Bild von Erikas Steinbachs einsamen Stuhl verdient jedenfalls einen Eintrag in die Geschichtsbücher mit dem Titel: Die Opposition im deutschen Bundestag bis September 2017.
(Tichys Einblick. Die praktsche Merkel-Diktatur ist ein Fakt, weshalb es müßig ist, Deutschland zur Theorie zu machen.)

Öffentlich-Rechtliche – Betrüger und Betrogene zugleich?
Linke Linke linken linke TV-Anstalten!
Von HOLGER JOHANNES TENSCHERT
Auf die linke Tour: Im Bundestagswahlkampf 2017 setzten die angstgetriebenen Systemparteien und die von ihnen abhängigen Medien alle Tricks und Betrügereien der klassischen DDR-Zersetzungslehre gegen Andersdenkende ein. In der „ersten Reihe“ saßen dabei die staatsnahen Öffentlich-Rechtlichen ARD und ZDF, denn mit dem „Zweiten“ hetzt man besser! Ein mediales Novum in der Geschichte des deutschen Fernsehens.
Die Staatspropaganda-Sender: „Voll mutti-viert !“
Lediglich eine Partei, die AfD, setzt sich zugunsten der Bürger für die Abschaffung der Zwangsfinanzierung der Fake-News-schwangeren „Anstalten für betreutes Denken“ ein. Dagegen galt es, mit allen Mitteln der Diffamierung, Fälschung und unterschwelligen Hetze gegen die immer erfolgversprechenderen „populären Populisten“ einzuschreiten. Die “Programmmacher“ und Intendanten sahen dabei zunehmend ihre kuscheligen Staatsversorgungsfelle davon schwimmen: Verdient doch ein Intendant des tugendhaft-informativen Staatsfernsehens bis zu 450.000 € im Jahr mit dementsprechenden Rentenansprüchen! Von den 9,2 Mrd. € Zwangsabgaben der Bundesbürger an die öffentlich-rechtlichen Propaganda-Instrumente fließt ohnehin nur ein geringer Teil „ins Programm“, der Rest der dubiosen Mittelverwendung bleibt der Eigenverwaltung, den üppigen Spesenausgaben und den Pensionsrückstellungen der umtriebigen Fake-Produzenten vorbehalten. Der durchsichtigste „Trick 2017 mit Selbstüberlistung“ war das gezielte Casting von Claqueuren und „betroffenen Normalbürgern“ als fadenscheinige Vertreter einer systemaffinen Medien-Öffentlichkeit. In Wahrheit steckten ganz andere “Programm-Verantwortliche“ dahinter – man ahnt es bereits …
1. MDR: Linken-Kandidatin „Anja Riekewald“ verzweifelt am Wohnungsmarkt
Bei der Sendung „Umschau“ des korruptionsverrufenen DDR1-Nachfolgesenders „MDR“ fiel einem Zuschauer auf, dass die vom prekären Leipziger Wohnungsmarkt stark betroffene „Anja Riekewald“ der Linken-Bundestags-Direktkandidatin und -Stadträtin Franziska Riekewald zum Verwechseln ähnlich sieht. Mit ihrer vierköpfigen Familie, so erzählte „Anja Riekewald“, suche sie mittlerweile seit vier Jahren eine größere Wohnung – ihre 90-Quadratmeter-Wohnung sei ihnen „zu klein geworden“. Die Not würde immer größer, je größer die Kinder werden. Das MDR-Manöver war allerdings schnell aufgedeckt: Die Frau, die im Fernsehen über hohe Mieten klagt, heißt in Wirklichkeit Franziska Riekewald, ist in Leipzig Stadträtin der Partei „Die Linke“ und kandidiert zufällig für den Bundestag. Der Dramatik halber wurden ihr vom MDR die vier parasitär-paritätischen „Armuts-Kinder“ angedichtet. Tatsächlich hat die 36-Jährige zwei Ableger. All das verschwieg der MDR seinen Zuschauern. Wohl-wissentlich? Die „Umschau“ steht in alter linksverdrehter Zersetzungs- und Lügen-Tradition: Sendestart für das „Wissenschaftsmagazin“ im DDR-Fernsehen DFF war 1961 – zeitgleich zum Mauerbau. Wegen ihrer „investigativen und exklusiven Recherchen“ gehört die MDR-„Umschau“ heute laut Wikipedia zu den Sendungen, „die am häufigsten in Nachrichtenagenturen und Zeitungen zitiert werden“. Eher „gehörte“ – nach den vielen Pannen und Desastern des MDR. Gehörte? Der ahnungslose Wähler ist der „Gehörnte!“ Der investigative MDR Leipzig und die Linken-Politikerin Franziska Riekewald klärten sofort fast alles auf, nachdem das Linksbetrugs-Manöver durchschaut wurde. Der Mitteldeutsche Schundfunk erklärte, man habe „mittelgut recherchiert“ und den Vornamen falsch eingeblendet. „Fake-Anja“ Riekewald verteidigte sich allerdings, dass die Redaktion von ihrem Amt als Stadträtin und ihrer Bundestagskandidatur im Stimmbezirk Leipzig I definitiv gewusst habe. „Ich habe den Redakteuren alles offengelegt“. Auf Anfrage bedauerte der MDR die Ausstrahlung mit der linken Kandidatin. Die Ursache sei noch unklar, man arbeite aber an einer „ausführlichen Aufklärung“. Nach der Bundestagswahl selbstverständlich.
