Literaturschnipsel

maskenpaar

Masken

Nun fangen die Masken an, sich zu vermehren. Junge Männer, geputzt in Festtagskleidern der Weiber aus der untersten Klasse, mit entblößtem Busen und frecher Selbstgenügsamkeit, lassen sich meist zuerst sehen. Sie liebkosen die ihnen begegnenden Männer, tun gemein und vertraut mit den Weibern als mit ihresgleichen, treiben sonst, was ihnen Laune, Witz oder Unart eingeben.

Wir erinnern uns unter andern eines jungen Menschen, der die Rolle einer leidenschaftlichen, zanksüchtigen und auf keine Weise zu beruhigenden Frau vortrefflich spielte und so sich den ganzen Korso hinab zankte, jedem etwas anhängte, indes seine Begleiter sich alle Mühe zu geben schienen, ihn zu besänftigen.

Hier kommt ein Pulcinell gelaufen, dem ein großes Horn an bunten Schnüren um die Hüften gaukelt. Durch eine geringe Bewegung, indem er sich mit den Weibern unterhält, weiß er die Gestalt des alten Gottes der Gärten in dem heiligen Rom kecklich nachzuahmen, und seine Leichtfertigkeit erregt mehr Lust als Unwillen. Hier kommt ein anderer seinesgleichen, der, bescheidner und zufriedner, seine schöne Hälfte mit sich bringt.

Da die Frauen ebensoviel Lust haben, sich in Mannskleidern zu zeigen, als die Männer, sich in Frauenskleidern sehen zu lassen, so haben sie die beliebte Tracht des Pulcinells sich anzupassen nicht verfehlt, und man muß bekennen, daß es ihnen gelingt, in dieser Zwittergestalt oft höchst reizend zu sein.

Mit schnellen Schritten, deklamierend, wie vor Gericht, drängt sich ein Advokat durch die Menge; er schreit an die Fenster hinauf, packt maskierte und unmaskierte Spaziergänger an, droht einem jeden mit einem Prozeß, macht bald jenem eine lange Geschichtserzählung von lächerlichen Verbrechen, die er begangen haben soll, bald diesem eine genaue Spezifikation seiner Schulden. Die Frauen schilt er wegen ihrer Cicisbeen, die Mädchen wegen ihrer Liebhaber; er beruft sich auf ein Buch, das er bei sich führt, produziert Dokumente, und das alles mit einer durchdringenden Stimme und geläufigen Zunge. Er sucht jedermann zu beschämen und konfus zu machen. Wenn man denkt, er höre auf, so fängt er erst recht an; denkt man, er gehe weg, so kehrt er um; auf den einen geht er gerade los und spricht ihn nicht an, er packt einen andern, der schon vorbei ist; kommt nun gar ein Mitbruder ihm entgegen, so erreicht die Tollheit ihren höchsten Grad.

Aber lange können sie die Aufmerksamkeit des Publikums nicht auf sich ziehen; der tollste Eindruck wird gleich von Menge und Mannigfaltigkeit wieder verschlungen.

Besonders machen die Quacqueri zwar nicht so viel Lärm, doch ebensoviel Aufsehen als die Advokaten. Die Maske der[491] Quacqueri scheint so allgemein geworden zu sein durch die Leichtigkeit, auf dem Trödel altfränkische Kleidungsstücke finden zu können.

Die Haupterfordernisse dieser Maske sind, daß die Kleidung zwar altfränkisch, aber wohlerhalten und von edlem Stoff sei. Man sieht sie selten anders als mit Samt oder Seide bekleidet, sie tragen brokatene oder gestickte Westen, und der Statur nach muß der Quacquero dickleibig sein; seine Gesichtsmaske ist ganz, mit Pausbacken und kleinen Augen; seine Perücke hat wunderliche Zöpfchen; sein Hut ist klein und meistens bordiert.

Man siehet, daß sich diese Figur sehr dem Buffo caricato der komischen Oper nähert, und wie dieser meistenteils einen läppischen, verliebten, betrogenen Toren vorstellt, so zeigen sich auch diese als abgeschmackte Stutzer. Sie hüpfen mit großer Leichtigkeit auf den Zehen hin und her, führen große schwarze Ringe ohne Glas statt der Lorgnetten, womit sie in alle Wagen hineingucken, nach allen Fenstern hinaufblicken. Sie machen gewöhnlich einen steifen, tiefen Bückling, und ihre Freude, besonders wenn sie sich einander begegnen, geben sie dadurch zu erkennen, daß sie mit gleichen Füßen mehrmals gerade in die Höhe hüpfen und einen hellen, durchdringenden, unartikulierten Laut von sich geben, der mit den Konsonanten brr verbunden ist.

Oft geben sie sich durch diesen Ton das Zeichen, und die nächsten erwidern das Signal, so daß in kurzer Zeit dieses Geschrille den ganzen Korso hin und wider läuft.

Mutwillige Knaben blasen indes in große gewundne Muscheln und beleidigen das Ohr mit unerträglichen Tönen.

Man sieht bald, daß bei der Enge des Raums, bei der Ähnlichkeit so vieler Maskenkleidungen (denn es mögen immer einige hundert Pulcinelle und gegen hundert Quacqueri im Korso auf und nieder laufen) wenige die Absicht haben können, Aufsehn zu erregen oder bemerkt zu werden. Auch müssen diese früh genug im Korso erscheinen. Vielmehr geht ein jeder nur aus, sich zu vergnügen, seine Tollheit auszulassen und der Freiheit dieser Tage auf das beste zu genießen.

Besonders suchen und wissen die Mädchen und Frauen sich in dieser Zeit nach ihrer Art lustig zu machen. Jede sucht nur aus dem Hause zu kommen, sich, auf welche Art es sei, zu vermummen, und weil die wenigsten in dem Fall sind, viel Geld aufwenden zu können, so sind sie erfinderisch genug, allerlei Arten auszudenken, wie sie sich mehr verstecken als zieren.

Sehr leicht sind die Masken von Bettlern und Bettlerinnen zu schaffen; schöne Haare werden vorzüglich erfordert, dann eine ganz weiße Gesichtsmaske, ein irdenes Töpfchen an einem farbigen Bande, ein Stab und ein Hut in der Hand. Sie treten mit demütiger Gebärde unter die Fenster und vor jeden hin und empfangen statt Almosen Zuckerwerk, Nüsse und was man ihnen sonst Artiges geben mag.

Andere machen sich es noch bequemer, hüllen sich in Pelze oder erscheinen in einer artigen Haustracht nur mit Gesichtsmasken. Sie gehen meistenteils ohne Männer und führen als Off- und Defensivwaffe ein Besenchen, aus der Blüte eines Rohrs gebunden, womit sie teils die Überlästigen abwehren, teils auch, mutwillig genug, Bekannten und Unbekannten, die ihnen ohne Masken entgegenkommen, im Gesicht herumfahren.

Wenn einer, auf den sie es gemünzt haben, zwischen vier oder fünf solcher Mädchen hineinkommt, weiß er sich nicht zu retten. Das Gedränge hindert ihn zu fliehen, und wo er sich hinwendet, fühlt er die Besenchen unter der Nase. Sich ernstlich gegen diese oder andere Neckereien zu wehren, würde sehr gefährlich sein, weil die Masken unverletzlich sind und jede Wache ihnen beizustehen beordert ist.

Ebenso müssen die gewöhnlichen Kleidungen aller Stände als Masken dienen. Stallknechte mit ihren großen Bürsten kommen, einem jeden, wenn es ihnen beliebt, den Rücken auszukehren. Vetturine bieten ihre Dienste mit ihrer gewöhnlichen Zudringlichkeit an. Zierlicher sind die Masken der Landmädchen, Fraskatanerinnen, Fischer, Neapolitaner Schiffer, neapolitanischer Sbirren und Griechen.

Manchmal wird eine Maske vom Theater nachgeahmt. Einige machen sich’s sehr bequem, indem sie sich in Teppiche oder Leintücher hüllen, die sie über dem Kopfe zusammenbinden.

Die weiße Gestalt pflegt gewöhnlich andern in den Weg zu treten und vor ihnen zu hüpfen und glaubt auf diese Weise ein Gespenst vorzustellen. Einige zeichnen sich durch sonderbare Zusammensetzungen aus, und der Tabarro wird immer für die edelste Maske gehalten, weil sie sich gar nicht auszeichnet.

Witzige und satirische Masken sind sehr selten, weil diese schon Endzweck haben und bemerkt sein wollen. Doch sah man einen Pulcinell als Hahnrei. Die Hörner waren beweglich, er konnte sie wie eine Schnecke heraus- und hineinziehen. Wenn er unter ein Fenster vor neu Verheiratete trat und ein Horn nur ein wenig sehen ließ, oder vor einem andern beide Hörner recht lang streckte und die an den obern Spitzen befestigten Schellen recht wacker klingelten, entstand auf Augenblicke eine heitere Aufmerksamkeit des Publikums und manchmal ein großes Gelächter.

Ein Zauberer mischt sich unter die Menge, läßt das Volk ein Buch mit Zahlen sehn und erinnert es an seine Leidenschaft zum Lottospiel.

Mit zwei Gesichtern steckt einer im Gedränge: man weiß nicht, welches sein Vorderteil, welches sein Hinterteil ist, ob er kommt, ob er geht.

Der Fremde muß sich auch gefallen lassen, in diesen Tagen verspottet zu werden. Die langen Kleider der Nordländer, die großen Knöpfe, die wunderlichen runden Hüte fallen den Römern auf, und so wird ihnen der Fremde eine Maske.

Weil die fremden Maler, besonders die, welche Landschaften und Gebäude studieren, in Rom überall öffentlich sitzen und zeichnen, so werden sie auch unter der Karnevalsmenge emsig vorgestellt und zeigen sich mit großen Portefeuillen, langen Surtouts und kolossalischen Reißfedern sehr geschäftig.

Die deutschen Bäckerknechte zeichnen sich in Rom gar oft betrunken aus, und sie werden auch mit einer Flasche Wein in ihrer eigentlichen oder auch etwas verzierten Tracht taumelnd vorgestellt.

Wir erinnern uns einer einzigen anzüglichen Maske. Es sollte ein Obelisk vor der Kirche Trinità de‘ Monti aufgerichtet werden. Das Publikum war nicht sehr damit zufrieden,teils weil der Platz eng ist, teils weil man dem kleinen Obelisk, um ihn in eine gewisse Höhe zu bringen, ein sehr hohes Piedestal unterbauen mußte. Es nahm daher einer den Anlaß, ein großes weißes Piedestal als Mütze zu tragen, auf welchem oben ein ganz kleiner rötlicher Obelisk befestigt war. An dem Piedestal standen große Buchstaben, deren Sinn vielleicht nur wenige errieten.
(Johann Wolfgang Goethe, aus „Das römische Karneval“)

Das Tagesgericht

teufelerreitzenstein

In der Villa Reitzenstein hängt er schon: Erwin Teufel. Gemalt von Emil Kiess.

(gh)11 Klatschminuten für Angela Merkel, 43:59 Bild und Ton für Erwin Teufel. Was will der SWR mit dieser Sendung „Erwin Teufel – Einer von hier“ am Donnerstagabend zur besten Zeit sagen? Der Letzte seiner Art? Es ist ein Nachruf auf die CDU, zumindest  in Baden-Württemberg. Ein Nachruf auf Erwin Teufel, den am längsten regierenden Ministerpräsidenten des Landes (1991-2005). Der SWR beantwortet die bekannte Frage: Lebt denn der alte Holzmichel noch? Ja, er lebt noch! Die wichtigste Frage aber verkneift sich der Beitrag, welcher wie Wahlpropaganda und Huldigung zugleich wirkt –  einst zog Erwin Teufel in den Kampf um Stimmen mit dem Slogan „Ein Mann wie unser Land“ auf dem Plakat vor blühendem Raps stehend: Wo bleibt Erwin Teufels eigener Beitrag zur jetzigen „CDU“? Spontan erinnert man sich an sein Wort wie „Arbeit ist nicht alles, aber ohne Arbeit ist alles nichts“. Ist jetzt nicht alles nichts, was nur noch den Aufkleber CDU trägt? Fragt denn in der „CDU“ noch jemand, die Strobls oder Wolfs, um ein weiteres gerne von Erwin Teufel benutztes Zitat zu verwenden, was Kennedy zugeschrieben wird, er es  aber von einem anderen hat: „Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, frage, was du für dein Land tun kannst“.  Sind all die Repräsentanten der „CDU“ heute nicht Abziehbilder von Politikern, welchen nun der Teufel aus Spaichingen entgegen gehalten wird? War es Absicht des Senders, Protest und Widerstand auf diese Art zu leisten?  Es  war  einmal, kein Märchen!? Lassen sie alle, nicht nur in der „CDU“, Land und Leute für sich frönen, werden den Bürgern nicht über 70 Prozent Steuern und Abgaben geraubt von ihrem Gehalt, ohne dass Politiker auf die Idee kommen zu fragen, was sie eigentlich als Volksvertreter für Deutschland und die Deutschen tun könnten?  Stattdessen besteht aus eigenem einsamen Entschluss eine „CDU“-Bundesvorsitzende darauf, die Welt zu retten mit dem Kampfruf „Wir schaffen das!“ und schafft gleichzeitig CDU und Land ab. „Erwin Teufel – einer von hier“. Ja. Aber auch einer von ihr? Auf diese nicht gestellte Frage, wohl die brennendste, sendet der SWR, er ist ein Kind von Erwin Teufels Politik, geschaffen aus SWF und SDR, das Schweigen aus Spaichingen. Lieber Nostalgie statt Gegenwart. Mit Fakten hat’s der Staatsfunk heutzutage nicht so, wo es in erster Linie um Propaganda geht.  Erwin Teufel der Film. Die Nachschau: Einer wie wir? Wetten, dass es, eines Tages, eine Wiederholung gibt? Wer die Erinnerung an Erwin Teufel, an die CDU, an Baden-Württemberg und Deutschland verpasst hat: In der Mediathek ist der Sendebeitrag noch „verfügbar bis: 16.1.2019, 16.00“. Ach ja, das wollte der SWR zeigen und sagen: „Erwin Teufel ist ein Arbeiter mit asketischer Disziplin. Der Bürgermeister aus der Provinz, der es bis zum legendären Landesvater brachte, wird ein gutes Dutzend Jahre nach seinem Rücktritt in seiner Heimat verehrt wie ein Held. Er ist einer der Großen des Südwestens, ein Kämpfer gegen politischen Zentralismus, ein christlicher Denker und der wohl erfolgreichste Verwaltungsreformer Deutschlands. Kaum ein Politiker hat so konsequent den Staatsapparat heruntergeschraubt wie er. Und kaum jemand hat sich damit im eigenen Apparat so unbeliebt gemacht. Doch wie packt jemand das Unvermeidliche an? Wie begeistert ein Politiker Menschen für notwendige und langwierige Reformen? Der Südwestrundfunk zeigt in einem Porträt der Autorin Ulrike Gehring einen Erwin Teufel, der seine eigene Persönlichkeit bis zur Unsichtbarkeit hinter Amt und Aufgabe stellte und mit einer ganz eigenen Mischung aus Nähe und dem Blick fürs Große in der Politik wirkte“.  So aber ist er nun auch wieder nicht. Er war, er ist ein baden-württembergischer Politiker, der sich nicht verstecken muss. Aber er ist keine Märchenfigur.  Er wartet nicht, wie Barbarossa im Kyffhäuser, unterm Dreifaltigkeitsberg auf den Ruf, das Land zu retten, wenn es in Not ist. Er hat seine Schuldigkeit getan. Andere ihre noch nicht!

Hauptsache Kasse machen? Noch ist auf der „Landesgartenschau“  in Lahr nichts richtig fertig, da sind die Kassenhäuschen schon aufgestellt. 

Narren sehen Brauchtum durch Auflagen gefährdet
Aufwendige Sicherheitskonzepte, behördliche Auflagen und steigende Kosten machen den Mitgliedszünften der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN) zu schaffen. Bei der Hauptversammlung forderte der VSAN-Präsident die Landesregierung auf, für das immaterielle...
(Miba-Presse. Brauchtum heißt Brauchtum, weil’s niemand braucht. Warum nicht den inflationär gewordenen Narrentourismus auf das beschränken, was Fasnet sein soll?)

Flaggen auf Halbmast
Deshalb tragen Dienstgebäude in der Ortenau heute Trauer
Grund ist der Tod des früheren Bundestagspräsidenten Philipp Jenninger.
(Miba-Presse.Wer? Müssen Fahnen Trauer tragen?)

Pfeile und Farben: Lahr will Parkleitsystem vereinfachen
Die Stadt Lahr will das Parkleitsystem in der Innenstadt modifizieren. Künftig sollen neben Pfeilen farbige Punkte den Weg zu den Parkhäusern und Parkplätzen weisen.
(Lahrer Anzeiger. Kunterbuntes Lahr. Schon mal an Farbenblinde und -schwache gedacht? Nix Inklusion?)

Lahr-Mietersheim
Frei: »Ein toller Ort zum Leben«
Die Vereinsgemeinschaft hatte für Mittwochabend zum Neujahrsempfang in das Bürgerhaus eingeladen. Im Mittelpunkt standen der Rückblick auf das vergangene Jahr und eine Vorschau auf 2018 und da insbesondere auf die Landesgartenschau.
(Lahrer Anzeiger. Mietersheim ist kein Ort, dazu fehlen Selbständigkeit und Infrastruktur.)

Lahrer Autor will neue Reihe etablieren
»Gespräche am Kamin« will der Lahrer Autor Peter Winter in der Mediathek künftig als neue Veranstaltungsreihe anbieten. Am Mittwochabend war Premiere im kleinen Kreis mit zehn Besuchern.
(Lahrer Anzeiger. Hat er hierfür keinen Platz zuhause?)