2. Linken-Funktionärin „Putzfrau“ Petra Vogel putzt die Kanzlerin!
In der ZDF-Politposse „Klartext“ stellte sich die Bundeskanzlerin zwei Wochen vor der Wahl „besorgten“ Menschen von der Straße. Die ZDF-gecastete Putzfrau Petra Vogel durfte in dem Fake-Format der Kanzlerin vorgefertigte Fragen stellen: „Es hat mir gut getan, der Kanzlerin mal meine Meinung zu sagen und ihr klarzumachen, dass sie sich nicht immer aus allem herauswinden kann.“ Es konnten einem fast die Tränen kommen beim Einspieler, mit dem das ZDF Petra Vogel vorgestellt hat. „Petra Vogel ist Reinigungskraft in einer Klinik – ein Knochenjob.“ Im Alter werde sie trotzdem mit 656 Euro Rente arm sein. Ein „Stück Kabeljau vom Markt“ sei ihr größter Luxus.
Petra Vogel: Kabeljau vom Kabelfernsehen
Zwar erwähnt der Sender vor 3,8 Millionen Zuschauern, dass Vogel in einem Betriebsrat sei. Dass sie aber schon vor 14 Jahren zur Betriebsratsvorsitzenden gewählt wurde und seitdem vom Putzdienst freigestellt ist, wurde vergessen. Ebenso, dass sie in der Gewerkschaft IG Bau aktiv ist und seit 2004 Mitglied der Linkspartei. Allerdings hat Chefredakteur und Moderator Peter Frey die 150 Bürger, die Merkel löchern sollten, durchaus als „quer durch die politischen Lager“ angekündigt. Dass sie als vom Putzdienst freigestellte Betriebsratsvorsitzende besser gestellt ist als ihre Kolleginnen, glaubt sie nicht. „Wenn Aufträge reinkommen, ist es nicht so, dass ich an meinem Bürosessel klebe, sondern helfe natürlich mit.“ Die Moderatoren haben allerdings die Gäste aus „peinlichst“ vorbereiteten Profilen und Fernsehformaten gekannt. Dass Vogel Mitglied der Linken ist, sei der Redaktion höchstwahrscheinlich bekannt gewesen. Die Moderatoren hätten laut ZDF auch „eine Orientierung“ gehabt, welche der eingeladenen Gäste zu welchen Themenkomplexen befragt werden können. „Viel sei dann aber auch der Dynamik einer solchen Sendung geschuldet“, so ein Sprecher des ZDF. Die Kanzlerin dankte danach persönlich dem Linken-TV-Trojaner: „Sie hat mir die Hand gegeben und gesagt, es täte ihr sehr leid, dass ich in so einer Situation bin“, sagt Vogel. „Man könne in der Politik eben nicht alles regeln, aber es würden sicher noch Nachbesserungen kommen.“
Fernseherfahrung hatte die Casting-Politikerin bereits bei Maybrit Illner sammeln können. Beim Thema „Länger schuften, trotzdem arm?“ vergaß aber auch Illner zu erwähnen, dass es sich bei ihrer Gesprächspartnerin um eine eingeschleuste Parteigenossin der Linkspartei handelt.
3. Anis-Amri-Opfer-Sprecherin ausgeladen bei ZDF-„Klartext, Frau Merkel“! Die Sprecherin der Hinterbliebenen der Terroropfer vom Berliner Breitscheidplatz hätte dafür ursprünglich zu Gast in der ZDF-Sendung „Klartext, Frau Merkel!“ sein sollen. Doch Stunden vor der Live-Show wurde sie wieder ausgeladen. Das berichtet die Berliner Morgenpost. Telefonisch habe das ZDF Astrid Passin, die ihren Vater beim Amri-Anschlag verloren hatte, mitgeteilt, dass sie nicht mehr in der Sendung sei. „Die Begründung war nicht glaubhaft, ich denke, meine Fragen wären denen zu unbequem gewesen“. Das ZDF hatte zunächst in seiner Einladung an Astrid Passin Kreide gefressen:  “Wenn man in dieser schwierigen Zeit dann auch noch das Gefühl hat, von Politik und Behörden alleingelassen zu werden, wird das Leid wohl noch viel größer. Ihr Auftritt in dem Beitrag von Spiegel TV hat diese Kombination aus Trauer, Enttäuschung und Wut zumindest sehr eindrücklich vermittelt und nachhaltig Eindruck hinterlassen.“ Passin bekam sogar noch einen „ZDF-Mitwirkenden-Vertrag“ zugeschickt.Die Sprecherin der Hinterbliebenen des islamischen Anschlags wurde im Vorgespräch mit der Sendeanstalt gesinnungsmäßig durchgecheckt, welche Frage sie der Kanzlerin stellen wolle. „Darauf wollte ich mich aber nicht einlassen“ betont sie. „Ich wollte mir das vorbehalten, spontan zu agieren, so ist es ja auch authentischer.“ Das ZDF teilte ihr dann kurz vor der Sendung mit, dass sie zu „ihrem eigenen Schutz“ wieder ausgeladen werde:  “Ich habe erklärt, dass ich es als Sprecherin der Hinterbliebenen gewohnt bin, von Medien bedrängt zu werden und dass ich es sehr schade und traurig finde, Frau Merkel meine Frage nicht stellen zu dürfen“, betonte Passin. „Das hat aber auch nichts genutzt. Es folgten immer wieder die gleichen Erklärungen. Ich habe gespürt, die wollen nicht, dass ich komme.“ Astrid Passin wollte sich bereits nach dem Weihnachtsanschlag, der Deutschland erschütterte, mit der Kanzlerin treffen:  „Wir möchten schon gern wissen, warum sie sich als Bundeskanzlerin noch nicht die Zeit genommen hat, uns kennenzulernen, und warum von ihr nicht wenigstens ein persönliches Kondolenzschreiben kam.“ Die Begründung des Staatssenders wirkte allerdings ziemlich „linkisch“: Es werde „kritisch geprüft, wem der Druck der Live-Situation und die mediale Nachwirkung eines Auftritts vor einem Millionenpublikum zuzumuten ist.“
4. Auch Private werden „undercover“ gelinkt: Alice im Sat.1-Lügenland
Einen weiteren Tiefpunkt der unterwanderten „Meinungsvielfalt“ im TV konnten die über 3 Millionen Zuschauer bei der „SAT1-Wahlarena“ mit Alice Weidel erleben: Ein weiteres trojanisches Pferd der Linken, die ver.di-Funktionärin Dana Lützkendorf, die vielen aufmerksamen Zusehern von öffentlich-rechtlichen „Polit-Formaten“ hinlänglich bekannt war, mimte die betroffene Krankenschwester, bei der am Ende des Geldes immer „zu viel Monat“ übrigblieb. Ein Herzpunkt für Links – ein Hetzpunkt gegen „Rechts“. Zum Ende der Sendung durfte sie einen Punkt für das überzeugendste Parteiprogramm verleihen. Wie aus der linken Hüfte geschossen: „Die Linkspartei hat mich überzeugt“. Auch beim großen „ZDF-Sommerfest der Volksverblödung“, der Sendung „Wie geht’s, Deutschland?“, wurde Alice Weidel wenige Tage nach dem Sat.1-Schmierentheater zur besten Prime-Time von einem hasserfüllten Stuhlkreis an Blockparteien, einem stramm selektierten „Antirechts“-Publikum und der unmoderaten Moderatorin „Marionetta Slomka“ im Chor mit Häme und Fake-News konfrontiert, bis es ihr zu blöd war. Alice has left the Lügengebäude! Der schmutzigste deutsche Wahlkampf aller Zeiten hatte einen erklärten gemeinsamen Feind, die erfolgreiche „Alternative für Deutschland“. Neu dabei war, dass die Sendeanstalten von linksgesteuerten Publikums-Duracell-Häschen, gecasteten Claqueuren, Gewerkschafts-U-Booten und „betroffenen“ Parteifunktionären der Linkspartei wissentlich und unwissentlich unterminiert wurden: das Ende der Glaub-Würdigkeit – das Ende der Zwangsgebühren? Noch machen die Anstalten keine Anstalten, sich zu ändern. Brain-Washing und AfD-Bashing nach kommunistischen Agitations-Regeln auf dem Rücken der Gebührenzahler – aber nicht mehr lange. Die linken und gelinkten Volksverdummungsanstalten werden hoffentlich bald ihr BLAUES WUNDER erleben! Jetzt ist Wahltag – und Zahltag für das Merkel-Medien-Regime!
—PI-Gastautor Holger Johannes Tenschert studierte Rechtswissenschaften, Kommunikationswissenschaften und BWL und ist als internationaler Manager tätig. Er war Betreuungsdozent und Junior-Professor für Public Relations in München. Nebenbei schreibt er für moderne Zeitgeistmagazine.
(pi-news.net. Bisher unvorstellbar gewesen, wie der Journalismus in Deutschland sein Lebenslicht sich selbst ausbläst. Schande eines Berufsstands.  Es gibt nicht mehr, was aktuell, umfassend und  wahrhaftg ist in den Medien.)