Von Liebe und Leid
14-jährige Clara Weide hat ein Buch veröffentlicht
»Von Liebe und Leid: Gedanken einer 14-Jährigen« – unter diesem Titel hat Clara Weide aus Ottenheim kürzlich ihr erstes Buch veröffentlicht. Die Gedichtsammlung setzt sich vorwiegend mit den Themen Freundschaft, Liebe und Leid auseinander.
(Lahrer Anzeiger. Mitten aus der Pubertät? Noch jemand ohne? Muss über jeden Quark berichtet werden für die Tonne?)

Flüchtlingshelfer planen Neues
Die Flüchtlingssituation hat sich geändert und damit auch die Arbeit der rund 100 Helfer des Freundeskreises Flüchtlinge Lahr. Aber weniger und leichter sei die Arbeit nicht geworden, konstatiert der Freundeskreis in seiner Jahresbilanz 2017.
(Lahrer Anzeiger. Wäre „Illegalenhelfer“ nicht korrekter? Wann hört das mit der „Flüchtlingslüge“ auf? Ein paar Kenntnisse in Grundgesetz, Strafgesetzen und deutscher Geschichte könnten nicht schaden, auch in Redaktonen nicht, falls diese Anspruch erheben, Presse sein zu wollen und nicht links-grün-versiffte Propaganda zu verbreiten.)

Rust
Auf Geflüchtete vorbereitet
Gemeinden im Südbezirk haben Unterbringung und Betreuung weitestgehend organisiert.
(Badische Zeitung. „Geflüchtete“: Lügenmärchen aus 1000 und 1 Umnachtung?)

Opposition und GEW ärgern sich über BW-Unterrichtsausfall
So viele Schulstunden fielen lange nicht aus
Eine nun ausgewertete Stichprobe von November zeigt höchsten Unterrichtsausfall seit Jahren – mit steigender Tendenz. Die SPD spricht von einem Skandal, die Lehrergewerkschaft vermutet noch weitere Ausfälle.
(swr.de.Grün-schwarzer Chaos-Club.)

wolfsrudel
Hauk will bei Wolfsrudeln einschreiten
Baden-Württembergs Agrarminister Peter Hauk (CDU) hat sich erneut dafür ausgesprochen, unter bestimmten Bedingungen Wölfe abzuschießen. Im SWR sagte Hauk, Baden-Württemberg brauche ein sogenanntes „Management“ für den Wolf. „Problematisch wird es, wenn sich Rudel bilden“, so Hauk. …Bereits im Herbst hatte Hauk darauf hingewiesen, dass Schäfer und Rinderhalter, die durch Freihaltung von Grünflächen zur Artenvielfalt beitrügen, nicht durch Wolfsrudel daran gehindert werden sollten.
(swr.de. Wo war Hauk, als ein Rudel im Landtag auftrat?)

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schäublepenny

Noch immer im Angebot.

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NACHLESE
Wolfgang Schäuble
„Deutschland leidet noch immer unter Flüchtlingskrise“
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble blickt auf die Flüchtlingskrise zurück. Dass Deutschland und Österreich 2015 den Flüchtenden geholfen hätten, habe „Nebenwirkungen“ gehabt, die Europa erschütterten, „unser Land auch“.
(welt.de. Er schaut zurück, quatscht als Jurist von „Flüchtlingen“, dabei wird’s immer schlimmer! Am meisten erschüttern Politiker wie Wolfgang Schäuble mit ihrem kindischen Konfirmandenglauben. Schadet einer wie er nicht Deutschland, Grundgesetz und seinem Amtseid,  – wo sind die 100 000 Mark? – wenn er so einen gefährlichen Blödsinn wie diesen verzapft: „Die Abschottung ist doch das, was uns kaputt machen würde, was uns in Inzucht degenerieren ließe. Für uns sind Muslime in Deutschland eine Bereicherung unserer Offenheit und unserer Vielfalt. Schauen Sie sich doch mal die dritte Generation der Türken an, gerade auch die Frauen! Das ist doch ein enormes innovatorisches Potenzial!“ Oder wenn er Positives in der steigenden Zahl der Muslime in Deutschland. Alle Deutschen könnten von ihnen lernen. Auch zu seiner Aussage „Der Islam ist ein Teil Deutschlands“ steht der Finanzminister…Christen und auch alle anderen Menschen in der Bundesrepublik könnten von ihnen lernen. Im Islam würden viele menschliche Werte wie Gastfreundschaft und Toleranz sehr stark verwirklicht“. Außerdem hat er 2011 gesagt: „Und wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen“. So einer ist Bundestagspräsident! Wann tritt er endlich ab? Deutschland leidet unter Seinesgleichen.)
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Flüchtlingshelfer als Sargnägel unserer Republik
Helpers High – Germanys Low
Von EUGEN PRINZ
Zweifellos kann die ehrenamtliche Tätigkeit zum Wohl der Gesellschaft gar nicht hoch genug geachtet und geschätzt werden. Nehmen wir nur einmal die Freiwilligen Feuerwehren, den Familienentlastenden Dienst oder die ehrenamtliche Hilfe für Obdachlose als drei Beispiele von vielen. Ohne diese Helfer wäre das Leben in unserem Land deutlich härter und beschwerlicher. Hier sind die Ehrenamtlichen unverzichtbare Stützen unserer Gesellschaft. Es gibt allerdings auch eine Gruppe, deren fanatisches Helfersyndrom nichts anderes ist als ein Sargnagel für jenes Deutschland, dass wir geliebt und geschätzt haben.
Ehrenamtliche Flüchtlingshelfer verhinderten Grenzschließung
Die immer noch andauernde Flüchtlingskatastrophe von 2015 hat mehrere Ursachen, als da sind die Destabilisierung großer Teile des Nahen Ostens, die Außerkraftsetzung der Dublin Regeln, die illegale Grenzöffnung, der Bruch des Artikel 16a Abs. II Grundgesetz durch die Regierung Merkel und ihre Einladung an alle Mühseligen und Beladenen dieser Welt. Eine weitere, wichtige Ursache wurde jedoch bisher nicht oder nur hinter vorgehaltener Hand genannt: Die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer. Sie waren es, die ab dem Herbst 2015 in Scharen Tag und Nacht bis zur Erschöpfung rackerten, damit hinter den Einfallstoren unserer Republik der nicht enden wollende Zustrom von kulturfremden, kaum integrationsfähigen Zuwanderern untergebracht und versorgt werden konnte.
Ohne die kurzsichtigen Bestmenschen im Helferwahn wären die Institutionen der Bundesrepublik Deutschland mit dieser Aufgabe schon nach kürzester Zeit überfordert gewesen. Den Regierenden wäre nichts anderes übrig geblieben, als die Grenzen dicht zu machen. Das hätte unserem Land diese unheilvolle Entwicklung, die wir nun miterleben und miterleiden müssen, erspart.
Gutmenschentum und Einsicht schließen sich aus
Gutmenschentum auf der einen Seite, sowie Weit- und Einsicht auf der anderen, schließen sich aus. Daher waren Nützlinge der Politik des nicht in der Lage, die Folgen ihres Tuns einzuschätzen und werden es auch nie sein. Um es klar und deutlich auszusprechen: Die Flüchtlingshelfer sind einer der Nägel im Sarg des Landes, wie wir es kannten und nun verloren haben. Und sie sind es noch, denn die Entwicklung schreitet immer schneller fort, solange jedes Jahr eine Großstadt aus den muslimischen failed states dieses Planeten bei uns eintrifft.  Während in Deutschland Fachkräfte gesucht werden, kommen analphabetische oder kaum gebildete Anwärter auf lebenslangen Hartz IV Bezug und deren gebärfreudige Frauen mit dem Rest der Familie. Sie treffen auf einen angespannten Wohnungsmarkt und auf ein Volksbegehren der Grünen in Bayern, das zum Ziel hat, den weiteren Flächenverbrauch stark zu begrenzen. Neue Wohnungen werden dann in Zukunft mit Siemens Lufthaken™ in der Atmosphäre befestigt.Und die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer? Sie übernehmen Patenschaften, helfen bei Behördengängen, geben Sprachunterricht, karren minderjährige unbegleitete Endzwanzinger zum Doktor und sorgen dafür, dass der Staat entlastet wird und sich die Ressourcen zur Aufnahme von immer noch mehr Flüchtlingen nicht erschöpfen. Und so verändert sich der Charakter unseres Landes immer weiter und die Sicherheitslage wird immer prekärer. Und was machen die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer? Sie helfen und helfen und helfen, denn gerade dieser Zweig der Ehrenamtlichen ist besonders aktiv und „opfert“ einen bedeutenden Teil seiner Freizeit.
„Helpers High“ – die Sucht nach Glücksgefühlen
Allerdings ist das Wort „opfern“ hier fehl am Platz, wenn man der Wissenschaft glauben darf. Wie Forschungen zeigen, vermittelt Hilfe für andere, also Freiwilligenarbeit, ein starkes Glücksgefühl und versetzt den Helfenden in einen Zustand großer Zufriedenheit.  „Helper’s High„, ist der Fachbegriff, also „Hochgefühl des Helfenden“. Es ist nachgewiesen, dass Aktivitäten zum Wohl der anderen dieselben Hirnareale ansprechen, die auf Sex und Essen reagieren. Der Helfende bekommt also positive Signale von den Belohnungszentren seines Gehirns. Dass hier auch ein gewisses Suchtpotential bestehen dürfte, steht außer Frage. Die normal denken Menschen unseres Landes werden so zum Opfer der Endorphin Sucht von Flüchtlingshilfe – Junkies. Zudem ist es so, dass uns diese Klientel auch noch lange erhalten bleiben wird. Ihr Engagement wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus, wie eine Studie aus dem Jahr 1999 ergab. Menschen jenseits der 55, die sich sozial einbringen, haben in den darauffolgenden fünf Jahren eine um 44 Prozent niedrigere Sterblichkeitswahrscheinlichkeit. Den Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr, des Familienentlastenden Dienstes, den Obdachlosenhelfern und allen anderen Stützen unserer Gesellschaft seien ihr Hochgefühl und die zusätzlichen Lebensjahre herzlich gegönnt und sie können sich auch unserer Dankbarkeit sicher sein. Bei den Flüchtlingshelfern ist unser schaler Trost, dass sie mit den zusätzlichen Lebensjahren in die Lage versetzt werden, die katastrophalen Folgen ihrer Tätigkeit selbst mit ausbaden zu müssen. Und inzwischen hat sich auch schon erwiesen, dass sich entgegen den Studienergebnissen ihre Tätigkeit auch negativ auf die Sterbewahrscheinlichkeit auswirken kann. Eine zunehmende Zahl von Flüchtlingshelfern muss also damit rechnen, dass der Zustand von „Helpers High“ mit einen Gruß aus Solingen  von einem Schützling beendet wird. Zum Abschluss noch ein Aufruf an unsere Leser: Erkundigen Sie sich doch mal bei Ihrer örtlichen Freiwilligen Feuerwehr, oder der Obdachlosenhilfe oder beim Familienentlastenden Dienst, wie viele Helfer dort einen muslimischen Migrationshintergrund haben. Gerne können Sie das Ergebnis als Kommentar unter dem Bericht der Öffentlichkeit vorstellen. In der Heimatstadt des Autors (80.000 Einwohner) samt Landkreis fand sich kein einziger Mitbürger muslimischen Glaubens bei der Freiwilligen Feuerwehr, obwohl es hier keine Berufsfeuerwehr gibt.
(pi-news.net)