Gewährleistung der Identitätsfeststellung
Bundesrat beschließt Burkaverbot am Steuer – Muslimverband läuft Sturm
Der Bundesrat hat am Freitag ein Verbot von Gesichtsverhüllung bei Autofahrern beschlossen. Wie aus der Erläuterung der Ausschüsse hervorgeht, soll die Straßenverkehrsordnung zur Identitätsfeststellung des Fahrzeughalters ergänzt werden.
(focus.de. Klar, dass die Moslems was gegen Frauen am Steuer haben.Kommt im Koran nicht vor. Warum nicht Vorhänge vor die Scheiben?)

Literaturschnipsel

Meer von Blut, von Schweiß und Tränen

Die grauenhafte Hölle zweier Jahrtausende liegt hinter uns. Ist aber dieses Meer von Blut, von Schweiß und Tränen nicht dazu vergossen, dass eine bessere Welt der Gerechtigkeit, der Güte und der Brüderlichkeit erstehe, dann ist die Erde so todesreif als todeswert. Und sie ist es sicher, wenn nicht der Mensch der abendländisch-christlichen Kultur durchschauen lernt, dass die Wunden, die er mit seiner Kultur zu heilen gedenkt, eben von dieser Kultur selber geschlagen sind.
(Theordor Lessing)

Fragen, die die Welt bewegen

Ist keine Verständigung mehr darüber möglich, dass es sich bei der Bundesrepublik Deutschland  um ein Land handelt, welches dem deutschen Volk gehört? Warum wählen sich die, welche auf kunterbunte Vielfalt stehen gegen Deutschland, nicht ein anderes Land? Wer kann erklären, dass Deutschland unsicher geworden ist, seit  hier massenhaft Menschen aus aller Welt angeblich Sicherheit suchen und gegen sie deshalb Barrieren errichtet werden müssen?  Ist das nicht pervers?

Das Wort zum Samstag

Trotz der naheliegenden Verletzung des Demokratie- und Rechtsstaatsprinzips und der Wesentlichkeit der Frage der Massenzuwanderung lehnte das Bundesverfassungsgericht es ab, sich damit juristisch auseinanderzusetzen. Die Bundestagsabgeordneten waren nicht gewillt, das Bundesverfassungsgericht anzurufen. Und die Verfassungsbeschwerden von Bürgern nahm das Bundesverfassungsgericht ohne Begründung nicht zur Entscheidung an.
(Ansgar Neuhof, auf Tichys Einblick)

Bundestags-Juristen: Grenzöffnung war dreifach rechtswidrig!

AfD-Untersuchungsausschuss zu Merkels Grenzflutung bahnt sich an

Von JOHANNES DANIELS

Na sowas, zwei Tage vor der Bundestagswahl taucht nun eine „Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages“ zu Angela Merkels mutmaßlich illegaler Grenzöffnung auf. Der Inhalt der Untersuchung ist mehr als brisant: Die Grenzflutung Deutschlands könnte jeder rechtlichen Grundlage entbehren, so die Verfassungsjuristen.

Rechtsbruch-Expertise wurde bereits im Mai erstellt!  
Die rechtliche Expertise wurde bereits im Mai 2017 verfasst und liegt der WELT nun vor. Im ausgewogenen Ton formulierten die zur Neutralität verpflichteten beim Parlament beschäftigten Juristen, dass eine Rechtsgrundlage für die Einreise der vielen „Flüchtlinge“ ab September 2015 fehle. Zunächst stellten die Rechtsexperten des Bundestags fest, dass nach dem deutschen Asylgesetz jedem die Einreise zu verweigern ist, der über einen sicheren Drittstaat kommt. Dies galt für die über die Balkanroute kommenden „Asylsuchenden“ ausnahmslos.

Von dieser „Pflicht zur Einreiseverweigerung“ könne nur in zwei Ausnahmefällen abgewichen werden: bei einer „unions- oder völkerrechtlich begründeten Zuständigkeit der Bundesrepublik Deutschland“ laut Dublin-III-Verordnung oder bei „Vorliegen einer entsprechenden Anordnung des Bundesministeriums des Inneren“. Eine Anordnung des Innenministeriums hat aber nie stattgefunden.

Rechtlich relevante Anordnung fehlte gänzlich – auch am Parlament vorbei entschieden
Heiko Maas’ Justizministerium teilte auf Anfrage mit, dass zwar „Prüfungen der rechtlichen Rahmenbedingungen“ stattgefunden hätten, diese Erwägungen waren „allgemeiner Natur“ und gingen nicht über ein Notizstadium hinaus. Weder die verwaltungsrechtlich benötigte Anordnung des Innenministeriums, noch ein nachvollziehbarer Parlamentsbeschluss existierten zur Öffnung der Grenzen für alle! In der Subsumtion der hundertausendfachen Grenzverletzungen gegen die Bundesrepublik werden so die aktiv herbeigeführten Straftaten der Bundesregierung im Gutachtenstil verklausuliert: Man „könnte argumentieren, dass eine so weitgehende Anordnung durch das Bundesministerium des Innern oder die Wahrnehmung des Selbsteintrittsrechts nach der Dublin-III-Verordnung durch die Bundesrepublik innerstaatlich einer gesetzlichen Regelung oder einer parlamentarischen Zustimmung bedarf“. Demnach hätte – zweitens – der Bundestag die Grenzöffnung zumindest zeitnah genehmigen müssen. Dies ist ebenfalls nie erfolgt.

Bislang wurde die Masseneinreise der sogenannten „syrischen Geflüchteten“ vom Bundestag gesetzlich nicht behandelt, es gab auch keine parlamentarische Gesetzesvorlage dazu. Die demokratisch gewählten Volksvertreter wurden demnach schlechtweg „verarscht“.

Seehofer hatte ausnahmsweise recht: „Die Herrschaft des Unrechts!“
Hans-Jürgen Papier, der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, sowie der frühere Verfassungsrichter Udo Di Fabio brachten es bereits zu „Papier“: Es sei – drittens – ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur illegalen Einwanderung notwendig gewesen: Di Fabio hatte für die bayerische Staatsregierung in der Flüchtlingskrise ein Gutachten verfasst, auf dessen Grundlage der Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Horst Seehofer die Bundesregierung sogar verklagen wollte, um so eine Grenzschließung zu erzwingen. Da „Crazy Horst“ Drehhofer seine wiederholte Drohung irgendwie nie so richtig wahr machte, galt schließlich: Wo kein Kläger, da kein Richter. Die Zeit der offenen Grenzen blieb auch vor dem Verfassungsgericht unverhandelt.

Der bestens informierte WELT-Journalist Robin Alexander (Spiegel-Bestseller „Die Getriebenen“) bezieht sich in seinen Ausführungen auf die „Wesentlichkeitslehre“ des Demokratie- und Rechtsstaatsprinzips: In grundlegenden normativen Bereichen muss in unserer Demokratie das Parlament entscheiden.

Ob die Aufnahme von über einer Millionen Menschen nach dem September 2015 eine „wesentliche“ Entscheidung war, trauen sich die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages allerdings nicht zu beantworten. Klar, im Falle einer Wiederwahl Merkels könnten auch die voreiligen Verfassungsjuristen schnellstens von der Königin der millionenfachen Rechtsbrüche „entsorgt“ werden.

Die gesamte Führungsspitze der AfD mit Meuthen, Weidel, Gauland, Bystron und von Storch fordert als dringlichste Handlung die Einsetzung eines „Untersuchungsausschuss Merkel“,  der sich verfassungs- und strafrechtlich mit ihren Rechts- und Verfassungsverstößen auseinandersetzt“. 25 Prozent der Abgeordneten werden nach einer Gesetzesänderung in der neuen Legislaturperiode dazu benötigt, um einen Untersuchungsausschuss einzusetzen. Grüne und Linke hätten dies in der Flüchtlingskrise tun können – taten es aber nicht. Für diese Gesetzesänderung zulasten der Opposition fanden die Volksvertreter jedoch Zeit …

Robin Alexander zum nicht eingesetzten Merkel-Untersuchungsausschuss:
„Diese Meinung wird mittlerweile auch von zahlreichen Sozialdemokraten geteilt, bis hinein in die Fraktionsspitze. Es sei ein Fehler gewesen, im Herbst 2015 nicht auf einer Entscheidung des Bundestages zu bestehen – schon um die Zerrissenheit der Unionsfraktion in dieser entscheidenden Frage zu dokumentieren. Eine Unterstützung der SPD für einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Flüchtlingskrise ist dennoch ausgeschlossen – schließlich waren die eigenen Leute an der Regierung beteiligt. Die Grünen beteiligen sich aus ideologischen Gründen nicht an der Aufarbeitung und verteidigen Merkels Entscheidungen im Herbst 2015 entschlossener als die Unionsparteien“.