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Nach Regeln der Scharia
Erste Bank bietet Konto extra für Muslime an
Der Islam erlaubt bei Geldgeschäften keine Zinsen. Investitionen in Tabak-, Alkohol- oder Rüstungsbranche sind tabu. Auch für Muslime in Deutschland gibt es nun schariakonformes Banking. Die Bankgeschäfte sind glänzend angelaufen am Fuße der neuen Ditib-Zentralmoschee in Köln. Streng nach den Regeln des Islam, kontrolliert von einem Scharia-Ethikrat. Wenige Wochen nach dem Start der KT Bank AG in der Domstadt haben dort schon mehr als tausend überwiegend muslimische Kunden ihr Geld angelegt.“Unter den 1,5 Muslimen in Nordrhein-Westfalen sind über 20.000 türkischstämmige Unternehmer vertreten, die 130.000 Menschen beschäftigen, hier sehen wir ein großes Potenzial“, sagt Filialleiter Ayhan Cengizer. Die nach eigenen Angaben einzige Islam-Bank in der Eurozone ist seit Mitte 2015 in Deutschland aktiv – und expandiert.
(focus.de. Ist Steinigen nicht auch konform? Wann kommt das? Deutschland wird nach allen Regeln des Korans zerlegt.)

Zuzug von Flüchtlingen
„Cottbus wird alleingelassen“
Zwei Messerattacken von jungen Syrern gegen Deutsche schockieren die Menschen in Cottbus. Das Land schickt Polizeieinheiten, das Rathaus versucht, einen der jungen Flüchtlinge loszuwerden. Und fordert ein Zuzugsverbot.
(welt.de. Lügen, Lügen, Lügen.)

Schwerverbrecher
Wie freiheitstauglich ist ein verurteilter Doppelmörder?
Ein Verbrecher tötet ein Paar, erhält Lebenslang und Sicherungsverwahrung, nach Jahren dann aber Freigang. Das ist gängige Praxis. Der Sohn der Opfer aber reagiert entsetzt. Was der Fall über unser Rechtssystem aussagt.
(welt.de. Welches Rechtssystem?)

Bundeswehr
„Wo war eigentlich von der Leyen, als das verhandelt wurde?“
Die Bundeswehr muss Hubschrauber von Privatfirmen anmieten, um den Afghanistan-Einsatz fortführen zu können – sogar die Eliteeinheit KSK ist betroffen. Auf dem Spiel steht die Fähigkeit, Verwundete retten zu können.
(welt.de. Ist sie überhaupt?)

SPD will Pizza und Cola per Gesetz gesünder machen
Die Sozialdemokraten fordern in einem Positionspapier Grenzwerte für Zucker, Salz und Fett in Lebensmitteln. Handel und Industrie reagieren mit Unverständnis. Ein ähnlicher Versuch scheiterte im vergangenen Jahr.
(welt.de.Wo ist die SPD mit ihrer gerechten gesunden Ernährung gelandet?)

Wie man einem Taliban beibringt, dass es keinen Dschihad gibt
Bayern: Richter hängt für Taliban Kreuz im Gerichtssaal ab
Äußerste Kultursensibilität seitens eines Richters erfuhr vor kurzem ein islamischer Gast der Kanzlerin. Der 21-jährige Afghane soll zwischen August 2016 und Januar 2017 in der Asylunterkunft im Bayerischen Rottach Mitbewohner bedroht haben, weil sie sonntags in die Kirche gehen wollten und besonders einen zum Christentum Konvertierten genötigt haben. „Ich kontrolliere, wohin du am Sonntag gehst. Wenn du in die Kirche gehst, werde ich dich töten“, habe er gedroht. Das bestreitet das Goldstück aber ebenso wie die Vorwürfe von Drohungen, wenn Ramadan-Regeln nicht eingehalten wurden. Dabei soll der Talibanfan Rädelsführer einer rund 30 Mann starken Moslemgruppe gewesen sein. Zeugen zufolge soll auch der Satz: „Ich hasse alle Christen, weil es im Koran steht“, gefallen sein. Nun stand der afghanische Allah-Krieger in Miesbach vor dem Amtsgericht, wo Jugendrichter Klaus-Jürgen Schmid ganz behutsam auf den (von unserer Kultur?) „Traumatisierten“ einging und das Kreuz im Gerichtssaal abhängen ließ. Das Gericht bestätigte am Donnerstag diesen Vorgang.
Die „erzieherische“ Maßnahme: Es gibt keinen Dschihad!
Religiöse Symbole seien im Gerichtssaal grundsätzlich nicht vorgeschrieben, begründete Richter Schmid seine Entscheidung, die er gar als „erzieherische“ Maßnahme bezeichnet:  „In diesem Sinne habe ich mir Gedanken gemacht, wie bringe ich einen jungen Mann, von dem behauptet wird, dass er diesem Christen das Lebensrecht abspricht und von dem behauptet wird, dass er ein Taliban ist, wie bringe ich den erzieherisch dazu, davon abzurücken, dass er glaubt, ein Dschihad würde bestehen zwischen Christen und Islamisten. Und da hielt ich es nicht für opportun, dass ich unter dem sichtbaren Kreuz ihn verurteile. Das war das Thema.“
Nun sieht der Richter sich mit wütenden Reaktionen der Bürger konfrontiert. Es habe böse Anrufe und Mails gegeben, die Richter Schmid als ungerechtfertigt sieht, schließlich habe er ja ohnehin die Höchststrafe über den Angeklagten, der schon mal wegen Bedrohung vor Gericht stand, verhängt: Ein Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung, plus drei Wochen Arrest und fünf Beratungstermine. Das Gericht sah es dabei als erwiesen an, dass der Afghane großes Augenmerk auf seine „Religion“ lege. Das wirkt ganz bestimmt „erzieherisch“, wenn man für Nötigung und Todesdrohungen, denen in diesen Kreisen meist Taten folgen, trotz eindeutigem Hang zur islamisch bedingten Mordlust, ganze drei Wochen in einem unserer deutschen Wellnesscenter für Straftäter verbringen muss und der Rest der Strafe, wie meist bei dieser Klientel, zur Bewährung ausgesetzt wird. Was die „Beratungstermine“ betrifft, so sind diese ebenso sinn- und wirkungsvoll, wie die sogenannten „Gefährderansprachen“ der Polizei. Also, lieber „jugendlicher“ Taliban, der Herr Jugendrichter hat für dich sogar das dir so verhasste Christensymbol von der Wand geholt, damit Du nicht denkst, Christen gibt es wirklich, gegen die du kämpfen musst. Stimmt gar nicht, ist alles nur Folklore und kann weg. Für dich und deine Brüder im Islam wird dieses Land weiter gut sorgen, sodass es euch an nichts fehlt und es wird euch auch ermöglichen eure „Religion“ mit all ihren Ritualen ausleben zu können. Du musst nur einmal sagen: „Es gibt keinen Dschihad“, so dass der Herr Richter das auch glauben kann. Du hast doch sicher in der Koranschule gelernt, wie das funktioniert mit der Taqiyya. Wenn nicht, kannst du bestimmt noch rasch einen entsprechenden Volkshochschulkurs besuchen. Den bezahlen wir selbstverständlich auch…
(pi-news.net)

Bundestagsdebatte über Antisemitismus
Von Storch geißelt islamischen Judenhass in Deutschland
Der unabhängige Expertenkreis Antisemitismus hat im Auftrag des Bundestages antisemitisch motivierte Straftaten untersucht und dazu Juden in Deutschland über die Personen, die sie angegriffen haben befragt. Dabei wurden Moslems am häufigsten genannt, das berichtet Beatrix von Storch (AfD) am 18. Januar im Bundestag und nimmt den Bericht zur umfassenden Kritik, u.a. über die in polizeilichen Statistiken falsch oder gar nicht dargestellten Hintergründe solcher Angriffe, zum Anlass.
Die Rede im Wortlaut:
*Herr Präsident, meine sehr geehrten Damen und Herren. Antisemitismus in jeder Form ist eine Schande. Und Antisemitismus ist ein Angriff auf unsere jüdischen Bürger, es ist ein Angriff auf die Grundlagen unserer westlichen Zivilisation. Diese Zivilisation steht auf einem jüdisch-christlichen Fundament.  Der vorliegende Antrag betont richtigerweise, dass es Antisemitismus in allen politischen Lagern zu finden gibt. Wir in Deutschland haben aufgrund unserer Geschichte eine ganz besondere Verantwortung, und zu dieser bekennen wir uns ausdrücklich.  Zu unserer besonderen Verantwortung gehört es aber auch, vor der neuen Qualität antisemitischer Angriffe in Westeuropa nicht die Augen zu verschließen. Hilfreich ist dazu der zweite Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus. Im Auftrag des Bundestages hat dieser Kreis antisemitisch motivierte Straftaten untersucht und dazu Juden in Deutschland befragt.
Ich zitiere: *Gefragt ‚Was war das für eine Person, von der die Tat ausging‘, wird die Kategorie ‚eine muslimische Person‘ weitaus am häufigsten genannt, gefolgt von ‚mir unbekannt‘. Erst dann folgen in gleicher Quantität linksextreme und rechtsextreme Personen.
    Dass polizeiliche Statistiken das nicht abbilden, mag ein Beispiel aus Berlin vom 25. Juli 2014 erklären:
  Nationalsozialistische Parolen der schiitischen Hisbollah gegen Träger von Israel-Fahnen am Rande des Al-Quds-Marsches wurden in der PMK-rechts, also als „rechtsextrem“ erfasst. Meine Damen und Herren, machen wir uns ehrlich: Statistiken, die Straftaten islamischer Terrormilizen als „rechte Kriminalität“ erfassen, sind unbrauchbar. Sie verschleiern, aber irgendwann holt die Realität einen ein.
    In Frankreich z.B. ist die Realität schon eine andere: Seit dem Jahr 2006 sind insgesamt 40.000 Juden aus Frankreich allein nach Israel „ausgewandert“. Sie sind geflohen vor Terror und den tagtäglichen Übergriffen und Bedrohungen. Das sind Flüchtlinge, über die niemand spricht — weil sie vor Muslimen flüchten. Das ist die Gegenwart in Frankreich. […] Die AfD wird mit ganzer Kraft dafür kämpfen, dass das nicht die Zukunft in Deutschland sein wird. Es sind natürlich nicht alle Muslime, von denen dieser Terror gegen Juden und Andersgläubige ausgeht, aber es sind bei weitem zu viele. Wenn in Deutschland Israelfahnen verbrannt werden, […] oder jüdische Schüler von ihren Mitschülern gemobbt werden, wenn jüdische Bürger sich davor fürchten müssen, die Kippa öffentlich zu tragen oder Einrichtungen von der Polizei bewacht werden müssen, ist nicht hinnehmbar. Aber es geht ja auch anders:
    Ich war als EU-Abgeordnete im letzten Mai in Ungarn. Da habe ich ein jüdisches Zentrum besucht. Das musste nicht von der Polizei geschützt werden. Die Türen standen offen. Die Kinder spielten auf der Straße — die Jungs trugen Kippa. Victor Orban will, dass das so bleibt. Das erklärt auch seine Haltung in der Flüchtlingsfrage. Er hat eine Null-Toleranz-Politik gegen Antisemitismus angekündigt und deswegen erhält Ungarn auch die Unterstützung von Israel.
    Der Politikwissenschaftler Bassam Tibi, der unter anderem am Center for Advanced Holocaust Studies in Washington D. C tätig war, nannte in einem Beitrag für den „Cicero“ den heutigen islamischen Judenhass die „stärkste Spielart des totalitären Antisemitismus im 21. Jahrhundert.“
    Davon findet sich in dem vorliegenden Antrag leider nichts. Der Islam ist der Elefant im Raum. Und wir sehen ihn alle trotzdem. Sie nennen ihn Zuwanderung — oder heute — [wie] Herr Kauder und auch Frau Griese [gesagt haben]: „Menschen aus anderen Kulturkreisen, Nordafrika und dem Nahen Osten“. — Aber wir sehen den Elefanten im Raum.
    Aber es gibt eine Reihe von Punkten in dem Antrag, die diese Mängel aufwiegen. Insbesondere die Verschärfung des Aufenthaltsrechts ist ein wichtiger Punkt. Es ist höchste Zeit, dass die Hasspredigten gegen Juden, aber auch gegen Christen und sogenannte Ungläubige zu einem besonders schwerwiegenden Ausweisungsgrund führen. Das ist gut, und das ist richtig. Es wird der AfD darum gehen, dass dann aber auch konsequent abgeschoben wird. Und das nicht nur bei Asylbewerbern, sondern auch z.B. bei Imamen, die schon länger hier Hass predigen. Außerdem begrüßen wir sehr, dass bei antisemitischen Straftaten die Tätermotivation in Zukunft erfasst werden soll. Die Hisbollah gehört nicht in die PMK „rechts“.
    Jüdisches Leben und jüdische Tradition gehören zu Deutschland. Es hat immer zu Deutschland gehört. Es ist ein wichtiger Teil unseres kulturellen Erbes. Das müssen wir vor Angriffen schützen. Und dazu gibt es keine zwei Meinungen.*
(pi-news.net)

MerkelStop

Zu wenige Abgeordnete anwesend
AfD sorgt mit „Hammelsprung“ für Eklat – Gauland warnt: „Das ist erst der Anfang“
Der Bundestag musste seine Sitzung am Donnerstagabend abbrechen – weil zu wenige Abgeordnete anwesend waren. Die Nachzählung erfolgte mit Hilfe eines sogenannten Hammelsprungs auf Antrag der AfD. Alexander Gauland verkündete danach, dass der Antrag aus Rache erfolgte.
(focus.de.Ist es schlecht, wenn die Öffentlichkeit über „ihren“ Bundestag informiert wird?)