Bald Rechtsspruch zum Rechtsbruch – dank starker AfD!
Bislang wartete man durch das konzertierte Zusammenwirken der fünf Blockparteien im Bundestag demzufolge vergeblich auf einen Rechtsspruch zum größten Rechtsbruch der deutschen Nachkriegsgeschichte. Die verfassungs- und völkerrechtswidrige Flutung der deutschen Grenzen war ja nicht der einzige Rechtsbruch der Kanzlerin während „Mehr-Kill -III“.
Morgen ist Bundestagswahl. Die AfD will die Herrschaft des Rechts in Deutschland wieder herstellen. Hoffentlich weiß Horst Seehofer jetzt, wo er ankreuzen muss.
(pi-news.net)

Naziwarnungen stündlich

Die Auswüchse des Kampagnenjournalismus

Von  Vera Lengsfeld

Je näher die Bundestagswahl rückt, desto nervöser wird der politisch-mediale Komplex. Die Naziwarnungen verdichten sich und kommen nun schon beinahe stündlich.

Für die Journalisten hat Jakob Augstein den Vogel abgeschossen. In seiner jüngsten Kolumne Die Mutter der AfD für den Spiegel, wo er unserer Kanzlerin vorwirft, Nazis den Weg in den Bundestag geebnet zu haben, bringt er auch den ehemaligen Spiegel-Mitarbeiter und heutigen Welt-Kolumnisten Henryk M. Broder ins Spiel. Broder böte mit seiner Achse des Guten „Rechtsauslegern“ (warum eigentlich nicht Ausleger*innen?) wie „Vera Lengsfeld, die mal für die CDU im Bundestag saß, nun aber gemeinsam mit Frauke Petry öffentlich auftritt“, „eine Spielwiese“. Damit hat er Broder in seiner Aufzählung zu denen gerechnet, die den Einzug von Nazis in den Bundestag begünstigten. Unsäglicher Denunziantenstadl Deutschland: Statt zu argumentieren werden Listen von Verdächtigen erstellt und Kollegen gebrandmarkt.

Die Politik ist nicht besser: Sigmar Gabriel, der auch schon Nazis in den Bundestag einziehen sieht, können wir beiseitelassen, denn Cem Özdemir und andere haben das auch schon getan. Wobei Özdemir AfD-Wähler im schönsten, wenn man höflich sein will, Erdogan-Jargon auch noch als „Brut“ bezeichnet hat.

Nein, den Sieg im Wettbewerb der Unsäglichkeiten hat eindeutig Kanzleramtsminister Altmaier davongetragen. Er hat in einem Bild-Videointerview „unzufriedenen Bürgern geraten, lieber auf eine Stimme bei der Bundestagswahl zu verzichten als AfD zu wählen“.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Ein Regierungsmitglied ruft dazu auf, die demokratischen Mitbestimmungsrechte lieber nicht wahrzunehmen, als die einzige politische Konkurrenz zu den Altparteien zu wählen. Mehr Angst vor dem Wähler kann man kaum zeigen.

Die Strategie des CDU-Wahlkampfs ist darauf ausgelegt, die Wähler einzuschläfern. Die SPD konnte Merkel damit klein halten, aber in den Tagen vor der Wahl zeigt sich, dass die Strategie nicht aufgeht. Jetzt steigt die Nervosität: Altmaier hat sich versprochen und verkalkuliert. Und das wichtigste Instrument der Demokratie zur Disposition gestellt: Eine Regierung darf nicht dazu aufrufen sie zu unterstützen, indem man nicht zur Wahl geht. Implizit stärkt Altmaier damit auch das Gefühl der Bürger, dass die im Bundestag befindlichen Parteien sich miteinander bestens arrangiert haben.

Argumentationshilfe liefert dabei der rechte Flügel der Partei um Alexander Gauland. Gauland und seine Jünger lieferten in den letzten Tagen jede Menge Gründe, die es den Wählern der Mitte schwer machen, die AfD zu wählen. Dazu gehört die Aufforderung Gaulands, stolz auf die „Leistungen der deutschen Soldaten“ zu sein oder André Poggenburgs Einlassung, Stasioffiziere wären akzeptable Bundestagskandidaten, denn erstens sei es Zeit, die Stasivergangenheit abzuschließen und zweitens seien die IMs die eigentlich Schlimmen gewesen. Damit übernimmt er 1:1 die Argumentation der hauptamtlichen Stasis, denen es gelang, durch die Veröffentlichung spektakulärer Spionagefälle die öffentliche Aufmerksamkeit von sich weg und auf die Inoffiziellen Mitarbeiter hinzulenken.

Unerwartete Schützenhilfe bekommen Gauland & Co von Kampagnenjournalisten wie Matthias Meisner vom Tagesspiegel, der sich seit Tagen eifrig bemüht hat, ein Bürgerforum in Pirna, bei dem ich ein Gespräch von Frauke Petry mit Wählern moderieren sollte, ins unrechte Licht zu rücken. Obwohl es sich um eine von ortsansässigen privat organisierte Veranstaltung gehandelt hat, wurde sie anfangs als AfD-Veranstaltung bezeichnet, bei der im Hintergrund „Rechtsradikale“ die Fäden ziehen würden. Seit Freitag erscheinen immer neue Updates und Varianten dieses Artikels.