Nagold: 51-Jähriger im Asylantenheim vergewaltigt
Nagold-Gündringen: Der letzte Zug von Pforzheim in Richtung Horb um 22.38 Uhr ist für einen 51-Jährigen in der Nacht vom 1. auf den 2. Januar der Anfang einer Geschichte, mit der er jetzt selbst an die Öffentlichkeit geht: Der Mann aus dem Kreis Freudenstadt war auf dem Heimweg und total übermüdet, wie er unserer Zeitung erklärte. Kurz vor seiner anvisierten Umsteigestation habe er sich von einem ebenfalls im Abteil sitzenden Mann aus Afghanistan überreden lassen, mit ihm zu kommen und bei ihm zu Hause zu übernachten, erzählt der 51-Jährige. Folglich sei er eine Station eher ausgestiegen als geplant. Doch das „Zuhause“ stellte sich nach einem Fußmarsch durch den Wald als Flüchtlingsheim Nagold-Gündringen heraus. Dort angekommen stieß wohl der zweite Tatverdächtige hinzu. „Die wollten dann Geld von mir für die Übernachtung. Da habe ich natürlich nein gesagt und wollte gehen“, sagt der Mann unserer Zeitung. Doch daraus wurde nichts, die beiden Afghanen, die laut Polizei 20 und 27 Jahre alt sind, sollen den Mann in ein Zimmer gesperrt und sexuell missbraucht haben. „Die sind einfach auf mich losgegangen“, berichtet das mutmaßliche Opfer.Das konnte auch Ralf Minet von der Pressestelle des zuständigen Polizeipräsidiums Karlsruhe bestätigen: „Die zwei Männer im Zimmer haben wohl Übergriffe auf das Opfer gestartet.“ Was Minet ebenfalls bestätigt, ist, dass der 51-Jährige bis zum Flüchtlingsheim freiwillig mitgegangen sein soll. Doch was danach passierte, geschah „gegen meinen Willen“, sagt wiederum der Mann. (Auszug aus einem Artikel des SCHWARZWÄLDER BOTEN).
Mannheim: Wegen des Verdachts, Sexualdelikte begangen zu haben, ermittelt das Dezernat Sexualdelikte des Kriminalkommissariats Mannheim gegen einen 28-jährigen Afghanen. Der Mann soll am Dienstag, dem 9. Januar, gegen 16.30 Uhr in der Straßenbahn der Linie 3 an der Haltestelle am Hauptbahnhof einer 23-jährigen Frau zunächst an den Po gefasst und anschließend noch versucht haben, ihr zwischen die Beine zu fassen. Nachdem sich die junge Frau gewehrt und die Polizei verständigt hatte, floh der unbekannte Mann aus der Bahn. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief zunächst ohne Ergebnis. Etwas mehr als eine Stunde später, gegen 17.45 Uhr, ereignete sich ein ähnlicher Fall in der Straßenbahn der Linie 4a am Paradeplatz. Ein Verdächtiger, der 28-jährige Afghane, auf den auch die Täterbeschreibung zur Tat am Hauptbahnhof exakt zutraf, wurde dort von einer Streife unmittelbar nach der Tatausführung festgenommen. Die junge Frau, die er in der Linie 4a unsittlich begrapscht haben, fuhr weiter. Bei dem 28-Jährigen, der mit etwas über 1,4 Promille alkoholisiert war, wurde einer Blutprobe entnommen. Nach seiner erkennungsdienstlichen Behandlung wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.
Ofterdingen: Wegen eines Vorfalls, der sich bereits am Freitag, 5. Januar 2018, gegen 23 Uhr, in der Mössinger Straße ereignet hat, aber erst nachträglich angezeigt worden ist, sucht das Kriminalkommissariat Tübingen dringend Zeugen. Eine 41-jährige Frau war an besagtem Tag zu Fuß von Mössingen nach Ofterdingen unterwegs. In Ofterdingen ging sie an einem Schnellrestaurant vorbei und von dort aus weiter in Richtung Kriegsstraße/Ortsmitte Ofterdingen. Kurz nach Passieren der Zufahrt zum Sportgelände wurde sie ihren Angaben zufolge unvermittelt von einem Unbekannten von hinten angegriffen und über die Straße auf einen Schotterparkplatz gezerrt. Hinter den dortigen Glascontainern soll er sie zu Boden gebracht und vergewaltigt haben. Als in der Nähe jugendliche Stimmen zu hören waren, ließ der Verdächtige offenbar von der Frau ab. Bevor er flüchtete, soll er noch Geld aus der Geldbörse des Opfers an sich genommen haben. Der Verdächtige soll etwa 180 cm groß und leicht korpulent gewesen sein. Er war komplett dunkel gekleidet und trug einen schwarzen Mantel. Außerdem hatte er eine Kapuze über den Kopf gezogen. Er sprach deutsch mit unbekanntem, ausländischem Akzent.
Bad Krozingen: Die Polizei bittet um Zeugenhinweise zu vier bislang unbekannten Männern, die am Dienstag, den 09.01.2017, gegen 20:20 Uhr in der Bad Krozinger Innenstadt eine 29-jährige Frau belästigt haben sollen. Sie teilte dem Polizeiposten Neuenburg heute Vormittag mit, dass ihr am Vorabend auf dem Weg vom Bahnhof in Richtung Hebelstraße vier Männer entgegen gekommen seien. Als sie dann die Straßenseite gewechselt hätte, sei sie von einem der Männer verfolgt worden. Die anderen hätten währenddessen anzügliche Bemerkungen geäußert. Die Frau sei dann sofort weggelaufen. Zur Personenbeschreibung: Alle Männer seien dunkelhäutig gewesen, circa 180 cm groß, 20-30 Jahre alt, bekleidet jeweils mit Kapuzenpullovern. Einer der Männer hätte eine grüne Jacke mit Fellbesatz getragen.
München: Am Dienstag, 09.01.2018, gegen 20.10 Uhr, befand sich eine 14-jährige Münchnerin an einer Treppe des S-Bahnhofs Harras, die zur Margaretenstraße führte. Dort wurde sie von einem bislang unbekannten Täter angesprochen und an ihren Armen festgehalten. Die 14-Jährige wehrte sich sofort heftig dagegen und fing an zu schreien. Der Unbekannte fasste sie über der Kleidung an den Intimbereich und flüchtete danach in eine S-Bahn. Das Kommissariat 15 (Sexualdelikte) hat die Ermittlungen aufgenommen. Täterbeschreibung: Männlich, ca. 20 bis 25 Jahre alt, ca. 180 cm groß, breite Schultern, indische/afghanische Erscheinung, dunkle Hautfarbe, Bart, schwarze gegelte 8 cm lange Haare unter einer Kapuze, bekleidet mit einem schwarzen Hoodie, schwarzer Winterjacke mit Fellbesatz, schwarze Sneaker mit weißer Sohle, trug einen schwarzen Adidas/Nike Rucksack mit sich, sprach Deutsch mit Akzent.
Fellbach: Am Mittwoch gegen 09:30 Uhr trat ein bislang unbekannter Mann mit heruntergelassener Hose aus einer öffentlichen Toilette am Rathausinnenhof auf dem Marktplatz. Der Mann stellte sich einer 35-jährigen Frau breitbeinig gegenüber und hielt eindringlichen Blickkontakt zu ihr. Der Genitalbereich des Mannes wurde durch ein längeres T-Shirt verdeckt, wodurch die 35-jährige Frau nicht erkennen konnte was der Mann an seinem Genitalbereich machte. Die Frau drehte sich sofort um und verließ die Örtlichkeit. Gesucht wird ein circa 60 Jahre alter, 160cm großer Mann mit ungepflegtem Aussehen, dunklem Teint, einem Dreitagebart und buschigen Augenbrauen. Die Statur des Mannes ist rundlich/dicklich mit Bierbauch.
Leck: Eine 23-Jährige befand sich mit Freunden in der Nacht von Samstag auf Sonntag (06./07.01.18) in der Diskothek Töff in Leck. Da sie als Fahrerin für ihre Freunde fungierte, blieb sie nüchtern. Gegen 03.00 Uhr ging die junge Frau allein zu ihrem Fahrzeug, welches sie gegenüber der Diskothek auf dem Parkplatz in der Straße „Markt“ abgestellt hatte. An ihrem Auto wurde sie von einer ihr fremden männlichen Person angesprochen und unsittlich angefasst. Die 23-Jährige wehrte sich und schrie, woraufhin ihr ein junger Mann zur Hilfe eilte. Dieser schubste den Täter weg und forderte ihn auf zu verschwinden. Der Unbekannte hat sich daraufhin in Richtung Süderstraße entfernt. Der Täter soll ca. 1,70 m groß und schlank und zwischen 20-25 Jahre alt gewesen sein. Er trug eine Jeans und eine Jacke und sprach mit Akzent.
Magdeburg: Am 27. Juni 2017 zwischen 04:08 und 04:25 Uhr belästigte der Gesuchte eine Frau im Hauptbahnhof Magdeburg in sexueller Weise. Die Frau machte durch laute Schreie auf sich aufmerksam. Ihr zur Hilfe kam ein junger Mann, der den nun Flüchtenden verfolgte. Da der Verdächtige mit Schottersteinen auf den Helfenden warf, brach er die Verfolgung ab und kümmerte sich um die Frau, bis zum Eintreffen der Bundespolizei. Da es sich bei dieser Handlung um eine Straftat von erheblicher Bedeutung handelt, wurden vom Amtsgericht Magdeburg Fotos der Überwachungskameras zur Veröffentlichung freigegeben, um die Identität des Mannes festzustellen. Der Mann ist circa 1,70 Meter groß, schlank und hat ein scheinbares Alter von 24 Jahren. Er hat eine dunkle Hautfarbe und zum Tatzeitpunkt eine auffällige Frisur. Am Tattag trug er eine schwarze Hose, ein schwarzes T-Shirt und eine dicke Goldkette sowie schwarz-weiße Turnschuhe.
Tübingen: Am Dienstagvormittag, gegen 10.40 Uhr, ist ein noch unbekannter Exhibitionist im Institut für Geowissenschaften in der Hölderlinstraße in Erscheinung getreten. Der Mann stand dabei vor der Glastür zu einem Lern- beziehungsweise Computerraum und onanierte, während er eine in dem Raum befindliche 23-jährige Frau fixierte. Als die Studentin den Unbekannten bemerkte, ergriff er die Flucht. Erst nach einigen Minuten meldete die junge Frau den Vorfall der Polizei, die sofort eine Großfahndung nach dem Täter einleitete. Die Fahndung verlief jedoch ohne Erfolg. Wie bereits bei zurückliegenden, ähnlich gelagerten Fällen wird der Täter als dunkelhäutig und von normaler Statur beschrieben.
PI-Leser wissen: Das sind keine Einzelfälle! Ellen Kositza (Verlag Antaios) hat das entscheidende Buch dazu geschrieben: Die Einzelfalle. Antaios 2017, 160 Seiten, 13 €.
(pi-news.net)

friesiert

Print-Krise verschärft sich
Zeitungs-Auflagen: Mit frischem Schwung bergab
Es geht weiter bergab mit den gedruckten Medien: Die Auflagen sinken. Die wenigen Auflagensteigerungen bei Tageszeitungen kommen mit fragwürdigen Tricks zusammen.
VON Roland Tichy
(Tichys Einblick. Ist Absturz doch schöner als Fliegen? Wer die Blätter anschaut, kann nicht überrascht sein, dass sie fallen.)

Freiheit weltweit
NetzDG: Deutschland rutscht in Demokratieindex ab
Deutschland hat sich in einem jährlichen Vergleich zu Freiheit und Demokratie verschlechtert. Grund für den Abstieg ist insbesondere die Verabschiedung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes, sagte die Sprecherin von Freedom House, Sarah Repucci, auf Anfrage der JF. Die NGO erstellt seit 1973 den viel beachteten „Freedom in the World Report“.
(Junge Freiheit. Wieso steht das abgeschaffte Land noch auf dem Index?)

Bremens Wirtschaft klagt an
Bremer Politik schreckt Arbeitnehmer mit Kindern ab
Schlechte Bildung, hohe Kriminalität, total verschuldet: Seit Kriegsende regieren Sozialdemokraten – gern in Koalitionen mit den Grünen – das kleinste Bundesland Bremen und seine Bilanz ist so verheerend, daß jetzt immer häufiger die Wirtschaft Alarm schlägt. Es wird Zeit, daß sie ihr Gewicht noch stärker für eine vielleicht letztmögliche Politikwende in die Waagschale wirft.
(Junge Freiheit. Auflösen!)

EGMR-Urteil
Siebenjährige muß an Sexualkundeunterricht teilnehmen
Eine Basler Familie wollte sich das Recht erstreiten, ihr sieben Jahre altes Kind vom Sexualkundeunterricht zu befreien. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) lehnte diese Klage nun ab. Durch die frühzeitige Aufklärung seien keine Grundrechte der Familie verletzt, hieß es in der Urteilsbegründung.
(Junge Freiheit. Menschenunrechtsgerichtshof?)

Hin und zurück
Schleuserbanden haben Spanien ganz oben auf der Agenda
Die spanische Regierung fackelt nicht lange und schickt die meisten illegalen Einwanderer sofort wieder zurück. Da die spanische Landwirtschaft jedoch wieder helfende Hände braucht, steigt der Druck auf die Grenz- und Küstenpolizei.
VON Stefanie Claudia Müller
(Tichys Einblick. Rechtsloses Land? Warum wird Deutschland von der Bundeswehr am Hindkusch verteidigt?)

Auch zuviel ist niemals genug

Ein Mohammed kommt selten alleine

Von CANTALOOP

Stellen wir uns einmal vor: die jährliche Einwanderung eines vollkommen kulturfremden, zumeist muslimisch geprägten Präkariats in der Größenordnung einer veritablen Großstadt – inklusive erforderlicher Infrastruktur. Nahezu komplett bewohnt von Sozialhilfeempfängern, Kleinkriminellen und religiösen Eiferern. In den Dimensionen annähernd vergleichbar mit dem Breisgauer Grünenparadies Freiburg. Darüber hinaus: in dessen Chroniken der häufigste Vorname bei Neugeborenen ganz sicher „Mohammed“ in all seinen Schreibweisen sein wird und innerhalb dieses Mikrokosmos das Tragen einer Kippa nur suizidal Veranlagten empfohlen wird.

So in etwa könnte man sich die neu anberaumte theoretische Zuwanderungs-„Höchstgrenze“ unserer politischen „Funktionselite“ bildlich und vor allem betriebswirtschaftlich vorstellen. Alleine darin sehen die derzeitigen Groko-Sondierer und leider auch viele ihrer Parteigänger indes keinerlei Probleme. Ganz im Gegenteil. Ginge es nach SPD/Grünen/Linke und Teilen der CDU/FDP würde es nämlich auch offiziell weiterhin keinerlei Grenze oder gar Restriktionen nach „oben“ geben.

Das Ende aller Vernunft
Je mehr, desto besser – oder „jetzt erst recht“ lautet bekanntlich die urlinke und selbstredend auch von Kanzlerin und ihrer Entourage nach Kräften unterstützten Maxime. Gleichsam gilt: hinsichtlich der tatsächlichen Quantitäten von „Reisewilligen“ hält man die Bürger mit eigens dafür erstellten „Statistiken“ im Ungewissen. Wo wenig hilft, kann viel nicht schaden – Stefan Schubert bringt hier etwas Licht ins Dunkel.

Auch wider der Natur, gegen alle Vernunft, gegen alle Gesetze, die ohnehin bis hin zur Groteske „verbogen“ werden, nur um noch mehr vollkommen kulturreziproke Menschen ins Land zu schaufeln. Gleichwohl werden alle Vorbehalte und berechtigten Sorgen der indigenen Bewohner, wie gewohnt, von den politischen Verantwortungsträgern in arrogant-despektierlicher Weise über Bord geworfen, ohne dabei die Tragweite ihres eigenen Handelns zu begreifen. Wer berechtigte Angst um seine Familie oder sich selbst hat, wird im günstigsten Fall als Ewiggestriger, gesellschaftlich Abgehängter, oder gleich als Nazi bezeichnet – und ob seiner „kruden Phobien“ verspottet.

Wie man derzeit aus den Brüsseler Elfenbeintürmen läuten hören kann, sollen die bestehenden Dubliner Verträge bereits dahingehend verändert und ratifiziert worden sein, einen, euphemisierend „Familiennachzug“ genannten Bevölkerungstransfer im wirklich großen Stile von Muslimen aus aller Herren Länder vorzubereiten, bzw. den bereits stattfindenden intensiv zu forcieren. Unter breiter Zustimmung aller am Entscheidungsprozess beteiligten EU-Parteien, versteht sich – federführend auch hier; SPD und CDU. Diese „Zuzugserleichterung“ solle fortan möglich sein, sofern einer der ihren, als sogenannte „Ankerperson“ bereits hier im Lande lebt.

Im Klartext: die „Flüchtenden“ können sich zukünftig aussuchen, in welches europäische Land sie zu reisen gedenken. Wie diese „Ankerpersonen“ als Adressaten jedoch zuvor dort angekommen sind, von woher – ob diese über Papiere verfügen, oder eben nicht, ist in dieser Causa vollkommen irrelevant – und ohnehin nur rechte „Kleingeisterei“. In den Augen der gesinnungsethisch „Makellosen“, denen tagtäglich in den einschlägig bekannten Medien eine breite Plattform geboten wird. Ganz im Gegensatz zu Politikern oder Sympathisanten der AfD, die es in der öffentlichen Wahrnehmung gar nicht mehr zu geben scheint.

Unkritische Verbrechensanalyse
Derweil die Verbrechensqualität dieser als „Neubürger“ Apostrophierten eine neue Stufe der Grausamkeit erreicht hat, wie man sie sonst eigentlich nur aus Kriegszeiten kennt – so wie auch aktuell wieder im badischen Rastatt ersichtlich. Dort haben zwei aus Algerien stammende „junge Männer“ einen Dritten brutal zusammengeschlagen – und diesen im Anschluss lebendig (!) in einem Acker vergraben, woraufhin dieser elendig zu Tode kam. Dennoch fühlt sich aufgrund dessen niemand des linksgeprägten Establisments besonders berührt. Weitestgehend unkritisch erkennen auch Politik und deren Leitmedien in diesen wahrhaft besorgniserregenden neuerlichen Vorgängen keine besondere Brisanz – nur im „Erstarken“ der Rechten sehen sie die Bürger nach wie vor gefährdet.

Solch ein Gebaren als schizophren zu bezeichnen, wäre wohl noch eine gelinde Untertreibung. Hier hat der Wahnsinn Methode – und viele der dafür verantwortlichen Politik-Darsteller darf man guten Gewissens als moralisch verkommen, bösartig, oder zumindest unter einer Psychose leidend, bezeichnen.