Pirna scheint Meisners Obsession geworden zu sein. Wobei die zuletzt erschienene Variante ein Musterbeispiel für Kampagnenjournalismus ist. Unter dem Titel Dialog von Frauke Petry und Vera Lengsfeld geplatzt wird vom Verbot der Veranstaltung durch die Stadt Pirna berichtet. Interessant ist die Begründung, die der Sprecher der Stadt Pirna, Thomas Gockel, am Dienstag dem Tagesspiegel gab. Zum einen dürfte die Halle nur für „sportliche Zwecke“ genutzt werden, zum anderen stellten sich wegen des zu erwartenden Andrangs „Bauordnungs- und Brandschutzprobleme“. Die DDR lässt grüßen! Wenn auf eine Kirchgemeinde Druck ausgeübt wurde, eine bestimmte Veranstaltung nicht stattfinden zu lassen, waren oft „Bauordnungs- und Brandschutzprobleme“ der Grund, keine politischen.

Danach rollt Meisner die ganze Geschichte mit den angeblichen „Rechtsradikalen“ noch einmal auf. Ständige Wiederholung, das weiß jeder Demagoge, verleiht jeder Geschichte Glaubwürdigkeit. Als „Beweis“ präsentiert er ein Foto, das einen der einladenden Unternehmer neben dem in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannten Götz Kubitschek zeigt. Irgendwann war der Unternehmer mal in Schnellroda zu Gast. Meisner verweist in einem Link auf eine Recherche der ZEIT über Kubitschek. Wer sich die Mühe macht, sie zu lesen, stellt erstaunt fest, dass die ZEIT kein einziges Mal das Wort „rechtsradikal“ verwendet. Es ist korrekt „von der intellektuellen Neuen Rechten“ die Rede. Es gibt eine demokratische Rechte, auch wenn das nicht ins Weltbild von Meisner passt.

Weiter berichtet Meisner von den Aktivitäten der innerparteilichen Gegner von Frauke Petry, die in ihrem Wahlkreis Veranstaltungen machen, die als Gegengewicht zu Petrys Auftritten konzipiert sind. Man möchte anscheinend die ausgewiesene Kämpferin gegen rechtsradikale Tendenzen in der AfD schwächen. Bei diesen Veranstaltungen tritt nach Meisner auch der ehemalige Linksradikale Jürgen Elsässer auf, der am Ende von Meisners Indizienkette stand, mit der bewiesen werden sollte, dass „Rechtsradikale“ hinter der Einladung an Petry und mich standen. Die Frage, warum die ausgewiesenen Gegner im „Hintergrund“ Petry ein Forum bezahlen sollten, stellt sich Meisner offenbar nicht. Da wäre die schöne Story, für die Gauland & Co sicher auch sehr dankbar waren, zerplatzt.

Lieber übt Meisner sich im journalistischen Jonglieren. Hier seine neuste Argumentationskette (die Zitate aus meinem Artikel stimmen): „Die Ein-Prozent-Bewegung“ sei eine „offenbar rechts-konservative Organisation“, behauptete Lengsfeld. Es sähe nicht so aus, als ob sie als Ganzes oder auch nur in Teilen rechtsradikal sei. Die Verfassungsschutzbehörden indes beobachten schon seit Monaten „mit Sorge“ rechtsextreme Tendenzen bei Teilen der AfD“.

Nur dem aufmerksamen Leser fällt auf, dass der erste und der zweite Teil der Argumentation nichts miteinander zu tun haben. Die Ein-Prozent-Bewegung wird nicht vom Verfassungsschutz beobachtet. Und die AfD auch nicht, trotz mehrfacher Aufforderung durch die Politik, zum Beispiel von Justizminister Maas.

Was will Meisner uns damit eigentlich sagen? Man versteht es nicht, man soll es auch nicht verstehen können (denn dann wäre ja Widerspruch möglich). Es reicht, dass der indirekte Vorwurf immer wieder anklingt. Das ist Kampagnenjournalismus, wie er leider in Deutschland immer häufiger anzutreffen ist und seriösen Journalismus verdrängt.
(vera-lengsfeld.de)

Meinungsfreiheit auf Tiefpunkt

Vom „Innenleben“ deutscher Talkshows – Eva Hermann über Manipulationen

(www.conservo.wordpress.com)

Von Georg Martin *)

Viele noch nicht völlig propagandageschädigte und abgestumpfte Fernsehzuschauer fragen sich schon lange: Gibt es bezahlte Talkshow-Claqueure, Manipulationen hinter und vor den Kulissen, Schulungen im „politisch korrekten“ Verhalten für die Moderatoren und die Talkshow-Gäste?Am 9. Oktober 2007 fand in Deutschland einer der größten Medienskandale statt:

Die damals bekannte und sympathische ARD-Moderatorin und Tagesschausprecherin Eva Herman wurde aus der laufenden ZDF-Sendung von Johannes B. Kerner geworfen.

Dieser 10 Jahre alte Vorfall ist inzwischen längst zu einem der wichtigsten Beispiele für die unter der Regierung Merkel sterbende Meinungsfreiheit und Demokratie in Deutschland geworden.

Immer mehr Menschen fragen sich seitdem, was eigentlich alles in deutschen TV-Talkshows im Vorfeld vorsätzlich geplant wird und, was noch wirklich zufällig geschieht.

Welche Talkshowgäste noch offen, ehrlich und transparent diskutieren? Welche Zuschauer überhaupt noch neutrale Zuschauer und keine gekauften Claqueure sind?

Darüber spricht Eva Herman in ihrem Video-Beitrag. Sie gewährt dem verwunderten Zuschauer einen erweiterten Blick hinter die Fernsehkulissen. Und sie gibt schlüssige Antworten auf gerade in letzter Zeit immer wieder heißdiskutierte Fragen über eventuell bezahlte Studio-Claqueure, über Manipulationen hinter und vor den Kulissen, über eventuelle politische Schulungszentren für Moderatoren oder über „TV-Talkshow-Geheimpläne“. Über Verhaltensanweisungen an die bezahlten „Zuschauer“.

Haben wir uns nicht schon öfter gewundert, warum in einer Talkshow das Publikum plötzlich in Beifall ausbrach, wir aber gar keinen sachlichen Anlass dazu bemerkt haben?

Warum bestimmte Gäste immer wieder viel reden konnten, andere wenig?

Warum ein bestimmter Gast (in der Rolle des „Querdenkers“) immer wieder von mehreren anderen Gästen wie von einer jagenden Meute scharf attackiert wurde?

Warum dieser bestimmte Gast, der eine andere Meinung als der Rest der Gäste vertritt, immer wieder von den anderen Show-Gästen oder vor der Moderation unterbrochen wird?

Sie werden sich wundern – Eva Hermann enthüllt hier die Antwort.

Sie weiß schließlich aus eigener Erfahrung, wie es hinter und vor den Kulissen einer TV-Sendung zugeht, dass der Moderator die (zumeist politischen) Ziele der Sendung und eine möglichst hohe Einschaltquote für den Sender erreichen muss und selbst während der Sendung noch vom Regisseur per Ohr-Hörer ferngesteuert wird.

Und, dass die Claqueure im Zuschauerraum einen eigenen Antreiber haben – neudeutsch „warm-upper“ genannt – der jeweils das Beifallszeichen gibt, auch die erwartete Stärke des Beifalls vorgibt, wie z.B. mit den Füßen trampeln, lautes Johlen und Pfeifen oder ohne erkennbaren Grund nach Aussagen regierungs- und regiefreundlicher Gäste frenetisch applaudieren.

Dass die vermeintlichen Zuschauer gekaufte Claqueure sind, die von speziellen casting-Unternehmen bezahlt und geschickt sind und mit Bussen zur Talkshow transportiert werden.

https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2017/09/19/zehn-jahre-nach-kerner-eva-herman-packt-aus/

Vor diesen skandalösen Vorgängen im Rahmen von Zuschauertäuschungen und Zuschauermanipulationen erklären sich auch die jüngsten Vorfälle in Talkshows.

Als z.B. Wolfgang Bosbach (CDU) am 12.Juli diesen Jahres die ARD-Talkshow Maischbergers abrupt und völlig erbost verließ.

Oder als die AfD-Spitzenpolitikerin Alice Weidel am 6.September diesen Jahres erbost die ARD-Wahlsendung mit Marionetta Slomka verließ, weil Slomka ihr immer wieder bei jedem Satz (regiegetreu) ins Wort fiel.

Zusammenfassend muss man schockiert und frustriert feststellen, dass die Meinungsfreiheit in Deutschland unter der sozialistischen Regierung Merkel auf dem tiefsten Punkt seit Bestehen der Bundesrepublik angekommen ist. Dass die Zustände im heutigen Deutschland mehr dem der Ex-DDR ähnlichen, als die dem der ehemaligen freiheitlich demokratischen Bundesrepublik Deutschland.

Wer am 24. September. CDU wählt, der wählt die sozialistische Diktatur unter Merkel, der wählt sich eine neue DDR 2.0, der wählt Freiheit und Demokratie in Deutschland endgültig ab!

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Georg Martin ist Dipl.-Ing., freiberuflicher Unternehmensberater, Freidenker und deutscher Patriot sowie seit langer Zeit Kommentator bei conservo.