L’état c’est moi
Eine fast schon als absolutistisch zu bezeichnende Kanzlerin, die nicht nur ihre eigene Parteiführung perfekt im Griff hat – und darüber hinaus auch für so manch einen rutenklemmenden Parteiapparatschick durchaus ehrfurchtseinflößender zu sein scheint, als Caligula selbst, dient zweifelsfrei als maßgeblicher Katalysator solcher Umstände.

Das hätte sich zu Amtsantritt dieser zwischenzeitlich zur gefürchteten Matrone gereiften Frau wohl keiner ihrer damaligen Kritiker, nicht einmal in den kühnsten Träumen, vorstellen – und auch kein Satiriker besser darstellen können. Die größtmögliche Überzeichnung aller bislang gekannten negativen Zustände in der jüngeren Vergangenheit ist jetzt die Normalität für uns geworden!

Alles scheint in dieser vollkommen verdrehten Republik nun denkbar zu sein. Selbst Notstandsgesetze, weitere „hate-speech-Interventionen“ oder sogar Gefängnisstrafen für Islam-/Flüchtlingskritiker würden mittlerweile niemanden mehr verwundern. Man kann sicher sein, dass die Paladine der Kanzlerin schon weitere „Überraschungen“ für die immer aufsässiger werdenden Bürger in der Schublade liegen haben.

Diese schier unbegrenzte Autorität einer einzigen Person, die quasi im Alleingang das Land für immer entscheidend zum Nachteil verändert hat, muss dringend einreguliert werden – mit allen gebotenen und demokratischen Mitteln. Auch das angrenzende Ausland beobachtet bereits mit Sorge und Unverständnis unsere weitere Entwicklung.
(pi-news.net)

Afrikas Traum vom guten Leben

afriastrandboote

Kinder nach Europa schicken: Statussymbol und Inbegriff des Erfolgs

Von Volker Seitz

Immer noch machen sich tausende von Afrikanern auf den Weg nach Europa. Die spanische Küstenwache hat nach eigenen Angaben am 13. Januar 2018 etwa 150 afrikanische Migranten auf dem Mittelmeer gerettet. Das Rote Kreuz kümmerte sich um sie und stattete sie mit Decken aus, wie die Nachrichtenagentur AFP meldete. Diese Meldungen sind schon Alltag geworden. Da Italien und Libyen verstärkt gegen Schlepper auf der zentralen Mittelmeer-Route vorgehen, weichen immer mehr Migranten wieder auf die Route nach Spanien aus.

Der senegalesische Schriftsteller Abasse Ndione befasst sich in seinen Romanen mit den Gründen und Folgen der afrikanischen Migration. Er sagte bei den Nibelungen-Festspielen in Worms 2015 in einer Rede:
„Die führenden Politiker in Afrika haben die Rückschrittlichkeit des afrikanischen Kontinents durch fehlende Visionen, ihre Unfähigkeit, die Probleme der jeweiligen Bevölkerung, von der sie ja gewählt worden sind, in Angriff zu nehmen und zu lösen, durch die Misswirtschaft ihrer Regime, die auf Veruntreuung öffentlicher Gelder, Korruption, Vetternwirtschaft und Verschwendung aufgebaut sind, zu verantworten. Alle afrikanischen Staatschefs, die nicht bei einem Putsch getötet werden, sterben in europäischen oder amerikanischen Krankenhäusern. (Siehe auch Warum afrikanische Präsidenten im Ausland sterben.)  Kein einziger hat in seinem Land eine Universität gebaut, in die er seine eigenen Kinder zum Studium schicken würde. Sie haben die Möglichkeiten nach Europa zu gehen und nützen diese auch ausgiebig.“

2012 ist der Spielfilm „Die Piroge“ von (Moussa Touré) erschienen. Im selben Jahr wurde er beim Filmfestival in Cannes und beim Filmfest München ausgezeichnet. Der Regisseur Moussa Touré ist in Dakar aufgewachsen und wurde einem größeren an Afrika interessierten Publikum durch seinen Film „TGV Express – Der schnellste Bus nach Conakry“ bekannt.

Der eindrucksvolle Film „Die Piroge“, der auf dem gleichnamigen Roman von Abasse Ndione fußt, beschreibt die Bootsflucht von dreißig Afrikanern und basiert auf den Erfahrungen von drei jungen Männern. Von einem kleinen senegalesischen Fischerdorf machen sich 40 Bauern aus dem Landesinneren auf, um ihr Glück in Europa zu suchen. Sie haben alle teuer bezahlt für die Überfahrt und träumen von Karrieren als Musiker, Fußballer oder einer Arbeit auf einer spanischen Gemüseplantage. Europa ist die Hoffnung. Viele kennen jemanden, der es geschafft hat, und der Traum vom angeblich unbesorgten, wohlhabenden Leben treibt die Menschen weiter an.

Abasse Ndione schreibt in seinem Buch „Die Piroge“ (Transit Verlag, 2014) über die Träume der Migranten:
„Sie sahen sich schon in Europa: Bei ihrer Ankunft hatten sie neue Kleider bekommen, waren auf den Kanarischen Inseln in ein Rot-Kreuz-Lager in Quarantäne gesteckt und dort geimpft worden und man hat sie mit gutem Essen im Überfluss versorgt. Dann, am neununddreißigsten Tag, hatte jeder von ihnen ein Mobiltelefon und fünfzig Euro erhalten. Am nächsten Tag hatte man sie mit anderen Emigranten aus demselben Lager in ein Flugzeug in Richtung Kontinent gesetzt und sie dann auf die großen Städte des spanischen Königreichs aufgeteilt. Dabei wurde ihnen erklärt, dass sie den Status von Einwanderern ohne Papiere hatten. [Baye Laye und Kaaba empfahlen den Dorfbewohnern, ihre Ausweispapiere zu verbrennen, damit sie von den spanischen Behörden nicht in ihr Land zurückgeschickt werden konnten. S.23]

Sehr bald hatten sie dann in den riesigen landwirtschaftlichen Betrieben zu arbeiten begonnen, halfen bei der Weinlese, fuhren auf den Mais- und Weizenfeldern mit dem Traktor, ernteten Zitrusfrüchte, Tomaten und Oliven. Eine tolle Arbeit, viel weniger anstrengend als die harte Feldarbeit, die sie gewohnt waren, sehr gut bezahlt, tausendzweihundert Euro, achthunderttausend CFA-Francs pro Monat. Ein wahres Vermögen! Die Hauptsache war jetzt, den im Dorf in der ärgsten Armut zurückgelassenen Verwandten Geld zu schicken, eine große Villa zu bauen, Vater, Onkel oder Mutter auf die Pilgerreise nach Mekka zu schicken, und eine Toubab, also eine weiße Frau zu heiraten, um zu zeigen, dass man es geschafft hatte, endlich wünschte sich das lang begehrte junge Mädchen, das mit dem armen Verehrer früher nicht einmal sprechen wollte, jetzt nichts sehnlicher, als die Ehefrau des reichen Emigranten zu werden, der regelmäßig Euros schickte, für schöne Kleider, einen Mercedes, einen Obstgarten, Rinder, eine Zahnprothese, um das Fleisch, das man jetzt kaufen konnte, zu kauen..“ (S.60/61)

Eindringlich gezeigt werden, besonders in dem Film, Furcht, Hunger und Krankheit der Emigranten – und ihre nur geringen Überlebenschancen. Angesichts des dramatischen Ausmaßes der Migration könnten Filme wie dieser manchem Afrikaner das hohe Risiko einer Flucht nach Europa vor Augen führen. Allerdings ist es inzwischen ein Statussymbol, die Kinder nach Europa geschickt zu haben. Die Migration nach Europa wurde zum Inbegriff des Erfolgs. Familienangehörige, das Dorf legen zusammen, um die Überfahrt zu finanzieren. Auslandsüberweisungen sind die erhoffte Dividende.

Zahlreiche Popsongs in Westafrika verklären Migranten als Helden. So rechtfertigt der ivorische Raggae Musiker Tiken Jah Fakoly in „Ouvrez les Frontières“ (Öffnet die Grenzen) die gegenwärtige Auswanderung mit dem Traum vieler junger Afrikaner nach einem besseren Leben. Wer Europa erreiche, habe das große Los gezogen. Jeder Migrant, der es geschafft hat, zieht mit einem Eintrag in den sozialen Medien Freunde und Verwandte nach. Besonders Menschen ohne ausreichende Schulbildung träumen immer noch von einem unermesslich reichen europäischen Paradies, in dem selbst Menschen, die keine Arbeit haben, vom Staat Geld bekommen.

Als ein Beitrag zur immer noch aktuellen Migranten-Problematik ist der Film auch für Europäer unbedingt sehenswert.

(Volker Seitz war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das deutsche Auswärtige Amt tätig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er gehört zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Buches „Afrika wird armregiert“, das im Herbst 2014 in erweiterter siebter Auflage bei dtv erschienen ist. Volker Seitz publiziert regelmäßig zum Thema Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und hält Vorträge.)